• Können Sie abends schlecht einschlafen oder werden nachts immer wieder wach? Schuld

    Können Sie abends schlecht einschlafen oder werden nachts immer wieder wach? Schuld

    Können Sie abends schlecht einschlafen oder werden nachts immer wieder wach? Schuld daran ist womöglich Ihr Geschlecht! Schlimmer noch: Schlechter Schlaf steigert das Krankheitsrisiko. Verschiedene Studien haben bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass ausgerechnet unser Geschlecht Einfluss darauf hat, wie gut wir schlafen. Schlechte Nachrichten für alle Frauen: Schlafprobleme treten offenbar häufiger bei ihnen auf.…

Können Sie abends schlecht einschlafen oder werden nachts immer wieder wach? Schuld

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Können Sie abends schlecht einschlafen oder werden nachts immer wieder wach? Schuld daran ist womöglich Ihr Geschlecht! Schlimmer noch: Schlechter Schlaf steigert das Krankheitsrisiko.

Verschiedene Studien haben bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass ausgerechnet unser Geschlecht Einfluss darauf hat, wie gut wir schlafen. Schlechte Nachrichten für alle Frauen: Schlafprobleme treten offenbar häufiger bei ihnen auf. Und auch Störungen des 24-Stunden-Zyklus, der viele Prozesse in unserem Körper steuert, betreffen häufiger Frauen.

Schlechter Schlaf beeinflusst Krankheitsrisiko

Eine neue Studie unter Leitung von Sarah Chellappa, Professorin für kognitive und affektive Neurowissenschaften an der University of Southampton, hat das jetzt genauer untersucht. Die Studie, die bei „The Conversation“ veröffentlicht wurde, zeigt auch, wie sich das auf die Gesundheit auswirkt.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass unser Schlaf den Stoffwechsel beeinflussen kann und so das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöht.

Restless-Legs-Syndrom oder Schlafapnoe sind geschlechtsspezifisch

Frauen berichten häufiger über schlechte Schlafqualität, sie schwankt auch stärker als die von Männern. Bestimmte Schlafstörungen wie das Restless-Legs-Syndrom treten etwa 50 Prozent häufiger bei Frauen auf. Dahingegen ist die Gefahr für eine Schlafapnoe bei Männern bis zu dreimal höher.

[–>Das Schlafhormon Melatonin wird der Studie zufolge bei Frauen etwas früher ausgeschüttet als bei Männern. Auch die innere Körpertemperatur, die vor dem Schlafengehen am höchsten und vor dem Aufwachen am niedrigsten ist, folgt einem ähnlichen Muster: Der Höhepunkt der Körpertemperatur tritt bei Frauen früher ein als bei Männern. Das könnte erklären, warum Frauen häufig frühere Schlafenszeiten bevorzugen als Männer.

Die Schlafqualität und der 24-Stunden-Zyklus haben allerdings starke Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel. Ist der Zyklus gestört, erhöht sich etwa das Risiko für Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas und Typ-2-Diabetes.

So reagiert unser Gehirn auf Schlafentzug

Die Wissenschaftler stellten außerdem fest, dass das Gehirn von Männern und Frauen bei Schlafentzug unterschiedlich reagiert. Bei Frauen sind die emotionalen Gehirnbereiche bei Schlafentzug doppelt so aktiv wie bei Männern. Männer hingegen haben mehr Hunger. Schlafmangel könnte also einen Einfluss darauf haben, welche Lebensmittel wir zu uns nehmen und wie viel davon.

Bei der Untersuchung kam auch heraus, dass Menschen, die in Nachtschichten arbeiten, häufiger an Typ-2-Diabetes erkranken, als Menschen, die tagsüber arbeiten. Bei Männern war dieses Risiko doppelt so hoch wie bei Frauen. Aber auch Frauen mit Nachtschichten leiden 1,5 Mal häufiger an Übergewicht als Frauen, die in Tagschichten arbeiten.