Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWien – Sie kratzt sich nicht einfach am Zaun. Kuh

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWien – Sie kratzt sich nicht einfach am Zaun. Kuh - Fetchub

Geschreven door

in

TTS-Player überspringen

<!–>

]–>Artikel weiterlesen

Wien – Sie kratzt sich nicht einfach am Zaun. Kuh Veronika greift zum Werkzeug – ganz gezielt. Das 13 Jahre alte Braunvieh lebt als Haustier auf einem Biohof im Kärntner Gailtal. Jetzt sorgt sie für Aufsehen in der Wissenschaft. Ein Forschungsteam der Veterinärmedizinischen Universität Wien beschreibt Veronika als erstes Rind, das flexibel und bewusst Werkzeuge einsetzt. Sogar eine Studie wurde über die schlaue Kuh veröffentlicht. Das Besondere: Veronika nutzt Stöcke, Schrubber und sogar einen Besen, um sich an unterschiedlichen Körperstellen zu kratzen. Nicht zufällig, sondern angepasst an die jeweilige Situation.

Kuh nutzt Stöcke und Besen gezielt

Aufmerksam wurde die Forscher, nachdem die Verhaltensbiologin Alice Auersperg ein Video von Veronika erhielt. Auersperg und der Biologe Antonio Osuna-Mascaró reisten auf den Hof im Gailtal. Dort sahen sie, wie Veronika innerhalb kurzer Zeit einen Stock mit der Zunge aufhob, ihn im Maul fixierte und sich damit kratzte. In weiteren Tests bekam sie einen Schrubber mit unterschiedlich ausgerichteten Borsten. Über Wochen dokumentierte das Team, wie die Kuh das Gerät je nach Körperstelle einsetzte.

Veronika fasst einen Stock genau so, dass sie sich gut damit kratzen kann

Veronika fasst einen Stock genau so, dass sie sich gut damit kratzen kann

Besen als Mehrzweckwerkzeug

„Was mich wirklich überrascht hat, war, dass sie nicht einfach das nächstgelegene Ende ergriff. Sie passte das Werkzeugende und die Technik daran an, welche Körperstelle sie bearbeiten wollte. In diesem Moment wurde mir klar, dass sie den Besen tatsächlich als echtes Mehrzweckwerkzeug einsetzt“, sagt Osuna-Mascaró.

Empfindliche Stellen wie Bauch, Euter oder Hautfalten behandelt sie anders. Dort setzt sie das glatte Stielende ein und arbeitet vorsichtig mit stoßenden Bewegungen. Laut den Forschern richtet sie das Werkzeug mit Maul und Zunge bewusst so aus, dass genau die gewünschte Seite genutzt wird.

Veronika mit ihrem Kratz-Stock

Veronika mit ihrem Kratz-Stock

„Veronikas Verhalten zeigt, wie sehr wir Tiere unterschätzen, bei denen wir bestimmte Fähigkeiten schlicht nicht erwarten“, sagt Auersperg. „Veronika kratzt an unseren Vorstellungen von Tierintelligenz.“ Weiter: „Viele Fähigkeiten bleiben unsichtbar, weil wir sie gar nicht erst erwarten – besonders bei Tieren, die wir vor allem unter dem Aspekt ihrer Nützlichkeit betrachten.“