Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • Wintersport-Meldungen: Eine Überraschungs-Europameisterin – und ein enttäuschter Karl Geiger

    Wintersport-Meldungen: Eine Überraschungs-Europameisterin – und ein enttäuschter Karl Geiger

    Rennrodlerin Fräbel gewinnt ersten großen Titel

    Rennrodlerin Merle Fräbel hat ihren ersten großen Titel gewonnen. Die 22-Jährige wurde auf ihrer Heimbahn in Oberhof Europameisterin. Fräbel setzte sich überlegen vor der Österreicherin Lisa Schulte und der Schweizerin Natalie Maag durch. „Europameisterin jetzt auch zu sein, ist mega. Jetzt kann ich wieder was Neues auf die Autogrammkarte schreiben“, sagte Fräbel im ZDF. Rekordweltmeister Felix Loch hat seinen vierten EM-Titel im Einsitzer dagegen knapp verpasst. Der 36-Jährige aus Berchtesgaden wurde mit 0,091 Sekunden Rückstand auf den neuen Europameister Jonas Müller aus Österreich Zweiter.

    Fünftes EM-Gold für Wendl/Arlt

    Doppelfreude: Die Doppelsitzer-Europameister Tobias Wendl (re.) und Tobias Arlt.
    Doppelfreude: Die Doppelsitzer-Europameister Tobias Wendl (re.) und Tobias Arlt. (Foto: Martin Schutt/dpa)

    Die Rekordolympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt sind zum fünften Mal Europameister geworden. Die beiden 38 Jahre alten Rennrodler aus Bayern holten sich den ersten EM-Titel seit 2019 vor Toni Eggert und Florian Müller. Die WM-Dritten setzten sich bei den auch als Weltcup ausgetragenen Titelkämpfen souverän durch. „Unvorstellbar. Mir fehlen die Worte“, sagt Tobias Wendl im ZDF. Die sechsmaligen Olympiasieger bauten mit ihrem 59. Weltcup-Sieg auch ihren Vorsprung in der Doppelsitzer-Gesamtwertung aus. Die amtierenden Weltmeister Hannes Orlamünder und Paul Gubitz, für Olympia nicht qualifiziert, schafften als Vierte ihr bestes Saisonresultat. Dreitausendstel Sekunden fehlten dem Duo auf die drittplatzierten Österreicher Juri Gatt und Riccardo Schöpf.

    Bei den Frauen haben sich Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal im Doppelsitzer in Oberhof ebenfalls den EM-Titel gewonnen, und das mit Bahnrekord. Bei der anstehenden Olympiapremiere im Damen-Doppelsitzer darf nur ein Schlitten pro Nation starten. Degenhardt, 23, und Rosenthal, 25 hatten in der nationalen Qualifikation den Kürzeren gegen Dajana Eitberger, 35, und Magdalena Matschina, 20, gezogen, die in Oberhof Dritte wurden.

    Karl Geiger verpasst Olympia

    Er reist nicht zu den Olympischen Spielen: Karl Geiger.
    Er reist nicht zu den Olympischen Spielen: Karl Geiger. (Foto: Daniel Karmann/dpa)

    Skispringer Karl Geiger hat die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele verpasst. Der 32-Jährige schaffte mit Platz 14 in Sapporo zwar sein bis dato bestes Saisonresultat. Um die interne deutsche Norm zu schaffen, hätte der Oberstdorfer aber mindestens Achter werden müssen. Den Sieg in Japan sicherte sich der slowenische Vierschanzentourneesieger Domen Prevc. Er gewann vor Lokalmatador Ryoyu Kobayashi und dem Österreicher Daniel Tschofenig. Philipp Raimund belegte als bester Deutscher den neunten Platz. Felix Hoffmann, Andreas Wellinger und Pius Paschke verzichten auf die Wettkämpfe im Ort der Winterspiele von 1972.

    Für Aufmerksamkeit sorgte zudem die Disqualifikation des Österreichers Stefan Kraft. Der dreimalige Gesamtweltcupsieger wurde bereits in der Qualifikation wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzugs aus dem Wettbewerb genommen. „Es ist ein bisschen blöd gelaufen“, wurde Österreichs Cheftrainer AndreasWidhölzl von der Nachrichtenagentur APA zitiert. Das Team sei davon ausgegangen, dass beim zuletzt im Sommer verwendeten Anzug alles in Ordnung sei. „Kann passieren, sollte aber nicht passieren“, sagte Widhölzl. „Es ist uns eine Lehre gewesen, dass wir noch genauer darauf schauen müssen.“

    Gesamtweltcup für Lochner und Nolte

    Zwei Frauen, drei Kugeln: Laura Nolte (links) und Deborah Levi mit der Trophäe für den Gesamtweltcup-Sieg - und mit der Kristallkugel für den Einzelwettbewerb.
    Zwei Frauen, drei Kugeln: Laura Nolte (links) und Deborah Levi mit der Trophäe für den Gesamtweltcup-Sieg – und mit der Kristallkugel für den Einzelwettbewerb. (Foto: Eibner-Pressefoto/Memmler/Imago)

    Johannes Lochner hat das letzte Weltcup-Duell im Zweierbob gegen Francesco Friedrich souverän für sich entschieden. Der Berchtesgadener nahm seinem langjährigen Kontrahenten auf dessen Heimbahn in Altenberg in zwei Läufen insgesamt 0,51 Sekunden ab – und sicherte sich souverän den Gesamtsieg im Zweierbob-Weltcup. Unterdessen hat Laura Nolte das Double im Gesamtweltcup perfekt gemacht. Nach dem Erfolg im Monobob holte die 27-Jährige aus Winterberg auch im Zweierbob die große Kristallkugel. Mit Anschieberin Deborah Levi gewann die Olympiasiegerin dank Start- und Bahnrekord in jeweils 5,50 und 55,96 Sekunden.

    Armbruster nach Disqualifikation mit zwei Podestplätzen

    Nathalie Armbruster kann wieder lächel. In Oberhof kam sie zweimal aufs Podest.
    Nathalie Armbruster kann wieder lächel. In Oberhof kam sie zweimal aufs Podest. (Foto: Florian Wiegand/Eibner-Pressefoto/Imago)

    Die am vergangenen Wochenende noch disqualifizierte Nathalie Armbruster hat ein starkes Comeback in der Nordischen Kombination gezeigt. Die 20-Jährige ließ ihrem zweiten Rang vom Vortag einen weiteren Podestplatz beim Heimspiel in Oberhof folgen.Armbruster musste sich am Sonntag auf Rang drei nur der norwegischen Dauersiegerin Ida Marie Hagen sowie der zweitplatzierten Finnin Minja Korhonen geschlagen geben. Für Hagen war es der 25. Sieg im Einzel-Weltcup. Keine Kombiniererin schaffte das öfter. Nach dem Skispringen hatte Armbruster auf Rang vier gelegen. Im entscheidenden Langlaufrennen über fünf Kilometer spielte die Schwarzwälderin dann ihre Laufstärke aus. „Hut ab vor Nathalie. Sie ist das taktisch clever gelaufen“, sagte Bundestrainer Florian Aichinger im ZDF.

    Tags zuvor hatte Armbruster noch mit Tränen in den Augen von einer harten Erfahrung berichtet. „Das Ende des letzten Wochenendes war nicht leicht für mich. Es hat mich sehr, sehr, sehr viel Energie gekostet“, hatte sie gesagt. Am vergangenen Wochenende war die Gesamtweltcup-Siegerin im estnischen Otepää beim Skispringen aus dem Wettbewerb genommen worden, weil ihr Anzug nicht regelkonform war. Ihr zweiter Platz vom Samstag hatte nun einen besonderen Stellenwert. „Es war so, so wichtig – speziell nach dem letzten Sonntag. Ich würde so viel zu erzählen haben, aber ich denke, ich muss ein bisschen warten, bis ich die Wahrheit sagen kann“, sagte Armbruster. Bei den Männern sorgte Julian Schmid am Sonntag zum Abschluss als Dritter ebenfalls für einen Podestplatz.„Es war ein mega spannendes Rennen mit vielem Auf und Ab. Es war ein cleveres Rennen von Julian, Chapeau“, sagte Bundestrainer Eric Frenzel nach den ersten Wettkämpfen in Oberhof seit 16 Jahren. Schmid war nach einem ordentlichen Sprung auf 95,0 Meter von Platz 14 in die Loipe gegangen, zeigte eine starke Aufholjagd und gewann auf der Zielgeraden den Sprint um Platz drei gegen Johannes Lamparter aus Österreich.

  • SZ am Abend: Nachrichten vom 18. Januar 2026

    SZ am Abend: Nachrichten vom 18. Januar 2026

    Streit um Grönland

    Europäer stemmen sich gegen US-Zölle. Der US-Präsident will mittels Zöllen mehrere EU-Länder bestrafen, weil diese auf die Unabhängigkeit Grönlands dringen. Auch Deutschland ist betroffen – ausgerechnet in einer Phase, in der die Rezession gerade als überwunden gilt. Zum Artikel

    Grönland wird zur Existenzfrage für die EU. Der französische Präsident Macron vergleicht Trumps Grönland-Politik mit dem russischen Angriff auf die Ukraine. Auch die Bundesregierung scheint bereit zu sein für harte Gegenmaßnahmen. In der EU geht es nun darum, ob und wie hart sie im Zollstreit zurückschlagen wird. Zum Artikel

    Immer mehr Amerikanern gefällt nicht, was Trump macht. Sogar unter den Republikanern wächst der Unmut. Ihr Vorwurf: Der Präsident kümmere sich zu viel um seine außenpolitischen Abenteuer und zu wenig um die heimische Wirtschaft. Zum Artikel

    Was heute wichtig war

    Weltweit gibt es Solidaritätsbekundungen für das iranische Volk (Symbolbild).
    Weltweit gibt es Solidaritätsbekundungen für das iranische Volk (Symbolbild). (Foto: Isabel Infantes/REUTERS)

    Mullah-Regime spricht von „mindestens 5000 Toten“ bei Protesten in Iran. Einem Vertreter der iranischen Führung zufolge soll es die meisten Todesopfer in den kurdischen Gebieten im Nordwesten des Landes gegeben haben. Zum Liveblog zu Iran

    Acht Lawinen-Opfer am Wochenende in Österreich. In vielen Teilen der Alpen ist die Lawinengefahr derzeit hoch. Es gab bereits mehrere Unglücke. Auch in einem Alpenvereins-Kurs gibt es Todesopfer. Zum Artikel

    Dauerhafter Sitz in Trumps Gaza-„Friedensrat“ soll eine Milliarde Dollar kosten. Der Rat soll sich eigentlich mit dem Wiederaufbau Gazas beschäftigen, jetzt scheinen die Ziele doch breiter gestreut zu sein. Mehrere Staatschefs haben Einladungen erhalten. Die Besetzung eines untergeordneten Exekutiv-Gremiums verärgert Israels Premier Netanjahu. Zum Artikel

    CSU fordert Rücktritt des Grüne-Jugend-Chefs nach Söder-Beschimpfung. In einem Video rappt Luis Bobga mit beleidigender Wortwahl gegen den bayerischen Ministerpräsidenten. Die CSU reagiert empört, der junge Grüne drückt Bedauern aus. Zum Liveblog zur Bundespolitik

    Weitere wichtige Themen

  • Die Unzufriedenheit ist seit Jahren groß, Auftraggeber und Politik versuchen auf allen

    Die Unzufriedenheit ist seit Jahren groß, Auftraggeber und Politik versuchen auf allen


    Die Unzufriedenheit ist seit Jahren groß, Auftraggeber und Politik versuchen auf allen Ebenen, die Situation rund um den RE 10 zu verbessern. Bislang erfolglos. Was der VRR jetzt vom Auftragnehmer verlangt.
  • Start ins Wahljahr: Die AfD ist siegesgewiss – trotz interner Konflikte

    Start ins Wahljahr: Die AfD ist siegesgewiss – trotz interner Konflikte

    Eigentlich sollte die Wahlkampfveranstaltung der AfD im rheinland-pfälzischen Bad Dürkheim am Samstag um 15 Uhr beginnen. Doch Alice Weidel steht schon gut eineinhalb Stunden früher auf der Bühne der Salierhalle, in der das Publikum bereits wartet, das Vorprogramm war schließlich für 12 Uhr angekündigt. Zahlreiche Plätze in den hinteren Stuhlreihen sind aber noch frei. Sie müsse „rechtzeitig abfahren“, entschuldigt sich die AfD-Chefin und bedankt sich bei Jan Bollinger dafür, dass er ihr den Vortritt gelassen hat. Bollinger, immerhin Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl, kommt die undankbare Aufgabe zu, nach Weidel zu sprechen – als viele den Saal schon wieder verlassen haben.

  • Aus für Trainer Toppmöller in Frankfurt Zu lange mit Samthandschuhen Eintracht Frankfurt

    Aus für Trainer Toppmöller in Frankfurt Zu lange mit Samthandschuhen Eintracht Frankfurt

    Aus für Trainer Toppmöller in Frankfurt

    Zu lange mit Samthandschuhen

    Eintracht Frankfurt trennt sich von Dino Toppmöller. Der Trainer scheiterte an der brüchigen Defensive und an der Attitüde in der Öffentlichkeit wie auf dem Rasen. Doch viele der Probleme am Main liegen tiefer.

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    Grübler im Rollkragen: Viele in Frankfurt wurden mit Dino Toppmöllers ruhiger Art nie ganz warm

    Foto: Christian Charisius / dpa

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    Es war ein typischer Satz von Abstiegskandidaten, aber bei einem Champions-League-Teilnehmer. »Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, dass die Leinen losgelassen werden.« Gesagt hat ihn Frankfurts Trainer Dino Toppmöller am Freitag vor dem Spiel bei Werder Bremen. Aus dem Wörterbuch von Krisenvereinen im Profisport hätte auch noch stammen können: den Bock umstoßen, das Glück erzwingen, den Turnaround schaffen. Was auch immer – die Eintracht schaffte es nicht und spielte bei Werder Bremen mit viel Glück nur 3:3-Unentschieden. Am Sonntag folgte die Trennung von Trainer Toppmöller, die sich über einen Monat lang angebahnt hatte.

    Dennis Schmitt und der in Frankfurt als »Fußball-Gott« verehrte Alex Meier übernehmen vorerst. Die Eintracht sei »zu der Überzeugung gelangt, dass wir aufgrund der rückläufigen Entwicklung in den letzten Wochen einen neuen sportlichen Impuls brauchen«, sagte Sportvorstand Markus Krösche.

    Gegentore wie ein AbsteigerJene rückläufige Entwicklung ist klar: Bei der Eintracht fielen nicht nur Worte wie bei einem Abstiegskandidaten, sondern auch Gegentreffer. Neun davon hat Frankfurt in drei Spielen nach der Winterpause kassiert, das Team stellt die schlechteste Defensive der gesamten Liga. Im Frankfurter Tor wurde häufiger eingeschenkt als in den hiesigen Apfelweingaststätten am Samstagabend. Diese Schwäche war der letztlich entscheidende, aber nicht einzige Faktor beim Votum gegen den Trainer.

    Die reinen Fakten allerdings lassen die Entlassung für Außenstehende erst einmal merkwürdig erscheinen. Frankfurt steht eben nicht am Tabellenende, sondern auf Platz sieben. Toppmöller, dessen Vater einst die Eintracht mit dem »Fußball2000« elektrisierte und der selbst glühender Fan war, führte den Verein 2025 erstmals in der Geschichte über die Liga in die Champions League.Gleichzeitig formte er Stürmer wie Omar Marmoush oder Hugo Ekitiké zu solcher Extraklasse, dass der Klub ungeahnte Millionensummen für ihren Verkauf kassierte. Trotz all der Abgänge und Hürden hat sich Toppmöller gemäß seinem sachlichen und zuvorkommenden Umgang nie öffentlich beklagt. Eine ähnliche Loyalität und Ruhe in den Medienrunden wäre wohl bei seinem Vorgänger Oliver Glasner schwer vorstellbar gewesen.

    Zu nüchtern für das PublikumDoch wahrscheinlich war das auch ein Teil des Problems, das man mit einem Zitat von Heiner Geißler am besten beschreiben kann. »In der Politik werden Emotionen Fakten«, hat der CDU-Politiker einmal gesagt. Und ähnlich verhält es sich im Fußball. Das Umfeld in Frankfurt war dem Vorgänger Glasner auch von dem Moment an bis heute verfallen, als er bei einem Auswärtsspiel in Piräus einen Ball wutentbrannt auf die Tribüne donnerte. Toppmöller hingegen lieferte zwar in seiner letzten Pressekonferenz in Frankfurt endlich einen entschlosseneren und emotionaleren Auftritt.

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    Auch sein Hang zum Leisetreten wurde Dino Toppmöller zum Verhängnis

    Foto: Tom Weller / dpa

    »Wir müssen die Samthandschuhe beiseitelegen«, hatte er beispielsweise gesagt. Doch sowohl an den Mikrofonen als auch auf dem Platz fehlte es an Emotionen. Nicht »Eintracht-like«, sei das Auftreten seiner Mannschaft gewesen, formulierten es Offizielle. Zu wenig Entschlossenheit, zu wenig Chuzpe, ja zu wenig Rotzigkeit, die es in dieser selbstbewussten, ja manchmal breitbeinigen Stadt bedarf. Diese Lücke in der Metaphysik (eines der Lieblingswörter von Vorstandssprecher Axel Hellmann) hatte der Klub schon nach Toppmöllers erster Saison beanstandet. Schon damals hatte sich Toppmöller erst in einer Analyse nach der Saison retten können.

    Fehlender Spielwitz, zu wenig Aggressivität, zu viele Gegentore, Personalwechsel und Verunsicherung. Die Liste der Mängel erklärt die Trennung am Main. Noch beim Abschied zeigte der Geschasste Stil, indem er sich mit den Worten zitieren ließ: »Es war mir eine Ehre. Ich wünsche der Eintracht ruhigere und vor allem erfolgreichere Zeiten«, so Toppmöller.

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    Bei aller berechtigter Kritik ließen sich zu seiner Verteidigung aber auch die Hürden für seine Arbeit anführen, die auf tieferliegende Probleme im Klub schließen lassen. Der oft gerühmte »Transfermeister« Eintracht Frankfurt hat jüngst mit der Verpflichtung von Elye Wahi für kolportierte 25 Millionen Euro kolossal daneben gelegen.

    Plus: Seit Jahren, wohl nach dem Abschied von Vereinslegende Sebastian Rode, braucht diese Mannschaft einen erfahrenen Mann in der Schaltzentrale, der das Team sowohl mitreißt wie auch beruhigt. Auch aus dieser Vakanz resultieren die vielen Gegentore. In der kicker-Winterrangliste für das defensive Mittelfeld stehen gleich 17 Profis, kein einziger von der Eintracht. Alle anderen Klubs vor den Hessen verfügen auf dieser Nukleus-Position über Klassespieler.Mehr Wertanlage als TeamgefügeNeben der Verbindung auf dem Rasen hapert es augenscheinlich an den »glue players« in der Kabine, dem Klebstoff für das Kollektiv. Der mehrsprachige Kevin Trapp hatte die unterschiedlichen Gruppen immer wieder zusammengehalten, heißt es rund ums Team. In der jetzigen Lage gehen sich die Spieler auf dem Rasen immer wieder verbal an. Trapp wurde mehr oder weniger weggelobt nach Paris (auch wenn es offiziell heißt, er habe unbedingt in seine zweite Heimat gewollt), weil die Eintracht in dem Brasilianer Kaua Santos das nächste große Ding auf der Torhüterposition sah.

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    Degradiert, reinstalliert, verunsichert: Eintracht-Torhüter Kauã Santos kann die Gegentorflut nicht stoppen

    Foto: Ralf Brueck / Jan Huebner / IMAGO

    Die Bild konnte bereits im März 2025 von einem Preisschild von über 60 Millionen Euro für den Youngster berichten, der aber noch gar nicht richtig in der Bundesliga angekommen war. Die gleichen Pläne für mögliche Einnahmen gab es auch für Jean-Matteo Bahoya oder Nathaniel Brown. Frankfurt wirkte zeitweise wie ein Aktienmarkt, nicht wie ein Profiteam. Es ging um das dicke Geld in der Zukunft und weniger um die Basiselemente in der Gegenwart.Dennoch versammelt sich in Hessen der wohl teuerste Kader der Frankfurter Historie. Die Anlagen in der Mannschaft sind groß. Wohl deswegen dürfte nicht wenige diese Trainer-Aufgabe reizen. Marco Rose soll über enge Drähte in Frankfurt verfügen, Edin Terzić schon einmal nah an einem Engagement bei der Eintracht gestanden haben. Der eine war zuletzt bei den in Frankfurt ungeliebten Leipzigern, der andere stand früher beim BVB in der Kurve. Von der reinen Vita verkörpern sie weit weniger als Toppmöller das Sehnsuchtsgefühl in Frankfurt: Eintracht-like sein.

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  • Düsseldorf – Große Trauer auf der Kö! Nach über 200 Jahren Erfolgsgeschichte

    Düsseldorf – Große Trauer auf der Kö! Nach über 200 Jahren Erfolgsgeschichte

    Düsseldorf – Große Trauer auf der Kö! Nach über 200 Jahren Erfolgsgeschichte muss ein Kultgeschäft endgültig schließen. Die Betreiber schmeißen hin – und sprechen in BILD über die Krise des Einzelhandels, in der viele Unternehmer stecken.

    Dabei ist es Geschäftsführer Peter Franzen (41) besonders wichtig zu sagen, dass es sich in seinem Fall nicht um eine Insolvenz handelt: „Wir wollten auf jeden Fall selbst entscheiden, wann Schluss ist“, stellt er beim BILD-Besuch an der Königsallee 42 klar. Der Räumungsverkauf läuft hier schon.

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    Der studierte Betriebswert betreibt mit seiner Schwester Stephanie Kluth-Franzen in Düsseldorf den Concept Store Franzen – in vierter Generation! Eigentlich hatte er geplant, sein Geschäft noch weiterzugeben. Aber er gesteht: „Wenn uns die Immobilie hier nicht gehören würde, wären wir schon seit Jahrzehnten weg.“

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    Das Geschäft wurde 1820 von einer anderen Düsseldorfer Familie gegründet. Franzens Urgroßeltern übernahmen um 1900, spezialisierten sich auf Zubehör für gehobene Tischkultur. In den 80er- und 90er-Jahren boomte der Laden mit hochwertigem Porzellan, Silberbesteck und Co. Peter Franzen: „Seit 2015 geht es bergab.“

    Auf der Beletage gibt es jetzt bis zu 50 Prozent Rabatt auf hochwertiges Kristallglas

    Im ersten Obergeschoss gibt es bis zu 50 Prozent Rabatt auf hochwertiges Kristallglas.

    Der Grund: Krisenbedingt bleiben wohlhabende Touristen weg. „Russen, Asiaten, Scheichs kommen schon lange nicht mehr. Das fing an mit der Krim-Krise, dann kamen Corona und der Ukraine-Krieg. Auch die Deutschen halten ihr Geld zusammen bei so vielen Unruhen auf der Welt“, glaubt der Ladeninhaber.

    „Mindestlohn ist der Mörder des Einzelhandels“

    Peter Franzen zählt noch weitere Gründe für das Aus auf: „Der Online-Handel, die Geiz-ist-geil-Mentalität, die unglaublich aufwendige und kostenintensive Bürokratie in Deutschland und natürlich der Mindestlohn. Der Mindestlohn ist der Mörder des Einzelhandels!“

    In der Vorweihnachtszeit etwa hatte der 41-Jährige Studenten und Schüler an einem „Einpacktisch“ beschäftigt. „Dieses Personal bekam dank des Mindestlohns von 12,82 Euro bei mir 13 Euro die Stunde – und das ohne jegliche Qualifikation. Das ausgebildete Fachpersonal verlangt dann völlig zu recht deutlich mehr“, erklärt er.

    Düsseldorferin Pia Rech shoppt seit 30 Jahren bei Franzen, kann die Schließung noch gar nicht fassen

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    Beate Kreuter (l.) kommt seit 35 Jahren regelmäßig zu Franzen. Die Neusserin begeistert sich für hochwertiges Porzellan. Zur Schnäppchenjagd hatte sie ihren Mann Michael sowie die gemeinsame Freundin Cornelia Wilkert (r.) aus Aachen mitgenommen

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    Mitarbeiterin wegen Geschäftsschließung bestürzt

    Mitarbeiterin Christiane Hendrix ist bestürzt über das Aus. Die 64-Jährige arbeitet seit ihrem 16. Lebensjahr für Franzen. Sie zu BILD: „Ich habe hier schon meine Ausbildung gemacht. Für mich gab es nie einen Grund, den Arbeitgeber zu wechseln. Im April wäre ich nach 48 Jahren sowieso in Rente gegangen. Trotzdem trifft mich die Nachricht wie ein Schlag.“

    Arbeitet seit 48 Jahren für Franzen: Christiane Hendrix, Leiterin der Beletage und Expertin für französisches Porzellan, Silberbesteck und Kristallglas

    Arbeitet seit 48 Jahren für Franzen: Christiane Hendrix, Leiterin der Beletage und Expertin für französisches Porzellan, Silberbesteck und Kristallglas

    Claudia Schiffer shoppte bei Franzen

    Ihr Kollege Herbert Sosnowski (67) blickt auf 30 Jahre als Verkäufer bei Franzen zurück: „Ich hatte früher so viele Stammkunden und habe auch viele Prominente bedient.“ Er erinnert sich etwa an Claudia Schiffer, die gemeinsam mit ihrem damaligen Verlobten David Copperfield nach einem Schlüsselanhänger suchte. Sosnowski: „Am Ende entschied sie sich für einen Anhänger aus Silber für etwa 300 D-Mark.“

  • Konstant ist bei den Eisbären nur die Inkonstanz. Dem schönen 5:3-Sieg von

    Konstant ist bei den Eisbären nur die Inkonstanz. Dem schönen 5:3-Sieg von

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    Konstant ist bei den Eisbären nur die Inkonstanz. Dem schönen 5:3-Sieg von Schwenningen folgt prompt eine 2:5-Niederlage in Wolfsburg.

    Tor beim Saisondebüt

    Mann des Tages ist Nationalspieler Kai Wissmann (30), der sein 1. Saisonspiel nach überstandener Achillessehnen-OP bestreitet. Und was für ein Comeback! Mit sattem Schuss hämmert der Verteidiger das 2:2 ein (21). Weiterer Berliner Torschütze: Ronning (17.). Doch die Eisbären lassen viele Chancen liegen und sind in der Defensive oft unsortiert. Smith (11.), Gaudet (17.), Ruckdäschel (28.), Feser (29.) und Lynch (50.) die Torschützen der Niedersachsen. Acht Gegentore in zwei Spielen sind ganz schwach! Für die Defensivarbeit, Stürmer nicht ausgenommen davon, ist das Co-Trainergespann hauptsächlich zuständig.

    [–>Das waren noch Zeiten, als 2004/2005 unter Chefcoach Pierre Page der legendäre Don Jackson für die Abwehr verantwortlich zeigte. So vermiesen die Eisbären in Wolfsburg Wissmanns Comeback.

    Der Kapitän bei MagentaSport: „Ich habe nicht gemerkt, dass es das erste Saisonspiel für mich war. Wir haben nicht viele Wolfsburger Möglichkeiten zugelassen. Wenn die Grizzlys allerdings zu Chancen kamen, waren diese hochkarätig. Im Gegenzug haben wir unsere Möglichkeiten heute leider nicht genutzt. Ich habe mich sehr gut gefühlt. Ich freue mich, direkt im ersten Spiel getroffen zu haben. Pech: Blaine Byron muss verletzt vom Eis. Kaum sind die Eisbären fast komplett, da fällt der nächste Stürmer aus…

    Unter freiem Himmel : DEL-Spiel des Jahres vor 32.000 Zuschauern

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  • Köln-Coach Lukas Kwasniok (44) bleibt im Amt. Aber wie fest sitzt er

    Köln-Coach Lukas Kwasniok (44) bleibt im Amt. Aber wie fest sitzt er

    Köln-Coach Lukas Kwasniok (44) bleibt im Amt. Aber wie fest sitzt er im Sattel? Nach dem Endspiel-Sieg gegen Mainz, arbeitet Sportboss Thomas Kessler jetzt die Krise der letzten Wochen auf und hat konkrete Forderungen an seinen Trainer. Worum es dabei genau geht und was Kwasniok ändern muss, lesen Sie mit BILDplus.

  • Coup in Gelsenkirchen: Sparkassen-Einbrecher erbeuten halbe MilliardeMehr zum Video anzeigen Einbrecher erbeuteten

    Coup in Gelsenkirchen: Sparkassen-Einbrecher erbeuten halbe MilliardeMehr zum Video anzeigen Einbrecher erbeuteten

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    Coup in Gelsenkirchen: Sparkassen-Einbrecher erbeuten halbe Milliarde

    Mehr zum Video anzeigen

    Einbrecher erbeuteten in der Sparkasse in Gelsenkirchen weit über 100 Millionen Euro aus 3256 Schließfächern.

    Quelle: BILD