Lauberhorn-Abfahrt in Wengen
Ski-Star Odermatt dominiert, Deutsche bangen um Olympiateilnahme
Der Schweizer Marco Odermatt unterstreicht seine Favoritenstellung für die Olympischen Winterspiele. Zwei Deutsche müssen hingegen kämpfen, um überhaupt dabei zu sein.
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Marco Odermatt siegt auf seiner Hausstrecke
Foto: Peter Schneider / KEYSTONE / dpa
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Der Schweizer Ski-Star Marco Odermatt hat seinen nächsten Heimsieg eingefahren. Der Alpin-Dominator gewann die legendäre Lauberhorn-Abfahrt in Wengen vor dem Österreicher Vincent Kriechmayr. Dritter wurde der Italiener Giovanni Franzoni, der am Freitag überraschend im Super-G triumphiert hatte. Die deutschen Speedfahrer verpassten die Top 20.
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Simon Jocher fuhr in die Punkte
Foto: Jean-Christophe Bott / Keystone / dpa
Simon Jocher schaffte es als 22. immerhin noch in die Weltcup-Punkte. Luis Vogt als 37. und Romed Baumann als 45. enttäuschten hingegen ein weiteres Mal. Das Duo hat anders als Jocher die nationale Olympia-Norm noch nicht erfüllt.Verkürzte Strecke wegen »Guggiföhn«Auf seiner wegen Windes um 1,8 Kilometer verkürzten »Hausstrecke« siegte der 28 Jahre alte Weltcup-Dominator Odermatt mit 0,79 Sekunden Vorsprung vor Kriechmayr.
Wegen des »Guggiföhns« war die längste Abfahrt im Weltcup rund 70 Minuten vor dem Start zur Sicherheit von 4,5 auf 2,7 Kilometer verkürzt worden. Los ging es deshalb direkt am »Hundschopf«, dadurch fehlten die ersten 50 Fahrsekunden.
Siebter Saisonsieg für OdermattFür Odermatt war es disziplinübergreifend bereits der siebte Saisonsieg. Vor einer Woche hatte er schon beim Riesenslalom in Adelboden einen Heimerfolg gefeiert. Auch Wengen bleibt ein Lieblingsort des viermaligen Gesamtweltcup-Siegers. Zum fünften Mal stand er dort nun ganz oben auf dem Podest; zum vierten Mal in einer Abfahrt. 2022 hatte er den Super-G gewonnen.
Die letzten Speedrennen vor den Winterspielen in Italien im Februar finden am kommenden Wochenende in Kitzbühel in Österreich und eine Woche darauf in Crans-Montana in der Schweiz statt.
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