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  • Er wurde 93 Jahre alter Italienischer Designer Valentino ist tot Er gehörte

    Er wurde 93 Jahre alter Italienischer Designer Valentino ist tot Er gehörte

    Er wurde 93 Jahre alter

    Italienischer Designer Valentino ist tot

    Er gehörte zu den großen italienischen Modedesignern. Nun ist Valentino Garavani nach den Angaben seiner Stiftung im Alter von 93 Jahren verstorben.

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    Stardesigner Valentino in Venedig 2016

    Foto: Tiziana Fabi / AFP

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    Der italienische ‌Designer Valentino Garavani ist tot. »Valentino Garavani ist heute in seiner römischen Residenz im Kreise seiner Liebsten ‌verstorben«, teilte die Stiftung des ⁠Modeschöpfers auf ‍Instagram mit. Er wurde 93 Jahre alt.Die ​Aufbahrung werde ‌am ⁠Mittwoch und Donnerstag stattfinden, hieß es seitens der von ihm und seinem langjährigen Partner Giancarlo Giammetti gegründete Stiftung. Die Beisetzungsfeier sei für Freitag um ⁠11 Uhr in der Basilika Santa Maria degli Angeli e dei Martiri in der italienischen Hauptstadt geplant.

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    Valentino Clemente Ludovico Garavani galt als einer der bekanntesten Modedesigner Italiens. Nach dem Abitur erlernte er das Zeichnen von Modeentwürfen. 1949 erhält er mit nur 17 Jahren ein Stipendium der Pariser Fédération de la Haute Couture et de la Mode – der wichtigsten Modeinstanz Frankreichs.Zehn lehrreiche Jahre später kehrte er heim, um in Rom sein eigenes Imperium zu gründen. Gemeinsam mit seinem zeitweiligen Lebens- und Geschäftspartner Giancarlo Giammetti erschuf er ein Modeunternehmen, dessen Name wie kein Zweiter für klassische Eleganz steht. Ihre Arbeitsteilung war typisch für ihre Branche: Der eine war Architekt der Roben, der andere der des Erfolgs.

    Schneider von Jackie Kennedy und Audrey HepburnEin großer Bildband zeigte das Lebenswerk des Designers im vergangenen Jahr auf nicht weniger als 576 Seiten.Der SPIEGEL schrieb damals: »Valentinos Modedesign folgt der Philosophie, dass wahre Eleganz weder laut noch trendig sein muss. Eleganz ist eine Haltung – die gestützt werden kann durch perfekt konstruierte Kleider, die ihrer Trägerin Sicherheit geben. Und Valentino ist einer der weltbesten Schneider.«

    Berühmt wurde er auch durch prominente Kundinnen und Musen wie Audrey Hepburn, Jackie Kennedy, die Herzogin von Windsor oder Marella Agnelli.

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    Erst im August 2025 bekam das 1960 gegründete Modehaus Valetino einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Sein Gründer stand damals schon lange nicht mehr in der ersten Reihe. Sondern lebte losgelöst von Titeln und dem zunehmend schwierigeren Geschäft mit Luxusgüstern bereits zeitlos weiter – als Legende.

    jpe/AFP/Reuters

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  • Cottbus – Hat der mutmaßliche Polizisten-Killer bereits gestanden?Mit über 172 km/h soll

    Cottbus – Hat der mutmaßliche Polizisten-Killer bereits gestanden?Mit über 172 km/h soll

    Cottbus – Hat der mutmaßliche Polizisten-Killer bereits gestanden?

    Mit über 172 km/h soll Dawid K. (27) aus Jelenia Góra (Niederschlesien) am 7. Januar durch Brandenburg gerast sein. Nach einer Klau-Tour in Niedersachsen sollte er – so die Anklage – am Steuer eines Škoda die Flucht der Autoschieberbande absichern.

    Als die Polizei ihn bereits verfolgte, setzte K. laut Staatsanwaltschaft in Lauchhammer zum Überholen an und erfasste den 32-jährigen Oberkommissar Maximilian Stoppa. Für den jungen Polizisten kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch am Unfallort.

    Kolleginnen und Kollegen gedachten bei einem Trauermarsch Oberkommissar Maximilian Stoppa (32)

    Kolleginnen und Kollegen gedachten bei einem Trauermarsch Oberkommissar Maximilian Stoppa (32)

    Toiletten-Beichte in JVA Cottbus

    K. wurde wenig später verhaftet. „Aufgrund seiner Fahrweise hat er den Tod billigend in Kauf genommen“, heißt es in der Mordanklage. Er habe einen Menschen getötet, um eine Straftat zu verdecken. Unklar war zunächst jedoch, wer von den drei Männern im Skoda tatsächlich am Steuer saß – und möglicherweise wäre diese Frage bis heute offen, wenn sich der Angeklagte nicht im Gefängnis verplappert hätte.

    „Er hat zu mir auf der Toilette gesagt, dass er den Polizisten überfahren hat“, sagt Artur K. (48). Er lernte Dawid K. während der Untersuchungshaft in der JVA Cottbus kennen und verbüßt selbst eine Haftstrafe u.a. wegen Hehlerei. Ins Gespräch seien sie gekommen, weil beide für denselben Auftraggeber im Autoklau-Geschäft aktiv gewesen seien.

    Der VW war das Zivilfahrzeug der Polizei, aus dem Maximilian Stoppa ausstieg, um die Autodiebe anzuhalten

    Der VW war das Zivilfahrzeug der Polizei, aus dem Maximilian Stoppa ausstieg, um die Autodiebe anzuhalten

    Knast-Zeuge kennt weiteren Verdächtigen

    Bevor Artur K. die Beamten über sein Toilettenwissen informierte, vergingen jedoch Monate. In der Zeit galt auch Mikhaiil S., der ebenfalls im Skoda saß, als tatverdächtig. „Der lag aber nur auf der Rückbank – wahrscheinlich betrunken oder unter Drogen“, sagt der Knast-Zeuge, der später auch mit ihm inhaftiert war. Weitere Zeugen schilderten am zweiten Prozesstag, wie rücksichtslos der Skoda auf der Flucht vor der Polizei durch die Stadt raste.

    Anwalt fordert Einstellung des Verfahrens

    Zum Auftakt des Prozesses hatte der Verteidiger des Angeklagten die „Einstellung des Verfahrens“ gefordert. Hintergrund: Dawid K. wurde am Landgericht Hildesheim bereits zu fünf Jahren wegen des Autodiebstahls verurteilt. Rechtsanwalt Christoph Rühlmann (58): „Durch die rechtskräftige Verurteilung ist Strafklageverbrauch eingetreten.“ Die Planung, der Klau und die Flucht gehörten zusammen. Man könne für eine Straftat nicht mehrfach bestraft werden. Richter Frank Schollbach kündigte an, darüber erst am Urteilstag zu entscheiden.

    Bislang schweigt der Angeklagte zu den Vorwürfen. Der Prozess wird fortgesetzt.

  • Sturm-Flaute! Rund um den HSV werden Rufe nach mehr Spielzeit für Robert

    Sturm-Flaute! Rund um den HSV werden Rufe nach mehr Spielzeit für Robert

    Sturm-Flaute! Rund um den HSV werden Rufe nach mehr Spielzeit für Robert Glatzel laut. Trainer Merlin Polzin spricht deshalb jetzt vor dem Derby gegen St. Pauli Klartext.

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  • BILD beim Weltwirtschaftsgipfel: „Trump bestimmt in Davos die Agenda“Mehr zum Video anzeigen

    BILD beim Weltwirtschaftsgipfel: „Trump bestimmt in Davos die Agenda“Mehr zum Video anzeigen

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    BILD beim Weltwirtschaftsgipfel: „Trump bestimmt in Davos die Agenda“

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    Donald Trump wird am Mittwoch eine Rede auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos halten.

    Quelle: BILD

  • Rom – Valentino ist gestorben. Der Gründer des Modehauses Valentino, Valentino Clemente

    Rom – Valentino ist gestorben. Der Gründer des Modehauses Valentino, Valentino Clemente

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    Rom – Valentino ist gestorben. Der Gründer des Modehauses Valentino, Valentino Clemente Ludovico Garavani, ist am 19. Januar 2026 im Alter von 93 Jahren in seiner Villa in Rom gestorben. Das berichten italienische Medien.

    „Er ist friedlich in seiner römischen Residenz im Kreise seiner Lieben verstorben“, teilte die Valentino Garavani und Giancarlo Giammetti Stiftung in einer Erklärung mit. Die Aufbahrung werde am Mittwoch und Donnerstag in Rom stattfinden; die Beerdigung wird am kommenden Freitag ebenfalls in der italienischen Hauptstadt stattfinden.

    Valentino war ein weltbekannter italienischer Modedesigner und Gründer des Luxuslabels Valentino

    Valentino war ein weltbekannter italienischer Modedesigner und Gründer des Luxuslabels Valentino

    Valentino wurde 1932 in Voghera, Italien. In den 1950ern arbeitete er für die damals ganz Großen der Branche, den griechischen Couturier Jean Desses und den französischen Designer Guy Laroche, bevor er 1965 in Rom seine erste Boutique eröffnete. Seine Mode wurde zum Inbegriff italienischer Eleganz, sein berühmtes “Valentino-Rot” zu einem ikonischen Markenzeichen.

    Die Farbe rot wurde zum Markenzeichen seiner Schöpfungen

    Die Farbe rot wurde zum Markenzeichen seiner Schöpfungen

    Der Modeschöpfer hinterlässt ein riesiges Modeerbe: Seine Maison prägte mehrere Generationen von Designerinnen und Designern und brachte unzählige spektakuläre Couture-Kollektionen auf die Weltbühne. Ende der 90er-Jahren verkaufte er sein Unternehmen. Der neue Vertrag setzte ihn aber weiterhin als Berater und Chefdesigner ein.

    Auch Superstars wie Gwyneth Paltrow liebten seine Kreationen

    Auch Superstars wie Gwyneth Paltrow liebten seine Roben

  • Placeboforschung: Wie die Kraft der Gedanken das Immunsystem beeinflussen kann

    Placeboforschung: Wie die Kraft der Gedanken das Immunsystem beeinflussen kann

    Der Placeboeffekt ist so etwas wie eine Superkraft mit schlechtem Leumund. Er ist nicht ausreichend verstanden, ethisch umstritten und in seinen Nebenwirkungen schwer einzuschätzen – weshalb er trotz seiner großen Wirkung in der Behandlung von Patienten kaum genutzt wird. Nun zeigen israelische Forschende eine Möglichkeit auf, die den Ruf längerfristig womöglich etwas verbessern kann.

  • Jazz-Punk im Isartal: Rhythmischer Rausch im Bürgerhaus Pullach

    Jazz-Punk im Isartal: Rhythmischer Rausch im Bürgerhaus Pullach

    Einen wilden Mix aus Jazz, Punk, Blues, Folk und Pop zu entfesseln – das versprechen die sieben Musiker von Botticelli Baby bei ihrem Auftritt am Donnerstag, 22. Januar im Bürgerhaus Pullach. Die 2012 in Essen gegründete Formation hat es sich auf die Fahne geschrieben, mit ihrer versiert-chaotischen Performance das Publikum rhythmisch zu berauschen und in schweißnasse Dimensionen zu treiben.

    „Jedes Instrument bringt seine eigene Wucht mit und katapultiert den ganzen Laden auf Mission Ekstase irgendwohin ins All“, heißt es in der Ankündigung. Das Konzert in der Reihe „Jazz & More“ beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es über www.buergerhaus-pullach.de respektive Reservix.

  • Britische Boulevardpresse Prinz Harry gegen die »Daily Mail« – darum geht es

    Britische Boulevardpresse Prinz Harry gegen die »Daily Mail« – darum geht es

    Britische Boulevardpresse

    Prinz Harry gegen die »Daily Mail« – darum geht es bei dem Prozess

    Prinz Harry, Elton John und Liz Hurley werfen der »Daily Mail« vor, Telefone abgehört und vertrauliche Informationen erschlichen zu haben. Nun befasst sich ein Gericht damit. Der Fall weckt ungute Erinnerungen.

    Charlotte Lüder

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    Prinz Harry vor dem Gerichtsgebäude in London

    Foto: James Manning / empics / picture alliance

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    In London hat ein Gerichtsprozess begonnen, der die britische Boulevardpresse erschüttern könnte. Auf der einen Seite: unter anderem Prinz Harry. Auf der anderen Seite: Associated Newspapers Limited, Herausgeber der britischen Boulevardblätter »Daily Mail« und »Mail on Sunday«. Die Klägerinnen und Kläger werfen dem Verlag illegale Recherchemethoden und Verletzung der Privatsphäre vor. Associated Newspapers Limited weist dies zurück.

    Welche Promis klagen?Prinz Harry, Elton John und dessen Ehemann David ‌Furnish, die Schauspielerinnen Liz Hurley und Sadie Frost sowie die Aktivistin und Labour-Politikerin Doreen Lawrence und der Ex-Lib-Dems-Abgeordnete Simon Hughes. 2022 reichten sie offiziell Klage beim High Court ein. Seither war es darum gegangen, ob der Fall überhaupt verhandelt wird. Das wird er nun. Es wird allerdings auch darum gehen, ob die Klage schon früher hätte eingereicht werden können, weil dann unter Umständen Verjährung eine Rolle spielen könnte.

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    Liz Hurley mit ihrem Sohn vor dem Gerichtsgebäude

    Foto: Jeff Moore / empics / picture alliance

    Was werfen die Kläger dem Verlag vor?Die Kläger um Prinz Harry machen geltend, dass Journalisten von Associated Newspapers Limited zwischen 1993 und 2011 Privatdetektive beauftragt haben, die rechtswidrig gehandelt haben sollen. Sie sollen unter anderem Voicemail-Nachrichten auf Handys gehackt, Wanzen in Wohnungen und Autos installiert, Festnetztelefone abgehört und vertrauliche Informationen wie Flugdaten, Bankinformationen und Krankenakten erschlichen haben, etwa indem sie falsche Identitäten angaben.

    Die Klage stützt sich auf Indizien, vor allem auf Zahlungsverkehr zwischen den Journalisten und Privatdetektiven. Anhand von 14 Artikeln, in denen private Details – etwa zur Beziehung Harrys mit seiner Ex-Freundin Chelsy Davy oder seinem Bruder Prinz William – veröffentlicht wurden, will Harry zudem belegen, dass die Informationen nur illegal beschafft werden konnten. Eindeutige Beweise legte die Klägerseite bislang nicht vor.Unter den in der Klage genannten Journalisten befinden sich einige hochrangige aktuelle und ehemalige Reporter, darunter Redakteure nationaler Zeitungen.

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    Kläger-Anwalt David Sherborne: »Kultur der unrechtmäßigen Informationsbeschaffung«

    Foto: James Manning / empics / picture alliance

    Associated Newspapers Limited bezeichnet die Vorwürfe als »absurde Verleumdungen« und versucht, ein anderes Bild zu zeichnen: Die sozialen Kreise der Kläger seien »undicht« gewesen, Freunde und Bekannte hätten regelmäßig Informationen an die Presse weitergegeben. Anders als in früheren Verfahren gebe es keine strafrechtlichen Verurteilungen gegen Journalisten, hieß es in einer schriftlichen Eingabe der Verlags-Anwälte. Die schwersten Vorwürfe hätten daher keine Grundlage. Ohnehin habe der Verlag von möglicherweise problematischen Praktiken bereits vor langer Zeit Abstand genommen.

    Die Kläger hoffen hingegen darauf, dass die schiere Masse an Indizien das Gericht überzeugen wird. Mehr als drei Millionen Pfund (derzeit etwa 3,5 Millionen Euro) habe der Verlag für Privatdetektive ausgegeben, sagte Kläger-Anwalt David Sherborne vor Gericht. Er warf dem Verlag systematischen Gesetzesbruch und eine »Kultur der unrechtmäßigen Informationsbeschaffung« vor, die »das Leben so vieler Menschen zerstört« habe. Viele Dokumente, die als Beweise hätten dienen können, seien jedoch vernichtet worden.Was passiert beim Prozess?Harry und alle anderen Kläger werden vor Gericht erwartet, um auszusagen und sich den Fragen der Anwälte von Associated Newspapers Limited zu stellen. Elton John und sein Ehemann David Furnish sollen dabei voraussichtlich remote aussagen. Prinz Harry saß zum Prozessauftakt im Gerichtssaal, seine Aussage ist derzeit für Donnerstag terminiert. In einer schriftlichen Stellungnahme teilte er dem Gericht jedoch schon mit, er empfinde die Praktiken, die dem Verlag vorgeworfen werden, als »zutiefst beunruhigend«. Die Journalisten hätten etwa »Freunde« des Prinzen als Quelle genannt, um ihre unrechtmäßigen Recherchemethoden zu verschleiern. Das habe die Beziehungen belastet, Misstrauen erzeugt und »mich unvorstellbar in Verfolgungswahn getrieben und isoliert«, so Harry.

    Für Associated Newspapers Limited werden aktuelle und ehemalige Redakteure und leitende Journalisten aussagen. Unter ihnen ist auch Paul Dacre, langjähriger ehemaliger Herausgeber der »Daily Mail« und jetzt Chefredakteur von DMG Media. Dacre soll als erster Zeuge für Associated Newspapers Limited aussagen. Die Anwälte des Verlags hatten vor dem Prozess angekündigt, zuerst »die Spitzenleute« vorzuladen.

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    Paul Dacre, ehemaliger Herausgeber der »Daily Mail«

    Foto: Chris Ratcliffe / ddp

    Das Verfahren wurde auf eine Dauer von neun Wochen angesetzt.Gab es so was schon mal?Für Harry ist dieser Prozess bereits das dritte Verfahren gegen die britische Boulevardpresse. Der Sohn von König Charles III. klagte bereits erfolgreich gegen den Verlag des »Daily Mirror« und einigte sich auf einen Vergleich mit dem Verlag der »Sun«. Im Prozess gegen den »Mirror-Verlag« saß er auch schon einmal im Zeugenstand, äußerst ungewöhnlich für ein Mitglied der britischen Königsfamilie.

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    Dass einige britische Boulevardjournalisten im besagten Zeitraum nicht vor illegalen Methoden zurückschreckten, ist unumstritten. Ziel von Abhör- und Bespitzelungsaktionen waren nicht nur Prominente, sondern auch Verbrechensopfer und deren Angehörige. Im Jahr 2011 kam es zu einem Skandal um die Wochenzeitung »News of the World«, die zum Medienimperium von US-Geschäftsmann Rupert Murdoch gehörte. Das Blatt hatte sich illegal Zugang zu den Voicemails einer ermordeten Schülerin verschafft. Der Skandal war so gewaltig, dass das Blatt eingestellt wurde. Dass in seinem Auftrag auch Prinz Harrys Telefon abgehört worden war, gestand der Verlag später ein.

    Mit Material von dpa und Reuters

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