Categorie: Nieuws

  • Gewalt in der Fußballszene: Löwen-Fan von etwa zehn jungen Männern zusammengeschlagen

    Gewalt in der Fußballszene: Löwen-Fan von etwa zehn jungen Männern zusammengeschlagen

    Ein weiterer Fan des Fußballvereins TSV 1860 München ist am Wochenende von Unbekannten angegriffen worden. Wie erst am Mittwoch bekannt geworden ist, schlugen und traten etwa zehn junge Männer den 21-Jährigen krankenhausreif. Die Attacke ereignete sich am Freitag kurz vor Mitternacht in der Jahnstraße im Glockenbachviertel.

    Der Münchner stand rauchend vor einem Lokal, als sieben bis zwölf Angreifer auf ihn losgingen. Sie beschimpften ihn wegen seiner Zugehörigkeit zu den „Löwen“, schlugen ihn zu Boden und traten auf ihn ein. Wodurch die Angreifer ihr Opfer als 1860-Fan identifizierten, konnte ein Polizeisprecher am Mittwoch nicht sagen.

    Der 21-Jährige ließ sich ambulant im Krankenhaus behandeln und ging am Sonntag zur Polizei. Das Kriminalkommissariat 23, zuständig für Jugend- und Fan-Gewalt, ermittelt ebenso wie nach einer ähnlichen Attacke vom Samstag und sucht Zeugen. Die Täter sollen 16 bis 19 Jahre alt sein.

  • Trump und die EU: Frankreich ist wütend, Deutschland zaudert – und Italien bremst

    Trump und die EU: Frankreich ist wütend, Deutschland zaudert – und Italien bremst

    Was die europäische Sicht auf den Streit mit Donald Trump um Grönland betrifft, hat der französische Präsident Emmanuel Macron eigentlich schon am Dienstag in Davos alles gesagt, was es zu sagen gibt. In seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum benutzte er ein Adjektiv, um die Situation zu beschreiben: „crazy“ – verrückt. Dann flog er wieder zurück nach Paris, noch bevor Trump am Mittwoch in der Schweiz eintraf. Auf eine Begegnung mit dem US-Präsidenten hatte Macron ganz offensichtlich keine Lust.

  • Im „Alten Wirt“ Höhenrain: Filmgespräch zu „Ein stummer Hund will ich nicht sein“

    Im „Alten Wirt“ Höhenrain: Filmgespräch zu „Ein stummer Hund will ich nicht sein“

    Aus Anlass des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar wird der Film „Ein stummer Hund will ich nicht sein“ über den Pfarrer und Hitler-Gegner Korbinian Aigner am Freitag,  23. Januar, im Gasthaus „Alter Wirt“ in Höhenrain gezeigt. Die Wählergruppe QUH Berg hat für die Sondervorstellung die beiden Macher des Films für ein Publikumsgespräch nach der Vorführung gewonnen. Die Veranstaltung im Festsaal des Gasthauses beginnt um 19 Uhr.

    Walter Steffen, Regisseur und Produzent, und Gerd Holzheimer, Initiator und Co-Autor, kehren an eine gemeinsame Wirkungsstätte zurück. Wie Steffen in der Ankündigung schreibt, haben er und Holzheimer sich drei Jahre lang im „Alten Wirt“ getroffen, um das Konzept des Films zu entwickeln und das Projekt voranzubringen. Der Film folgt dem Schicksal des katholischen Priesters Korbinian Aigner, der wegen seines Widerstandes gegen das NS-Regime ins KZ Dachau kam. Unter Lebensgefahr züchtete er zwischen den KZ-Baracken neue Apfelsorten.

    Ende April 1945 gelang Korbinian Aigner beim Todesmarsch Richtung Süden zwischen Aufkirchen und Höhenrain die Flucht. „Im Schutz der Dunkelheit konnte er sich bis zum Kloster in Aufkirchen durchschlagen, wo er von den Schwestern aufgenommen und gesund gepflegt wurde“, schreibt Steffen, „hier begann also Korbinian Aigners zweites Leben“. Vorverkauf im „Alten Wirt“, Kartenreservierungen per E-Mail an quh@quh-berg.de.

  • Trumps Sondergesandter Witkoff kündigt neues Treffen mit Putin an Noch in dieser

    Trumps Sondergesandter Witkoff kündigt neues Treffen mit Putin an Noch in dieser

    Trumps Sondergesandter

    Witkoff kündigt neues Treffen mit Putin an

    Noch in dieser Woche wird der Ukraine-Vermittler der US-Regierung Steve Witkoff für ein Gespräch mit Wladimir Putin nach Moskau reisen, begleitet von Trumps Schwiegersohn. Das Treffen finde auf Wunsch der russischen ​Seite statt.

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    Jared Kushner und Steve Witkoff am Dienstag in Davos

    Foto: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE / dpa

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    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reist nach eigenen Angaben am Donnerstag zu einem erneuten Treffen mit dem russischen ‌Präsidenten Wladimir Putin nach Moskau. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald ⁠Trump, ‍Jared Kushner, werde ihn begleiten, sagt Witkoff dem Sender CNBC.

    Das Treffen finde auf Wunsch der russischen ​Seite statt. »Ich denke, das ist eine ‌wichtige Aussage ⁠von ihrer Seite.« Die russische Führung hatte vergangene Woche mitgeteilt, sie bereite den Empfang von Witkoff und Kushner für Friedensgespräche zur ⁠Ukraine vor, nannte aber keinen Termin.Peskow bestätigt geplantes Gespräch mit PutinDas Präsidialamt in Moskau bestätigte inzwischen das geplante Treffen am ‌Donnerstag. Die Zusammenkunft stehe »für morgen auf dem Terminkalender des Präsidenten«, sagte Kremlsprecher Dmitrij Peskow am Mittwoch der russischen Nachrichtenagentur Tass, ohne den Ort des geplanten Treffens zu nennen.

    Witkoff hatte die Gespräche über Sicherheitsgarantien für die Ukraine bereits Anfang Januar als »weitgehend abgeschlossen« bezeichnet. »Die Menschen in der Ukraine müssen wissen, dass, wenn (der Krieg) beendet ist, dann für immer«, sagte Trumps Sondergesandter nach einem Gipfeltreffen in Paris. Er räumte jedoch ein, dass die Frage nach einer möglichen Aufgabe von Gebieten durch die Ukraine noch nicht geklärt und »ein besonders kritisches Thema« sei.

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    Steve Witkoff und Jared Kushner im Dezember 2025 bei Wladimir Putin

    Foto: Kristina Kormilitsyna / REUTERS

    Kushner hatte die damaligen Gespräche als »wichtigen Meilenstein« bezeichnet. Es benötige nun »echte Schutzmechanismen«, um sicherzustellen, dass die Ukraine nicht erneut angegriffen würde. Europäische Vertreter hatten dagegen erklärt, dass es weiterhin völlig unklar sei, ob Russland überhaupt ein Kriegsende wolle.Trumps Sondergesandter Witkoff hatte mit seiner erkennbaren Begeisterung für Wladimir Putin in der Vergangenheit immer wieder für Irritationen gesorgt 

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    Von Frank Hornig, New York

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    Der ukrainische Chefunterhändler Rustem ‍Umjerow hatte vergangene Woche erklärt, die Gespräche mit US-Vertretern ‍würden fortgesetzt. Es gehe dabei um eine Lösung für den seit fast vier Jahren andauernden Krieg mit Russland. ⁠Die Gespräche ​sollen diese Woche beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos stattfinden.

    jpe/AFP/Reuters

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  • Rede von Kanadas Premier »Nostalgie ist keine Strategie« Die Weltordnung ändert sich

    Rede von Kanadas Premier »Nostalgie ist keine Strategie« Die Weltordnung ändert sich

    Rede von Kanadas Premier

    »Nostalgie ist keine Strategie«

    Die Weltordnung ändert sich in beängstigender Weise. Kanadas Premier Mark Carney spricht in einer viel beachteten Rede in Davos dazu Klartext.

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    Davos, SchweizMark Carney, Premier Kanada»Lassen Sie mich offen sprechen. Wir befinden uns inmitten eines tiefen Bruchs, nicht in einer Übergangsphase.Nachrichten erinnern uns täglich daran, dass wir in einer Zeit von Großmachtrivalität leben. Dass die auf Regeln basierende Ordnung schwindet. »Die Starken tun, was sie wollen, und die Schwachen erleiden, was sie müssen.« Angesichts dieser Logik besteht eine starke Tendenz, dass Länder mitmachen, sich anpassen – um Ärger zu vermeiden. In der Hoffnung, dass Konformität Sicherheit bringt. Aber das wird nicht geschehen.Wir wissen: Dieser Riss fordert mehr als nur Anpassung. Es braucht Ehrlichkeit über die Welt, wie sie ist. Wir wissen: Die alte Ordnung kommt nicht zurück. Wir sollten ihr nicht nachtrauern. Nostalgie ist keine Strategie. Aber aus dieser Zäsur heraus können wir etwas Größeres, Besseres, Stärkeres und Gerechteres aufbauen.«

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    Spitzengespräch zu Trumps Imperialismus: »… dann ist die Nato tot«

    Moderiert von Markus Feldenkirchen

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  • Handballer der Färöer Die Exoten, die keine sind Eine Kolumne von Peter

    Handballer der Färöer Die Exoten, die keine sind Eine Kolumne von Peter

    Handballer der Färöer

    Die Exoten, die keine sind

    Eine Kolumne von

    Peter Ahrens

    Das Team der Färöer und seine reisefreudigen Fans haben bei der Handball-EM Medien und Öffentlichkeit entzückt. Dabei ist das gar keine putzige Underdog-Geschichte.

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    Färöer-Fans bei der Handball-EM

    Foto: Cornelius Poppe / NTB / dpa

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    Kolumne »Haltungsnote«

    In der Kolumne »Haltungsnote« würdigen oder kritisieren wir jede Woche besondere Auftritte in der Sportwelt.

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    Weniges lieben Sportjournalisten mehr als Exoten. Der Skisprung-Outcast Michael »Eddie the Eagle« Edwards, die Bobfahrer aus Jamaika, die Fußballer von Kap Verde, die erstmals bei einer WM dabei sind: Alle sind sie Lieblinge der Sportberichterstattung.

    Die Handball-EM, die gerade in Dänemark, Schweden und Norwegen ausgetragen wird, hat in dieser Hinsicht ein neues Kapitel geschrieben: Diesmal war es das Team der Färöer.Die Schafsinseln, im Nordatlantik gelegen, zu Dänemark gehörend, werden von etwa 55.000 Menschen bewohnt. 6500 von ihnen tourten als Fans durch die Arenen der EM. Die färöische Fluggesellschaft Atlantic Airways ließ Sondermaschinen starten, mehr als 1000 Fans nahmen die Fähre. Kitas auf den Färöer sollen geschlossen gewesen sein, da viele Mitarbeiter als EM-Touristen unterwegs waren. Das Parlament der Färinger, heißt es, habe während der EM angeblich nicht getagt.

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    Färöer-Star Elias a Skipagötu

    Foto: Cornelius Poppe / EPA

    Das Klischee von den wackeren Nordmännern lebte, irgendwo von weither hinter den sieben Bergen, mit ihren putzigen Fans, die sich auf dem Kontinent zur großen EM-Party trafen. Und der Met fließt in Strömen.

    Mit der Realität hat das allerdings nur bedingt zu tun.Das Team ist sportlich kein Zwerg, die besten Spieler sind in der Bundesliga aktiv, bei THW Kiel, bei den Füchsen Berlin. In der Vorrunde wurde Montenegro 37:24 zerlegt, die Qualifikation für die Hauptrunde verpasste man am Dienstag nur knapp. Keine David-gegen-Goliath-Story also. Aber die Sehnsucht nach romantischen Sportgeschichten in der so unromantischen Sportwelt ist größer.

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    Aus Berlin berichtet Jan Göbel

    Das Parlament der Färinger ruht übrigens nicht, weil alle Politiker als Handball-Fantouristen unterwegs waren. Sondern weil das Haus gerade behindertengerecht umgebaut wird.

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  • Weltwirtschaftsforum in Davos Die Rede, auf die die Welt gewartet hat Ein

    Weltwirtschaftsforum in Davos Die Rede, auf die die Welt gewartet hat Ein

    Weltwirtschaftsforum in Davos

    Die Rede, auf die die Welt gewartet hat

    Ein Kommentar von

    Tobias Rapp

    In Davos hat der kanadische Premier Mark Carney skizziert, was in Europa bisher niemand gewagt hat: einen Westen ohne USA, selbst für die Zeit nach Trump.

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    Der kanadische Ministerpräsident Carney: »Die alte Ordnung wird nicht zurückkehren«

    Foto: Sean Kilpatrick / ZUMA Press / IMAGO

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  • Gegner bewusstlos: Für DIESE Brutalo-Szene muss er in den Knast!Mehr zum Video

    Gegner bewusstlos: Für DIESE Brutalo-Szene muss er in den Knast!Mehr zum Video

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    Gegner bewusstlos: Für DIESE Brutalo-Szene muss er in den Knast!

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    In der walisischen Ardal North West League kommt es zu einer brutalen Tätlichkeit. Das und mehr in „Viral Daneben“.

    Quelle: BILD/YouTube/X

  • Können Sie abends schlecht einschlafen oder werden nachts immer wieder wach? Schuld

    Können Sie abends schlecht einschlafen oder werden nachts immer wieder wach? Schuld

    Können Sie abends schlecht einschlafen oder werden nachts immer wieder wach? Schuld daran ist womöglich Ihr Geschlecht! Schlimmer noch: Schlechter Schlaf steigert das Krankheitsrisiko.

    Verschiedene Studien haben bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass ausgerechnet unser Geschlecht Einfluss darauf hat, wie gut wir schlafen. Schlechte Nachrichten für alle Frauen: Schlafprobleme treten offenbar häufiger bei ihnen auf. Und auch Störungen des 24-Stunden-Zyklus, der viele Prozesse in unserem Körper steuert, betreffen häufiger Frauen.

    Schlechter Schlaf beeinflusst Krankheitsrisiko

    Eine neue Studie unter Leitung von Sarah Chellappa, Professorin für kognitive und affektive Neurowissenschaften an der University of Southampton, hat das jetzt genauer untersucht. Die Studie, die bei „The Conversation“ veröffentlicht wurde, zeigt auch, wie sich das auf die Gesundheit auswirkt.

    Die Wissenschaftler stellten fest, dass unser Schlaf den Stoffwechsel beeinflussen kann und so das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöht.

    Restless-Legs-Syndrom oder Schlafapnoe sind geschlechtsspezifisch

    Frauen berichten häufiger über schlechte Schlafqualität, sie schwankt auch stärker als die von Männern. Bestimmte Schlafstörungen wie das Restless-Legs-Syndrom treten etwa 50 Prozent häufiger bei Frauen auf. Dahingegen ist die Gefahr für eine Schlafapnoe bei Männern bis zu dreimal höher.

    [–>Das Schlafhormon Melatonin wird der Studie zufolge bei Frauen etwas früher ausgeschüttet als bei Männern. Auch die innere Körpertemperatur, die vor dem Schlafengehen am höchsten und vor dem Aufwachen am niedrigsten ist, folgt einem ähnlichen Muster: Der Höhepunkt der Körpertemperatur tritt bei Frauen früher ein als bei Männern. Das könnte erklären, warum Frauen häufig frühere Schlafenszeiten bevorzugen als Männer.

    Die Schlafqualität und der 24-Stunden-Zyklus haben allerdings starke Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel. Ist der Zyklus gestört, erhöht sich etwa das Risiko für Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas und Typ-2-Diabetes.

    So reagiert unser Gehirn auf Schlafentzug

    Die Wissenschaftler stellten außerdem fest, dass das Gehirn von Männern und Frauen bei Schlafentzug unterschiedlich reagiert. Bei Frauen sind die emotionalen Gehirnbereiche bei Schlafentzug doppelt so aktiv wie bei Männern. Männer hingegen haben mehr Hunger. Schlafmangel könnte also einen Einfluss darauf haben, welche Lebensmittel wir zu uns nehmen und wie viel davon.

    Bei der Untersuchung kam auch heraus, dass Menschen, die in Nachtschichten arbeiten, häufiger an Typ-2-Diabetes erkranken, als Menschen, die tagsüber arbeiten. Bei Männern war dieses Risiko doppelt so hoch wie bei Frauen. Aber auch Frauen mit Nachtschichten leiden 1,5 Mal häufiger an Übergewicht als Frauen, die in Tagschichten arbeiten.

  • Basketball in Europa steht vor einer Revolution. Die führende Liga, die Euroleague,

    Basketball in Europa steht vor einer Revolution. Die führende Liga, die Euroleague,

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    Basketball in Europa steht vor einer Revolution. Die führende Liga, die Euroleague, blickt auf einen Scherbenhaufen, während die NBA mit aller Macht auf den Kontinent drängt: NBA Europe heißt das Projekt, im Herbst 2027 soll es losgehen. Alba Berlin hat die ruinöse Euroleague, pro Saison werden 200 Millionen Euro Verlust angesammelt, bereits verlassen. Berlin will unbedingt in die NBA Europe und die NBA will Berlin. Und die Bayern? Sind Anteilseigner der Euroleague, dort dementsprechend noch am Start, waren aber auch am Montag in London dabei. Dort fand im „Raffles Hotel“ der erste NBA-Europe-Gipfel statt. Alba Berlin war durch Marco Baldi vertreten. Der Geschäftsführer zu BILD: „Der Geschäftsführer von Amazon Prime war da, die Marketingchefin von Nike war da, genau wie die Marketingchefin der NBA. ‚NBA-Commissioner‘ Adam Silver hat noch mal die Ausrichtung vorgestellt, zusammen mit FIBA-Generalsekretär Andreas Zagklis. Die beiden haben noch mal klar vermittelt, wie der Weg beschritten wird.“ Dazu kamen Vertreter vieler Klubs, auch des FC Bayern Basketball, der nach BILD-Informationen durch Geschäftsführer Adrian Sarmiento und den Geschäftsführer des FC Bayern München e. V., Benny Folkmann, vertreten war.

    [–>Alba hat sich längst erklärt, beim Projekt NBA Europe, im Herbst 2027 soll es losgehen, dabei sein zu wollen. Und die Bayern? Sind im Gegensatz zu Berlin noch in der noch höchsten Spielklasse in Europa, der Euroleague, am Start. Hinter den Kulissen und in südeuropäischen Medien tobt aktuell ein Kulturkampf zwischen Klubs und Fans der Euroleague und der NBA – alte Basketball-Welt gegen neue! Das Problem: Die Euroleague holt nicht im Ansatz das Potenzial, bzw. das Geld, aus dem europäischen Sportmarkt, das möglich wäre. Die Liga expandierte zuletzt nach Dubai, zählt nun 20 Teams. Kurz gesagt: Die Euroleague tritt auf der Stelle, hat kein funktionierendes Geschäftsmodell. Erwartet Baldi die Bayern in der NBA Europe? Baldi: „Ich denke, das werden die Bayern entscheiden, und ich rede ungern für andere. Die Euroleague-Klubs, die A-Lizenzen, also Beteiligungen an der Liga haben (also auch der FC Bayern/d. Red.), die gucken nochmal aus einem anderen Winkel auf das Projekt. Wenn man versucht, sich aus der individuellen Position herauszuziehen, und zu sagen: Was braucht der europäische Basketball, um wirklich weiterzukommen? Dann glaube ich, man wird zu dem Schluss kommen, es braucht genau das, was jetzt passiert.“

    Außerdem saßen in London Vertreter dieser Klubs mit am Tisch: Panathinaikos Athen, Real Madrid, FC Barcelona, EA7 Emporio Armani Mailand und damit vier weitere Teams, die noch in der Euroleague aktiv sind. Die NBA spricht nicht nur mit Basketball-Klubs, auch prominente Fußball-Klubs stehen im Fokus und waren in London dabei, wie der AC Mailand.

    NBA-Europe-Gipfel in London: Alba Berlin und FC Bayern trafen Amazon- und Nike-Chefs

    Baldi: „Jeder kennt das Fußball-Business, das ist auch akzeptiert, Kulturkampf hin oder her. Und ich verstehe nicht, warum man im Basketball nicht versucht, das weiterzuentwickeln, sondern den Status quo im Prinzip beizubehalten. Und da wird die NBA definitiv der absolute Katalysator sein, erst recht in Zusammenarbeit mit der FIBA. Aus meiner Sicht kommt diese Liga und sie wird dringend gebraucht. Man spürt die positive Aufregung, dass da jetzt wirklich gestaltet werden kann und sich was in Bewegung setzt. Das spürt man, egal, mit wem man spricht. Ich gehe aus dieser Woche mit der NBA mit großem Rückenwind und Inspiration in die nächsten Stufen rein.“