Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Zum Tod von Rocco Commisso: Ein Mann aus einer alten Welt

    Zum Tod von Rocco Commisso: Ein Mann aus einer alten Welt

    An einem Sommertag vor sechseinhalb Jahren stellte Rocco Commisso sich in Florenz vor, er wählte bleibende Worte: „Ich bin kein Patrone, ich bin ein Fan“, sagte der neue Besitzer der AC Florenz damals, zu einer italienischen Fußballöffentlichkeit, die ihren Respekt immer auch über Titel bekundet. Trainer nennen sie in Italien Mister, Vorsitzende Presidente, Eigentümer Patrone.…



  • Zum Tod von Rocco Commisso: Ein Mann aus einer alten Welt

    Zum Tod von Rocco Commisso: Ein Mann aus einer alten Welt

    An einem Sommertag vor sechseinhalb Jahren stellte Rocco Commisso sich in Florenz vor, er wählte bleibende Worte: „Ich bin kein Patrone, ich bin ein Fan“, sagte der neue Besitzer der AC Florenz damals, zu einer italienischen Fußballöffentlichkeit, die ihren Respekt immer auch über Titel bekundet. Trainer nennen sie in Italien Mister, Vorsitzende Presidente, Eigentümer Patrone.…

Zum Tod von Rocco Commisso: Ein Mann aus einer alten Welt

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An einem Sommertag vor sechseinhalb Jahren stellte Rocco Commisso sich in Florenz vor, er wählte bleibende Worte: „Ich bin kein Patrone, ich bin ein Fan“, sagte der neue Besitzer der AC Florenz damals, zu einer italienischen Fußballöffentlichkeit, die ihren Respekt immer auch über Titel bekundet. Trainer nennen sie in Italien Mister, Vorsitzende Presidente, Eigentümer Patrone. Commisso nannten sie schlichtweg Rocco, weil er das so wollte. Und weil er es nie anders gekannt hatte.

Aus einem kleinen Küstenort in Kalabrien stammten die Commissos, Rocco war zwölf Jahre alt, als er von dort wegziehen musste. Auf die Suche nach einem besseren Leben machte sich die Familie im Jahr 1961, sie kamen nach New York City. Die Bronx wurde zu Commissos zweiter Heimat, später studierte er an der Columbia-Universität, das Stipendium bekam er als Mitglied der Fußballmannschaft bezahlt.

„Die Erfüllung des American Dream“ sei er mit seiner Geschichte, sagte Commisso viele Jahre später, als er für das berühmte Fernsehformat „60 Minutes“ interviewt wurde. Einer der 200 reichsten Menschen der USA war er da geworden mit seinem Unternehmersinn. Commisso hatte frühzeitig erkannt, wie sich der Fernsehmarkt in den USA entwickeln würde, er gründete 1995 Mediacom, bis heute der fünftgrößte Kabelfernsehanbieter des Landes. Seine Leidenschaft aber blieb immer der Fußball.

Seine menschliche Art gefiel den Leuten

An der Columbia stiftete er ein neues Fußballstadion, trug als Besitzer zur Neuerfindung des Traditionsklubs New York Cosmos bei und fand 2019 einen Weg in die alte Heimat. Er kaufte die marode Fiorentina und wurde einer der meist geschätzten Vereinseigentümer des Landes. Doch es waren nicht (nur) die sportlichen Erfolge, es war vor allem die herzliche, menschliche Art, die den Leuten gefiel.

Bemerkenswert ehrlich war Commisso stets, manchmal auch derb. Die Agnellis, Besitzerfamilie von Juventus Turin, nannte er mal „motherfuckers“, in seinem typischen Italo-Englisch. Wie eine Figur aus einem Film von Scorsese oder Coppola klang er dann. Wie ein Mann aus einer alten Welt, der sich von seinem Instinkt und seinem Menschenverständnis leiten ließ. Wie ein Gegenentwurf zu den Investoren und Zahlenjongleuren, die den Fußball als Geschäft sehen, nicht als Liebesaffäre.

In der Nacht auf Samstag starb Commisso im Alter von 76 Jahren in New York, die Spieler seiner Fiorentina erinnerten am Sonntag beim Aufwärmen mit einem T-Shirt an ihn. Die Nummer eins war auf dem Rücken zu sehen, darüber der Name: Rocco.