Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • Ein Jahr nach Amtsantritt So beurteilen die Amerikaner Trump und seine Politik

    Ein Jahr nach Amtsantritt So beurteilen die Amerikaner Trump und seine Politik

    Ein Jahr nach Amtsantritt

    So beurteilen die Amerikaner Trump und seine Politik

    Donald Trump wurde vor einem Jahr als Präsident vereidigt, seitdem dominiert er die Schlagzeilen. Umfragen zeigen, was die US-Bürger von Trumps Politik halten. Und wo sie seine Schwächen sehen.

    Philipp Kollenbroich, Washington

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    Trump-Unterstützer in Butler, Pennsylvania, im Jahr 2024: Wie sehen ihn die Wähler heute?

    Foto: Rebecca Droke / AFP

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  • Vorfall in Bayern Kind soll Thermometer in den Backofen gelegt und damit

    Vorfall in Bayern Kind soll Thermometer in den Backofen gelegt und damit

    Vorfall in Bayern

    Kind soll Thermometer in den Backofen gelegt und damit Explosion ausgelöst haben

    Ein Neunjähriger wollte offenbar mit einem Trick beweisen, dass er krank ist: Er soll ein Fieberthermometer in einen heißen Ofen gelegt haben. Doch das ging gründlich schief.

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    Backofen nach der Explosion

    Foto: Drexler / Polizeiinspektion Schwandorf / dpa

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    Offenbar um seine Mutter davon zu überzeugen, dass er krank ist, soll ein neun Jahre alter Junge in Schwandorf ein Thermometer in den Backofen gelegt haben. Kurze Zeit später sei es darin explodiert, so die Polizei. Der Backofen sei auf rund 200 Grad eingestellt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk 

    über den Vorfall berichtet.

    Mehr zum Thema

    Nach Brand in Wohnhaus: Darf ich daheim leere Batterien sammeln? Oder ist das gefährlich?

    Von Jörg Breithut

    Neben der Feuerwehr sei auch die Polizei vor Ort gewesen. Verletzt worden sei bei dem Vorfall niemand. Durch das Quecksilber im Thermometer könne man den Backofen nun aber nicht mehr zur Zubereitung von Lebensmitteln verwenden, so der Sprecher. Das Gerät müsse ausgetauscht werden.

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    Foto: KARRASTOCK / Getty Images if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));} Kriegsfotograf mit

    Foto: KARRASTOCK / Getty Images

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    Kriegsfotograf mit 48.000 Euro im Jahr

    Altersvorsorge mit Kryptogeld? Ein Freiberufler legt seine Finanzen offen

    Tim Baulisch ist Familienvater und arbeitet als Fotograf in Kriegsgebieten. Für seine Rente investiert er in Kryptowährungen und sagt: »Ferrari oder Flaschensammeln – beides ist realistisch.«

    Aufgezeichnet von

    Florian Gontek
    •

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  • Gefährlicher Mittagssnack: Fensterscheibe trifft Café-BesucherMehr zum Video anzeigen Ein Mann sitzt nichtsahnned

    Gefährlicher Mittagssnack: Fensterscheibe trifft Café-BesucherMehr zum Video anzeigen Ein Mann sitzt nichtsahnned

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    Gefährlicher Mittagssnack: Fensterscheibe trifft Café-Besucher

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    Ein Mann sitzt nichtsahnned an einem kleinen Tisch in Palermo, beißt von seinem Sandwich ab und ist völlig tiefenentspannt – bis ihn eine herabfallende Fensterscheibe am Kopf trifft.

    Quelle: KameraOne

  • Kelheim – Bier-Beben in Bayern! Die Traditionsbrauerei Schneider Weisse übernimmt die angeschlagenen

    Kelheim – Bier-Beben in Bayern! Die Traditionsbrauerei Schneider Weisse übernimmt die angeschlagenen

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    Kelheim – Bier-Beben in Bayern! Die Traditionsbrauerei Schneider Weisse übernimmt die angeschlagenen Biermarken Weltenburger und Bischofshof. Für eine Braustätte bedeutet der Deal das Aus – für eine andere geht es um die Rettung von Weltgeschichte.

    Zum 1. Januar 2027 soll der Verkauf wirksam werden. Teil des Geschäfts ist nach aktuellem Stand auch die älteste Klosterbrauerei der Welt in Weltenburg. Sie wurde im Jahr 1050 gegründet und soll weitergeführt werden. Anders sieht es in Regensburg (Bayern) aus: Die Bischofshof-Brauerei mit 56 Mitarbeitern soll Ende 2026 geschlossen werden.

    Das Weltenburger Klosterbier wurde von Schneider Weisse aufgekauft und somit gerettet

    Das Weltenburger Klosterbier wurde von Schneider Weisse aufgekauft und somit gerettet

    Der Grund für die Übernahme

    Der Hintergrund: Der deutsche Biermarkt schrumpft seit Jahren, viele Brauereien kämpfen ums Überleben. „Auf uns alleine gestellt, war ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb der Marken trotz aller Anstrengungen und guten Weichenstellungen der letzten Monate nicht mehr möglich“, sagt Till Hedrich, Geschäftsführer von Bischofshof und Weltenburger.

    Die Brauerei Schneider Weisse in Kelheim

    Die Brauerei Schneider Weisse in Kelheim

    Und weiter: „Die drohende komplette Geschäftsaufgabe oder die Zerschlagung durch einen Investor ganz ohne Bezug zur Region und ihrer Geschichte können wir durch die jetzt gemeinsam mit Schneider Weisse zu verwirklichende bayerische Lösung aber abwenden und damit auch ein wichtiges Stück bayerischer Brautradition dauerhaft bewahren.“

    Produktion in Kelheim: Hier wird Schneider Weisse gebraut

    Produktion in Kelheim: Hier wird Schneider Weisse gebraut

    Was passiert mit den Mitarbeitern?

    Die Brauereien arbeiten bereits seit Längerem zusammen. Künftig soll die Produktion in Kelheim und Weltenburg gebündelt werden, um Synergien zu nutzen und effizienter zu werden. Nach Angaben der Unternehmen soll durch die Übernahme auch ein Verlust von Arbeitsplätzen verhindert werden.

    Für die 56 Beschäftigten in Regensburg sollen sozialverträgliche Lösungen gefunden werden. Wo möglich wolle man sie „an passende Unternehmen aus dem Netzwerk in der Getränkebranche und dem weiteren Umfeld der Brauerei vermitteln“, sagt Hedrich.

    Auch die Marke Bischofshof bleibt erhalten, wird aber künftig in Weltenburg und in Kelheim gebraut

    Auch die Marke Bischofshof bleibt erhalten, wird aber künftig in Weltenburg und in Kelheim gebraut

    Warum eine Brauerei schließen muss

    Bischofshof gehört einer Stiftung des Bistums Regensburg. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Neben der Klosterbrauerei Weltenburg soll auch der Logistikbereich von Bischofshof mit 21 Mitarbeitern erhalten bleiben. BILD erfuhr aus Unternehmenskreisen: Das Bischofshof-Bier wird weiterhin gebraut – nur nicht mehr in Regensburg, sondern in Kelheim und Weltenburg.

    [–>Das sagt der neue Chef

    Auch bei Schneider Weisse sieht man den Deal als Chance. Geschäftsführer Georg VII. Schneider spricht von einem „Portfolio absoluter Traditionsmarken“. „Mit den entstehenden Synergien von Einkauf über Herstellung bis Vertrieb sind wir für die aktuellen Herausforderungen bestens aufgestellt“, so Schneider.

  • Albino-Ferrari versteigert: Dieses Auto sprengt alle Rekorde!Mehr zum Video anzeigen Dieser Ferrari

    Albino-Ferrari versteigert: Dieses Auto sprengt alle Rekorde!Mehr zum Video anzeigen Dieser Ferrari

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    Albino-Ferrari versteigert: Dieses Auto sprengt alle Rekorde!

    Mehr zum Video anzeigen

    Dieser Ferrari sprengt alle Rekorde! Ein Ferrari 250 GTO von 1962 ging am Donnerstag bei Mecum Auctions für unglaubliche 38,5 Millionen Dollar unter den Hammer. Der Grund für den Mega-Preis: Dieses Auto ist einmalig! Es ist der einzige 250 GTO, der jemals in Weiß das Werk in Maranello verlassen hat. Insgesamt existieren nur 36 Exemplare dieses Mythos auf Rädern – und nur einer ist schneeweiß. Ein Ferrari wie kein zweiter.

    Quelle: Kameraone

  • Australian Open: Angeschlagene Lys erlebt diesmal kein Melbourne-Märchen

    Australian Open: Angeschlagene Lys erlebt diesmal kein Melbourne-Märchen

    Falls jemand jetzt noch in Deutschland Lust haben sollte, mal eben nach Melbourne zu den Australian Open zu fliegen: Vielleicht sollte man es lieber lassen. Die Veranstaltung, zwischen dem Central Business District (CBD) und dem Yarra River gequetscht, ist zum Bersten voll. Täglich seit dem Start bereits vor neun Tagen werden Bilder und Videos um die Tenniswelt geschickt, die Menschenschlangen zeigen, an den Eingängen, vor den Stadioneinlässen, an den Essens- und Getränkeständen. Der Turnierchef Craig Tiley setzte sogar schon den Verkauf der beliebten Ground Tickets aus, diese Eintrittskarten ermöglichen nur den Besuch der Anlage, nicht aber den Zutritt in die Rod Laver Arena.

    Das schützte ihn aber nicht vor Kritik. Die Herald Sun, ortsansässige Zeitung, macht bereits Stimmung gegen den einflussreichen Südafrikaner und sammelte Stimmen enttäuschter Zuschauer ein, die nicht mehr hinein durften.  Das Boot, so scheint es, ist voll im Melbourne Park, und erste Meinungen werden laut, man müsse als Nächstes die Zuggleise nordöstlich der Anlage einstampfen, um abermals mehr Platz zu schaffen. Für Tiley hat der große Ansturm natürlich einen Vorteil: Er kann jeden Tag stolz einen neuen Zuschauerrekord vermelden. Eine Schallmauer wird ab jetzt wohl regelmäßig durchbrochen: Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres ist zu einer Veranstaltung gewachsen, zu der 100 000 und mehr Besucher kommen, täglich.  No worries, wie die Australier gerne sagen? Das wird man sehen.

    Tennisspielerin Eva Lys im Interview

    :„Der Hass darf nicht siegen“

    Als beste deutsche Spielerin kämpft Eva Lys für Frauenrechte auf der Tennis-Tour. Sie spricht über Hetze im Internet nach Matches, anonyme Stalker – und erzählt, wie ihre Autoimmunkrankheit sie belastet.

    SZ PlusInterview von Gerald Kleffmann

    Manche Matches stellen jetzt schon jedenfalls den Veranstalter Tennis Australia, den australischen Verband, vor gewaltige Probleme. Als die extrem beliebte Philippinin Alexandra Eala, 20, ein aufkommender Stern, am Montag auf dem sogenannten Party-Court 6 gegen die Amerikanerin Alycia Parks spielte und verlor, standen die Interessierten hunderte Meter lang an. Ein französischer Reporter filmte den Stau und stellte ihn ins Netz. Jede Partie wird inzwischen überflutet von Fans, und so war es kein Wunder, dass auch beim ersten Einsatz von Eva Lys großer Andrang herrschte, wie die Fernsehbilder zeigten. Der Dienstag hatte am Nachmittag den Charakter einer German Open, Lys, Jan-Lennard Struff, Laura Siegemund, dazu das Doppel Kevin Krawietz/Tim Pütz, sie alle waren im Einsatz. Lys, 24, die vor einem Jahr in Melbourne ihren öffentlichen Aufstieg erlebte, machte den Anfang auf Court 13.

    Das deutsche Tennis ist gerade in einer eher seltsamen Phase, manchmal wirkt es, als bestehe wahrlich kein Grund zur Panik, gibt ja genügend Topspieler, die in Turnieren weit kommen. Dann herrscht Schnappatmung, weil man Akteure mit der schwarz-rot-goldenen Fahne hinter den Namen weitgehend vergebens sucht. Bei diesen Australian Open standen bei den Männern wie Frauen jeweils nur vier Profis im Hauptfeld, ausgeschieden sind bereits Tatjana Maria (gegen die Kroatin Petra Marcinko), Ella Seidel (gegen Oxana Selechmetjewa vom Verband Russland) und Daniel Altmaier (gegen den Kroaten Marin Cilic).

    Lys, 2025 als Lucky Loser, als Nachrückerin aus der Qualifikation ins Achtelfinale vorgestoßen und aktuell 39. der Weltrangliste, durchlitt ein wechselhaftes Duell mit der erfahrenen Rumänin Sorana Cirstea, die das flache Spiel und eine zähe Defensive praktiziert. Die 24-Jährige aus Hamburg startete fokussiert und aufgeräumt, 6:3, sie verlor etwas ihre Sicherheit, 4:6, Anfang des dritten Satzes warf sie frustriert den Schläger. Bei 1:3, 15:40 sah sie fast wie die Verliererin aus, sie kam zurück, 3:3, doch die 35 Jahre alte Cirstea blieb stabiler und siegte 3:6, 6:4, 6:3. Für Lys, leicht am Knie verletzt und daher bandagiert gewesen, bedeutet diese frühe Niederlage einen kleinen Rückschlag, sie verliert die Punkte des Vorjahres aus der Runde der letzten 16 und wird in der Weltrangliste zurückfallen. Realistisch, wie sie ist, hatte sie schon vorher in einem SZ-Interview diese Möglichkeit bedacht und gesagt: „Ich sage mir tatsächlich: Alles, was 2025 passiert ist und ich erreicht habe, kann mir niemand mehr wegnehmen.“ Das Aus wird sie nicht umwerfen. Ihren Spitznamen vom letzten Mal ist sie aber los, Lucky Lys hieß sie da.

    Wieder mal clever gesiegt:  Laura Siegemund, 37, aus Metzingen.
    Wieder mal clever gesiegt:  Laura Siegemund, 37, aus Metzingen. (Foto: Edgar Su/Reuters)

    Die ganz große Ernüchterung bei den deutschen Frauen verhinderte Laura Siegemund, die mal wieder bewies, wie sehr Tennis ein Kopfsport ist und sie, die Psychologie studierte, Gegnerinnen innerlich brechen kann. 0:6, 2:5 lag sie bereits in Rückstand gegen Ljudmila Samsonowa, bei 4:5 wehrte sie zwei Matchbälle ab – und nervte daraufhin die Russin derart mit Slice-Vorhandschlägen und kernigen „Yes!“-Rufen, dass die mental kollabierte. Nach dem 0:6, 7:5, 6:4-Sieg ruderte Siegemund vor Freude mit den Armen, Erinnerungen an Wimbledon 2025 kamen sofort auf, als die nun 37-Jährige mit ihrem Chamäleontennis glänzte und das Viertelfinale erreichte. „Ich habe auch selber nicht mehr dran geglaubt“, sagte Siegemund bei Eurosport: „Dann habe ich ein paar gute Games gespielt, und sie hat angefangen zu wackeln.“

    Von den acht Deutschen überdauerten also nur drei Profis. Jan-Lennard Struff, 35, scheiterte auch noch am Tschechen Vit Kopriva mit 6:4, 2:6, 6:2, 3:6, 1:6. Damit haben bei den Männern nur Alexander Zverev (am deutschen Mittwochmorgen gegen den Franzosen Alexandre Müller) und Yannick Hanfmann (gegen den Spanier Carlos Alcaraz in der deutschen Nacht auf Mittwoch) die zweite Runde erreicht.

  • Amtsgericht München: Polizist soll angeboten haben, Kokstest verschwinden zu lassen – gegen Geld

    Amtsgericht München: Polizist soll angeboten haben, Kokstest verschwinden zu lassen – gegen Geld

    Es war nur ein nettes Anekdötchen, das ein Kurierfahrer anlässlich einer Polizeikontrolle zum Besten gab – und das jetzt in einen Prozess vor dem Amtsgericht München mündete: Der Kurier soll erzählt haben, dass bei seiner letzten Kontrolle ein Polizist ihm angeboten habe, den positiven Drogenschnelltest verschwinden zu lassen, so der Fahrer ihm gleich 400 Euro bar auf die Hand geben würde. Jetzt sitzt deshalb besagter Polizist wegen Bestechlichkeit vor Gericht. Und es ist nicht das letzte Mal, dass er auf der Anklagebank Platz nehmen muss.

    Der Vorfall, den es Montagfrüh zu verhandeln gilt, datiert aus dem Jahr 2023: Nahe dem Besucherparkplatz des Waldfriedhofs hatte die Verkehrspolizei des Münchner Präsidiums eine Kontrollstelle aufgebaut. Und um die Mittagszeit rollte ein Amazon-Kurier mit seinem Kleintransporter vorbei. Der 40-jährige Polizeihauptmeister soll aufgrund einschlägiger Anzeichen, wie etwa erweiterte Pupillen, einen Drogenschnelltest veranlasst haben. Nach dem positiven Ergebnis, so trägt es die Staatsanwältin in der Anklage vor, soll der Polizist angeboten haben, gegen Zahlung von 400 Euro werde er den Test seinen Kollegen nicht zeigen.

    Mit Drogenfahnder durch die Nacht

    :So dreist kokst München

    Ein Fahnder der Polizei zeigt bei einer Tour durch die Samstagnacht, wie in München konsumiert und gedealt wird. Nicht diskret, sondern beinahe unverschämt offen.

    SZ PlusVon Katja Schnitzler

    Der Deal soll nicht zustande gekommen sein, so die Anklage, weil der Fahrer keine 400 Euro in bar dabeihatte. Er wurde wegen einer Ordnungswidrigkeit angezeigt – und erzählte die Geschichte nebenbei bei seiner nächsten Polizeikontrolle einem Beamten. Bei der zweiten Kontrolle war sein Test übrigens negativ, genauso negativ, wie die Geschichte dem kontrollierenden Beamten aufstieß: Er meldete die Sache und so kam es zur Anklage gegen den 40-jährigen Kollegen.

    Der Angeklagte sagt im Prozess nichts, dafür äußert sich sein Verteidiger Alexander Wagner und bestreitet jegliche Vorwürfe. An jenem 10. Januar habe sich das Lieferfahrzeug der Kontrollstelle genähert, sein Mandant habe den rumänischen Fahrer auf Englisch angesprochen. Der habe einem Urinschnelltest zugestimmt, der positiv auf Kokain ansprang. „Daraufhin hat er den Fahrer belehrt und die Weiterfahrt unterbunden“, berichtet der Anwalt. Der Fahrer habe dann wissen wollen, welche Kosten denn durch die Ordnungswidrigkeit auf ihn zukommen würden. Daraufhin habe ihm der Polizeihauptmeister erläutert, dass ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro drohe und er zusätzlich noch etwa 300 Euro für die nun folgende Blutentnahme im Krankenhaus einrechnen müsse.

    „Eventuell hat es sprachliche Verständigungsprobleme gegeben“, meint der Anwalt, der Fahrer sei auch sehr nervös gewesen. Sein Mandant habe keinerlei Geldforderungen gestellt und auch keinen Betrag genannt.

    Der Prozess war bereits letztes Jahr terminiert gewesen, platzte aber, weil der in Rumänien weilende Kurierfahrer nicht erschien. Und auch diesmal glänzt er durch Abwesenheit.

    In einem öffentlichen Rechtsgespräch regt der Verteidiger eine Einstellung des Verfahrens an. Selbst wenn man den Zeugen hören würde, „hätte man maximal eine Aussage-gegen-Aussage-Konstellation“. Eine Einstellung gegen Geldauflage käme nicht infrage. „Wir kämpfen auch in einem Disziplinarverfahren, das würde sich negativ auswirken, da bekäme er ernsthafte Probleme.“ Die Staatsanwältin führt an, dass es sich hier „um gravierende Vorwürfe“ handle, die mit einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten geahndet werden. „Eine Einstellung aus Bequemlichkeit kommt nicht infrage.“

    Auch Richter Dominik Angstwurm sieht „viele Indizien, die zulasten des Angeklagten sprechen“. Deshalb setzt er einen erneuten Termin im Mai an. Dazu werde man den Kurierfahrer mit Rechtshilfe laden, das heißt, die rumänischen Behörden werden dafür sorgen, dass er die Ladung ausgehändigt bekommt.

  • Fake-Video: Betrüger missbrauchen Identität von „Schraubenkönig“ Würth

    Fake-Video: Betrüger missbrauchen Identität von „Schraubenkönig“ Würth

    Der Mann, der Reinhold Würth sein soll, macht ein unschlagbares Angebot: Geld, das sich quasi von selbst vermehrt. Mit einer Einlage von nur 250 Euro könne man mithilfe der Software, die sein Team entwickelt habe, am Finanzmarkt 1000 Euro verdienen – und das jeden Tag. Macht 7000 Euro in der Woche und 365 000 im Jahr. „Heute ist eben dein Glückstag“, sagt der Mann in dem Video, das Nutzern in den vergangenen Tagen auf Facebook angezeigt wurde.

  • TU München: Gleich zwei neue Forschungszentren für Weihenstephan

    TU München: Gleich zwei neue Forschungszentren für Weihenstephan

    Es ist eine schöne Tradition, dass die TU München in Weihenstephan zu Beginn eines neuen Jahres Bilanz zieht und einen Ausblick auf die kommenden Monate gibt. Die werden in jedem Fall spannend, das zeigte der Bericht von Dekan Martin Klingenspor. Voraussichtlich am 18. Mai kann die Universität das Zentrum für Infektionsprävention (ZIP) einweihen. Die Fertigstellung des Gebäudes befinde sich „auf der Zielgeraden“. Dort sollen Forschende interdisziplinär zusammenarbeiten, um neue Strategien gegen Antibiotika-resistente Keime zu entwickeln.  Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht darin eine der größten Gefahren für die Gesundheit der Menschen weltweit.

    Bereits Anfang Januar startete das „Zentrum für Alpine Waldwirtschaft“ mit seiner Arbeit, gefördert wird es durch die Eva-Mayr-Stihl-Stiftung. „Wir wollen uns den Bergwald mit Fokus auf den Schutzwald anschauen“, erklärt Annette Menzel, die an der Technischen Universität die Professur für Ökoklimatologie innehat. Beteiligt sind zudem ihre Professoren-Kollegen Thomas Knoke, der nachhaltige Nutzungskonzepte für Wälder und Landschaften erforscht, Richard Peters (Schwerpunkt Waldwachstum), Rupert Seidl (Professor für Ökosystemdynamik und Waldmanagement) und Cornelius Senf. Sein Spezialgebiet ist die Fernerkundung zum Monitoring verschiedener Ökosysteme im Klimawandel. Die steigenden Temperaturen sind ein Faktor, der den Schutzwald bedroht. Ihm kommt jedoch eine wichtige Aufgabe zu als Barriere für Steinschläge oder Lawinen.

    Die TUM School of Life Sciences, wie der Standort Weihenstephan seit fünf Jahren heißt, hat hier viel Expertise. Seidl ist auch Leiter des Sachgebiets Forschung und Monitoring im Nationalpark Berchtesgaden. Menzel zählt zu den einflussreichsten Klimawissenschaftlerinnen. Sie lehrt nicht nur in Weihenstephan, sondern forscht zudem seit vielen Jahren an der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus unterhalb des Zugspitzgipfels.

    Die Technische Universität in Weihenstephan hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert, auch personell. 39 Professorinnen und Professoren sind seit 2020 neu berufen worden – bei 77 Stellen insgesamt bedeutet das einen Generationenwechsel. „Das hat mich beeindruckt, das ist eine Hausnummer“, sagt Klingenspor. Viele der Fachgebiete wurden neu ausgerichtet. Unter den Neuberufungen sind viele Frauen. Ihr Anteil liegt nun bei 36 Prozent. In Freising ist die Technische Universität mit insgesamt 1458 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein großer Arbeitgeber.

    Im Mai wird das Zentrum für Infektionsprävention an der Liesel-Beckmann-Straße eingeweiht. Dort sollen Strategien gegen multiresistente Keime entwickelt werden.
    Im Mai wird das Zentrum für Infektionsprävention an der Liesel-Beckmann-Straße eingeweiht. Dort sollen Strategien gegen multiresistente Keime entwickelt werden. (Foto: Marco Einfeldt)

    Erheblich investiert wurde 2025 in die materielle Ausstattung. Wichtige Neuanschaffung ist ein moderner Rechnerverbund im Wert von 1,8 Millionen Euro, die Hälfte der Summe übernahm die Deutsche Forschungsgemeinschaft, den Rest trugen TU und Freistaat. Betrieben wird der „Compute Cluster“ vom Leibniz-Rechenzentrum. Davon profitierten ganze Gruppen von Forschenden gerade im Bereich KI und bei großen Datenmengen, so Klingenspor. Neu ist zudem ein Mikro-Computertomograf. Damit können kleinste Lebensmittelpartikel untersucht werden.

    Traditionell gibt es bei dem Neujahrstreffen viel Lob. Vizepräsident Gerhard Kremer bezeichnete Weihenstephan als eine „tragende Säule“ der Universität, etwa in den Bereichen Ernährungs- und Versorgungssicherheit und Klimawandel-Forschung. Wichtig sei der Dialog mit der Öffentlichkeit, um Akzeptanz zu finden. Dazu tragen Veranstaltungen wie die Vortragsreihe TUM@Freising bei, in der Forschende ihre Arbeit erklären.

    Auch die Stadt Freising profitiert von Forschungsprojekten

    Für Klingenspor war es der erste Neujahrsempfang als Dekan. Er übernahm die Aufgabe Anfang Oktober von Ingrid Kögel-Knabner, die in den Ruhestand verabschiedet wurde. Ihn habe der Perspektivwechsel gereizt, die Möglichkeit, Hochschulpolitik mitzugestalten, schildert der Inhaber des Lehrstuhls für Molekulare Ernährungsmedizin.

    Zum letzten Mal nahm dagegen Tobias Eschenbacher in seiner Funktion als Oberbürgermeister an der Veranstaltung teil, weil er bei der Kommunalwahl im März nicht mehr kandidiert. Er sei stolz darauf, was in Weihenstephan alles passiert, sagte er und dankte für die Unterstützung. Freising profitiert immer wieder von Forschungsprojekten etwa zur Stadtentwicklung.