Categorie: Nieuws

  • Nach dem Millionen-Einbruch in Gelsenkirchen vernimmt die Polizei nun täglich hundert Sparkassen-Kunden.

    Nach dem Millionen-Einbruch in Gelsenkirchen vernimmt die Polizei nun täglich hundert Sparkassen-Kunden.

    Nach dem Millionen-Einbruch in Gelsenkirchen vernimmt die Polizei nun täglich hundert Sparkassen-Kunden. Sie hofft, der Beute auf die Spur zu kommen. Einige Gespräche verlaufen laut den Ermittlern sehr emotional.

  • Der Konflikt zwischen Donald Trump und Notenbankchef Jerome Powell beschädigt die Unabhängigkeit

    Der Konflikt zwischen Donald Trump und Notenbankchef Jerome Powell beschädigt die Unabhängigkeit

    Der Konflikt zwischen Donald Trump und Notenbankchef Jerome Powell beschädigt die Unabhängigkeit der Geldpolitik. Die Zentralbank ist daran selbst nicht ganz unschuldig.

  • Blattmacher-Wettbewerb 2025/2026: Die nächste Runde startet!

    Blattmacher-Wettbewerb 2025/2026: Die nächste Runde startet!

    Wir suchen wieder Bayerns Beste! Der Blattmacher, der große bayerische Schülerzeitungswettbewerb, geht in eine neue Runde. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der Süddeutschen Zeitung und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Kooperation mit der Nemetschek Stiftung. Mitmachen können alle Schülerzeitungen von Grundschulen, Mittelschulen, Förderschulen, Realschulen, Gymnasien und Beruflichen Schulen aus Bayern. Es werden auch Preise für die besten Online-Schülerzeitungen vergeben.

    Hier geht es zur Anmeldung

    Die drei besten Redaktionen jeder Kategorie erhalten ein Preisgeld. Auf die ersten Plätze wartet zudem ein besonderes Belohnungsprogramm – und auf alle Finalisten dieser 21. Wettbewerbsrunde ein spannender Tag bei der Preisverleihung in München.

    Einzureichen sind sieben gedruckte Exemplare einer Ausgabe, die zwischen 31. Mai 2025 und 9. Juni 2026 erschienen ist. Bei reinen Online-Schülerzeitungen genügt das Absenden des Anmeldeformulars. Einsendeschluss ist am Dienstag, 9. Juni 2026. Bei der Anmeldung sind die Kontaktdaten der zuständigen Betreuungslehrkraft anzugeben.

    Die Preisverleihung für Bayerns Beste findet dann am 13. Juli 2026 in München statt. Mehr Informationen zur Teilnahme gibt es unter sz.de/blattmacher-wettbewerb.

  • Fußball-Transferticker : Xabi Alonso zur Eintracht? „Guter Versuch“Bildbeschreibung ausklappenKrösche äußert sich zur

    Fußball-Transferticker : Xabi Alonso zur Eintracht? „Guter Versuch“Bildbeschreibung ausklappenKrösche äußert sich zur

    Fußball-Transferticker : Xabi Alonso zur Eintracht? „Guter Versuch“Bildbeschreibung ausklappenKrösche äußert sich zur Trainersuche +++ Glasner verlässt Crystal Palace überraschend +++ Van Nistelrooy wird Ko-Trainer bei Niederländern +++ Malen zieht es nach Italien +++ alle Infos im Transferticker. Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Im Fußball-Transferticker von FAZ.NET erfahren Sie alle News und Infos zu Transfers. Alles Aktuelle zur Bundesliga und dem internationalen Fußball finden Sie hier auf einen Blick.

  • Von Gegenstand getroffen : Kind kommt bei Unfall in Berliner Kita ums

    Von Gegenstand getroffen : Kind kommt bei Unfall in Berliner Kita ums

    Von Gegenstand getroffen : Kind kommt bei Unfall in Berliner Kita ums LebenBildbeschreibung ausklappenDas Kind wurde am Montagvormittag von einem schweren Gegenstand getroffen und tödlich verletzt. Angaben zu Alter oder Geschlecht machte die Polizei zunächst nicht. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App In Berlin ist ein Kind in einer Kindertagesstätte tödlich verunglückt. Es sei am Montagvormittag von einem schweren Gegenstand getroffen und dabei tödlich verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen erlag das Kind noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Details zu Alter und Geschlecht des Kinds machte der Sprecher nicht. Auch zu Berichten, wonach sich der Unfall an einer Terrassentür ereignet haben soll, äußerte er sich nicht.Zahlreiche Rettungskräfte, zwei Hubschrauber und Seelsorger waren dem Sprecher zufolge nach dem Unglück in der Kindertagesstätte im Bezirk Treptow-Köpenick im Einsatz. Die Kriminalpolizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. Die Ermittlungen müssten nun klären, „ob das Unglück eine technische Ursache hat oder ob ein Handhabungsfehler vorliegt“, sagte der Sprecher.

  • Verhöre und Schikanen : Taliban dringen in deutsches Schutzhaus einBildbeschreibung ausklappenIn Kabul

    Verhöre und Schikanen : Taliban dringen in deutsches Schutzhaus einBildbeschreibung ausklappenIn Kabul

    Verhöre und Schikanen : Taliban dringen in deutsches Schutzhaus einBildbeschreibung ausklappenIn Kabul sind 79 Teilnehmer deutscher Aufnahmeprogramme in einem Hotel untergebracht. Die Taliban brachen Türen auf, durchsuchten Handys und führten Verhöre. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Taliban kamen am Sonntagmittag. Sie verschafften sich Zugang zu einem Kabuler Hotel, in dem 79 Afghanen aus deutschen Aufnahmeprogrammen untergebracht sind. Es handelt sich also um eine Art Schutzhaus der Bundesregierung mitten in der afghanischen Hauptstadt. Die Taliban waren teilweise bewaffnet. Sie gingen von Zimmer zu Zimmer und durchsuchten sie. Türen, die nicht geöffnet wurden, brachen sie auf.Sie schalteten das Kamerasystem des Hotels aus. Die Bewohner wurden einzeln verhört. Von jeder Familie einer. Wer für ihre Unterkunft bezahle? „Die deutsche Bundesregierung.“ Aus welcher Provinz sie kämen? Warum sie nicht nach Hause gingen? Welcher Arbeit sie in der Vergangenheit nachgegangen seien? Warum sie Afghanistan verlassen hätten? „Sie fragen dich in einem harschen Ton. Wenn du zu viel redest, beleidigen sie dich“, sagt ein Bewohner.Sie müssen zur Strafe in der Kälte stehenDie Antworten wurden auf Video dokumentiert, die Personalausweise der Bewohner eingesammelt. Ihre biometrischen Daten registriert. Zum Teil wurden die Chatnachrichten auf ihren Handys durchsucht. Die Dokumente und technischen Geräte des Hotelmanagements wurden sichergestellt, in denen alle Informationen der Gäste gespeichert waren. „Wenn jemand lügt, legen sie ihm Handschellen an, überprüfen sein Handy und bestrafen ihn, indem sie ihn zwingen, in der Lobby in der Kälte zu stehen“, sagt ein Bewohner. Auch Männer, die keinen Bart hätten und westliche Kleidung trügen, hätten zur Strafe in der Lobby stehen müssen.Am Montagmorgen waren die Verhöre noch nicht vorbei. Welcher Behörde die Taliban angehörten, war unklar. Die weißen Pick-up-Trucks, mit denen sie kamen, hatten keine Aufschrift. Sie trugen keine Uniformen. Vermutlich kamen sie vom Geheimdienst. „Das sind keine Leute, die sich dir vorstellen“, sagt ein Bewohner. „Sie fragen, du antwortest.“ Die Außentür sei verriegelt. „Wir können nicht entkommen.“ Über Nacht seien drei Personen „verschwunden“. Darunter eine junge Frau, die allein aus Pakistan abgeschoben worden war.Die Personen, die in dem Hotel untergebracht sind, hatten ursprünglich in Pakistan auf eine Ausreise nach Deutschland gewartet. Sie gehörten zu den 248 Schutzsuchenden, die in den vergangenen Monaten von der pakistanischen Polizei abgeschoben wurden, obwohl ihre Verfahren in Deutschland noch nicht abgeschlossen waren. Manche hat die Bundesregierung zurückgeholt. Diese Menschen nicht. Sie sind seither mit Unterstützung der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit in dem Hotel untergebracht.Urteil vom Freitag gibt neue HoffnungViele von ihnen erhielten im Dezember einen Ablehnungsbescheid aus Berlin mit der Begründung, dass ein politisches Interesse an ihrer Aufnahme nicht mehr bestehe. Sie sind noch immer in dem Schutzhaus, weil sie gerichtlich gegen die Entscheidung der Bundesregierung vorgehen. Unter ihnen sind frühere Richter und Staatsanwälte sowie Menschenrechtsaktivistinnen. In den Verfahren berufen sich ihre Anwälte auf den im Grundgesetz festgeschriebenen Vertrauensschutz, weil sich die betroffenen Afghanen im Vertrauen auf die ursprüngliche Aufnahmezusage nach Pakistan begeben und dadurch exponiert hätten – die Aufnahmezusage, die ihnen eine der beiden deutschen Vorgängerregierungen gegeben hatte.Am vergangenen Freitag gab es in diesen Verfahren erstmals einen aus Sicht der Kläger positiven Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin. Der Ablehnungsbescheid des Bundesinnenministeriums vom 8. Dezember genüge nicht der „Pflicht zur willkürfreien individuellen Begründung derartiger Abkehrentscheidungen“, heißt es im Urteilstext.Im Gegensatz zu den Afghanen, welche die aktuelle Bundesregierung zuletzt aufgenommen hat, sind die meisten Hotelbewohner in Kabul Teilnehmer der Aufnahmeprogramme „Menschenrechtsliste“ und „Überbrückungsliste“, die auf Paragraph 22 des Aufenthaltsgesetzes basieren. Das erlaubte es der Bundesregierung, das von den Vorgängerregierungen ausgesprochene „politische Interesse“ zu widerrufen.Anwalt sieht Willkür der BundesregierungKurz vor Weihnachten war jedoch im Fall eines früheren Richters, der vor das Bundesverfassungsgericht gezogen war, das politische Interesse erst entzogen und dann doch wieder erklärt worden. „Das ist ein signifikanter Anhaltspunkt für Willkür“, sagt der Osnabrücker Anwalt Henning J. Bahr, der mehrere Fälle betreut. Er weiß von den Verhören in dem Kabuler Hotel und sagt: „Ich werde den Gerichten die besondere Dringlichkeit der Situation vor Augen führen.“ Eine Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Anfrage der F.A.Z. lag am Montagmittag noch nicht vor.Mehr zum ThemaKonsularbeamte in Deutschland„Die Taliban kommen“FAZ+zuwanderung in zahlenAbschiebungen sind Symbole, aber mehr als SymbolpolitikDaten des InnenministersMehr Menschen kehren zurück, weniger beantragen AsylEin weiterer früherer Richter, der in dem Hotel in Kabul festsitzt, sagt: „Die Gefahr, dass wir festgenommen werden, ist sehr groß.“ Er geht davon aus, dass die Taliban bei ihren Recherchen auf die Details seiner früheren Tätigkeit stoßen: Gerichtsurteile gegen damalige Mitglieder der Taliban, darunter Scheidungsurteile zugunsten von deren Ehefrauen, die aus Sicht der Taliban gegen den Islam verstoßen. Er sei mehrfach Ziel von Mordversuchen gewesen. Selbst ein Blinder könne sehen, dass er gefährdet sei, sagt der Mann. „Sie werden definitiv zurückkommen und Rache üben, wenn Deutschland uns nicht zu Hilfe kommt und uns zurück nach Pakistan bringt.“Ein anderer Bewohner sagt verzweifelt: „Verflucht seien diese Deutschen, verflucht sei dieser Prozess, verflucht sei ihr sogenannter Humanitarismus, der uns in diese Lage gebracht hat. Sie haben uns hier vergessen.“

  • Fünf Tote : Bahnmitarbeiter nach Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen freigesprochenBildbeschreibung ausklappenFünf Menschen starben

    Fünf Tote : Bahnmitarbeiter nach Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen freigesprochenBildbeschreibung ausklappenFünf Menschen starben

    Fünf Tote : Bahnmitarbeiter nach Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen freigesprochenBildbeschreibung ausklappenFünf Menschen starben und mehr als 70 wurden verletzt: Marode Schienen ließen im Juni 2022 bei Burgrain einen Regionalzug entgleisen. Nun hat das Landgericht München ein Urteil gesprochen. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Im Prozess um das tödliche Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen im Juni 2022 hat das Landgericht München II zwei Bahnmitarbeiter freigesprochen. Dies teilte das Landgericht München am Montag mit.Die Staatsanwaltschaft München hatte für den Fahrdienstleiter ein Jahr auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung gefordert, für den zuständigen Bezirksleiter zwei Jahre. Die Verteidigung hatte für ihre Mandanten auf Freispruch plädiert.Bei dem Zugunglück waren vier Frauen und ein 13 Jahre alter Junge gestorben; 72 Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Eine gebrochene Betonschwelle führte damals zur Entgleisung der Regionalbahn. Drei der Waggons kamen infolgedessen von der Strecke ab, rutschten einen Bahndamm hinunter und blieben auf dem Dach liegen.„Unmittelbare Folge regel- und pflichtwidrigen Verhaltens“Die Staatsanwältin warf dem Bezirksleiter „wiederholtes und systematisches Versagen“ über mehrere Jahre hinweg vor. Er habe notwendige Instandsetzungsmaßnahmen verzögert. Eine Erneuerung der Schienen an der Unglücksstelle sei immer wieder verschoben worden. Zudem sei die Dokumentation der Schäden chaotisch gewesen. Dem Fahrdienstleister wurde lediglich „Augenblicksversagen“ angelastet.Im September 2025 kamen interne Untersuchungen der DB zu dem Ergebnis, dass die Tragödie vermeidbar gewesen sei: „Der Unfall war die unmittelbare Folge regel- und pflichtwidrigen Verhaltens des vor Ort tätigen betrieblichen Personals“, ließ die Bahn in ihrer Mitteilung zum Abschlussbericht wissen.Bereits im Juni 2025 hatte die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung einen mehr als 100-seitigen Untersuchungsbericht veröffentlicht. Laut diesem war unter anderem eine Meldung eines Triebwagenführers über ein Problem an der späteren Unfallstelle am Vorabend nicht weitergegeben worden.Mehr dazu in Kürze auf FAZ.NET

  • In wohlhabenden Ländern steigt die Nutzung von KI fast doppelt so schnell

    In wohlhabenden Ländern steigt die Nutzung von KI fast doppelt so schnell

    In wohlhabenden Ländern steigt die Nutzung von KI fast doppelt so schnell wie im Globalen Süden. Währenddessen erobert das chinesische Modell Deepseek Afrika und Russland.

  • F.A.Z. exklusiv : Bätzing gibt Vorsitz der Bischofskonferenz abBildbeschreibung ausklappenBätzing teilte den

    F.A.Z. exklusiv : Bätzing gibt Vorsitz der Bischofskonferenz abBildbeschreibung ausklappenBätzing teilte den

    F.A.Z. exklusiv : Bätzing gibt Vorsitz der Bischofskonferenz abBildbeschreibung ausklappenBätzing teilte den Mitgliedern der Konferenz am Montag mit, er stehe für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung. Die erste war geprägt von Konflikten über den „Synodalen Weg“. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Der Limburger Bischof Georg Bätzing steht für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) nicht zur Verfügung. Nach Informationen der F.A.Z. teilte Bätzing diese Entscheidung am Montag den gut sechzig Mitgliedern der Konferenz per Brief mit. Der bald 65 Jahre alte Geistliche war im März 2020 in der Nachfolge des Münchner Erzbischofs Reinhard Kardinal Marx zum Vorsitzenden gewählt geworden.Seine Amtszeit war vor allem geprägt von Konflikten innerhalb der DBK und mit dem Vatikan über das Reformprojekt „Synodaler Weg“. Bätzing schlug sich darin stets auf die Seite der Reformer.Weitere Informationen in Kürze auf FAZ.NET.

  • nach Juwelen-Diebstahl : Erstmals Videos aus Überwachungskameras des Louvres veröffentlichtBildbeschreibung ausklappenVor drei

    nach Juwelen-Diebstahl : Erstmals Videos aus Überwachungskameras des Louvres veröffentlichtBildbeschreibung ausklappenVor drei

    nach Juwelen-Diebstahl : Erstmals Videos aus Überwachungskameras des Louvres veröffentlichtBildbeschreibung ausklappenVor drei Monaten erbeutete eine Gruppe Einbrecher wertvolle Juwelen aus dem Louvre. Nun sind die Szenen des Überfalls erstmals öffentlich zu sehen. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Rund drei Monate nach dem spektakulären Kronjuwelen-Diebstahl im Pariser Louvre-Museum haben französische Medien erstmals Aufnahmen von Überwachungskameras veröffentlicht, die dessen Ablauf genau zeigen. In den von den Sendern TF1 und France Télévision am Sonntagabend gezeigten Videos ist gut zu erkennen, wie zwei Männer im Apollosaal des Louvre zu den Schmuckvitrinen stürmen und dort das Glas mit Trennschleifern und Fausthieben einschlagen, bevor sie in aller Eile Schmuckstücke zusammenraffen.Zu sehen sind auch vier Aufseher, die die Szene aus wenigen Metern Entfernung beobachten. Einer von ihnen ergreift einen für Absperrungen vorgesehenen Metallständer und macht ein paar Schritte auf die Täter zu, zieht sich dann aber unentschlossen wieder zurück. Als die Täter sich die Taschen vollgestopft haben, laufen sie zurück zum Balkon, über den sie mit Hilfe eines Lastenaufzugs in das Museum eingedrungen waren. Dabei lässt einer der beiden mehrere Schmuckstücke fallen, die er schnell vom Boden aufhebt. Die ganze Szene wirkt eher dilettantisch als wie eine Tat von Profis.Der Einbruch dauerte nach Angaben der Ermittler weniger als vier Minuten. Die alarmierten Sicherheitskräfte kamen etwa eine halbe Minute zu spät, um die Diebe zu stoppen.Weiter keine Spur von den JuwelenDie beiden Täter und zwei Komplizen befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft, von der Beute fehlt weiterhin jede Spur. Befragungen der Festgenommenen hätten keine neuen Erkenntnisse gebracht, sagte die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau zuletzt am Freitag. Unklar ist demnach weiterhin, ob die Diebe Auftraggeber hatten. Bei dem Einbruch am 19. Oktober hatten die Diebe Kronjuwelen im materiellen Wert von etwa 88 Millionen Euro und unschätzbarem historischen Wert gestohlen. Eine Krone hatten die Diebe bei ihrer Flucht verloren. Acht weitere Schmuckstücke bleiben verschwunden, darunter eine mit Smaragden und Diamanten besetzte Kette, die Napoleon Bonaparte seiner zweiten Ehefrau Marie-Louise geschenkt hatte. Fachleute gehen davon aus, dass Hehler die Edelsteine herausgebrochen und das Gold eingeschmolzen haben. Laut Medienberichten waren in den gestohlenen Diademen, Ohrringen und Ketten insgesamt rund 8500 Diamanten und 200 Perlen verarbeitet.Gewerkschaften fordern mehr WachpersonalDas Museum blieb am Montag unterdessen wegen eines Streiks der Mitarbeiter zum dritten Mal seit Mitte Dezember geschlossen. Die Protestbewegung der Beschäftigten richtet sich gegen die Arbeitsbedingungen in dem weltberühmten Museum, das durch den Diebstahl erheblich in die Kritik geraten ist. Die Gewerkschaften fordern unter anderem mehr Wachpersonal und das Angehen überfälliger Renovierungsarbeiten.Mehr zum ThemaChronik des Louvre-EinbruchsSo gingen die Diebe in drei Minuten und 52 Sekunden vorNach JuwelendiebstahlLouvre sichert Einbruchsfenster mit GitternEinbruch im LouvreMit diesem Möbelaufzug gelangten die Diebe in den Louvre„Kurz nach dem Diebstahl gab es ein Gemeinschaftsgefühl zwischen dem Personal und der Museumsleitung, aber das hat nicht lange gehalten“, sagte ein führender Mitarbeiter, der anonym bleiben wollte. Bereits im vergangenen Sommer hatten sich zahlreiche Beschäftigte über die Überfüllung des Museums und die veralteten Einrichtungen beschwert. Kulturministerin Rachida Dati hatte die Forderungen des Personals kürzlich als „gerechtfertigt“ bezeichnet, bislang aber keine ausreichenden Zugeständnisse gemacht, um die Proteste einzudämmen.