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  • EU plant Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Euro Europa reagiert auf

    EU plant Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Euro Europa reagiert auf

    EU plant Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Euro

    Europa reagiert auf Trumps Grönland-Drohungen: Die EU-Staaten wollen sich gegen US-Zölle mit eigenen Importabgaben für amerikanische Waren wehren. Das wurde dem SPIEGEL aus EU-Kommissionskreisen bestätigt.

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    Der Sitz der EU-Kommission in Brüssel

    Foto: Alicia Windzio / dpa

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    Die Europäische Union prüft Vergeltungsmaßnahmen gegen die USA. Geplant sind Strafzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro oder Einschränkungen für amerikanische Unternehmen auf dem europäischen Markt. Hintergrund sind Drohungen von Donald Trump gegenüber NATO-Verbündeten, die seine Pläne zur Übernahme Grönlands ablehnen. Dies gilt als die schwerste Krise in den transatlantischen Beziehungen seit Jahrzehnten.

    Die EU-Botschafter haben sich einem Insider zufolge am Sonntagabend noch nicht auf ‌die Verhängung neuer Gegenzölle für die USA geeinigt. Wenn es keine Einigung mit den USA in der neuesten Runde des Zollstreits wegen Grönland geben sollte, würden allerdings die bereits im Juli designierten Gegen-Strafzölle im Volumen von 93 Milliarden Euro etwa für US-Bourbon, ‌Flugzeugteile, Sojabohnen und Geflügel automatisch am 6. Februar in Kraft treten, ⁠sagte ‍ein EU-Diplomat der Nachrichtenagentur Reuters.

    Handelsabkommen auf unbestimmte Zeit verschobenDie EU hatte die Verhängung dieser Zölle nur ausgesetzt, nachdem sie sich mit den USA auf ​ein Handelsabkommen geeinigt hatte. Dieses sah eigentlich ‌Zollfreiheit für ⁠US-Waren und einen 15-Prozent-Zoll auf EU-Waren in den USA vor. Das Europäische Parlament hat nach Angaben von EVP-Chef Manfred Weber aber jetzt die nötige und ⁠für Mittwoch vorgesehene Verabschiedung dieses Abkommens auf unbestimmte Zeit verschoben.

    Auslöser ist die Ankündigung von US-Präsident Donald ‌Trump, ab dem 1. Februar ‍einen zusätzlichen 10-prozentigen Zoll auf Waren aus bestimmten EU-Ländern zu erheben, ‍wenn sich die EU gegen einen US-Kauf des zu Dänemark gehörenden Grönlands wehrt. Deutschland ‍und weitere europäische Staaten hatten empört auf die ⁠Drohung ​reagiert und Widerstand angekündigt.In Kürze mehr bei SPIEGEL.de

    mgr/Reuters

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  • Streit um Grönland Außenminister Wadephul hegt keinen Zweifel an Bündnistreue der USA

    Streit um Grönland Außenminister Wadephul hegt keinen Zweifel an Bündnistreue der USA

    Streit um Grönland

    Außenminister Wadephul hegt keinen Zweifel an Bündnistreue der USA

    Trotz des Zollstreits mit den USA sieht Außenminister Johann Wadephul keine Gefahr für den Zusammenhalt der Nato. Zugleich warnt er vor den Folgen neuer Sonderzölle und zweifelt an der Ratifizierung des US-Handelsabkommens.

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    Johann Wadephul (CDU), Außenminister, bei seiner USA-Reise in Washington-

    Foto: Michael Kappeler / dpa

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    »Europa braucht die Vereinigten Staaten – dann gilt das eben umgekehrt auch. Auch die Vereinigten Staaten brauchen Europa.« Inmitten wachsender Spannungen mit den USA hat Außenminister Johann Wadephul (CDU) im ARD-Magazin »Bericht aus Berlin« für Dialog geworben.

    Der Zollkonflikt mit den USA belaste nach Einschätzung des Bundesaußenministers nicht den militärischen Zusammenhalt der Nato. »Es gibt überhaupt keinen Zweifel, dass die Vereinigten Staaten von Amerika voll und ganz zum Bündnis, zur Nato stehen und auch zur Verteidigung Europas«, sagte der CDU-Politiker im ARD-Interview. »Das hat niemand bisher in Washington in Zweifel gezogen.« In Europa solle man nicht solche Fragen andiskutieren, sondern gemeinsam an einem starken Bündnis arbeiten, fügte er hinzu.

    US-Präsident Donald Trump hatte im Streit über seine Ansprüche auf Grönland Sonderzölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Nato-Partner angekündigt. Diese begründete er mit den militärischen Aktivitäten Europas, bei denen auch die Bundeswehr beteiligt war. Mehrere Nato-Staaten, darunter Deutschland und Frankreich, hatten Soldaten zu einer multinationalen Erkundungsmission 

    auf die Insel entsandt. Das deutsche Erkundungsteam wurde am Sonntag wieder aus Grönland abgezogen.

    Europäische GegenzölleWadephul erwartet Konsequenzen auf Trumps Sonderzölle: Er sei in der aktuellen Situation skeptisch, ob das vor Monaten ausgehandelte EU-Zollabkommen mit den USA vom Europaparlament ratifiziert werde. »Ich glaube nicht, dass in dieser aktuellen Situation diese Vereinbarung möglich ist«, sagte der Außenminister.Zu einer Frage nach möglichen Gegenzöllen der EU für den Fall, dass Trumps Sonderzölle wie angekündigt zum 1. Februar in Kraft treten, sagte er: Wenn die USA weitere Maßnahmen ergriffen, »dann wird es eine europäische Antwort geben müssen«. Nun werde es intensive Gespräche mit Washington geben. Wenige Stunden später bestätigten EU-Kommissionskreise dem SPIEGEL, dass die EU Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro plant.

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    Außerdem machte sich Wadephul für das europäische Bündnis stark: Die EU sei handlungsfähig. »Europa ist politisch und wirtschaftlich sehr viel stärker als manch einer bisher gedacht hat, und ich finde, das sollten wir jetzt auch zur Geltung bringen«, sagte Wadephul. Zölle wären »Gift für das transatlantische Verhältnis«.Gefragt, ob es kurzfristig einen außerordentlichen EU-Gipfel geben werde, sagte Wadephul, das könne er jetzt nicht sagen.

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  • Bei Legends-Cup: Hier tickt Weidenfeller ausMehr zum Video anzeigen Beim Legends Cup

    Bei Legends-Cup: Hier tickt Weidenfeller ausMehr zum Video anzeigen Beim Legends Cup

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    Bei Legends-Cup: Hier tickt Weidenfeller aus

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    Beim Legends Cup eskaliert BVB-Ikone Weidenfeller nach dieser Szene …

    Quelle: MagentaSport

  • Dohna (Sachsen) – Seit Jahrzehnten erhitzt der Spieleklassiker „Mensch ärgere Dich nicht“

    Dohna (Sachsen) – Seit Jahrzehnten erhitzt der Spieleklassiker „Mensch ärgere Dich nicht“

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    Dohna (Sachsen) – Seit Jahrzehnten erhitzt der Spieleklassiker „Mensch ärgere Dich nicht“ die Gemüter. Und manche Menschen stehen ganz besonders auf diese Art von emotionaler Folter…

    Rund 200 Brettspieler aus elf Bundesländern fanden sich am Samstag zur Deutschen Meisterschaft des Kultspiels zusammen. „Eine Stimmung wie im Fußballstadion“, so beschreibt Co-Organisator Udo Schmitz die Atmosphäre des Turniers in Dohna (Sachsen). 209 Mal wurde gespielt und mitgefiebert. Die Teilnehmer waren im Alter von 8 bis 90 Jahren.

    Gebannt schaut Informatikstudent Jannik auf den Würfel

    Gebannt schaut Informatikstudent Jannik auf den Würfel

    „Da wird bei jedem Wurf laut angefeuert oder auch Schadenfreude gezeigt, das ist alles erlaubt“, so Schmitz. Im Finale gingen die Emotionen dann durch die Decke! Die 61-jährige Christin Marx hatte ihre vierte Figur bereits vor dem Ziel platziert, würfelte Runde um Runde – aber nicht die notwendige Augenzahl. Auch Student Jannik kam mit seinem letzten Läufer vor dem Ziel an. Die Nerven lagen blank, sobald die Würfel fielen. Eine Zwei erlöste schließlich Christin Marx und krönte sie zur Deutschen Meisterin im „Mensch ärgere Dich nicht“!

    So gewann die Siegerin

    Christin Marx zu BILD: „Ich war total überrascht.“ Ihre Strategie ging am Ende auf. Marx verrät: „Den letzten Stein des Gegners, den muss man hinauswerfen. Sonst immer nur die eigenen Steine ins Ziel bringen.“ Informatikstudent Jannik Schneider (22) aus Dresden musste sich nur denkbar knapp geschlagen geben. Die 32-jährige Lehrerin Oana Unger aus Zwickau schnappte sich Bronze.

    Deutsche Meisterin: Christin Marx hat das „Mensch ärgere Dich nicht“-Finale gewonnen

    Deutsche Meisterin: Christin Marx hat das „Mensch ärgere Dich nicht“-Finale gewonnen

    Sachsens Kultusminister würfelte mit

    Gespielt wurde streng nach den Originalregeln von Erfinder Josef Friedrich Schmidt. Die Partien durften aber nicht länger als 25 Minuten dauern. „Unser Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen“, sagt Spielpädagoge Udo Schmitz.

    Auch der sächsische Kultusminister Conrad Clemens (CDU) mischte sich unter die Würfler. Doch Clemens hatte weniger Glück – und flog früh raus. Und noch ein Sieger: Im Junior-Finale gewann die elfjährige Emily Weinert aus Thiendorf den U13-Titel.

  • Neues Zoff-Thema bei Borussia Dortmund!Intern wird neuerdings über eine gefährliche Diskrepanz diskutiert.

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  • Bürgerentscheid in Fürstenfeldbruck: Bundesstraße 2 wird verlegt

    Bürgerentscheid in Fürstenfeldbruck: Bundesstraße 2 wird verlegt

    Die Bundesstraße 2 wird aus der Fürstenfeldbrucker Innenstadt verlegt auf die bereits bestehende Lastwagen-Umfahrung, und die Amperbrücke wird saniert, also nicht durch einen Neubau ersetzt. Das hat am Sonntag beim Bürgerentscheid eine deutliche Mehrheit der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger beschlossen. 75,2 Prozent stimmten für das Ratsbegehren „B2 raus aus der Innenstadt, eine von zwei Abstimmungen. Für die zweite, das Bürgerbegehren der Bürgerinitiative „Verbleib der B2 – keine Umwidmung“,  wiederum stimmten 34,3 Prozent. Die Stichfrage fiel ebenfalls deutlich für das Ratsbegehren aus (72,8 Prozent). 12 159 gültige Stimmen wurden abgegeben, damit wurde das Quorum von 5443 Stimmen deutlich überschritten.

    Claus-Peter Bahner (links) im Gespräch mit Jan Halbauer (Grüne).
    Claus-Peter Bahner (links) im Gespräch mit Jan Halbauer (Grüne). (Foto: Johannes Simon)

    Die Zwischenergebnisse der laufenden Auszählung wurden an eine Wand des Stadtlabors projiziert, etwa hundert Besucher waren gekommen. Um kurz vor 20 Uhr stand das Endergebnis fest.

    Auszählung der Stimmzettel im Rathaus.
    Auszählung der Stimmzettel im Rathaus. (Foto: Johannes Simon)

    Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) zeigte sich sehr zufrieden mit der hohen Wahlbeteiligung und dem klaren Ergebnis. Das sei ein klares Bekenntnis der Bürgerschaft und damit ein deutliches Mandat für den Stadtrat. Für Aussagen über eine Verkehrsberuhigung der Innenstadt sei es noch zu früh, das müsse man „sehr behutsam angehen“ und unter Beteiligung der Bürgerschaft nach Lösungen suchen, mit denen möglichst alle leben können.

    Etwa hundert Besucher sind zur Wahlparty ins Stadtlabor gekommen.
    Etwa hundert Besucher sind zur Wahlparty ins Stadtlabor gekommen. (Foto: Johannes Simon)

    Claus-Peter Bahner von der Bürgerinitiative äußerte sich trotz der Niederlage zufrieden. Die Bürgerinnen und Bürger hätten entschieden, das sei zu akzeptieren. Gleichwohl habe erst die BI durchgesetzt, dass es eine solche Abstimmung überhaupt gegeben habe. Es werde für die BI noch Gelegenheit geben, sich zu engagieren – wenn es künftig um eine Verkehrsberuhigung des Zentrums geht.

  • Ergebnis des Bürgerentscheids in Fürstenfeldbruck: Einmalige Chance ergriffen

    Ergebnis des Bürgerentscheids in Fürstenfeldbruck: Einmalige Chance ergriffen

    Die Fürstenfeldbrucker Bürgerinnen und Bürger haben eine einmalige Chance ergriffen und sich die Gestaltungshoheit über ihre Innenstadt gesichert. Gleichzeitig werden durch die Beschränkung auf eine Sanierung der maroden Amperbrücke künftig zusätzliche Lastwagen aus dem Stadtzentrum herausgehalten. Das waren überzeugende Argumente, denen sich eine Mehrheit nicht verschließen wollte. Das Ergebnis der Abstimmung ist denn auch keine Überraschung.

    Nicht ohne Grund setzen zahllose Städte auf die Verkehrsberuhigung der Innenstädte. Sie sollen vor dem Veröden bewahrt werden. Dem übermächtigen Online-Handel können Kommunen und ein vielfältiger sowie serviceorientierter Einzelhandel bestenfalls ein Einkaufserlebnis für Kunden entgegensetzen. Im Dauerstau oder daneben auf dem Bürgersteig kommt keine Kauflaune auf. Mehr Aufenthaltsqualität, vor allem auf dem Marktplatz, für Kunden wie für Gäste – aber vor allem für Fürstenfeldbrucker Bürgerinnen und Bürger – gibt es durch mehr Flair, Grün und Gastronomie am Straßenrand, aber nur durch weniger und langsamere Autos sowie Lastwagen.

    Die bauliche Verkehrsberuhigung ist der nächste konsequente Schritt. Allerdings ist sie noch nicht beschlossene Sache. Die zugesicherte Bürgerbeteiligung dürfte reichlich Gelegenheit bieten, mit fachlicher Expertise die größten Ängste zu dämpfen. Vieles spricht dafür, dass lediglich eine Blockade des Marktplatzes zu deutlich spürbarem Schleichverkehr in Wohngebieten führen würde. Eine Fußgängerzone aber ist dort ohne dritte Amperquerung ohnehin Utopie.

  • Parallelen zu Vandalismus im Jahr 2023 Helmut Schmidts Grab erneut mit Hakenkreuzen

    Parallelen zu Vandalismus im Jahr 2023 Helmut Schmidts Grab erneut mit Hakenkreuzen

    Parallelen zu Vandalismus im Jahr 2023

    Helmut Schmidts Grab erneut mit Hakenkreuzen beschmiert

    Das Grab des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt und seiner Frau Loki ist erneut Ziel einer Schmierattacke geworden. Auf dem Friedhof wurden ähnliche Hakenkreuze wie schon 2023 entdeckt. Der Staatsschutz ermittelt.

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    Der Grabstein von Helmut und Hannelore “Loki” Schmidt, auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf.

    Foto: Markus Scholz / dpa

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    Das Grab des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt und seiner Frau Loki in Hamburg ist erneut mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Polizisten haben die orangefarbenen Schmierereien auf der Grabplatte auf dem Friedhof Ohlsdorf inzwischen abgedeckt, sagte ein Polizeisprecher am Abend gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Zuvor hatten mehrere Medien über den Vorfall berichtet.

    Die Hintergründe der Tat sowie die Identität des oder der Täter sind noch unklar. Da von einer politisch motivierten Tat ausgegangen wird, ermittelt nun der Staatsschutz.Bereits im Dezember 2023 hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben. »Es war die gleiche Grabplatte, die gleichen Hakenkreuze in der gleichen Farbe«, sagte der Polizeisprecher.

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    Helmut Schmidt (SPD) war von 1974 bis 1982 Bundeskanzler. Er starb im November 2015, seine Ehefrau bereits 2010.

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  • Pubertät des »Stranger Things«-Star Finn Wolfhards peinliche Pubertätsmomente vor der Kamera Vom

    Pubertät des »Stranger Things«-Star Finn Wolfhards peinliche Pubertätsmomente vor der Kamera Vom

    Pubertät des »Stranger Things«-Star

    Finn Wolfhards peinliche Pubertätsmomente vor der Kamera

    Vom Netflix-Kinderstar zum Mann: Schauspieler Finn Wolfhard nutzt »Saturday Night Live«, um mit Witz und Selbstironie über das Erwachsenwerden vor laufender Kamera zu sprechen. Und über seinen beginnenden Bartwuchs.

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    Die Hauptdarsteller der Netflix-Serie Stranger Things (von links nach rechts) Finn Wolfhard, Gaten Matarazzo, Caleb McLaughlin und Noah Schnapp beim Fan-Event in Berlin, November 2025.

    Foto: Annette Riedl / dpa

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    »Ich bin jetzt ein Mann.« Das verkündete der ehemalige Kinderstar und »Stranger Things« Schauspieler Finn Wolfhard bei seinem Auftritt in der amerikanischen Comedyshow »Saturday Night Live«. »Stranger Things ist vorbei und ich bin kein Kind mehr!«, sagte Wolfhard triumphierend.

    Der mittlerweile 23-jährige Schauspieler erzählte humorvoll in seinem Monolog, was es bedeutet, erwachsen zu werden, wenn dabei die halbe Welt zusieht. Wolfhard verkörperte über 10 Jahre lang die Rolle des Mike Wheeler in der Netflix-Erfolgserie »Stranger Things«. Mit gerade einmal 12 Jahren wurde er dadurch zum Weltstar – und musste danach vor der ganzen Welt erwachsen werden.Stimmbruch und erster Kuss vor der Kamera »Es ist so unglaublich, dass 400 Millionen Menschen mich durch die Pubertät begleiten durften«, sagte er sarkastisch. Intime und peinliche Momente erlebte er nicht privat, sondern vor den Augen der Öffentlichkeit. »Ich kam vor der Kamera in den Stimmbruch, mein erster Kuss fand vor der Kamera statt und als ich lernte, wie eine Frau unter der Kleidung aussieht, geschah das auch vor der Kamera«, erzählte der Schauspieler bei »Saturday Night Live« bevor auf einen brüllenden Demogorgon umgeschnitten wurde.

    So erlebte das Publikum beispielsweise auf der Leinwand mit, wie er durch den Stimmbruch ging. Auch sein erster Kuss fand vor der Kamera statt.»Ich weiß, dass mich viele Leute immer noch als den Jungen aus Stranger Things sehen, oder?«, fragte Wolfhard. »Die Dinge sind jetzt aber anders. Ich habe zum Beispiel Bartwuchs. Können wir das mal heranzoomen? Es ist vielleicht nur ein Haar, aber die Party beginnt, sobald der erste Gast eintrifft.«

    Kurz darauf wurde er von seinen ehemaligen Co-Stars Caleb McLaughlin und Gaten Matarazzo auf der Bühne überrascht. Zusammen erinnerten sie sich lachend daran, wie absurd es war, dass Menschen online über ihre Gesichter und Körperveränderungen diskutierten. Am Ende kamen sie zu der Erkenntnis, dass sie nun bereit seien, in »Erwachsenenfilmen« mitzuspielen.

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    Und um weitere Gedankenspiele für diese Karriereoption anzustallen, präsentierten sie später in der Folge einen Sketch über mögliche SpinOffs der Erfolgsserie »Stranger Things«. Darunter »Mike in Manhattan«, eine Serie im Stil von »Sex and the City« mit Wolfhard, McLaughlin und Matarazzo.

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