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  • Wetterextrem: Eis-Fluten auf MaltaMehr zum Video anzeigen Die Mittelmeerinsel erlebt seltene Winterextreme:

    Wetterextrem: Eis-Fluten auf MaltaMehr zum Video anzeigen Die Mittelmeerinsel erlebt seltene Winterextreme:

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    Wetterextrem: Eis-Fluten auf Malta

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    Die Mittelmeerinsel erlebt seltene Winterextreme: Hagelsturm, Schnee und flutende Straßen erschweren den Alltag.

    Quelle: WeatherStory

  • Nach dem Tod seines Bruders Seki (†51) löste Kevin Kampl (35) nach

    Nach dem Tod seines Bruders Seki (†51) löste Kevin Kampl (35) nach

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    Nach dem Tod seines Bruders Seki (†51) löste Kevin Kampl (35) nach 270 Bundesliga-Spielen seinen Vertrag bei RB Leipzig Anfang Januar auf. In BILD spricht er erstmals ausführlich über den Schicksalsschlag, der sein Leben veränderte und wegen dem er seine Karriere beendet!

    BILD: Welche Erinnerungen haben Sie an den 22. Oktober?

    KEVIN KAMPL: Ich war kurz vorm Training im Physioraum mit Timo Werner. Da kam ein Anruf von der Frau meines anderen Bruders. Sie sagte, man könne Seki nicht erreichen. Da bin ich direkt zum Flughafen. Mit der Landung in Solingen hatte ich die schreckliche Nachricht auf dem Handy. Ich bin ins Krankenhaus, vor dem 100 alte Freunde standen, und konnte mich noch von Seki verabschieden. Es war ein Herzinfarkt. Du siehst deinen Bruder da liegen, mit dem du eine Woche zuvor noch Arm in Arm auf Mallorca Geburtstag gefeiert hast. Da bricht dir alles unter den Füßen weg. Die letzten zweieinhalb Monate waren die bisher schlimmsten meines Lebens.

    In der Todesanzeige heißt es: „Und immer sind da Spuren Deines Lebens: Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle.“ Welche haben Sie, wenn Sie an ihn denken?

    Mein Bruder, der war für mich alles in einem. Mein Papa, mein bester Freund, mein Mentor, der mir den Weg gezeigt hat. Die letzten zehn Jahre haben wir alles zusammen gemacht. Wir haben uns irgendwie telepathisch verstanden. Meine Frau sagt, sie kann sich an keinen Urlaub ohne ihn erinnern. Zuletzt hatten wir einen Trip zur WM in die USA geplant. Meine Jungs wollten unbedingt noch mal Cristiano Ronaldo spielen sehen.

    Brüder und beste Freunde: Kampl mit seinem verstorbenen Bruder Seki

    Brüder und beste Freunde: Kampl mit seinem verstorbenen Bruder Seki

    Wie oft besuchen Sie sein Grab?

    Ich bin jeden Tag am Grab meines Bruders und kann es irgendwie noch nicht ganz realisieren. Manchmal denke ich immer noch, er kommt gleich um die Ecke.

    Von wem kam die schönste Nachricht in der schrecklichen Zeit?

    Es kamen sehr viele, auch von vielen ehemaligen Trainern. Julian Nagelsmann zum Beispiel hat mir auch noch mal geschrieben: Glückwunsch zu deiner großartigen Karriere.

    Am 3. Januar haben Sie Ihr Ende bei RB Leipzig bekannt gegeben. Wann ist die Entscheidung dazu gefallen?

    Mitte November waren wir das erste Mal wieder in Leipzig. Ich saß mit meiner Frau in der Küche und wir haben uns beide angeguckt und gesagt: „Wir müssen nach Hause gehen.“ Was bringt das jetzt hier, wenn du woanders viel mehr gebraucht wirst.

    In Ihrer Abschiedsnachricht schrieben Sie, dass es Ihrem Vater gesundheitlich nicht gut geht. Wie sieht es aktuell aus?

    Er war jetzt kurz vor dem Tod meines Bruders auf der Intensivstation, weil er ein Drittel Blut verloren hatte. Er hatte schon mehrere Schlaganfälle und vieles mehr. Jetzt verliert er gerade aktuell wieder viel Blut. Aber er will nicht mehr ins Krankenhaus. Meine Mama pflegt ihn jetzt, das hat davor immer Seki gemacht. Für sie ist es auch eine schwere Situation. Sie ist in den vergangenen Monaten um zehn Jahre gealtert.

    [–>270 Bundesliga-Spiele haben Sie absolviert. Welche Schulnote würden Sie Ihrer Karriere geben?

    Eine Zwei. Ich habe für mich das Beste rausgeholt. Ich hatte so viele tolle Fußballer in meiner Jugend, die später auf der Strecke geblieben sind. Bei mir war, glaube ich, der Ehrgeiz das Entscheidende. Ich wollte das unbedingt.

    Gibt es ein Spiel, an das Sie sich besonders gern erinnern?

    Im Sommer 2024 das 3:2 in Leverkusen. Wir lagen 0:2 zurück. Meine Frau hat hinterher gesagt, sie hat von der Tribüne aus gesehen, wie unfassbar wütend ich war. Dann habe ich getroffen und wir haben am Ende noch den zuvor ungeschlagenen Meister besiegt.

    Wer war Ihr bester Gegenspieler?

    Florian Wirtz. Der ist schon unfassbar, hat diese leichte Arroganz in seinem Spiel. Aber auch dieses Bolzplatz-Gekicke.

    Ihr bester Mitspieler?

    Dani Olmo. Er war auch unfassbar, er konnte auf der Größe eines Bierdeckels fünf Spieler aussteigen lassen.

    Kampl mit BILD-Chefreporterin Yvonne Gabriel

    Kevin Kampl mit BILD-Chefreporterin Yvonne Gabriel im Leipziger Café & Restaurant „292 Karangahape Road“

    Viele. Roger Schmidt ist fast wie Familie für mich. Das passiert ganz selten im Fußball. Vor allem zwischen einem Spieler und einem Trainer. Der ist so ein Typ, wenn er merkt, dass du alles für die Mannschaft gibst, kannst du ihn nachts um 3 Uhr anrufen. Aber wenn du Unruhe reinbringst, ist er knallhart.

    Er wollte Sie 2017 nach China holen. Wie froh sind Sie, dass der Wechsel nicht geklappt hat und Sie stattdessen zu RB Leipzig gegangen sind?

    Ich bin froh, wie es gekommen ist. Auch, wenn ich in China in drei Jahren so viel hätte verdienen können wie in 15 Jahren Bundesliga. Leverkusen wollte damals plötzlich mehr Ablöse sehen, 35 statt 28 Mio. Euro. Da hatten die Chinesen ihren Stolz und haben abgewinkt. Da hat Rudi Völler gesagt: „Dann bleibst du eben hier. Da freue ich mich auch.“ Parallel wollte mich Ralf Rangnick unbedingt. Der hat gesagt: „Du darfst nicht nach China gehen mit 25, das machst du nicht.“

    Sind Sie eigentlich traurig, mit Slowenien nie an einer EM oder WM teilgenommen zu haben?

    Das ist etwas, was mir fehlt. Ein bisschen schade ist es schon. Aber im Nachhinein war es für mich die richtige Entscheidung, im Nationalteam so früh (2018; Anm. d. Red.) aufzuhören. Eine Entscheidung für mein Sprunggelenk. Ich habe es aber auch zeitlich nicht mehr unter einen Hut bekommen mit zwei kleinen Kindern. Ich bin trotzdem stolz auf meine 28 Länderspiele.

    Vor Spieler-Abschied: Bei Kampl wird Werner plötzlich emotional

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    Wissen Sie noch, was am 21. Mai 2022 war?

    Das Pokalfinale. Ich weiß noch, wie ich als Jugendspieler in Leverkusen mal in Berlin auf der Tribüne saß. Da träumst du und denkst: „Da einmal auf dem Rasen stehen …“ Und dann schaffst du es, holst den ersten Titel für den Verein. Ich habe eine Nachbildung des Pokals daheim stehen.

    Nach dem Sieg haben Sie ein Foto in der Kabine gemacht, auf dem Sie Red Bull in den Pokal gießen. Anschließend gab es einen Shitstorm. Bereuen Sie das Foto?

    Nein, gar nicht. Die Leute kippen da doch alles Mögliche rein. Ich habe ein paar Kommentare im Internet gelesen und geschmunzelt. Ich finde: Wer das Ding holt, kann da reinkippen, was er will.

    Sie hatten in all den Jahren auch die verrücktesten Frisuren …

    Bei Google findet man noch viele Bilder davon. Meine Frau zeigt sie mir manchmal und sagt: „Guck mal, wie du früher rumgelaufen bist.“ Aber das war so mein Markenzeichen. Wie die Rückennummer 44. Dafür brauchte es lange eine Sondergenehmigung. Bei meinem Wechsel nach Leipzig habe ich sogar gesagt: „Ich komme nur, wenn ich die 44 bekomme. Ich kann sonst nicht gut spielen.“ (lacht)

    Legendär: Nach dem Pokalsieg 2022 gegen Freiburg kippte Kevin Kampl eine Dose Red Bull in den Pott

    Legendär: Nach dem Pokalsieg 2022 gegen Freiburg kippte Kevin Kampl eine Dose Red Bull in den Pott

    Was macht Kevin Kampl in 5 Jahren?

    Ich bin Trainer in Leipzig. (lacht)

    Sehen Sie sich an der Seitenlinie?

    Ich mache jetzt meine Trainerscheine, kann mir das sehr gut vorstellen. Ich habe mit Oliver Mintzlaff gesprochen. Es wäre eine schöne Geschichte, irgendwann wieder zurückzukommen. Ich glaube, für so einen jungen Verein wie RB sind Leute mit einer Bindung zur Stadt und zum Klub wichtig. Der Zusammenhalt auch mit den Fans ist etwas Besonderes. Deswegen bin ich am Ende auch so lange hier gewesen. Hier fühle ich mich heimisch. Deswegen möchte ich auch nirgendwo anders mehr hingehen.

    Also ist ganz Schluss mit der aktiven Karriere?

    Ja! Ich hatte noch viele Angebote – aus der Bundesliga, aus der 2. Liga, aus der Türkei. Aber ich möchte auf einem guten Niveau und gesund aufhören. Und ich will 18 Jahre im Profifußball auch erst mal sacken lassen.

    Kommen Ihre Jungs Jordi Noel (7) und Louis Jamie (6) nach dem Papa und wollen auch Fußballer werden?

    Der Kleine ist sehr talentiert, beidfüßig und flink. Der Große ist ein bisschen schlaksiger, der könnte vielleicht Abwehrspieler werden. Sie lieben Fußball.

  • Wenn Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen, passiert das meist nicht

    Wenn Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen, passiert das meist nicht

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    Wenn Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen, passiert das meist nicht von heute auf morgen. Die meisten Kinder lieben ihre Eltern – oft unabhängig davon, was diese in der Vergangenheit getan haben. Doch bei den Royals scheint jetzt eine Tochter den schwersten Entschluss getroffen haben – und den Kontakt zu ihrem Vater gekappt haben. Die Rede ist von Prinzessin Eugenie (35) – Tochter des gefallenen – ehemaligen Prinzen – Andrew (65). Wie die „Mail on Sunday“ exklusiv berichtet, soll die englische Prinzessin ihren Vater aus ihrem Leben gestrichen haben, endgültig.

    Eine Quelle sagte der „Mail on Sunday“, die Kluft sei vergleichbar mit der zwischen den Beckhams: „Es gibt überhaupt keinen Kontakt mehr. Es ist wie bei Brooklyn Beckham – sie hat den Kontakt komplett abgebrochen.“ Offenbar waren der Prinzessin die belastenden Enthüllungen über ihren Vater im Epstein-Skandal jetzt zu viel. Ständig neue Berichte, Enthüllungen, Fotos – wie verkraftet man es als Tochter, wenn das Bild des Vaters nach und nach zerbricht – noch dazu vor den Augen der Welt? Dass Eugenie keinen Kontakt mehr will, deutete sich schon zu Weihnachten an, sie weigerte sich, ihren Vater zu besuchen. Mittlerweile soll sie nicht einmal mehr mit ihm sprechen.

    Prinzessin Eugenie ist verheiratet und hat zwei Kinder (4,2)

    Prinzessin Eugenie ist verheiratet und hat zwei Kinder (4, 2)

    Keine Entschuldigung bei Epstein-Opfern

    Es gibt sicherlich eine Reihe von Gründen, der jüngste: Prinzessin Eugenie soll die Weigerung ihres Vaters, sich bei den Epstein Opfern zu entschuldigen, scharf kritisieren. Was genau hinter den verschlossenen royalen Türen passiert ist, weiß nur die Familie selbst. Eugenie selbst ist allerdings Gründerin der Organisation „The Anti-Slavery Collective“, die sich gegen Menschenhandel einsetzt. Hier vermischen sich jetzt möglicherweise auch Privatleben und Eugenies royale Rolle: Bereits seit Jahren sollen sie und ihre Schwester Prinzessin Beatrice versuchen, ihren Cousin Prinz William (43) davon zu überzeugen, einen Mehrwert für die Krone zu bieten. Aktuell gehören sie nicht zu den arbeitenden Royals, gehen beide normalen Berufen nach. Dieser Wunsch, sich der Krone auch beruflich zu nähern, scheint nun in weite Ferne gerückt zu sein. Auch ihre Mutter Sarah Ferguson (66) – verlor jüngst ihren Herzoginnentitel – soll im Epstein-Sumpf stecken.

    Der Epstein-Sumpf: Dieses Foto (2001) soll beweisen, dass Prinz Andrew (damals 41) die damals 17-Jährige Virginia Giuffre – das bekannteste Epstein-Opfer – mehrfach traf und sie missbrauchte. Rechts: Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell (sitzt derzeit in Haft)

    Dieses Foto (2001) soll beweisen, dass Prinz Andrew (damals 41) die damals 17-Jährige Virginia Giuffre – das bekannteste Epstein-Opfer – mehrfach traf und sie missbrauchte. Rechts: Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell (sitzt derzeit in Haft)

    Prinz Andrew und Prinzessin Eugenie von York bei einem Gottesdienst in St. Paul's in London 2016

    Prinz Andrew und Prinzessin Eugenie von York bei einem Gottesdienst in St. Paul’s in London 2016

    Prinzessin Beatrice will Kontakt zu ihrem Vater halten

    Andrew Mountbatten-Windsor – Bruder von König Charles von England – soll über die Entfremdung von seiner jüngsten Tochter „am Boden zerstört“ sein. Wenn das Nesthäkchen sich vom Vater abwendet – für Andrew sicherlich der Tiefpunkt seiner fortlaufenden Abwärtsspirale, in die er sich selbst manövriert hat. Und es waren einige Tiefpunkte, die er bereits hinter sich gebracht hat: In den vergangenen Jahren verlor Andrew nach und nach seine royale Repräsentanz, alle militärischen und königlichen Titel und Schirmherrschaften.

    [–>Aktuell bereitet er sich sich gerade auf seinen Auszug aus der Royal Lodge vor – seinem seit zwei Jahrzehnten bewohnten Zuhause auf dem Windsor-Anwesen. Hier ist er nicht mehr erwünscht. König Charles (77) sprach ein Machtwort, Andrew ist für die königliche Familie nicht mehr tragbar. Und für seine jüngste Tochter nun offenbar auch nicht.

    Unterdessen heißt es laut „Mail on Sunday“, dass ihre ältere Schwester, Prinzessin Beatrice (37), einen differenzierten Ansatz verfolgt, indem sie versucht, den Kontakt zu ihrem Vater aufrechtzuerhalten und gleichzeitig ihren Ruf in der Königsfamilie zu wahren. Ein Drahtseilakt bei den erschütternden Schlagzeilen, die Andrew in fast regelmäßigen Abständen liefert.

  • Hertha trennt sich zum Rückrundenstart gegen Tabellenführer Schalke 0:0. Die Berliner sind

    Hertha trennt sich zum Rückrundenstart gegen Tabellenführer Schalke 0:0. Die Berliner sind

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    Hertha trennt sich zum Rückrundenstart gegen Tabellenführer Schalke 0:0. Die Berliner sind deutlich überlegen (12:4 Torschüsse), scheitern aber immer wieder mit Großchancen am überragenden Schalke-Schlussmann Loris Karius. Der kommt nun auf zehn Ligaspiele ohne Gegentor – Bestwert der Liga.

    [–>Luca Schuler (3), Michael Cuisance (3) und Marten Winkler (2) scheitern mit Riesen-Chancen an Schalkes Torwart-Riese. Hertha-Trainer Stefan Leitl auf Sky dazu: „Was Loris Karius gehalten hat, ist sensationell. Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Es war jemand im Tor, der unüberwindbar war.”

    Hertha trauert nach guter Leistung zwei verschenkten Punkten hinterher. Stürmer Luca Schuler (26) weiß, dass da viel mehr drin war: „Wenn man das Spiel und den Fußball sieht und auf die Tabelle schaut, dann tue ich mich schwer, wie unser Gegner da oben stehen kann. Das ist schwer in Worte zu fassen, wenn ich ehrlich bin. Wir haben viele Hochkaräter gehabt. Am Ende müssen wir uns halt ankreiden, dass wir keinen gemacht haben. Ich empfand uns als deutlich besser, in jeder Hinsicht. Das baut uns nur auf, das macht uns stärker. Wir haben ein Riesen-Spiel gemacht.”

    Schuler: „Das baut uns nur auf, das macht uns stärker!“

    Schuler spricht Hertha Mut zu, aber nach vier sieglosen Spielen bleibt Hertha auf Platz 6. Das Ziel Aufstieg ist wieder ein Stück weiter weg. Auch Trainer Leitl bleiben nur Komplimente statt Punkte: „Wir sprechen hier von 17 guten Spielen (in der Rückrunde – Anm. d. Red.), eins haben wir jetzt gezeigt. Die Leistung war super, das Ergebnis passt nicht ganz.“

    Jeremy Dudziak (30) gab bei seinem Comeback zwei Torschüsse ab

    Jeremy Dudziak (30) gab bei seinem Comeback zwei Torschüsse ab

    Auch bitter: Maurice Krattenmacher (20) schied in der 35. Minute mit Verdacht auf Faserriss im linken Oberschenkel aus, fällt für das nächste Spiel in Karlsruhe aus. „Kratte“ war gegen Schalke für Hertha-Kapitän Fabian Reese (28) in die Startelf gerutscht, dem nach Krankheit nur die Jokerrolle für 20 Minuten blieb.

    Schön: Jeremy Dudziak (30) feierte nach knapp eineinhalb Jahren sein Comeback. Leitl dazu: „Mit ihm bin ich super zufrieden. Ein Spieler, auf den wir vollkommen zählen können.“

  • Gladbach kam beim Hamburger SV zu einem glücklichen 0:0 – weil der

    Gladbach kam beim Hamburger SV zu einem glücklichen 0:0 – weil der

    Gladbach kam beim Hamburger SV zu einem glücklichen 0:0 – weil der Gastgeber am Ende eine Torschussbilanz von 26:6 hatte.

    Lesen Sie mit BILDplus die detaillierte Einzelkritik der Gladbach-Stars. Wer sich als einziger Borussia eine 2 verdiente, welche sechs Profis eine 5 erhielten – und wer sogar eine Ecke sofort ins Toraus schoss!

  • Trier (Rheinland-Pfalz) – Seit vielen Jahren hegte Alicja Müller einen außergewöhnlichen Herzenswunsch:

    Trier (Rheinland-Pfalz) – Seit vielen Jahren hegte Alicja Müller einen außergewöhnlichen Herzenswunsch:

    Trier (Rheinland-Pfalz) – Seit vielen Jahren hegte Alicja Müller einen außergewöhnlichen Herzenswunsch: „Ich wollte einmal in meinem Leben ein Auto so richtig kurz und klein schlagen“, sagt die 53-Jährige lachend. Nichtsahnend, dass sie damit einen Polizei-Einsatz auslösen würde …

    Lange behieltAlicja aus Trier (Rheinland-Pfalz)ihren Wunsch für sich. „Ich dachte, mein Mann hält mich vielleicht für bekloppt.“ Doch schließlich offenbarte sie sich. „Am Wochenende sagte mein Mann, dass am Montag ein Auto für mich bereitstehen würde, an dem ich mich austoben darf. Ein Geburtstagsgeschenk.“

    Alicja ist Mutter einer erwachsenen Tochter und Fahrschullehrerin

    Alicja ist Mutter einer Tochter (23) und Fahrschullehrerin

    Äxte, Hämmer und Schraubenzieher bereitgelegt

    Alicja durchforstete ihren Keller, sammelte Äxte, Hämmer und Schraubenzieher zusammen. „Ich freute mich, wie sich ein Kind aufs Phantasialand freut“, so die gebürtige Polin. Ein Auto in einem sogenannten Rageroom („Wutraum“) zu verkloppen, sei für sie nicht infrage gekommen, „weil man da nur 60 Minuten Zeit hat.“

    Als der schwarze Opel Corsa vor ihr stand, prüfte sie zunächst die Lage: „Das Auto war von außen in einem guten Zustand. Dann habe ich mir meine Utensilien wie in einem OP-Saal ordentlich auf den Boden gelegt.“ Ihr war wichtig, dass alle Reifen und Fensterscheiben intakt und nicht allzu viele Beulen im Blech sind.

    Alicja wollte wissen, „wie es sich das anfühlt und anhört, ein Auto kurz und klein zu schlagen“

    Alicja legt los

    Als die Polizei kam, zerlegte sie gerade die Motorhaube

    Zuerst zerstörte Alicja eine Autotür: „Als die hintere Scheibe zersplitterte, war das eine Melodie in meinen Ohren.“ Dann tauchte plötzlich die Polizei auf. Zeugen hatten die Beamten alarmiert. Die Polizei: „Eine Frau hämmerte mit einer Axt wie wild auf einen Opel älteren Modells ein, als wolle sie ihn in seine Einzelteile zerlegen.“

    Alicja bekam später noch Unterstützung von ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn, die laut Mitteilung der Polizei „alle etwas von diesem besonderen Geburtstagskuchen abhaben wollten“

    Der erste Schlag

    Als die Beamten eintrafen, war die 53-Jährige gerade mit der Motorhaube beschäftigt. Nach einem kurzen Gespräch war die Situation geklärt. Es gab nichts zu beanstanden: Alicjas Ehemann hatte mit dem Grundstückseigentümer alles abgesprochen und für die Entsorgung der Überreste des Autos gesorgt.

    Die Meldung über eine Frau, die mit einer Axt massiv auf ein Auto einschlagen soll, rief die Polizei auf den Plan

    Der Polizeiwagen blieb heil

    Mann schenkte seiner Frau das Auto zum Zertrümmern

    Mit ihrer Aktion hat sie es inzwischen sogar in die englische Zeitung „The Times“ geschafft. Und die Bilanz nach dreieinhalb Stunden Autozerdeppern? „Ich habe immer noch Muskelkater.“ Bloß – warum überhaupt wollte sie ein ganzes Auto zerstören? Um Frust loszuwerden? Alicja erzählt: „Ich habe zwar Temperament, aber bin kein aggressiver Mensch. Die Spaß-Aktion hatte nichts mit Frustabbau zu tun. Es war Neugier. Wenn ich frustriert bin, putze ich.“

    Auto vor der Aktion …

    Das Auto vor der Zerstörung

    ... Auto nach der Aktion

    Der Kleinwagen, nachdem Alicija sich ausgetobt hatte. Den Motor verschonte sie, damit nichts ausläuft

    Das ist Alicjas nächster Wunsch

    Ihr nächster Herzenswunsch: „Ein picobello ausgestattetes Wohnzimmer kurz und klein schlagen. Diesmal aber mit Vorschlaghammer.“ Übrigens – eigentlich ist Alicja ganz friedlich. In ihrer Freizeit restauriert sie alte Möbel, verbringt Zeit im Pferdestall und tanzt.

  • Bürgerkriegsland Syrien Kurden sollen zwei Euphrat-Brücken gesprengt haben Die neuen syrischen Machthaber

    Bürgerkriegsland Syrien Kurden sollen zwei Euphrat-Brücken gesprengt haben Die neuen syrischen Machthaber

    Bürgerkriegsland Syrien

    Kurden sollen zwei Euphrat-Brücken gesprengt haben

    Die neuen syrischen Machthaber haben den größten Staudamm des Landes eingenommen. Ihre Truppen rücken trotz US-Warnung weiter gegen die Kurden vor, die sich offenbar wehren.

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    Euphrat in Syrien

    Foto: Nour Fourat / REUTERS

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    Anfang der Woche wird Bundeskanzler Friedrich Merz den neuen syrischen Machthaber in Berlin zu Gesprächen begrüßen. Die Truppen von Ahmed al-Sharaa rücken derweil gegen Kurden vor – und ignorieren damit eine Aufforderung der USA, »jegliche Offensivhandlungen« einzustellen.

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    Von Kurden kontrollierte Gebiete: Syrische Armee meldet Einmarsch in Stadt Tabka

    Im Norden Syriens haben kurdische Kämpfer derweil zwei wichtige Brücken über den Fluss Euphrat zerstört. Die mehrheitlich kurdischen Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) »sprengten die neue neue Alraschid-Brücke in der Stadt Raka«, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Sonntag unter Berufung auf die Informationsdirektion der nördlichen Region Raka. Auch eine weitere Euphrat-Brücke sei gesprengt worden.

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    Staudamm nahe der Stadt Tabka

    Foto: Uncredited/ dpa

    Im Konflikt zwischen syrischen Regierungskräften und kurdischen Kämpfern hatte die syrische Armee zuletzt weite Gebiete erobert, in denen die Kurden bislang de facto Autonomie genossen. In Raka übernahm die Armee Behördenangaben zufolge am Sonntagmorgen die Kontrolle über die Stadt Tabka mitsamt dem größten Staudamm des Landes.

    Zuvor hatte die Armee mitgeteilt, die Kontrolle über zwei von den Kurden gehaltene Ölfelder nahe Tabka übernommen zu haben. Wegen des Vorrückens der syrischen Armee hatten die kurdischen Behörden für die Region Raka »bis auf Weiteres« eine Ausgangssperre verhängt.

    Der Vorstoß folgte auf tagelange Gefechte in der Großstadt Aleppo, in deren Verlauf kurdische Kämpfer die letzten beiden Stadtviertel aufgaben, die sie dort noch kontrolliert hatten.

    Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier 

    Die SDF-Kräfte kontrollierten große Gebiete in Syriens ölreichem Norden und Nordosten. Weite Teile davon hatten die SDF während des syrischen Bürgerkriegs in ihrem Kampf gegen die Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) eingenommen. Seit dem Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024 hat die Sorge um die Rechte und die Sicherheit von Minderheiten in Syrien zugenommen.

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  • Lebensgefahr in russischem Skigebiet: Gewaltige Lawine rast auf Hotel zuMehr zum Video

    Lebensgefahr in russischem Skigebiet: Gewaltige Lawine rast auf Hotel zuMehr zum Video

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    Lebensgefahr in russischem Skigebiet: Gewaltige Lawine rast auf Hotel zu

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    Lawinenabgang am Elbrus, Russlands höchstem Berg. Mit rasender Geschwindigkeit bewegen sich gewaltige Schneemassen ins Tal – direkt auf ein Wintersportresort zu. Bilder, die derzeit im Netz kursieren, zeigen, wie Menschen vor der Lawine flüchten und sich in Sicherheit bringen.

    Quelle: X

  • Zverev-Auftaktsieg bei Australian Open: „Ich brauche nicht 80 Millionen Deutsche, die mir das jedes Mal sagen“

    Zverev-Auftaktsieg bei Australian Open: „Ich brauche nicht 80 Millionen Deutsche, die mir das jedes Mal sagen“

    Als die Arbeit erfolgreich erledigt war und sich Alexander Zverev das Stirnband auf dem Weg zum Netz vom Kopf gestreift hatte, um Gabriel Diallo, 24, die Hand zu geben, wartete noch ein zweiter Einsatz auf ihn. Andrea Petkovic pirschte sich bereits mit dem Mikrofon heran. Die frühere deutsche Spitzenspielerin ist inzwischen die Allzweckwaffe der Tennisbranche, sie kann und macht im Grunde alles, außer vielleicht den Profis im Players Restaurant das Essen zu kochen. Bei den Australian Open ist sie nun als Interviewerin auf dem Platz gebucht worden, so fragte sie erst mal ihren früheren deutschen Kollegen, ob er erleichtert sei nach dem 6:7 (1), 6:1, 6:4, 6:2 in der ersten Runde beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison. Kurz blieb das Gespräch tatsächlich seriös.

    „Als ich die Auslosung sah, war ich nicht zu glücklich, um ehrlich zu sein“, erläuterte Zverev, „er ist talentiert, unglaublich aggressiv. Ich musste meinen Rhythmus finden, ich habe nicht viele Matches in dem Jahr gespielt.“ Im ersten Satz hätte er „nicht mein bestes Tennis“ gezeigt, „aber als ich im Match war, fühlte ich mich wirklich gut. Ich bin definitiv zufrieden mit meinem Niveau“. Zverev lächelte, und als er meinte, er hätte dann seine Vorhand viel besser getroffen, besser returniert, mehr die Initiative übernommen, fügte er amüsiert hinzu: „Das ist die Art, wie ich spielen muss, ich weiß das. Ich brauche nicht 58 Experten, die mir das sagen, oder 80 Millionen Deutsche, die mir das jedes Mal sagen, wenn ich ein Grand Slam spiele.“ Er grinste.

    MeinungAustralian Open

    :Einmal Federer die Hand schütteln? Macht 20 000 Dollar, bitte!

    SZ PlusKommentar von Gerald Kleffmann

    Portrait undefined Gerald Kleffmann

    Just in dem Moment schwenkte die Kamera auf ein Schild, das im Publikum der Rod Laver Arena hochgehalten wurde, „marry me Sascha“, stand darauf, heirate mich. Gut möglich, dass Zverev, der auch Sascha genannt wird und nach Lage der Dinge mit Sophia Thomalla liiert ist, nicht erkannte, dass dieses Begehr von einem Mann übermittelt wurde, er antwortete jedenfalls belustigt: „Ich möchte einen Ring, aber nicht einen so billigen.“ Er dreht sich daraufhin zu Petkovic um und konstatierte: „Wir zwei sind unfähig, ein Interview auf dem Platz zu machen, was?“ Diese erwiderte: „Aber du hast doch gesehen, wie ernsthaft ich begann, um ein professionelles Interview zu führen?“  Zverev ließ das nicht gelten. „Es wird nie mit uns funktionieren“, frotzelte er, stockte und ergänzte: „Auf dem Platz!“  Dann umarmte er Petkovic herzlich. Auf internationaler Bühne die Zuschauer bestens zu unterhalten, das ist eine Qualität, die der 28-Jährige aus Hamburg tatsächlich besitzt.

    Zwei Deutsche, die auf dem Platz unterhalten:  Alexander Zverev nimmt nach seinem Sieg die frühere Spitzenspielerin Andrea Petkovic, die das Siegerinterview führte, in die Arme.
    Zwei Deutsche, die auf dem Platz unterhalten:  Alexander Zverev nimmt nach seinem Sieg die frühere Spitzenspielerin Andrea Petkovic, die das Siegerinterview führte, in die Arme. (Foto: Frank Molter/dpa)

    Entspannt durfte er allemal sein, sein Auftaktmatch war nur anfangs kompliziert gewesen. Der Weltranglistendritte hatte gegen den Weltranglisten-41. einen schlechten Start erwischt, sein Aufschlagspiel zum 1:3 verloren, sich das Break zurückgeholt, musste bei 4:5 einen ersten Satzball abwehren, ehe er im Tiebreak chancenlos war. Sein Manko im Entscheidungsspiel bei 6:6: Viel zu passiv agierte er in dieser Phase, Diallo war der aktivere, stand mehr im Platz, ging ans Netz. Aber wie das manchmal im Tennis ist: Wenn ein Außenseiter ein Erfolgserlebnis feiert, lässt die Körperspannung kurz nach, einer wie Zverev nützt das aus.

    Die Vorhand funktionierte endlich, er spielte so, wie es seine Idee gewesen war, dominant, sobald sich nur die Chance dafür bot. Das schnelle 6:1 war die Folge. Kreativ wollte Diallo auftreten, er wollte das Ballmaschinentennis von Zverev unterbinden, dem Deutschen keinen Rhythmus geben. Dass der 24-Jährige aus Montreal ein Mann mit Potenzial ist, zeigt auch die Tatsache, dass nicht irgendwer seit Kurzem in seiner Box sitzt. Der Schwede Jonas Björkman, einst in der Weltrangliste die Nummer vier im Einzel und gar die Nummer eins im Doppel, unterstützt ihn als Trainer.

    Auch wenn Diallo 41. der Weltrangliste ist, fehlt jedoch noch einiges zur Klasse eines Alexander Zverev, der fortan die Partie an sich riss und von vorne weg, wie es in der Tennissprache heißt, das Match runterspielte. Seine Fehlerquote sank, sein Aufschlag (15 Asse, nur ein Doppelfehler) war verlässlich, Zverev strahlte jetzt den inneren Frieden des deutlich Überlegenen aus. Sein erster Auftritt sah also schon mal passabel aus, zumindest hat er ein erstes Gefühl erhalten, dass er das Tennis nach seiner wechselhaften vergangenen Saison nicht verlernt hat. Vor einem Jahr war er in Melbourne im Finale.

    Zverevs nächster Gegner ist entweder der Australier Alexei Popyrin oder der Franzose Alexandre Müller, die beiden treffen an diesem Montag aufeinander. Gerade Popyrin könnte gefährlicher werden, er hat 2024 bei den US Open den 24-maligen Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic besiegt. Was er an diesem Sommersonntag noch mache, fragte ihn schließlich Petkovic als Letztes. „Vielleicht gehe ich ins Casino“, sagte Zverev. „Mein Bruder hat viel Geld dort gewonnen in dieser Woche. Ich hoffe, dieser Lauf hält an. Vielleicht sollte ich auch einsteigen.“ Und wieder hatte er die Lacher auf seiner Seite.

  • US-Medienberichte Pentagon versetzt angeblich 1500 Soldaten für Einsatz in Minnesota in Bereitschaft

    US-Medienberichte Pentagon versetzt angeblich 1500 Soldaten für Einsatz in Minnesota in Bereitschaft

    US-Medienberichte

    Pentagon versetzt angeblich 1500 Soldaten für Einsatz in Minnesota in Bereitschaft

    Wegen der Proteste gegen den ICE-Einsatz in Minnesota droht US-Präsident Trump mit einem Militäreinsatz. Nun soll das Verteidigungsministerium tatsächlich Truppenteile aktiviert haben. Die Rede ist von Fallschirmjägern.

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    Protest gegen ICE-Einsatz in Minnesota

    Foto: Seth Herald / REUTERS

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    In Minnesota ist die Lage wegen des Einsatzes der US-Abschiebebehörde ICE angespannt. Das US-Verteidigungsministerium hat nun nach US-Medienberichten rund 1500 Soldaten für ‌einen möglichen Einsatz im Bundesstaat Minnesota in Bereitschaft versetzt.Die Zeitung »Washington Post« berichtete am Sonntag unter Berufung auf Vertreter des Verteidigungsministeriums, die Einheiten der regulären Truppe seien aktiviert worden für den Fall, dass die Gewalt ‌in dem Bundesstaat eskaliere.

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    Ein maskierter ICE-Agent in Minneapolis, Minnesota

    Foto: Octavio Jones / AFP

    Der Sender ABC News 

    berichtete ebenfalls unter Berufung auf US-Offizielle, bei den aktivierten Soldaten handele es sich um Fallschirmjäger. Sie stammen demnach von der 11. Luftlandedivision, stationiert auf der Joint Base Elmendorf-Richardson in Alaska, einer der wichtigsten Infanterieformationen der Armee. Sie seien üblicherweise positioniert, um China abzuschrecken. Die Division sei zudem die führende Formation des Militärs für arktische Kriegsführung.

    Ein Beamter sagte dem Sender, der Präsident habe noch keine endgültige Entscheidung darüber getroffen, ob zwei Bataillone entsandt werden sollten. Eine offizielle Stellungnahme des Pentagon gab es vorerst nicht.US-Präsident Donald Trump hatte damit gedroht, zur Eindämmung der Proteste gegen ​das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ‌ICE in Minneapolis ⁠den »Insurrection Act« anzuwenden, ein selten angewendetes Gesetz aus dem Jahr 1807, das dem Präsidenten den Einsatz von Militär im Inland ⁠erlaubt.

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    Ein Kommentar von Dietmar Hipp

    Auf seiner eigenen Social-Media-Plattform Truth Social hatte er geschrieben, er werde das Gesetz ‌anwenden, falls die »korrupten Politiker ‍von Minnesota« nicht verhinderten, dass »professionelle Agitatoren und Aufrührer« die ‍Mitarbeiter der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE angriffen. Diese würden nur ihre Arbeit ‍tun.Will Donald Trump wirklich Militär gegen Demonstranten einsetzen? Darf er das überhaupt? Er beruft sich auf ein Gesetz, das über 200 Jahre alt ist. Lesen Sie hier 

    , was Rechtsexperten über den »Insurrection Act« denken.

    sol/Reuters

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