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Categorie: Nieuws

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    Iranische Diaspora in Deutschland: Gemeinsam wären wir stark

    Gegen die Gewaltherrschaft der Mullahs sind fast alle Iraner in Deutschland. Doch da hört der Konsens schon auf. Ist Demokratie das Ziel? Oder eine Rückkehr der Monarchie? Und was ist mit Israel? Über eine lebendige Streitkultur, die vor allem einem nutzt: dem Regime.

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    Tradition in München: „Alarm, Alarm“ – die Schäffler kommen

    Löcher in den Schuhen, Partylichter im Bus und jede Menge Ausdauer: Alle sieben Jahre tanzen die Schäffler in München. Neun Auftritte sind es an diesem Samstag. Wie die Tänzer sich vorbereiten – und welche Frau als einzige einen Platz unter lauter Männern hat.

  • Momentaufnahmen im Januar: Bilder des Tages

    Momentaufnahmen im Januar: Bilder des Tages

    (Foto: Osamah Abdulrahman/AP)

    Krumme Klinge: Den Dolch schwenkend, führen Jemeniten zu Beginn des Honigfestivals in Sanaa einen Tanz auf. In Jemen wird Honig als wichtiges kulturelles Gut gefeiert.

    (Foto: Takashi Aoyama/Getty Images)

    Stolzer Aufschrei: Ein Mann gießt sich während der Reinigungszeremonie im Kanda-Myojin-Schrein in Tokio, Japan, eiskaltes Wasser über den Kopf. Das Ritual dient dazu, böse Geister fernzuhalten.

    (Foto: Carlos Osorio/REUTERS)

    Pelziger Wächter: Eine Katze hat es sich auf der Chinesischen Mauer gemütlich gemacht. Das Bauwerk gehört zum Weltkulturerbe. Seine Stufen und Vorsprünge bieten Windschutz und unzählige Verstecke.

    (Foto: STEFANO RELLANDINI/AFP)

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    (Foto: Rajesh Kumar Singh/AP/dpa)

    Nasses Spektakel: Hindu-Asketen und Gläubige baden am Sangam, dem Zusammenfluss von Ganges und Yamuna. Sie feiern Magh Mela, eines der bedeutendsten hinduistischen Pilgerfeste Indiens.

    (Foto: Vadim Skryabin/REUTERS)

    Eisiger Marathon: Das sibirische Dorf Oimjakon ist als Kältepol bekannt. Temperaturen von minus 41 Grad halten die Athleten nicht davon ab, an einem Laufwettbewerb teilzunehmen.

  • Proteste in Minneapolis: Eine Richterin setzt ICE Grenzen

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    Auf manchen Videos aus Minneapolis ist zu sehen, wie Protestierende die Agenten der Einwanderungsbehörde ICE mit Schneebällen bewerfen. Die meisten Aufnahmen zeigen Menschen, die das Geschehen filmen. Einige rufen dabei „Schande!“ Ist das erlaubt?

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    Bundesregierung: Das Transparenzgesetz der Regierung hat eine Schattenseite

    Werbung ist manipulativ. Immer. Das ist ihr Sinn. Sie rückt die Vorzüge eines Produkts ins Rampenlicht. Sie schiebt die Nachteile in den Schatten. Das ist auch bei politischer Werbung so, vor Landtags- oder Kommunalwahlen zum Beispiel: „Besser für unser Land“, „Wirtschaft entfesseln“, „Vieles erreicht“ et cetera pp. Und damit können mündige Menschen gut umgehen, die ja wissen, dass das so ist, und die gelernt haben (oder lernen müssen), dass man nicht alles glaubt. Wirklich problematisch ist nur Schleichwerbung. Das bedeutet, dass Werbung nicht wie Werbung aussieht. Sondern wie normaler, redaktioneller Inhalt in einer Zeitung oder Zeitschrift. Damit wird nicht nur manipuliert, sondern getäuscht – um die Skepsis von Bürgerinnen und Bürgern zu unterlaufen.

  • Zum Tod von Rocco Commisso: Ein Mann aus einer alten Welt

    Zum Tod von Rocco Commisso: Ein Mann aus einer alten Welt

    An einem Sommertag vor sechseinhalb Jahren stellte Rocco Commisso sich in Florenz vor, er wählte bleibende Worte: „Ich bin kein Patrone, ich bin ein Fan“, sagte der neue Besitzer der AC Florenz damals, zu einer italienischen Fußballöffentlichkeit, die ihren Respekt immer auch über Titel bekundet. Trainer nennen sie in Italien Mister, Vorsitzende Presidente, Eigentümer Patrone. Commisso nannten sie schlichtweg Rocco, weil er das so wollte. Und weil er es nie anders gekannt hatte.

    Aus einem kleinen Küstenort in Kalabrien stammten die Commissos, Rocco war zwölf Jahre alt, als er von dort wegziehen musste. Auf die Suche nach einem besseren Leben machte sich die Familie im Jahr 1961, sie kamen nach New York City. Die Bronx wurde zu Commissos zweiter Heimat, später studierte er an der Columbia-Universität, das Stipendium bekam er als Mitglied der Fußballmannschaft bezahlt.

    „Die Erfüllung des American Dream“ sei er mit seiner Geschichte, sagte Commisso viele Jahre später, als er für das berühmte Fernsehformat „60 Minutes“ interviewt wurde. Einer der 200 reichsten Menschen der USA war er da geworden mit seinem Unternehmersinn. Commisso hatte frühzeitig erkannt, wie sich der Fernsehmarkt in den USA entwickeln würde, er gründete 1995 Mediacom, bis heute der fünftgrößte Kabelfernsehanbieter des Landes. Seine Leidenschaft aber blieb immer der Fußball.

    Seine menschliche Art gefiel den Leuten

    An der Columbia stiftete er ein neues Fußballstadion, trug als Besitzer zur Neuerfindung des Traditionsklubs New York Cosmos bei und fand 2019 einen Weg in die alte Heimat. Er kaufte die marode Fiorentina und wurde einer der meist geschätzten Vereinseigentümer des Landes. Doch es waren nicht (nur) die sportlichen Erfolge, es war vor allem die herzliche, menschliche Art, die den Leuten gefiel.

    Bemerkenswert ehrlich war Commisso stets, manchmal auch derb. Die Agnellis, Besitzerfamilie von Juventus Turin, nannte er mal „motherfuckers“, in seinem typischen Italo-Englisch. Wie eine Figur aus einem Film von Scorsese oder Coppola klang er dann. Wie ein Mann aus einer alten Welt, der sich von seinem Instinkt und seinem Menschenverständnis leiten ließ. Wie ein Gegenentwurf zu den Investoren und Zahlenjongleuren, die den Fußball als Geschäft sehen, nicht als Liebesaffäre.

    In der Nacht auf Samstag starb Commisso im Alter von 76 Jahren in New York, die Spieler seiner Fiorentina erinnerten am Sonntag beim Aufwärmen mit einem T-Shirt an ihn. Die Nummer eins war auf dem Rücken zu sehen, darüber der Name: Rocco.

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    Premiere an den Kammerspielen: Wenn Pinocchio atmet, rülpst ein Wal

    Der Hinweis ist nicht der einfachste: Was ist das italienische Wort für Pinie und das für Auge? Welcher Titel entsteht aus den beiden? Genau, „Pinocchio“. Das Publikum in den Münchner Kammerspielen lässt Konstantin Schumann auf der Bühne schon etwas zappeln, bis es die Antwort nach vorne ruft. Zuerst ist eine Erwachsenenstimme zu hören, dann folgen weitere zaghafte Rufer. Kinder sind eigentlich genug da, die sonst gerne im Theater ihr Wissen herausschreien. Aber sie gleich nach italienischen Begriffen zu Fragen, das ist schon eine Barriere.

  • Uganda: Unruhen nach Wahl

    Uganda: Unruhen nach Wahl

    In Uganda ist Langzeitpräsident Yoweri Museveni im Amt bestätigt worden. Laut Wahlkommission kam der 81-Jährige bei der Wahl vom Donnerstag auf 71,6 Prozent der Stimmen, sein stärkster Gegner Bobi Wine auf 24,7 Prozent. Wine warf Museveni Manipulationen und Einschüchterung vor und rief die Bevölkerung auf, das Ergebnis nicht anzuerkennen. Gegen den Verlauf der Wahl und der Stimmenauszählung kam es nach Medienberichten zu Protesten in vielen Teilen des Landes. Mehr als 400 Personen seien festgenommen worden, meldete die Zeitung Monitor am Sonntag. Seit Donnerstag seien mindestens zwölf Menschen von Sicherheitskräften getötet worden, berichtete die Zeitung bereits am Vortag. Von Dienstagabend bis Samstagabend war das Internet in Uganda auf Anweisung der Kommunikationsbehörde weitgehend abgeschaltet worden, Berichte über die Lage drangen kaum nach außen. Nach dem Ende der Blockade verbreitete Wine auf der Plattform X ein Video, auf dem einige wenige Leute massenweise Stimmzettel für Museveni ausfüllen. Bereits der Wahlkampf war von Einschüchterung und Repression überschattet gewesen. Die Auftritte von Wine, mit bürgerlichem Namen Robert Kyagulanyi, waren geprägt von Gewalt durch die Sicherheitskräfte. Am Tag nach der Wahl wurden Berichte bekannt, wonach das Militär das Haus Wines umstellte. Über den Verbleib des Politikers wurde spekuliert. Ihm sei es gelungen zu entkommen, schrieb der ehemalige Pop-Star. Die Wahlbeobachtungsmission der Afrikanischen Union (AU) erklärte in ihrem ersten Bericht, dass Internetsperren das Recht auf Information und freie Meinungsäußerung eingeschränkt hätten, und stellte die Unabhängigkeit der Wahlkommission infrage.

  • Wahlen: Jede politische Werbung muss erkennbar sein

    Wahlen: Jede politische Werbung muss erkennbar sein

    In Deutschland sollen bald neue, strenge Regeln für Wahlwerbung gelten. Wie streng genau, das ist noch offen und wird nun in Berlin diskutiert. Kurz vor Weihnachten hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf eingebracht, der eine lange Liste von Pflichten aufzählt, die künftig für alle Parteien, Verbände und NGOs gelten sollen. Das meiste davon ist unumgänglich, weil sich die EU-Regierungen und das EU-Parlament schon 2023 darauf geeinigt hatten, europaweit striktere Standards einzuführen, um die „Transparenz“ bei politischer Werbung zu erhöhen. Das Ziel ist: Wähler sollen besser informiert werden – und weniger manipuliert.

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    Mercosur-Abkommen: Europa hat auch mal einen Grund zu feiern

    Europäer und Lateinamerikaner wollten den Füller gerade für die Unterschrift ansetzen, da hatte Donald Trump schon auf sein Truth-Social-Knöpfchen gedrückt. Während in Asunción mit dem Mercosur-Abkommen der größte Handelsraum der Welt entstand, verhängte der US-Präsident über seinen Social-Media-Kanal Zölle gegen die Unterstützer eines unabhängigen Grönland. Was freier Handel zusammenbringt und wer dafür steht, wird selten binnen nur einer Stunde so klar wie an diesem Wochenende. Die einen öffnen sich, der andere schottet sich ab. Die einen steuern in Frieden, der andere in Krieg.