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  • Das bekommt man auch nicht alle Tage geboten!Tennis-Star Alexander Zverev (28) wird

    Das bekommt man auch nicht alle Tage geboten!Tennis-Star Alexander Zverev (28) wird

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    Das bekommt man auch nicht alle Tage geboten!

    Tennis-Star Alexander Zverev (28) wird schon den ein oder anderen Heiratsantrag in seiner Karriere bekommen haben. Ob in der Fan-Post, im Stadion von Mädchen und Frauen, oder via der sozialen Netzwerke. Aber solch eine Offerte bekam er wohl noch nie!

    Beim Interview mit Ex-Profi Andrea Petkovic (38) nach dem 6:7, 6:1, 6:4, 6:2 gegen den Kanadier Gabriel Diallo (24) bei den Australian Open in Melbourne taucht im Publikum in der Rod-Laver-Arena eines dieser bekannten Schilder auf: „Marry me, Sascha!“, „Heirate mich, Sascha!“ Doch diesmal hält es nicht eine Frau, sondern ein Mann! Der schreit auch noch etwas in Zverevs Richtung, sodass der Hamburger mitten im Interview darauf aufmerksam wird. Sein Freund hat auf seinem Pappschild stehen: „Zverey good, Zvery nice“ – „Zvery gut, Zvery nett“.

    „Heirate mich, Sascha!“ Die Botschaft auf dem Schild ist klar

    „Heirate mich, Sascha!“ Die Botschaft auf dem Schild ist klar

    Der Umworbene reagiert cool: „Wo ist der Ring? „Na, wenn schon, dann mit Ring.“ Letztlich schlägt er das Angebot aus. Doch der junge Mann gibt nicht auf, ruft weiter in Richtung der Nummer 3 der Welt. Zverev: „Ich habe doch schon Nein gesagt!“ Petkovic muss lachen und erinnert sich an andere Interviews mit dem Olympiasieger von 2021, die auch nicht planmäßig verliefen. „Ich habe versucht, ernsthaft zu beginnen. Aber das wird nichts mit uns beiden“, sagt die frühere Nummer 9 der Welt. Und wieder ist Zverev schlagfertig: „Aber nur auf dem Platz!“ Das Stadion lacht, und beide nehmen sich in die Arme.

    Zverev ist übrigens mit TV-Moderatorin Sophia Thomalla (36) liiert. Und kaum fehlt sie einmal in Melbourne wegen ihrer Jobs als Unternehmerin und fürs Fernsehen, wittert einer seine Chance. Eine herrliche Szene, die zeigt: So locker kann Profi-Tennis sein!

    [–>Der Heiratsantrag für Zverev – er ist nicht die einzige Überraschung! Gefragt, was er nun mit der freien Zeit anfange, da der Tag ja noch lange nicht zu Ende ist, antwortet er: „Vielleicht gehe ich ins Casino. Mein Bruder hat da viel Geld gewonnen diese Woche. Vielleicht sollte ich das auch mal probieren.“

    In den vergangenen Jahren hat Zverev nicht selten nach gewonnenen Matches noch trainiert. Aber diesmal hat er zwei Tage frei, bis es am Donnerstag gegen den Australier Alexei Popyrin (26) oder den Franzosen Alexandre Muller (28) geht. Da bliebe doch tatsächlich Zeit für einen Besuch im Casino.

  • Weniger als eine Woche bis zum zweiten Hamburger Stadt-Derby. Beim HSV gibt

    Weniger als eine Woche bis zum zweiten Hamburger Stadt-Derby. Beim HSV gibt

    Weniger als eine Woche bis zum zweiten Hamburger Stadt-Derby. Beim HSV gibt Trainer Merlin Polzin vor dem Duell mit St. Pauli gleich doppelte Entwarnung.

    Über welche Personal-News sich die Fans freuen können, lesen Sie mit BILDplus.

  • Polizei und Militär im Einsatz Aufstände in mehreren Gefängnissen Guatemalas – Dutzende

    Polizei und Militär im Einsatz Aufstände in mehreren Gefängnissen Guatemalas – Dutzende

    Polizei und Militär im Einsatz

    Aufstände in mehreren Gefängnissen Guatemalas – Dutzende Geiseln

    In Guatemala haben inhaftierte Bandenmitglieder mehr als 40 Menschen als Geiseln genommen. Innenminister Marco Antonio Villeda erklärte, »keine Vereinbarungen mit einer Terrogruppe«

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    Sicherheitskräfte in Guatemala sichern das Gelände eines Gefängnisses

    Foto: Josue Decavele / REUTERS

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    Wegen der Verlegung von Bandenchefs in ein Hochsicherheitsgefängnis haben inhaftierte Bandenmitglieder in mehreren Haftanstalten in Guatemala mehr als 40 Gefängniswärter als Geiseln genommen. Bislang gebe es bei den Gefängnisaufständen keine Toten oder Verletzten, erklärte Innenminister Marco Antonio Villeda am Samstag (Ortszeit). Er schloss aus, für eine Freilassung der Geiseln mit den Häftlingen in Verhandlungen zu treten: »Ich werde keine Vereinbarungen mit einer Terrorgruppe treffen.«

    In Guatemala sind die verfeindeten kriminellen Banden Barrio 18 und Mara Salvatrucha (MS-13) aktiv, die beide von den örtlichen und den US-Behörden als terroristische Vereinigungen eingestuft werden. Vergangenes Jahr wurden in Guatemala inhaftierte Führungsmitglieder der Banden in das Hochsicherheitsgefängnis Renovación I gebracht, rund 75 Kilometer südlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Die Isolation der Bandenchefs löste wiederholt Gefängnismeutereien aus.

    Der Chef der guatemaltekischen Strafvollzugsbehörde, Jorge Guillermo López, erklärte nun, in Renovación I seien neun Strafvollzugsbeamte als Geiseln genommen worden. Im Gefängnis Fraijanes II wurden demnach 28 Wärter als Geiseln genommen und in der Haftanstalt Preventivo in einem Vorort von Guatemala-Stadt weitere acht Wärter und ein Psychologe.

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    Bei Gefängnismeutereien im vergangenen Jahr war ein Wärter durch Schüsse gestorben. Im Oktober sorgte außerdem der Gefängnisausbruch von 20 Anführern von Barrio 18 für Schlagzeilen, von denen bislang nur sechs wieder gefasst wurden. Ein weiterer flüchtiger Bandenchef wurde erschossen.

    Geiselnahmen durch Häftlinge ‍hat es in Guatemala bereits früher gegeben, doch ‍nie zuvor wurden dabei so viele Menschen als Geiseln genommen.

    hen/AFP/Reuters

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  • Erst gezittert, dann souverän!Tennis-Star Alexander Zverev (28) hat erwartungsgemäß die 2. Runde

    Erst gezittert, dann souverän!Tennis-Star Alexander Zverev (28) hat erwartungsgemäß die 2. Runde

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    Erst gezittert, dann souverän!

    Tennis-Star Alexander Zverev (28) hat erwartungsgemäß die 2. Runde der Australian Open in Melbourne erreicht. Er bezwingt den Kanadier Gabriel Diallo (24) 6:7, 6:1, 6:4, 6:2 und darf sich nun über zwei Tage Pause freuen. Erst am Donnerstag geht es für den Hamburger in der 2. Runde gegen den Australier Alexei Popyrin (26) oder den Franzosen Alexandre Muller (28) weiter.

    „Ich war mit der Auslosung nicht glücklich. Er ist unglaublich aggressiv. Ich hatte Probleme, den Rhythmus zu kommen, da ich nur wenige Spiele dieses Jahr bislang hatte“, sagt der Sieger nach der Partie. Und man sieht zu Beginn, warum Diallo einer der schweren Auftakt-Gegner ist.

    Denn reibungslos verläuft der Nachmittag in Down Under für den Favoriten nicht. Gegen die Nummer 41 der Welt tut er sich anfangs schwer, kommt überhaupt nicht ins Spiel. Der Nordamerikaner, eines der aufstrebendsten Talente im Welt-Tennis, trifft die unmöglichsten Bälle und hat unverschämtes Glück. In einem Ballwechsel haut er den Ball gleich dreimal gegen die Netzkante und jedes Mal landet der Ball in Zverevs Feld. Der kann es nicht fassen und lässt den Schläger auf den Boden prallen, von wo er in seine Hand zurückspringt.

    [–>Nach dem schnellen 1:4 kämpft sich die Nummer 3 der Welt jedoch ebenso schnell zurück. Nur der abschließende Tie Break gerät mit 1:7 zum Desaster. Und das, obwohl Diallo Probleme mit seinen Schuhen hat. Beim ersten Mal ist einer gebrochen, beim zweiten Mal ist es ein anderes Dilemma. Doch nachdem der Nordamerikaner seinen Satzball verwandelt hat, war es das mit seiner Herrlichkeit. „Nach dem Tie Break wurde es besser. Ich habe die Vorhand besser getroffen, war aggressiver. Ich weiß, dass sich das viele wünschen. 80 Millionen Deutsche sagen mir, dass ich so spielen soll“, lacht er.

    Zverev ab 2. Satz souverän

    Ab dem zweiten Durchgang ist der Olympiasieger von 2021 hellwach, lässt seinem Gegner keine Chance. Das 6:1 drückt seine Überlegenheit aus, die er im dritten Satz allerdings nicht durchgängig behält. Die Partie ist zunächst ausgeglichen, ehe Zverev das Break gelingt und er zum 6:4 ausserviert. Nun scheint der Widerstand des Kanadiers gebrochen. Sofort gelingt dem Favoriten ein Break im dritten Satz, das er nicht mehr hergibt. Nach 2:43 Stunden verwandelt er gleich seinen ersten Matchball.

    Erst sauer, dann glücklich: Alexander Zverev

    Erst sauer, dann glücklich: Alexander Zverev

    Nach vielen Verletzungen 2025, zuletzt massiven Rücken-Problemen, war von körperlichen Beschwerden beim dreimaligen Grand-Slam-Finalisten nichts zu merken. „Aber Knochen dauern. Ich fühle mich von Woche zu Woche besser, fühle mich fit. „Vergangenes Jahr hat es mich enorm eingeschränkt, wie es jetzt ist, werden wir sehen“, sagte er vor dem Match.

    Das lässt auf eine gute Zeit in Australien hoffen, wo er 2024 im Halbfinale, und 2025 sogar im Finale stand.

  • In der Ruhe liegt der Medaillen-Traum! Während der Handball-EM wohnt die deutsche

    In der Ruhe liegt der Medaillen-Traum! Während der Handball-EM wohnt die deutsche

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    In der Ruhe liegt der Medaillen-Traum! Während der Handball-EM wohnt die deutsche Nationalmannschaft im Radisson Papirfabrikken in Silkeborg. Dort gehört der DHB-Auswahl eine komplette Etage – frisch renoviert mit allem, was unsere Stars benötigen.

    Die Spieler wohnen in Doppelzimmern, oft mit festen Partnern. Die Zimmer sind bewusst zusammengestellt: teils als Vereins-Kombinationen, teils aus gewachsenen Freundschaften, teils als reine Positionszimmer (siehe Liste).

    Handball-Väter wie Johannes Golla (28) und Rune Dahmke (32) facetimen viel mit der Familie. Andere greifen zu Spielen, Büchern oder Serien. Manche lassen sich einfach von TikTok treiben.

    [–>Julian Köster (25), der sich Zimmer 215 mit Bald-Kiel-Kollege Dahmke teilt: „Ich habe zwei Bücher von Fitzek dabei. Das erste ist ‚Die Einladung‘. Das lese ich gerade. Und das zweite ist ‚Der Seelenbrecher‘.“ Lesen hilft ihm, Spiele sind nichts für Köster. Gelesen wird „mal nachmittags, mal vor dem Ins-Bett-Gehen“. Entscheidend sei der Mitbewohner. „Das macht schon viel aus, wenn man dann auch im Zimmer mal so richtig abschalten kann.“

    BILD zu Besuch in Zimmer 215: Linksaußen Rune Dahmke (32/l.) teilt sich eine Bude mit Julian Köster (25). Der Gummersbacher wechselt im Sommer nach Kiel, wird da Teamkollege seines Zimmerpartners

    BILD zu Besuch in Zimmer 215: Linksaußen Rune Dahmke (32/l.) teilt sich eine Bude mit Julian Köster (25). Der Gummersbacher wechselt im Sommer nach Kiel, wird da Teamkollege seines Zimmerpartners

    Ein paar Türen weiter ist es deutlich lebhafter. Marko Grgic (22), der mit Kapitän Golla im Flensburger Vereinszimmer wohnt, erzählt von hitzigen „Siedler von Catan“-Runden. „Dann hat man auch alles mitgehört, wenn gelacht oder sich gegenseitig angekeift wurde.“

    Mit dabei: u. a. Matthes Langhoff (23) und Nils Lichtlein (23), die sich als Berliner Kollegen ebenfalls ein Zimmer bei der EM 2026 teilen, sowie Juri Knorr (25) und David Späth (23), die seit ihrer gemeinsamen Zeit bei den Rhein-Neckar Löwen zusammenwohnen.

    Miro Schluroff (25/r.) beim Spielen mit Juri Knorr (25)

    Miro Schluroff (25/r.) beim Spielen mit Juri Knorr (25)

    Grgic selbst flüchtet lieber ins Digitale: „Ich schaue mir eher was Sinnloses an, wie TikTok-Sachen. Das ist natürlich ein bisschen Schwachsinn, aber das ist etwas, was mich aus der Bubble rausholt.“ Abends wird auch mal an der Playstation gedaddelt.

    Für EM-Debütant Mathis Häseler (23) ist alles neu. Er wohnt im Positionszimmer mit Rechtsaußen-Kollege Lukas Zerbe (30). Auch sie spielen „Siedler von Catan“ oder schauen eine Serie („Dexter“), um die Zeit rumzubekommen.

    Spielrunde: Mathis Häseler (23/v.l.), Matthes Langhoff (23), Nils Lichtlein (23) und Miro Schluroff (25) zocken „Siedler von Catan“. Auf dem Tablett läuft ein EM-Spiel

    Spielrunde: Mathis Häseler (23/v.l.), Matthes Langhoff (23), Nils Lichtlein (23) und Miro Schluroff (25) zocken „Siedler von Catan“. Auf dem Tablett läuft ein EM-Spiel

    Das Herz des Teamhotels ist der Entspannungs-Physio-Café-Lounge-Raum. Hier gibt es Behandlungen, Gespräche und Spiele. Eine Dartscheibe – wie in der Vergangenheit üblich – hängt noch nicht. Langhoff: „Kann noch kommen! Ich bin da voll dabei und habe bisher auch drei von vier Spielen bei Catan gewonnen.“

    Die Zimmerbelegung

    Justus Fischer (23/Hannover) Renars Uscins (23/Hannover)
    Julian Köster (25/Gummersbach) Rune Dahmke (32/Kiel)
    David Späth (23/RN Löwen) Juri Knorr (25/Aalborg)
    Johannes Golla (28/Flensburg) Marko Grgic (22/Flensburg)
    Jannik Kohlbacher (30/RN Löwen) Andreas Wolff (34/Kiel)
    Mathis Häseler (23/Gummersbach) Lukas Zerbe (30/Kiel)
    Matthes Langhoff (23/Berlin) Nils Lichtlein (23/Berlin)
    Franz Semper (28/Leipzig) Lukas Mertens (29/Magdeburg)
    Miri Schluroff (25/Gummersbach) Tom Kiesler (24/Gummersbach)

  • Biathletin Janina Hettich-Walz (29) wurde im Februar 2025 Mutter, ein Jahr später

    Biathletin Janina Hettich-Walz (29) wurde im Februar 2025 Mutter, ein Jahr später

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    Biathletin Janina Hettich-Walz (29) wurde im Februar 2025 Mutter, ein Jahr später kämpft sie bei den Olympischen Winterspielen in Italien um Medaillen. Leistungssport und Mama sein – das funktioniert, wie diese sechs deutschen Sportlerinnen beweisen.

    Gesa Krause (33/Leichtathletik)

    „Es war ein Experiment am eigenen Körper“, sagte die Hindernisläuferin über ihren Weg nach der Schwangerschaft zurück in den Profisport. Aber auch: „Der weibliche Körper ist ein Powerhouse. Er kann so viel schaffen.“ Im Juni 2024, etwas mehr als ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter Lola Emilia, gewinnt Krause EM-Silber über die 3000 Meter Hindernis.

    Gesa Krause (33) wurde bei der Leichtathletik-WM 2025 in Tokio starke Siebte über 3000 Meter Hindernis

    Gesa Krause (33) wurde bei der Leichtathletik-WM 2025 in Tokio starke Siebte über 3000 Meter Hindernis

    Tatjana Maria (38/Tennis)

    Als Tatjana Maria (38) Mutter wurde, startete sie richtig durch – auch als Tennis-Profi. 2022 stand sie im Wimbledon-Halbfinale, im vergangenen Jahr gewann sie sensationell das WTA-Turnier in Queens. Die aktuelle Nummer 42 der Welt sagte einmal zu BILD: „Das Wichtigste ist die Familie, Tennis ist die Nummer 2.“

    Beim WTA-Turnier in Hobart (Australien) gewann Tatjana Maria (38) auf dem Weg ins Achtelfinale die US-Amerikanerin Venus Williams (45)

    Beim WTA-Turnier in Hobart (Australien) gewann Tatjana Maria (38) auf dem Weg ins Achtelfinale gegen die US-Amerikanerin Venus Williams (45)

    Isabel Lohau (33/Badminton)

    Sechs Monate nach der Geburt ihres Sohnes spielte Isabel Lohau (33/WM-Bronze 2022) wieder in der Badminton-Bundesliga. In BILD fordert sie mehr Verständnis für Schwangerschaften im Profisport – zum Beispiel im Sponsoring: „Schwangerschaften sind in vielen Verträgen nicht explizit verankert.“ Ihre nächsten Ziele: die EM im April in Spanien und die WM im August in Indien.

    Maxi-Cosi rechts, Badminton-Tasche links: Nationalspielerin Isabel Lohau (33)

    Maxi-Cosi rechts, Badminton-Tasche links: Nationalspielerin Isabel Lohau (33)

    Dajana Eitberger (35/Rodeln)

    Dajana Eitberger (35/acht WM-Medaillen) gehört zu den erfolgreichsten Rodlerinnen aller Zeiten. Im Februar 2020 kommt ihr Sohn Levi zur Welt. Sie sagt: „Manchmal scheint es schwierig, sich für Familie und gegen den Sport zu entscheiden. Ich sage ganz klar: Es geht beides.“ Bei den Winterspielen in Cortina geht sie im Doppelsitzer an den Start.

    Im Rodel-Doppelsitzer wollen Dajana Eitberger (35) und Magdalena Matschina (20) eine Olympia-Medaille

    Im Rodel-Doppelsitzer wollen Dajana Eitberger (35) und Magdalena Matschina (20) eine Olympia-Medaille

    Elena Semechin (32/Schwimmen)

    „Mein größtes Wunder“, schrieb Schwimm-Star Elena Semechin (32) zur Geburt ihres Sohnes Klaus Philipp im vergangenen September. 2021 wurde bei der Paralympics-Siegerin von Tokio ein Hirn-Tumor festgestellt, nach OP und Chemo-Therapie feierte sie mit Gold in Paris ein Sensations-Comeback. Sie erhielt den SPORT BILD-Award in der Kategorie Paralympics.

    Almuth Schult (34/Fußball)

    2022, Almuth Schult (34) war bereits Mutter von Zwillingen, wechselte sie vom VfL Wolfsburg in die USA zum Angel FC, einem mehrheitlich von Frauen gegründeten und finanzierten Fußball-Klub. Schult gewann 2019 das Double mit den Wölfinnen, machte 66 Länderspiele. Mittlerweile hat sie vier Kinder, 2025 beendete die Torhüterin ihre Karriere.

  • Streit um Grönland: Wenn Zölle zur geopolitischen Waffe werden

    Streit um Grönland: Wenn Zölle zur geopolitischen Waffe werden

    US-Präsident Donald Trump setzt Zölle als Druckmittel im Streit um Grönland ein. Am Samstag schrieb er auf seiner Plattform Truth Social, er werde Einfuhrabgaben in Höhe von mindestens zehn Prozent auf Importe aus mehreren europäischen Ländern erlassen. Damit will er die Staaten dazu bringen, seinen Plänen für einen Erwerb Grönlands zuzustimmen. „Die Zölle werden fällig, bis ein Deal über einen vollständigen Verkauf Grönlands an die USA geschlossen ist“, schrieb er. Andernfalls seien der „Weltfrieden“ und „die nationale Sicherheit der USA“ in Gefahr, behauptete Trump.

    Die Zölle sollen nach Angaben des US-Präsidenten Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, die Niederlande, Schweden, Finnland und Norwegen treffen und gestaffelt in Kraft treten. Von Februar an sollen sie zehn Prozent betragen, von kommendem Juni an sollen sie auf 25 Prozent erhöht werden. Trumps Drohungen richten sich neben Dänemark, zu dem Grönland gehört, gegen jene Länder, die dem Land ihre Unterstützung erklärt und in der vergangenen Woche teils eine überschaubare Zahl Soldaten auf Erkundungsmission auf die arktische Insel schickten. Sowohl die dänische als auch die grönländische Regierung haben wiederholt erklärt, dass Grönland nicht zum Verkauf stehe. Trump will das nicht akzeptieren.

    Mit den angedrohten Zöllen greift der US-Präsident Nato-Partner und europäische Verbündete abermals frontal an. Schon im vergangenen Jahr hatte er heftige Zölle gegen die europäische Union und andere Länder in Europa verhängt. Damals begründete er sie mit der angeblich unfairen Behandlung amerikanischer Unternehmen und dem Handelsdefizit der USA.

    Im Juli einigte sich Trump mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen auf einen Handelsdeal. Auf EU-Importe fallen seither 15-prozentige Zölle an. Es war allerdings kein Deal auf Augenhöhe, denn die Europäische Union erklärte sich bereit, fast alle Zölle auf US-Importe auf null zu senken. Ursula von der Leyen musste sich die Kritik gefallen lassen, Trump zu weit entgegengekommen zu sein – aus Angst, dass er andernfalls noch höhere Zölle verhängen würde. Danach sah es so aus, als sei der Handelsstreit beigelegt. Allerdings war dieser Eindruck nur von kurzer Dauer. Der Deal mit der EU sieht explizit vor, dass die fünfzehnprozentigen Zölle die Obergrenze sind. Doch die USA erhoben auf Stahlprodukte und Maschinen auch danach höhere Einfuhrabgaben.

    Trump zeigt den Europäern nun erneut, dass er bereit ist, Vereinbarungen jederzeit zu brechen, um seine politischen Interessen durchzusetzen. Die Reaktionen aus Europa fielen entsprechend deutlich aus. Der französische Präsident Emmanuel Macron nannte die Zolldrohungen „inakzeptabel“. Keine Einschüchterung oder Drohung wird uns beeinflussen, weder in der Ukraine noch in Grönland oder irgendwo sonst auf der Welt“, schrieb er auf der Plattform X.

    40 Prozent obendrauf? Damit wäre vielen deutschen Unternehmen in die USA die Geschäftsgrundlage entzogen

    Die neuen Zölle würden die europäische und die deutsche Wirtschaft hart treffen. Die USA sind der größte Absatzmarkt für deutsche Exporte. 2024 exportierten deutsche Unternehmen Waren im Wert von 161 Milliarden Euro in die USA, vor allem Pharmazeutika, Maschinen und Autos. Viele Firmen arrangierten sich notgedrungen mit dem europäisch-amerikanischen Handelsdeal, die fünfzehnprozentigen Zölle galten als gerade noch verkraftbar. Allerdings gingen die Exporte deutscher Waren in die USA infolge des Zollstreits spürbar zurück, allein im November 2025 brachen sie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 23 Prozent ein.

    Es ist wahrscheinlich, dass Trump die nun angedrohten Grönland-Zölle auf die bereits geltenden Einfuhrabgaben draufschlagen würde. Folgt man Trumps Logik, würden vom Sommer an dann Zölle in Höhe von 40 Prozent auf deutsche und europäische Produkte gelten. Das würde die Geschäftsgrundlage für deutsche Unternehmen in den USA grundlegend verändern und den amerikanischen Markt kaum noch attraktiv machen.

    Entsprechend fassungslos klangen die Reaktionen aus Brüssel. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teilte mit, „Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und eine gefährliche Abwärtsspirale riskieren“. Manfred Weber, der Chef der Europäischen Volkspartei EVP, will die Herabsetzung der europäischen Zölle auf US-Importe auf null Prozent aussetzen. Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich am Samstag nicht. Sein Sprecher Stefan Kornelius sagte, man habe die Äußerungen des US-Präsidenten „zur Kenntnis genommen“. Die Bundesregierung stimme sich mit den europäischen Partnern ab und werde über eine Reaktion entscheiden.

    Pharmazeutika gehören zu den wichtigsten deutschen Exporten in die USA.
    Pharmazeutika gehören zu den wichtigsten deutschen Exporten in die USA. (Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

    Aber auch in den USA kritisierten mehrere bekannte Republikaner Trumps Pläne. Der republikanische Senator Thom Tillis erklärte, sie seien „schlecht für Amerika, schlecht für amerikanische Firmen und schlecht für Amerikas Verbündete.“ Trump spalte damit die Nato und stärke den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Seine Kollegin Lisa Murkowski nannte sie „unnötig“ und einen „großen Fehler“.

    Trump hat Einfuhrabgaben schon in der Vergangenheit als politische Waffe eingesetzt. Der US-Präsident ärgerte sich im vergangenen Jahr über die Ermittlungen der brasilianischen Justiz gegen Ex-Präsident Jair Bolsonaro und bestrafte das Land mit Zöllen in Höhe von 50 Prozent. Diesmal will Trump mithilfe der Zölle ein geopolitisches Ziel zu erreichen. Die Idee ist nicht neu innerhalb der Trump-Regierung. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte schon vor Monaten bei einem Auftritt in New York, dass Zölle ein Instrument sein könnten, um geopolitische Interessen durchzusetzen.

    Bessent spielte damals allerdings auf China und den Taiwan-Konflikt an, nicht auf Verbündete der USA oder gar Nato-Mitglieder. In seinem Post auf Truth Social behauptete Trump erneut, er wolle Grönland vor einer Eroberung durch Russland und China bewahren. Die europäischen Partner würden ein „gefährliches Spiel“ treiben, indem sie Soldaten auf Erkundungsmission nach Grönland geschickt hätten.

    Trump nannte keine Details, auf welcher Rechtsgrundlage er die Zölle gegen die europäischen Handelspartner umsetzen will. Es ist aber anzunehmen, dass er sie wie die anderen Gegenzölle mit einem Notstandsgesetz begründen will. In diesem Fall könnte der Supreme Court sie womöglich schon bald wieder abräumen. Die neun Richter des Obersten Gerichtshofs in Washington entscheiden in den kommenden Wochen über die Rechtmäßigkeit von Trumps Gegenzöllen. Bei einer Anhörung haben sie angedeutet, dass der US-Präsident seine Kompetenzen überschritten haben könnte, indem er den Kongress umging. Alternativ könnte Trump die Grönland-Zölle aber auch mit der nationalen Sicherheit begründen. Dann wären sie rechtlich weniger leicht anfechtbar.

  • Alejandro Rosales Castillo Mexikanische Soldaten fassen einen der zehn vom FBI meistgesuchten

    Alejandro Rosales Castillo Mexikanische Soldaten fassen einen der zehn vom FBI meistgesuchten

    Alejandro Rosales Castillo

    Mexikanische Soldaten fassen einen der zehn vom FBI meistgesuchten Verbrecher

    Das FBI hatte auf ihn eine Belohnung von 250.000 US-Dollar ausgesetzt, jetzt wurde Alejandro Rosales Castillo in Mexiko gefasst. Dem US-Bürger soll unter anderem wegen Mordes und Entführung der Prozess gemacht werden.

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    Polizisten in Mexiko (Symbolbild)

    Foto: Jose Luis Gonzalez / REUTERS

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    Seit einem Jahrzehnt wurde Alejandro Rosales Castillo wegen Mordes an einer jungen Frau gesucht, jetzt wurde der 27-jährige US-Bürger im mexikanischen Bundesstaat Hidalgo von Soldaten und Polizisten des Landes festgenommen.Der Mann ist einer der zehn von der US-Bundespolizei FBI meistgesuchten Verbrecher.

    Das FBI bestätigte die Festnahme des Mannes, der 2016 die 23-jährige Truc Quan »Sandy« Ly Le getötet haben soll, mit der er zusammen in einem Restaurant in Charlotte im Bundesstaat North Carolina gearbeitet hatte. Auf den flüchtigen US-Bürger hatte das FBI eine Belohnung von 250.000 Dollar (216.000 Euro) ausgesetzt.US-Medien zufolge hatte der Beschuldigte eine kurze Beziehung zu dem Mordopfer und sich von der jungen Frau Geld geliehen. Er verabredete sich demnach mit der jungen Frau, um seine Schulden zu begleichen, verschleppte sie aber stattdessen und zwang sie, an einem Geldautomaten ihre Ersparnisse abzuheben. Danach soll er sie in einem Waldstück mit einem Kopfschuss getötet und ihre Leiche in eine Schlucht geworfen haben.

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    Dem Festgenommenen solle wegen vorsätzlichen Mordes, bewaffneten Raubs, Diebstahls eines Fahrzeugs und Entführung der Prozess gemacht werden, erklärte der mexikanische Sicherheitsminister Omar García Harfuch im Onlinedienst X. Der US-Botschafter in Mexiko-Stadt, Ronald Johnson, lobte auf X. Die Festnahme sei ein Ergebnis »der gemeinsamen Bemühungen« der Regierungen der beiden Nachbarstaaten.

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