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  • Diese Kovac-Andeutungen zu zwei verletzten Stars werfen vor dem Champions-League-Kracher bei Tottenham

    Diese Kovac-Andeutungen zu zwei verletzten Stars werfen vor dem Champions-League-Kracher bei Tottenham

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    Diese Kovac-Andeutungen zu zwei verletzten Stars werfen vor dem Champions-League-Kracher bei Tottenham Hotspur (heute 21 Uhr/Amazon Prime) Fragen auf!

    Der erste Rätsel-Fall: Mittelfeld-Abräumer Marcel Sabitzer (31) fehlt weiter wegen Wadenproblemen. Womöglich sogar wochenlang? Trainer Niko Kovač (54) sagte am Montagabend auf der Pressekonferenz in London: „Wir haben Untersuchungen gehabt. Es ist nichts Spektakuläres. Aber es ist trotzdem so, dass wir dort jetzt einige Zeit Pause machen müssen, weil der Wadenmuskel sehr beansprucht ist.“

    Marcel Sabitzer (31) reiste nicht mit nach London

    Marcel Sabitzer (31) reiste nicht mit nach London

    Verletzungs-Rätsel um 2 BVB-Stars

    Der zweite Rätsel-Fall: Chelsea-Leihgabe Aaron Anselmino (20), der bereits erneut seit über einem Monat wegen Oberschenkelproblemen fehlt. Die ironische Kovač-Begründung, warum er dennoch mit nach London flog: „Vielleicht kennt er noch den ein oder anderen in London, dann kann er sich im Hotel besuchen lassen und sich mit Freunden austauschen.“

    Der Coach macht aber deutlich: „Dass er morgen kommt, glaube ich eher nicht. Für mich geht es darum, dass er bei der Mannschaft ist.“

    Vor seiner Verletzung blühte Aaron Anselmino (20) auf

    Vor seiner Verletzung blühte Aaron Anselmino (20) auf

    Klar ist: Auch ohne die beiden Stars hofft der BVB auf drei Punkte bei den Spurs. Das würde die Ausgangslage für ein direktes Weiterkommen in der Königsklasse mächtig verbessern. Kovač: „Es ist ein wichtiges Spiel. Wir sind Tabellennachbarn. Der Sieger wird weiterhin die Möglichkeit haben, vielleicht die letzten Acht zu erreichen. Aber wir wissen auch, dass Tottenham die drei ersten Heimspiele jeweils zu null gewonnen hat. Das bedeutet: Wir müssen hart arbeiten, viel arbeiten, konzentriert arbeiten.“

    Was Mut macht: Tottenham unterlag am Wochenende in der Premier League zuhause dem Tabellen-Achtzehnten West Ham United mit 1:2, belegt den 14. Platz und hat im Kalenderjahr 2026 keines der fünf Spiele in Liga und Pokal gewonnen. Der Trainer: „Wir müssen das ignorieren, denn wir wollen morgen ein Spiel gewinnen. Wir lassen uns davon auch nicht leiten, dass da vielleicht irgendwelche Probleme sind.“

  • Auf Netflix gibt es fast täglich neue, aufregende Filme und Serien, die

    Auf Netflix gibt es fast täglich neue, aufregende Filme und Serien, die

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    Auf Netflix gibt es fast täglich neue, aufregende Filme und Serien, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.

    Nervenkitzel, Lachflashs oder Gänsehaut-Momente – BILD zeigt Ihnen hier alle Filme und Serien, die im Januar 2026 neu bei Netflix starten.

    Netflix-Filmtipp: „Der Fälscher“

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    Der BILD-Filmtipp: „Der Fälscher“ – Das mit dem Oscar ausgezeichnete Historiendrama erzählt die wahre Geschichte der größten Geldfälschungsaktion der Geschichte. Im Konzentrationslager Sachsenhausen werden unter unmenschlichen und zugleich hochdramatischen Bedingungen mehr als 130 Millionen gefälschte britische Pfund hergestellt. Unter dem Decknamen „Operation Bernhard“ plant das NS-Regime, die Wirtschaft des Kriegsgegners gezielt zu destabilisieren. Umgesetzt wird das Vorhaben von inhaftierten Spezialisten unter der Leitung des renommierten Fälschers Salomon Sorowitsch (Karl Markovics, 62).

    Diese Filme starten im Januar bei Netflix

    Netflix-Filmstarts im Januar 2026:

    • 1. Januar 2026: „Wie ein Wilder Stier“
    • 7. Januar 2026: „Marcello Hernández: American Boy“
    • 7. Januar 2026: „Good Night, and Good Luck: Live from Broadway“
    • 9. Januar 2026: „People We Meet on Vacation“
    • 9. Januar 2026: „Depeche Mode: M“
    • 9. Januar 2026: „Goat“
    • 15. Januar 2026: „James Bond“ – Filmreihe
    • 16. Januar 2026: „The Rip“
    • 21. Januar 2026: „Kidnapped: Der Fall Elizabeth Smart“
    • 22. Januar 2026: „Cosmic Princess Kaguya!“
    • 23. Januar 2026: „Der Fälscher“
    • 23. Januar 2026: „Max: Bester Freund. Held. Retter.“
    • 27. Januar 2026: „Mike Epps: Delusional“

    Netflix-Serientipp: „Suche mich nicht“

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    Der BILD-Serientipp: „Suche mich nicht“: Die britische Netflix-Miniserie, basierend auf einem Roman von Harlan Coben, erzählt die Geschichte eines scheinbar perfekten Familienvaters. Als seine Tochter spurlos verschwindet, beginnt für ihn eine verzweifelte Suche, die ihn schließlich zu ihr führt: Verängstigt und an der Seite eines gefährlichen Mannes.

    Um herauszufinden, was wirklich geschehen ist, gerät er immer tiefer in ein Netz aus Lügen, Drogen und Gewalt und muss sich einer düsteren Unterwelt stellen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und seine Familie zu retten.

    Diese Serien starten im Januar bei Netflix

    Netflix-Serienstarts im Januar 2026:

    • 1. Januar 2026: „Stranger Things 5: Das Finale“
    • 1. Januar 2026: „My Korean Boyfriend“
    • 1. Januar 2026: „Suche mich nicht“
    • 1. Januar 2026: „Amor de oficina – Eine Lovestory im Büro“
    • 1. Januar 2026: „El tiempo de las moscas“
    • 1. Januar 2026: „Dr. Seuss: Rotfisch, Blaufisch“ – Staffel 2
    • 2. Januar 2026: „Land der Sünde“
    • 7. Januar 2026: „Unlocked: A Jail Experiment“ – Staffel 2
    • 8. Januar 2026: „Love Is Blind: Germany“ – Staffel 2, Teil 1
    • 8. Januar 2026: „His & Hers“
    • 9. Januar 2026: „Machos alfa“ – Staffel 4
    • 13. Januar 2026: „The Boyfriend“ – Staffel 2
    • 14. Januar 2026: „La reina del flow“ – Staffel 3
    • 15. Januar 2026: „Love Is Blind: Germany“ – Staffel 2, Teil 2
    • 15. Januar 2026: „Agatha Christie’s Seven Dials“
    • 15. Januar 2026: „Love Through a Prism“
    • 15. Januar 2026: „The Upshaws“
    • 15. Januar 2026: „Alles für die Liebe“
    • 16. Januar 2026: „Can This Love Be Translated?“
    • 16. Januar 2026: „No Tail to Tell“
    • 17. Januar 2026: „Undercover Miss Hong“
    • 20. Januar 2026: „WWE: Unreal“ – Staffel 2
    • 22. Januar 2026: „Finding Her Edge“
    • 22. Januar 2026: „Free Bert“
    • 29. Januar 2026: „Bridgerton“ Staffel 4, Teil 1

  • Bürgerservice: KI-Mitarbeiter gibt Auskunft

    Bürgerservice: KI-Mitarbeiter gibt Auskunft

    Einen Namen hat der neue Mitarbeiter der Dietramszeller Verwaltung noch nicht. Bürgermeister Josef Hauser (FW) könnte sich „Didi“ oder „Dietram“ vorstellen, aber ihm gefällt auch die Idee, Bürgerinnen und Bürger um Vorschläge zu bitten. Der neue Kollege spricht nicht nur astreines Hochdeutsch, sondern auch Bairisch und über 100 andere Sprachen. Er steht rund um die Uhr zur Verfügung, auch außerhalb der Öffnungszeiten und am Wochenende. Er nutzt das gesammelte Wissen seiner Kolleginnen und Kollegen, und greift nicht nur auf Informationen auf der Homepage zurück, sondern auch auf Datensätze anderer Behörden, wie etwa Landratsamt oder Wasserwirtschaftsamt.

    „Aber nicht auf das World Wide Web“, betont Hauser. Denn Fake News und Verschwörungstheorien sollen draußen bleiben. Klingt nach einem perfekten Mitarbeiter, der allerdings ein Manko hat: Er existiert nur virtuell, als intelligenter Dialogassistent, vergleichbar mit einem Chatbot, der typische, häufig gestellte Fragen beantwortet. Rechtssicher und datenschutzkonform, weil keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden.

    Kürzlich hat sich der Dietramszeller Gemeinderat für den virtuellen Mitarbeiter entschieden, der in acht bis zehn Wochen den Dienst antreten soll. Wie das funktioniert? Bürgerinnen und Bürger können dann auf der gemeindlichen Homepage auf die Kachel des virtuellen Mitarbeiters klicken und ihre Fragen in ein Textfeld schreiben. Oder in das Mikro sprechen und sich die Antworten vorlesen lassen, sagt Hauser, auch in leichter Sprache. Wie hoch sind die Abwassergebühren? Kann ich samstags heiraten? Wie melde ich mein Kind für den Kindergarten an? Fragen, die häufig gestellt würden.

    Der Einsatz sei KI-gestützt, erklärt Hauser, das verbessere die Kommunikation. Denn bislang würden Anfragen über die klassischen Suchmaschinen bearbeitet. Begriffe müssten korrekt eingegeben werden, damit sie gefunden würden. Ungetüme wie   „Kindergartenplatzbedarfsanmeldung“ zum Beispiel, erklärt Hauser. Der neue Mitarbeiter nutze künstliche Intelligenz, generiere Antworten auch ohne die genauen Suchbegriffe, weil er auf verschiedene Datensätze zurückgreife. Anbieter der digitalen Dienstleistung ist die Firma Cosmema, die als Vorteile die gute Erreichbarkeit für Bürger und die Entlastung der Verwaltungen betont.

    Einen virtuellen Mitarbeiter hat im Landkreis sonst nur die Gemeinde Münsing

    Laut einer Studie des Unternehmens in 30 bayerischen Kommunen, hatte sich ein halbes Jahr nach der Einführung die durchschnittliche Zahl der Anrufe in den Rathäusern um 68 Prozent verringert. Das führe zu einer jährlichen Reduzierung der Personalkosten von rund 13 500 Euro, rechnet das Unternehmen vor. Dem stehen einmalige Anschaffungskosten für die Gemeinde von 5300 Euro gegenüber, erklärt Hauser, sowie eine monatliche Pauschale von 350 Euro.

    Der Bürgermeister hält die Implementierung für eine gute Sache. Dietramszell sei nach Münsing die zweite Gemeinde im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, die den virtuellen Mitarbeiter einführe. Die Anregung sei bei einer Kreisverbandsversammlung des bayerischen Gemeindetags im November gekommen. Denn auch in den kleinen Rathäusern gewinne der Einsatz moderner Technologien zur Effizienzsteigerung und Bürgernähe zunehmend an Bedeutung.

  • Folge der Klimakrise Pinguine verschieben Brutzeit in Rekordtempo Pinguine gelten laut Forschern

    Folge der Klimakrise Pinguine verschieben Brutzeit in Rekordtempo Pinguine gelten laut Forschern

    Folge der Klimakrise

    Pinguine verschieben Brutzeit in Rekordtempo

    Pinguine gelten laut Forschern als Frühwarnsystem des Klimawandels. Nun schrillt der Alarm: Einigen Arten droht einer Studie zufolge Nahrungsmangel, weil sich die gestaffelte Brutchronologie verschiebt.

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    Eselpinguine in der Antarktis

    Foto: K. Wothe / blickwinkel / picture alliance

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    Hitzewellen setzen Menschen zu, Trockenperioden dörren Landschaften aus, Tiere verändern ihr Verhalten: Die Wissenschaft kennt zahlreiche Frühwarnsysteme für die Klimakrise. Eines dieser Frühwarnsysteme sind die Pinguine in der Antarktis. Bei ihnen haben Forscher nun ein Verhalten identifiziert, das auf eine Folge der Klimakrise hindeutet. Die Pinguine verändern den Zeitpunkt, zu dem sie ihren Nachwuchs zur Welt bringen.

    Dutzende Pinguinen-Kolonien haben ihre Brutsaison innerhalb von nur zehn Jahren um zehn bis 13 Tage nach vorn verlegt. Einigen der Vögel drohe daher Nahrungsmangel, schreibt das Team um Ignacio Juarez Martínez von der britischen Universität Oxford. Die Beobachtung von drei Pinguinarten zeige, dass sie ihre Brutsaison im Zusammenhang mit der Klimakrise auf der Antarktischen Halbinsel in Rekordgeschwindigkeit verschieben. Diese Veränderungen könnten auch die Konkurrenz zwischen Arten verstärken, berichtet die Gruppe im »Journal of Animal Ecology« 

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    Ein Eselspinguin brütet

    Foto: blickwinkel / picture alliance

    Gewinner und Verlierer unter den Pinguinen»Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass es für diese Pinguinarten wahrscheinlich Gewinner und Verlierer des Klimawandels geben wird«, sagt Martínez. Die zunehmend milderen Wetterbedingungen der Antarktischen Halbinsel begünstigten vermutlich Generalisten wie die Eselspinguine (Pygoscelis papua). Diese ernähren sich aus einem breiten Nahrungsspektrum aus Krill, also kleinen Krebstieren, und Fisch.

    Die vor allem auf Krill spezialisierten Zügelpinguine (Pygoscelis antarcticus) und Adeliepinguine (Pygoscelis adeliae) könnten hingegen stärker gefährdet sein.Die beobachteten Pinguine bilden den Forschenden zufolge Kolonien von bis zu Hunderttausenden Nestern. Das Team hatte die Ansiedlung von 37 Kolonien mithilfe von 77 Zeitrafferkameras beobachtet und vermerkt, ab wann die Pinguine Nistgebiete auf der Antarktischen Halbinsel und auf einigen subantarktischen Inseln kontinuierlich besetzten.Das Ergebnis: Die Ansiedlung in diesen Brutgebieten hat sich bei allen drei Arten von 2012 bis 2022 rasch nach vorn verschoben. Eselspinguine wiesen in dem Zeitraum mit 13 Tagen die stärkste Veränderung auf. Dies sei eine der schnellsten, wenn nicht die schnellste Verschiebung solcher Ereignisse bei Vögeln und anderen Wirbeltieren, die jemals gemessen wurde, schreibt das Team mit Verweis auf andere Studien.

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    Ein Adeliepinguin brütet

    Foto: imageBROKER / picture alliance

    Ursache gibt Rätsel aufDer frühere Siedlungsbau fällt der Studie zufolge signifikant mit steigenden Frühlingstemperaturen und einer höheren Zahl frostfreier Tage vor der Brutsaison zusammen. Es sei jedoch noch unklar, ob die Pinguine aufgrund der höheren Temperaturen eher brüten oder weil Wärme das Eis früher schmelzen lässt und so Brutplätze freilegt. Vögel aller drei Arten suchen sich gezielt eisfreie, felsige Stellen, um dort Nester aus kleinen Steinen zu bauen. Eine Rolle könne auch die saisonale Krillmenge und die Entwicklung des Meereises spielen.Eselspinguine sind laut Studie die zuletzt siedelnde Art. Ihre frühere Ansiedlung schwäche daher die einst gestaffelte Brutchronologie der drei Pinguinarten. Dies werde wahrscheinlich die Konkurrenz zwischen den Arten erhöhen.

    Das Team identifizierte Eselspinguine insgesamt als »Gewinner« – und zwar nicht nur wegen ihres breiten Nahrungsspektrums. Ihre Zahl habe während der Beobachtungszeit auch anderen Studien zufolge in mehreren Regionen der Antarktis zugenommen.Die Zahl der Adeliepinguine nehme entlang der sich erwärmenden Antarktischen Halbinsel ab, steige jedoch in der kühleren Ostantarktis an.Zügelpinguine seien zwar die häufigsten der drei Arten, ihre Zahl gehe aber in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet zurück.Die Zusammenhänge sind nicht komplett geklärt. »Weitere Beobachtungen sind notwendig, um zu verstehen, ob die rekordverdächtige Vorverlagerung der Brutzeiten dieser Pinguinarten ihren Bruterfolg beeinflusst«, sagte Co-Autorin Fiona Jones.

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    Eselspinguin auf den Falklandinseln

    Foto: Oliver Geiseler / imageBROKER / picture alliance

    Ein großes Risiko des raschen Klimawandels besteht laut Studie darin, dass Pinguine aufgrund steigender Temperaturen früher brüten, die Krillmenge aber nicht im gleichen Maß reagiert. Dies könnte dazu führen, dass in der Phase des größten Wachstums der Küken nicht genügend Nahrung vorhanden ist. Es sei noch unklar, wie stark sich die Pinguine an eine weitere Erwärmung anpassen könnten.Da jede Überwachungskamera ein Thermometer hatte, konnten die Forscher auch die Temperaturveränderungen verfolgen. Demnach erwärmen sich die Standorte der Kolonien viermal schneller (0,3 Grad pro Jahr) als der antarktische Durchschnitt (0,07 Grad pro Jahr), der bereits die zweitstärkste Erwärmungsrate weltweit aufweist.

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    Historische Einigung: Dieses Uno-Abkommen könnte unsere Ozeane retten

    Von Anika Freier und Alina Schadwinkel

    Energiewende: Diese Entscheidungen könnten 2026 helfen, das Klima zu retten – oder es kippen

    Eine Analyse von Susanne Götze

    Fest steht für Jones jedenfalls: »Da Pinguine als ›Frühwarnsystem des Klimawandels‹ gelten, haben die Ergebnisse dieser Studie Bedeutung für Arten auf der ganzen Welt.« Martínez betont: »Pinguine spielen eine Schlüsselrolle in den antarktischen Nahrungsnetzen, und der Verlust an Pinguinvielfalt erhöht das Risiko eines großflächigen Zusammenbruchs der Ökosysteme.«Diese Entscheidungen könnten 2026 helfen, das Klima zu retten: Was jetzt passieren muss, damit die Energiewende eine Chance hat, lesen Sie hier. 

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  • Strafbare Geste Verurteilung wegen Hitlergrußes – Melanie Müller legt Revision ein Wegen

    Strafbare Geste Verurteilung wegen Hitlergrußes – Melanie Müller legt Revision ein Wegen

    Strafbare Geste

    Verurteilung wegen Hitlergrußes – Melanie Müller legt Revision ein

    Wegen des Zeigens eines Hitlergrußes bei einem Konzert soll Melanie Müller eine Geldstrafe zahlen. Gegen das Urteil des Landgerichts Leipzig geht die Schlagersängerin nun vor.

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    Melanie Müller während des Prozesses vor dem Landgericht Leipzig

    Foto: Jan Woitas / dpa

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    Schlagersängerin Melanie Müller ficht ihre Verurteilung wegen Zeigens des Hitlergrußes an. Wie ein Sprecher des Landgerichts Leipzig dem SPIEGEL bestätigte, legte die 37-Jährige gegen das Urteil Revision ein. Die Nachrichtenagentur dpa hatte zuvor berichtet. Nun wird sich das Oberlandesgericht Dresden (OLG) mit dem Fall beschäftigen.

    Nach Hitlergruß-Vorwürfen hatte Müller auch in zweiter Instanz eine juristische Niederlage erlitten. Das Landgericht Leipzig verurteilte in der Vorwoche die frühere RTL-Dschungelkönigin wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen und Drogenbesitzes. Es verhängte eine Gesamtstrafe von 70 Tagessätzen à 50 Euro – insgesamt 3500 Euro. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

    Laut Landgericht hatte Müller bei einem Konzert im September 2022 mehrmals den Hitlergruß gezeigt. Die Angeklagte habe sich zum Ende eines Konzertes durch das Publikum hinreißen lassen, mehrfach den rechten Arm nach oben zu strecken, begründete Karen Aust, Vorsitzende am Landgericht Leipzig, die Entscheidung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    Geldstrafe in zweiter Instanz reduziertIn der ersten Instanz hatte das Amtsgericht Leipzig noch eine Strafe von 160 Tagessätzen à 500 Euro (80.000 Euro) verhängt. In zweiter Instanz war die Höhe der Tagessätze geringer ausgefallen, weil das Landgericht die aktuellen Einkünfte Müllers deutlich geringer einstufte.

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    Aus Leipzig berichtet Wiebke Ramm

    Müller hatte in beiden Prozessen die Anklagevorwürfe über ihren Verteidiger zurückgewiesen. Bei der Handbewegung habe es sich um eine anheizende Geste für das Publikum gehandelt, erklärte ihr Rechtsanwalt Adrian Stahl. Sie habe die Armbewegung schon bei vielen Konzerten gemacht, und zwar zu dem Schlachtruf: »Zicke Zacke, Zicke Zacke, hoi, hoi, hoi«. Überdies habe seine Mandantin keine rechte Gesinnung und sei unpolitisch.

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  • Australische Rockband Midnight-Oil-Schlagzeuger Rob Hirst ist tot Mit Songs wie »Beds Are

    Australische Rockband Midnight-Oil-Schlagzeuger Rob Hirst ist tot Mit Songs wie »Beds Are

    Australische Rockband

    Midnight-Oil-Schlagzeuger Rob Hirst ist tot

    Mit Songs wie »Beds Are Burning«, »Blue Sky Mine« und »Read About It« wurde die australische Rockband Midnight Oil berühmt. Nun trauert die Gruppe um Gründungsmitglied Rob Hirst.

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    Schlagzeuger Rob Hirst bei einem Midnight-Oil-Konzert in Philadelphia 1988

    Foto: Bill McCay / Getty Images

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    Drei Jahre lang hat er gegen den Bauchspeicheldrüsenkrebs gekämpft. Nun ist Rob Hirst, Schlagzeuger, Songwriter und Mitbegründer der australischen Rockband Midnight Oil, im Alter von 70 Jahren gestorben. Wie die Band auf ihren sozialen Kanälen mitteilt, starb Hirst friedlich und »im Kreis seiner Liebsten«.

    Auf Instagram schreiben die Bandkollegen um Frontmann Peter Garrett: »Nach fast drei Jahren heldenhaftem Kampf ist Rob nun frei von Schmerzen – ein winziger Lichtschimmer in der Wildnis.« Hirst war nicht nur das rhythmische Rückgrat der Band, sondern auch als Songwriter an vielen ihrer größten Hits beteiligt, darunter »Beds Are Burning«, »Blue Sky Mine« und »Read About It«.

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    Hirst kam 1955 in Camden im Südwesten von Sydney zur Welt. 1976 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern von Midnight Oil, als die Band sich formierte. Die Gruppe wurde in den folgenden Jahrzehnten mit politisch und sozial engagierten Rocksongs weltweit berühmt. Speziell in dem Hit »Beds Are Burning« kritisierte Midnight Oil die Vertreibung und die schlechten Lebensbedingungen der australischen Ureinwohner und forderte die Rückgabe ihres Landes. Der Song wurde zu einer Hymne für die Rechte der indigenen Bevölkerung Australiens.

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    In einem seiner letzten Interviews sprach Hirst im vergangenen November offen über seinen Kampf gegen den Bauchspeicheldrüsenkrebs. Im ABC-Radio 

    erzählte er, dass er die Diagnose 2023 erhalten und er seither zahlreiche Behandlungen durchlaufen habe, darunter Chemotherapie und Strahlentherapie. Zudem habe er eine schwere Sepsis überlebt, sagte Hirst.Trotz der ernsten gesundheitlichen Herausforderungen blieb Hirst kreativ und spielte weiter Musik. Seine Bandkollegen bezeichneten ihn in ihrem Abschiedsstatement als unersetzlich: »Es gibt zwar keine Worte – aber es wird immer Songs geben.«

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  • Wirtschaftliche Erholung Deutsche Industrie freut sich über gute Auftragslage Trotz aller politischen

    Wirtschaftliche Erholung Deutsche Industrie freut sich über gute Auftragslage Trotz aller politischen

    Wirtschaftliche Erholung

    Deutsche Industrie freut sich über gute Auftragslage

    Trotz aller politischen Unsicherheit: Das Verarbeitende Gewerbe hat gut zu tun. Allerdings ist auffällig, welche Branche besonders profitiert.

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    Maschinenbau in Deutschland

    Foto: Armin Weigel / dpa / picture alliance

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    In der deutschen Industrie mehren sich die Hinweise auf ein Ende der Krise. In den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes ist das Auftragspolster auch dank Zuwächsen in der Autobranche den vierten Monat in Folge gewachsen. Der Auftragsbestand stieg im November um 5,9 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Im Monatsvergleich wird ein Plus von 1,8 Prozent gemeldet.

    Der Anstieg sei wesentlich auf die Kategorie »Sonstiger Fahrzeugbau« zurückzuführen, zu der auch Militärfahrzeuge zählen. Aber auch Anstiege in der Automobilindustrie und im Maschinenbau haben sich laut Bundesamt positiv auf das Gesamtergebnis ausgewirkt.Mit dem Auftragspolster sind die Firmen für die kommenden Monate ausgelastet. Wie das Bundesamt weiter mitteilte, beträgt die sogenannte Reichweite des Auftragsbestands acht Monate. Sie gibt an, wie lange die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge produzieren müssten, um vorhandene Aufträge abzuarbeiten.

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    Deutliches Auftragsplus: Deutsche Industrie sendet Hoffnungszeichen

    »Endlich erste positive Nachrichten«: Bauhauptgewerbe verzeichnet deutlich mehr Aufträge

    Die Zahlen stützen die Hoffnung, dass die krisengeplagte deutsche Industrie vor einer Erholung steht. Laut jüngsten Daten war der Auftragseingang im November deutlich gestiegen, um 5,6 Prozent. Dabei hatte es überdurchschnittliche viele Großaufträge aus dem Inland gegeben. Ökonomen sprachen von positiven Signalen aus der deutschen Industrie und von Zeichen für eine mögliche Trendwende.Dabei könnte auch helfen, dass sich die Versorgung der deutschen Industrie mit Vorprodukten zum Jahresende 2025 ‌spürbar entspannt hat. Im Dezember meldeten noch 7,5 Prozent der befragten Unternehmen Engpässe bei der Materialbeschaffung, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilt. Im November waren es in der regelmäßigen Umfrage der Wirtschaftsforscher noch 11,2 Prozent gewesen.

    Leichte Entspannung in den Lieferketten»Die Verfügbarkeit von Vorprodukten in der Industrie hat sich insgesamt verbessert«, sagte der ‌Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. »Die Lieferketten müssen aber weiter aufmerksam beobachtet werden.«Besonders deutlich ⁠war ‍die Verbesserung in der Automobilwirtschaft. Dort sank der Anteil der Unternehmen mit Engpässen bei Vorprodukten von 27,6 Prozent im November ​auf nur noch 5,6 Prozent im ‌Dezember. Auch ⁠bei den Herstellern von elektronischen und optischen Erzeugnissen entspannte sich die Lage merklich, der Anteil fiel von 17,5 auf 10,9 Prozent.Trotz der positiven Entwicklung warnt das ⁠Institut vor neuen Risiken. Die zunehmende Ausrichtung vieler Chiphersteller auf Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz ‌erhöhe die Nachfrage nach bestimmten ‍Vorprodukten und Kapazitäten. Dies könne einzelne Industriezweige erneut unter Druck setzen. »Vor diesem ‍Hintergrund ist die aktuelle Entspannung zwar ein positives Signal, eine nachhaltige Stabilisierung der Lieferketten ist ‍damit jedoch noch nicht gesichert«, betont das Ifo.

    mamk/dpa-AFX/Reuters

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  • Einsatz in Ostjerusalem Israelische Bagger zerstören die UNRWA-Zentrale Israel geht seit Langem

    Einsatz in Ostjerusalem Israelische Bagger zerstören die UNRWA-Zentrale Israel geht seit Langem

    Einsatz in Ostjerusalem

    Israelische Bagger zerstören die UNRWA-Zentrale

    Israel geht seit Langem gegen das Uno-Palästinenserhilfswerk vor. Nun reißen Einsatzkräfte das Hauptquartier der Organisation in Ostjerusalem ab. Israelische Behörden sehen sich im Recht. Der UNRWA-Chef verurteilt die Zerstörung.

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    Bagger am Hauptquartier des Uno-Palästinenserhilfswerks

    Foto: Ilia Yefimovich / AFP

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    In Ostjerusalem haben israelische Polizeikräfte begonnen, das Hauptquartier des Uno-Palästinenserhilfswerks UNRWA zu zerstören. Nach Medienberichten drangen sie mit schwerem Gerät in die Gebäude ein. Fotos zeigen Bagger, die in Gebäudetrümmern stehen. An dem Einsatz waren nach Angaben der zuständigen israelischen Behörde auch eigene Mitarbeiter beteiligt.

    Schon im Dezember waren israelische Polizeikräfte mit Lastwagen und Gabelstaplern auf das Gelände vorgedrungen. Auch damals hissten sie laut Augenzeugenberichten eine israelische Flagge über einem Gebäude.

    DER SPIEGEL

    Die Mitarbeiter der Uno-Organisation waren bereits vor einem Jahr von israelischen Behörden angewiesen worden, das Gelände zu verlassen. Israel wirft dem Hilfswerk vor, dass einige der Mitarbeiter an Terroraktivitäten der islamistischen Hamas beteiligt gewesen seien. Das israelische Parlament hatte in der Folge per Gesetz ein Arbeitsverbot für UNRWA auf israelischem Staatsgebiet verhängt und israelischen Beamten verboten, mit der Organisation zu kooperieren.

    Die zuständige Behörde teilte zu dem neuen Einsatz mit, sie habe nun auf Grundlage des Gesetzes den Besitz des rund 4,6 Hektar großen Organisationsgeländes übernommen. »Das Gelände wird jetzt wieder in staatliche Verwaltung übergehen, planerisch neu geordnet und in einer Weise vermarktet werden, die dem öffentlichen Interesse dient«, hieß es in der Mitteilung.Rechtfertigungen und scharfe KritikEin Sprecher des israelischen Außenministeriums teilte mit, der Staat Israel sei Eigentümer des Geländes. Es genieße »keinerlei Immunität, und die Beschlagnahmung durch die israelischen Behörden erfolgte im Einklang mit israelischem wie auch internationalem Recht«.

    Das Palästinenserwerk verurteilte die Zerstörung der Gebäude. »Dies ist ein noch nie dagewesener Angriff auf eine Einrichtung der Vereinten Nationen und ihre Räumlichkeiten«, schrieb UNRWA-Chef Philippe Lazzarini auf der Onlineplattform X. Das Vorgehen sei »neue Stufe der offenen und vorsätzlichen Missachtung des Völkerrechts, einschließlich der Vorrechte und Immunitäten der Vereinten Nationen, durch den Staat Israel.«

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    A new level of open & deliberate defiance of international law, including of the privileges & immunities of the United Nations, by the State of Israel.Early this morning, Israeli forces stormed the UNRWA Headquarters, a United Nations site, in East Jerusalem. Bulldozers…— Philippe Lazzarini (@UNLazzarini) January 20, 2026

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    Israel hatte den arabisch geprägten Ostteil Jerusalems während des Sechstagekriegs 1967 erobert und später annektiert. Der Status Jerusalems ist eine der zentralen Streitfragen im Nahostkonflikt. Israel beansprucht Jerusalem als seine »ewige und unteilbare Hauptstadt«. Dies ist international jedoch umstritten. Die Palästinenser wollen den Ostteil als Hauptstadt für einen international anerkannten Staat Palästina.

    Die Vereinten Nationen hatten das Palästinenserhilfswerk im Jahr 1949 gegründet, um rund 700.000 palästinensischen Geflüchteten zu helfen. Anspruch auf dessen Dienste haben Palästinenser, die während der Kriege 1948 und 1967 flüchteten oder vertrieben wurden, sowie ihre Nachkommen. Mittlerweile sind das nach Angaben der Organisation rund 5,9 Millionen Menschen – und die Zahl steigt stetig weiter. Das Hilfswerk ist unter anderem auch in Jordanien und im Libanon tätig.

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    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte mehrfach gefordert, das Hilfswerk ganz abzuschaffen. Zur Begründung sagte er, die Organisation verewige das Problem der palästinensischen Geflüchteten und »die Idee von einem Recht auf Rückkehr mit dem Ziel der Zerstörung des Staates Israel«.

    Warum der israelische Staat gegen Ärzte ohne Grenzen vorgeht, erfahren Sie hier 

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  • Flensburg (Schleswig-Holstein) – Wenn hinten die Flosse auf dem Wasser ragt und

    Flensburg (Schleswig-Holstein) – Wenn hinten die Flosse auf dem Wasser ragt und

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    Flensburg (Schleswig-Holstein) – Wenn hinten die Flosse auf dem Wasser ragt und vorn ein dampfender Atemstrahl emporsteigt – dann hat wieder ein Wal an die deutschen Küsten gefunden.

    Diesmal ist es die Förde in Flensburg an der Küste der Ostsee, wo seit ein paar Tagen regelmäßig ein Wal gesichtet wird. Die Zeitungen des „Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags“ berichteten zuerst darüber.

    So lang soll das Tier sein

    Das Tier – es wird auf sieben bis zwölf Meter Länge geschätzt – hält sich häufig in der Innenförde auf. Der Meeresarm im Norden von Schleswig-Holstein ist höchstens 15 bis 21 Meter tief. Zuletzt sei es am Montag vor der Werft beobachtet worden, berichtet der „NDR“.

    [–>Der Wal, womöglich ein Finnwal, pendelt zwischen Süddänemark und Flensburg. Er wurde bereits an mehreren Stellen entdeckt. Experten wollen die Art an der charakteristischen Finne, der Rückenflosse, erkannt haben.

    Inzwischen suchen sogenannte „Wal-Spotter“ vermehrt nach dem Tier, um es zu beobachten und zu fotografieren.

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    Wien – Sie kratzt sich nicht einfach am Zaun. Kuh Veronika greift zum Werkzeug – ganz gezielt. Das 13 Jahre alte Braunvieh lebt als Haustier auf einem Biohof im Kärntner Gailtal. Jetzt sorgt sie für Aufsehen in der Wissenschaft. Ein Forschungsteam der Veterinärmedizinischen Universität Wien beschreibt Veronika als erstes Rind, das flexibel und bewusst Werkzeuge einsetzt. Sogar eine Studie wurde über die schlaue Kuh veröffentlicht. Das Besondere: Veronika nutzt Stöcke, Schrubber und sogar einen Besen, um sich an unterschiedlichen Körperstellen zu kratzen. Nicht zufällig, sondern angepasst an die jeweilige Situation.

    Kuh nutzt Stöcke und Besen gezielt

    Aufmerksam wurde die Forscher, nachdem die Verhaltensbiologin Alice Auersperg ein Video von Veronika erhielt. Auersperg und der Biologe Antonio Osuna-Mascaró reisten auf den Hof im Gailtal. Dort sahen sie, wie Veronika innerhalb kurzer Zeit einen Stock mit der Zunge aufhob, ihn im Maul fixierte und sich damit kratzte. In weiteren Tests bekam sie einen Schrubber mit unterschiedlich ausgerichteten Borsten. Über Wochen dokumentierte das Team, wie die Kuh das Gerät je nach Körperstelle einsetzte.

    Veronika fasst einen Stock genau so, dass sie sich gut damit kratzen kann

    Veronika fasst einen Stock genau so, dass sie sich gut damit kratzen kann

    Besen als Mehrzweckwerkzeug

    „Was mich wirklich überrascht hat, war, dass sie nicht einfach das nächstgelegene Ende ergriff. Sie passte das Werkzeugende und die Technik daran an, welche Körperstelle sie bearbeiten wollte. In diesem Moment wurde mir klar, dass sie den Besen tatsächlich als echtes Mehrzweckwerkzeug einsetzt“, sagt Osuna-Mascaró.

    Empfindliche Stellen wie Bauch, Euter oder Hautfalten behandelt sie anders. Dort setzt sie das glatte Stielende ein und arbeitet vorsichtig mit stoßenden Bewegungen. Laut den Forschern richtet sie das Werkzeug mit Maul und Zunge bewusst so aus, dass genau die gewünschte Seite genutzt wird.

    Veronika mit ihrem Kratz-Stock

    Veronika mit ihrem Kratz-Stock

    „Veronikas Verhalten zeigt, wie sehr wir Tiere unterschätzen, bei denen wir bestimmte Fähigkeiten schlicht nicht erwarten“, sagt Auersperg. „Veronika kratzt an unseren Vorstellungen von Tierintelligenz.“ Weiter: „Viele Fähigkeiten bleiben unsichtbar, weil wir sie gar nicht erst erwarten – besonders bei Tieren, die wir vor allem unter dem Aspekt ihrer Nützlichkeit betrachten.“