Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Einsatz in Ostjerusalem Israelische Bagger zerstören die UNRWA-Zentrale Israel geht seit Langem

Einsatz in Ostjerusalem Israelische Bagger zerstören die UNRWA-Zentrale Israel geht seit Langem - Fetchub

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Einsatz in Ostjerusalem

Israelische Bagger zerstören die UNRWA-Zentrale

Israel geht seit Langem gegen das Uno-Palästinenserhilfswerk vor. Nun reißen Einsatzkräfte das Hauptquartier der Organisation in Ostjerusalem ab. Israelische Behörden sehen sich im Recht. Der UNRWA-Chef verurteilt die Zerstörung.

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Bagger am Hauptquartier des Uno-Palästinenserhilfswerks

Foto: Ilia Yefimovich / AFP

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In Ostjerusalem haben israelische Polizeikräfte begonnen, das Hauptquartier des Uno-Palästinenserhilfswerks UNRWA zu zerstören. Nach Medienberichten drangen sie mit schwerem Gerät in die Gebäude ein. Fotos zeigen Bagger, die in Gebäudetrümmern stehen. An dem Einsatz waren nach Angaben der zuständigen israelischen Behörde auch eigene Mitarbeiter beteiligt.

Schon im Dezember waren israelische Polizeikräfte mit Lastwagen und Gabelstaplern auf das Gelände vorgedrungen. Auch damals hissten sie laut Augenzeugenberichten eine israelische Flagge über einem Gebäude.

DER SPIEGEL

Die Mitarbeiter der Uno-Organisation waren bereits vor einem Jahr von israelischen Behörden angewiesen worden, das Gelände zu verlassen. Israel wirft dem Hilfswerk vor, dass einige der Mitarbeiter an Terroraktivitäten der islamistischen Hamas beteiligt gewesen seien. Das israelische Parlament hatte in der Folge per Gesetz ein Arbeitsverbot für UNRWA auf israelischem Staatsgebiet verhängt und israelischen Beamten verboten, mit der Organisation zu kooperieren.

Die zuständige Behörde teilte zu dem neuen Einsatz mit, sie habe nun auf Grundlage des Gesetzes den Besitz des rund 4,6 Hektar großen Organisationsgeländes übernommen. »Das Gelände wird jetzt wieder in staatliche Verwaltung übergehen, planerisch neu geordnet und in einer Weise vermarktet werden, die dem öffentlichen Interesse dient«, hieß es in der Mitteilung.Rechtfertigungen und scharfe KritikEin Sprecher des israelischen Außenministeriums teilte mit, der Staat Israel sei Eigentümer des Geländes. Es genieße »keinerlei Immunität, und die Beschlagnahmung durch die israelischen Behörden erfolgte im Einklang mit israelischem wie auch internationalem Recht«.

Das Palästinenserwerk verurteilte die Zerstörung der Gebäude. »Dies ist ein noch nie dagewesener Angriff auf eine Einrichtung der Vereinten Nationen und ihre Räumlichkeiten«, schrieb UNRWA-Chef Philippe Lazzarini auf der Onlineplattform X. Das Vorgehen sei »neue Stufe der offenen und vorsätzlichen Missachtung des Völkerrechts, einschließlich der Vorrechte und Immunitäten der Vereinten Nationen, durch den Staat Israel.«

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A new level of open & deliberate defiance of international law, including of the privileges & immunities of the United Nations, by the State of Israel.Early this morning, Israeli forces stormed the UNRWA Headquarters, a United Nations site, in East Jerusalem. Bulldozers…— Philippe Lazzarini (@UNLazzarini) January 20, 2026

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Israel hatte den arabisch geprägten Ostteil Jerusalems während des Sechstagekriegs 1967 erobert und später annektiert. Der Status Jerusalems ist eine der zentralen Streitfragen im Nahostkonflikt. Israel beansprucht Jerusalem als seine »ewige und unteilbare Hauptstadt«. Dies ist international jedoch umstritten. Die Palästinenser wollen den Ostteil als Hauptstadt für einen international anerkannten Staat Palästina.

Die Vereinten Nationen hatten das Palästinenserhilfswerk im Jahr 1949 gegründet, um rund 700.000 palästinensischen Geflüchteten zu helfen. Anspruch auf dessen Dienste haben Palästinenser, die während der Kriege 1948 und 1967 flüchteten oder vertrieben wurden, sowie ihre Nachkommen. Mittlerweile sind das nach Angaben der Organisation rund 5,9 Millionen Menschen – und die Zahl steigt stetig weiter. Das Hilfswerk ist unter anderem auch in Jordanien und im Libanon tätig.

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Lizenzentzug für Hilfsorganisationen: Warum Israel Ärzte ohne Grenzen aus Gaza rauswerfen will

Von Juliane von Mittelstaedt und Thore Schröder

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte mehrfach gefordert, das Hilfswerk ganz abzuschaffen. Zur Begründung sagte er, die Organisation verewige das Problem der palästinensischen Geflüchteten und »die Idee von einem Recht auf Rückkehr mit dem Ziel der Zerstörung des Staates Israel«.

Warum der israelische Staat gegen Ärzte ohne Grenzen vorgeht, erfahren Sie hier 

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