Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



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Categorie: Nieuws

  • TU München: Gleich zwei neue Forschungszentren für Weihenstephan

    TU München: Gleich zwei neue Forschungszentren für Weihenstephan

    Es ist eine schöne Tradition, dass die TU München in Weihenstephan zu Beginn eines neuen Jahres Bilanz zieht und einen Ausblick auf die kommenden Monate gibt. Die werden in jedem Fall spannend, das zeigte der Bericht von Dekan Martin Klingenspor. Voraussichtlich am 18. Mai kann die Universität das Zentrum für Infektionsprävention (ZIP) einweihen. Die Fertigstellung des Gebäudes befinde sich „auf der Zielgeraden“. Dort sollen Forschende interdisziplinär zusammenarbeiten, um neue Strategien gegen Antibiotika-resistente Keime zu entwickeln.  Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht darin eine der größten Gefahren für die Gesundheit der Menschen weltweit.

    Bereits Anfang Januar startete das „Zentrum für Alpine Waldwirtschaft“ mit seiner Arbeit, gefördert wird es durch die Eva-Mayr-Stihl-Stiftung. „Wir wollen uns den Bergwald mit Fokus auf den Schutzwald anschauen“, erklärt Annette Menzel, die an der Technischen Universität die Professur für Ökoklimatologie innehat. Beteiligt sind zudem ihre Professoren-Kollegen Thomas Knoke, der nachhaltige Nutzungskonzepte für Wälder und Landschaften erforscht, Richard Peters (Schwerpunkt Waldwachstum), Rupert Seidl (Professor für Ökosystemdynamik und Waldmanagement) und Cornelius Senf. Sein Spezialgebiet ist die Fernerkundung zum Monitoring verschiedener Ökosysteme im Klimawandel. Die steigenden Temperaturen sind ein Faktor, der den Schutzwald bedroht. Ihm kommt jedoch eine wichtige Aufgabe zu als Barriere für Steinschläge oder Lawinen.

    Die TUM School of Life Sciences, wie der Standort Weihenstephan seit fünf Jahren heißt, hat hier viel Expertise. Seidl ist auch Leiter des Sachgebiets Forschung und Monitoring im Nationalpark Berchtesgaden. Menzel zählt zu den einflussreichsten Klimawissenschaftlerinnen. Sie lehrt nicht nur in Weihenstephan, sondern forscht zudem seit vielen Jahren an der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus unterhalb des Zugspitzgipfels.

    Die Technische Universität in Weihenstephan hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert, auch personell. 39 Professorinnen und Professoren sind seit 2020 neu berufen worden – bei 77 Stellen insgesamt bedeutet das einen Generationenwechsel. „Das hat mich beeindruckt, das ist eine Hausnummer“, sagt Klingenspor. Viele der Fachgebiete wurden neu ausgerichtet. Unter den Neuberufungen sind viele Frauen. Ihr Anteil liegt nun bei 36 Prozent. In Freising ist die Technische Universität mit insgesamt 1458 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein großer Arbeitgeber.

    Im Mai wird das Zentrum für Infektionsprävention an der Liesel-Beckmann-Straße eingeweiht. Dort sollen Strategien gegen multiresistente Keime entwickelt werden.
    Im Mai wird das Zentrum für Infektionsprävention an der Liesel-Beckmann-Straße eingeweiht. Dort sollen Strategien gegen multiresistente Keime entwickelt werden. (Foto: Marco Einfeldt)

    Erheblich investiert wurde 2025 in die materielle Ausstattung. Wichtige Neuanschaffung ist ein moderner Rechnerverbund im Wert von 1,8 Millionen Euro, die Hälfte der Summe übernahm die Deutsche Forschungsgemeinschaft, den Rest trugen TU und Freistaat. Betrieben wird der „Compute Cluster“ vom Leibniz-Rechenzentrum. Davon profitierten ganze Gruppen von Forschenden gerade im Bereich KI und bei großen Datenmengen, so Klingenspor. Neu ist zudem ein Mikro-Computertomograf. Damit können kleinste Lebensmittelpartikel untersucht werden.

    Traditionell gibt es bei dem Neujahrstreffen viel Lob. Vizepräsident Gerhard Kremer bezeichnete Weihenstephan als eine „tragende Säule“ der Universität, etwa in den Bereichen Ernährungs- und Versorgungssicherheit und Klimawandel-Forschung. Wichtig sei der Dialog mit der Öffentlichkeit, um Akzeptanz zu finden. Dazu tragen Veranstaltungen wie die Vortragsreihe TUM@Freising bei, in der Forschende ihre Arbeit erklären.

    Auch die Stadt Freising profitiert von Forschungsprojekten

    Für Klingenspor war es der erste Neujahrsempfang als Dekan. Er übernahm die Aufgabe Anfang Oktober von Ingrid Kögel-Knabner, die in den Ruhestand verabschiedet wurde. Ihn habe der Perspektivwechsel gereizt, die Möglichkeit, Hochschulpolitik mitzugestalten, schildert der Inhaber des Lehrstuhls für Molekulare Ernährungsmedizin.

    Zum letzten Mal nahm dagegen Tobias Eschenbacher in seiner Funktion als Oberbürgermeister an der Veranstaltung teil, weil er bei der Kommunalwahl im März nicht mehr kandidiert. Er sei stolz darauf, was in Weihenstephan alles passiert, sagte er und dankte für die Unterstützung. Freising profitiert immer wieder von Forschungsprojekten etwa zur Stadtentwicklung.

  • Erneuerbare Energie: Bürger können sich an Windrädern beteiligen

    Erneuerbare Energie: Bürger können sich an Windrädern beteiligen

    In zwei Jahren, Ende 2027, sollen im westlichen Landkreis Freising zwei weitere Windräder ihren Betrieb aufnehmen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich mit Nachrangdarlehen an den Anlagen beteiligen, am 8. Februar beginnt die Zeichnungsfrist. Davor sind zwei Informationsabende zu den beiden Standorten bei Kammerberg und Grandlmiltach geplant. Die Windkraft Ampertal GmbH & Co. KG stellt den aktuellen Planungsstand und die Konditionen der Bürgerbeteiligung vor.

    Eine der Anlagen entsteht in der Gemeinde Kranzberg im Miltacher Holz zwischen Grandlmiltach und dem Haberhof. Der Infoabend dazu findet am Dienstag, 27. Januar, im Pantaleonsgebäude in Kranzberg statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Kammerberg bekommt bereits das zweite Windrad, der Standort befindet sich am Weißlinger Holz. Die Bürgerinformation dazu ist für Mittwoch, 4. Februar, 19.30 Uhr im Pfarrheim in Fahrenzhausen, Hauptstraße 17, geplant. Anwohnerinnen und Anwohner aus den Gemeinden Fahrenzhausen, Kranzberg, Allershausen, Petershausen und Hohenkammer erhalten ein vierzehntägiges Vorzeichnungsrecht.

    Die Windkraftanlagen vom Typ Enercon E-175 EPS werden insgesamt 262 Meter hoch, der Rotor-Durchmesser beträgt 175 Meter. Dieser Typ sei besonders effizient und für Standorte mit niedrigen und mittleren Windgeschwindigkeiten entwickelt worden, erklärt Vitus Hinterseher, Geschäftsführer der Windkraft Ampertal. Die Leistung pro Windrad liegt bei sieben Megawatt. Mit einem prognostizierten Ertrag von 28 Millionen Kilowattstunden sollen die beiden Anlagen nach Unternehmensangaben jeweils doppelt so viel Strom liefern wie das bestehende Windrad bei Kammerberg. Insgesamt können damit etwa 7000 Haushalte versorgt werden.

    Geplant ist, die Baufelder noch in diesem Winter freizumachen.  Ende 2027 soll alles fertig sein. Die Genehmigungen wurden der Windkraft Ampertal im Dezember 2024 und im April 2025 erteilt.  Kurz darauf erhielten die beiden Standorte bei den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur die Zuschläge für die Stromvergütung nach EEG für 20 Jahre.

    Im westlichen Landkreis Freising tut sich gerade viel in Sachen Windenergie. Ebenfalls Ende 2027 sollen zwei Windräder bei Hohenkammer ihren Betrieb aufnehmen, die Zeichnungsfrist für eine Beteiligung ist bereits abgeschlossen. Vier weitere Anlagen sind bei Allershausen im Schwarzhölzl in Planung. Beides sind Projekte der Bürger-Energiegenossenschaft Freisinger Land.

  • Naomi Osaka Australian Open: Im Kleid mit Schleier zum Erstrundenmatch

    Naomi Osaka Australian Open: Im Kleid mit Schleier zum Erstrundenmatch

    Als Naomi Osaka aus dem Gang kam und Richtung Tennisplatz in der Rod Laver Arena schritt, konnte Mats Wilander nicht glauben, was er da sah. „Ich bin sprachlos, sprachlos!“, rief der zweimalige Sieger der Australian Open ins Mikrofon, der Schwede ist heute Kommentator bei Eurosport. „Wow, das ist mutig!“

    Osaka, die ebenfalls zweimal in Melbourne triumphierte und nun zu ihrem Erstrundenmatch erschien, trug etwas, das wie eine Mischung aus Hochzeitskleid, Mary Poppins, Imker und Geisha aussah. In der Hand hielt sie einen Schirm. Und ein langer Schleier folgte ihr, fast wäre ihre Gegnerin Antonia Ruzic auf diesen gestiegen, als die Kroatin im Gang Osaka überholt hatte. „Aber warum nicht?“, fuhr Wilander fort, „sie hat bei den US Open einmal etwas Ähnliches gemacht. Damals trug sie Schmetterlingsflügel.“ Gut, es war eher eine Schleife, aber bei Osaka, 28, Branchenriesin im Tennis und Multimillionärin, kann man modisch schon mal den Überblick verlieren. An diesem Dienstagabend in Australien bot sie zweifellos ihren extravagantesten Auftritt. Fürs Match trennte sie sich dann natürlich von einigen Teilen des Kleides. So verpackt hätte man nicht ernsthaft spielen können.

    2024 wählte Naomi Osaka ein Tenniskleid im Stile einer Geschenkverpackung.
    2024 wählte Naomi Osaka ein Tenniskleid im Stile einer Geschenkverpackung. (Foto: Charly Triballeau/AFP)

    „Vielleicht ist das die Zukunft des Tennissports, das Mode-Statement kommt zuerst, und dann erst zeigst du deine professionellen Fähigkeiten“, sagte Wilander, der mit dieser Theorie nicht ganz falsch lag. Denn Osaka, die 2019 und 2021 in Melbourne triumphiert hatte, startete prächtig ins Match, der erste Satz war schnell mit 6:3 verbucht. Den zweiten Satz verlor sie, aber letztlich setzte sich die Japanerin mit 6:3, 3:6, 6:4 durch. Sie hat also ihren modischen Auftritt spielerisch untermauert, wenn man so will.

    Was ihr Kleid betrifft, drängte sich schließlich rasch der Verdacht einer konzertierten PR-Aktion auf, denn das Mode-Medium Vogue widmete Osaka sofort einen langen und ausführlichen Artikel mit allen Hintergründen, mit dem Titel: „Naomi Osaka erklärt die Bedeutung ihres Exoskelett-Looks bei den Australian Open 2026“. So läuft heute das Business eben.

    Osaka, eine sehr introvertierte, schüchterne Person, wird dabei mit den Worten zitiert: „Wenn ich an die Spielerinnen vor mir zurückdenke, denke ich darüber nach, wie diese Momente – diese Blicke – zu unvergesslichen Erinnerungen geworden sind. So oft schreiben andere unsere Geschichten. Diesmal fühlte es sich an, als könnte ich ein Stück meiner eigenen Geschichte schreiben.“ Wie die Vogue berichtete, wählte Osaka fürs Schneidern den Couturier Robert Wun, der schon Kleider für Beyoncé und Ariana Grande angefertigt habe. Angeblich sei Osakas Vision entstanden, als sie ihrer zweijährigen Tochter Shai vorlas. „Da war ein Bild von einer Qualle, und als ich es ihr zeigte, war sie total begeistert“, sagte sie. Mit dem fertigen Entwurf sei sie sehr glücklich:  „Ich spürte die Symbolik von Energie, Transformation und Aufregung.“

    Beim Interview auf dem Platz sagte sie nach dem Match, angesprochen auf das Kleid oder das, was man Kleid nennt: „Ich bin so dankbar, dass ich gestalten kann, was ich mag.“ Sie wies stolz auf einen Schmetterling auf dem Schirm hin. Ihre Augen funkelten. Ihr Outfit scheint sie also wirklich glücklich zu machen.

  • Bei seinem Besuch der Grünen Woche in Berlin tauschte sich CDU-Politiker Stefan

    Bei seinem Besuch der Grünen Woche in Berlin tauschte sich CDU-Politiker Stefan


    Bei seinem Besuch der Grünen Woche in Berlin tauschte sich CDU-Politiker Stefan Rouenhoff mit Akteuren aus dem Kreis Kleve aus über die Rolle des Niederrheins als leistungsstarke Region für Landwirtschaft und Gartenbau. Was der Parlamentarische Staatssekretär für die Unternehmen ankündigt.
  • 1250 Jahre Baierbrunn: Das Dorf der Superlative

    1250 Jahre Baierbrunn: Das Dorf der Superlative

    Die launigste Rede beim Festakt hielt vermutlich Landrat Christoph Göbel (CSU), aber den größten Einzel-Lacher erzielte seine Parteikollegin Ilse Aigner. Als die Präsidentin des Bayerischen Landtags in ihrem Grußwort als Schirmherrin zum Jubiläumsjahr des nun 1250 Jahre alten Baierbrunns fast erstaunt erwähnte, die kleine Gemeinde südlich von München habe gleich zwei S-Bahn-Stationen, quittierte das Publikum dies mit zwiespältiger Heiterkeit. Denn so vorteilhaft die gute Verkehrsanbindung im Netz des MVV theoretisch ist, so sehr ist die praktische Performance der S7 auch immer wieder Quell des Ärgers.

    Zwei S-Bahn-Stationen für eine Kommune mit rund 3500 Einwohnern ist aber in der Tat nicht schlecht – wobei der etwas größere, nördliche Nachbar Pullach sogar drei S-Bahnhöfe aufweist. Freilich kann der Ort, der 776 erstmals in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Schäftlarn als „Paierbrunnen“ erwähnt wurde und damit zu den ältesten Siedlungen im Landkreis München zählt, noch mit ganz anderen Zahlen und Statistiken aufwarten: Hier ist der Sitz des Wort & Bild Verlag, dessen Apotheken Umschau das wohl auflagenstärkste Magazin Deutschlands, wenn nicht gar Europas ist.

    Einen Namen gemacht hat sich die Isartalgemeinde auch durch ihre herausragend hohe Wahlbeteiligung: 2021 bei der Bundestagswahl war man mit 90,8 Prozent die Nummer eins im Land, wofür es den Preis der Initiative „Demokratieverliebt“ gab. Für seinen hohen Standard bei der Torbeteiligung, meist als Vollstrecker, ist hingegen ein anderer Bürger („Citizen Kane“) bekannt: Harry Kane, zweimal in Folge bester Torschütze der Bundesliga. Was noch? Mit seinem Gewerbesteuer-Hebesatz von gerade mal 230 Punkten unterbietet Baierbrunn seit 2025 alle oberbayerischen Gemeinden.

    Dass nicht die Größe entscheidend ist respektive die Einwohnerzahl, sondern der Geist eines Ortes, auch seine Lage, Geschichte und Vernetzung, zeigte sich zum Auftakt des Jubiläumsjahres. „Ich bin überwältigt“, erklärte Bürgermeister Patrick Ott (ÜWG) angesichts der prominenten Gäste, der Qualität der Reden sowie der musikalischen Flankierung durch Stipendiaten der Akademie des BR-Symphonieorchesters. Neben Aigner und Göbel, der die These vertrat, dass Horst Seehofer gemäß zwar das Land Bayern, aber seiner Meinung nach eigentlich ganz besonders der Landkreis München „die Vorstufe zum Paradies“ sei und Baierbrunn hierbei eine wichtige Bedeutung spiele, waren weitere Würdenträger präsent: die frühere Staatsministerin Kerstin Schreyer (CSU), zahlreiche Bürgermeisterinnen und Rathauschefs der Nachbargemeinden, von Pullach bis Icking, der Abt des Klosters Schäftlarn und als Hausherr Wort-&Bild-Verlag-Geschäftsführer Andreas Arntzen.

    Würdevolles Quintett beim Jubiläums-Festakt: Schäftlarns Abt Petrus Högensteiger,  Baierbrunns Bürgermeister Patrick Ott, Ilse Aigner, Kerstin Schreyer und der Münchner Landrat Christoph Göbel (von links).
    Würdevolles Quintett beim Jubiläums-Festakt: Schäftlarns Abt Petrus Högensteiger,  Baierbrunns Bürgermeister Patrick Ott, Ilse Aigner, Kerstin Schreyer und der Münchner Landrat Christoph Göbel (von links). (Foto: Claus Schunk)

    Schauplatz der vom BR-Journalisten Tilmann Schöberl moderierten Veranstaltung war der stilvolle Irenen-Saal in einem Verlagsgebäude, entstanden nach Ideen des 2014 verstorbenen Verlagsgründers und Kunstmäzens Rolf Becker, dem Baierbrunn zudem etliche bedeutende Skulpturen im Ortsbild verdankt.

    Ja, die Kunst und Baierbrunn – das ist auch eines von vielen  (Unter-)Kapiteln der Festschrift, die der dreiköpfige Festausschuss – Wolfgang Jirschik, Christine Kammermeier und Heinrich Müller – herausgegeben hat. Jirschik, der wie Kammermeier  zu den Vorgängern von Bürgermeister Ott zählt, ist als Gemeindearchivar besonders vertraut mit der lokalen Geschichte: „Mit der Eröffnung der Isartalbahn im Jahr 1891 wurde Baierbrunn ein beliebter Ausflugsort für Ausflügler aus München. Künstler und Poeten entdeckten das Dorf mit seiner reizvollen Umgebung und der noch ursprünglichen Natur.“

    Die Herkunft des Ortsnamens gibt Rätsel auf

    Das galt für das gesamte Isartal, das von der Erschließung durch die Bahn profitierte und attraktiver wurde. Dass Baierbrunn indes auch mal Wintersportort war – mit Sprungschanzen und gut besuchten Wettbewerben – ist eine der hübschen historischen Erkenntnisse, die in der Schrift zu finden sind. Man erfährt von Jirschik auch, dass zu Zeiten des philhellenischen Königs Ludwig I. die Baierbrunner dessen Dekret widerstanden, aus dem i ein griechisches y zu machen. Ob die Herkunft des Namens auf einen Herrn namens „Peigiri“ alias Baier zurückgeht, auf „Beuren“, auf „Bai“ in der Bedeutung von „Schlucht“ oder „Peigiri“ so viel wie Wildschweinjäger meinen könnte, basierend auf Baier = Eber, bleibt Jirschik zufolge offen.

    Skisprungwettbewerb im Reichental bei Baierbrunn. Die Schanzen, auf der Sprünge bis zu 40 Meter möglich waren, wurden 1934 gesprengt.
    Skisprungwettbewerb im Reichental bei Baierbrunn. Die Schanzen, auf der Sprünge bis zu 40 Meter möglich waren, wurden 1934 gesprengt. (Foto: Archiv Gemeinde Baierbrunn)

    Als ein Ort, der im Zuge der Gebietsreform von 1972 dem Landkreis München (vorher Wolfratshausen) zugeschlagen wurde, ein dörflich geprägter Raum in Stadtnähe und doch fast Oberland, zwischen Forstenrieder Park und Isartal, idyllisch, aber auch durch die B11 verkehrsgeplagt, ist Baierbrunn eine charakteristische Gemeinde für das Münchner Umland und doch besonders. „Was sich nie geändert hat, ist der starke Zusammenhalt im Ort“, erklärt Bürgermeister Ott.

  • Seniorenresidenz in Hessen Pflegerin wegen dreifachen Mordversuchs festgenommen Eine Pflegerin aus Hessen

    Seniorenresidenz in Hessen Pflegerin wegen dreifachen Mordversuchs festgenommen Eine Pflegerin aus Hessen

    Seniorenresidenz in Hessen

    Pflegerin wegen dreifachen Mordversuchs festgenommen

    Eine Pflegerin aus Hessen soll bei Wachkomapatienten lebenswichtige Geräte entfernt haben. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft wollte die Festgenommene bei Nachtschichten nicht durch Alarmsignale gestört werden.

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    Ein Pulsoximeter an der Hand eines Patienten

    Foto: Philipp von Ditfurth / dpa / picture alliance

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    Wegen des Verdachts des versuchten Mordes an drei Wachkomapatienten ist eine Pflegekraft inhaftiert worden. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft teilte mit, mit der Festnahme sei ein Haftbefehl des Amtsgerichts Frankfurt am Main vollstreckt worden. Die 53-jährige Beschuldigte war den Angaben zufolge in einer Seniorenresidenz im Main-Taunus-Kreis beschäftigt, wo sie sich um Wachkomapatienten gekümmert hat.

    Der Frau wird vorgeworfen, in mindestens zwei Nachtdiensten im Februar 2025 an drei der Patienten die Pulsoximeter entfernt zu haben, »um während ihrer Nachtschicht nicht durch optische oder akustische Alarmsignale gestört und zu pflegerischen Handlungen veranlasst zu werden«.Dabei soll die Frau jeweils den Tod der Patienten »zumindest billigend in Kauf genommen haben«. Zudem soll ihr auch bewusst gewesen sein, dass sich der Zustand der Patienten unmittelbar lebensbedrohlich verändern könnte.

    Überführt bei unangekündigtem BesuchIn einem der Nachtdienste soll das Entfernen des Pulsoximeters auch zu einem lebensbedrohlichen Zustand eines der Patienten geführt haben, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Bei einem späteren Nachtdienst wurde die Frau dann den Angaben zufolge »im Rahmen eines unangekündigten Besuchs« auf der Station im Aufenthaltsraum angetroffen, während bei zwei Patienten die Geräte abgeschaltet gewesen seien.

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    Von Wiebke Ramm

    Mit dem sogenannten Pulsoximeter werden den Angaben zufolge Puls und Sauerstoffsättigung des peripheren Blutes registriert und kontrolliert. Das Gerät wird üblicherweise am Finger angebracht.Laut Staatsanwaltschaft verantwortete die Beschuldigte eine Station, auf der sich insbesondere Patienten befanden, die teilweise seit mehreren Jahren in einem Wachkoma-Zustand sind und die Umgebung nicht bewusst wahrnehmen oder kommunizieren können.Neben der Festnahme wurde laut der Ermittlungsbehörde auch ein Durchsuchungsbefehl vollstreckt, um Beweismittel sicherzustellen. Zudem sei ein Berufsverbot für die Pflegerin angeordnet worden, hieß es.

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  • In 17 Tagen steigt die Eröffnungsfeier für die Olympischen Winterspiele in Mailand

    In 17 Tagen steigt die Eröffnungsfeier für die Olympischen Winterspiele in Mailand

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    In 17 Tagen steigt die Eröffnungsfeier für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo (Italien). Und jetzt steht fest, welche Athletinnen und Athleten Deutschland beim Mega-Sportevent vertreten.

    Der Deutsche Ski-Verband hat am Dienstag sein Team offiziell nominiert. Teil des olympischen Biathlon-Kaders: Philipp Nawrath, Justus Strelow, Philipp Horn und David Zobel, die sich über den Weltcup qualifizierten.

    Überraschend: Den Quotenplatz bei den Herren erhält Lucas Fratzscher. Danilo Riethmüller, beim Weltcup in Ruhpolding noch Teil der Staffel, ist bei Olympia hingegen nicht dabei.

    Kleine Panne: Im offiziellen Post des Deutschen Olympischen Sportbundes bei Instagram ist Fratzschers Vorname falsch geschrieben. Dort heißt er „Lukas“ statt „Lucas“.

    Der Frauen-Kader besteht bei den Winterspielen aus Franziska Preuß, Julia Tannheimer, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz, Selina Grotian und Anna Weidel.

    Weidel war für den Heim-Weltcup in Ruhpolding noch aussortiert worden. Sie machte Platz für Sophia Schneider, die gute Leistungen im zweitklassigen IBU-Cup erzielt hatte.

  • Berlin – Er war einer der bekanntesten kurdischen Clan-Größen Berlins – jetzt

    Berlin – Er war einer der bekanntesten kurdischen Clan-Größen Berlins – jetzt

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    Berlin – Er war einer der bekanntesten kurdischen Clan-Größen Berlins – jetzt ist Mehmet K. (62) tot.

    Schon am Dienstagmorgen verbreiteten mehrere kurdische Influencer in sozialen Medien die Nachricht von seinem Tod. Am Mittag folgte ein Posting auf dem Instagram-Account von Mehmet K. mit rund 13.000 Followern.

    Darin teilte der Clan-Boss seinen Freunden und Anhängern selbst seinen Tod mit: „In Berlin nannten sie mich ‚Kürt Mehmet‘… Heute gehe ich, aber ich hinterlasse Gebete, Güte und unvergessliche Freundschaften.“

    Abschied über Instagram angekündigt

    In dem Beitrag kündigt Mehmet K. auch eine Trauerfeier an, die am Dienstag um 13 Uhr stattfinden soll. Weiter heißt es: „Ich werde nicht unter Ihnen sein, aber meine Türen werden offenstehen und meine Teamkollegen werden meine Freunde empfangen und bewirten.“ Nach BILD-Informationen litt Mehmet K. seit Jahren an einer schweren Krankheit. Trotzdem zeigte er sich lange Zeit öffentlich. Erst als sein Zustand sich verschlechterte, zog er sich zurück.

    20 Schüsse auf die Villa des Paten

    Offenbar nutzten das seine Feinde aus. Mitte Dezember vergangenen Jahres feuerten Unbekannte 20 Schüsse mit einer 9-Millimeter-Waffe auf die Villa von Mehmet K. in Lichterfelde. Einem BILD-Reporter sagte er danach wütend: „Die das getan haben, sind Straßenköter, sonst nichts!“

    [–>Die Täter gingen dabei gezielt vor. An einem Mittwoch drangen zwei vermummte, schwarz gekleidete Attentäter über die angrenzende Kleingartenkolonie „Abendruh“ auf das Grundstück ein. Sie zwängten sich durch eine Hecke und eröffneten sofort das Feuer. Die Kugeln schlugen durch zwei Fensterfronten.

    500.000 Euro Kopfgeld ausgesetzt

    Nach dem Anschlag setzte Mehmet K. 500.000 Euro Kopfgeld auf die Täter aus. Dem Reporter sagte er weiter: „Ich bin kein Pate, ich bin Geschäftsmann. Mal läuft es gut, mal weniger gut.“ Bedrohungen im Vorfeld habe es nach seinen Angaben nicht gegeben. Auch sonst wisse er nicht, wer ihm nach dem Leben trachten sollte.

    Die Einschusslöcher auf die Villa des Paten sind deutlich zu erkennen

    Die Einschusslöcher auf der Villa des Paten sind deutlich zu erkennen

    Nach eigenen Angaben kam Mehmet K. mit 17 Jahren aus dem türkischen Bingöl nach Berlin. Er machte eine Ausbildung zum Dreher und Maschinenschlosser, war verheiratet und hatte zwei Kinder. Später wurde er Geschäftsmann.

    Geschäfte mit Wettbüros und Immobilien

    Er verdiente viel Geld mit Wettbüros und Immobilien. In Berlin sollen ihm allein 14 Filialen des Sportwetten-Anbieters „Wettarena“ gehört haben.

    Wann Mehmet K. beerdigt wird, ist noch offen. In seinem letzten Instagram-Posting heißt es: „Ich bin nicht gekommen, um in dieser Stadt berühmt zu werden, sondern um Spuren zu hinterlassen.“

  • Jetzt ist es offiziell!Nach dem Knaller um Star-Stürmer Edin Džeko (39/BILD berichtete)

    Jetzt ist es offiziell!Nach dem Knaller um Star-Stürmer Edin Džeko (39/BILD berichtete)

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    Jetzt ist es offiziell!

    Nach dem Knaller um Star-Stürmer Edin Džeko (39/BILD berichtete) dreht sich das Transferkarussell in Gelsenkirchen munter weiter. Der FC Schalke tauscht den Torwart auf der Bank aus. Justin Heekeren (25) wechselt zum RSC Anderlecht nach Belgien. Dort unterschreibt der Schlussmann einen Vertrag bis 2029. Laut „Sky“ soll Schalke eine Ablöse in Höhe von 500 000 Euro inklusive Boni kassieren. Es ist davon auszugehen, dass die Sockelablöse im niedrigen sechsstelligen Bereich liegt. Schließlich wäre Heekerens Vertrag im Sommer ausgelaufen. „Als Justin mit seinem Wunsch, nach Anderlecht zu wechseln, auf uns zugekommen ist, wollten wir ihm diese Chance nicht verbauen. Wir möchten ihm für seine Zeit hier auf Schalke danken“, sagt Sportdirektor Youri Mulder (56), der in Anderlecht geboren wurde.

    [–>Heekeren wechselte im Sommer 2022 vom Oberhausen zu Schalke. Für die Profimannschaft stand er 33-mal zwischen den Pfosten. In der laufenden Saison durfte er nur im DFB-Pokal-Spiel gegen Lok Leipzig (3:1 n. V.) ran, musste sich sonst hinter dem aktuell überragenden Loris Karius (32) anstellen. Zuletzt fehlte Heekeren auch verletzungsbedingt, gegen die Hertha BSC (0:0) war er nur Zuschauer, feuerte ein letztes Mal seine Kollegen an.

    Damit hinter Karius keine Lücke entsteht, wird Kevin Müller (34) vom 1. FC Heidenheim ausgeliehen. Schalke hat dabei keine Kaufoption. Mulder: „Mit Kevin kommt ein erfahrener Keeper dazu, der in den vielen Spielen seiner Karriere starke Leistungen gezeigt hat.“ Damit hat Schalke wieder einen Müller im Tor. Zuletzt war das in der Saison 2022/23 der Fall. Fanliebling Marius Müller (32) kam damals aus der Schweiz, wechselte nach einem Jahr zu Wolfsburg.

    Kevin Müller (34/re.) am Montag auf dem Weg zum Medizincheck

    Kevin Müller (34/re.) am Montag auf dem Weg zum Medizincheck

    Kevin Müllers Vertrag in Heidenheim läuft noch bis 2027. Der gebürtige Rostocker war bis zur vergangenen Saison Stammtorwart in Heidenheim, absolvierte 330 Spiele. Aktuell setzt Trainer-Legende Frank Schmidt (52/seit 2007 Heidenheim-Trainer) auf Diant Ramaj (24), der von Borussia Dortmund ausgeliehen ist. Am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) dürfte Müller erstmals auf der Schalke-Bank sitzen.

  • Das Beckham-Beben – und wieder geht es um DAS Kleid! Brooklyn Beckham

    Das Beckham-Beben – und wieder geht es um DAS Kleid! Brooklyn Beckham

    Das Beckham-Beben – und wieder geht es um DAS Kleid! Brooklyn Beckham (26) hat am Montagabend heftigst gegen seine Familie ausgeteilt. In einem langen Instagram-Posting spricht er von Demütigungen und Manipulation. Und auch der alte Zoff um das Brautkleid seiner Frau, Nicola Peltz (31), kocht dadurch wieder hoch. Denn Brooklyn behauptet jetzt: Mama Victoria (51) hat das Traumkleid „in letzter Minute“ gecancelt!

    Warum der Vorwurf jedoch nicht ganz rund wirkt, was Nicolas Stylistin noch 2022 über das spätere Hochzeitskleid sagte und welche krassen Sachen Brooklyn seiner Mutter vorwirft, erfahren Sie mit BILDplus.