US-Aggression gegen Grönland
Bitcoin-Kurs fällt nach Zolldrohungen aus Washington
Sichere Geldanlagen sind angesichts der Weltlage gefragt. Der Bitcoin gehört nicht dazu: Wegen des Konflikts zwischen den USA und Europa ist sein Preis gesunken.
Zur Merkliste hinzufügen
Artikel anhören (2 Minuten)
2 Min
Link kopieren
Weitere Optionen zum Teilen
Link kopieren
Bild vergrößern
Bitcoin (Symbolbild)
Foto: Li Bro.photo / CHROMORANGE / picture alliance
if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}
Die Weltlage ist volatil, umso gefragter sind sichere Geldanlagen. Der Bitcoin gehört nicht dazu, das zeigt sich einmal mehr im Grönlandstreit zwischen den USA und europäischen Staaten: In der Nacht fiel der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp unter 92.000 Dollar.
Am Vorabend hatte der Bitcoin noch bei mehr als 95.000 Dollar gelegen. Zuletzt wurde er wieder etwas höher gehandelt.
Auch bei anderen Kryptowährungen wie Ether kam es in der vergangenen Nacht zu deutlichen Kursverlusten. Nach Daten der Handelsplattform CoinGecko haben Anleger im Zuge der Kursverluste der vergangenen Nacht etwa 100 Milliarden Dollar aus dem vergleichsweise riskanten Kryptomarkt abgezogen.
Die US-Regierung hatte am Wochenende neue Zölle gegen europäische Staaten angedroht
. Hintergrund ist der Streit um Grönland, US-Präsident Donald Trump droht mit einer Invasion . Bei einem Sondergipfel der europäischen Rats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um Gegenmaßnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
Im Dezember und in den ersten Handelswochen hatte sich der Bitcoin in einer vergleichsweise engen Handelsspanne gehalten und pendelte um die Marke von 90.000 Dollar. Zuvor hatte er im Oktober ein Rekordhoch bei etwa 126.000 Dollar erreicht und war im November deutlich unter Druck geraten.
Kampf um Grönland: Donald Trump erpresst die EU. Die hat jetzt fünf Optionen, um zurückzuschlagen
Von Timo Lehmann und Benedikt Müller-Arnold, Brüssel
Trumps Griff nach Grönland: »Wer soll uns denn zu Hilfe kommen gegen die größte Armee der Welt?«
Aus Kopenhagen und Nuuk berichten Katrin Kuntz und Jan Petter
Auch der Dollar-Kurs fiel, Experten zufolge sind Anleger durch Trumps Politik verunsichert. Demnach könnte man zwar meinen, die Androhung von Zöllen könnte zu einem schwächeren Euro führen. Aber eine größere politische Unsicherheit in den USA schlug sich bereits bei den vergangenen Zoll-Ankündigungen Trumps auf eine Schwäche des Dollars nieder.
hba/dpa/Reuters
= $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
= $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
Startseite

