Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



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  • Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Jugendliche (16) war in stockfinsterer Nacht allein auf

    Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Jugendliche (16) war in stockfinsterer Nacht allein auf

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Categorie: Nieuws

  • Ungewöhnliche Karriere: Eine Frau, zwei Berufe: Haare schneiden und Seelen heilen

    Ungewöhnliche Karriere: Eine Frau, zwei Berufe: Haare schneiden und Seelen heilen

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  • Was läuft im Ballett: Die Top-Events der Spitzencompagnien

    Was läuft im Ballett: Die Top-Events der Spitzencompagnien

    Bekanntlich trägt das Bayerische Staatsballett nicht unerheblich dazu bei, dass die Staatsoper eine glänzende Auslastungsbilanz vorweisen kann. In diesen Wochen wird einem das mal wieder vor Augen geführt, denn bis zum 20. Februar müssen Ballettfans warten, um für eine Vorstellung dieser Spitzencompagnie Karten zu bekommen.

    Bis dahin ist alles ausverkauft: am 21. Januar John Neumeiers Choreografie Illusionen – Wie Schwanensee mit dem überragenden Ersten Solisten Jakob Feyferlik als König. Online und an der Tageskasse geht auch nichts mehr für den neuen Triple-Abend Waves and Circles mit Stücken von William Forsythe, Emma Portner, Maurice Béjart am 23. Januar, 1., 4. und 15. Februar. Womöglich lohnt es sich aber, hartnäckig zu bleiben, immer mal nachzufragen und die Website im Auge zu behalten. Oder aber, auf gut Glück, am Vorstellungsabend mit Suchkärtchen vor dem Nationaltheater zu stehen.

    Tanz

    :Der perfekte Flow

    Mit dem dreiteiligen Abend „Waves and Circles“ macht das Bayerische Staatsballett allen Tanzfans ein wunderbares Weihnachtsgeschenk. Als Höhepunkt glänzt Osiel Gouneo im „Boléro“.

    SZ PlusVon Dorion Weickmann

    Ansonsten gilt: Wer jetzt nicht schon für La Sylphide am 20. und 21. und für John Crankos Onegin am 28. Februar bucht, steht garantiert wieder ohne Karten fürs Staatsballett da.

    Und auch auf die andere großartige Münchner Compagnie, das Staatsballett am Gärtnerplatz, muss das Publikum lange warten. Die Tänzerinnen und Tänzer dort zeigen sich erstmals im neuen Jahr am 5., 12. und 19. März mit ihren beliebten Dancesoaps Minutemade, natürlich sind alle drei Termine längst ausverkauft.  Ab dem 24. Januar kommen die Karten für die nächste Tanzproduktion am Gärtnerplatz in den Verkauf: Rock in Heaven hat allerdings erst am 24. April Premiere. Drei Choreografen, Jacopo Godani, Frédérick Gravel und Karl Alfred Schreiner, werden die Compagnie zu brachialen Rhythmen, grungy Riffs und Instrumentalsolos tanzen lassen.

    Richard Siegals „Noise Signal Silence" am Staatstheater Nürnberg, hier eine Szene aus „Lilac" mit Ian Sanford (links) und Roberta Inghilterra.
    Richard Siegals „Noise Signal Silence” am Staatstheater Nürnberg, hier eine Szene aus „Lilac” mit Ian Sanford (links) und Roberta Inghilterra. (Foto: Pedro Malinowski)

    Derweil lohnt der Blick auf die anderen bayerischen Staatstheater – und auch ein Kulturausflug dorthin. Am Nürnberger Opernhaus zeigt der neue Ballettdirektor Richard Siegal am 23. und 31. Januar eigene Choreografien unter dem Titel Noice Signal Silence und lädt am 28. Januar zur öffentlichen Probe für seine Neuproduktion New Ballets Russes, die am 21. Februar Premiere hat.

    Im Paris der ausgehenden Belle Epoque feierte Sergej Diaghilews Compagnie „Les Ballets Russes“ wilde Erfolge und Skandale. Die Tänzerinnen und Tänzer des russischen Impresarios setzen den Tanz im frühen 20. Jahrhundert auf einen völlig neuen Kurs. Richard Siegals Auseinandersetzung mit diesem einzigartigen Erbe weckt also große Erwartungen.

    Ebenfalls ein Choreograf aus den USA wirkt am Staatstheater Augsburg: Peter Chu ist dort bereits zum dritten Mal zu Gast. Am 31. Januar feiert er die Uraufführung seiner spartenübergreifenden Produktion Mozart-Requiem. Das Ballett Augsburg, der Opernchor, Gesangssolistinnen und -solisten sowie die Augsburger Philharmoniker bringen zusammen Mozarts Totenmesse als Gesamtkunstwerk auf die Bühne des Martini-Parks.

    Das „Mozart-Requiem“ ist bis März in voraussichtlich acht Vorstellungen zu erleben. Termine und Tagesbesetzungen unter staatstheater-augsburg.de/mozart_requiem.

    Wellen – bei Virginia Woolf denkt man da an ihren Roman „The Waves“, aber auch an den Fluss Ouse, in dem sie sich ertränkte. Szene aus „Woolf Works“, getanzt vom Royal Ballet, bald live im Kino.
    Wellen – bei Virginia Woolf denkt man da an ihren Roman „The Waves“, aber auch an den Fluss Ouse, in dem sie sich ertränkte. Szene aus „Woolf Works“, getanzt vom Royal Ballet, bald live im Kino. (Foto: Tristram Kenton / ROH, 2015)

    Und noch ein anderes Staatsballett, eines von Weltrang. „Camera Filming“ heißt es im Spielplan des Royal Opera House am 9. Februar. Denn dann wird Wayne McGregors Ballett Woolf Works live aus Covent Garden auch in die deutschsprachigen Kinos übertragen. Vor Jahren kam man mal selbst vor einer solchen Kamera im Royal Opera zu sitzen. Die Kassenkraft hatte einem die verbilligten Tickets mit dem Hinweis zugeschoben, man werde, so sorry, hin und wieder den Kopf einziehen müssen.

    Doch die unbequemen Umstände waren dann schnell vergessen: McGregors magisches Triptychon zu Werken von Virginia Woolf, ihrem Leben, Max Richters Klanglandschaften und der Tanz der großen Natalia Osipova. Die Erste Solistin des Royal Ballet wird auch bei dieser Übertragung zu erleben sein. Zu genießen ist das alles in bequemen Sesseln auch in Münchner Lichtspielhäusern. Infos und Karten unter www.rbokino.com.

    Emma Portners Uraufführung am Staatsballett

    :„Ich fühle mich wie das Poster-Girl of Change“

    Immer noch eine Ausnahme in der männlich geprägten Tanzwelt: Am Bayerischen Staatsballett bringt Emma Portner ein eigenes Stück zur Uraufführung. Die junge, queere Choreografin hadert damit, dass ihre Arbeit immer wieder auf das Geschlechter-Thema reduziert wird.

    Von Rita Argauer

  • Prantls Blick: American Dream

    Prantls Blick: American Dream

    Wenn Trump einfach nur der Onkel Donald wäre, ein Verwandter in Übersee, dann würde man jetzt beschließen, dass man mit ihm ab sofort nichts mehr zu tun haben will – und sich dann auch konsequent daran halten. Aber: So einfach ist das mit Trump nicht. Trump ist, auch wenn er Recht bricht, Recht missachtet und Recht verachtet, derzeit der Anführer der größten Militär- und Wirtschaftsmacht der Erde. Er ist es auch dann, wenn man ihn für verrückt hält. Europa muss sich darauf einstellen.

  • Unfall in Karlsfeld: Fußgänger angefahren und vier Meter durch die Luft geschleudert

    Unfall in Karlsfeld: Fußgänger angefahren und vier Meter durch die Luft geschleudert

    Ein 75-jähriger Mann ist am Samstagabend in Karlsfeld beim Überqueren einer Straße von einem Auto angefahren und vier Meter weit durch die Luft geschleudert worden. Der Rentner, der laut Polizeiangaben die Bajuwarenstraße an der Kreuzung mit der Falkenstraße offenbar bei Rot queren wollte, wurde bewusstlos und mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus Dachau gebracht.

    Der Unfall ereignete sich gegen 19 Uhr. Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei versuchte der 68-jährige Fahrer eines Kleintransporters, für den die Ampel grün zeigte, einen Zusammenstoß mit dem Fußgänger durch eine allerdings erfolglose Vollbremsung noch zu vermeiden.  Der Autofahrer, Mitfahrer sowie Angehörige des Verletzten, die den Unfall miterlebt hatten, wurden nach dem Unfall vom Kriseninterventionsteam betreut.

  • Krise im Museum Penzberg: Sparzwang bringt kleine Museen in Not

    Krise im Museum Penzberg: Sparzwang bringt kleine Museen in Not

    Leiterin des Museums Penzberg – Sammlung Campendonk zu sein, war noch nie eine einfache Sache. Die Fähigkeit, Tiefschläge einzustecken und finanzielle Durststrecken durchzustehen, zählt zu den Grundeigenschaften, die eine Chefin dieses Hauses mitbringen muss. Das galt schon in den Zeiten der ehemaligen Leiterin Gisela Geiger. Dass es ihr trotzdem gelungen ist, die größte Heinrich-Campendonk-Sammlung der Welt in der ehemaligen Bergarbeiterstadt aufzubauen, grenzt an ein Wunder. Aber jetzt wäre schon fast wieder ein Mirakel notwendig, um den Weiterbestand des städtischen Museums zu sichern.

  • Zwischen Oberhaching und Oberbiberg: Motorradfahrer prallt gegen Baum und stirbt

    Zwischen Oberhaching und Oberbiberg: Motorradfahrer prallt gegen Baum und stirbt

    Ein 37-jähriger Motorradfahrer ist in der Nacht auf Sonntag zwischen Oberhaching und Oberbiberg tödlich verunglückt. Laut Polizeibericht kam der Mann aus dem Landkreis München gegen 3 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit seiner Maschine frontal gegen einen Baum neben der Straße.

    Der 37-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort starb. Sein Motorrad wurde durch die große Wucht des Aufpralls „komplett deformiert“, heißt es im Polizeibericht. Bislang sind keine Augenzeugen bekannt. Der Unfall wurde um 3.10 Uhr von Verkehrsteilnehmern gemeldet, die nicht selbst gesehen hatten, wie dieser passiert war. Die Ermittlungen der Münchner Verkehrspolizei zur Klärung der Unfallursache „laufen auf Hochtouren“, sagte am Sonntag ein Polizeisprecher.

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    Der Schriftsteller Leo Tolstoi hat einmal sehr schön beschrieben, was es mit der Trägheit der Masse auf sich hat: Eine Billardkugel, so Tolstoi, die auf eine andere trifft, stoppt nicht abrupt und prallt auch nicht zurück. Sondern sie rollt nach der Kollision noch ein Stück in die gleiche Richtung weiter. Aber das ist nur noch ein kraftloses Nachrollen. Ihre ursprüngliche Energie hat die Kugel verloren.

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    75 000 Autos fahren jeden Tag durch den Landshuter Allee Tunnel auf dem Mittleren Ring. Doch das Bauwerk ist so marode, dass Fahrzeuge über 3,5 Tonnen ausgesperrt werden müssen. Wie kann es sein, dass ein so wichtiger Tunnel so verfällt – und wer ist daran schuld?

  • Deutschlands älteste Klosterbrauerei wird geschluckt Nirgendwo auf der Welt gibt es noch

    Deutschlands älteste Klosterbrauerei wird geschluckt Nirgendwo auf der Welt gibt es noch

    Deutschlands älteste Klosterbrauerei wird geschluckt

    Nirgendwo auf der Welt gibt es noch so viele Kloster-Brauereien wie in Deutschland. Jetzt wird die älteste unter ihnen übernommen. Der Vorgang steht symbolisch für eine tiefe Krise der deutschen Bierindustrie.

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    Bier: Der »Gerstensaft« gilt vielen jungen Erwachsenen als Getränk alter Leute

    Foto: Roland Weihrauch / dpa

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    Die im Jahr 1050 gegründete Weltenburger-Brauerei aus dem bayerischen Örtchen Weltenburg bei Kelheim gilt als älteste noch bestehende Klosterbrauerei der Welt, weil sie auf dem Gelände eines noch aktiven Klosters liegt und mittelbar in Kirchenbesitz ist. Bereits seit 1973 rühren aber nicht mehr Mönche die Maische an, sondern Arbeiter, die zur Brauerei Bischofshof gehören. Auch die gehört bisher aber einer Stiftung des Bistums Regensburg. Doch ab Januar 2027 werden die dann noch verbliebenen Brauer auf den Lohnlisten der Münchner Brauerei Schneider stehen und vielleicht auch das Bischofshof-Bier brauen, denn die Regensburger Brauerei wird geschlossen. 56 Arbeitsplätze gehen dabei verloren, während in Weltenburg 21 erhalten bleiben.

    Das sind keine weltbewegenden Zahlen und doch stehen sie symbolisch für einen Trend, der eine ganze Branche in Deutschland gefährdet: In den vergangenen 15 Jahren hat der deutsche Biermarkt ein Viertel seines Absatzes verloren. Selbst für hiesige Verhältnisse große Marken wanken. Das Tempo scheint sich dabei noch zu steigern: 2025 ging der deutsche Bierabsatz um fünf Millionen Hektoliter zurück – der stärkste Rückgang in 75 Jahren.

    Bier ist in Deutschland nach wie vor ein zumeist regional vertriebenes Produkt. Einigen Dutzend verhältnismäßig großer, landesweit und international käuflicher Marken stehen laut Deutscher Brauer Bund rund 1500 oft kleine, mittelständische Brauereien gegenüber. Und trotz erheblichen Rückgangs des Bierabsatzes ist die Zahl der Braustätten bisher nicht merklich gesunken.Ein Getränk mit ImageproblemDer hiesige Markt ist damit noch immer stark traditionell geprägt, anders als im Rest der Welt, wo die großen, internationalen Getränkekonzerne den Biermarkt dominieren. Sie sind oft Nutznießer von Konzentrationsprozessen, denn die Bierabsatzkrise ist ein internationales Phänomen. In den meisten Ländern haben Großmarken inzwischen die regionalen Traditionsbrauereien verdrängt oder geschluckt, anhaltend ist dagegen der kleine Boom der Craft-Biere produzierenden Kleinstbrauereien.

    Unter den Top 10 der führenden Bierbrauereien der Welt findet sich inzwischen keine mehr aus Deutschland. Die Radeberger Gruppe, unter deren Dach rund 60 Biermarken produziert werden, steht als größtes deutsches Brauunternehmen international zurzeit auf Platz 23.Wachstum verzeichnen vor allem Brauereien, die ausdrücklich nicht auf traditionelle Produkte setzen. Treiber sind hier alkoholfreie Sorten, Craft-Biere und »Spin-off-Marken« mit hippem Image. Sie wenden sich gezielt an junge Erwachsene, die traditionelle Biere vor allem als Getränk alter Leute wahrnehmen – Gerstensaft leidet an einem Imageproblem und gilt als altbacken. Für die Brauereien, die bei der älteren Kundschaft gerade wegen ihres Traditionsreichtums punkten können, ist das ein wachsendes Problem.

    Klosterbrauereien: Nirgendwo so viele wie hierDeutschland führt dagegen bei der Zahl der noch bestehenden Klosterbrauereien: Neben Weltenburg gelten auch die Brauereien der Kloster Andechs, Ettal, Kreuzberg, Neuzelle, Marienstatter, Reutberg, Ridenburger und Scheyern noch als echte Klosterbrauereien. Eine weltweite Ausnahmeerscheinung ist darüber hinaus die Hausbrauerei des Klosters Mallersdorf: Dort brauen nicht etwa Mönche oder Arbeiter, sondern Nonnen.

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    Ein Interview von Maria Marquart

    Tatsächlich hat das geregelte Brauwesen und Gewerbe in Klöstern seinen Anfang genommen. Bier wurde für den Hausgebrauch wohl schon spätestens ab der Jungsteinzeit gebraut, doch es waren Klöster, die daraus im Mittelalter ein Geschäft machten. Vorreiter unter den brauenden Mönchen waren die Benediktiner, die wohl schon im sechsten Jahrhundert damit begannen, nicht nur für den eigenen Bedarf, sondern auch für die Bewirtung von Gästen und für den Verkauf zu brauen. Der Grund dafür lag in der Ordensregel, die den Mönchen vorschrieb, ihren Lebensunterhalt durch handwerkliche Arbeit zu verdienen – und das Handwerk der Brauerei beherrschten sie.

    Ihnen folgten im 11. Jahrhundert die Zisterzienser, im 13. die Augustiner und im 17. Jahrhundert die Trappisten: Bis heute sind es diese vier Orden, die das Gros der weltweiten Klosterbrauereien betreiben. Auch in dieser Hinsicht sind die brauenden Nonnen von Mallersdorf die Ausnahme: Sie sind Franziskanerinnen, und noch immer brauen sie vorwiegend für den eigenen Bedarf. Der Überschuss der kleinen Produktion wird verkauft. Nur vor Ort und bei regionalen Getränkehändlern versteht sich.

    pat/dpa/KNA

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  • Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Jugendliche (16) war in stockfinsterer Nacht allein auf

    Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Jugendliche (16) war in stockfinsterer Nacht allein auf

    Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Jugendliche (16) war in stockfinsterer Nacht allein auf einer Landstraße in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs, als ein SUV-Fahrer (67) in der Dunkelheit die Silhouette des Mopeds viel zu spät erkannte. Der Teenager starb bei der Kollision.

    Gegen 1.20 Uhr am Samstagmorgen fuhr der Jugendliche auf der B 110 in Richtung Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern), er kam aus Rostock. Kurz vor einem Abzweig bei Groß Lüsewitz bemerkte ein nachfolgender SUV-Fahrer das Moped erst viel zu spät und konnte nicht mehr ausweichen. Er rammte das Gefährt. Dabei überschlug sich der Nissan und blieb auf dem Dach liegen.

    Der Nissan überschlug sich im Straßengraben

    Der Nissan überschlug sich im Straßengraben, der Fahrer wurde eingeklemmt

    Einsatzkräfte versuchten, den schwer verletzten Mopedfahrer wiederzubeleben: „Vor Ort eintreffende Rettungskräfte führten umgehend Reanimationsmaßnahmen durch, welche jedoch gegen 02.35 Uhr erfolglos eingestellt werden mussten. Er starb noch am Unfallort“, teilt die Polizei Rostock mit. Bei dem Unfall wurde der Nissan-Fahrer aus der Region im Auto eingeklemmt und musste befreit werden.

    Sachverständiger rekonstruiert Unfall

    Der SUV-Fahrer kam ins Klinikum nach Rostock, gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet, teilt die Polizei weiter mit. Noch in der Nacht rekonstruierte ein Sachverständiger der DEKRA das Unfallgeschehen. Die Straße war deshalb über fünf Stunden gesperrt.

    Geprüft wird noch unter anderem, ob das Moped ausreichend beleuchtet war.