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  • Handball-EM 2026 Deutschland verliert gegen Außenseiter Serbien, auch weil Gíslason falsch buzzert

    Handball-EM 2026 Deutschland verliert gegen Außenseiter Serbien, auch weil Gíslason falsch buzzert

    Handball-EM 2026

    Deutschland verliert gegen Außenseiter Serbien, auch weil Gíslason falsch buzzert

    Dem Auftakterfolg gegen Österreich folgt für die deutschen Handballer eine bittere Niederlage gegen Serbien. Dabei spielt der Bundestrainer eine Hauptrolle: Mit einer übereilten Aktion verhindert er den Ausgleich seines Teams.

    Marco Fuchs

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    Der Bundestrainer verhindert das 26:26

    Foto: Sina Schuldt / dpa

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    So weit, so überraschend: Nachdem die DHB-Herren gegen Österreich 30:27 gewonnen hatten, verloren sie unerwartet gegen Serbien. Da die Spanier ihre ersten beiden Partien (29:27 gegen Serbien, 30:25 gegen Österreich) erfolgreich bestritten haben, geht es beim abschließenden Gruppenduell am Montag (20.30 Uhr) gegen den derzeitigen Tabellenführer um das Weiterkommen in die Hauptrunde.

    Ergebnis: Trotz einer 17:13-Halbzeitführung verliert Deutschland gegen Serbien 27:30.

    Ändern, weil er es kann: Deutschlands Vorteil bei diesem Turnier soll die Tiefe des Kaders sein. Bundestrainer Alfred Gíslason ist gewillt, dieses Pfund auch zu nutzen. Gegen die Serben tauschte er gleich drei seiner sieben Startspieler. So rückte David Späth ins Tor und Juri Knorr und Rune Dahmke begannen im Feld. Letzterer war beim Auftakt nicht einmal Teil des Spieltagskaders.

    Wilder Start: Defensiv erneut gut stehen, dazu offensiv schneller und geradliniger agieren. Das war die deutsche Marschroute gegen Serbien. So ganz ging diese Herangehensweise nicht auf, denn bereits nach 14 Minuten hatte der Gegner nach wildem Beginn so viele Treffer erzielt wie die Österreicher nach 30 Minuten. Es dauerte bis zur 18. Minute, dass die Deutschen mit zwei Treffern in Führung gehen konnten. Zwei Tore von Franz Semper sorgten für ein zwischenzeitliches 11:8.

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    Miro Schluroff setzte den Schlusspunkt unter eine gute erste Hälfte der Deutschen

    Foto: Eibner-Pressefoto / Marcel von Fehrn / Eibner / IMAGO

    Gutes Ende: Beim Stand von 13:16 trafen die Serben zehn Sekunden vor der Halbzeit die Latte, im Gegenzug brachte Miro Schluroff vier Tore Differenz zwischen Deutschland und den Serben. Es ist immer schwer, die Schattierungen der Grimmigkeit in Gíslasons Gesicht zu deuten, aber er sah fast zufrieden aus nach dieser ersten Hälfte.Deutschlands viele Hände: Mit Andreas Wolff hat Deutschland einen der besten Torhüter der Welt in seinen Reihen. Gegen Österreich musste zwischenzeitlich sein Vertreter David Späth in den Kasten, ließ alle Würfe auf seinen Kasten passieren und erntete Kritik vom Bundestrainer. Gegen Serbien durfte er von Beginn an, zeigte direkt eine Parade und stand am Ende der ersten Hälfte bei 35 Prozent abgewehrter Bälle. Das waren noch drei Prozent mehr als sein Gegenüber Dejan Milosavljev, der allein in den ersten zehn Minuten sechs Abschlüsse parierte. Der serbische Keeper der Füchse Berlin wollte sich nach durchwachsener Leistung gegen die zahlreichen Bundesligakollegen rehabilitieren – was ihm gelang.

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    Juri Knorr mit guten 30 Minuten

    Foto: Sina Schuldt / dpa

    Knorr kommt im Turnier an (eine Hälfte lang): Die Auftaktpartie war für Juri Knorr keine nach Maß. Von der Bank gekommen nahm sich niemand mehr Würfe als der 25-Jährige, der bei acht Versuchen allerdings nur dreimal traf. Zum Vergleich: Seine Teamkollegen Johannes Golla und Lukas Zerbe kamen bei ebenfalls acht Torwürfen auf sieben beziehungsweise sechs Treffer. Gegen Serbien durfte Knorr beginnen – und sah keinen Grund, weniger Abschlüsse zu nehmen. Am Ende standen für ihn fünf Tore bei acht Versuchen zu Buche, dazu ein Weltklasseanspiel in der ersten Hälfte auf Golla, das die Fans im dänischen Herning von den Sitzen riss. Als es in der zweiten Hälfte hart auf hart kam, gab ihm Gíslason nahezu keine Spielzeit mehr – und doch war er an der womöglich entscheidenden Situation unmittelbar beteiligt.

    Der Riss: So gut Späth in den letzten Minuten der ersten Hälfte hielt, so hilflos musste er in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte die Bälle passieren lasse. Vorn schlossen seine Offensivspieler nur jeden dritten Angriff mit einem Torerfolg ab, hinten konnte er nur einen festhalten. Bei 20:20 nahm Gíslason die Auszeit und brachte Wolff für Späth. Es half nichts. Trotz eines parierten Siebenmeters lag Deutschland zwölf Minuten vor Schluss 21:22 hinten.Es muss geklebt werden: Direkt nach dem Treffer brach Hektik bei den Offiziellen aus. Am linken Spielfeldrand ließ sich der Belag anheben. Eine gefährliche Situation, einige Minuten lang wurde geklebt und getüftelt, dann ging es weiter. Und zwar mit einem Treffer der Serben. Deutschland jetzt mit zwei Treffern hinten.

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    Es wogt hin und her – und dann buzzert Gíslason: Lukas Zerbe per Siebenmeter, ein gewaltiger Wurf von Miro Schluroff und ein Durchbruch von Renārs Uščins drehten binnen Minuten die Partie. 24:23 für Deutschland. Drei Minuten vor Schluss gingen die Serben erneut 26:25 in Führung. Dann traf Knorr vermeintlich zum Ausgleich, aber Gíslason hatte mitten in die Wurfbewegung hinein den Buzzer für die Auszeit gedrückt. Ein nicht nachvollziehbarer Fauxpas des Bundestrainers. Als Zerbe bei 25:27 einen Siebenmeter vergab, war das Spiel verloren.Was nun? Diese Niederlage ist ein herber Rückschlag für die deutschen Ambitionen bei dieser EM. Serbien hatte bei der letzten EM nur den 19. Platz erreicht und war für die WM im vergangenen Jahr nicht einmal qualifiziert. Kurzum: Ein Gegner, den man schlagen muss, wenn man um die Medaillen spielen will. Die deutsche Leistung in der zweiten Hälfte war dafür allerdings viel zu fehleranfällig.

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  • Grönland-Pläne der USA Amerikanische Politiker kritisieren Trumps Zoll-Drohungen scharf Die Ankündigung des

    Grönland-Pläne der USA Amerikanische Politiker kritisieren Trumps Zoll-Drohungen scharf Die Ankündigung des

    Grönland-Pläne der USA

    Amerikanische Politiker kritisieren Trumps Zoll-Drohungen scharf

    Die Ankündigung des US-Präsidenten, den Verkauf von Grönland mit Sonderzöllen zu erzwingen, hat heftige Reaktionen ausgelöst. Selbst aus der eigenen Partei ertönt harsche Kritik an Donald Trumps Vorgehen.

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    Kritik aus den eigenen Reihen: US-Präsident Donald Trump

    Foto: Andrew Caballero-Reynolds / AFP

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    Donald Trumps Ankündigung, mehrere europäische Länder so lange mit Sonderzöllen zu belegen, bis die USA Grönland kaufen dürften, hat einen Aufschrei in der Europäischen Union ausgelöst. Doch auch in seinem eigenen Land stößt sein Vorhaben auf scharfe Kritik – und das nicht nur unter den Demokraten. Einige Parteikollegen des Präsidenten distanzieren sich von Trumps Vorgehen.

    Die republikanische Senatorin aus Alaska, Lisa Murkowski, bezeichnete die geplanten Zölle auf der Plattform X als »unnötig, strafend und einen schwerwiegenden Fehler«. Die Tarife würden »unsere wichtigsten europäischen Verbündeten weiter von uns entfernen, ohne der nationalen Sicherheit der USA in irgendeiner Weise zu dienen«.

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    These tariffs are unnecessary, punitive, and a profound mistake. They will push our core European allies further away while doing nothing to advance U.S. national security.We are already seeing the consequences of these measures in real time: our NATO allies are being forced to…— Sen. Lisa Murkowski (@lisamurkowski) January 17, 2026

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    Nato-Allierte seien gezwungen, ihre Aufmerksamkeit auf Grönland zu richten. Diese Dynamik spiele dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in die Hände, so Murkowski, »da sie die Stabilität der stärksten Koalition von Demokratien bedroht, die die Welt je gesehen hat.« Die Senatorin forderte den Kongress auf, seine Autorität über US-Zölle wiederherzustellen, damit diese nicht als Waffe gegen Verbündete missbraucht werden könnten.

    Trump hatte unter Verweis auf den Grönland-Streit zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder ab Anfang Februar angekündigt, darunter auch Großbritannien und Dänemark. Die gestaffelten Zölle sollen so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde, teilte Trump mit.Republikaner Thom Tillis, der den US-Staat North Carolina im Senat vertritt, schlug ebenfalls scharfe Töne an. Trumps Entscheidung sei »schlecht für Amerika, schlecht für die amerikanische Wirtschaft und schlecht für Amerikas Verbündete.« Die Tatsache, dass eine kleine Handvoll »Berater« aktiv auf Zwangsmaßnahmen zur Eroberung des Territoriums eines Verbündeten drängten, sei »mehr als dumm«.

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    This response to our own allies for sending a small number of troops to Greenland for training is bad for America, bad for American businesses, and bad for America’s allies. It’s great for Putin, Xi and other adversaries who want to see NATO divided. The fact that a small handful… https://t.co/GQQw3JTvXn— Senator Thom Tillis (@SenThomTillis) January 17, 2026

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    Kongressabgeordneter und Republikaner Don Bacon sagte dem CNN-Journalisten Jake Tapper 

    , er und »die meisten Amerikaner« seien mit Trumps grobem Vorgehen nicht einverstanden. Es sei beschämend, dass Trump Nato-Mitglieder bedrohe. »Die Tatsache, dass Grönland Teil der Nato ist, gibt dem Präsidenten alles, was er braucht, um mehr Militärbasen aufzubauen«, so Bacon. Auf X schrieb der Republikaner : »Wir klingen zu sehr wie Putin und es ist falsch.«Er betonte ebenfalls, dass die Autorität über die Vergabe von Zöllen beim Senat und dem Kongress liegen solle. »Und nur für den absurden Fall, dass Trump es ernst meint, in Grönland einmarschieren zu wollen«, so Bacon im Nachrichtensender CNN, »möchte ich ihn wissen lassen, dass es vermutlich das Ende seiner Präsidentschaft wäre.«

    Auch US-Demokraten stellen sich vehement gegen Trumps Grönland-Politik. Senator Bernie Sanders bezeichnete es als »wahnsinnig«, die engsten Verbündeten der USA zu »zerstören, um Grönland einzunehmen«, ein Land, das Dänemark die USA bereits frei nutzen lasse.Sein Parteikollege Don Beyer schrieb auf X: »Trump hat keinerlei rechtliche Befugnis, amerikanische Verbündete mit Zöllen zu belegen, um sie zu nötigen, seinen hirnrissigen Versuch, Grönland zu annektieren, zu unterstützen. Das ist gesetzeswidrig, eine absolute Katastrophe für Amerika, und die Republikaner im Kongress und im Obersten Gerichtshof müssen endlich Rückgrat beweisen und dem Einhalt gebieten.«

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    Trump has no legal authority to tariff American allies to bully them into backing his brainless attempt to seize Greenland.This is against the law, it’s a total disaster for America, and Republicans in Congress and the Supreme Court need to find their spines and stop it. https://t.co/MpNk2Sx4yJ— Rep. Don Beyer (@RepDonBeyer) January 17, 2026

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    Neue Zollandrohung der USA: Trump brüskiert Europa, nächster Akt

    Von Paul-Anton Krüger, Benedikt Müller-Arnold und Timo Lehmann, Berlin und Brüssel

    Exportzuwächse erwartet: EU und Mercosur unterzeichnen Freihandelsabkommen

    Grönland-Pläne der USA: Trump kündigt Zölle gegen Deutschland und andere europäische Länder an

    Die EU hat nach Trumps Ankündigung vor einer »gefährlichen Abwärtsspirale« gewarnt. »Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und eine gefährliche Abwärtsspirale riskieren«, hieß es am Samstag in einer gemeinsamen Erklärung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa. Beide betonten: »Europa wird geeint, koordiniert und entschlossen bleiben, seine Souveränität zu wahren.«

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  • Hammerbande schlägt in New York zu: Überfall auf Pokémon-LadenMehr zum Video anzeigen

    Hammerbande schlägt in New York zu: Überfall auf Pokémon-LadenMehr zum Video anzeigen

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    Hammerbande schlägt in New York zu: Überfall auf Pokémon-Laden

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    Ungewöhnlicher Überfall in New York: Laut Polizei erbeuten die Täter Pokémon-Sammelkarten im Wert von umgerechnet 86 000 Euro.

    Quelle: Reuters

  • Die Gebrüder Schnieder: Einer kümmert sich um Berlin, der andere um MainzMehr

    Die Gebrüder Schnieder: Einer kümmert sich um Berlin, der andere um MainzMehr

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    Die Gebrüder Schnieder: Einer kümmert sich um Berlin, der andere um Mainz

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    Im BILD-Talk verraten die Schnieder-Brüder, worüber sie streiten und ob der eine Bruder dem anderen den Wahlsieg vermasselt.

    Quelle: BILD

  • Trumps Zoll-Drohungen: Nicht mit uns!

    Trumps Zoll-Drohungen: Nicht mit uns!

    Einem ersten Statement aus Berlin zufolge wird die Bundesregierung nun gemeinsam mit ihren europäischen Partnern über eine „geeignete Reaktion“ auf die jüngste Zollankündigung Donald Trumps beraten. Gegenstand der Debatte ist nichts anderes als ein schamloser Erpressungsversuch. Trump will unter anderem Deutschland, Dänemark, Frankreich und Großbritannien mit wachsenden Strafzöllen überziehen, solange diese Länder sich einem Grönland-Deal in den Weg stellen. Darauf aber kann es eigentlich nur eine geeignete Reaktion geben: sich der Konfrontation zu stellen.

  • Kino: Europäischer Filmpreis geht an „Sentimental Value“

    Kino: Europäischer Filmpreis geht an „Sentimental Value“

    Das Drama „Sentimental Value“ hat gleich sechs Europäische Filmpreise gewonnen, darunter die Auszeichnung für den besten Film. Der norwegische Filmemacher Joachim Trier erzählt darin von der komplizierten Beziehung eines Regisseurs zu seinen beiden Töchtern. Die Hauptdarsteller – der Schwede Stellan Skarsgård und die Norwegerin Renate Reinsve – gewannen beide Schauspielpreise. Trier selbst wurde für die beste Regie ausgezeichnet.

    Fünf Auszeichnungen gingen an das Roadmovie „Sirât“ des französischen Regisseurs Oliver Laxe, darin machen sich ein Vater und sein Sohn in der Wüste auf die Suche nach der verschwundenen Tochter.

    Der deutsche Beitrag für die Oscars – „In die Sonne schauen“ von Regisseurin Mascha Schilinski – gewann eine Auszeichnung für das beste Kostümbild, ging aber sonst trotz etlicher Nominierungen leer aus.

    Die Eröffnungsrede hielt der iranische Regisseur Jafar Panahi („Ein einfacher Unfall“), der auf die Lage in seinem Heimatland hinwies. Die Regierung in Iran war zuletzt mit aller Härte gegen Demonstranten vorgegangen. „Wenn die Welt heute nicht auf diese eklatante Gewalt reagiert, dann ist nicht nur Iran, sondern die ganze Welt in Gefahr“, sagte Panahi. Auch auf dem roten Teppich zeigten sich mehrere Filmschaffende solidarisch mit den Menschen in Iran.

    Der Europäische Filmpreis, der abwechselnd in Berlin und einer anderen Stadt vergeben wird, wurde zum 38. Mal verliehen. Die etwa 5400 Mitglieder der Europäischen Filmakademie konnten – ähnlich wie bei den Oscars in den USA – über viele Preisträgerinnen und Preisträger abstimmen.

    Als bester Dokumentarfilm wurde „Fiume o Morte!“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung für das Lebenswerk ging an die norwegische Schauspielerin und Regisseurin Liv Ullmann („Szenen einer Ehe“).Ausgezeichnet wurden auch Maren Ade, Janine Jackowski und Jonas Dornbach von der Berliner Produktionsfirma Komplizen Film. Die italienische Regisseurin Alice Rohrwacher („Glücklich wie Lazzaro“) wurde für ihre Verdienste um den weltweiten Einfluss des europäischen Kinos geehrt.

  • Vor Spiel gegen Schalke Hertha-Fans beklagen mehr als 30 Verletzte nach Auseinandersetzung

    Vor Spiel gegen Schalke Hertha-Fans beklagen mehr als 30 Verletzte nach Auseinandersetzung

    Vor Spiel gegen Schalke

    Hertha-Fans beklagen mehr als 30 Verletzte nach Auseinandersetzung mit Polizei

    Vor dem Zweitliga-Topspiel gegen Schalke 04 ist es in Berlin zu einem Vorfall zwischen Polizei und Heim-Fans gekommen. Herthas Fanhilfe meldet etliche Verletzte, im Stadion gab es statt Stimmung einen »ACAB«-Schriftzug.

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    »ACAB«-Schriftzug in der Berliner Arena

    Foto: Uwe Koch / HMB-Media / IMAGO

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    Vor dem Topspiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Hertha BSC und Schalke 04 sind laut der Hertha-Fanhilfe bei Zwischenfällen mit der Polizei mindestens 30 Fans verletzt worden. Mehrere Personen hätten sich in die Notaufnahmen begeben müssen. Über die Art der Verletzungen wurden keine Angaben gemacht.

    Die Organisation beklagte einen überharten Einsatz der Sicherheitskräfte. Eine Reaktion der Polizei gab es auf Anfrage vorerst nicht. Die Situation werde von der Einsatzleitung am Stadion bewertet. Die Hertha teilte mit, dass es vor dem Spiel einen Zwischenfall zwischen Fans und der Polizei vor dem Stadion gegeben habe. Details würden geprüft.Beklemmende Stimmung ohne GesängeDie aktiven Fanszenen beider Klubs reagierten während des Spiels durch kollektives Schweigen auf die aus ihrer Sicht unverhältnismäßige Polizeiaktion.

    Bei der Partie gab es phasenweise lediglich verunglimpfende Sprechchöre gegen Sicherheitskräfte von den Rängen, ansonsten herrschte in der mit mehr als 70.000 Zuschauern gefüllten Arena eine beklemmende Stimmung.

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    Forderung des Landesrechnungshofs NRW: Fußballverbände sollen für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen zahlen

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    Von Benjamin Knaack

    Große Teile der Hertha-Fans verließen nach rund 20 Minuten die Ostkurve. Sie hinterließen einen blauen Schriftzug mit der Polizei-Beleidigung »ACAB«, »All Cops Are Bastards«. Die Schalke-Fans nahmen zur zweiten Halbzeit die Anfeuerung ihres Teams wieder auf. Nach gut 55 Minuten Spielzeit schallte auch das klassische »HaHoHe« der Hertha-Fans erstmals durch die Arena.

    Vor dem Spiel hatte die Fanhilfe Hertha BSC in einer Pressemitteilung aus ihrer Sicht unverhältnismäßige Hausdurchsuchungen vor einigen Tagen bei Anhängern des Hauptstadtklubs beklagt.

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  • Yanbu (Saudi-Arabien) – Es ist ihr ganz großer Triumph-Moment – und nicht

    Yanbu (Saudi-Arabien) – Es ist ihr ganz großer Triumph-Moment – und nicht

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    Yanbu (Saudi-Arabien) – Es ist ihr ganz großer Triumph-Moment – und nicht zuletzt die Bestätigung: Diese beiden sind ein echtes Dreamteam! „Let’s Dance“-Moderatorin Victoria Swarovski und ihr Partner, der österreichische Milliardenerbe Mark Mateschitz, haben erfolgreich die Rallye Dakar absolviert.

    Die Strecke der Rallye Dakar führt das Paar 14 Tage lang ca. 8000 Kilometer durch schwierige Landschaften, inklusive Steinwüste, Sandwüste und Dünen – ein Wahnsinnstrip mit Happy End! Am Samstagabend postete Victoria daher überglücklich auf Instagram: „Ich bin Dakar-Finisher! Was für ein unglaublicher Start ins neue Jahr 2026! Das mit Abstand Härteste, was ich bisher gemacht habe – aber ich bin unfassbar stolz auf uns alle, dass wir es gemeinsam geschafft haben.“

    Stolze Victoria: „Ich bin Dakar-Finisher!“, schreibt die Kristall-Erbin und bedankt sich bei ihrem Team: „Ohne euch wäre das niemals möglich gewesen. Euer Einsatz, eure Leidenschaft und euer Zusammenhalt haben uns bis ins Ziel getragen.“

    Stolze Victoria: „Ich bin Dakar-Finisher!“, schreibt die Kristall-Erbin und bedankt sich bei ihrem Team: „Ohne euch wäre das niemals möglich gewesen. Euer Einsatz, eure Leidenschaft und euer Zusammenhalt haben uns bis ins Ziel getragen.“

    „Ohne dich hätte ich dieses Rennen nie gefahren“

    Was dann folgt, ist eine zauberhafte Liebeserklärung an Victorias Traummann Mark Mateschitz: „Danke an meine große Liebe @m.mateschitz. Ohne dich hätte ich dieses Rennen nie gefahren – und es nicht einmal in Erwägung gezogen, überhaupt an den Start zu gehen. Deine Unterstützung hat alles möglich gemacht.“

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    Auf einem der Fotos, die die TV-Moderatorin („Let‘s Dance“) postete, lachen sie und Mark in die Kamera. Sie schmiegt sich an an ihn, er strahlt übers ganze Gesicht. Und jeder kann sehen: Das große Abenteuer durch die Wüste Saudi-Arabiens hat das Paar nur noch mehr zusammengeschweißt.

    Beim Großen Preis von Österreich im vergangenen August iefen beide eng nebeneinander über das Gelände und warfen sich immer mal wieder verliebte Blicke zu

    Beim Großen Preis von Österreich im vergangenen August iefen beide eng nebeneinander über das Gelände und warfen sich immer mal wieder verliebte Blicke zu

    Was diese Worte noch besonderer macht: Über ihre Beziehung haben Mark Mateschitz und Victoria Swarovski in der Öffentlichkeit bisher nicht viel gesprochen, wollten ihre Liebe ganz privat halten. Nun das große Herzensgeständnis vor aller Welt – schön!

    [–>Swarovski und Mateschitz nutzten falsche Namen

    So cool: Die Kristall-Erbin Victoria Swarovski (Familienvermögen: 4,2 Milliarden Euro) und der Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz (erbte 2022 von seinem Vater Dietrich Mateschitz, dem Mitgründer des Energydrink-Unternehmens Red Bull, 43,5 Milliarden US-Dollar), nahmen undercover bei der härtesten Off-Road-Langstrecken-Rallye der Welt teil!

    So präsentieren sich Victoria Swarovski (32, alias „Vic Flip“) und ihr Beifahrer Stefan Henken (44) auf der Homepage der Rallye Dakar. Victoria dankte Henken auf Instagram: „Der beste Beifahrer, den man sich wünschen kann. Ein absoluter Held dafür, dass du es zwei Wochen lang mit mir im Auto ausgehalten hast“

    So präsentieren sich Victoria Swarovski (32, alias „Vic Flip“) und ihr Beifahrer Stefan Henken (44) auf der Homepage der Rallye Dakar. Victoria dankte Henken auf Instagram: „Der beste Beifahrer, den man sich wünschen kann. Ein absoluter Held dafür, dass du es zwei Wochen lang mit mir im Auto ausgehalten hast“

    Um nicht erkannt zu werden, werden sie in der Teilnehmerliste auf der Homepage der Rallye unter falschen Namen geführt. Victoria trat als „Vic Flip“ als Fahrerin eines Maverick R (leichter Prototyp für Geländewagen) an. Mark Mateschitz lenkte als „Mark Mustermann“ einen Toyota Hilux (Prototyp Cross-Country). Er hat die Rallye-Leidenschaft von seinem Vater geerbt und bereits Erfahrung.

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  • Hettstedt (Sachsen-Anhalt) – Noah ist neun Jahre alt. Und er hat nur

    Hettstedt (Sachsen-Anhalt) – Noah ist neun Jahre alt. Und er hat nur

    Hettstedt (Sachsen-Anhalt) – Noah ist neun Jahre alt. Und er hat nur einen Wunsch: Er will wieder zur Schule gehen. Wie alle anderen. Im Klassenzimmer. Doch seit Wochen sitzt der Junge zu Hause. Aus Angst. Wegen Mobbing und Gewalt.

    Seine Mutter Juliane H. (34) ringt um Worte, wenn sie erzählt, was ihr Sohn im vergangenen Jahr an der Novalis-Grundschule in Hettstedt (Sachsen-Anhalt) erleben musste. Der Schmerz sitzt tief. Die Sorge um ihr Kind noch tiefer.

    Mitschüler drohten mit dem Tod

    Laut internen Schulunterlagen, die BILD vorliegen, wurde Noah über Wochen „eingeschüchtert und bedroht“. Vier Jungen und zwei Mädchen aus seiner Klasse sollen ihm immer wieder zugerufen haben: „Wir töten dich!“ und: „Wir stechen dich ab!“

    Noah hält sich das iPad vor sein Gesicht. Darauf steht, was ihm Mitschüler immer wieder androhen: „Wir töten dich“

    Noah hält sich das iPad vors Gesicht. Darauf steht, was Mitschüler ihm androhen: „Wir töten dich“

    Auf der Toilette und sogar in der Hofpause zogen Mitschüler ihrem Sohn die Hose herunter. Demütigung. Bloßstellung. Mobbing. Ein Mitschüler schlug und trat Noah in den Bauch. „Mein Kind hatte Todesangst“, sagt die Mutter.

    Lange schwieg der Neunjährige. Er fraß alles in sich hinein. Bis es nicht mehr ging. Zu Hause brach Noah zusammen, zog sich völlig zurück. „Es hat lange gedauert, bis er sich öffnen konnte“, sagt Vater David H. (38). Erst nach und nach habe Noah erzählt, was ihm angetan wurde.

    Seitdem geht Noah nicht mehr zur Schule. Seine Eltern unterrichten ihn nun zu Hause.

    [–>Homeschooling wie in Corona-Zeiten

    „Wir bekommen Arbeitsblätter von der Schule“, erzählt Mutter Juliane. „Noah bearbeitet sie, wir schicken alles zurück an die Lehrer.“ Für die 34-Jährige fühlt sich das an wie ein Albtraum: „Es ist, als wären wir wieder im Corona-Lockdown.“

    Daheim am Wohnzimmertisch helfen die Eltern ihrem Sohn beim Erlernen des Unterrichtstoffs

    Papa David und Mama Juliane helfen daheim am Wohnzimmertisch ihrem Sohn beim Lernen

    Noah wird psychologisch betreut. Die Diagnose „Angstzustände/Angststörung“ ist der Schule bekannt. Die Schulleiterin schlug vor: „Wenn Noah Sehnsucht nach der Schule hat, kann er gern 1./2. Stunde mal in die Schule kommen.“

    Schule lehnt Wunsch der Eltern ab

    Juliane H. bat darum, während dieser Stunden im Schulflur warten zu dürfen: „Das hatte sich unser Noah gewünscht, einfach um das sichere Gefühl zu haben, Mama ist in Reichweite.“ Aus Sicht der Eltern wäre das notwendig gewesen. Denn einer der Schläger (11) griff bereits eine pädagogische Mitarbeiterin der Schule an und verletzte sie. Der Vorfall ist aktenkundig. Doch die Schule lehnte ab – wegen „versicherungstechnischer Probleme“. Eine Lösung gab es nicht.

    Die Schulprotokolle belegen die Mobbing- und Gewaltattacken gegen den 9-Jährigen

    Die Schulprotokolle belegen die Mobbing- und Gewaltattacken gegen den 9-Jährigen

    Dann wandte sich die Familie an den Anti-Mobbing-Aktivisten Carsten Stahl (53). Der riet den Eltern, Anzeige bei der Kripo zu erstatten.

    Anti-Mobbing-Coach bietet Schule Unterstützung an

    BILD konfrontierte das Landesschulamt mit dem Fall. In der Stellungnahme heißt es: „Es ist ungeklärt, ob es sich um Mobbing im fachlich zutreffenden Sinne oder einen anders gelagerten Konflikt zwischen Kindern handelt. Noah ist seit dem 29. Oktober nicht mehr in der Schule. Eine klärende Fallbearbeitung, die Noah einbeziehen muss, ist darum bisher nicht möglich gewesen.“ Außerdem wird darauf verwiesen, dass „keines der beteiligten Kinder strafmündig“ sei.

    Der bekannte Anti-Mobbing-Aktivist Carsten Stahl (53) bietet der Novalis-Grundschule seine Hilfe an

    Der bekannte Anti-Mobbing-Aktivist Carsten Stahl (53) bietet der Novalis-Grundschule seine Hilfe an

    Konsequenzen gab es bislang nicht. Die verantwortlichen Schüler wurden bislang nicht zur Rechenschaft gezogen. „Die Eltern des Schlägers gaben bei der Schule Schokolade und Blumen ab. Als könnten ein paar Süßigkeiten das Problem erledigen“, sagt Noahs Mutter wütend. Inzwischen wird der Familie ein Schulwechsel nahegelegt. Für die Eltern ein Schlag ins Gesicht: „Das wäre totale Opfer-Täter-Umkehr. Bestraft würde unser Junge, der die Schule wechseln müsste.“