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    SPD-Justizministerin Hubig kündigt elektronisches Führungszeugnis an Sie spricht von einem »Musterbeispiel für

    SPD-Justizministerin

    Hubig kündigt elektronisches Führungszeugnis an

    Sie spricht von einem »Musterbeispiel für gelingende Staatsmodernisierung«: Justizministerin Stefanie Hubig will ein digitales Führungszeugnis einführen. Es soll »Zeit und Nerven« und womöglich auch Kosten sparen.

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    Stefanie Hubig (SPD), Bundesjustizministerin: »Das digitale Führungszeugnis wird künftig Zeit und Nerven sparen«

    Foto: Thomas Trutschel / photothek.de / picture alliance

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    Es muss nicht mehr zwingend per Brief kommen: Bürgerinnen und Bürger sollen ein Führungszeugnis künftig auch digital  

    abrufen können. Das hat Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) angekündigt. Das polizeiliche Führungszeugnis erteilt Auskunft darüber, ob eine Person vorbestraft ist.

    »Bislang gibt es das Führungszeugnis ausschließlich in Papier, und es wird per Brief aus Bonn quer durch die Republik versandt«, sagte Hubig den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Künftig könne es auch digital beantragt werden, und man erhalte es auch digital: »schnell, unkompliziert und als PDF in einem sicheren Verfahren über das BundID-Konto.«Über das BundID-Konto können Bürgerinnen und Bürger Verwaltungsdienstleistungen des Bundes online erledigen. Das Dokument werde dann mit einem speziellen Barcode verschickt, heißt es in dem Bericht. Mithilfe einer App auf dem Smartphone könne das Zeugnis verifiziert werden und ein Adressat schnell und sicher überprüfen, ob das Dokument tatsächlich von der Registerbehörde ausgestellt wurde.

    Digitalisierung soll »Zeit und Nerven sparen«»Das digitale Führungszeugnis wird Bürgerinnen und Bürgern künftig Zeit und Nerven sparen«, erklärte Hubig. Die Einführung sei »ein Musterbeispiel für gelingende Staatsmodernisierung«. Ein Gesetzentwurf für das digitale Führungszeugnis soll den Angaben zufolge zeitnah vom Kabinett beschlossen und noch in diesem Jahr umgesetzt werden.Dem Entwurf zufolge kostet die IT-Infrastruktur für das E-Führungszeugnis das Bundesamt für Justiz (BfJ) jedes Jahr rund 2,4 Millionen Euro, heißt es in dem Bericht. Die Bundesregierung rechne jedoch auch mit Mehreinnahmen von einer Million Euro aufgrund wachsender Antragszahlen. Weil weniger Führungszeugnisse per Post versendet würden und damit Portokosten entfielen, könnten außerdem Kosten eingespart werden.

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    Die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses ist für verschiedene berufliche und ehrenamtliche Tätigkeiten etwa im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit erforderlich. Es wird vom Bundesamt für Justiz ausgestellt. Auch das »erweiterte Führungszeugnis« sowie das »Europäische Führungszeugnis« sollen den Angaben zufolge digitalisiert werden.

    fok/AFP/dpa

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    Foto: Chip Somodevilla / Getty Images

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    Ein Jahr Trump II – die Bilanz

    Der Präsident regiert durch Spektakel, Geschwindigkeit und Gewalt. Seine Stärke ist die Überforderung aller. Seine Schwäche: Er liefert nur für 30 Prozent der Bevölkerung.

    Eine Analyse von

    Mathieu von Rohr

    DER SPIEGEL 4/2026

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  • Aufstand gegen Regime in Teheran Regisseur Jafar Panahi ruft zu Solidarität mit

    Aufstand gegen Regime in Teheran Regisseur Jafar Panahi ruft zu Solidarität mit

    Aufstand gegen Regime in Teheran

    Regisseur Jafar Panahi ruft zu Solidarität mit den Iranern auf

    »Schweigen ist eine Beteiligung an der Dunkelheit«: Regisseur Jafar Panahi hat Filmschaffende zur Unterstützung des iranischen Volks aufgerufen. Die Situation in dem Land sei gefährlich für die ganze Welt.

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    Jafar Panahi hält die Eröffnungsrede beim Europäischen Filmpreis in Berlin

    Foto: Fabian Sommer / dpa

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    Der iranische Filmemacher Jafar Panahi, 65, hat mit dramatischen Worten auf die Lage in seinem Heimatland aufmerksam gemacht. Zum Auftakt des Europäischen Filmpreises in Berlin rief er Filmschaffende auf, ihre Stimme zu erheben. »Wenn die Welt heute nicht auf diese eklatante Gewalt reagiert, dann ist nicht nur der Iran, sondern die ganze Welt in Gefahr«, sagte Panahi nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa.

    »Wenn Gewalt unbeantwortet bleibt, wird sie normalisiert«, ergänzte Panahi. Und wenn sie normalisiert werde, breite sie sich aus und werde ansteckend.Behalten Sie den Überblick: Jeden Werktag gegen 18 Uhr beantworten SPIEGEL-Autorinnen und -Autoren die wichtigsten Fragen des Tages im Newsletter »Die Lage am Abend« – hintergründig, kompakt, kostenlos. Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail.Ihre Aufgabe als Filmschaffende und Künstler sei heute schwieriger denn je, sagte Panahi, der mit seinem Film »Ein einfacher Unfall« für den Filmpreis nominiert ist. Wenn sie von Politikern enttäuscht seien, müssten sie sich zumindest weigern zu schweigen. Denn Schweigen bedeute in Zeiten von Verbrechen nicht Neutralität. »Schweigen ist eine Beteiligung an der Dunkelheit.«

    Mehr zum Thema

    Iranischer Meisterregisseur Jafar Panahi: Der Mann, der den Mullahs die Stirn bietet

    Von Oliver Kaever

    Besuch bei Exil-Iranerin: »Zwei von unserer Familie sind gestorben, das hat mein Bruder gerade gesagt«

    Von Fabian Pieper, Birgit Großekathöfer und Luis Georg Müller

    Gewalt gegen Demonstranten: »Sie töten die Menschen direkt vor ihrer Haustür«

    Von Anna-Sophie Schneider und Daniela Sepehri

    Eine dramatische Wirtschaftskrise und sehr hohe Inflation hatten Ende Dezember Proteste in Iran ausgelöst, die das Ende der Islamischen Republik fordern. Der Sicherheitsapparat reagierte mit brutaler Härte. Iranische Menschenrechtsaktivisten berichteten von mindestens 3400 Toten. Zahlen lassen sich wegen der Informationssperre kaum überprüfen.Das Regime in Teheran versucht seit Jahrzehnten, den Filmregisseur Jafar Panahi mundtot zu machen. Ohne Erfolg: Sein neuer Film »Ein einfacher Unfall« ist ein Oscarfavorit. Lesen Sie hier 

    mehr über die Begegnung mit einem Unbeugsamen.

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  • Flaute in Fahrschulen Sie warten darauf, dass der Führerschein günstiger wird? Denken

    Flaute in Fahrschulen Sie warten darauf, dass der Führerschein günstiger wird? Denken

    Flaute in Fahrschulen

    Sie warten darauf, dass der Führerschein günstiger wird? Denken Sie noch einmal drüber nach!

    Führerscheine sollen günstiger werden, verspricht der Verkehrsminister – und erzürnt damit die Fahrlehrer. Massenweise melden sich offenbar Prüflinge ab, verschieben ihre Ausbildung und hoffen auf sinkende Preise. Keine gute Idee.

    Lukas Kissel

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    Junge Frau am Steuer: Viele junge Menschen brauchen mehr Fahrstunden und zahlen mehr für den Führerschein

    Foto: Felix Jason / IMAGO

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  • Die Lage am Sonntag Amerikaner gegen Deutsche, Nato gegen Nato? Dirk Kurbjuweit

    Die Lage am Sonntag Amerikaner gegen Deutsche, Nato gegen Nato? Dirk Kurbjuweit

    Die Lage am Sonntag

    Amerikaner gegen Deutsche, Nato gegen Nato?

    Dirk Kurbjuweit

    Trumps Griff nach Grönland vernichtet weitere Sicherheiten. Und in Deutschland ist eine Dabette darüber entbrannt, ob sich die Leute zu oft krankschreiben lassen. Das ist die Lage am Sonntag.

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  • Kommunistische Karibikinsel Kuba produziert offenbar nur die Hälfte des eigenen Strombedarfs Das

    Kommunistische Karibikinsel Kuba produziert offenbar nur die Hälfte des eigenen Strombedarfs Das

    Kommunistische Karibikinsel

    Kuba produziert offenbar nur die Hälfte des eigenen Strombedarfs

    Das kubanische Regime befindet sich in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Die Stromknappheit könnte sich weiter verschärfen. Der Grund: Druck aus den USA.

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    Gehen auf Kuba die Lichter bald aus? Passanten laufen an einem »Fidel«-Graffiti in Havanna vorbei

    Foto: Yamil Lage / AFP

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    Vorwärts immer, rückwärts nimmer? Kuba hat offiziellen Angaben zufolge im vergangenen Jahr nur rund die Hälfte seines Strombedarfs erzeugt. Von Anfang Januar bis Ende Dezember 2025 habe das Land im Durchschnitt ein Stromdefizit von 49,8 Prozent gehabt, heißt es in offiziellen Statistiken, die der Nachrichtenagentur AFP vorlagen. Der Strombedarf des Landes liegt demnach zu Spitzenzeiten bei rund 3300 Megawatt.

    Die Stromknappheit könnte sich angesichts jüngster Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Havanna weiter verschärfen: Nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela gerät Kuba zunehmend ins Visier der US-Regierung. Es werde »kein weiteres Öl oder Geld nach Kuba gehen«, sofern Havanna nicht bereit sei, einen »Deal abzuschließen«, erklärte Trump vergangenen Sonntag.Das kommunistische Kuba ist in hohem Maß von venezolanischen Öllieferungen abhängig. Seit 2000 gilt die sozialistische Regierung in Caracas als ideologischer Verbündeter Kubas und Hauptlieferant von stark subventioniertem Öl.

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    Kuba befindet sich in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion:Seit Ende 2024 gab es fünf landesweite Stromausfälle, die teilweise mehrere Tage dauerten.Fast täglich haben die Menschen zudem mit kürzeren Blackouts zu kämpfen, die mitunter auch mehr als 20 Stunden dauern.Der Inselstaat produziert seinen Strom in acht veralteten Kraftwerken. Nach Angaben der Regierung in Havanna trägt das US-Embargo gegen den Inselstaat dazu bei, dass das marode Stromnetz nicht überholt werden kann. Ökonomen führen zudem unzureichende staatliche Investitionen in die Energieversorgung an.

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    Die Installation von rund 40 von China finanzierten Solarparks hat die Situation noch nicht entschärft:Die Solarstromproduktion verzehnfachte sich zwar im Jahr 2025 von 300 bis 400 Megawattstunden im März auf über 3000 Megawattstunden Ende Dezember.Doch der Solarstrom kann lediglich bei Sonnenschein genutzt werden und nicht nachts, wenn der Bedarf am höchsten ist.Neben den ständigen Stromausfällen von bis zu 20 Stunden am Tag machen auch eine hohe Inflation sowie Lebensmittel- und Medikamentenknappheit der kubanischen Bevölkerung zu schaffen.

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  • Winterliche Straßenverhältnisse Kleinbus prallt gegen Baum – Frau stirbt Schnee und Eis

    Winterliche Straßenverhältnisse Kleinbus prallt gegen Baum – Frau stirbt Schnee und Eis

    Winterliche Straßenverhältnisse

    Kleinbus prallt gegen Baum – Frau stirbt

    Schnee und Eis führen auf manchen Straßen weiterhin zu gefährlichen Situationen: Im Erzgebirge ist ein Kleinbus mit neun Menschen von der Fahrbahn abgekommen. Eine Frau überlebte den Unfall nicht.

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    Bei einem schweren Unfall mit einem Kleinbus ist im Erzgebirge eine 48 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Acht weitere Menschen wurden verletzt. Der mit neun Menschen besetzte Kleinbus war laut Polizei am Samstag in Marienberg, im Ortsteil Satzung, unterwegs, als das Fahrzeug bei winterlichen Straßenverhältnissen nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte.

    Die 48-jährige Insassin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen, wie die Nachrichtenagentur dpa von der Polizei erfuhr. Drei weitere Personen – eine 20-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 40 und 50 Jahren – wurden schwer verletzt. Fünf Menschen erlitten leichte Verletzungen. Es wurden Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

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  • Dieses DFB-Juwel hat gefehlt. In seinen vergangenen drei Einsätzen erzielte Dzenan Pejcinovic

    Dieses DFB-Juwel hat gefehlt. In seinen vergangenen drei Einsätzen erzielte Dzenan Pejcinovic

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    Dieses DFB-Juwel hat gefehlt. In seinen vergangenen drei Einsätzen erzielte Dzenan Pejcinovic (20) fünf Treffer, einen davon gegen die Bayern (1:8). Im Keller-Duell im Kampf gegen den Abstieg musste der Wolfsburg-Stürmer gegen Heidenheim (1:1) aber passen. Eine Fuß-Verletzung aus der ersten Hälfte gegen St. Pauli (2:1) verhinderte seine Kader-Nominierung.

    Aber wie schlimm steht es um den U21-Nationalspieler wirklich? „Es ist schwierig zu sagen, wir müssen wirklich die nächsten Tage abwarten“, sagt VfL-Sportdirektor Pirmin Schwegler (38) und fügt hinzu: „Wir sind optimistisch, dass er uns schnellstmöglich wieder zur Verfügung steht. Aber es ist schwer zu sagen, wie schnell.“

    VfL Wolfsburg: Das ist der Pejcinovic-Plan

    Nach BILD-Informationen gab es nach den ersten medizinischen Untersuchungen Entwarnung: Alles nicht so schlimm wie befürchtet. Der Linksfuß soll zum Vorbereitungs-Auftakt auf die bevorstehende Begegnung in Mainz (Samstag, 15.30 Uhr, Sky) wieder auf dem Rasen stehen und individuelle Einheiten absolvieren. Laufen die ohne Zwischenfälle, ist das Comeback beim Mannschaftstraining – und in der Liga auf dem Rasen – geplant.

    Fuß-Probleme begleiten den Jung-Angreifer schon länger. 2024 und 2025 fiel der Offensiv-Profi mit Mittelfußbrüchen insgesamt ein halbes Jahr aus.

    [–>Ob mit oder ohne Pejcinovic – gegen Mainz muss im Vergleich zum Heidenheim-Spiel eine Leistungssteigerung her. Sportdirektor Schwegler unzufrieden: „Es war zu langsam, es fehlte Intensität, Tempo, Schärfe und auch Mut. Das brauchen wir von Anfang an. Sonst ist es zu lethargisch. Und dann tut man sich in der Bundesliga gegen jeden Gegner schwer.“

    Cheftrainer Daniel Bauer (43) selbstkritisch: „Ich war mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden. Das Tempo war zu gering, wir hatten ein schlechtes Positionsspiel und zu wenig Mut. Wir haben es Heidenheim ein Stück weit zu leicht gemacht.“ Das soll gegen Mainz nicht noch mal passieren.