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    Suche nach Vermissten geht weiter: Drohne zeigt Ausmaß der Zugkatastrophe

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    Am Morgen nach der Zugkatastrophe nahe Córdoba zeigen Drohnenbilder das volle Ausmaß der Zerstörung. Mindestens 39 Menschen sterben, mehr als 70 werden verletzt. Ermittler sprechen von einem rätselhaften Unfall auf einer modernen Hochgeschwindigkeitsstrecke.

    Quelle: X, AP, DPA, Guardia Civil

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    Die Zahlen machen Hoffnung: In der Europäischen Union sterben immer weniger Menschen an Lungenkrebs. Jetzt zeigt sich der Rückgang erstmals auch bei Frauen. Bei Männern sinkt die Sterberate bereits seit den 1990er Jahren, bei Frauen war sie bis in die 2010er Jahre gestiegen.

    Forscher der Universität Mailand (Italien) prognostizieren für 2026 eine um Alterseffekte bereinigte Sterberate von 23 Todesfällen pro 100.000 Einwohnern bei Männern und 12 bei Frauen in der EU. In Deutschland liegen die Werte bei Männern etwas höher, bei Frauen niedriger. Grundlage der in „Annals of Oncology“ veröffentlichten Studie waren Daten der Weltgesundheitsorganisation und der Vereinten Nationen aus den Jahren 1970 bis 2022.

    Lungenkrebs-Sterberate sinkt deutlich

    Für Deutschland sagen die Wissenschaftler für 2026 eine Lungenkrebs-Sterberate von 20 Todesfällen pro 100.000 Personen bei Männern voraus. Verglichen mit dem Zeitraum 2015 bis 2019 ist das ein Rückgang um knapp ein Viertel. Bei Frauen liegt der Wert bei 14, das entspricht einem Minus von knapp 7 Prozent. Am stärksten fällt der Rückgang bei den Jüngeren aus. In der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen sank die Sterberate um mehr als 40 Prozent – allerdings bei insgesamt niedrigen Fallzahlen.

    Forscher warnen trotz positiver Entwicklung

    Trotz der guten Nachrichten bleibt Lungenkrebs ein großes Problem, warnen die Forscher. Und eine Entwicklung sticht negativ heraus: Bei Frauen ab 75 Jahren steigt die Sterberate. Sie liegt nun bei 151 und damit um 19 Prozent höher als im Zeitraum 2015 bis 2019.

    Als Hauptgrund nennen sie das Rauchverhalten. Männer hätten früher mit dem Rauchen begonnen, aber auch früher wieder aufgehört. Die Einschränkung des Tabakkonsums sei nach wie vor der Eckpfeiler der Lungenkrebsprävention und spiele auch bei der Prävention anderer Krebsarten eine Rolle, betonen die Wissenschaftler. Zusätzlich hätten gesündere Ernährung und medizinischer Fortschritt zu den besseren Prognosen beigetragen.

    [–>Auch bei anderen Krebsarten positive Entwicklung

    Für alle Krebsarten zusammen erwarten die Forscher für Männer in der EU 2026 eine Sterberate von 114. Das wäre ein Minus von knapp 8 Prozent gegenüber 2020 bis 2022. Bei Frauen liegt der Wert bei 75, ein Rückgang um 6 Prozent. Eine Ausnahme bleibt der Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Frauen. Hier ist die Sterberate im Vergleich zu 2020 bis 2022 um 1 Prozent gestiegen und liegt jetzt bei 6 Prozent. Trotz sinkender Raten nehmen die absoluten Fallzahlen zu, weil die Bevölkerung älter wird.

  • Das Viertelfinale ist das erklärte Ziel! Alba Berlin, in dieser Saison erstmals

    Das Viertelfinale ist das erklärte Ziel! Alba Berlin, in dieser Saison erstmals

    Das Viertelfinale ist das erklärte Ziel! Alba Berlin, in dieser Saison erstmals in der FIBA Champions League am Start, hat sich nach schwachem Auftakt in dieser Euro-Spielzeit gesteigert. Gruppen-Sieg in der Runde der besten 32 Teams, jetzt wartet die nächste Gruppe, wieder mit vier Teams, und zum Auftakt gleich ein Schlüsselspiel. Am Dienstag beginnt die Top-16-Runde und Alba muss in der Türkei beim Tabellen-Achten der heimischen Liga Tofas Bursa ran. Dyn überträgt das Spiel live ab 18 Uhr. Alba-Trainer Pedro Calles: „Ab jetzt ist jedes Spiel eine große Herausforderung.“ Außerdem in der Berliner Gruppe zwei Teams aus Griechenland: AEK Athen und Karditsa Iaponiki. AEK ist aktuell starker Dritter in der griechischen Liga, gleich hinter den Euroleague-Teams Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus. Iaponiki kämpft als Neunter um einen Play-off-Platz.

    Die Vierer-Gruppe wird mit Hin- und Rückspielen ausgetragen, die ersten beiden Mannschaften erreichen das Viertelfinale. Alba und AEK gelten klar als Favoriten auf die ersten Plätze. Soll dies untermauert werden, muss Alba vor allem Tofas Bursa beachten. Calles warnt: „Tofas ist ein sehr gutes Offensiv-Team mit vielen erfahrenen Spielern. Sie haben am Sonntag nur mit acht Punkten gegen Euroleague-Team Fenerbahçe Istanbul verloren.“ Alba kommt mit dem Schwung des souveränen Sieges bei Rasta Vechta (95:83) in der Easycredit Basketball-Bundesliga. Center Martynas Echodas stand dabei nicht im Kader. Alba erhoffte sich vom Litauer nach seiner langwierigen Knie-Verletzung und dem Comeback im Dezember frische Power unter den Körben, gerade in der Champions League. Dort legte Echodas vergangene Saison für Türkei-Klub Manisa starke 15,4 Punkte und 8,2 Rebounds pro Spiel auf. Doch solche Werte wird er im Top16 wohl noch nicht zu bieten haben.

    Viertelfinale soll her: Alba Berlin greift in der FIBA Champions League an!

    Auf den zweiten deutschen Klub im Top16, die Fitness First Würzburg Baskets, wartet eine hammerharte Aufgabe beim spanischen Top-Team Unicaja Malaga (Mittwoch, 20 Uhr, live bei Dyn). Ohnehin gelten die Franken nur als Außenseiter in der Gruppe, zu der außerdem noch Joventut Badalona (mit Ex-NBA-Star Ricky Rubio) und Elan Chalon aus Frankreich zählen. Die beidem spanischen Teams werden die ersten beiden Plätze aller Voraussicht nach unter sich ausmachen.

  • Er bittet nach dem Eklat um Entschuldigung. Beim Afrika-Cup hat Senegal Gastgeber

    Er bittet nach dem Eklat um Entschuldigung. Beim Afrika-Cup hat Senegal Gastgeber

    Er bittet nach dem Eklat um Entschuldigung. Beim Afrika-Cup hat Senegal Gastgeber Marokko in einem packenden Endspiel in der Verlängerung 1:0 geschlagen – die dramatische Partie lieferte mehrere Skandal-Szenen!

    Marokko-Star Brahim Díaz (26) hatte in der Nachspielzeit einen Elfmeter vergeben – er lupfte ihn direkt in die Arme des Keepers. Zuvor hatte es fast 20 Minuten lang intensive Diskussionen um den Elfer-Pfiff gegeben. Senegals Spieler verließen den Platz – auf Geheiß von Coach Pape Thiaw (44).

    Der äußert sich jetzt: „Manchmal reagiert man in der Hitze des Gefechts.“ Und weiter: „Wir akzeptieren die Fehler des Schiedsrichters, das kann passieren. Wir hätten nicht so reagieren sollen, aber das ist nun Vergangenheit. Wir entschuldigen uns beim Fußball.“

    [–>Fifa-Präsident Gianni Infantino wurde nach dem Skandal-Spiel deutlich: „Wir verurteilen das Verhalten einiger ‚Fans‘ sowie einiger senegalesischer Spieler und Mitglieder des Trainerstabs aufs Schärfste. Es ist inakzeptabel, das Spielfeld auf diese Weise zu verlassen, und Gewalt darf in unserem Sport nicht toleriert werden“, sagte der Schweizer.

    Ex-Bayern-Star Mané holt Team zurück auf den Platz

    Erst nach Intervention des früheren Bayern-Stars Sadio Mané war der Senegal auf den Platz zurückgekehrt. Mané sagte danach: „Ich habe getan, was ich tun musste.“ Und weiter: „Es wäre verrückt gewesen, das Spiel wegen eines Elfmeters aufzugeben. Das wäre das Schlimmste für den afrikanischen Fußball gewesen. Da verliere ich lieber.“

    Ähnlich äußerte sich Infantino: „Wir müssen die Entscheidungen der Schiedsrichter auf und neben dem Spielfeld stets respektieren.“ Er betonte: „So etwas hat im Fußball nichts zu suchen.“ Er erwarte, dass die zuständigen Disziplinargremien des afrikanischen Fußball-Verbandes CAF die entsprechenden Maßnahmen ergreifen.

    Im TV nicht zu sehen : Heftige Massenschlägerei im Skandal-Finale

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    Am Sonntagabend in Rabat kam es auch neben dem Feld zu unschönen Szenen. Zwischen Fans und Sicherheitskräften kam es zu wüsten Auseinandersetzungen. Kurzzeitig drohte ein Abbruch. Kurz nach dem Spiel wurden außerdem Videos in den sozialen Medien geteilt, die zeigen, wie Balljungen und Marokko-Spieler das Handtuch von Senegal-Keeper Edouard Mendy (33) klauen oder es hinter die Werbebande werfen!

  • Sonntagnacht in Anzing: Betrunkener Autofahrer demoliert drei geparkte Autos

    Sonntagnacht in Anzing: Betrunkener Autofahrer demoliert drei geparkte Autos

    Sehr spät oder sehr früh – je nachdem wie man es sieht – ist am Sonntag gegen 2.30 Uhr ein 38-jähriger Mann mit seinem Auto durch Anzing gerumpelt. Der Mann war derart betrunken, dass er auf keinen Fall mehr hätte fahren dürfen. In der Parkstraße krachte er mit erheblicher Wucht auf ein geparktes Auto, dass durch die Wucht des Aufpralls auf ein davor stehendes Fahrzeug gedrückt wurde. „Trotz der massiven Frontschäden“, wie die Polizei in ihrem Bericht schreibt, konnte er seine Trunkenheitsfahrt fortsetzen – und touchierte im Vorbeifahren noch ein drittes Auto. Nach diesem letzten Zusammenstoß verlief seine Heimfahrt dann aber ohne weitere Zwischenfälle.

    Einige Zeit später klingelten Beamte der Polizeiinspektion Poing an seiner Haustür. Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von gut 1,6 Promille. Die Polizei nahm ihm den Führerschein ab und leitet ein Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Unfallflucht ein.

    Der Gesamtsachschaden wird auf ungefähr 35 000 Euro geschätzt. Die freiwillige Feuerwehr Anzing musste zu einem nächtlichen Einsatz ausrücken, weil aus den beschädigten Fahrzeugen Kraftstoffe auf die Straße ausgelaufen waren.

  • Rathauskonzert Vaterstetten: „Karneval des Glücks“ mit Katja Riemann

    Rathauskonzert Vaterstetten: „Karneval des Glücks“ mit Katja Riemann

    Die neue Saison der Vaterstettener Rathauskonzerte beginnt nach den Worten der Veranstalter „mit einem Paukenschlag“: Die Schauspielerin Katja Riemann kommt zusammen mit der Geigerin Franziska Hölscher und der Pianistin Marianna Shirinyan und ihrem gemeinsamen Programm „Karneval des Glücks“ nach Vaterstetten. Riemann präsentiert eine Textfassung von Roger Willemsen des „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns. Dazu gibt es in diesem Fall aber Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergej Prokofjew, Igor Strawinsky, Edward Elgar, Fazil Say und Alfred Schnittke.

    Riemann schreibt, sie und ihre musikalischen Mitstreiterinnen wollten „unser Publikum an diesem Abend an den Ort des Humors und der Musik mitnehmen, denn beide können heilend wirken.“ Das Konzert findet am Freitag, 23. Januar, im Festsaal im Seniorenwohnpark Vaterstetten statt. Beginn ist um 19 Uhr. Vorverkauf bei www.muenchenticket.de und in der Papeterie Löntz.

  • In Bedburg-Hau hat der Förderverein den Stolperschwellen-Gedenkstein am Bahnhof gereinigt und damit

    In Bedburg-Hau hat der Förderverein den Stolperschwellen-Gedenkstein am Bahnhof gereinigt und damit


    In Bedburg-Hau hat der Förderverein den Stolperschwellen-Gedenkstein am Bahnhof gereinigt und damit ein Zeichen für die Erinnerung an die mehr als 2500 NS-Opfer gesetzt, die von dort deportiert wurden. Der Anlass ist das bundesweite Gedenken am 27. Januar.
  • Leute: „Es ist einfach eine unangenehme Erfahrung“

    Leute: „Es ist einfach eine unangenehme Erfahrung“

    Sophie Turner, 29, Schauspielerin, schämt sich für ihre ersten Auftritte vor einem Millionenpublikum. „Ich habe an diesem Set das Schauspielern gelernt“, sagte sie dem britischen Guardian in Bezug auf ihre Rolle bei der Serie „Game of Thrones“, für die sie mit 14 Jahren vor der Kamera stand. „Jetzt denke ich: So macht man das nicht. So gehe ich heute nicht mehr vor. Es ist mir sehr peinlich. Stellt euch vor, ihr lernt Singen, und eure gesamten Unterrichtsstunden wurden gefilmt und ausgestrahlt. Es ist einfach eine unangenehme Erfahrung.“ Turner glaube, das Hochstapler-Syndrom bleibe bestehen. „Aber ich denke, es gibt keinen Schauspieler, der das nicht kennt.“

    (Foto: CJ Rivera/CJ Rivera/Invision/AP)

    Matt Damon, 55, Schauspieler, hadert mit der Smartphone-Fixierung beim Filmemachen. Inzwischen würden viele Filme auf Netflix so konzipiert werden, dass man bereits einpreise, dass die Zuschauer nebenbei aufs Handy schauen, sagte er im Podcast „Joe Rogan Expierence“. „Die gängige Methode, einen Actionfilm zu drehen, die wir gelernt haben, war, drei große Actionszenen zu haben. Eine im ersten Akt, eine im zweiten und eine im dritten“, sagte Damon. „Das meiste Geld investiert man in die Szene im dritten Akt. Das ist das Finale.“ Inzwischen sei das anders. Jetzt heiße es laut ihm: „Können wir nicht gleich in den ersten fünf Minuten eine große Actionszene einbauen? Wir wollen, dass die Leute dranbleiben. Und es wäre nicht schlimm, wenn man die Handlung drei oder vier Mal im Dialog wiederholt, weil die Leute ja nebenbei auf ihre Handys starren.“

    (Foto: Jonathan Brady/Jonathan Brady/PA Wire/dpa)

    Piers Morgan, 60, Journalist, hat seine Standfestigkeit verloren. Am Sonntag veröffentlichte er auf Instagram ein Foto von sich aus einem Krankenhausbett, auf dem er die Daumen-hoch-Geste in die Kamera zeigt. „Breaking News“, schrieb er dazu und schilderte in einer Liste mit zehn Punkten, was vorgefallen war. Er sei über eine kleine Stufe gestolpert und wie ein Sack Kartoffeln gefallen. Er habe sich den Oberschenkelhals gebrochen – so schlimm, dass er eine neue Hüfte gebraucht habe. Er erhole sich nun im Krankenhaus und sei unter anderem sechs Wochen auf Krücken angewiesen. „Das neue Jahr fängt toll an“, schrieb Morgan, der Gastgeber der YouTube-Sendung „Piers Morgan Uncensored“ ist.

    (Foto: Thomas Lohnes/Getty Images)

    Jo Nesbø, 65, Schriftsteller, findet, dass die Gewalt tief verwurzelt ist in den USA. Das brutale Vorgehen der Beamten der Polizeibehörde ICE habe ihn nicht überrascht, sagte er Bild. „Wenn man sich die USA historisch anschaut, ist das eine Gesellschaft, die durch Gewalt geformt wurde.“ Nesbø sagte: „Ich denke, dass wir manchmal unterschätzen, in welchem Ausmaß Gewalt im täglichen Leben der USA vorhanden ist. Historisch war es immer so. Es ist auffällig, wie unterschiedlich Kanada und die USA sind. Es ist, als wäre man auf einem anderen Kontinent. Wie können zwei Nachbarn, die Kultur und Landwirtschaft teilen, so anders sein?“

  • Konjunktur: Chinas Wirtschaftswachstum: Zu gut, um wahr zu sein?

    Konjunktur: Chinas Wirtschaftswachstum: Zu gut, um wahr zu sein?

    Chinas Wirtschaft ist nach offizieller Lesart erneut gewachsen. Fünf Prozent, das ist wie im Vorjahr eine Punktlandung. Zum zweiten Mal in Folge erreicht die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt also exakt die von der Regierung vorgegebene Marke. Das geht aus den am Montag veröffentlichten Zahlen des chinesischen Statistikamts hervor. Doch an dieser Darstellung mehren sich die Zweifel. Denn während Peking Kontinuität verkündet, stand die chinesische Wirtschaft 2025 unter Dauerbelastung: ein eskalierender Handelskonflikt mit den USA, eine seit Jahren schwelende Immobilienkrise, schwacher Binnenkonsum. Vieles davon prägt den chinesischen Alltag längst, taucht in den frisch veröffentlichten Zahlen aber kaum auf. Was also ist dran an den neuen chinesischen Wachstumszahlen?

  • Brief an Norwegens Ministerpräsident Trump fühlt sich nach eigenen Worten nicht mehr

    Brief an Norwegens Ministerpräsident Trump fühlt sich nach eigenen Worten nicht mehr

    Brief an Norwegens Ministerpräsident

    Trump fühlt sich nach eigenen Worten nicht mehr dem Frieden verpflichtet

    US-Präsident Trump geht aggressiv gegen Grönland vor. In einem Brief begründet er seinen Kurs auch damit, dass er beim Friedensnobelpreis leer ausging. Über die Insel will er »die totale Kontrolle«.

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    Norwegens Ministerpräsident Støre und US-Präsident Trump bei Treffen im April

    Foto: Saul Loeb / AFP

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    US-Präsident Donald Trump will die Macht über Grönland – und zieht dafür neue Argumente heran. Weil er den Friedensnobelpreis nicht erhalten habe, sehe er sich nicht mehr dem Frieden verpflichtet, schrieb Trump offenbar in einem Brief an den norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre.

    Über die Mitteilung hatte zunächst ein Korrespondent des US-Fernsehsenders PBS 

    berichtet. Nun bestätigte Ministerpräsident Støre der norwegischen Zeitung »Verdens Gang«  die Echtheit des Briefs.Trump hatte seinen Machtanspruch auf Grönland mit Nachdruck wiederholt – und auch militärische Mittel nicht ausgeschlossen. Die Europäische Union betont die Souveränität der Insel und weist Trumps Ansprüche zurück. Der US-Präsident drohte den europäischen Staaten, die sich mit der Insel und Dänemark solidarisieren, mit hohen Strafzöllen.

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    NEW: @potus letter to @jonasgahrstore links @NobelPrize to Greenland, reiterates threats, and is forwarded by the NSC staff to multiple European ambassadors in Washington. I obtained the text from multiple officials:Dear Ambassador: President Trump has asked that the…— Nick Schifrin (@nickschifrin) January 19, 2026

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    Die Verknüpfung seiner Grönlandpolitik mit der Nobelpreisfrage begründet der US-Präsident in seinem Brief so: »Da Ihr Land beschlossen hat, mir nicht den Friedensnobelpreis dafür zu verleihen, dass ich acht Kriege beendet habe, fühle ich mich nicht mehr verpflichtet, nur an den Frieden zu denken, auch wenn dieser immer im Vordergrund stehen wird, sondern ich kann jetzt darüber nachdenken, was gut und richtig für die Vereinigten Staaten von Amerika ist.«

    Trump behauptet erneut, dass er viele Kriege beendet habe. Welche Konflikte er damit meint, ist unklar. Auch geht er offensichtlich davon aus, dass der norwegische Staat den Friedensnobelpreis vergibt. Er wird jedoch vom Norwegischen Nobelpreiskomitee vergeben.Außerdem stellt Trump in seinem Brief infrage, dass Dänemark ein »Eigentumsrecht« habe. Es gebe keine schriftlichen Dokumente. Dies ist faktisch falsch. Mehr zur Rolle Dänemarks in Grönland lesen Sie hier.

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    Ferner behauptet Trump, er habe mehr für die Nato getan als jeder andere Mensch. In seinem Brief unterstreicht er die Bedeutung seiner Worte mit einer weiteren abschließenden Drohung: »Die Welt ist nicht sicher, solange wir nicht die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben.«

    Der norwegische Ministerpräsident Støre sagte, dass er den Brief am Sonntagnachmittag von Trump erhalten habe. Dies sei eine Antwort auf eine Nachricht, die Støre und der finnische Präsident Alexander Stubb verfasst hätten.Wie die Europäische Union auf Trumps Drohungen reagieren kann, lesen Sie hier 

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