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Wenn Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen, passiert das meist nicht von heute auf morgen. Die meisten Kinder lieben ihre Eltern – oft unabhängig davon, was diese in der Vergangenheit getan haben. Doch bei den Royals scheint jetzt eine Tochter den schwersten Entschluss getroffen haben – und den Kontakt zu ihrem Vater gekappt haben. Die Rede ist von Prinzessin Eugenie (35) – Tochter des gefallenen – ehemaligen Prinzen – Andrew (65). Wie die „Mail on Sunday“ exklusiv berichtet, soll die englische Prinzessin ihren Vater aus ihrem Leben gestrichen haben, endgültig.
Eine Quelle sagte der „Mail on Sunday“, die Kluft sei vergleichbar mit der zwischen den Beckhams: „Es gibt überhaupt keinen Kontakt mehr. Es ist wie bei Brooklyn Beckham – sie hat den Kontakt komplett abgebrochen.“ Offenbar waren der Prinzessin die belastenden Enthüllungen über ihren Vater im Epstein-Skandal jetzt zu viel. Ständig neue Berichte, Enthüllungen, Fotos – wie verkraftet man es als Tochter, wenn das Bild des Vaters nach und nach zerbricht – noch dazu vor den Augen der Welt? Dass Eugenie keinen Kontakt mehr will, deutete sich schon zu Weihnachten an, sie weigerte sich, ihren Vater zu besuchen. Mittlerweile soll sie nicht einmal mehr mit ihm sprechen.
Prinzessin Eugenie ist verheiratet und hat zwei Kinder (4, 2)
Keine Entschuldigung bei Epstein-Opfern
Es gibt sicherlich eine Reihe von Gründen, der jüngste: Prinzessin Eugenie soll die Weigerung ihres Vaters, sich bei den Epstein Opfern zu entschuldigen, scharf kritisieren. Was genau hinter den verschlossenen royalen Türen passiert ist, weiß nur die Familie selbst. Eugenie selbst ist allerdings Gründerin der Organisation „The Anti-Slavery Collective“, die sich gegen Menschenhandel einsetzt. Hier vermischen sich jetzt möglicherweise auch Privatleben und Eugenies royale Rolle: Bereits seit Jahren sollen sie und ihre Schwester Prinzessin Beatrice versuchen, ihren Cousin Prinz William (43) davon zu überzeugen, einen Mehrwert für die Krone zu bieten. Aktuell gehören sie nicht zu den arbeitenden Royals, gehen beide normalen Berufen nach. Dieser Wunsch, sich der Krone auch beruflich zu nähern, scheint nun in weite Ferne gerückt zu sein. Auch ihre Mutter Sarah Ferguson (66) – verlor jüngst ihren Herzoginnentitel – soll im Epstein-Sumpf stecken.
Dieses Foto (2001) soll beweisen, dass Prinz Andrew (damals 41) die damals 17-Jährige Virginia Giuffre – das bekannteste Epstein-Opfer – mehrfach traf und sie missbrauchte. Rechts: Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell (sitzt derzeit in Haft)
Prinz Andrew und Prinzessin Eugenie von York bei einem Gottesdienst in St. Paul’s in London 2016
Prinzessin Beatrice will Kontakt zu ihrem Vater halten
Andrew Mountbatten-Windsor – Bruder von König Charles von England – soll über die Entfremdung von seiner jüngsten Tochter „am Boden zerstört“ sein. Wenn das Nesthäkchen sich vom Vater abwendet – für Andrew sicherlich der Tiefpunkt seiner fortlaufenden Abwärtsspirale, in die er sich selbst manövriert hat. Und es waren einige Tiefpunkte, die er bereits hinter sich gebracht hat: In den vergangenen Jahren verlor Andrew nach und nach seine royale Repräsentanz, alle militärischen und königlichen Titel und Schirmherrschaften.
[–>Aktuell bereitet er sich sich gerade auf seinen Auszug aus der Royal Lodge vor – seinem seit zwei Jahrzehnten bewohnten Zuhause auf dem Windsor-Anwesen. Hier ist er nicht mehr erwünscht. König Charles (77) sprach ein Machtwort, Andrew ist für die königliche Familie nicht mehr tragbar. Und für seine jüngste Tochter nun offenbar auch nicht.
Unterdessen heißt es laut „Mail on Sunday“, dass ihre ältere Schwester, Prinzessin Beatrice (37), einen differenzierten Ansatz verfolgt, indem sie versucht, den Kontakt zu ihrem Vater aufrechtzuerhalten und gleichzeitig ihren Ruf in der Königsfamilie zu wahren. Ein Drahtseilakt bei den erschütternden Schlagzeilen, die Andrew in fast regelmäßigen Abständen liefert.

