Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • Mit Iran verbündete Hisbollah »Die Hisbollah war noch nie so schwach wie

    Mit Iran verbündete Hisbollah »Die Hisbollah war noch nie so schwach wie

    Mit Iran verbündete Hisbollah

    »Die Hisbollah war noch nie so schwach wie jetzt«

    Die Hisbollah ist der wichtigste militärische Verbündete Irans. Der Miliz stehen entscheidende Wochen bevor. Hanin Ghaddar erklärt, warum das Ende der Organisation nahen könnte.

    Ein Interview von

    Fritz Schaap

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    Hisbollah-Anhänger in Beirut (Archivfoto): Immer mehr Zweifel

    Foto: Anwar Amro / AFP

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  • Wer protestiert gegen das Regime? Ein Blick auf Irans Opposition Das Regime

    Wer protestiert gegen das Regime? Ein Blick auf Irans Opposition Das Regime

    Wer protestiert gegen das Regime? Ein Blick auf Irans Opposition

    Das Regime in Teheran soll mehrere Tausend Demonstranten umgebracht haben. Wer in Iran auf die Straße geht, wer aus dem Exil Druck macht – und warum die verschiedenen Gruppen sich in vielem nicht einig sind. Der Überblick.

    Katharina Osterhammer

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    Loyale Anhänger von Reza Pahlavi: Monarchisten sehnen sich nach der Zeit vor der Islamischen Republik zurück

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  • Schrecksekunde für Erfurts Regionalliga-Kicker auf der Autobahn!Die RWE-Profis wollten am Samstag zu

    Schrecksekunde für Erfurts Regionalliga-Kicker auf der Autobahn!Die RWE-Profis wollten am Samstag zu

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    Schrecksekunde für Erfurts Regionalliga-Kicker auf der Autobahn!

    Die RWE-Profis wollten am Samstag zu Oberligist Heiligenstadt. Ein Kleinbus fuhr durch ein Schlagloch. „Der Reifen hat dann schnell Luft verloren, wir kamen aber noch bis zur Raststätte“, sagt Trainer Fabian Gerber. Dort kuschelten sich dann alle Spieler in die verbliebenen Autos und Kleinbusse. „Zum Glück ist nichts passiert“, bemerkt Gerber.

    In Heiligenstadt führte Erfurt dann schnell 4:0, die Tore steuerten Benjika Caciel (8., 11.), Obed Ugondu (28.) und Stanislav Fehler (45.) bei.

    Nach der Pause aber war es eine eher dürftige Darbietung des Viertligisten, die bei Trainer Gerber für Ärger sorgte: „Wir waren unsauber, unbeweglich, zeigten keine Laufbereitschaft.“

    Drei Testspieler reisten danach wieder ab

    Die Folge: RWE kassierte noch zwei Treffer zum 4:2-Endstand. Dafür waren Adrian Wilhelm (69.) und Keliano Tavares (80.) verantwortlich. Der wurde erst vor wenigen Tagen von Heiligenstadt verpflichtet, spielte bis zum vergangenen Sommer in Erfurt.

    Auf der anderen Seite sucht Gerber noch nach neuen Spielern. Gleich drei Testspieler bekamen in Heiligenstadt eine Chance. Noah Odiase (21, Dornbreite), Lorick Nana (20, Paris 13) und Thomas Robert (25, vereinslos) waren zuvor im Training dabei. „Sie haben alle drei einen guten Eindruck hinterlassen. Wir schauen uns aber weiter um“, sagt Gerber.

    Die drei sind nach dem Spiel wieder abgereist. Ohne Panne.

  • Schiri-Rüffel für einen Balljungen beim Duell zwischen HSV und Mönchengladbach. Was steckt

    Schiri-Rüffel für einen Balljungen beim Duell zwischen HSV und Mönchengladbach. Was steckt

    Schiri-Rüffel für einen Balljungen beim Duell zwischen HSV und Mönchengladbach. Was steckt dahinter?

    BILD erklärt die geheime Balljungen-Strategie der Hamburger. Erfahren Sie mehr mit BILDplus.

  • Zwei verschenkte Punkte!Zwar bleibt der VfB Stuttgart auch im dritten Spiel im

    Zwei verschenkte Punkte!Zwar bleibt der VfB Stuttgart auch im dritten Spiel im

    Zwei verschenkte Punkte!

    Zwar bleibt der VfB Stuttgart auch im dritten Spiel im neuen Jahr ohne Niederlage. Gegen Union Berlin spielt der Pokalsieger 1:1. Und muss sich trotzdem ärgern. In einer lange Zeit müden Partie ging der VfB durch Chris Führich (28) aus dem Nichts in Führung, verpasste in der Folge aber die Entscheidung – und damit den Sprung auf Platz 3.

    Die Einzelkritik zu allen VfB-Stars lesen Sie mit BILDplus.

  • BILD Sport vom 18.01.2026: Bayern-Boss Eberl über Neuer, El Mala & KaneMehr

    BILD Sport vom 18.01.2026: Bayern-Boss Eberl über Neuer, El Mala & KaneMehr

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    BILD Sport vom 18.01.2026: Bayern-Boss Eberl über Neuer, El Mala & Kane

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    Klartext von Max Eberl (52)! Der Sport-Vorstand des FC Bayern war bei BILD Sport bei WELT TV zu Gast – und spricht über die ganz heißen Tuschel-Themen beim Rekordmeister.

    Quelle: BILD

  • Deutschlands Damen sind zum 18. Mal Europameister im Hallenhockey. Der Titelverteidiger gewann

    Deutschlands Damen sind zum 18. Mal Europameister im Hallenhockey. Der Titelverteidiger gewann

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    Deutschlands Damen sind zum 18. Mal Europameister im Hallenhockey. Der Titelverteidiger gewann das Finale in Prag im letzten Spiel von Nationaltorfrau Julia Sonntag mit 5:2 gegen Gastgeber Tschechien.

    Philine Drumm (10. Minute) hatte den frühen 0:1-Rückstand durch ein Siebenmetertor von Natalie Hajkova (2.) ausgeglichen. Im Anschluss erzielte die Mannheimerin Charlotte Gerstenhöfer (17./24.) mit ihrem Doppelpack die erstmalige Führung, ehe Charlotte Hendrix (32.) und Kapitänin Fenja Poppe (39.) auf 5:1 erhöhten. Veronika Pribikova (40.) verkürzte noch einmal für die Gastgeberinnen.

    [–>Kapitänin Poppe sagt: „Ich bin überglücklich und erleichtert, dass wir das Finale gewonnen haben, nachdem wir durch alle Höhen und Tiefen in diesem EM-Turnier gegangen sind. Gefühlt waren wir schon draußen und sind dann doch ins Halbfinale eingezogen. Jetzt haben wir am Ende gewonnen und gezeigt, wie schnell und wie eng wir als Team zusammengewachsen sind. Deshalb bin ich unfassbar stolz auf die Mannschaft.“

    Deutschland ist mit 18 Titeln Rekord-Europameister in der Halle. Für Torfrau Julia Sonntag war es ihr letzter Auftritt im Nationalteam. Die 34-Jährige absolvierte 105 Feld-Länderspiele und wurde zudem 2018 mit dem Hallenteam Weltmeisterin in Berlin.

    Sonntag sagt: „Wir stehen jetzt hier mit einem Ergebnis, mit dem wir über den Turnierverlauf nicht gerechnet haben. Das war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, nicht nur was Hockey angeht. Dass wir das krönen konnten mit so einem deutlichen Sieg und tollem Hockey, ist toll.“

    Im Halbfinale am Samstagabend hatte sich Deutschland mit 3:2 im Penaltyschießen gegen Spanien durchgesetzt. Für die Entscheidung sorgte Gerstenhöfer als insgesamt zehnte Schützin. Zuvor hatte die DHB-Auswahl die Gruppenphase mit 6:0- und 5:3-Siegen gegen Irland und Belgien, einem 5:5 gegen die Schweiz und einer 3:4-Niederlage gegen Österreich als Zweiter beendet.

  • Im Februar 2025 wurde Janina Hettich-Walz (29) Mutter der kleinen Karlotta. 12

    Im Februar 2025 wurde Janina Hettich-Walz (29) Mutter der kleinen Karlotta. 12

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    Im Februar 2025 wurde Janina Hettich-Walz (29) Mutter der kleinen Karlotta. 12 Monate später feiert sie bei den Spielen in Antholz (Italien) ihre Olympia-Premiere. In BILD spricht die WM-Zweite von 2024 über ihr Comeback im Profisport, den Weltcup-Alltag mit Tochter und den Traum von einer Medaille.

    BILD: Liegendschießen oder doch Mama – was war Karlottas erstes Wort?

    JANINA HETTICH-WALZ: Mama und Papa tatsächlich noch nicht. Sie liebt Kühe, und die nennt sie Wuh.

    Und was geht schneller: Windeln wechseln oder schießen?

    Aktuell schießen. Karlotta ist gerade in der Phase, dass sie sich beim Windelwechseln immer umdreht und aufstehen will. Das macht es etwas schwierig. (lacht)

    Erinnern Sie sich noch an den 3. Juni 2024, den Tag, an dem Sie erfuhren, dass Sie schwanger sind?

    Auf jeden Fall! Das war etwas ganz Bewegendes und am Anfang auch total surreal. Man hat zwar einen positiven Test, kann aber noch gar nicht richtig greifen, was da auf einen zukommt. Das kam erst nach und nach.

    Pures Mutterglück! Hettich-Walz mit ihrer Tochter Karlotta auf dem Arm

    Pures Mutterglück! Hettich-Walz mit ihrer Tochter Karlotta auf dem Arm

    Wie hat sich Ihr Leben seitdem verändert?

    Es ist was ganz anderes. Man hat da auf einmal einen kleinen Zwerg, für den man verantwortlich ist. Da rückt der Sport auch manchmal etwas in den Hintergrund, weil das Allerwichtigste ist natürlich, dass es der Kleinen gut geht. Es ist eine Herausforderung, aber ich mag Herausforderungen. Die Schwangerschaft verlief gut, die Geburt auch. Ich habe aber relativ schnell gemerkt, dass ich wieder Lust habe, zu trainieren und meiner Leidenschaft, dem Biathlon, nachzugehen. Aber ohne meinen Mann Kai und die Omas und Opas wäre das auf keinen Fall möglich. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt.

    Hettich-Walz: „Ich versuche, Karlotta viel in mein Training zu integrieren“

    Wie sah Ihr Training während der Schwangerschaft konkret aus?

    Normal trainiert habe ich etwa bis in den 5. Monat. Danach deutlich weniger intensiv. Liegendschießen konnte ich schon relativ schnell nicht mehr machen, den Stehendanschlag dafür fast bis zum Ende – das war dann aber auch eher ein Spaßschießen, weil der Bauch etwas im Weg war. Langlauf ging auch zwei Monate vor der Geburt noch recht gut. Die letzten vier bis sechs Wochen war ich noch im Kraftraum, auf dem Ergometer, viel spazieren und Nordic Walking auf dem Laufband.

    Wann haben Sie nach der Geburt mit dem Training begonnen?

    Ungefähr 10 Tage danach bin ich wieder leicht eingestiegen: Beckenbodenübungen, Spazierengehen, leichtes Rollen auf Inlinern.

    [–>Was war das Schwierigste nach der Geburt im Hinblick auf eine Rückkehr in den Leistungssport?

    Der Glaube daran, dass ich es schaffen kann. Man ist schon weit weg vom Leistungsniveau. Und natürlich auch das Organisatorische. Wer nimmt die Kleine? Wann kann ich trainieren?

    Sie haben Karlotta oft beim Training dabei. Wie kann man sich das vorstellen?

    Ich habe versucht, sie viel in mein Training zu integrieren. Ich habe einen Joggingwagen, damit ich sie beim Laufen oder Rollern mitnehmen kann. Beim Langlauf habe ich sie teilweise hinter mir hergezogen. Zu Hause habe ich im Kraftraum auch eine Spielecke für sie.

    Wer übernimmt zu Hause die Nachtschichten?

    Wenn ich Wettkämpfe habe, steht mein Mann nachts auf. Wenn er arbeiten muss, stehe ich auf. Das teilen wir uns. Über Schlafmangel kann ich mich aber zum Glück nicht beklagen.

    Hettich-Walz freut sich auf ihre ersten Olympischen Spiele

    Kommt die Familie mit zu Olympia?

    Ja, aber für uns ist es Pflicht, im Mannschaftshotel zu wohnen. Wir dürfen die Familien dann wegen des Infektionsschutzes nur im Freien treffen. Aber meine Eltern und mein Mann mit Kind haben in der Nähe von Antholz eine Unterkunft, werden also vor Ort sein, sodass ich sie dann auch hin und wieder sehen kann.

    Was sind Ihre Ziele für die Olympischen Spiele?

    Ich hoffe überhaupt auf Einsätze, weil wir ja nur vier Startplätze haben, anders als im Weltcup – da haben wir sechs. Aber das große Ziel ist natürlich eine Medaille.

    Der Start in die Saison war sehr emotional. Wie sehr ist der Tod von Laura Dahlmeier (†31) noch im deutschen Team spürbar?

    Es ist immer noch krass. Sie war die letzten Jahre ja immer als Expertin dabei und jetzt ist sie nicht mehr da. Ich habe es auch noch immer nicht 100-prozentig realisiert, dass sie gar nicht mehr da ist.

  • Abstiegskampf in der Bundesliga: Zeitenwende im Schnelldurchlauf

    Abstiegskampf in der Bundesliga: Zeitenwende im Schnelldurchlauf

    Fünf Minuten Nachspielzeit ordnete Schiedsrichter Felix Zwayer an, bevor er die Partie zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05 beenden würde. An einem gewöhnlichen Vor- oder Nachmittag sind fünf Minuten eine nichtige Zeiteinheit, aber als Verlängerung eines Fußballspiels im Abstiegskampf können fünf Minuten den Betroffenen so lang vorkommen wie der gewichtige Kinoschinken „Doktor Schiwago“, der 197 Minuten dauert. Dieser dramatische Film hat fünf Oscars erhalten, steht allerdings auch im Ruf eines intensiv wirkenden Schlafmittels. Bei der Partie in Köln-Müngersdorf ergab sich ein ähnlicher und dennoch ganz anderer Gegensatz: Als alle glaubten, der Nervenkitzel dieser aufregenden Begegnung werde in der Nachspielzeit auf einen noch höheren Höhepunkt steigen, erstarb er in einer zähen Inszenierung.

    Zur Pause hatten die Kölner nach miserablem Spiel 0:1 hinten gelegen und waren von ihren Fans ausgepfiffen worden. Jetzt führten sie seit wenigen Minuten 2:1, und nichts anderes war zu erwarten, als dass die Mainzer mit der Brechstange kämen, um mit Gewalt den Ausgleich zu erzwingen. Stattdessen blieb Kölns Torwart Marvin Schwäbe der einsamste Mann im Stadion, niemand betrat mehr seinen Strafraum. Den größten Teil der fünf Minuten schaute er zu, wie seine Mitspieler die Mainzer in deren Hälfte festsetzten, indem sie den Ball an der Eckfahne fixierten. Schwäbe war begeistert: „Ich finde, wir haben’s überragend gemacht: abgezockt, clever, erwachsen.“ Die einzige Torchance in der Nachspielzeit hatten die Kölner: Saïd El Mala schoss, Daniel Batz wehrte hervorragend ab.

    „Nicht ganz unverdient“ hätten die Kölner gewonnen, sagte nach der Partie der wie immer vorbildlich faire FSV-Coach Urs Fischer einen Satz, den zur Pause kaum ein Anhänger des FC für möglich gehalten hätte. Ständige Beobachter waren sich später nicht einig darüber, ob diese Halbzeit die schlechteste oder die zweitschlechteste der Saison gewesen sei. Gut war aus Kölner Sicht lediglich der Spielstand: Außer Marvin Schwäbe hatten sie es allein der Mainzer Abschlussschwäche zu verdanken, dass sie nicht höher zurücklagen. An der Diskussion über den tiefsten oder zweittiefsten Tiefpunkt der Saison hat sich Lukas Kwasniok jedoch ausdrücklich nicht beteiligt. Dem Kölner Trainer war hinterher sehr daran gelegen, Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen, doch gegen 16.20 Uhr am Samstagnachmittag dürfte ihm schon bewusst gewesen sein, was außer für das Team und den Klub auch für ihn persönlich auf dem Spiel gestanden hatte. Der Stand seiner Reputation in Köln war zuletzt merklich gesunken.

    Mutige Lösung: Auch mit der Hereinnahme von Ragnar Ache (vorne) veränderten sich Spiel und Atmosphäre.
    Mutige Lösung: Auch mit der Hereinnahme von Ragnar Ache (vorne) veränderten sich Spiel und Atmosphäre. (Foto: Steffie Wunderl/Beautiful Sports/Imago)

    Was tun? Kwasniok wählte die mutige Lösung, indem er energisch in die eigene Aufstellung und Systematik eingriff, und er wählte damit die richtige Lösung. Die Einwechslung von Ragnar Ache, Tom Krauß und Kristoffer Lund veränderte das Spiel und die Atmosphäre im Haus. Wo eben noch zornig gepfiffen wurde, wurden die Kölner Spieler auf einmal fanatisch angefeuert. „Das Stadion war ganz klar der spielentscheidende Faktor, wir haben zwölf gegen elf gespielt“, sagte Kwasniok rückblickend, und wenn das auch eine gezielte Schmeichelei gegenüber jenen Fans war, die ihm vor einer Woche in Heidenheim quasi offiziell den Rückhalt aufgekündigt hatten – ein gutes Stück Wahrheit war in dem Lob allemal enthalten.

    Besonders mitreißende Wirkung aufs Publikum ging von den zwei Sommerzugängen aus, die Kwasniok zur Pause eingewechselt hatte und die in der bisherigen Saison noch etwas im Halbschatten gestanden hatten: Vom eingewechselten Mittelfeldspieler Krauß‚ 24, der durch jeden gewonnenen Zweikampf – und davon gab es einige – die Unterstützung auf den Tribünen steigerte. Und von Angreifer Ache, 27, der beide Tore erzielte und den Mainzern auch sonst ständig Probleme bereitete. Ache überzeugte außerdem durch neue Haarmode. Nachdem er sich die Haare gefärbt hat, ist er jetzt auf dem Kopf so blond, dass man ihn vielleicht noch nicht aus dem Weltraum, aber aus allen Blickwinkeln des Spielfeldes erkennen kann. So lässt sich der sprunggewaltige Ache für hohe Zuspiele noch besser anvisieren, was dem Belgier Alessio Castro-Montes nach 57 Minuten perfekt gelang. Dabei hatte Urs Fischer seine Leute eindringlich vor Ache und dessen Kopfballstärke gewarnt – vergeblich.

    „Sehr viel“ Last sei von ihm gefallen, „sehr erlösend“ sei dieser Erfolg, sagte Ache. Achtmal hatten die Kölner bis zu diesem Samstag nicht mehr gewonnen, jetzt schaut man wieder gern auf die Tabelle, und Sportchef Thomas Kessler durfte außer der Ergebniskrise auch die Trainerkrise für beendet erklären: Der Coach habe „die richtigen Ideen gehabt, um die Missstände der ersten Halbzeit zu drehen“, sagte Kessler, „er hat gute Entscheidungen getroffen“.  Lukas Kwasniok genieße „vollstes Vertrauen“.