Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Greve: Bundeswehr

    Greve: Bundeswehr

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  • Internationaler Fußball: Krisenstimmung bei Crystal Palace

    Internationaler Fußball: Krisenstimmung bei Crystal Palace

    Fußball-Trainer Oliver Glasner muss nach seiner Wutrede gegen den eigenen Verein vorerst nicht mit seinem vorzeitigen Aus bei Crystal Palace rechnen. Zwar hätten die Kommentare des 51 Jahre alten ehemaligen Bundesliga-Coaches die Führungsriege des Vereins verärgert, hieß es zuvor in mehreren Medien. Nach einem Krisentreffen am Sonntag mit dem Österreicher gehe man aber nun davon…



  • Deutsche Handballer: Der Groll des Juri Knorr

    Deutsche Handballer: Der Groll des Juri Knorr

    Juri Knorr war sichtlich bedient. Er hatte gerade die vor Freude hüpfenden Serben auf dem Spielfeld ertragen müssen, jetzt sollte er zu der 27:30-Niederlage im zweiten Vorrundenspiel dieser Handball-Europameisterschaft Stellung nehmen. Diesem Wunsch kam er mit angemessenem Groll nach, Knorr selbst trug wenig Schuld am miserablen Ausgang, Trainer Alfred Gislason hatte seinen eigentlich gesetzten Spielmacher…



  • Tourismus: Revo-Hotelgruppe meldet Insolvenz für 140 Gesellschaften an

    Tourismus: Revo-Hotelgruppe meldet Insolvenz für 140 Gesellschaften an

    Die Revo-Hospitality-Gruppe, ein großer Hotelbetreiber, hat für etwa 140 seiner Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Charlottenburg eingereicht. Darunter sind 125 Hotels mit etwa 5500 Mitarbeitern in Deutschland und Österreich, die aber weitergeführt werden sollen, wie das Unternehmen weiter mitteilte. „Bei der Agentur für Arbeit haben wir eine Vorfinanzierung der Gehaltszahlungen für die Monate Januar…



  • 50.000 Anwohner betroffen Chile ruft Katastrophenfall wegen Waldbränden aus Heftige Brände haben

    50.000 Anwohner betroffen Chile ruft Katastrophenfall wegen Waldbränden aus Heftige Brände haben

    50.000 Anwohner betroffen Chile ruft Katastrophenfall wegen Waldbränden aus Heftige Brände haben im Zentrum Chiles große Zerstörung angerichtet. Zehntausende Menschen sollen sich nach Regierungsangaben in Sicherheit bringen, mehr als 250 Häuser brannten ab. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (1 Minute) 1 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bild vergrößern Chile: Waldbrände greifen…



  • Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa Umstrittener Besuch in Berlin Anfang der Woche trifft

    Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa Umstrittener Besuch in Berlin Anfang der Woche trifft

    Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa Umstrittener Besuch in Berlin Anfang der Woche trifft der syrische Übergangspräsident al-Sharaa in Berlin den Kanzler. Skepsis und Proteste werden den Besuch des Islamisten begleiten. Denn derweil rücken Regierungskräfte vor allem gegen Kurden vor. Severin Weiland Zur Merkliste hinzufügen Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bild vergrößern Übergangspräsident Ahmed…



  • Sicherheitskräfte befreien 200 Gefangene aus Erdlöchern In Libyen halten Verbrecher Flüchtlinge als

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    Sicherheitskräfte befreien 200 Gefangene aus Erdlöchern In Libyen halten Verbrecher Flüchtlinge als Geiseln, um Geld von Angehörigen zu erpressen. Bei zwei Razzien befreiten Sicherheitskräfte nun Hunderte Menschen – und fanden Massengräber. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bild vergrößern Leichenfund bei Ajdabiya: Opfer von…



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    <!–> [–> Jeder kennt sie: Auf dieser Seite informierte sich Eberl über El Mala Mehr zum Video anzeigen Interessant, wie sich Eberl über El Mala informierte. Quelle: BILD



  • Eberl verrät es: Warum wir noch nicht mit Neuer gesprochen habenMehr zum

    Eberl verrät es: Warum wir noch nicht mit Neuer gesprochen habenMehr zum

    <!–> [–> Eberl verrät es: Warum wir noch nicht mit Neuer gesprochen haben Mehr zum Video anzeigen Spannende Insights rund um Manuel Neuer. Quelle: BILD



  • Als Kapitän von RB Leipzig geht David Raum (27) auf dem Platz

    Als Kapitän von RB Leipzig geht David Raum (27) auf dem Platz

    <!–> –> Als Kapitän von RB Leipzig geht David Raum (27) auf dem Platz voran und sorgt auch neben dem Rasen für klare Worte – und das nicht nur über das eigene Team! Der Linksverteidiger kam nach der 1:5-Klatsche gegen den FC Bayern bei einem Gegenspieler ins Schwärmen. Raum über DFB-Kollege Jamal Musiala (22): „Ich…



  • Greve: Bundeswehr

    Greve: Bundeswehr

    .css-19fidwh{background:var(–sz-art-article-header-background-color);}.css-1xyxy9q{background-color:var(–sz-art-article-header-preamble-background-color);}@media screen and (min-width: 1000px){.css-ewumq0{padding-top:16px;}}.css-166s8dy{–szde-mosaik-breadcrumbs-text-color:var(–sz-art-article-header-breadcrumbs-color);display:-webkit-box;display:-webkit-flex;display:-ms-flexbox;display:flex;-webkit-box-pack:var(–sz-art-navigation-mobile-justify-content);-ms-flex-pack:var(–sz-art-navigation-mobile-justify-content);-webkit-justify-content:var(–sz-art-navigation-mobile-justify-content);justify-content:var(–sz-art-navigation-mobile-justify-content);padding-inline:12px;padding-top:16px;}@media screen and (min-width: 768px){.css-166s8dy{padding-inline:32px;}}@media screen and (min-width: 1000px){.css-166s8dy{-webkit-box-pack:start;-ms-flex-pack:start;-webkit-justify-content:flex-start;justify-content:flex-start;padding-top:var(–sz-art-navigation-padding-top-desktop);}}.css-c2cqo2{–szde-mosaik-breadcrumbs-font:var(–sz-art-navigation-breadcrumb-font);–szde-mosaik-breadcrumbs-letter-spacing:0.05em;}.css-1vbqg3a{font:var(–szde-mosaik-breadcrumbs-font, 200 0.75rem/1.5 ‘SZSansDigital’, ‘Neue Helvetica’, ‘Helvetica’, sans-serif);letter-spacing:var(–szde-mosaik-breadcrumbs-letter-spacing, 0.05em);display:-webkit-box;display:-webkit-flex;display:-ms-flexbox;display:flex;-webkit-align-items:center;-webkit-box-align:center;-ms-flex-align:center;align-items:center;list-style-type:none;overflow:hidden;text-overflow:ellipsis;white-space:nowrap;color:var(–szde-mosaik-breadcrumbs-text-color, var(–sz-breadcrumbs-text-color, #71737f));padding:0 16px 0 0;–szde-mosaik-breadcrumbs-font:var(–sz-art-navigation-breadcrumb-font);–szde-mosaik-breadcrumbs-letter-spacing:0.05em;}.css-1aplfh9{color:var(–szde-mosaik-breadcrumbs-text-color, var(–sz-breadcrumbs-text-color, #71737f));-webkit-text-decoration:none;text-decoration:none;-webkit-transition:color 150ms ease-in-out;transition:color 150ms ease-in-out;}.css-1aplfh9:focus,.css-1aplfh9:hover{-webkit-text-decoration:underline;text-decoration:underline;}Home.css-102mr3t{min-width:24px;}.css-102mr3t path{fill:var(–szde-mosaik-breadcrumbs-text-color, var(–sz-breadcrumbs-text-color, #71737f));}MeinungVerteidigungspolitik.css-1vgqskx{display:inline;font-weight:inherit;line-height:inherit;}Greve – Bundeswehr.css-1fd8962{display:flow-root;}.css-1xv2ta4{padding-inline:max(12px, calc((100% – 640px) / 2));display:flow-root;}.css-1crsmwt{color:var(–sz-art-article-header-text-color);margin-top:var(–sz-art-header-element-mobile-margin-top);}@media screen and (min-width: 768px){.css-1crsmwt{margin-top:72px;}}.css-129wk5d{font:700 0.875rem/1.3 ‘SZSansDigital’,’Neue Helvetica’,’Helvetica’,sans-serif;letter-spacing:0.025em;-webkit-align-items:center;-webkit-box-align:center;-ms-flex-align:center;align-items:center;display:-webkit-box;display:-webkit-flex;display:-ms-flexbox;display:flex;-webkit-box-flex-wrap:wrap;-webkit-flex-wrap:wrap;-ms-flex-wrap:wrap;flex-wrap:wrap;font:var(–sz-art-header-element-overline-mobile-font);-webkit-box-pack:var(–sz-art-header-element-overline-justify-content);-ms-flex-pack:var(–sz-art-header-element-overline-justify-content);-webkit-justify-content:var(–sz-art-header-element-overline-justify-content);justify-content:var(–sz-art-header-element-overline-justify-content);letter-spacing:var(–sz-art-header-element-overline-mobile-letter-spacing);margin-bottom:var(–sz-art-header-element-overline-margin-bottom);row-gap:12px;text-align:var(–sz-art-header-element-overline-text-align);text-transform:var(–sz-art-header-element-overline-text-transform);}@media screen and (min-width: 768px){.css-129wk5d{font:var(–sz-art-header-element-overline-desktop-font);letter-spacing:var(–sz-art-header-element-overline-desktop-letter-spacing);}}Greve.css-1sfyoi{font:800 1.6875rem/1.3 ‘SZSansDigital’,’Neue…



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    Internationaler Fußball: Krisenstimmung bei Crystal Palace

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  • Tourismus: Revo-Hotelgruppe meldet Insolvenz für 140 Gesellschaften an

    Tourismus: Revo-Hotelgruppe meldet Insolvenz für 140 Gesellschaften an

    Die Revo-Hospitality-Gruppe, ein großer Hotelbetreiber, hat für etwa 140 seiner Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Charlottenburg eingereicht. Darunter sind 125 Hotels mit etwa 5500 Mitarbeitern in Deutschland und Österreich, die aber weitergeführt werden sollen, wie das Unternehmen weiter mitteilte. „Bei der Agentur für Arbeit haben wir eine Vorfinanzierung der Gehaltszahlungen für die Monate Januar…



  • 50.000 Anwohner betroffen Chile ruft Katastrophenfall wegen Waldbränden aus Heftige Brände haben

    50.000 Anwohner betroffen Chile ruft Katastrophenfall wegen Waldbränden aus Heftige Brände haben

    50.000 Anwohner betroffen Chile ruft Katastrophenfall wegen Waldbränden aus Heftige Brände haben im Zentrum Chiles große Zerstörung angerichtet. Zehntausende Menschen sollen sich nach Regierungsangaben in Sicherheit bringen, mehr als 250 Häuser brannten ab. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (1 Minute) 1 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bild vergrößern Chile: Waldbrände greifen…



  • Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa Umstrittener Besuch in Berlin Anfang der Woche trifft

    Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa Umstrittener Besuch in Berlin Anfang der Woche trifft

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    Jeder kennt sie: Auf dieser Seite informierte sich Eberl über El MalaMehr

    <!–> [–> Jeder kennt sie: Auf dieser Seite informierte sich Eberl über El Mala Mehr zum Video anzeigen Interessant, wie sich Eberl über El Mala informierte. Quelle: BILD



  • Eberl verrät es: Warum wir noch nicht mit Neuer gesprochen habenMehr zum

    Eberl verrät es: Warum wir noch nicht mit Neuer gesprochen habenMehr zum

    <!–> [–> Eberl verrät es: Warum wir noch nicht mit Neuer gesprochen haben Mehr zum Video anzeigen Spannende Insights rund um Manuel Neuer. Quelle: BILD



  • Als Kapitän von RB Leipzig geht David Raum (27) auf dem Platz

    Als Kapitän von RB Leipzig geht David Raum (27) auf dem Platz

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Categorie: Nieuws

  • Greve: Bundeswehr

    Greve: Bundeswehr

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  • Internationaler Fußball: Krisenstimmung bei Crystal Palace

    Internationaler Fußball: Krisenstimmung bei Crystal Palace

    Fußball-Trainer Oliver Glasner muss nach seiner Wutrede gegen den eigenen Verein vorerst nicht mit seinem vorzeitigen Aus bei Crystal Palace rechnen. Zwar hätten die Kommentare des 51 Jahre alten ehemaligen Bundesliga-Coaches die Führungsriege des Vereins verärgert, hieß es zuvor in mehreren Medien. Nach einem Krisentreffen am Sonntag mit dem Österreicher gehe man aber nun davon aus, dass Vereinsmitbesitzer und -vorsitzender Steve Parish wolle, dass Glasner seinen Vertrag bis zum Ende der Saison erfüllt, meldete am Nachmittag der Guardian.

    Zuvor hatte indes auch die Daily Mail geschrieben: „Palace erwägt, seinen Trainer zu entlassen, nachdem sich dieser öffentlich darüber geäußert hatte, dass der Vorstand ihn und seine Spieler im Stich gelassen habe.“ Glasner hatte jüngst bekanntgegeben, dass er seinen Vertrag nicht verlängern werde. Gültig ist dieser noch bis zum Ende dieser Saison.

    Der Österreicher hatte es bei dieser Ankündigung allerdings nicht belassen, sondern in bemerkenswerter Weise danach öffentlich mit der Vereinsführung abgerechnet. Auslöser war der geplante Transfer von Leistungsträger Marc Guehi zu Manchester City vor dem Premier-League-Spiel gegen den AFC Sunderland. „Unseren Kapitän einen Tag vor einem Spiel zu verkaufen, da habe ich überhaupt kein Verständnis für“, hatte Glasner unter anderem gesagt: „Wenn dein Herz dir zweimal in einem Jahr herausgerissen wird, zuerst mit Eze, einen Tag vor einem Spiel im Sommer, und mit deinem Kapitän einen Tag vor einem Spiel – das kann ich nicht verstehen.“

    Er spielte dabei auf den Wechsel von Eberechi Eze im August vergangenen Jahres zum FC Arsenal an. Er sei seit über 30 Jahren im Fußball aktiv, so etwas habe er noch nie erlebt. „Wir fühlen uns im Stich gelassen“, betonte Glasner: „Keine Unterstützung.“

    Von der einstigen Euphorie und Glückseligkeit ist nichts mehr übriggeblieben. Glasner, einst Trainer in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg und bei Eintracht Frankfurt, hatte die Mannschaft im Februar 2024 übernommen und dann zu den größten Vereinserfolgen geführt. Crystal Palace hatte den englischen Pokal gewonnen und das sogenannte Community Shield, den englischen Supercup.

    Seit Wochen aber läuft es sportlich auch schon nicht mehr, den bis dato letzten Sieg schaffte der Londoner Club am 11. Dezember mit einem 3:0 in der Conference League beim FC Shelbourne aus Irland. Nach dem 1:2 gegen Sunderland am Samstag betonte Glasner bei seiner Analyse, dass es offensichtlich nichts bringe, solche Sachen hinter verschlossenen Türen anzusprechen.

  • Deutsche Handballer: Der Groll des Juri Knorr

    Deutsche Handballer: Der Groll des Juri Knorr

    Juri Knorr war sichtlich bedient. Er hatte gerade die vor Freude hüpfenden Serben auf dem Spielfeld ertragen müssen, jetzt sollte er zu der 27:30-Niederlage im zweiten Vorrundenspiel dieser Handball-Europameisterschaft Stellung nehmen. Diesem Wunsch kam er mit angemessenem Groll nach, Knorr selbst trug wenig Schuld am miserablen Ausgang, Trainer Alfred Gislason hatte seinen eigentlich gesetzten Spielmacher in der entscheidenden Phase auf der Bank sitzen lassen. Was dieser in ungewöhnlich deutlichen Worten bemängelte: „Natürlich brodelt es in einem auf der Bank, wenn man da draußen sitzt und nicht helfen kann“. Andere hatten den Vorzug bekommen, was Knorr im ARD-Interview spitz kommentierte: „Ich stand in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel auf der Platte. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.“

    Dabei hatte Knorr im Gegensatz zum Auftaktsieg gegen Österreich beginnen dürfen, was er mit einer starken Leistung dankte, der Spielmacher brachte viel Schwung, erzielte vier seiner fünf Tore in der ersten Halbzeit, setzte die Kollegen ein oder vollendete höchstselbst. „Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit überrannt“, klagte er, „und dann ändern wir alles. Das verstehe ich nicht.“

    Handball

    :Ein Spielmacher in Bestform

    Dem gebürtigen Flensburger Juri Knorr wurde eine Weltkarriere praktisch in die Wiege gelegt: Sein Vater war ebenfalls erfolgreicher Nationalspieler. Für die EM in seiner neuen Wahlheimat Dänemark sieht ihn der Bundestrainer in einer Schlüsselrolle.

    SZ PlusVon Ralf Tögel

    In der Tat, nach einer komfortabel erscheinenden 17:13-Halbzeitführung geriet das Angriffsspiel der deutschen Handballer sukzessive aus den Fugen. Mit Knorr in der Schaltzentrale hatte Deutschland das Geschehen in der Jyske Bank Boxen in Herning bestimmt, zeigte Tempospiel, agierte in Überzahl verbessert. Die Defensive um Kapitän Johannes Golla und Tom Kiesler im Innenblock funktionierte ebenfalls zuverlässig. Und hätte sich die DHB-Auswahl nicht einige Schusseleien im Angriff geleistet, die Halbzeitführung hätte höher ausfallen müssen als bloß mit vier Treffern.

    Doch nach dem Wechsel nahmen leichte Fehler und Fehlwürfe aus unerfindlichen Gründen zu, Gislason rotierte den Kader kräftig durch. Der Isländer hatte mehrfach erklärt, dass er alle Akteure schnell in Turnierform bringen will, wozu Spielzeiten nötig sind. Das brachte aber den unerwünschten Nebeneffekt, dass der Rhythmus flöten ging.

    Das letzte Tor der Serben könnte noch teuer werden für das deutsche Team

    Zudem machte Serbiens Torhüter Dejan Milosavljev den deutschen Angreifern zu schaffen: Der 29-Jährige, der trotz seiner 1,96 Meter Körpergröße und 125 Kilogramm Kampfgewicht sehr beweglich und reaktionsschnell ist, hat schon des Öfteren im Team des deutschen Meisters Füchse Berlin bewiesen, dass er Spiele entscheidend beeinflussen kann. Mit den Paraden steigerte sich auch seine Abwehr vor ihm, das deutsche Team verlor analog an Durchschlagskraft und agierte in der Schlussphase ängstlich und ideenlos. Eine fatale Entwicklung, der Vorsprung war beim 21:21 aufgebraucht, zwölf Minuten vor dem Ende lag Serbien erstmals vorn.

    In dieser Phase fehlte ein Antreiber, der Verantwortung übernimmt und das Spiel an sich reißt: Tugenden, die Knorr des Öfteren bewiesen hat. So aber wirkte die Taktik des Bundestrainers wenig durchdacht, und schließlich leistete sich Gislason noch die Pointe der Partie: Als Knorr doch noch einen Kurzeinsatz in der nervenaufreibenden Schlussphase bekam, gelang ihm prompt in Zeitnot und Unterzahl der Treffer zum 26:26, es hätte der Gamechanger sein können. Aber Gislason hatte zeitgleich den Buzzer neben der Bank gedrückt, um seine Spieler zur Auszeit zu rufen. Dann leuchtet im Torgestänge ein rotes Licht auf, um den Zeitpunkt zu markieren. War das Tor noch rechtzeitig gefallen? Nach Ansicht der Videobilder kassierten die Schiedsrichter aus Ungarn den Treffer wieder ein, Gislason hatte den Ausknopf tatsächlich einen Sekundenbruchteil zu früh gedrückt.

    „Ich habe den Punkt gekostet mit dem Timeout. Juri war schneller, als ich dachte“, sagte Gislason am Sonntag zerknirscht, nachdem er sich das Video vom Spiel in der Nacht noch einmal angesehen hatte. Immerhin, er übernahm die Verantwortung für die Niederlage: „Das war ein Schock für die Mannschaft. Der Fehler hat mindestens einen Punkt gekostet.“ Dieser Aussetzer war in der Tat der Anfang vom Ende, nur zwei Treffer brachte die deutsche Mannschaft noch zustande.

    Auch die offene Manndeckung in den Schlusssekunden, als die Serben das Spiel bereits gewonnen hatten und in Ballbesitz waren, reihte sich in die seltsamen Entscheidungen des Isländers ein. Die Zeit hätte für einen Punktgewinn ohnehin nie gereicht, so aber kam Serbien noch zu einem leichten Treffer zum 30:27-Endstand. Ein Tor, das noch teuer werden kann.

    Sollte Deutschland in der Vorrunde ausscheiden, ginge es vermutlich auch im Gislasons Job

    Unbedingt muss das letzte Gruppenspiel gegen Spanien gewonnen werden, um überhaupt die Chance aufrechtzuerhalten, die Hauptrunde zu erreichen. Auf Schützenhilfe von Österreich sollte man sich beim deutschen Handballbund (DHB) nicht verlassen. Die nächste Pointe: Ausgerechnet das benachbarte Alpenland, dem Torhüter Andreas Wolff zuvor „Anti-Handball“ attestiert hatte, könnte die Deutschen mit einem Sieg gegen die Serben zwar retten. Aber Österreich hat nur noch theoretische Chancen und ein Sieg der Deutschen im finalen Gruppenspiel gegen die bisher sehr souverän auftretenden Iberer ist ohnehin nicht verhandelbar.

    Und der sollte tunlichst klar ausfallen. Denn würde es im Fall, dass Deutschland, Spanien und Serbien am Ende mit je vier Punkten dasteht, zu einem Dreiervergleich kommen, dann entscheidet das Torverhältnis. Wegen des letzten Treffers stehen die Serben nach der 27:29-Niederlage gegen Spanien und dem 30:27-Sieg gegen Deutschland bei plus einem Tor. Deutschland müsste mit mindestens drei Treffern Abstand gegen Spanien gewinnen, um die Iberer nach deren Zwei-Tore-Sieg gegen Serbien zu überflügeln.

    Die vor dem Turnierbeginn als sehr wichtig erachteten zwei Punkte, die der Gruppensieger aus dem direkten Vergleich in die Hauptrunde mitnimmt, bekäme das deutsche Team nur bei einer Niederlage der Serben – kein allzu wahrscheinlicher Ausgang. Sollte Deutschland weiterkommen, warten ohnehin Gegner wie Titelverteidiger Frankreich oder Norwegen, die bereits souverän die Hauptrunde gebucht haben. Auch Weltmeister und Olympiasieger Dänemark wird die Hauptrundengruppe erreichen.

    So ist das Ziel Halbfinale nach Stand der Dinge bereits jetzt in schwer erreichbare Ferne gerückt. Vielmehr droht das frühzeitige Aus nach der Vorrunde, dies würde dann eine Debatte befeuern, die DHB-Präsident Andreas Michelmann vor dem Turnier scheinbar unnötig eröffnet hatte: Mit Blick auf die Heim-WM im kommenden Jahr hatte Michelmann bei einem frühen Scheitern angeregt, den Trainer zu hinterfragen. Diese Worte hätten schlagartig ein ganz neues Gewicht.

  • Tourismus: Revo-Hotelgruppe meldet Insolvenz für 140 Gesellschaften an

    Tourismus: Revo-Hotelgruppe meldet Insolvenz für 140 Gesellschaften an

    Die Revo-Hospitality-Gruppe, ein großer Hotelbetreiber, hat für etwa 140 seiner Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Charlottenburg eingereicht. Darunter sind 125 Hotels mit etwa 5500 Mitarbeitern in Deutschland und Österreich, die aber weitergeführt werden sollen, wie das Unternehmen weiter mitteilte. „Bei der Agentur für Arbeit haben wir eine Vorfinanzierung der Gehaltszahlungen für die Monate Januar bis März 2026 beantragt“, hieß es.

    Unter eigenen Marken und als Franchisenehmer betreibt die Revo Hospitaliy Group insgesamt 250 Hotels in zwölf europäischen Ländern und 135 Städten. Nach eigenen Angaben gehören zur Gruppe Hotels bekannter Marken wie Accor, Hilton, Wyndham und Marriott. Zudem betreibt die Gruppe Marken wie Vagabond, Hyperion oder Aedenlife.

    „Mit den überwiegend in Eigenverwaltung beantragten Verfahren für die rund 140 Gesellschaften bestehen gute Aussichten für eine zügige Sanierung und eine langfristige Fortführung“, teilte Rechtsanwalt Gordon Geiser mit, der für die Dauer der Sanierung die Geschäftsführung der betroffenen Gesellschaften übernommen hat.Ein wesentlicher Grund für die Insolvenz sei die starke Expansion der vergangenen Jahre gewesen. Seit 2020 ist die Zahl der zur Gruppe gehörenden Hotels den Angaben zufolge von damals 51 auf inzwischen rund 250 gestiegen. Im Februar vergangenen Jahres wurde bekannt, dass das Unternehmen 60 Hotels der H-Gruppe wie Hyperion und H2 übernommen hat.

    „Die Akquisition der neuen Hotels war mit erheblichen Kosten verbunden“, teilte das Unternehmen mit. „Andererseits stiegen die Übernachtungszahlen nicht wie erwartet, und auch der geplante Umsatz für 2025 wurde nicht erreicht.“ Die neuen Geschäftsführer machten sich nun auf die Suche nach internationalen Investoren.

    Im vergangenen Jahr ist einer anderen Hotelkette die Insolvenz in Eigenverwaltung erfolgreich geglückt. Seit der Eröffnung am 1. März 2025 hatte die Lindner Hotels AG das Verfahren innerhalb weniger Monate erfolgreich abgeschlossen. Adrian Lindner, ein Vertreter der dritten Generation der Familie Lindner, übernahm die Geschäftsführung. Die Hotelgruppe betonte, dass kein einziges Hotel geschlossen werden musste. Allerdings ließ das Unternehmen zahlreiche Pachtverträge auslaufen oder kündigte sie.

  • 50.000 Anwohner betroffen Chile ruft Katastrophenfall wegen Waldbränden aus Heftige Brände haben

    50.000 Anwohner betroffen Chile ruft Katastrophenfall wegen Waldbränden aus Heftige Brände haben

    50.000 Anwohner betroffen

    Chile ruft Katastrophenfall wegen Waldbränden aus

    Heftige Brände haben im Zentrum Chiles große Zerstörung angerichtet. Zehntausende Menschen sollen sich nach Regierungsangaben in Sicherheit bringen, mehr als 250 Häuser brannten ab.

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    Chile: Waldbrände greifen im Zentrum des Landes um sich

    Foto: Guillermo Salgado / AFP

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    Bei schweren Waldbränden im Zentrum von Chile sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Rund 50.000 Bewohnerinnen und Bewohner der Regionen Biobío und Ñuble seien aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen, sagte Innenminister Álvaro Elizalde. Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen insgesamt 24 Feuer.

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    Mehr als 250 Häuser zerstört: Einsatzkräfte kämpfen gegen 24 Feuer

    Foto: Juan Gonzalez / REUTERS

    Die Regierung rief für die betroffenen Regionen den Katastrophenfall aus. Mehr als 250 Häuser wurden bereits zerstört, die Flammen erfassten nach Angaben der Forstverwaltung knapp 100 Quadratkilometer.Chile hat in den vergangenen Jahren immer wieder verheerende Brände erlebt. Im Februar 2024 starben in Viña del Mar in der Touristenregion Valparaíso 138 Menschen bei schweren Feuern.

    kry/dpa/AFP

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  • Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa Umstrittener Besuch in Berlin Anfang der Woche trifft

    Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa Umstrittener Besuch in Berlin Anfang der Woche trifft

    Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa

    Umstrittener Besuch in Berlin

    Anfang der Woche trifft der syrische Übergangspräsident al-Sharaa in Berlin den Kanzler. Skepsis und Proteste werden den Besuch des Islamisten begleiten. Denn derweil rücken Regierungskräfte vor allem gegen Kurden vor.

    Severin Weiland

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    Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa im Mai in Paris: Unterwegs auf dem internationalen Parkett

    Foto: Mohammed Badra / EPA

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  • Sicherheitskräfte befreien 200 Gefangene aus Erdlöchern In Libyen halten Verbrecher Flüchtlinge als

    Sicherheitskräfte befreien 200 Gefangene aus Erdlöchern In Libyen halten Verbrecher Flüchtlinge als

    Sicherheitskräfte befreien 200 Gefangene aus Erdlöchern

    In Libyen halten Verbrecher Flüchtlinge als Geiseln, um Geld von Angehörigen zu erpressen. Bei zwei Razzien befreiten Sicherheitskräfte nun Hunderte Menschen – und fanden Massengräber.

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    Leichenfund bei Ajdabiya: Opfer von Menschenhändlern

    Foto: Attorney General’s Office – State Of Libya via Facebook / REUTERS

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    Sicherheitsbehörden in Lybien haben rund 200 Migranten aus einem illegalen, unterirdisch angelegten Gefängnis befreit, in dem sie unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten worden waren. Das bestätigten zwei namentlich nicht genannte Beamte der Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

    Anonyme Zeugen erklärten, die Behörden hätten im Verlauf einer Razzia ein fast drei Meter tiefes unterirdisches Gefängnis mit mehreren Haftzellen entdeckt, das von einem libyschen Menschenhändler betrieben worden sei. Eine der Quellen sagte demnach, diese Person sei bislang nicht festgenommen worden.»Einige der befreiten Migranten wurden bis zu zwei Jahre lang in den unterirdischen Zellen gefangen gehalten«, sagte eine der befragten Personen. Die andere erklärte, was bei dem Einsatz entdeckt worden sei, gehöre zu »einem der schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die je in der Region aufgedeckt wurden«.

    Die Region Kufra: Umschlagplatz für MenschenhändlerDie befreiten Menschen stammen hauptsächlich aus Somalia und Eritrea, unter ihnen waren auch Frauen und Kinder. Kufra liegt im Südosten Libyens, etwa 1700 Kilometer von der Hauptstadt Tripolis entfernt. Formell gelten die Kufra-Oasen als Stadt, sind aber faktisch eine extrem verteilte Streusiedlung 

    , von der einzelne Teile durch bis zu 135 Kilometer Wüste getrennt sind. Ideale Bedingungen für skrupellose Kriminelle, die mit der Not der Geflüchteten ein Geschäft machen wollen – sei es als Schlepper oder Menschenhändler, sei es als Geiselnehmer und Erpresser, wie wohl in diesem Fall.

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    جهاز الأمن الداخلي #اجدابيا يعلن العثور على مقبرة جماعية تضم 21 جثمانًا لأشخاص من جنسيات أفريقية مختلفة pic.twitter.com/bhijd5NZ85— تلفزيون المسار – Almasar TV (@almasartvlibya) January 14, 2026

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    In der Region gibt es viele Flüchtlinge: Schätzungen zufolge haben in den vergangenen Jahren allein zwischen 350.000 und einer Million Menschen vom Sudan aus die Flucht über die Südgrenze Libyens gewagt, um Arbeit zu finden oder durch die Wüste ans Mittelmeer und von dort nach Europa zu gelangen.Seit dem Sturz von Muammar al-Gaddafi in einem von der Nato unterstützten Aufstand im Jahr 2011 ist Libyen zu einer Transitroute für Migranten geworden. Auch die ölbasierte libysche Wirtschaft zieht verarmte Menschen an, die Arbeit suchen. Die Sicherheitslage im weitläufigen Land ist jedoch schlecht, wodurch sie besonders anfällig für Misshandlungen sind. Zehntausende von ihnen leben in der Kufra-Region.

    Ebenfalls bereits am Freitag wurden mindestens 21 Leichen von Migranten in einem Massengrab auf einer Farm nahe dem Ort Ajdabiya im Osten Libyens gefunden. Berichten der EU-geförderten Medien-Kooperation Info Migrants  zufolge zeigten zehn Überlebende körperliche Anzeichen von Folter. Info Migrants wird von der Deutschen Welle in Kooperation mit France 24, Radio France Internationale, Monte Carlo Doualiya und der italienischen Nachrichtenagentur ANSA betrieben und wendet sich vornehmlich an potenzielle Flüchtlinge.Die Nachrichtenagentur AP berichtet, die kriminelle Gruppe habe bis zu 195 Personen festgehalten. Folter sei gezielt eingesetzt worden, um die Zahlungsbereitschaft von Angehörigen zu erhöhen. Die Todesursache der gefundenen Opfer werde derzeit untersucht.

    Info Migrants zufolge wiesen Überlebende darauf hin, dass Personen aus ihrem Kreis verschwunden waren. Bei der anschließenden Suche wurden die Gräber entdeckt.Der Besitzer der Farm wurde während des Einsatzes festgenommen und gab zu, dass sich auf seinem Grundstück ein Massengrab befindet. Der libysche Fernsehsender Al-Masar berichtete, dass ein libyscher Staatsangehöriger mit Vorstrafen als Verdächtiger im Zusammenhang mit dem Fall identifiziert worden sei.Wiederholt Massengräber gefundenAm Freitagnachmittag wandte sich Libyens Generalstaatsanwalt mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit, die Behörden im Osten des Landes hätten einen Angeklagten wegen des Vorwurfs, »schwere Verstöße gegen Migranten begangen zu haben«, an das Gericht überwiesen. Nach weiteren Mitgliedern der kriminellen Gruppe werde gefahndet.

    Der Osten und Süden von Lybien macht immer wieder mit solchen Nachrichten Schlagzeilen. Im Februar vergangenen Jahres wurden mindestens 47 Leichen von Migranten aus Massengräbern in und um Kufra geborgen, im März des Vorjahres waren es mindestens 65. Erst in der vergangenen Woche war im Süden Libyens ein Massengrab mit bis zu 70 toten Migranten gefunden worden, von denen einige Schusswunden aufwiesen.

    pat/Reuters/AP

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  • Als Kapitän von RB Leipzig geht David Raum (27) auf dem Platz

    Als Kapitän von RB Leipzig geht David Raum (27) auf dem Platz

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    Als Kapitän von RB Leipzig geht David Raum (27) auf dem Platz voran und sorgt auch neben dem Rasen für klare Worte – und das nicht nur über das eigene Team! Der Linksverteidiger kam nach der 1:5-Klatsche gegen den FC Bayern bei einem Gegenspieler ins Schwärmen.

    Raum über DFB-Kollege Jamal Musiala (22): „Ich muss nochmal klar ansprechen, dass es mich sehr freut, dass Jamal sein Comeback gefeiert hat. Ein Spieler, den wir in Deutschland schätzen und froh sind, wenn er fit ist und auf dem Platz ist – nicht nur für die Bayern, sondern auch für Deutschland.“

    [–>Musiala feierte nach seinem Wadenbeinbruch ein kurzes Comeback – und bereitete nur 76 Sekunden nach seiner Einwechslung das fünfte 5:1 von Olise (88.) vor.

    Raum: „Dachte, wir seien reifer“

    Ein Fakt, über den Raum sich trotz der Freude über das Comeback dann doch nicht wirklich freuen konnte! „Die ersten 70 Minuten waren gut von uns. Am Ende kriegen wir trotzdem eine Klatsche. Ich bin schon angefressen deswegen. Das darf uns so nicht passieren, ich dachte eigentlich, wir seien reifer“, fasst der RB-Star das Spiel zusammen.

    Was er meint: Nachdem Leipzig vor allem in der ersten Halbzeit ein extrem starkes Spiel zeigte und sogar höher hätte führen müssen, bringen einfache individuelle Fehler Bayern zurück ins Spiel – und RB komplett aus der Spur!

    David Raum im Duell mit Bayern-Juwel Lennart Karl (17)

    David Raum im Duell mit Bayern-Juwel Lennart Karl (17)

    Raum: „Wir verlieren unseren Kopf, wenn wir Gegentore bekommen. Das darf uns so nicht passieren, das müssen wir knallhart ansprechen, analysieren und sehr kritisch mit uns sein. In den ersten 70 Minuten belohnen wir uns nicht. Dann haben die Bayern die gewisse Qualität, uns fünf Dinger einzuschenken.“

    Nach dem 0:6-Debakel zum Saisonauftakt, gibt es so die zweite Bayern-Klatsche der Saison – die zumindest Trainer Ole Werner (37) mit Blick auf die weiteren Partien Mut macht. „Wir haben aus meiner Sicht 80 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht. Was uns bis dahin gefehlt hat, ist, dass wir effektiver in den Abschlüssen sind.“

    Mit Blick auf das Pokal-Viertelfinale am 11. Februar in München betont er: „Es ist klar, dass es eine schwere Aufgabe ist. Aber die ersten 80 Minuten haben gezeigt, wie man den Bayern wehtun kann. Daran werden wir uns orientieren und sicherlich nicht vorzeitig die weiße Fahne hissen.“