Der Pfarrverband Moosburg-Pfrombach bekommt im Herbst einen neuen Leiter. Domkapitular Reinhold Föckersperger wird im März 70 Jahre alt und geht Ende Juli, wie in den diözesanen Richtlinien vorgesehen, in den Ruhestand. Sein Nachfolger steht bereits fest: Zum 1. Oktober wechselt Pfarrer Fabian Orsetti nach Moosburg, er leitet derzeit den Pfarrverband Stephanskirchen. In der Zeit der…
DER TAG IN MÜNCHEN Polizisten schildern die entscheidenden Sekunden – und was sie danach sahen Wie konnte der Attentäter mit seinem Mini an fünf Streifenwagen vorbei in die Verdi-Demo fahren? Im Prozess berichten Beamte von grausamen Szenen, die sie bis heute beschäftigen, und selbstlosen Schwerverletzten. Bürgerentscheid abgelehnt – Hochhäuser dürfen gebaut werden Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof…
Bereits in fünf Jahren sollen Pendlerinnen und Pendler aus dem Oberland, Chiemgau und Bayerns Osten die Münchner Innenstadt deutlich schneller und komfortabler erreichen als bisher. Am Montag haben Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Ulrich Lange (beide CSU) sowie Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für den Freistaat, einen Planungs- und Realisierungsvertrag…
Sieben Wochen vor der Bürgermeisterwahl ist in Taufkirchen eine Auseinandersetzung darüber entbrannt, was bei der Abstimmung am 8. März in einem Fall genau auf dem Wahlzettel stehen wird. Strittig war bis Montag nicht etwa der Name einer Kandidatin oder eines Kandidaten, sondern vielmehr eine Berufsbezeichnung. Diese ist – anders als das Alter, das bei dieser…
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<!–> –> Stuttgart – Kaum eine Woche vergeht ohne neuen Gerichtstermin. Vergangene Woche saß Petra S. (60) noch im Amtsgericht, weil sie Polizisten und Security-Mitarbeiter verprügelt haben soll. Seit Montag muss sich die gelernte Industriekauffrau vor dem Landgericht Stuttgart wegen mutmaßlichen Millionenbetrugs verantworten. Sitzungssäle kennt sie nur zu gut. Spätestens seit dem Start der Influencer-Karriere…
<!–> –> Frankfurt (Hessen) /Izmir (Türkei) – Wenn Bilder mehr sagen als tausend Worte: Die MRT-Aufnahmen von Gina-Lisa Lohfink (39) zeigen, was die verpfuschte Po-OP in der Türkei Mitte 2023 in ihrem Körper angerichtet hatte. Für das Model sind sie der sichtbare Ausdruck monatelanger Leiden: mit Schmerzen, Tabletten und totaler Erschöpfung. Gina-Lisa zu BILD: „Ich…
Der Pfarrverband Moosburg-Pfrombach bekommt im Herbst einen neuen Leiter. Domkapitular Reinhold Föckersperger wird im März 70 Jahre alt und geht Ende Juli, wie in den diözesanen Richtlinien vorgesehen, in den Ruhestand. Sein Nachfolger steht bereits fest: Zum 1. Oktober wechselt Pfarrer Fabian Orsetti nach Moosburg, er leitet derzeit den Pfarrverband Stephanskirchen. In der Zeit der mehrwöchigen Vakanz springt der Freisinger Stadtpfarrer Daniel Reichel ein.
Föckersperger ist in der Region tief verwurzelt. Der 69-Jährige ist seit September 2015 in Moosburg tätig. Davor war er 16 Jahre lang Stadtpfarrer in Erding. Seine erste Station als Priester war Wörth, ebenfalls im Landkreis Erding. Aufgewachsen ist er in Altdorf bei Landshut. Nach dem Abitur studierte er katholische Theologie in Regensburg, Rom und Passau. Nach dem Abschluss verbrachte er zwei Jahre im Zisterzienser-Kloster Stift Heiligenkreuz bei Wien. 1985 wurde Föckersperger im Freisinger Dom zum Priester geweiht.
Mit Orsetti wechselt bereits der zweite Pfarrer aus dem Landkreis Rosenheim in die Region Freising. Daniel Reichel war bis Ende 2022 Stadtpfarrer in Rosenheim.
Polizisten schildern die entscheidenden Sekunden – und was sie danach sahen Wie konnte der Attentäter mit seinem Mini an fünf Streifenwagen vorbei in die Verdi-Demo fahren? Im Prozess berichten Beamte von grausamen Szenen, die sie bis heute beschäftigen, und selbstlosen Schwerverletzten.
Bürgerentscheid abgelehnt – Hochhäuser dürfen gebaut werden Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof weist eine Klage des Vereins „Hochhausstop“ zurück. Das Baurecht für das Paketpost-Areal mit den zwei 155 Meter hohen Türmen wird damit rechtskräftig. Ein letztes juristisches Mittel bleibt aber noch.
Was die neuen Investoren mit der Alten Akademie vorhaben Die neuen Investoren bringen neue Pläne zur Umgestaltung der Alten Akademie ein. Sie möchten einen Teil der denkmalgeschützten Fassade abreißen und Appartements für Kurzzeitvermietungen bauen. (SZ Plus)
Ein neuer Bahnhof mitten in der Stadt Über die Gleise südlich der Münchner Innenstadt sollen wieder mehr Regionalzüge rollen. An der Poccistraße wird eine Station gebaut. Pendler sollen so schneller ins Zentrum kommen.
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Ende 1920 übernimmt die NSDAP den Münchner Eher-Verlag. Hier erscheinen der „Völkische Beobachter“ und Hitlers „Mein Kampf“. Leiter Max Amann baut das Unternehmen zum NS-Propaganda-Imperium aus, dessen antisemitische und kriegstreiberische Töne bis in die hintersten Dörfer vordringen.
UNSER KULTURTIPP
Ausstellung in München
:Die Faszination von Gladiatoren
Gladiatoren sind noch heute populär. Wie aber sah ihre Realität vor 2000 Jahren aus? Eine Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung München zeichnet eine raue Wirklichkeit zwischen staatstragender Zeremonie und Blutrausch.
Bereits in fünf Jahren sollen Pendlerinnen und Pendler aus dem Oberland, Chiemgau und Bayerns Osten die Münchner Innenstadt deutlich schneller und komfortabler erreichen als bisher. Am Montag haben Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Ulrich Lange (beide CSU) sowie Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für den Freistaat, einen Planungs- und Realisierungsvertrag für den Bau des Regionalzughalts Poccistraße geschlossen. Mit dieser Vereinbarung soll der Personenverkehr auf dem Südring reaktiviert und insbesondere die Stammstrecke mit den stark frequentierten Stationen Hauptbahnhof, Marienplatz und Ostbahnhof entlastet werden.
Seit den Achtzigerjahren fahren auf der Trasse südlich der Münchner Innenstadt keine Regionalzüge mehr – wohl aber Güterzüge auf dem Weg nach Südeuropa und in umgekehrter Richtung zu den Nordseehäfen. Diese aber sollen langfristig – und mit dem Bau des Brenner-Nordzulaufs im Inntal – auf den Nordring verlagert werden. Dann sollen auf dem Südring vornehmlich wieder Personenzüge unterwegs sein.
Verkehrsminister Bernreiter wertet die Vereinbarung zwischen Bund, Freistaat und DB über den Bau des neuen Regionalzughalts Poccistraße daher als „starkes Signal für die moderne und umweltfreundliche Mobilität in der bayerischen Landeshauptstadt“. Gebaut wird die neue Station als Bestandteil des Bahn-Programms „Starke S-Bahn München – Programm 14plus“.
Dieser Name aber bedeutet nicht, dass künftig auf dem Südring auch wieder S-Bahnen fahren werden und der Regionalzughalt ans S-Bahn-Netz angebunden wird. Dies sei zwar „grundsätzlich“ möglich, so Bernreiter, aber immer auch eine Frage des Geldes und der Priorisierung beim Ausbau der Infrastruktur.
(Foto: SZ-Grafik)
Denn das Geld sei eben begrenzt. Die sogenannten Realisierungsmittel, die der Bund den Ländern jährlich zur Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs zur Verfügung stellt, reichten nicht aus, so Bayerns Verkehrsminister, der zudem eine Warnung hinterherschickte: „Wir müssen schauen, wie die Mittel in Zukunft gestaltet werden. Wenn nicht mehr kommt, werden vier auch in Bayern Verkehre abbestellen müssen.“
Die Finanzierung des neuen Regionalzughalts Poccistraße indes ist mit der Vertragsunterzeichnung gesichert. Geplant ist ein etwa 340 Meter langer Mittelbahnsteig, der über zwei Zugänge erreichbar sein wird: über eine neue Unterführung von der Lindwurmstraße aus sowie östlich des Kreisverwaltungsreferats über die Ruppertstraße, wie vom Stadtrat gewünscht. Die Gesamtkosten für den Bau des neuen Regionalzughalts liegen laut Verkehrsministerium bei etwa 96 Millionen Euro – und da das Nutzen-Kosten-Verhältnis des Projekts äußerst positiv ausfällt, könnte einen Großteil dieser Summe der Bund aus seinen Fördertöpfen bezahlen.
In unmittelbarer Nähe zum neuen Regionalzughalt plant die Stadt ein weiteres Infrastrukturvorhaben, das die Poccistraße zum neuen Verkehrsknotenpunkt südlich der Innenstadt werden lassen könnte. Zwischen den U-Bahnhöfen Poccistraße und Implerstraße soll ein neuer Bahnhof für die geplante U9 von Sendling nach Schwabing entstehen. Auch mit dieser neuen Trasse sollen primär die Knotenpunkte der S-Bahn auf der Stammstrecke sowie die stark frequentierten U-Bahnlinien U3 und U6 entlastet werden.
Für Heike Büttner, der auch Chef der Münchner S-Bahn ist, geht es mit dem Regionalzughalt Poccistraße darum, die Leistungsfähigkeit des Münchner Bahnnetzes aufrechtzuerhalten und auszubauen sowie einen verlässlichen Schienenpersonennahverkehr garantieren zu können. Und für Reisende aus dem Chiemgau oder Mühldorf, verbessere die Station Poccistraße nicht nur die Qualität, sondern werde auch die Reisezeiten verkürzen. „Wir schaffen eine leistungsfähige Verbindung und verteilen die Reisenden anschließend direkt auf die U-Bahn“, so Büttner.
Sieben Wochen vor der Bürgermeisterwahl ist in Taufkirchen eine Auseinandersetzung darüber entbrannt, was bei der Abstimmung am 8. März in einem Fall genau auf dem Wahlzettel stehen wird. Strittig war bis Montag nicht etwa der Name einer Kandidatin oder eines Kandidaten, sondern vielmehr eine Berufsbezeichnung. Diese ist – anders als das Alter, das bei dieser Kommunalwahl erstmals auch weggelassen werden kann – laut bayerischer Gemeinde- und Landkreiswahlordnung ein unabdingbarer Bestandteil des sogenannten Wahlvorschlags. Genau an diesem Punkt entspann sich ein Streit zwischen der Gemeinde und Jörg Pötke, dem Bürgermeisterkandidaten der Initiative Lebenswertes Taufkirchen (ILT). Im Zweifelsfall hätte diesem sogar ein Ausschluss von der Wahl gedroht, teilte das Rathaus mit. Am Montagnachmittag erzielten beide Seiten jedoch eine Einigung.
Anstoß für den Disput war Pötkes ursprüngliches Ansinnen, wonach auf dem Wahlzettel neben seinem Namen die Berufsbezeichnung „Erster Bürgermeister“ stehen sollte. Schließlich sei es bei aktuell Berufslosen ausdrücklich zulässig, den zuletzt ausgeübten Beruf zu benennen, schrieb der ILT-Politiker in einer Mail ans Rathaus. „Unstreitig ist dieser bei mir ‚Erster Bürgermeister‘.“ Tatsächlich wurde Pötke 2008 ins Taufkirchner Rathaus gewählt, wo er bis zu einer Suspendierung aufgrund von Mobbingvorwürfen 2012 den Chefsessel innehatte. Das Verfahren gegen ihn wurde am Ende ohne jegliche Sanktionen eingestellt. In der Folge wurde es längere Zeit ruhiger um den ehemaligen Zahnarzt. In der laufenden Wahlperiode jedoch trat der 79-Jährige wieder häufiger in Erscheinung, mischte sich zunehmend in politische Debatten ein und wurde von seiner ILT auf Platz zwei der Gemeinderatsliste sowie als Bürgermeisterkandidat nominiert.
Nach der Einigung von Montagnachmittag steht nun fest: Neben Sebastian Thoma (CSU), Uwe Görler (AfD), Christoph Nadler (Grüne), Naciye Özsu (SPD), Maike Vatheuer-Seele (UWT) sowie womöglich Harald Eggers (FDP) wird Pötkes Name am 8. März also auf dem Wahlzettel stehen. Jedoch wird daneben nicht die Berufsbezeichnung „Erster Bürgermeister“ verwendet werden, wie Pötke es zunächst gerne gehabt hätte. Warum, erklärt Fabian Sass. Er ist Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Taufkirchen, obendrein deren Wahlleiter und somit Mitglied im Wahlausschuss, der an diesem Dienstag zusammenkommt, um über die Gültigkeit der eingereichten Wahlvorschläge zu entscheiden. Sass zufolge stellt die Tätigkeit als Bürgermeister keinen Beruf dar; vielmehr handle es sich um ein Amt, in das man gewählt werde. Der Wahlvorschlag jedoch müsse die Angabe eines zulässigen Berufs oder Stands beinhalten, betont Sass.
Als Kompromiss bot Jörg Pötke am Sonntag in einer Mail ans Rathaus seinen Verzicht auf die „korrekte Bezeichnung meines letzten Berufes Erster Bürgermeister“ an. Alternativ schlug er die Formulierungen „ehemaliger Bürgermeister“, „Bürgermeister im Ruhestand (i. R.)“ oder „Bürgermeister außer Dienst (a. D.)“ vor – Letzteres freilich nur, „falls dies der Gemeinderat am Donnerstag beschließen sollte“. Denn an diesem Tag behandelt das Gremium einen Antrag Pötkes, wonach er diese Bezeichnung künftig führen dürfe. Bürgermeisterinnen oder Bürgermeistern, die mindestens zehn Jahre im Amt waren, ist dies automatisch gestattet. Da Pötkes Dienstzeit jedoch kürzer war, benötigt er hierfür einen Gemeinderatsbeschluss.
Laut Wahlleiter hätte die Gefahr einer Wahlanfechtung bestanden
Im Taufkirchner Rathaus ist man jedoch der Auffassung, dass auch „Bürgermeister a. D.“ eine unzulässige Berufsbezeichnung auf dem Wahlzettel ist. Hätte Jörg Pötke auf seinen Vorschlägen beharrt, wäre der Wahlvorschlag vom Wahlausschuss laut Sass zurückzuweisen gewesen – der ILT-Kandidat wäre also von der Abstimmung ausgeschlossen worden. Schließlich könnten bestimmte Berufsbezeichnungen einem Bewerber zum Vorteil gereichen, erläutert der Wahlleiter. Und im Falle einer unzulässigen Formulierung bestehe die Gefahr, dass die Wahl im Nachgang erfolgreich angefochten werde.
Indes sei das Rathaus bemüht, gemeinsam mit Pötke eine Lösung zu finden, betonte Fabian Sass. Diese wurde laut dem Ex-Bürgermeister schließlich am späten Montagnachmittag gefunden. Demnach wird neben seinem Namen als Berufsbezeichnung „Kommunaler Wahlbeamter i. R.“ auf dem Wahlzettel stehen. Dies war einer der Vorschläge, die der Wahlleiter Pötke am Montag in einer Mail unterbreitet hatte. Jene Formulierung sei eine Lösung, schreibt der ILT-Kandidat, „mit der beide Seiten leben können“.
Über 40 Verletzte: Bus mit Schülern auf A9 verunglückt
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Schweres Busunglück im Süden Thüringens. Im Bereich der Autobahn 9 an der Anschlussstelle Schleiz im Saale-Orla-Kreis kam es am Montagmittag zu einem schweren Unfall. Hier verunglückte ein mit Schülern im Alter von 12 bis 14 Jahren vollbesetzter Reisebus.
Diese 1:5-Klatsche tat doppelt weh! RB Leipzig kassierte gegen den FC Bayern München nicht nur die dritte Pleite aus den letzten vier Bundesligaspielen. Erstmals seit dem dritten Spieltag rutschen die Sachsen damit auch aus den Champions-League-Plätzen.
Europa-Alarm in Leipzig!
Fakt ist: Ein erneutes Verpassen der Königsklasse wie in der vergangenen Schrottsaison, als die Leipziger auf Platz sieben landeten, will und kann sich der Klub bei bis zu 60 Mio. Euro weniger Einnahmen nicht leisten.
[–>Klar aber auch: Noch wirken die Verantwortlichen entspannt. „Das Endergebnis in dieser Höhe täuscht über die Leistung hinweg. Bis zur 80. Minute haben wir sehr gut gespielt“, betonte Trainer Ole Werner (37) nach dem Bayern-Spiel.
Was er meint: Im Vergleich zum 0:6-Debakel zu Saisonbeginn in München zeigte sich sein Team über weite Strecken deutlich verbessert. Vor allem die erste Halbzeit war extrem stark. Baumgartner und Co. ließen aber mal wieder die Effektivität vor dem gegnerischen Tor vermissen, vergaben mehrere Großchancen.
Da zuvor seine Mannschaft auch beim 2:0 zum Heimauftakt gegen Freiburg vor allem defensiv eine souveräne Leistung zeigte, ist Werners Meinung nachvollziehbar.
Trainer Ole Werner und sein Team stehen für Europa in den nächsten Spielen unter Siegdruck
Allerdings: Galt das Duell gegen den weiterhin ungeschlagenen Rekordmeister als eine Art Bonusspiel, ist RB Leipzig jetzt in der Pflicht. Am Samstag (15.30 Uhr) beim Drittletzten in Heidenheim und drei Tage später im Nachholer bei Schlusslicht St. Pauli (27. Januar) müssen Siege her, um nicht komplett den Anschluss an die Top vier zu verpassen.
Scheinen auch die Spieler erkannt zu haben. Torjäger Romulo (23) betont: „Wir müssen diese Woche intensiv trainieren, aus dem Spiel lernen und am Wochenende Vollgas zu geben. Für die Top vier müssen wir jedes Spiel gewinnen.“
Stuttgart – Kaum eine Woche vergeht ohne neuen Gerichtstermin. Vergangene Woche saß Petra S. (60) noch im Amtsgericht, weil sie Polizisten und Security-Mitarbeiter verprügelt haben soll. Seit Montag muss sich die gelernte Industriekauffrau vor dem Landgericht Stuttgart wegen mutmaßlichen Millionenbetrugs verantworten. Sitzungssäle kennt sie nur zu gut.
Spätestens seit dem Start der Influencer-Karriere ihrer Tochter Joya Theresa (damals 18) im Jahr 2020 gehört der Gang vor Gericht für Petra S. zum Alltag. Die streitsüchtige Mutter engagierte mehrere Anwälte, ließ Joyas Gymnasium auf bessere Noten verklagen. Gegen missliebige Presseberichte ging Petra S. ebenfalls juristisch vor, ebenso gegen eigene Anwälte, die nach ihrer Überzeugung schlecht gearbeitet hatten.
Joya Theresa (23, ehemals 200.000 Follower), die Tochter von Petra S., hat ihre Influencer-Karriere nach mehreren Negativ-Schlagzeilen auf Eis gelegt. Im Betrugsprozess gegen ihre Mutter wird auch ihr Konto durchleuchtet
Streit um Geburtstagsparty endet vor Gericht
Derzeit zofft sie sich am Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt mit einem Club-Betreiber, weil sie dessen Rechnung für Joyas Geburtstagsparty nicht bezahlen will. Genau diese Feier endete später in einer Prügelei – ein weiterer Prozess läuft.
So sah Petra S. nach ihrer mutmaßlichen Attacke auf einen Polizisten im Februar 2023 aus
Doch inzwischen hat der juristische Dauerstreit eine neue Dimension erreicht. Die Staatsanwaltschaft wirft Petra S. vor, mit fingierten Coronatests rund 1,2 Millionen Euro ergaunert zu haben. Seit Juli 2025 sitzt sie deshalb in Untersuchungshaft. Wie am Montag bekannt wurde, gibt es gegen sie ein weiteres Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung.
Reue zeigte die Angeklagte bislang nicht. Statt sich zum Betrugsvorwurf zu äußern, zog es die Angeklagte am Montag vor, gegen die Justiz zu wettern. „Ich werde Sie wegen Rechtsbeugung anzeigen, Herr Goretzki“, schimpfte Petra S. in Richtung des Staatsanwalts und behauptete, man habe das Handy ihrer Tochter zu Unrecht einkassiert. Im Zuge der Wohnungsdurchsuchung wurden u.a. Unterlagen aus den Teststationen und das Handy der Tochter beschlagnahmt.
Petra S. am Montag mit ihren Verteidigern. Unklar, wie lange sie es mit den beiden Anwälten aushält
Um den mutmaßlichen Millionen-Betrug zu verschleiern, soll Petra S. mit einem Tipp-Ex zahlreiche Testbögen manipuliert und neu ausgedruckt haben. Das ergaunerte Geld soll fast komplett beiseitegeschafft bzw. ausgegeben worden sein.
Ihre Dienstaufsichtsbeschwerden und Strafanzeigen wird Petra S. wohl auch künftig aus dem Gefängnis verfassen. Ihr drohen rund vier Jahre Haft.
Frankfurt (Hessen) /Izmir (Türkei) – Wenn Bilder mehr sagen als tausend Worte: Die MRT-Aufnahmen von Gina-Lisa Lohfink (39) zeigen, was die verpfuschte Po-OP in der Türkei Mitte 2023 in ihrem Körper angerichtet hatte. Für das Model sind sie der sichtbare Ausdruck monatelanger Leiden: mit Schmerzen, Tabletten und totaler Erschöpfung.
Gina-Lisa zu BILD: „Ich hatte jeden Tag Schmerzen, wirklich jeden einzelnen Tag.” Die MRT (Magnetresonanztomografie) zeigt das Gesäß von oben nach unten im Querschnitt. Schon auf den ersten Blick fällt auf: Der Po ist nicht mehr gleichmäßig. Die rechte und linke Seite sehen unterschiedlich aus. Das Fettgewebe wirkt verklumpt, verschoben. So, als wäre es nicht mehr da, wo es hingehört.
Die MRT-Aufnahme von Gina-Lisas Po: Die hellen Streifen an der Seite sind die Fett-Filler, die sich der TV-Star 2023 injizieren ließ. Links ist zu sehen, wie der Filler ins Gewebe des Oberschenkels abgerutscht ist
Gina-Lisa Lohfink nahm starke Schmerzmittel
Ärzte erkennen daran Folgen einer OP, bei der Fett nicht richtig angewachsen und verrutscht ist. Genau das kann dauerhafte Schmerzen, Druck und Entzündungen verursachen. Und das beschreibt Gina-Lisa Lohfink auch.
Der Arzt setzt an Gina-Lisa Lohfinks rechtem Oberschenkel den Stift an. Die markierten Stellen zeigen unschöne Überreste alter Schönheitseingriffe, die sich dort abgelagert hatten. In der „Dorow Clinic“ in Baden-Württemberg wurde Gina-Lisa jetzt geholfen, das zu beseitigen, was in der Türkei schieflief
Um durch den Tag zu kommen, griff Gina-Lisa Lohfink zu extremen Mitteln: hochdosiertes Ibuprofen 800, teilweise sechs, sieben oder acht Tabletten täglich. Dazu starke Schlaftabletten. „Ich habe gemerkt, dass mich das verändert und durcheinanderbringt.“ Gleichzeitig wuchs die Angst um ihren Magen, ihren Körper und davor, abhängig zu werden. „Ich habe auch von Menschen gehört, die an zu vielen Schmerzmitteln gestorben sind. Das hat mir große Angst gemacht.“
Die OP hat Spuren hinterlassen
Auch der Schlaf wurde zur Tortur. Statt wie gewohnt auf der Seite zu liegen, musste Gina-Lisa nach der OP auf dem Bauch schlafen, trotz Schmerzen. Sie sagt: „Wenn man so viel auf dem Bauch liegt, schwillt das Gesicht extrem an, alles ist aufgedunsen.“ Erholung? Kaum möglich. „Schlafen war eigentlich nie ohne Schmerzen möglich. Ich musste oft Tabletten nehmen.“
Was auf diesem Foto aus November 2023 nicht zu sehen ist: Gina-Lisa hatte zu dieser Zeit starke Schmerzen, die Po-OP in der Türkei lag fünf Monate zurück
Doch Pause gab es nicht. Trotz massiver gesundheitlicher Probleme arbeitete sie weiter. „Ich habe während dieser Zeit Shows gedreht, obwohl ich körperlich am Ende war.“ Hinter den Kulissen versorgte sie sich selbst: tapen, Verbände wechseln. Gina-Lisa: „Blut und Eiter ausdrücken, desinfizieren, alles nebenbei bei Dreharbeiten.“ Fast täglich Termine bei Physio und Hausarzt, Infusionen, Spritzen, Medikamente. „Ich habe alles versucht zu kaschieren, weil ich funktionieren musste.“
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Ein normales Leben hatte sie nicht mehr. Die MRT-Bilder machen sichtbar, was sie damals jeden Tag gespürt hat. Jetzt hat sich Gina-Lisa die Ablagerung entfernen lassen. Nach der Heilungsphase folgt die OP an der zweiten Seite.