• Mehr als 50 Verletzte, wütende Fans, angegriffene Polizeibeamte und schwere Vorwürfe –

    Mehr als 50 Verletzte, wütende Fans, angegriffene Polizeibeamte und schwere Vorwürfe –

    <!–> –> Mehr als 50 Verletzte, wütende Fans, angegriffene Polizeibeamte und schwere Vorwürfe – nach der Randale rund um das Hertha-Spiel am letzten Sonnabend gegen Schalke steht Berlin vor einem Krisengespräch. Nach den Ausschreitungen mit Dutzenden Verletzten soll es jetzt ein Treffen zwischen Polizei und Fußballklub geben. Ziel: aufklären, was rund um das Heimspiel von…

  • Beim HSV feierte Sturm-Zugang Damion Downs (21) sein Heim-Debüt, sah beim 0:0

    Beim HSV feierte Sturm-Zugang Damion Downs (21) sein Heim-Debüt, sah beim 0:0

    <!–> –> Beim HSV feierte Sturm-Zugang Damion Downs (21) sein Heim-Debüt, sah beim 0:0 gegen Gladbach vor dem Tor noch unglücklich aus. Andersherum absolvierten auch die Winter-Abgänge des Vereins ihre ersten Einsätze für neue Klubs. Sie erlebten dabei einen besonderen Spieltag – wie auch die Hamburger Leih-Profis. Mittelfeld-Lenker Jonas Meffert (31) ging Anfang Januar für…

  • Sie sind die neue Geheimwaffe beim 1. FC Union! Bei den Eisernen

    Sie sind die neue Geheimwaffe beim 1. FC Union! Bei den Eisernen

    <!–> –> Sie sind die neue Geheimwaffe beim 1. FC Union! Bei den Eisernen treffen plötzlich ausgerechnet die Joker am laufenden Band. Derzeitige Bilanz: Die letzten sechs Tore der Eisernen wurden allesamt von Einwechselspielern erzielt. In fünf Spielen sammelte Union dadurch neun Punkte. Zuletzt gelang das Dortmund 2018. Das steckt hinter der unheimlichen Serie ……

  • London (Großbritannien) – Prinz Harry (41) ist nach London gereist, um vor

    London (Großbritannien) – Prinz Harry (41) ist nach London gereist, um vor

    <!–> –> London (Großbritannien) – Prinz Harry (41) ist nach London gereist, um vor dem High Court auszusagen. Dieses Mal geht es erneut um seine Klage gegen die britischen Boulevardzeitungen, darunter die „Daily Mail“. 2022 hatte Prinz Harry sie gemeinsam mit zahlreichen anderen Prominenten – darunter Elton John (78) und Elizabeth Hurley (60) – eingereicht.…

  • Naturschutz: Fotograf mit Liebe zu den Mooren

    Naturschutz: Fotograf mit Liebe zu den Mooren

    Es war die Liebe zum Moor und zu den Osterseen, die Konrad Wothe vor Jahren ins Oberland brachte. „Warum jedes Wochenende aus München rausfahren, ziehen wir doch gleich hierher, lautete damals unsere Überlegung“, erzählt der vielfach ausgezeichnete Fotograf und Naturfilmer. Besonders eine nasse Wiese am Rande Penzbergs mit ihrer Artenvielfalt hatte es ihm angetan. Seit…

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    USA: „Trump würde nie sagen, dass er der neue Hitler ist“

    In der ersten Amtszeit Donald Trumps waren sich viele noch einig: Autoritär, populistisch, destruktiv, was dieser neue US-Präsident da anrichtet – aber faschistisch? Den Begriff wiesen die meisten als historisch schief und polemisch zurück. Inzwischen sind sich führende Historiker und Politikwissenschaftler da nicht mehr so sicher. Der Faschismusforscher Sven Reichardt erklärt im SZ-Interview, wann in…

  • Kinderbetreuung: Nach Jahren des Ausbaus: Maisach streicht Kitaplätze

    Kinderbetreuung: Nach Jahren des Ausbaus: Maisach streicht Kitaplätze

    Jahrelang waren Kinderbetreuungsplätze rar, die Kommunen kamen mit dem Ausbau kaum hinterher. Und doch konnte das Angebot nicht überall mit der steigenden Nachfrage Schritt halten. Nun scheinen sich die Zeiten zu ändern. In der Gemeinde Maisach wird es von Herbst an fast 50 Betreuungsplätze in Kita und Hort weniger geben, weil die Nachfrage dafür fehlt.…

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    Die Polizei sucht Zeugen: Einbruch in Dorfener Bahnhof

    In einem etwas merkwürdigem Fall von Einbruch ermittelt derzeit die Dorfener Polizei: Unbekannte sind am Wochenende in den örtlichen Bahnhof eingestiegen, aber offenbar nicht, um etwas zu klauen. Der Einbruch ereignete sich laut Polizeibericht zwischen Samstagmorgen zum Betriebsschluss gegen 1.30 Uhr und dem späten Sonntagabend gegen 23.30 Uhr. In dieser Zeit wurde von einem Unbekannten,…

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    Real-Boss Florentino Pérez: Verlieren sollen bitte die anderen

    Manchmal zeigt sich in einer winzigen Geste, wie mächtig jemand ist. Etwa, wenn dieser Jemand mit einem fast unmerklichen Fingerzeig einige der besten Fußballer der Welt auf eine Bühne zitiert.

  • Grönland-Zölle: Europa ist gar nicht in der Lage, Donald Trump die Stirn zu bieten

    Grönland-Zölle: Europa ist gar nicht in der Lage, Donald Trump die Stirn zu bieten

    Es ist ein wenig so wie immer. Am Anfang steht eine Drohung Donald Trumps, diesmal sind es die vollkommen absurden Grönland–Zölle gegen eine Handvoll EU-Länder. Darauf folgen auf europäischer Seite ein Moment der Fassungslosigkeit, hektische Telefonate und Krisensitzungen und sodann: Verweise auf das Völkerrecht und eine hypothetische Vergeltung. Die EU hat also jene Gegenzölle auf…

Categorie: Nieuws

  • Mehr als 50 Verletzte, wütende Fans, angegriffene Polizeibeamte und schwere Vorwürfe –

    Mehr als 50 Verletzte, wütende Fans, angegriffene Polizeibeamte und schwere Vorwürfe –

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    Mehr als 50 Verletzte, wütende Fans, angegriffene Polizeibeamte und schwere Vorwürfe – nach der Randale rund um das Hertha-Spiel am letzten Sonnabend gegen Schalke steht Berlin vor einem Krisengespräch.

    Nach den Ausschreitungen mit Dutzenden Verletzten soll es jetzt ein Treffen zwischen Polizei und Fußballklub geben. Ziel: aufklären, was rund um das Heimspiel von Hertha BSC gegen den FC Schalke 04 eskaliert ist.

    Krisengespräch nach Randale bei Hertha gegen Schalke

    Innensenatorin Iris Spranger (SPD) kündigte das Gespräch gegenüber der B.Z. an. „Die Vorkommnisse während des Spiels müssen aufgeklärt werden. Mitte der Woche werde ich mit dem Hertha-Geschäftsführer Dr. Peter Görlich und der Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik Meisel ein Gespräch dazu führen“, sagte Spranger – alle gemeinsam an einem Tisch.

    Ein einsamer Fan im Berliner Olympiastadion

    Ein einsamer Fan im Berliner Olympiastadion

    Die Senatorin betonte zugleich die Grundhaltung der Stadt: „Berlin ist ein sportbegeisterter und rechtsstaatlicher Ort. Fußball lebt von Leidenschaft, nicht von Gewalt.“

    Unterschiedliche Darstellungen zur Eskalation

    Was genau zu den heftigen Auseinandersetzungen führte, ist umstritten. Sicherheitskräfte und die Hertha-Fanhilfe als Fanvertretung schildern den Ablauf unterschiedlich. Die Polizei beklagte massive Fangewalt. Die Hertha-Fanhilfe hingegen sprach von einem überharten Einsatz der Polizei.

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    Die Zahlen zeigen das Ausmaß der Eskalation: Nach Polizeiangaben wurden 31 Fans und 21 Polizisten verletzt. Auch hier gehen die Bewertungen auseinander. Während die Polizei erneut von massiver Fangewalt spricht, wird aus dem Umfeld der Fans Kritik am Vorgehen der Einsatzkräfte laut.

    Hertha BSC kritisiert Polizeieinsatz

    Auch der Zweitligist selbst meldete sich zu Wort. „Hertha BSC nimmt die Vorkommnisse und das Verhalten der Polizei im Rahmen des Heimspiels gegen Schalke mit großer Sorge zur Kenntnis“, teilte der Klub in einer Pressemitteilung mit.

    Der Verein kündigte an, die Darstellung der Polizei zu prüfen. Gleichzeitig beklagte Hertha das Vorgehen der Einsatzkräfte an den vergangenen Heimspieltagen.

  • Beim HSV feierte Sturm-Zugang Damion Downs (21) sein Heim-Debüt, sah beim 0:0

    Beim HSV feierte Sturm-Zugang Damion Downs (21) sein Heim-Debüt, sah beim 0:0

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    Beim HSV feierte Sturm-Zugang Damion Downs (21) sein Heim-Debüt, sah beim 0:0 gegen Gladbach vor dem Tor noch unglücklich aus. Andersherum absolvierten auch die Winter-Abgänge des Vereins ihre ersten Einsätze für neue Klubs. Sie erlebten dabei einen besonderen Spieltag – wie auch die Hamburger Leih-Profis.

    Mittelfeld-Lenker Jonas Meffert (31) ging Anfang Januar für rund 250.000 Euro nach Kiel, stand für Holstein beim Zweitliga-Jahresauftakt gegen Paderborn direkt auf dem Feld. Dabei spielte er in der Zentrale 90 Minuten durch und hatte so seinen Anteil am 2:0-Heimsieg. Ein Traum-Debüt.

    HSV: Das wilde Wochenende der Abgänge

    Für Ex-Ersatzkeeper Daniel Peretz (25) ging das Punktspiel-Debüt für den FC Southampton in die Hose. Beim 1:2 gegen Hull war der bis Januar an den HSV verliehene Torwart (gehört eigentlich den Bayern) bei beiden Gegentreffern zwar nah dran, konnte aber nicht eingreifen. Der Israeli ist beim Tabellen-15. in Englands zweiter Liga sofort Stammkeeper, stand zuvor schon beim 3:2-Pokalsieg gegen Doncaster im Tor.

    Portugisischer Zauberer: Zauber-Szene bringt das HSV-Stadion zum Kochen

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    Der dritte Winter-Abgang Anssi Suhonen (25) greift mit Neu-Klub Odense BK erst am 6. Februar gegen den dänischen Tabellenführer Aarhus wieder ins Liga-Geschehen ein.

    Und die Leih-Profis? Fan-Liebling Otto Stange (18) könnte bei Zweitligist Elversberg nach dem Abgang von 12-Tore-Stürmer Ebnoutalib (zu Frankfurt) in der Rückrunde wichtiger werden. Beim 2:3 in Nürnberg bekam er 31 Minuten Spielzeit – sein längster Joker-Einsatz in einem Spiel diese Saison.

    [–>Das Drama dann kurz vor Schluss: In der 85. Minute beim Stand von 2:2 trat er zum Elfmeter an, doch FCN-Torwart Reichert verwehrte ihm mit einer Top-Parade den vierten Saisontreffer. Im gleichen Spiel feierte HSV-Leihgabe Lukasz Poreba (25) seinen inzwischen 16. Startelf-Einsatz in Folge im Elversberger Mittelfeld.

    HSV: Reis feiert Comeback nach Schulter-Verletzung

    Gute Nachrichten von Ex-HSV-Vizekapitän Ludovit Reis (25): Er hatte zum Jahresende zehn Liga-Spiele mit einer Schulterverletzung verpasst, feierte jetzt erst im Pokal gegen Charleroi (0:2), dann in der Liga gegen La Louviere (2:3) als Einwechselspieler sein Comeback.

    Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau (31) arbeitet nach Achillessehnen-Problemen an seiner Rückkehr und bereitet sich mit MLS-Klub Vancouver Whitecaps im Trainingslager in Marbella (Spanien) auf die neue Saison der nordamerikanischen Profi-Liga vor.

    Ex-Torjäger Davie Selke (30) startete mit Basaksehir mit einem 2:1 gegen Karagümruk ins neue Jahr, dabei wurde er zur Pause eingewechselt. Der ehemalige Hamburger Keeper Matheo Raab (27) sitzt wie in der Hinrunde bei Union Berlin als Nummer 2 hinter Rönnow auf der Bank.

  • Sie sind die neue Geheimwaffe beim 1. FC Union! Bei den Eisernen

    Sie sind die neue Geheimwaffe beim 1. FC Union! Bei den Eisernen

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    Sie sind die neue Geheimwaffe beim 1. FC Union!

    Bei den Eisernen treffen plötzlich ausgerechnet die Joker am laufenden Band. Derzeitige Bilanz: Die letzten sechs Tore der Eisernen wurden allesamt von Einwechselspielern erzielt. In fünf Spielen sammelte Union dadurch neun Punkte. Zuletzt gelang das Dortmund 2018. Das steckt hinter der unheimlichen Serie …

    [–>Nach dem Punktgewinn in Stuttgart stellt Aljoscha Kemlein fest: „Wir haben in den letzten drei Wochen die Punkte immer über die Bank geholt. Da sieht man, dass das Kollektiv bei uns auf jeden Fall funktioniert.“

    Kurios: In den vorherigen 13 Spielen der laufenden Saison hatte bei Union kein einziger Einwechselspieler getroffen. Ein Kollektiv mit Kampfgeist und Torriecher! Das ist auch der Verdienst von Steffen Baumgart (54). Nicht nur, weil er bei den Einwechslungen die richtigen Entscheidungen trifft. Baumgart schafft es auch, seine Spieler mitzunehmen, statt sie auszusortieren.

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    Auffällig: Tim Skarke (29) bekam immer wieder Chancen. Obwohl er erst nach 54 Spielen endlich sein erstes Tor im Union-Dress gegen Leipzig schoss. Mit ihm begann die Joker-Serie. András Schäfer (26) durchlebte vor seinem Tor in Köln eine persönlich-sportliche Krise. Und Marin Ljubicic (23), der in diesem Jahr schon zweimal traf, galt bereits als aussortiert.

    Lässt Baumgart zu viel Qualität auf der Bank?

    Nein! Baumgarts gelungene Einwechslungen bedeuten nicht, dass er die falsche Startelf gewählt hat. Woo-Yeong Jeong (26) der zum Ausgleich in Stuttgart traf, kam aus einer Verletzung. Auch Schäfer kämpfte immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen.

    Reif ist Live vom 19.01.26: Alles zum Endspiel-Eklat im Afrika-Cup

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    Baumgart über Jeong: „Bei Woo ist es so, dass wir immer daran denken müssen, dass er aus einer Verletzung kommt. Dass sie länger brauchen, dass die Körperlichkeit erst zurückkommen muss. Bei ihm sieht man, dass die Frische und Athletik zurückkommen. Jetzt hat er das zweite Tor in kurzer Zeit geschossen – da können wir zufrieden sein.“

    Heißt: Baumgart will seine Spieler nicht überfordern. Achtet genau auf Belastungssteuerung und sorgt damit dafür, dass sie sich nicht erneut verletzen.

  • London (Großbritannien) – Prinz Harry (41) ist nach London gereist, um vor

    London (Großbritannien) – Prinz Harry (41) ist nach London gereist, um vor

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    London (Großbritannien) – Prinz Harry (41) ist nach London gereist, um vor dem High Court auszusagen. Dieses Mal geht es erneut um seine Klage gegen die britischen Boulevardzeitungen, darunter die „Daily Mail“.

    2022 hatte Prinz Harry sie gemeinsam mit zahlreichen anderen Prominenten – darunter Elton John (78) und Elizabeth Hurley (60) – eingereicht. 2023 verzeichnete er einen Sieg, als der „Daily Mirror“ wegen „weitverbreiteter und gewohnheitsmäßiger“ Telefonabhörungen verurteilt wurde und sich öffentlichkeitswirksam dafür entschuldigte.

    Auch Elizabeth Hurley (60) beteiligt sich an der Klage gegen „Daily Mail“ & Co. Sie erschien mit ihrem Sohn Damian Charles Hurley (23) vor Gericht

    Auch Elizabeth Hurley (60) beteiligt sich an der Klage gegen „Daily Mail“ & Co. Die Schauspielerin erschien mit ihrem Sohn Damian Charles Hurley (23) vor Gericht

    Was Harry & Co. den britischen Medien vorwerfen

    Konkret klagen Prinz Harry und weitere Prominente den Verstoß gegen den Schutz ihrer Privatsphäre an. Es geht um illegale Informationsbeschaffungstaktiken. Dafür soll das Unternehmen „Associated Newspapers Ltd.“ vor allem Privatdetektive angeheuert haben.

    Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan (44) führen im Rahmen ihrer Wohltätigkeitsarbeit für die Archewell-Stiftung ein Telefonat. Der Prinz wirft der „Associated Newspapers Ltd.“ unter anderem vor, private Gespräche abgehört zu haben

    Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan (44) führen im Rahmen ihrer Wohltätigkeitsarbeit für die Archewell-Stiftung ein Telefonat. Der Prinz wirft der „Associated Newspapers Ltd.“ unter anderem vor, private Gespräche abgehört zu haben

    Die Maßnahmen zur Recherche: das Verwanzen von Autos, das Abhören von Telefongesprächen sowie der Zugang zu privaten Unterlagen. Das Unternehmen bezeichnet die Vorwürfe als absurd.

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    Prozess kostet 45 Millionen Euro

    2023 schrieb Prinz Harry Geschichte, als er als erstes Mitglied der Windsor-Dynastie seit 130 Jahren als Zeuge vor Gericht aussagte. Für diese Runde des Prozesses gegen die britischen Boulevardzeitungen sind neun Wochen angesetzt. Kosten laut „Telegraph“: etwa 45 Millionen Euro.
    Laut derzeitigem Kenntnisstand soll Prinz Harry wohl am Donnerstag einen vollen Tag vor Gericht aussagen. Wo der Prinz während der Verhandlungstage unterkommt, ist nicht bekannt. Am Freitag strebt er laut Berichten seine Rückreise in seine Wahlheimat Amerika an. Hier lebt er mit Meghan und den gemeinsamen Kindern (6, 4) seit dem Royal-Rücktritt im Januar 2020.

    [–>Widersprüchliche Aussagen

    Ein Privatdetektiv, der aufseiten der Kläger steht, hat sich bereits jetzt in widersprüchliche Aussagen verwickelt. Während einer Anhörung erklärte Gavin Burrows über seinen Anwalt, zwischen 2000 und 2005 „Hunderte von Aufträgen“ für den Verlag und Herausgeber der „Daily Mail“ ausgeführt zu haben. Prinz Harry und Elton John beschrieb er nur als „eine kleine Handvoll meiner Ziele“.
    Inzwischen unterzeichnete er jedoch eine weitere Erklärung, in der er angab, von „Associated Newspapers Ltd.“ nicht für illegale Tätigkeiten angeheuert worden zu sein. Noch ist unklar, welche Folgen die widersprüchlichen Aussagen für den Fall haben werden.

    David Sherborne (vorne rechts) vertritt Prinz Harry und sechs weitere, prominente Kläger in der Angelegenheit

    David Sherborne (vorne rechts) vertritt Prinz Harry und sechs weitere, prominente Kläger in dem langwierigen Verfahren

  • Naturschutz: Fotograf mit Liebe zu den Mooren

    Naturschutz: Fotograf mit Liebe zu den Mooren

    Es war die Liebe zum Moor und zu den Osterseen, die Konrad Wothe vor Jahren ins Oberland brachte. „Warum jedes Wochenende aus München rausfahren, ziehen wir doch gleich hierher, lautete damals unsere Überlegung“, erzählt der vielfach ausgezeichnete Fotograf und Naturfilmer. Besonders eine nasse Wiese am Rande Penzbergs mit ihrer Artenvielfalt hatte es ihm angetan. Seit 2003 lebt Wothe nun schon mit seiner Familie in der oberbayerischen Kleinstadt. Den Mooren in der Region ist der Tierfotograf und Naturschützer zutiefst verbunden. Diese Verbundenheit dokumentiert der Bildband „Bayerns wilde Moore“.

    Moore sind seltsame Landschaften. Nebelumwoben, durchzogen von dunklem Wasser – irgendwie abweisend. Sie befeuern seit Menschengedenken den Aberglauben. Schaurige Geschichten von Leichen, die gut erhalten wieder auftauchen, Irrlichtern und Geistern, die Wanderer in ihr Verderben locken, sind mit ihnen verbunden. Moore galten als Orte des Unheils, an denen die Seelen der Toten wandeln. „Es ist dieses negative Bild, das ich gerne ändern möchte, weil es immer noch aktuell ist“, sagt Konrad Wothe. Dies nicht allein aus einer persönlichen Schwärmerei heraus, nein, dem Penzberger geht es um die wichtige Rolle, die diese Landschaften für das Klima spielen.

    Naturfotograf Konrad Wothe bei der Arbeit im Regenwald von Peru.
    Naturfotograf Konrad Wothe bei der Arbeit im Regenwald von Peru. (Foto: Stefanie Wothe)

    Moore sind natürliche CO2-Speicher. Sie lagern mehr Kohlendioxid ein als alle Wälder der Erde zusammen – jedoch nur, wenn sie intakt sind. Abgestorbene Pflanzenteile werden in dem sauerstoffarmen Milieu nicht vollständig zersetzt. Sie verwandeln sich in Torf, in dem sich Kohlenstoff dauerhaft einlagert. Entwässerte Moore indes können Treibhausgase, die die Erdatmosphäre schädigen, nicht zurückhalten, sondern setzen stattdessen Unmengen frei. Daher ist die Renaturierung der Feuchtgebiete entscheidend für das Erreichen der Klimaziele. Die Naturschutzorganisation Nabu bezeichnet Moore als die „effektivsten Kohlenstoffspeicher aller Landlebensräume“.

    Faszinierend und schön: der Sonnentau

    Doch nicht allein ihre Speicherfunktion macht sie so wertvoll. Moore sind Lebensräume für viele selten gewordene Tier- und Pflanzenarten. Etwa für den Sonnentau. Wenn Wothe von der fleischfressenden Pflanze spricht, bricht sich seine Begeisterung Bahn. Winzig sei er, der Sonnentau, erzählt Wothe. Und doch schön und faszinierend zugleich. Man müsse schon genau hinsehen, um ihn zu entdecken. „Das möchte ich mit dem Bildband erreichen. Dass die Menschen hinschauen und die Viefalt wieder wahrnehmen“, sagt Wothe. Und wie könne man die Schönheit der Moore besser zeigen als auf Fotografien.

    Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia) mit erbeuteter gemeiner Becherjungfer (Enallagma cyathigerum).
    Mittlerer Sonnentau (Drosera intermedia) mit erbeuteter gemeiner Becherjungfer (Enallagma cyathigerum). (Foto: Konrad Wothe)

    Etwa drei Jahre hat es gedauert, bis der Bildband „Bayerns wilde Moore“ fertiggestellt war. „Ich wurde von Kollegen gefragt, ob ich mitmachen möchte“, sagt der Penzberger. Lange bitten mussten sie ihn nicht. Umso mehr Zeit ging ins Land, bis jene faszinierenden Aufnahmen im Kasten waren, die das Buch besonders machen. „Wir sind alle Mitglieder der Gesellschaft für Naturfotografen (GDT)“, erklärt Wothe. Mit Niklas Bankowski, Christopher Meyer, Michael Neukum und Ulrike Eisenmann habe das Team ein großes Gebiet abdecken können. In dem Naturjournalisten und Geologen Martin Rasper habe man einen kongenialen Textautor gefunden, so Wothe.

    Thematisiert werden auf 176 Seiten die Eigenheiten von Nieder- und Hochmooren. Besonders beeindruckend sind Drohnen-Aufnahmen, die anmuten, als würden sie von einem anderen Planeten stammen. Die Fotografien zeigen die Natur zu verschiedenen Jahreszeiten – vom Schwarzen Moor in der Rhön bis zum Murnauer Moos im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

    Hochmoor bei Penzberg, angrenzend an das Loisach-Kochelsee-Moor.
    Hochmoor bei Penzberg, angrenzend an das Loisach-Kochelsee-Moor. (Foto: Ulrike Eisenmann)

    Die Begeisterung für die Natur packte den Wahl-Penzberger in seiner Kindheit. Mit acht Jahren schenkte ihm sein Vater die erste Kamera. „Eine ganz einfache“, erzählt er. Um Vögel im elterlichen Garten in München fotografieren zu können, befestigte er den Apparat in einem Baum, band an den Auslöser eine Schnur, um ihn von Ferne bedienen zu können. Um ein Tier auch wirklich vor die Linse zu bekommen, platzierte er ein Futterhäuschen vor dem Objektiv. „Die Aufnahmen waren natürlich nichts Großartiges, aber so fing es an.“

    Das Interesse an Flora und Fauna blieb. Die Filmerei zum Beruf machte er, als er als junger Mann nach dem Abitur Kameramann bei Heinz Sielmann wurde. „Durch Zufall“, betont er. Ein harter Job sei es gewesen, nicht zuletzt da die Ausrüstung damals wesentlich mehr wog als heute. Mit zig Kilos auf dem Rücken ging es durch den Regenwald oder andere herausfordernde Gegenden. „Und dann wollten tagaktive Tiere bei Tag und nachtaktive eben nachts gefilmt werden. Viel mit Schlaf war da nicht.“

    Filigran und räuberisch

    Wothe gilt in Fachkreisen als Experte für den Regenwald. Er hat Dokus für das ZDF gedreht etwa über Totenkopfäffchen und frei lebende Aras auf Costa Rica. Sein heimisches Jagdgebiet – „bei mir bleiben die Tiere allerdings am Leben“ – erstreckt sich vom Murnauer Moos über das Loisach-Kochelsee-Moor bis zu den Hochmooren rund um Penzberg und Iffeldorf. Als Jäger und Sammler, wie er sich bezeichnet, sind seine Lieblingsmotive neben dem Sonnentau Iris, Libellen und Vögel. Für den Bildband hat er sich insbesondere der filigranen und räuberischen Insekten angenommen.

    Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae).
    Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae). (Foto: Konrad Wothe)

    Für perfekte Libellen-Aufnahmen ist viel Geduld gefragt. Wobei dank der Digitalisierung der Fotografie vieles einfacher sei als in seiner Jugend, sagt Wothe. Mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde stünden die Möglichkeiten gut, das richtige Foto zu bekommen. „Wenn es mit der Schärfe klappt“, erklärt er. Die lange Entstehungszeit des Bildbands sei eben damit zu erklären, dass sich etwa Kreuzottern nicht immer kooperativ zeigten; dass Aufnahmen von Jahreszeiten abhängten und mehr.

    Als Naturschützer setzt sich Wothe für den Erhalt der Braunkehlchen, Vogel des Jahres 2023, im etwa 3600 Hektar umfassenden Loisach-Kochelsee-Moor ein. Die Art ist europaweit stark gefährdet und in Bayern vom Aussterben bedroht. Circa 75 Brutpaare gibt es im hiesigen Moos. „Wir haben Erfolge zu verzeichnen“, sagt Wothe, wenngleich nur in kleinen Schritten. „Wir brauchen zum Schutz die Landwirte und Grundstückseigentümer.“

    Braunkehlchen-Männchen (Saxicola rubetra) im Loisach-Kochelsee-Moor.
    Braunkehlchen-Männchen (Saxicola rubetra) im Loisach-Kochelsee-Moor. (Foto: Konrad Wothe)

    Das treffe auch bei der Wiedervernässung von Moorflächen zu. Denn würde eine Wiese rekultiviert, bliebe das Wasser nicht an deren Grenze zurück. „Die benachbarten Grundstücke werden auch nass“, sagt Wothe. Zwölf Prozent der Fläche des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen sind Moor. Der Korridor erstreckt sich auf einer Länge von 30 Kilometern, wo alle Moortypen Deutschlands zu finden sind. Der Arbeitskreis „Tölzer Moorachse“ setzt sich dafür ein, diesen Korridor stetig zu erweitern. „Die Arbeit ist unschätzbar“, betont er.

    Der Tierfotograf würde sich wünschen, dass auch die wirtschaftlichen Aspekte von wieder vernässten Mooren mehr in das öffentliche Bewusstsein rückten. Als Beispiel nennt er die Paludikultur. Flächen könnten rekultiviert und zugleich Biomasse für Baustoffe wie Dämmmaterial oder für Pellets gewonnen werden. Aber erst müsse die Wirtschaft reagieren und eine Nachfrage schaffen, ehe sich solche regionalen Wertschöpfungsketten etablieren könnten. Ein weiterer Verdienstzweig für Landwirte könnte die Haltung von Wasserbüffeln sein.

    Schmuckfliege (Rivellia frondescentia), auf Iris.
    Schmuckfliege (Rivellia frondescentia), auf Iris. (Foto: Konrad Wothe)
    Sumpf-Gladiolen (Gladiolus palustris).
    Sumpf-Gladiolen (Gladiolus palustris). (Foto: Konrad Wothe)

    Etwa 200 Staaten verhandelten im vergangenen Jahr bei der UN-Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém zwei Wochen lang darüber, wie die Erderwärmung eingedämmt werden kann. Immerhin sollen Milliarden Euro zum Schutz des Regenwaldes eingesetzt werden, so ein Ergebnis. Bei der bereits beschlossenen Abkehr von Kohle, Öl und Gas gab es indes keine Fortschritte. Die internationale Gemeinschaft ist nach wie vor weit davon entfernt, gemäß dem Pariser Klimaabkommen die Erderwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Inzwischen gehen Wissenschaftler davon aus, dass dieser Temperaturzuwachs spätestens zu Beginn der 2030er-Jahre überschritten wird. Die Folgen wären noch mehr Stürme, Waldbrände, Dürren und Überschwemmungen.

    Die beiden Naturfotografen Christopher Meyer und Niklas Banowski, die mit Konrad Wothe Bilder zu „Bayerns wilde Moore“ geliefert haben, halten am Freitag, 23. Januar, einen gleichnamigen Vortrag im Don-Bosco-Saal des Klosters Benediktbeuern; Beginn: 20 Uhr

  • USA: „Trump würde nie sagen, dass er der neue Hitler ist“

    USA: „Trump würde nie sagen, dass er der neue Hitler ist“

    In der ersten Amtszeit Donald Trumps waren sich viele noch einig: Autoritär, populistisch, destruktiv, was dieser neue US-Präsident da anrichtet – aber faschistisch? Den Begriff wiesen die meisten als historisch schief und polemisch zurück. Inzwischen sind sich führende Historiker und Politikwissenschaftler da nicht mehr so sicher. Der Faschismusforscher Sven Reichardt erklärt im SZ-Interview, wann in seiner Zunft das Umdenken einsetzte, warum er selbst den Begriff „Postfaschismus“ bevorzugt – und welche Entwicklungen in den USA und Europa ihm besondere Sorge bereiten.

  • Kinderbetreuung: Nach Jahren des Ausbaus: Maisach streicht Kitaplätze

    Kinderbetreuung: Nach Jahren des Ausbaus: Maisach streicht Kitaplätze

    Jahrelang waren Kinderbetreuungsplätze rar, die Kommunen kamen mit dem Ausbau kaum hinterher. Und doch konnte das Angebot nicht überall mit der steigenden Nachfrage Schritt halten. Nun scheinen sich die Zeiten zu ändern. In der Gemeinde Maisach wird es von Herbst an fast 50 Betreuungsplätze in Kita und Hort weniger geben, weil die Nachfrage dafür fehlt. Maisach ist damit die erste Kommune im Landkreis Fürstenfeldbruck, die Betreuungsplätze kappt, aber „die Tendenz ist überall die gleiche“, sagt Bürgermeister Hans Seidl (CSU), der als Kreisvorsitzender des bayerischen Gemeindetags einen guten Überblick über die Situation in den Kommunen im Landkreis hat.

    Dabei hatte vor noch nicht einmal zwei Monaten das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln bekannt gegeben, dass bundesweit 300 000 Krippenplätze fehlen. Für insgesamt 1,1 Millionen Kinder dieser Altersgruppe wünschten sich die Eltern im Jahr 2025 einen Betreuungsplatz, heißt es darin, doch nur 800 000 Kinder seien tatsächlich in einer Einrichtung betreut worden. In Bayern fehlt demnach für 12,8 Prozent der Kinder ein Betreuungsplatz.

    Was also ist in Maisach los? Es gebe nach der Corona-Phase und in Zeiten zahlreicher Krisen weniger Kinder und auch weniger Zuzug nach Maisach, sagt Seidl. Zum anderen „hat sich die Arbeitswelt verändert“. Bei vielen Eltern habe sich die Arbeit im Homeoffice etabliert, auch deshalb würden externe Betreuungszeiten reduziert.

    Die Entwicklung, wie sie jetzt in Maisach sichtbar wird, hat in den ostdeutschen Bundesländern längst eingesetzt. Das geht auch aus der Untersuchung des IW hervor, das von einem regelrechten Einbruch bei der Zahl der Kinder unter drei Jahren in den ostdeutschen Bundesländern spricht. Mit der Folge, dass ein „Rückbau der Kapazitäten im dortigen Betreuungssystem nach derzeitigem Stand unausweichlich erscheint“, so das Wirtschaftsinstitut.

    2018 wurden noch 180 Kinder geboren, im vergangenen Jahr waren es nur noch 102

    Aber Maisach im Speckgürtel Münchens? In der 14 000-Einwohner-Gemeinde und ihren 24 Gemeindeteilen wurden im Jahr 2018 noch 180 Kinder geboren, 2024 waren es 115 und 2025 nur noch 102. Allein in den vergangenen drei Jahren kamen 116 Kinder weniger auf die Welt, hat die Gemeinde ausgerechnet. Das „entspricht einem ganzen Kinderhaus“, heißt es in einer Informationsunterlage an die örtlichen Gemeinderäte. Die Lage hat sich schnell gedreht: Zunächst hatte Maisach wie viele andere Kommunen zu wenige Betreuungsplätze für Krippen- und Kindergartenkinder und „eine lange Warteliste“, erinnert sich Bürgermeister Seidl. Seit 2024 blieben dann Betreuungsplätze frei. Im laufenden Kitajahr 2025/2026 sind 25,5 Krippenplätze, 16 Kindergartenplätze und 43 Hortplätze unbesetzt.

    Die Gemeinde versuchte gegenzusteuern: Der Hinweis an ansässige Gewerbebetriebe auf freie Betreuungsplätze blieb jedoch ohne Resonanz. Man warb um Gastkinder aus anderen Kommunen, die nun statt einem drei Jahre und damit bis zum Schuleintritt in Maisacher Einrichtungen bleiben dürfen. Auch gibt es mittlerweile Splittingplätze für Krippenkinder, die nicht die ganz Woche in die Einrichtung kommen wollen, doch nur fünf Elternpaare nahmen das Angebot an.

    Im BRK-Kinderhaus Schlawuzi in Gernlinden wird eine von zwei Krippengruppen künftig nicht mehr angeboten.
    Im BRK-Kinderhaus Schlawuzi in Gernlinden wird eine von zwei Krippengruppen künftig nicht mehr angeboten. (Foto: Toni Heigl)

    Jetzt wird gestrichen und umgeschichtet: Zum 1. September wird im BRK-Kinderhaus Schlawuzi im Maisacher Ortsteil Gernlinden eine Krippengruppe mit zwölf Plätzen stillgelegt  –was nicht endgültig geschlossen heiße, sagt Seidl. In der zweigruppigen Kinderkrippe Maisacher Zwergerl wurde bereits eine Gruppe stillgelegt, weil ohnehin elf Plätze unbelegt waren. Die verbliebene Krippengruppe zieht demnächst in den ebenfalls von der Diakonie betriebenen benachbarten Schülerhort Emmaus um. Dort ist Platz, weil eine Hortgruppe mit 25 Plätzen keine Nachfrage gefunden hat und damit dauerhaft geschlossen wird.  Die bisherigen Zwergerl-Räume werden dem Schulkindergarten des Vereins „Kinder spielen und lernen“ (Kispul) zur Verfügung gestellt, der künftig Integrationskinder aufnehmen möchte.

    Die Betreuung der Kinder in insgesamt 13 Einrichtungen lässt sich die Gemeinde Maisach vier Millionen Euro im Jahr kosten.  Während der Bund etwa ein Drittel der Betriebskosten trage, sei der Anteil der Kommunen in den vergangenen Jahren von dreißig auf bis zu 45 Prozent gestiegen, sagt Seidl. Und das in Zeiten, in denen Städte und Gemeinden über finanzielle Engpässe klagen. Den Rest finanzieren die Eltern über die Gebühren, die ebenfalls erhöht wurden, um steigende Personal- und Energiekosten in den Einrichtungen aufzufangen.

    Dabei sei eine Kommune wie Maisach daran interessiert, jungen Familien mit Kindern, die aus München ins Umland ziehen, ein gutes Gesamtpaket zu liefern, betont Seidl. Dazu gehöre für ihn aber auch, „Kapitalabflüsse in nicht benötigte Plätze zu verhindern“ und stattdessen die bestehenden Plätze mit hoher Qualität anzubieten.

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    Die Polizei sucht Zeugen: Einbruch in Dorfener Bahnhof

    In einem etwas merkwürdigem Fall von Einbruch ermittelt derzeit die Dorfener Polizei: Unbekannte sind am Wochenende in den örtlichen Bahnhof eingestiegen, aber offenbar nicht, um etwas zu klauen.

    Der Einbruch ereignete sich laut Polizeibericht zwischen Samstagmorgen zum Betriebsschluss gegen 1.30 Uhr und dem späten Sonntagabend gegen 23.30 Uhr. In dieser Zeit wurde von einem Unbekannten, vielleicht waren es auch mehrere, die Glasscheibe der Garagentüre am Bahnhof aufgebrochen. Von dort gelangten der oder die Einbrecher dann in eine Wohnung und in die Geschäftsräume der Deutschen Bahn im Inneren des Gebäudes. Den Schaden an der Garagentüre schätzt die Polizei auf etwa 500 Euro. Warum die Unbekannten in den Bahnhof eingebrochen sind, kann man nur vermuten, denn so heißt es weiter im Bericht der Polizei: „Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde aus den Räumlichkeiten nichts entwendet.“

    Wer den oder die Einbrecher oder am Wochenende etwas anderes Verdächtiges rund um den Bahnhof beobachtet hat, oder sonstige sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall liefern kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Dorfen unter der Telefonnummer 08081/9305-0 zu melden.

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    Grönland-Zölle: Europa ist gar nicht in der Lage, Donald Trump die Stirn zu bieten

    Es ist ein wenig so wie immer. Am Anfang steht eine Drohung Donald Trumps, diesmal sind es die vollkommen absurden GrönlandZölle gegen eine Handvoll EU-Länder. Darauf folgen auf europäischer Seite ein Moment der Fassungslosigkeit, hektische Telefonate und Krisensitzungen und sodann: Verweise auf das Völkerrecht und eine hypothetische Vergeltung. Die EU hat also jene Gegenzölle auf Waren im Wert von 93 Milliarden Euro pro Jahr aus der Schublade geholt, die sie im Sommer verräumt hatte. Und sie zeigt, einmal wieder, ihre schärfste Waffe vor: Ein Gesetz gegen wirtschaftlichen Zwang ermöglichte es ihr, auf die Trump’sche Erpressung mit Importverboten oder Einschränkungen für Digitalkonzerne zu reagieren.