Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • Proteste in Iran Iranischer Polizeichef stellt Demonstranten ein Ultimatum Nach der brutalen

    Proteste in Iran Iranischer Polizeichef stellt Demonstranten ein Ultimatum Nach der brutalen

    Proteste in Iran

    Iranischer Polizeichef stellt Demonstranten ein Ultimatum

    Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste in Iran ruft die Polizei junge Menschen auf, sich binnen drei Tagen zu stellen. Sie würden als »verwirrte Personen« betrachtet, während die »Anstifter« hart bestraft werden sollen.

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    Iranische Frauen gehen am 19. Januar 2026 auf einer Straße in Teheran, Iran, spazieren.

    Foto: Majid Asgaripour / REUTERS

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    Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste gegen die Führung Irans hat der Polizeichef des Landes Demonstranten aufgerufen, sich binnen drei Tagen den Behörden zu stellen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Junge Menschen, die »unwissentlich in die Unruhen verwickelt« worden seien, würden als »getäuschte Personen und nicht als feindliche Soldaten« betrachtet und »mit Nachsicht vom System der islamischen Republik« behandelt, sagte der Behördenchef Ahmad-Resa Radan am Montag im iranischen Staatsfernsehen.

    Die Islamische Republik will »den Aufrührern das Rückgrat brechen«Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian, sein Justizchef und der Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf kündigten in einer gemeinsamen Erklärung an, dass die »Anstifter ›terroristischer Vorfälle‹ entschlossen bestraft« werden würden.Die politische und geistliche Führung Irans stellt die Ende Dezember begonnenen Proteste als Komplott ihrer Erzfeinde USA und Israel dar. Das geistliche Oberhaupt der islamischen Republik, Ajatollah Ali Khamenei, hatte am Samstag von einer »amerikanischen Verschwörung« gesprochen und gefordert, die »iranische Nation« müsse »den Aufrührern das Rückgrat brechen«.

    Die Proteste in Iran hatten am 28. Dezember begonnen. Sie entzündeten sich an der schlechten Wirtschaftslage, weiteten sich aber rasch zu einer Massenbewegung gegen die religiöse und politische Führung der Islamischen Republik aus. Die Behörden gingen brutal gegen die Demonstranten vor. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) wurden mindestens 3428 Demonstrierende getötet, einige Schätzungen gehen demnach sogar von 5000 bis 20.000 Toten aus.

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    Proteste gegen das Regime: Trump kann den Wandel in Iran nicht herbeibomben

    Ein Essay von Susanne Koelbl

    Mit Iran verbündete Hisbollah: »Die Hisbollah war noch nie so schwach wie jetzt«

    Ein Interview von Fritz Schaap

    Ajatollah Mohsen Kadivar über die Zukunft Irans: »Wir brauchen keinen Obersten Führer«

    Ein SPIEGEL-Gespräch von Bernhard Zand, North Carolina

    Im Zuge der Proteste wurde im Land das Internet blockiert. Am elften Tag der Sperre kündigte der stellvertretende Leiter der iranischen Behörde für Wissenschaft, Technologie und Wissensökonomie an, der Netzzugang werde »nach und nach zum Normalbetrieb zurückgebracht«. Am Sonntag waren in Iran ausländische Webseiten wie Google kurzzeitig aufrufbar gewesen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Zuletzt war es jedoch erneut unmöglich, Links aus Suchergebnissen zu öffnen.

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  • Nach dem Einbruch kam der Aufbruch!Die deutschen Handballer stehen nach einem 34:32-Erfolg

    Nach dem Einbruch kam der Aufbruch!Die deutschen Handballer stehen nach einem 34:32-Erfolg

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    Nach dem Einbruch kam der Aufbruch!

    Die deutschen Handballer stehen nach einem 34:32-Erfolg gegen Spanien als Gruppensieger verlustpunktfrei in der EM-Hauptrunde. Dabei hatte vor dem Spiel und im Falle einer Pleite noch das frühe Aus und damit die schlechteste EM aller Zeiten gedroht.

    Trainer Alfred Gislason (66) im ZDF: „Ich bin erleichtert und sehr stolz auf die Jungs, dass sie dieses Spiel gewinnen konnten und vor allem auch, wie. Wir haben eine super Abwehr hingekriegt und die Torhüter waren gut. Vorne lief es super, wir haben mit viel mehr Kreuzungen gespielt. Die Spieler haben sehr, sehr gut geworfen aus dem Rückraum und auch die Außen haben viele Bälle bekommen.“

    In dem Analyse-Gespräch mit ZDF-Moderator Florian Zschiedrich geht es dann auch um die Kritik von Juri Knorr (25). Der Spielmacher hatte nach der Serbien-Pleite (27:30) seinen Unmut über die taktischen Gislason-Änderungen geäußert. Knorr: „Wir müssen diesen Frust jetzt mitnehmen und in Energie umwandeln. Und auch in die Begeisterung, die wir in der ersten Halbzeit haben. Wir haben die Serben niedergerannt und dann ändern wir alles. Das verstehe ich nicht.“

    Zschiedrich fragt Gislason nach dem Spanien-Sieg: „Wir haben gesehen, wie sie jeden in der Mannschaft noch einmal abgeklatscht haben. Am Ende war Juri Knorr dran. Was haben Sie ihm gesagt, Ihrem Chefkritiker, nach den vergangenen Spielen?“

    [–>Die Antwort von Gislason: „Das ist wie immer bei euch. Er sagt mehrere Sätze und dann wird ein halber davon herausgenommen, wie es euch passt. Ich habe damit überhaupt kein Problem gehabt. Wir tauschen uns regelmäßig aus. Es wird in dieser Mannschaft gefordert, dass sie ihre Meinung sagen. Und von daher war das nie ein Problem. Wir haben es geschafft, den Druck von der Mannschaft wegzunehmen. Dabei habt ihr uns geholfen.“

    Der Bundestrainer stichelt gegen das ZDF zurück und verabschiedet sich dann mit einem Grinsen. Ab Donnerstag geht es mit der Hauptrunde weiter. Dort warten insgesamt 4 Spiele auf die Deutschen. Zum Auftakt geht es gegen den Ersten der Gruppe B (Dänemark oder Portugal).

  • Wir sind weiter!: Deutschlands Handball-Party gegen Spanien im VideoMehr zum Video anzeigen

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    Wir sind weiter!: Deutschlands Handball-Party gegen Spanien im Video

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    Die EM-Highlights der Partie Deutschland – Spanien.

    Quelle: ARD / ZDF

  • Applaus von den Handball-Legenden! Montagabend, 22.06 Uhr: Spielende — Deutschland schlägt Spanien

    Applaus von den Handball-Legenden! Montagabend, 22.06 Uhr: Spielende — Deutschland schlägt Spanien

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    Applaus von den Handball-Legenden! Montagabend, 22.06 Uhr: Spielende — Deutschland schlägt Spanien bei der Handball-EM und zieht als Gruppensieger in die Hauptrunde ein. Im TV-Studio von Dyn klatschen Michael „Mimi“ Kraus (42), Pascal „Pommes“ Hens (45) und Stefan „Kretzsche“ Kretzschmar (52) begeistert Beifall.

    Das emotionale Ende einer ganz besonderen Handball-Sondersendung! Das Trio hat das Spiel im Rahmen von „Harzblut-Talk Live“, also ihrem bekannten Podcast-Format, bei Dyn in einem Extra-Kanal live kommentiert – und ein echtes Sprüche-Feuerwerk rausgehauen!

    Deutschland weiter! Alles gut? Nein! Nicht alles! Hens-Urteil nach Abpfiff: „Wir dürfen nicht außer Acht lassen: Da war ein bisschen Gewürge dabei! Da haben wir zum Glück Würfe eingemacht, die zum Teil im letzten Spiel nicht reingegangen sind. Aber: Wir haben uns viel, viel besser bewegt. Das war sehr zufriedenstellend. Wir haben die letzten zwei Nächte nicht so ruhig geschlafen.“

    „Willst du mich veräppeln, Kretzsche?“: Handball-Ikonen fiebern bei Deutschland-Spiel mit

    Kretzsche: „Renars Uscins ist Spieler des Spiels.“

    Kraus: „Spieler des Spiels hätte auch Justus Fischer sein können, der den Ball sehr gut gecatcht hat. Mir hat das Angriffsspiel heute gefallen. Wir kamen dann am Ende über die Individualität.“

    Kretzsche: „Stand heute die Zukunft des deutschen Handballs auf dem Spiel?“

    Kraus: „Bisschen überzogen. Aber vor der Heim-WM wäre das ein Brett gewesen, wenn wir ausgeschieden wären. Ich habe ja immer eine große Klappe, heute war mir die Anspannung anzumerken. Ich bin jetzt sowas von erleichtert. Danke, Jungs! Das war bockstark!“

    Hens: „Meine Güte, auch wenn wir ausgeschieden wären, hätte doch nicht die Zukunft des deutschen Handballs auf dem Spiel gestanden. Dann hätten wir das Turnier voll verkackt, damit hätte keiner gerechnet.“

    Kretzsche: „Dann wäre die nähere Zukunft erst mal scheiße gelaufen.“

  • Vor dem Landgericht Hof wird eines der größten Steuer- und Betrugsverfahren der

    Vor dem Landgericht Hof wird eines der größten Steuer- und Betrugsverfahren der

    Vor dem Landgericht Hof wird eines der größten Steuer- und Betrugsverfahren der letzten Jahre verhandelt. Im Mittelpunkt steht der Mineralölhändler Thomas H., der gepanschten Diesel verkauft haben soll.

    Im Zuschauerraum sitzt Kraftfahrer Markus K., für den es um etwas ganz anderes geht als hinterzogene Steuern: um sein zerstörtes Auto. Er tankte nichtsahnend an seiner Stammtankstelle und plötzlich war sein Wagen Schrott.

    Wie viele Autofahrer noch betroffen sind und welche brisanten Details der Prozess ans Licht bringt, erfahren Sie mit BILDplus.

  • Berlin – Was für ein seltener Anblick! In Berlin und Brandenburg waren

    Berlin – Was für ein seltener Anblick! In Berlin und Brandenburg waren

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    Berlin – Was für ein seltener Anblick! In Berlin und Brandenburg waren am Abend tatsächlich Polarlichter zu sehen.

    Das Naturspektakel war im Berliner Osten von Marzahn bis Lichtenberg, aber auch in Stegliltz sichtbar. Ungewöhnlich und in dieser Region eher selten. Nur in Phasen erhöhter Sonnenaktivität können sich Polarlichter bis nach Süden ausdehnen.´

    Auch in Brandenburg zeigte sich das Naturspektakel

    Auch in Brandenburg zeigte sich das Naturspektakel

    Besonders oft sind sie am Nord- und am Südpol der Erde zu sehen. Deswegen werden sie auch häufig als Nord- oder Südlichter bezeichnet – je nachdem wo sie zu sehen sind. Doch vermehrt werden sie auch in Deutschland gesichtet. Und jetzt sogar in der Hauptstadt!

    So entstehen Polarlichter

    Polarlichter am Himmel entstehen durch atmosphärische Wechselwirkungen zwischen geladenen Teilchen aus der Sonne und der Magnetosphäre der Erde.

    • Die Sonne sendet ständig winzige Teilchen, den „Sonnenwind“, ins Weltall. Diese Teilchen bestehen aus Elektronen und Protonen.
    • Manchmal kommt es zusätzlich noch zu Explosionen auf der Sonne. Das sind die sogenannten Sonneneruptionen (Gaswolkenausbrüche). Dabei können große Mengen an geladenen Teilchen in den Weltraum geschleudert werden.
    • Wenn diese geladenen Teilchen auf die Erdatmosphäre treffen, mischen sie sich mit den Gasen in der Atmosphäre.
    • Dadurch nehmen die Gasmoleküle Energie auf. Bei der Energie-Abgabe entsteht das farbige Licht.

    Dieses farbige Licht sehen wir als Nordlicht. Die verschiedenen Farben entstehen durch die unterschiedlichen Gase in der Atmosphäre, die von den geladenen Teilchen angeregt werden.

  • Deutsche Handballer siegen bei der EM gegen Spanien Es drohte die Blamage.

    Deutsche Handballer siegen bei der EM gegen Spanien Es drohte die Blamage.

    Deutsche Handballer siegen bei der EM gegen Spanien

    Es drohte die Blamage. Jetzt haben sie wieder gute Laune

    Die Kritik war harsch, doch das DHB-Team hat bei der Handball-EM eine starke Reaktion gezeigt. Torhüter Andreas Wolff erwischte gegen Spanien nicht seinen besten Tag, in der Hauptrunde warten nun vier harte Gegner.

    Marcus Krämer

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    Sechsfacher Torschütze Köster: Pleite gegen Serbien ist vergessen

    Foto: Maximilian Koch / IMAGO

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    Ein Kempa, wenn es eng ist: Die deutschen Handballer haben bei der Europameisterschaft in Dänemark die Hauptrunde erreicht. Das Team von Bundestrainer Alfred Gíslason zeigte gegen Spanien eine erstaunliche Reaktion auf die Pleite gegen Serbien – es drohte erstmals in der Geschichte das Vorrundenaus bei einer EM – und lässt die Kritiker vorerst verstummen. Dabei glänzte das deutsche Team in der Schlussphase, als es eng war und jeder Treffer wichtig war, mit einem sogenannten Kempa-Trick. Bei diesem Show-Spielzug, benannt nach Erfinder Bernhard Kempa, nutzt ein freigespielter Spieler – in diesem Fall Linksaußen Lukas Mertens – die Wurfchance nicht und passt durch den Kreis auf einen einspringenden Kollegen. Olympia-Held Renārs Uščins ließ sich diese Chance nicht nehmen, Deutschland führte 29:26 (51. Minute) und für die vielen deutschen Zuschauer in Herning rückte der Sieg immer näher.

    Das Ergebnis: Das Ergebnis: Deutschland zieht durch einen 34:32-Sieg gegen Spanien in die Hauptrunde der EM ein. Bester Werfer auf deutscher Seite waren Uščins mit acht und Julian Köster mit sechs Treffern. Auf spanischer Seite überzeugten Jan Gurri (7) und das erst 18 Jahre alte Toptalent Marcos Fis mit vier Toren.

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    Rückraumspieler Uščins: Spieler des Spiels

    Foto: Sina Schuldt / dpa

    Vorne gute Laune: In der Jsyske Bank Boxen läuft bei Spielen mit deutscher – oder österreichischer – Beteiligung häufig das Lied »Good Mood« der Band GroßstadtEngel mit der viel besungenen (und von ARD-Experte Dominik Klein betanzten 

    ) guten Laune. Und bei der deutschen Mannschaft herrschte schon vor Anpfiff sehr gute Laune, denn durch den 26:25-Sieg der Österreicher gegen Serbien war klar, dass dem DHB-Team ein Remis gegen Spanien zum Weiterkommen gereicht hätte. Bei einem serbischen Sieg hätte es einen Erfolg mit drei Toren Differenz geben müssen.

    Schweigeminute: Bevor das letzte Spiel der Gruppe A angepfiffen wurde, verstummte die von deutschen Fans dominierte Halle in Herning. Die beiden Teams gedachten den Opfern des verheerenden Zugunglücks 

    in der Nähe der spanischen Stadt Córdoba mit 39 Toten und mindestens 159 Verletzten.Voll abwehrbereit: Nach dem knappen Sieg gegen Österreich und der überraschenden Niederlage gegen Serbien war auch die vor der EM so gelobte deutsche Abwehr in den Fokus der Kritik geraten. In den Anfangsminuten gegen Spanien war klar zu erkennen, dass das DHB-Team diesmal besonders großen Wert auf die Defensive legen wollte. Neu-Nationalspieler Tom Kiesler bildete mit Kapitän Johannes Golla den Mittelblock, alle Spieler zeigten sich sehr beweglich und auch in der Rückwärtsbewegung wurden die gefürchteten Schnellangriffe der Spanier unterbunden. Absetzen konnte sich Deutschland nicht, aber es ging mit einer 17:15-Führung in die Pause.

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    Der Wolff im Tor: Zu einer funktionierenden Defensive gehört im Handball stets eine starke Torwartleistung, die sich auch über eine gute Zusammenarbeit mit den Abwehrspielern definiert. An diesem Montagabend dauerte es jedoch bis zur elften Minute, ehe Andreas Wolff seine erste Parade zeigen konnte. Bei dem Routinier des THW Kiel ist das aber selten ein Grund zur Besorgnis. Die deutsche Nummer war im Anschluss im Spiel und entschied das Duell mit dem spanischen Keeper Sergey Hernández vom SC Magdeburg in der ersten Hälfte knapp für sich.Sie verstehen sich wieder: Nach der Pleite gegen Serbien hatte sich Juri Knorr ungewohnt kritisch geäußert und dabei indirekt Bundestrainer Gíslason angegriffen. »Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit niedergerannt – und dann ändern wir alles. Das verstehe ich nicht«, hatte Knorr direkt nach dem Spiel gesagt. Gislason musste sich wegen seiner schlecht getimten Auszeit ohnehin viel anhören. Am spielfreien Tag behauptete der Isländer, er habe »keine Ahnung«, was Knorr gesagt habe. Nachtragend ist der Coach jedenfalls nicht, Knorr stand in der Startformation, dirigierte die Angriffe und Gíslason diskutierte zwischenzeitlich ganz entspannt mit seinem Spielmacher auf der Ersatzbank.

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    Bundestrainer Gíslason: Jetzt gegen Dänemark

    Foto: Sina Schuldt / dpa

    Dann doch ein Torwartwechsel: In der Anfangsphase der zweiten Hälfte drohte die deutsche Führung zu schmelzen. Im Angriff ging die Effektivität verloren und Wolff bekam keine Bälle mehr zu greifen. Doch anders als gegen Serbien, als Gislason keine Ruhe ausstrahlte und seine Spieler mit hektischen Wechseln verunsicherte, kam Spanien nicht näher heran. Für Wolff kam Ersatzmann David Späth und der Torhüter hielt direkt die ersten beiden Würfe. Die viel beschworene Breite im deutschen Kader – Justus Fischer (fünf Tore) als zweiter Kreisläufer sei ebenfalls genannt – wurde so zur Stärke.Hauptrunde: Der Deutsche Handballbund hatte im Vorfeld der EM das Halbfinale als Ziel ausgegeben. Dafür müssen in der nun anstehenden Hauptrunde wohl drei Siege her, was gegen Dänemark, Frankreich, Norwegen und wahrscheinlich Portugal nicht einfach wird. Am Donnerstag geht es weiter, dann steht direkt das Duell gegen Gastgeber und Übermannschaft Dänemark (20.30 Uhr) an.

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  • Das historische Debakel abgewendet und plötzlich wieder voll im Titelrennen! Die deutschen

    Das historische Debakel abgewendet und plötzlich wieder voll im Titelrennen! Die deutschen

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    Das historische Debakel abgewendet und plötzlich wieder voll im Titelrennen! Die deutschen Handballer gewinnen 34:32 gegen Spanien. Durch den Erfolg zieht unsere DHB-Auswahl sogar als Gruppensieger verlustpunktfrei in die Hauptrunde ein.

    Kapitän Johannes Golla (28) im ZDF: „Wir hatten den klaren Glauben an uns, dass wir mit einem Sieg weiterkommen. Wir bewerten das aber auch nicht über. Wir müssen immer noch vieles besser machen.“

    Eine Pleite hätte das frühe Aus und damit das schlechteste EM-Ergebnis aller Zeiten bedeutet. Seit der Einführung des Vor- und Hauptrunden-Modus vor 24 Jahren war für eine deutsche Handballauswahl noch nie nach der ersten Turnierphase Schluss.

    Aber unter dem Mega-Druck des drohenden Debakels zeigen unsere Jungs vor 9526 Zuschauern in Herning (Dänemark) von Beginn an eine Top-Leistung. Nach etwas mehr als vier Minuten Spielzeit bringt Spielmacher Juri Knorr (25) sein Team in Führung (3:2). Renars Uscins (23) erhöht kurz danach auf 5:3. Und auch Torwart Andreas Wolff (34) glänzt mit seiner ersten von insgesamt fünf Paraden im ersten Durchgang.

    Auffällig: Trainer Alfred Gislason (66) lässt im Alles-oder-Nichts-Spiel deutlich mehr rotieren lässt, als bei der Serbien-Pleite. 14 deutsche Spieler stehen insgesamt auf der Platte, acht davon tragen sich in die Torschützenliste ein. Nach 20 Minuten stellt Justus Fischer (22) erstmals eine 3-Tore-Führung her (12:9). Gislason lobt während einer Spanien-Auszeit: „Das läuft richtig gut. Auf geht’s weiter, Männer.“

    Uscins gelingen drei Treffer in Folge (16:12), in die Kabine geht es aber „nur“ mit einem 17:15. Trotzdem: Es ist die beste deutsche Halbzeit des Turniers.

    Unsere DHB-Auswahl bleibt auch im zweiten Durchgang am Drücker, bricht nicht ein wie gegen Serbien. Der starke Uscins (8 Tore insgesamt) trifft weiter, wie er will. Trotzdem verkürzt Spanien nach 39 Minuten auf nur ein Tor Rückstand. Gislason zockt, bringt Späth für Wolff im Tor – und der zahlt das Vertrauen mit zwei schnellen Paraden direkt zurück. Der Wechsel geht voll auf.

    In der Offensive stellt Knorr auf 24:20. Wieder kommt Spanien zurück, nur noch 25:24. Aber Deutschland hat immer eine Antwort, glänzt in der Schlussphase mit viel Spielfreude. Uscins macht nach einem Kempa-Trick das 29:26. Späth pariert erneut und als Uscins auf 33:29 erhöht, ist schließlich alles klar.

    Jetzt hat das DHB-Team erst mal zwei Tage Pause. Ab Donnerstag geht es dann mit der Hauptrunde weiter. Dort warten insgesamt 4 Spiele auf die Deutschen. Zum Auftakt geht es gegen den Ersten der Gruppe B (Dänemark oder Portugal).

  • Deutsche Handballer bei der EM: Trotzreaktion der spektakulären Art

    Deutsche Handballer bei der EM: Trotzreaktion der spektakulären Art

    Um 19.37 Uhr Ortszeit in Herning war die Welt für die deutsche Handball-Nationalmannschaft urplötzlich wieder in Ordnung. Gerade hatten die Österreicher nach einer feinen Leistung die Serben mit 26:25 Toren geschlagen – und waren dennoch aus dem Turnier ausgeschieden. Doch für die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason war dieses Resultat die optimale Vorlage, um die bis dahin wenig erbauliche Vorrunde der EM zu einem guten Ende zu führen. Und seine Mannschaft nahm die nachbarliche Schützenhilfe nicht nur an, sie wusste beim 34:32-Sieg auf der ganzen Linie zu überzeugen.