• Schleiz (Thüringen) – Schweres Busunglück im Süden Thüringens. Auf der Auffahrt zur

    Schleiz (Thüringen) – Schweres Busunglück im Süden Thüringens. Auf der Auffahrt zur

    <!–> –> Schleiz (Thüringen) – Schweres Busunglück im Süden Thüringens. Auf der Auffahrt zur Autobahn 9 nahe der Ortschaft Schleiz im Saale-Orla-Kreis kam es am Montagmittag zu einem schweren Unfall. Hier verunglückte nach ersten Informationen ein mit mindestens 30 Schülern besetzter Reisebus. Es gab offenbar mehrere Verletzte. Zu dem Unfall kam es, als der Reisebus…

  • Weltwirtschaftsforum: Auch in Davos steht Trump im Fokus

    Weltwirtschaftsforum: Auch in Davos steht Trump im Fokus

    Im schweizerischen Davos treffen sich Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zum jährlichen Weltwirtschaftsforum. Die SZ berichtet live – mit Reporterinnen und Reportern aus Davos. Für unseren Liveblog verwenden wir zudem Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. <tickaroo-liveblog liveblogid="696a4f154e4099477f49025e" clientid="5abba0b0e4b0dacf364f48b2" themeid="lct_593ea5fde4b0950e0a02a187" initialdata='{"gameShowResponse":{"_type":"Tik::Model::Api::GameShowResponse","game":{"_type":"Tik::Model::Game","created_at":1768574741,"editors":[{"_id":"5b445cb9e4b0da57da5b1c23","_type":"Tik::Model::Editor","byline":"","ext_profile_url":"https://www.sueddeutsche.de/autoren/dominik-fuerst-1.2029308","image":"imageservice://profilepic-5b445cb9e4b0da57da5b1c23-6216522f36711454d81cabb1","name":"Dominik Fürst","organization_id":"593ea5fde4b0950e0a02a187"},{"_id":"600068ef5b9f6208982718bb","_type":"Tik::Model::Editor","byline":"","ext_profile_url":"","image":"imageservice://profilepic-600068ef5b9f6208982718bb-60006b60c0572a720caea596","name":"Viktoria Spinrad","organization_id":"593ea5fde4b0950e0a02a187"},{"_id":"696d37e6f7988ac4da1f211e","_type":"Tik::Model::Editor","byline":"","ext_profile_url":"","image":"imageservice://media/user/696d37e6f7988ac4da1f211e/profilepic/foTpyDN9TYg6XH2TMpYV.jpeg","local_id":"696d37e6f7988ac4da1f211e","name":"Judith Wittwer","organization_id":"593ea5fde4b0950e0a02a187"},{"_id":"6363d9815f7e2e236a1eed33","_type":"Tik::Model::Editor","byline":"","ext_profile_url":"","image":"imageservice://profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a","name":"Katja Guttmann","organization_id":"593ea5fde4b0950e0a02a187"},{"_id":"5f9fed662f17100456b9ad4b","_type":"Tik::Model::Editor","byline":"","ext_profile_url":"","image":"imageservice://profilepic-5f9fed662f17100456b9ad4b-6569aafcc7b267e85ba8c88f","local_id":"5f9fed662f17100456b9ad4b","name":"Leopold Zaak","organization_id":"593ea5fde4b0950e0a02a187"},{"_id":"64f718be3654c0ff8986ac08","_type":"Tik::Model::Editor","byline":"","ext_profile_url":"","image":"imageservice://media/user/64f718be3654c0ff8986ac08/profilepic/foTXawstEyxgN3xGT6rN.png","name":"Angelika Slavik","organization_id":"593ea5fde4b0950e0a02a187"},{"_id":"63cfa8c6d92fbd505a138b7a","_type":"Tik::Model::Editor","byline":"","ext_profile_url":"","image":"imageservice://profilepic-63cfa8c6d92fbd505a138b7a-6405c19ba03a48db0dc1ed22","name":"Annette Reuther","organization_id":"593ea5fde4b0950e0a02a187"},{"_id":"5b447d18e4b0a2209ca5c522","_type":"Tik::Model::Editor","byline":"","ext_profile_url":"","image":"imageservice://profilepic-5b447d18e4b0a2209ca5c522-5b447d7ee4b0da57da5b3811","name":"Jana Anzlinger","organization_id":"593ea5fde4b0950e0a02a187"},{"_id":"61090f746859a51728d02841","_type":"Tik::Model::Editor","byline":"","ext_profile_url":"https://www.sueddeutsche.de/autoren/sarah-crone-1.1424149","image":"imageservice://profilepic-61090f746859a51728d02841-6524f13348956991fa40e0c7","name":"Sarah Crone","organization_id":"593ea5fde4b0950e0a02a187"},{"_id":"60a2451d2a1a51699f87a662","_type":"Tik::Model::Editor","byline":"","ext_profile_url":"","image":"imageservice://profilepic-60a2451d2a1a51699f87a662-60eff0ad425b2caa8cb5ef57","name":"Julia Bergmann","organization_id":"593ea5fde4b0950e0a02a187"},{"_id":"6454aff34601b865b1b9d0b6","_type":"Tik::Model::Editor","byline":"","ext_profile_url":"","image":"imageservice://profilepic-6454aff34601b865b1b9d0b6-6454b07d122c27af7030836e","name":"Alexander…

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    Vier Tourengeher sind bei einem Lehrgang des Österreichischen Alpenvereins in einer Lawine gestoben – erfahrene Sportler, die sich auskannten mit Gefahren. Ein Bergretter erklärt, warum die Warnstufe drei besonders tückisch ist und worauf Laien achten sollten.

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    In Feierstimmung, aber trotzdem nicht lustig war ein junger Mann am frühen Sonntagmorgen in Geretsried: Als der Wirt eines Nachtclubs den 22-Jährigen auf die Sperrstunde aufmerksam machte, rastete der Gast komplett aus. Der 22-Jährige, der offenbar weiterfeiern wollte, griff den 39-Jährigen unvermittelt an und schlug ihm nach dessen Angaben mit einem Schlagring ins Gesicht, so…

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    Mark Rutte, so könnte man sagen, hat schon ein paar Runden wilder Diplomatie mit Donald Trump hinter sich. So gefährlich wie im Moment war die Lage für die Nato, die er als Generalsekretär leitet, allerdings noch nie: Der Präsident der Führungsmacht USA fordert vom Nato-Mitglied Dänemark, ihm ein gewaltiges Stück Staatsgebiet zu verkaufen – Grönland.…

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    Eines lässt sich sicher sagen, dieser Ausflug von 15 Soldaten nach Grönland ist die bis dato am meisten beachtete Erkundungsmission in der Geschichte der Bundeswehr. Außerdem ist es die erste, die zu Strafzöllen durch die Vereinigten Staaten geführt hat. Und bei der ein Ort namens Kangerlussuaq eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt.

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    US-Aggression gegen Grönland Bitcoin-Kurs fällt nach Zolldrohungen aus Washington Sichere Geldanlagen sind angesichts der Weltlage gefragt. Der Bitcoin gehört nicht dazu: Wegen des Konflikts zwischen den USA und Europa ist sein Preis gesunken. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bild vergrößern Bitcoin (Symbolbild) Foto:…

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    Dutzende Verletzte im Olympiastadion Hertha BSC macht Polizei Vorwürfe, Innensenatorin will nun doch reden Fans und Polizei geben sich gegenseitig die Schuld: Der Gewaltausbruch beim Heimspiel von Hertha BSC beschäftigt auch die Politik. Berlins Innensenatorin steht in der Kritik, sie lädt zum Krisengipfel. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min Link kopieren Weitere…

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    Todesfahrt in Ver.di-Demo in München Polizist schildert Anschlag – »Kinderwagen dem Erdboden gleich« Der Angeklagte schweigt, dafür beschreibt ein Polizist vor Gericht, wie er den Anschlag auf eine Ver.di-Demo in München erlebt hat. »Mit Vollgas« sei Farhard N. in die Menge gefahren – eine Mutter und ihr Kind starben. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3…

Categorie: Nieuws

  • Schleiz (Thüringen) – Schweres Busunglück im Süden Thüringens. Auf der Auffahrt zur

    Schleiz (Thüringen) – Schweres Busunglück im Süden Thüringens. Auf der Auffahrt zur

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    Schleiz (Thüringen) – Schweres Busunglück im Süden Thüringens. Auf der Auffahrt zur Autobahn 9 nahe der Ortschaft Schleiz im Saale-Orla-Kreis kam es am Montagmittag zu einem schweren Unfall. Hier verunglückte nach ersten Informationen ein mit mindestens 30 Schülern besetzter Reisebus. Es gab offenbar mehrere Verletzte.

    Zu dem Unfall kam es, als der Reisebus mit Kennzeichen aus Wunsiedel im Fichtelgebirge (Bayern) aus noch ungeklärter Ursache eine Leitplanke durchbrach und anschließend mehrere Meter eine Böschung hinabstürzte. Anschließend blieb das tonnenschwere Fahrzeug auf der Seite liegen.

    Offenbar war der Reisebus mit dutzenden Kindern besetzt

    Offenbar war der Reisebus mit Dutzenden Kindern besetzt

    Rettungshubschrauber vor Ort

    Wie viele Menschen und wie schwer sie verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt. Gegenüber der dpa sagte die Polizei Schleiz, dass mehrere Jugendliche betroffen sind. Zu den möglichen Ursachen des Unfalls nahe der Landesgrenze zu Bayern und Sachsen konnte die Polizei am Montagmittag zunächst keine Auskunft geben.

    Derzeit ist ein Großaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert und landete in unmittelbarer Nähe zum Unfallort.

    Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar

    Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar

    Auf Fotos vom Unfallort waren Schüler zu sehen, die offenbar das Busunglück miterlebten und jetzt in Decken eingewickelt am Unfallort standen.

    Nach BILD-Informationen war der Unfallbus mit Schülern eines Berliner Gymnasiums besetzt. Neben dem Unglücksbus war noch ein zweiter Reisebus mit Schülern des Berliner Gymnasiums unterwegs.

    Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert

    Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert

  • Weltwirtschaftsforum: Auch in Davos steht Trump im Fokus

    Weltwirtschaftsforum: Auch in Davos steht Trump im Fokus

    Im schweizerischen Davos treffen sich Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zum jährlichen Weltwirtschaftsforum. Die SZ berichtet live – mit Reporterinnen und Reportern aus Davos. Für unseren Liveblog verwenden wir zudem Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

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    Start des Weltwirtschaftsforums in Davos

    An diesem Montag beginnt das wohl spannendste Wirtschaftsforum in Davos seit Jahren. Im Fokus: Grönland, Ukraine, Iran – und die Sorgen um die Weltwirtschaft. Eine Rekordzahl an Teilnehmern wird in den Schweizer Bergen erwartet, darunter sind mehr als 60 Staats- und Regierungschefs und fast 850 der weltweit führenden Konzernchefs. Insgesamt nehmen am 56. WEF Vertreter aus 130 Ländern teil. 

    Das Jahrestreffen der Mächtigen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft beginnt am Montagabend mit einem Konzert des amerikanischen Komponisten und Grammy-Preisträgers Jon Batiste. Von Dienstag an dominiert dann allerdings die Politik: Mit Spannung wird die Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet. Nachdem US-Präsident Donald Trump den Europäern am Wochenende mit Strafzöllen gedroht hatte, wenn kein Abkommen über den Kauf von Grönland erzielt werde, könnte der Streit zwischen Amerika und Europa weiter eskalieren. 
     

    Trump wird am Mittwochnachmittag im Schweizer Skiort erwartet. Er wird sich in Davos mit wichtigen europäischen Staats- und Regierungschefs treffen und wohl auch mit dem ukrainischen Staatspräsidenten Wolodimir Selenskij über die Zukunft der Ukraine verhandeln. Dabei soll es auch um US-Sicherheitsgarantien sowie um ein 800 Milliarden Dollar schweres Investitions- und Wiederaufbauprogramm für die Ukraine gehen.

    Neben Trump reisen in der US-Delegation auch Außenminister Marco Rubio, Handelsminister Howard Lutnick, der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner an. Zu den hochkarätigen Gästen in Davos zählen auch zahlreiche amerikanischen Technologiebosse, darunter Microsoft-Chef Satya Nadella, Nvidia-Chef Jensen Huang, Amazon-CEO Andy Jassy oder Palantir-CEO Alex Karp. Die Europäer spielen diesbezüglich in Davos eher eine Nebenrolle. 

    Das Weltwirtschaftsforum dauert bis Freitag. Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Donnerstagnachmittag erwartet.

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  • Lawinenunglück: „Bei dieser Warnstufe passieren besonders viele Unfälle“

    Lawinenunglück: „Bei dieser Warnstufe passieren besonders viele Unfälle“

    Vier Tourengeher sind bei einem Lehrgang des Österreichischen Alpenvereins in einer Lawine gestoben – erfahrene Sportler, die sich auskannten mit Gefahren. Ein Bergretter erklärt, warum die Warnstufe drei besonders tückisch ist und worauf Laien achten sollten.

  • Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Freisprüche für zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn

    Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Freisprüche für zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn

    Gut dreieinhalb Jahre nach dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen hat das Landgericht München II den damaligen Verantwortlichen für die Bahnanlagen in dieser Region und einen seinerzeitigen Fahrdienstleiter nach einem längeren Prozess freigesprochen. Beide waren wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung angeklagt gewesen.

    Die Verteidiger hatten für beide Angeklagte einen Freispruch gefordert. Die Staatsanwaltschaft hatte für den Anlagenverantwortlichen zwei Jahre Haft auf Bewährung beantragt, für den Fahrdienstleiter ein Jahr auf Bewährung. Die Staatsanwaltschaft hatte beim inzwischen im Ruhestand befindlichen Fahrdienstleiter darauf verwiesen, dass dieser im Falle einer höheren Strafe seine Pension verlieren würde. So weit wollte die Strafverfolgungsbehörde aber nicht gehen.

    Die beiden Männer hatten sich im Prozess sehr betroffen gezeigt und sich bei den Angehörigen und Betroffenen entschuldigt. Ihre Anwälte beantragten Freispruch. Sie gehen davon aus, dass das Unglück auch dann nicht hätte verhindert werden können, wenn die beiden Angeklagten sich anders verhalten hätten.

    Bei dem Unglück vor dreieinhalb Jahren waren fünf Fahrgäste ums Leben gekommen und mehr als 70 verletzt worden. Mehrere Schwerverletzte, die im Herbst als Zeugen bei dem Prozess ausgesagt hatten, leiden heute noch unter den Folgen des Unfalls.

    Eine 38-jährige Frau aus München stützte sich beim Gang in den Gerichtssaal auf einen Stock und erzählte von ihrem Schicksal und dem ihrer Familie. Die Frau hatte mit ihrer Mutter im Zug gesessen, war bei dem Unglück herausgeschleudert und ohnmächtig geworden. Als sie wieder zu sich kam, habe sie alles „sehr verschwommen“ wahrgenommen. Sie habe dann Leute um sich herum gefragt, was mit ihrer Mutter sei. Bei der Fahrt in die Klinik sei sie erneut ohnmächtig geworden und erst Wochen später in der Reha wieder zu sich gekommen. Dort habe sie von ihrem Vater erfahren, dass ihre damals 60-jährige Mutter beim Zugunglück gestorben war.

    Die Tochter war bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt worden. Sie erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und einen Genickbruch; zwei Wirbel mussten durch Implantate ersetzt werden. In der Reha musste die heute 38-Jährige, wie sie bei Gericht sagte, erst „alles wieder lernen“: sprechen, essen, sitzen, gehen. In den Implantaten bildete sich später ein Tumor. Ein Knie ist verknöchert und versteift, ein damals gebrochenes Handgelenk lasse sich bis heute „noch nicht richtig bewegen“. Körperlich sei sie bei „65 Prozent vielleicht“. Und den Vater habe das alles sehr mitgenommen. Andere damals Schwerverletzte berichteten von ähnlichen Schicksalen.

    Das Gericht hatte seit Prozessbeginn Ende Oktober zahlreiche Zeugen befragt, um sich von dem Unglück selbst, den Ursachen und den Folgen sowie von den Zuständen bei der Deutschen Bahn ein umfassendes Bild zu machen. Auch die beiden Angeklagten, der Fahrdienstleiter und der Anlagenverantwortliche (Alv), konnten sich umfassend äußern. Der damalige Fahrdienstleiter war, wie er dem Gericht schilderte, 2021 an Prostatakrebs erkrankt und nach einer Operation und mehrmonatigen Auszeit 2022 im Alter von 62 Jahren wieder ins Stellwerk in Weilheim zurückgekehrt. Dann kamen aber noch einmal viele Krankheitstage dazu, bis kurz vor dem Unfall. Am Vorabend des Unglückstags hatte sich ein Lokführer bei dem Fahrdienstleiter gemeldet und von einem „Schlenkerer“ an der späteren Unfallstelle berichtet. „Da hupft der Zug richtig“, da müsse mal einer nachschauen. Der Fahrdienstleiter versäumte es aber die Meldung weiterzugeben, es schaute niemand nach.

    Die Staatsanwaltschaft zog daraus den Schluss, eine Inspektion hätte zu einer Gleissperrung oder einer Langsamfahrstelle geführt; die spätere Entgleisung des Regionalzugs bei fast 100 Kilometern pro Stunde wäre verhindert worden. Die Verteidigung widersprach.

    Für eine Verurteilung müsse „zweifelsfrei feststehen“, dass bei einer Inspektion die gravierenden Schäden an mehreren Betonschwellen entdeckt worden wären. Der Regionalzug war wegen gebrochener Betonschwellen entgleist. Ein Gutachter hatte aber ausgesagt, die Schäden im Inneren der Schwellen wären von oben nicht zu erkennen gewesen. Und wenn „nichts Auffälliges entdeckt worden wäre“, so die Schlussfolgerung der Verteidigung, dann wäre die Strecke auch nicht gesperrt worden. Es gebe also keinen Zusammenhang zwischen der Nicht-Weitergabe der Meldung des Lokführers und dem Unfall am nächsten Tag. Staatsanwältin Sarah Bayer hatte zuvor erklärt, es sei „einfach falsch“, dass mehrere bereits als schadhaft erkannte Schwellen bei einer Inspektion nicht aufgefallen wären.

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    SZ PlusVon Klaus Ott

    Mehrere Fahrdienstleiter aus der Region Garmisch-Partenkirchen haben bei Gericht ihren angeklagten Kollegen, der nach dem Unglück suspendiert und später pensioniert worden war, als fachlich top bezeichnet. Er sei der beste Fahrdienstleiter in der Region gewesen. Einer der Zeugen sagte, der Angeklagte sei der Einzige gewesen, der nach einer solchen Krankheitsgeschichte „so akkurat“ gewesen sei, wieder zu arbeiten. „Jeder andere wäre in Vorruhestand gegangen.“ Einer der damaligen Vorgesetzten des Angeklagten berichtete, dieser habe „ausgeholfen, weil wir personelle Not hatten“. Seit Jahren fehlen der Deutschen Bahn Fahrdienstleiter. Was immer wieder dazu führt, dass Stellwerke zeitweise unbesetzt und Strecken vorübergehend gesperrt sind.

    Am Vorabend des Unglücks, als der besagte Funkspruch erfolgte, war laut Zeugenaussage eines Fahrdienstleiters gerade besonders viel los gewesen im Stellwerk Weilheim. Gerade beim Zugverkehr in Garmisch-Partenkirchen sei „Rushhour“ gewesen. „Da klingelt’s ständig.“ Der Angeklagte habe telefoniert und geschrieben. Der Zeuge sagte, „ich hab’ dieses blöde Gespräch nicht mitgekriegt.“ Gemeint war der Funkspruch. „Sonst hätt’ ich ihm gesagt“, dem jetzt angeklagten Kollegen, „du musst da noch anrufen“ und eine Inspektion veranlassen. Der Angeklagte selbst erklärte vor Gericht, er habe vorgehabt, den Lokführern der nächsten Züge „zu sagen, schaut mal“. Er habe nach dem Funkspruch auf die Toilette gehen müssen, und danach sei die Meldung des Lokführers „wie weggeblasen“ gewesen.

    Nach seiner Prostatakrebs-Operation sei er „okay“ gewesen, sagte der Angeklagte vor Gericht. Andererseits musste er nach eigenen Angaben „öfters auf die Toilette gehen“. Häufige Toilettengänge und der Job im Stellwerk passen aber eigentlich überhaupt nicht zusammen, wie zwei andere Fahrdienstleiter als Zeugen berichteten. Wenn es mit vielen Zugfahrten stressig sei, und es sei „immer stressig“, habe man gar keine Zeit dafür.

    Die Staatsanwaltschaft wiederum sah einiges völlig anders. Der angeklagte Fahrdienstleiter habe an dem Abend mit dem Funkspruch „eigentlich nicht viel zu tun“ gehabt. Überhaupt hätten die Zeugen aus der Bahn bei Gericht „ganz überwiegend offen und ehrlich berichtet“, aber manche hätten eben Angst davor gehabt, ihre angeklagten Kollegen zu belasten.

  • Zeugen gesucht: Schlägerei in einem Nachtclub in Geretsried

    Zeugen gesucht: Schlägerei in einem Nachtclub in Geretsried

    In Feierstimmung, aber trotzdem nicht lustig war ein junger Mann am frühen Sonntagmorgen in Geretsried: Als der Wirt eines Nachtclubs den 22-Jährigen auf die Sperrstunde aufmerksam machte, rastete der Gast komplett aus.

    Der 22-Jährige, der offenbar weiterfeiern wollte, griff den 39-Jährigen unvermittelt an und schlug ihm nach dessen Angaben mit einem Schlagring ins Gesicht, so berichtet es die Geretsrieder Polizei. Beim Nachtclubbesitzer habe dies „zu blutenden, jedoch insgesamt zu leichten Verletzungen“ geführt.

    Anschließend bedrohte der 22-Jährige seinen Kontrahenten noch mit einem Messer, flüchtete aber dann. Da der Angreifer dem Wirt namentlich bekannt ist, rückte die Polizei zur Wohnung des 22-Jährigen aus und durchsuchte diese. Der Bewohner war zwar noch nicht daheim, dafür fanden die Beamten zwei Messer und später auch den jungen Mann, der im Laufe der Durchsuchung auftauchte und sich widerstandslos festnehmen ließ. Ihm wurde Blut abgenommen, dann kam er zur Ausnüchterung in Gewahrsam.

    Der 22-Jährige wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung angezeigt. Die Polizeiinspektion Geretsried bittet Zeugen der Auseinandersetzung und deren Entstehung, sich unter 08171/9351-0 zu melden.

  • Transatlantischer Streit: Trumps Griff nach Grönland erschüttert die Nato

    Transatlantischer Streit: Trumps Griff nach Grönland erschüttert die Nato

    Mark Rutte, so könnte man sagen, hat schon ein paar Runden wilder Diplomatie mit Donald Trump hinter sich. So gefährlich wie im Moment war die Lage für die Nato, die er als Generalsekretär leitet, allerdings noch nie: Der Präsident der Führungsmacht USA fordert vom Nato-Mitglied Dänemark, ihm ein gewaltiges Stück Staatsgebiet zu verkaufen – Grönland. Sollte Kopenhagen nicht zustimmen, schließt Trump nicht aus, die Insel unter Zwang in amerikanischen Besitz zu bringen.

  • Bundeswehr in Grönland: Das überraschende Ende einer Dienstreise

    Bundeswehr in Grönland: Das überraschende Ende einer Dienstreise

    Eines lässt sich sicher sagen, dieser Ausflug von 15 Soldaten nach Grönland ist die bis dato am meisten beachtete Erkundungsmission in der Geschichte der Bundeswehr. Außerdem ist es die erste, die zu Strafzöllen durch die Vereinigten Staaten geführt hat. Und bei der ein Ort namens Kangerlussuaq eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt.

  • US-Aggression gegen Grönland Bitcoin-Kurs fällt nach Zolldrohungen aus Washington Sichere Geldanlagen sind

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    Bitcoin-Kurs fällt nach Zolldrohungen aus Washington

    Sichere Geldanlagen sind angesichts der Weltlage gefragt. Der Bitcoin gehört nicht dazu: Wegen des Konflikts zwischen den USA und Europa ist sein Preis gesunken.

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    Bitcoin (Symbolbild)

    Foto: Li Bro.photo / CHROMORANGE / picture alliance

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    Die Weltlage ist volatil, umso gefragter sind sichere Geldanlagen. Der Bitcoin gehört nicht dazu, das zeigt sich einmal mehr im Grönlandstreit zwischen den USA und europäischen Staaten: In der Nacht fiel der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp unter 92.000 Dollar.

    Am Vorabend hatte der Bitcoin noch bei mehr als 95.000 Dollar gelegen. Zuletzt wurde er wieder etwas höher gehandelt.

    Auch bei anderen Kryptowährungen wie Ether kam es in der vergangenen Nacht zu deutlichen Kursverlusten. Nach Daten der Handelsplattform CoinGecko haben Anleger im Zuge der Kursverluste der vergangenen Nacht etwa 100 Milliarden Dollar aus dem vergleichsweise riskanten Kryptomarkt abgezogen.

    Die US-Regierung hatte am Wochenende neue Zölle gegen europäische Staaten angedroht 

    . Hintergrund ist der Streit um Grönland, US-Präsident Donald Trump droht mit einer Invasion . Bei einem Sondergipfel der europäischen Rats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um Gegenmaßnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.

    Im Dezember und in den ersten Handelswochen hatte sich der Bitcoin in einer vergleichsweise engen Handelsspanne gehalten und pendelte um die Marke von 90.000 Dollar. Zuvor hatte er im Oktober ein Rekordhoch bei etwa 126.000 Dollar erreicht und war im November deutlich unter Druck geraten.

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    Aus Kopenhagen und Nuuk berichten Katrin Kuntz und Jan Petter

    Auch der Dollar-Kurs fiel, Experten zufolge sind Anleger durch Trumps Politik verunsichert. Demnach könnte man zwar meinen, die Androhung von Zöllen könnte zu einem schwächeren Euro führen. Aber eine größere politische Unsicherheit in den USA schlug sich bereits bei den vergangenen Zoll-Ankündigungen Trumps auf eine Schwäche des Dollars nieder.

    hba/dpa/Reuters

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  • Dutzende Verletzte im Olympiastadion Hertha BSC macht Polizei Vorwürfe, Innensenatorin will nun

    Dutzende Verletzte im Olympiastadion Hertha BSC macht Polizei Vorwürfe, Innensenatorin will nun

    Dutzende Verletzte im Olympiastadion

    Hertha BSC macht Polizei Vorwürfe, Innensenatorin will nun doch reden

    Fans und Polizei geben sich gegenseitig die Schuld: Der Gewaltausbruch beim Heimspiel von Hertha BSC beschäftigt auch die Politik. Berlins Innensenatorin steht in der Kritik, sie lädt zum Krisengipfel.

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    Auch am S-Bahnhof Olympiastadion gerieten Polizei und Fans bei der Abreise nach dem Spiel aneinander

    Foto: Sebastian Räppold / Matthias Koch / IMAGO

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    Mehr als 30 verletzte Fans und mehr als 20 verletzte Polizisten, außerdem mehrere festgenommene Fußballanhänger: Die nächtliche Bilanz des Zwischenfalls am Osttor des Berliner Olympiastadions vor dem Zweitliga-Topspiel gegen Schalke 04 hat zu Reaktionen bei Hertha BSC, Fans, Polizei und Politik geführt.

    Polizei und Fan-Vertreter warfen sich gegenseitig Provokationen, übertriebene Härte und Gewaltbereitschaft vor. Mittlerweile wurden auch Vorwürfe von Schalker Fan-Vertretern gegen die Berliner Polizei laut. Im Internet kursieren zahlreiche Videos, die die Polizeigewalt zeigen sollen.Hertha BSC kritisiert EinsatzkräfteDie Hertha-Führung verurteilte nach einer Krisensitzung von Präsidium und Geschäftsführung jede Form von Gewalt, kritisierte aber auch ungewohnt deutlich das Vorgehen der Sicherheitskräfte. In einer Stellungnahme wurde ein Dialog aller Beteiligten eingefordert. So sei seit mehreren Monaten der »Wunsch nach einem weiterführenden Gesprächsformat mit der Polizei Berlin« geäußert worden, der bislang noch nicht realisiert worden sei.

    Die Konfrontation ist trauriger Höhepunkt einer seit dem Spiel gegen Dynamo Dresden Anfang November aufgeladenen Stimmung. Aus Polizeikreisen verlautete, dass man selbst von der Problematik überrascht sei, da es lange keine Schwierigkeiten mit der Berliner Fanszene gab. Die Hertha-Fanhilfe bezog scharf Stellung gegen die Polizei und die Berliner Politik – nicht aber gegen die eigene Vereinsführung.

    Fans sehen Dialogbereitschaft von Polizei und Innensenatorin»Vertreter des Vereins haben immer wieder im Dialog mit der Polizei versucht, eine Deeskalation herbeizuführen. Dass dies von der Einsatzleitung und der verantwortlichen Innensenatorin ganz offensichtlich nicht gewünscht ist, zeigt der heutige Tag«, hieß es in einer Mitteilung.Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich kündigte an, dass man mit allen Beteiligten sprechen werde. Die von den Fans kritisierte Innensenatorin Iris Spranger (SPD) war am Samstag im Stadion. Man wolle von den Protagonisten »etwas mehr gehört werden, weil das wollte keiner«, sagte Görlich zur Position der Vereinsführung.

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    Innensenatorin Iris Spranger (SPD)

    Foto: Stefan Zeitz Photography / Stefan Zeitz / IMAGO

    Auch Spranger will nun den Dialog mit der Hertha-Führung und der Polizei aufnehmen. Mitte der Woche werde sie mit Klub-Geschäftsführer Görlich und Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel zusammenkommen, teilte sie mit.»Die Vorkommnisse während des Spiels Hertha BSC gegen FC Schalke 04 müssen aufgeklärt werden«, sagte Spranger. »Berlin ist ein sportbegeisterter und rechtsstaatlicher Ort. Fußball lebt von Leidenschaft, nicht von Gewalt«, hieß es in einer Stellungnahme der Innensenatorin.Ob auch Vertreter der organisierten Fanszene gehört werden, war zunächst unklar.Am Montag berichtete die Hertha-Fanhilfe, dass auch Angestellte des Vereins bei dem Polizeieinsatz im Umlauf des Olympiastadions am Osttor verletzt wurden. Eine Bestätigung des Klubs hierzu lag bislang nicht vor.

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  • Todesfahrt in Ver.di-Demo in München Polizist schildert Anschlag – »Kinderwagen dem Erdboden

    Todesfahrt in Ver.di-Demo in München Polizist schildert Anschlag – »Kinderwagen dem Erdboden

    Todesfahrt in Ver.di-Demo in München

    Polizist schildert Anschlag – »Kinderwagen dem Erdboden gleich«

    Der Angeklagte schweigt, dafür beschreibt ein Polizist vor Gericht, wie er den Anschlag auf eine Ver.di-Demo in München erlebt hat. »Mit Vollgas« sei Farhard N. in die Menge gefahren – eine Mutter und ihr Kind starben.

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    Angeklagter Farhad N. im Oberlandesgericht München

    Foto: Britta Schultejans / dpa

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    Im Prozess zum tödlichen Anschlag auf eine Ver.di-Demonstration in München hat ein Polizist Details zur Tat geschildert. Vor dem Oberlandesgericht in der bayerischen Hauptstadt berichtete er, wie er als Augenzeuge die Tat im vergangenen Februar erlebte. »Der Angeklagte scherte vor uns ein und beschleunigte«, sagte der Beamte, der in einem Begleitfahrzeug am Ende des Demonstrationszuges mitgefahren war. »Mit Vollgas durch.«

    Der Mann habe sein Auto »ungebremst in die Menschenmenge, in das Ende des Demonstrationszuges« gefahren. Es sei eine »kerzengerade und zielgerichtete Fahrtrichtung« gewesen.Erhobener Zeigefinger zu ProzessbeginnDer 25 Jahre alte Afghane, der unter Terrorverdacht und wegen zweifachen Mordes und 44-fachen versuchten Mordes vor Gericht steht, hatte zum Prozessauftakt Aussagen zur Tat und auch zu seiner Person verweigert. Dafür äußerte er sich ohne Worte: Er hob für die Kameras den rechten Zeigefinger nach oben. Eine verbreitete Geste unter Muslimen weltweit, die den Glauben an den einen und einzigartigen Gott symbolisieren soll und die zuweilen auch als Erkennungszeichen unter Islamisten gilt.

    Der Angeklagte war vor knapp einem Jahr, am 13. Februar 2025, noch am Tatort festgenommen worden, nachdem er mit seinem Kleinwagen in die Menschenmenge gerast war. »Er war sehr ruhig«, sagte der Polizist. Der Mann habe »bewusstseinsgetrübt« gewirkt, sein Blick sei »einfach starr ins Leere ausgerichtet« gewesen.Eine umfangreiche SPIEGEL-Rekonstruktion zeigt, wie der Farhard N. vom Bodybuilder zum frommen Muslim wurde – und noch am Morgen der Todesfahrt Schulden bezahlte. 

    Der 25-Jährige soll das Auto gezielt in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Ver.di mit rund 1400 Teilnehmern gelenkt haben. Eine Mutter und ihre erst zwei Jahre alte Tochter starben, 44 weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen lebensgefährlich.Kein Lebenszeichen mehr von dem KindDer Polizist habe noch versucht, der Mutter zu helfen. Sie sei zunächst ansprechbar, aber sehr schwer am Kopf verletzt gewesen. »Sie griff mehrfach nach ihrem Kopf und mehrfach nach ihrem Kind«, sagte der Beamte. Von dem Kind habe er kein Lebenszeichen mehr wahrnehmen können. Er berichtete von einem »Kinderwagen, der dem Erdboden gleich war«.

    Um den Tathergang zu rekonstruieren, sollen zunächst Polizeibeamte als Zeugen vor Gericht aussagen, erst zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann die Betroffenen gehört werden. In wenigen Wochen jährt sich der Anschlag zum ersten Mal. Das Urteil könnte am 25. Juni gesprochen werden.

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    Mutmaßlicher Anschlag in München: »Dann hat sich von hinten ein Fahrzeug genähert«

    Auch am Jahrestag will das Gericht verhandeln – allerdings ohne Betroffene als Zeugen zu laden, damit diese an den Gedenkveranstaltungen teilnehmen können.

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