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    Die Derby-Woche beim HSV ist kurz. Im Anschluss ans Gladbach-0:0 war Sonntag

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    Zehn Milliarden Dollar für Schadenersatz und Vergleiche hat der Dax-Konzern Bayer bisher an US-Kläger gezahlt. Diese machen den Unkrautvernichter Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich. Und für 65 000 noch offene Verfahren hat das Leverkusener Unternehmen sieben Milliarden Euro Rückstellungen gebildet. Doch an diesem Wochenende traf der Supreme Court der USA eine Entscheidung, die Bayer vielleicht…

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    Bei einem mutwilligen Akt der Zerstörung ist in der Allershausener Pfarrkirche St. Joseph Sachschaden in einem hohen dreistelligen Euro-Bereich angerichtet worden. Laut dem Bericht der Polizeiinspektion Freising hat ein unbekannter Täter am Donnerstag irgendwann im Zeitraum zwischen 11 und 16.30 Uhr Gebetszettel aus dem Opferstock entnommen und sie auf Kerzen verbrannt, wodurch es zu einer…

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    Bei einer Kontrollfahrt am Samstagmorgen haben Mitarbeiter der Straßenmeisterei Erding einen Wasserrohrbruch unter der Straßendecke der Markt Schwabener Straße in Finsing entdeckt. Die Fahrbahn war durch das austretende Leitungswasser bereits überschwemmt. Die Straße wurde laut Polizeiangaben für einige Stunden gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Während der Reparaturarbeiten an der gebrochenen Wasserleitung war im Gemeindeteil Finsing…

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    ManUnited vs City: Der Trainer-Joker sticht im Derby

    Was Ole Gunnar Solskjaer einst auf dem Platz für Manchester United war, ist Michael Carrick an der Seitenlinie: eine Art Edeljoker. Solskjaer drehte als Einwechselspieler verloren geglaubte Spiele mit späten Toren; Carrick übernimmt bei United immer wieder kurzfristig als Interimstrainer. Im November und Dezember 2021 sprang der frühere Mittelfeldspieler, der in seiner aktiven Zeit mit…

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    Zwischen Dietramszell und Holzkirchen: Autofahrer kracht mit zwei Promille gegen Baum

    Mit zwei Promille Alkohol im Blut ist ein 33-jähriger Autofahrer in der Nacht auf Sonntag auf halber Strecke zwischen Dietramszell und Holzkirchen gegen einen Baum gefahren. „Der Fahrzeugführer blieb glücklicherweise unverletzt“, heißt es im Polizeibericht. Das Auto des massiv betrunkenen Mannes war nach dem Unfall hingegen Schrott. Der Schaden wird auf 55 000 Euro geschätzt.…

Categorie: Nieuws

  • Die Derby-Woche beim HSV ist kurz. Im Anschluss ans Gladbach-0:0 war Sonntag

    Die Derby-Woche beim HSV ist kurz. Im Anschluss ans Gladbach-0:0 war Sonntag

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    Die Derby-Woche beim HSV ist kurz. Im Anschluss ans Gladbach-0:0 war Sonntag im Volkspark frei. Montagnachmittag beginnt die Vorbereitung auf das Stadt-Duell Freitag (20.30 Uhr, Sky) beim FC St. Pauli. Der Bundesliga-Aufsteiger brennt nach dem Kläglich-0:2 im Hinspiel auf Revanche.

    Mittelfeld-Maschine Nicolai Remberg (25): „Wir haben nach dem Hinspiel etwas gutzumachen. Das war kein gutes Spiel von uns. Wir wollen natürlich ein anderes Gesicht zeigen.“

    HSV: Wer muss gegen St. Pauli auf die Bank?

    In den Trainings-Einheiten bis zum Auftritt am Millerntor gibt es beim HSV zwei heiße Derby-Duelle. In der Abwehr-Kette kämpfen Jordan Torunarigha (28) und Daniel Elfadli (28) um den Startelf-Platz. In der Mittelfeld-Zentrale geht es um den Remberg-Partner: Albert Sambi Lokonga (26) oder Fabio Vieira (25)?

    Gerücht um Sportvorstand: „Beim HSV lege ich nie auf“

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    Lokonga lag in den vergangenen Wochen in dem Rennen klar vorn. Vieira musste auf die rechte Offensiv-Seite ausweichen. Nach einem Schlag auf die Wade im Donnerstag-Training musste der Belgier gegen Mönchengladbach passen. Vieira rückte in die zentrale Rolle. Da legte der Techniker insbesondere in der ersten Hälfte eine starke Vorstellung hin.

    Im HSV-Umfeld wird immer wieder spekuliert, dass der Portugiese im Zentrum besser zurechtkommt. Intern hat man da eine andere Einschätzung. Zum einen hat Vieira – wenn er rechts spielt – taktisch alle Freiheiten, um in die Mitte zu ziehen. Zum anderen bezeichnet der Leih-Profi von Arsenal London die Position selbst als seine beste.

    [–>Ähnlich eng ist es in der Dreierkette. Elfadlis Gelb-Rot-Sperre nutzte Torunarigha, um Pluspunkte zu sammeln. Die Zahlen des langjährigen Hertha-Kickers (2006 bis 2022) waren überzeugend. Er hatte gegen Gladbach die meisten Ballkontakte (107), spielte die meisten Pässe (84) und führte beim HSV die meisten Zweikämpfe (22). Allerdings: Nach der ersten Unsicherheit folgten gleich zwei, drei weitere Wackler.

    Auf jeden Fall wird HSV-Trainer Merlin Polzin (35) auf beiden Positionen in den nächsten Tagen genau hinschauen.

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    Ein kurzer Moment im Studio. Stille. Günther Jauch schaut den Kandidaten an. 64.000 Euro stehen auf dem Spiel. Die Frage: „Ein sogenannter Big Tusker ist ein …?“ Johannes Vorspohl zögert. Der letzte Joker passt. Die Antwort bleibt aus. Und mit ihr verschwindet die Chance auf viel Geld.

    So lief es am 8. Januar 2026 in der „3-Millionen-Euro-Woche“ von „Wer wird Millionär?“. In der Spezialausgabe saßen nur Lehrer auf dem Ratestuhl. Doch selbst erfahrene Quizfans mussten bei dieser Tierfrage kurz schlucken, wie PETBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) berichtet.

    Zur Auswahl standen vier Antworten: Traktor, Elefant, Computer oder Hoodie. Die richtige Lösung: ein Elefant mit XXL-Stoßzähnen. Doch hinter dem Begriff Big Tusker steckt weit mehr als nur eine Quizfrage.

    Was ist ein „Big Tusker“?

    Als Big Tusker, auch Super-Tusker genannt, gelten afrikanische Elefantenbullen mit extrem großen Stoßzähnen. Jeder einzelne wiegt mindestens 50 Kilogramm. Manche sind so lang, dass sie fast den Boden berühren. Weltweit gibt es davon heute nur noch höchstens 25 Tiere. Die meisten leben im Grenzgebiet zwischen dem Amboseli-Nationalpark in Kenia und dem West-Kilimanjaro in Tansania.

    So beeindruckend diese Elefanten sind, so düster ist ihre Geschichte. Denn genau ihre riesigen Stoßzähne machen sie zur Zielscheibe. Innerhalb von nur acht Monaten wurden fünf dieser Super-Tusker getötet. Nicht von Wilderern. Sondern im Rahmen legaler Trophäenjagd in Tansania, wie die Organisation Pro Wildlife berichtet.

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    Warum alte Elefanten unersetzlich sind

    Große, alte Bullen sind nicht nur Schmuckstücke der Savanne. Sie sind das Rückgrat der Population. Studien aus dem Amboseli-Nationalpark zeigen, dass Elefantenbullen ab etwa 35 Jahren für einen Großteil des Nachwuchses verantwortlich sind. Sie stabilisieren soziale Strukturen und sorgen für Ordnung.

    Eine große Untersuchung aus dem Jahr 2024 zeigte zudem, dass Elefantenkühe gezielt ältere Bullen bevorzugen. Sie stehen für Erfahrung, gute Gene und soziale Kompetenz. Diese Tiere übernehmen Führungsrollen, dämpfen Aggressionen und halten Gruppen zusammen.

    Fehlen sie, kippt das Gleichgewicht. Junge Männchen werden aggressiver. Der Zusammenhalt bricht. Die Überlebenschancen des Nachwuchses sinken. Genau dieses Szenario droht jetzt.

    Mehr als eine Quizfrage

    Was im Fernsehstudio nur ein Rätsel für 64 000 EUR war, ist in Afrika eine Frage von Leben und Tod. Jeder getötete Big Tusker reißt eine Lücke, die nicht mehr zu schließen ist. Was wir verlieren, sind nicht nur riesige Stoßzähne – sondern die stillen Hüter einer ganzen Art.

  • Abzug nach nur 44 Stunden: Am Sonntagmittag flog das Erkundungsteam der Bundeswehr

    Abzug nach nur 44 Stunden: Am Sonntagmittag flog das Erkundungsteam der Bundeswehr

    Abzug nach nur 44 Stunden: Am Sonntagmittag flog das Erkundungsteam der Bundeswehr wieder von Grönland ab! BILD entdeckte die 15 Sol…
  • Evangelische Akademie Tutzing: „Menomorphosen“-Lesung mit Jule Ronstedt

    Evangelische Akademie Tutzing: „Menomorphosen“-Lesung mit Jule Ronstedt

    Die Schauspielerin Jule Ronstedt wird bei einer Lesung in der evangelischen Akademie Tutzing aus ihrem Buch „Menomorphosen“ zum Thema Wechseljahre lesen und sprechen. „Ich stecke selbst mittendrin“, versichert Ronstedt laut einer Pressemitteilung der Veranstalter, die sich wiederum freuen, eine glaubwürdige Repräsentantin für das Thema gefunden zu haben. Der Abend im Format Tutzing Salon finden am Donnerstag, 22. Januar statt, Beginn ist um 19 Uhr.

    Die 54-Jährige räumt ein, es sei alles nicht so leicht, aber eben auch normal: „Dass die vielen Tränen, die Gefühlsachterbahn, die Trennung nach 23 Jahren Ehe, die schwindenden Rollenangebote mit zunehmendem Alter und das Loslassen des erwachsen gewordenen Kindes alles Themen sind, die dazu gehören und für die ich mich nicht schämen muss und will.“

    Die Wechseljahre stellten völlig neue Fragen an die Frau, ihr Körperempfinden, aber auch an Gesellschaft, Beziehungen und Arbeitswelt. Anmeldungen sind über www.ev-akademie-tutzing.de möglich.

  • Dax-Konzern: Hoffnung für Bayer bei Glyphosat-Klagen

    Dax-Konzern: Hoffnung für Bayer bei Glyphosat-Klagen

    Zehn Milliarden Dollar für Schadenersatz und Vergleiche hat der Dax-Konzern Bayer bisher an US-Kläger gezahlt. Diese machen den Unkrautvernichter Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich. Und für 65 000 noch offene Verfahren hat das Leverkusener Unternehmen sieben Milliarden Euro Rückstellungen gebildet. Doch an diesem Wochenende traf der Supreme Court der USA eine Entscheidung, die Bayer vielleicht helfen könnte, die Klageflut einzudämmen.

  • Mobile Sauna: „Überall, wo du den Grill anschmeißen darfst, darfst du auch saunieren“

    Mobile Sauna: „Überall, wo du den Grill anschmeißen darfst, darfst du auch saunieren“

    Ein Bad in der Isar bei etwa vier Grad kaltem Wasser – klingt nicht unbedingt nach einer einladenden Vorstellung. Verlockender wäre es vielleicht, wenn am Ufer eine Sauna zum anschließenden Aufwärmen bereitstehen würde. Jochen Ihle von der Fahrradwerkstatt Gelber Esel hat dafür eine mögliche Lösung: Er hat eine mobile Sauna gebaut, transportierbar auf einem Fahrradanhänger.

  • Allershausen: Vandalismus in der Pfarrkirche

    Allershausen: Vandalismus in der Pfarrkirche

    Bei einem mutwilligen Akt der Zerstörung ist in der Allershausener Pfarrkirche St. Joseph Sachschaden in einem hohen dreistelligen Euro-Bereich angerichtet worden. Laut dem Bericht der Polizeiinspektion Freising hat ein unbekannter Täter am Donnerstag irgendwann im Zeitraum zwischen 11 und 16.30 Uhr Gebetszettel aus dem Opferstock entnommen und sie auf Kerzen verbrannt, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung kam.

    Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer sachdienliche Hinweise zur Aufklärung dieses speziellen Falls von Vandalismus geben kann, melde sich bitte bei der Inspektion Freising, Telefon 08161/53050.

  • Wegen Rohbruch: Finsing auf dem Trockenen

    Wegen Rohbruch: Finsing auf dem Trockenen

    Bei einer Kontrollfahrt am Samstagmorgen haben Mitarbeiter der Straßenmeisterei Erding einen Wasserrohrbruch unter der Straßendecke der Markt Schwabener Straße in Finsing entdeckt. Die Fahrbahn war durch das austretende Leitungswasser bereits überschwemmt.

    Die Straße wurde laut Polizeiangaben für einige Stunden gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Während der Reparaturarbeiten an der gebrochenen Wasserleitung war im Gemeindeteil Finsing die Wasserversorgung vorübergehend unterbrochen.

  • ManUnited vs City: Der Trainer-Joker sticht im Derby

    ManUnited vs City: Der Trainer-Joker sticht im Derby

    Was Ole Gunnar Solskjaer einst auf dem Platz für Manchester United war, ist Michael Carrick an der Seitenlinie: eine Art Edeljoker. Solskjaer drehte als Einwechselspieler verloren geglaubte Spiele mit späten Toren; Carrick übernimmt bei United immer wieder kurzfristig als Interimstrainer. Im November und Dezember 2021 sprang der frühere Mittelfeldspieler, der in seiner aktiven Zeit mit dem Verein fünf englische Meisterschaften gewann, nach Solskjaers Entlassung für drei Partien ein, ehe Ralf Rangnick bis Saisonende verpflichtet wurde. Dabei gelangen Carrick beachtliche Resultate: Siege gegen Unai Emerys Villarreal in der Champions League und Mikel Artetas Ar­se­nal in der Premier League sowie ein Remis gegen Thomas Tuchels Chelsea. Nach der Trennung vom Portugiesen Rúben Amorim zu Jahresbeginn setzt der Rekordmeister nun erneut auf Carrick – diesmal bis zum Saisonende. Und abermals gelang dem 44-Jährigen, der zuletzt drei Jahre in Middlesbrough gearbeitet hatte, ein hervorragender Start.

    Im 198. Manchester-Derby besiegte United im Old Trafford den ungeliebten Stadtrivalen City mit 2:0. Der erste Sieg des Jahres brachte nicht nur eine vernünftige Ausgangslage für die Rückkehr in die Champions League, sondern auch große Erleichterung. Nach den Toren von Bryan Mbeumo (65.) und Patrick Dorgu (76.) führte Carrick am Seitenrand kleine Freudentänze auf. Spieler und Zuschauer feierten ausgelassen – und Trainerlegende Alex Ferguson grinste so versc­hmitzt, als hätte er dem „lärmenden Nachbarn“, wie er City einst genannt hatte, eine Schippe Schnee vor die Haustür geschaufelt. „Das war das beste Manchester-United-Spiel seit Jahren. Sie spielten wie zu Zeiten von Sir Alex“, sagte TV-Analyst Michael Ow­en, früherer Liverpool-Profi und damit unverdächtig für übertriebenes United-Lob.

    City gab nur einen einzigen Schuss aufs gegnerische Tor ab, während United neben den zwei Toren noch Latte und Pfosten traf und drei weitere Tore wegen minimaler Abseitspositionen aberkannt bekam. In der Torwahrscheinlichkeit der beiden Mannschaften lag United bei 3,81 zu 0,47 – derart eindeutig war City in dieser Hinsicht in der fast zehnjährigen Amtszeit von Pep Guardiola noch nie unterlegen. Beispielhaft für die aktuellen Formkurven – City holte nur drei Punkte in den vier jüngsten Spielen – waren die 14 Ballkontakte von Erling Haaland. Der City-Torjäger sprintete bei seiner Auswechslung kurz vor Schluss unter dem Spott der United-Anhänger vom Platz. In den jüngsten sieben Spielen traf er nur ein Mal, per Elfmeter gegen Brighton.

    Guardiola kritisierte seine Offensive später als „ausrechenbar“, und der Klub hat darauf bereits reagiert: Nach Transferausga­ben von 420 Millionen Euro im Kalenderjahr 2025 akquirierte man in diesem Januar den Flügelspieler Antoine Semenyo für 72 Mil­lio­nen aus Bournemouth. Zudem einigte man sich mit Crystal Palace auf die sofortige Übernahme des Verteidigers Marc Guéhi für 23 Millionen, den auch der FC Bayern ins Blickfeld genommen hatte. City fehlen derzeit mehrere Stammspieler in der Abwehr. Immerhin vergrößerte sich der Rückstand auf Tabellenführer Arsenal nur auf sieben Punkte, weil die Gunners parallel nicht über ein 0:0 in Nottingham hinauskamen.

    Reibungspunkte mit den Chefs vermeidet Carrick: Er nahm sich alle personellen Empfehlungen für die Startelf zu Herzen

    Der Prestigesieg bestätigte derweil das Potenzial von United. Als Reaktion auf das Aus von Coach Amorim, der mehr Entscheidungsgewalt gefordert hatte, bemühte sich Carrick sichtbar, Spannungen abzubauen. Seine Aufstellung wirkte, als hätte er alle Empfehlungen aus dem Verein berücksichtigt. Er stellte defensiv von Dreier- auf Viererkette um und ließ Mittelfeldtalent Kobbie Mainoo von Beginn an ran. Beides zahlte sich aus: Mainoo lieferte ein starkes Spiel, und die Abwehr machte keine Fehler – auch weil der zuletzt angeschlagene Harry Maguire und der von einer Kreuzbandblessur genesene Lisandro Martínez erstmals seit Langem wieder gemeinsam aufliefen. So verfügte Uniteds Hintermannschaft wieder über die nötige Stabilität. Darüber hinaus profitierte Carrick von der Rückkehr der offensiven Schlüsselspieler Mbeumo und Amad Diallo vom Afrika-Cup. Auf der Tribüne zeigten sich die nebeneinander sitzenden Anteilseigner Jim Ratcliffe (Ineos), Geschäftsführer Omar Berrada und Sportdirektor Jason Wilcox zufrieden – ein klares Zeichen für Geschlossenheit auf Führungsebene.

    Vor allem Wilcox war nach dem bereits zweiten Trainerwechsel seit Ratcliffes Einstieg vor zwei Jahren in die Kritik geraten. Auf einer internen Veranstaltung im Herbst, die mitgefilmt und ins Internet gestellt wurde, hatte Wilcox eingeräumt, dass er dazu neige, sich in die Arbeit eines Trainers einzumischen – was problematisch sein könne. Mit dem zurückhaltend auftretenden Carrick dürfte es nun kaum Reibungspunkte geben. Er spielte von 2006 bis 2018 für United und sammelte danach Erfahrungen im Trainerteam von José Mourinho und Solskjaer.

    Carricks Analyse des City-Spiels fiel betont nüchtern aus. Man werde sich von diesem Erfolg nicht blenden lassen, sagte er. Im Rest der Saison kann er sich als Alternative zu den hochgehandelten Trainerkandidaten ab Sommer empfehlen, zu denen auch der Österreicher Oliver Glasner gehört, der seinen Vertrag im Juni bei Crystal Palace auslaufen lässt. Die dauerhafte Chefrolle schloss Carrick für sich zwar nicht grundsätzlich aus, dieses Szenario gilt jedoch als eher unwahrscheinlich. Eher sieht es danach aus, dass er anschließend wieder in seine Rolle als „Trainer-Joker“ für Manchester United zurückkehrt.

  • Zwischen Dietramszell und Holzkirchen: Autofahrer kracht mit zwei Promille gegen Baum

    Zwischen Dietramszell und Holzkirchen: Autofahrer kracht mit zwei Promille gegen Baum

    Mit zwei Promille Alkohol im Blut ist ein 33-jähriger Autofahrer in der Nacht auf Sonntag auf halber Strecke zwischen Dietramszell und Holzkirchen gegen einen Baum gefahren. „Der Fahrzeugführer blieb glücklicherweise unverletzt“, heißt es im Polizeibericht. Das Auto des massiv betrunkenen Mannes war nach dem Unfall hingegen Schrott. Der Schaden wird auf 55 000 Euro geschätzt.

    Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten, dass der Mann nach Alkohol roch. Da der Atemtest einen so hohen Wert anzeigte, wurde ihm umgehend der Führerschein abgenommen. Sein Unfall ist wegen der hohen Alkoholisierung keine Privatsache mehr, ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.