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Diese 1:5-Klatsche tat doppelt weh! RB Leipzig kassierte gegen den FC Bayern München nicht nur die dritte Pleite aus den letzten vier Bundesligaspielen. Erstmals seit dem dritten Spieltag rutschen die Sachsen damit auch aus den Champions-League-Plätzen.
Europa-Alarm in Leipzig!
Fakt ist: Ein erneutes Verpassen der Königsklasse wie in der vergangenen Schrottsaison, als die Leipziger auf Platz sieben landeten, will und kann sich der Klub bei bis zu 60 Mio. Euro weniger Einnahmen nicht leisten.
[–>Klar aber auch: Noch wirken die Verantwortlichen entspannt. „Das Endergebnis in dieser Höhe täuscht über die Leistung hinweg. Bis zur 80. Minute haben wir sehr gut gespielt“, betonte Trainer Ole Werner (37) nach dem Bayern-Spiel.
Was er meint: Im Vergleich zum 0:6-Debakel zu Saisonbeginn in München zeigte sich sein Team über weite Strecken deutlich verbessert. Vor allem die erste Halbzeit war extrem stark. Baumgartner und Co. ließen aber mal wieder die Effektivität vor dem gegnerischen Tor vermissen, vergaben mehrere Großchancen.
Da zuvor seine Mannschaft auch beim 2:0 zum Heimauftakt gegen Freiburg vor allem defensiv eine souveräne Leistung zeigte, ist Werners Meinung nachvollziehbar.
Trainer Ole Werner und sein Team stehen für Europa in den nächsten Spielen unter Siegdruck
Allerdings: Galt das Duell gegen den weiterhin ungeschlagenen Rekordmeister als eine Art Bonusspiel, ist RB Leipzig jetzt in der Pflicht. Am Samstag (15.30 Uhr) beim Drittletzten in Heidenheim und drei Tage später im Nachholer bei Schlusslicht St. Pauli (27. Januar) müssen Siege her, um nicht komplett den Anschluss an die Top vier zu verpassen.
Scheinen auch die Spieler erkannt zu haben. Torjäger Romulo (23) betont: „Wir müssen diese Woche intensiv trainieren, aus dem Spiel lernen und am Wochenende Vollgas zu geben. Für die Top vier müssen wir jedes Spiel gewinnen.“
Sonst droht die erste echte Krise der Saison …

