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    Deutsche Tennisspielerin bei den Australian Open Siegemund liegt 0:6, 2:5 zurück, wehrt

    Deutsche Tennisspielerin bei den Australian Open

    Siegemund liegt 0:6, 2:5 zurück, wehrt zwei Matchbälle ab – und gewinnt doch noch

    Was für ein Comeback! Die deutsche Tennisspielerin Laura Siegemund lag in ihrem Auftaktmatch bei den Australian Open hoffnungslos hinten. Doch sie gab nicht auf.

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    Laura Siegemund: Schon fast raus, jetzt in Runde zwei

    Foto: Frank Molter / dpa

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    Spektakuläre Aufholjagd von Laura Siegemund in Melbourne: Die 37 Jahre alte Tennisspielerin hat bei den Australian Open als einzige deutsche Frau den Sprung in die zweite Runde geschafft.Siegemund begann gegen die Russin Ljudmila Samsonowa mit einem Fehlstart und verlor den ersten Satz 0:6. Im Zweiten lag sie 2:5 und 15:40 zurück, wehrte dann aber zwei Matchbälle ab – und gewann den Durchgang noch 7:5. Im dritten Satz setzte sie sich dann 6:4 durch.

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    Von Bastian Midasch

    Siegemund hat bislang dreimal die dritte Runde bei den Australian Open erreicht. Nun trifft sie auf Maddison Inglis oder Kimberly Birrell (beide Australien). Im vergangenen Jahr hatte die Weltranglisten-48. mit ihrem Lauf ins Wimbledon-Viertelfinale für Furore gesorgt, jetzt will sie auch auf dem blauen Hartplatz im Melbourne Park möglichst weit kommen.Nach dem bitteren ersten Satz fing sich Siegemund und kämpfte unverdrossen. Dann zeigte sie auch die nötige Körpersprache, sie feuerte sich immer wieder lautstark an und gewann sichtlich an Selbstvertrauen. Auch im dritten Satz holte Siegemund ein Break auf und kämpfte sich mit der Unterstützung des Publikums durch.

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  • Konflikt in Nahost Donald Trump lädt China zu Gaza-»Friedensrat« ein Das chinesische

    Konflikt in Nahost Donald Trump lädt China zu Gaza-»Friedensrat« ein Das chinesische

    Konflikt in Nahost

    Donald Trump lädt China zu Gaza-»Friedensrat« ein

    Das chinesische Außenministerium hat eine Einladung bekommen, an Donald Trumps Gaza-»Friedensrat« mitzuwirken. Ob Peking die Absicht hat, sich in diesem Rahmen zu engagieren, ließ es allerdings offen.

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    Guo Jiakun, Sprecher des chinesischen Außenministeriums

    Foto: Kyodo / picture alliance

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    US-Präsident Donald Trump hat offenbar China zu seinem Gaza-»Friedensrat« eingeladen. Den Eingang einer entsprechenden Anfrage bestätigte Außenamtssprecher Guo Jiakun in Peking. Das geht aus dem online verfügbaren Protokoll der Pressekonferenz 

    Der Sprecher wurde auch gefragt, wie China zu dieser Initiative stehe. Darauf antwortete er allerdings nicht. Auch bleibt unbekannt, ob China die Einladung annehmen wird.Die Volksrepublik sieht sich selbst als strategischer Partner im Nahen Osten. Peking hatte im Nahostkonflikt eine Zweistaatenlösung befürwortet und Bereitschaft gezeigt, mit der internationalen Gemeinschaft für einen bleibenden Frieden in der Region zusammenzuarbeiten. Immer wieder äußerte China auch Kritik am Vorgehen Israels in Gaza.

    Der »Friedensrat« ist Teil der zweiten Phase des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump für den Gazastreifen. Trump hatte die Gründung Ende vergangener Woche bekannt gegeben. Das Gremium, das nach Trumps Worten das »großartigste und renommierteste« seiner Art sei, soll die im Plan vorgesehene technokratische Übergangsverwaltung überwachen.

    Israel kritisiert Besetzung des neuen Gaza-GremiumsDie Phase sieht ein dauerhaftes Kriegsende und die Entwaffnung der Hamas vor, was die islamistische Terrororganisation allerdings ablehnt. Auch Israel hatte sich zuletzt kritisch über die Bedingungen und besonders die Besetzung des neuen Gaza-Gremiums gezeigt, da offenbar auch der türkische Außenminister und ein Vertreter Katars dazugehören sollen.

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    Trump stellt sich den Friedensrat sogar noch größer vor, möglicherweise als Alternative zu den Vereinten Nationen. Mitarbeit ist auf Einladung Trumps möglich oder gegen eine Gebühr von einer Milliarde Dollar. Offenbar hat auch Russlands Machthaber Putin eine Einladung dazu erhalten. Frankreichs Präsident hat eine Mitarbeit abgelehnt, darauf drohte Trump ihm mit neuen Zöllen in Höhe von 200 Prozent auf Champagner und Wein.

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  • Mutmaßlicher Justizskandal in Bayern Misshandlungsvorwürfe in der JVA Gablingen – Anklage erhoben

    Mutmaßlicher Justizskandal in Bayern Misshandlungsvorwürfe in der JVA Gablingen – Anklage erhoben

    Mutmaßlicher Justizskandal in Bayern

    Misshandlungsvorwürfe in der JVA Gablingen – Anklage erhoben

    Nackt auf dem Betonboden schlafen, nur ein Glas Wasser am Tag: In der JVA Augsburg-Gablingen sollen Gefangene unwürdig behandelt worden sein. Das Leitungsteam muss sich nun wohl bald vor Gericht verantworten.

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    JVA Augsburg-Gablingen: »System der Willkür etabliert«?

    Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

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    Knapp anderthalb Jahre nach Aufkommen der Misshandlungsvorwürfe in der bayerischen Justizvollzugsanstalt (JVA) Augsburg-Gablingen hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen drei Justizbeamte erhoben. Der ehemaligen JVA-Leiterin, ihrer früheren Stellvertreterin sowie einem ehemaligen Mitglied der Sicherungsgruppe des Gefängnisses würden Freiheitsberaubung, Nötigung und vorsätzliche beziehungsweise gefährliche Körperverletzung im Amt vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

    Die Ermittler gehen davon aus, dass die drei Beschuldigten von Januar 2023 bis Oktober 2024 in insgesamt 131 Fällen Straftaten begangen haben. Insgesamt 102 Häftlinge seien Opfer der Taten gewesen. Die drei Beamten sind seit Herbst 2024 vom Dienst suspendiert. Das Landgericht Augsburg muss die Anklage nun prüfen und entscheiden, ob die Vorwürfe in einem Prozess verhandelt werden. Zunächst hatte die »Augsburger Allgemeine« 

    über die Anklageerhebung berichtet.

    Die drei Verteidiger der stellvertretenden Gefängnisdirektorin wiesen die Vorwürfe erneut zurück. Die Fokussierung auf einzelne Führungspersonen der JVA sei ein politisch durchschaubares Manöver, um das Versagen der tatsächlich Verantwortlichen auszublenden, teilten die Anwälte mit. »System der Willkür«Die Stellvertreterin der Gefängnischefin gilt als zentrale Figur in dem Justizskandal. Sie soll nach ihrer Versetzung in der JVA im Augsburger Vorort Gablingen »ein System der Willkür etabliert« haben, teilten die Ankläger mit. Gefangene sollen dabei schikaniert und teils körperlich misshandelt worden sein. Die Gefängnisdirektorin soll darüber teils informiert gewesen sein und das Vorgehen unterstützt haben. Gleiches gilt für den Beamten der Sicherungsgruppe.

    Konkret geht es insbesondere um das Einsperren von Insassen in die sogenannten besonders gesicherten Hafträume (bgH). Diese seien »Sonder-Haftzellen, die in Ausnahmesituationen als ultima ratio genutzt werden, zum Beispiel bei Gefangenen, die eine Gefahr für sich oder für andere darstellen«, betont die Staatsanwaltschaft.

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    Die Häftlinge müssen fast ohne Ausstattung in diesen Räumen auskommen. Laut Staatsanwaltschaft mussten sie in Gablingen mitunter mehrere Tage völlig nackt auf dem harten Boden liegen und schlafen. Auch sollen Häftlinge ein Glas Wasser pro Tag bekommen haben. Die damalige stellvertretende Anstaltsleiterin soll die bgH entgegen ihrem eigentlichen Zweck bewusst missbräuchlich, zu oft oder zu lange mit Häftlingen belegt haben.

    Die Verteidiger der Frau erklärten, dass das bayerische Justizministerium als Kontrollinstanz sowohl über die Gründe als auch über die Dauer der Unterbringung in diesen Hafträumen in vielen Fällen informiert gewesen sei. Es werde versucht, »strukturelles Behördenversagen durch die Personalisierung strafrechtlicher Vorwürfe einzelner nachgeordneter Funktionsträger zu kaschieren«, sagten die Rechtsanwälte.

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  • Bild vergrößern Designer Valentino Garavani: Glücksfarbe Rot Foto: Pier Paolo Cito / AP

    Bild vergrößern Designer Valentino Garavani: Glücksfarbe Rot Foto: Pier Paolo Cito / AP

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    Designer Valentino Garavani: Glücksfarbe Rot

    Foto: Pier Paolo Cito / AP

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    Zum Tod von Valentino Garavani

    Rot war seine Farbe

    Er kleidete Königinnen, Filmstars und First Ladys ein. Und wurde selbst zur Stilfigur. Valentino Garavani, der jetzt im Alter von 93 Jahren starb, prägte die Mode mit einem unerschütterlichen Glauben an Eleganz und Schönheit.

    Miriam Amro

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  • Kritik an Trump Billie Eilish wirft US-Regierung vor, Bürgerrechte zu beschneiden Das

    Kritik an Trump Billie Eilish wirft US-Regierung vor, Bürgerrechte zu beschneiden Das

    Kritik an Trump

    Billie Eilish wirft US-Regierung vor, Bürgerrechte zu beschneiden

    Das King-Center zeichnet Popstar Billie Eilish mit einem Preis für ihren Einsatz für Klimagerechtigkeit aus. Freuen kann sich die Sängerin aber offenbar nicht. In ihrer Dankesrede teilt sie gegen die Regierung aus.

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    Billie Eilish bei der Preisverleihung in Atlanta

    Foto: Paras Griffin / Getty Images

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    Popstar Billie Eilish, 24, unterstützte im US-Wahlkampf die Demokratin Kamala Harris gegen den späteren Sieger Donald Trump. Nun zählt sie zu den größten Kritikerinnen der Trump-Regierung. Von anderen Promis würde sie sich ähnliche Äußerungen wünschen, wie sie nun erklärte. »Ich habe diese Plattform und ich denke, es ist meine Verantwortung, sie zu nutzen. Also habe ich das Gefühl, dass ich nur das tue, was jeder in meiner Position tun sollte«, sagte Eilish laut »Hollywood Reporter« 

    Das King-Center, das das Erbe des Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. weitertragen will, zeichnete Eilish am Samstag mit einem Award für ihr philanthropisches Engagement aus. Eilish hatte zuletzt etwa 11,5 Millionen Dollar an Gruppen gespendet, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen. In ihrer Dankesrede erklärte Eilish, es sei seltsam, diesen Preis jetzt zu erhalten, wo das Ziel der Klimagerechtigkeit angesichts der politischen Lage in den USA weniger erreichbar erscheine.

    »Wir sehen, wie unsere Nachbarn entführt werden, friedliche Demonstranten angegriffen und ermordet werden, unsere Bürgerrechte beschnitten werden«, sagte Eilish. Damit nahm sie Bezug auf die Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ICE, die gegen Migranten vorgehen. Ein ICE-Beamter hatte bei einem Einsatz in Minneapolis die unbewaffnete 37 Jahre alte Renee Good in ihrem Auto mit mehreren Schüssen getötet. 

    Proteste und Konfrontationen zwischen Einwohnern der Stadt und ICE-Einsatzkräften waren die Folge.

    Eilish warf der US-Regierung außerdem vor, Ressourcen zur Bekämpfung der Klimakrise zugunsten fossiler Brennstoffe zu kürzen, der Zugang zu Nahrungsmitteln und Gesundheitsversorgung werde zu einem Privileg für reiche Menschen. »Es ist ganz klar, dass der Schutz unseres Planeten und unserer Gemeinden für diese Regierung keine Priorität hat«, sagte Eilish. Deswegen sei es für sie nun schwer, die Auszeichnung zu feiern, »wenn wir uns in unseren eigenen Häusern oder auf unseren Straßen nicht mehr sicher fühlen.«

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    Aus Minneapolis berichtet Frank Hornig

    US-Politik: Ein Jahr Trump II – die Bilanz

    Eine Analyse von Mathieu von Rohr

    Der Abend im King-Center mit einer Gemeinschaft, die sich für das Erbe von Martin Luther King Jr. einsetze, stimmte Eilish aber offenbar hoffnungsvoll. Der Abend habe sie sehr inspiriert, sagte Eilish.

    US-Präsident Trump regiert durch Spektakel, Geschwindigkeit und Gewalt. Seine Stärke ist die Überforderung aller. Seine Schwäche: Er liefert nur für 30 Prozent der Bevölkerung. Ein Jahr Trump II – die SPIEGEL-Bilanz lesen Sie hier. 

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  • Nach Kritik vom Italien-Trainer: Dreister Spruch von Gislason gegen Hanning Mehr zum

    Nach Kritik vom Italien-Trainer: Dreister Spruch von Gislason gegen Hanning Mehr zum

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    Nach Kritik vom Italien-Trainer: Dreister Spruch von Gislason gegen Hanning

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    Nach der Pleite gegen Serbien bei der Handball-EM hatte Italien-Coach Bob Hanning Alfred Gíslason kritisiert. Der deutsche Bundestrainer konnte sich nach dem Sieg gegen Spanien einen Kommentar nicht verkneifen.

    Quelle: SID

  • Dschungel-Star Mirja du Mont: „Ich denke, dass ich eine geile Alte bin“Mehr

    Dschungel-Star Mirja du Mont: „Ich denke, dass ich eine geile Alte bin“Mehr

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    Dschungel-Star Mirja du Mont: „Ich denke, dass ich eine geile Alte bin“

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    Schauspielerin Mirja du Mont zieht ins Dschungelcamp 2026 und will ganz bewusst die Zuschauer enttäuschen – warum, erklärt sie gegenüber BILD.

    Quelle: BILD, RTL

  • München – Stolz hält er seine Ausbildungsurkunde in den Händen. Ashti ist

    München – Stolz hält er seine Ausbildungsurkunde in den Händen. Ashti ist

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    München – Stolz hält er seine Ausbildungsurkunde in den Händen. Ashti ist jetzt ausgebildete Fachkraft für Service und Gastronomie. Es ist ein Moment, der für ihn alles bedeutet. Denn der Weg dorthin war lang – und zeitweise schien er endgültig versperrt.

    Der gebürtige Iraker (22) lebte und arbeitete in München, sprach gut Deutsch, absolvierte eine Ausbildung im traditionsreichen Augustiner am Platzl und zahlte Steuern. Doch im November 2023 kam der Schock: Sein Antrag auf Asyl wurde nach drei Jahren Bearbeitungszeit abgelehnt. Ashti Abdi musste Deutschland verlassen.

    Junger Mann musste in den Irak ausreisen

    Die Entscheidung sorgte für großes Unverständnis. Kollegen, Gäste und Freunde konnten nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet ein junger Mann gehen musste, der sich integrieren wollte und als angehende Fachkraft dringend gebraucht wurde. „Ashti war einer meiner besten Mitarbeiter“, sagte sein Chef Oliver Wendel damals zu BILD. Trotzdem blieb kein Spielraum – die Ausreise war Pflicht.

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    Während andere straffällig werden und dennoch bleiben dürfen, musste Ashti gehen. Doch sein Arbeitgeber gab ihn nicht auf. Denn es gab eine legale Möglichkeit zur Rückkehr: das beschleunigte Fachkräfteverfahren. Vom Irak aus beantragte Ashti mit Unterstützung seines Chefs vom Augustiner am Platzl ein Arbeitsvisum für Deutschland.

    Nach sechs Monaten kam der erlösende Anruf

    Es folgten Monate des Wartens. Ashti lebte in einem kleinen Zimmer in Erbil, fernab von Freunden, Arbeitsplatz und Perspektive. Dann, nach rund einem halben Jahr, kam der erlösende Anruf vom Konsulat: Er darf mit einem Visum wieder nach Deutschland einreisen. „Das war für mich der glücklichste Moment“, erinnert sich der 22-Jährige. Am nächsten Tag flog Ashti wieder zurück nach Bayern.

    Am 2. Mai 2024 kam Ashti am Flughafen München an und wurde vom Gastwirtepaar Barbara und  Oliver Wendel freudig begrüßt

    Am 2. Mai 2024 kam Ashti am Flughafen München an und wurde vom Gastwirtepaar Barbara und Oliver Wendel freudig begrüßt

    Am Flughafen in München warteten sein Chef, Freunde und Kollegen. Die Erleichterung war riesig. Ashti kehrte zurück, setzte seine Ausbildung fort – und schloss sie inzwischen erfolgreich ab. „Wir sind sehr froh, ihn wieder bei uns zu haben. Die ganze Anstrengung hat sich gelohnt“, sagt Oliver Wendel heute.

  • Diese Leihe kommt überraschend – eigentlich sollte der Kader ja erst einmal

    Diese Leihe kommt überraschend – eigentlich sollte der Kader ja erst einmal

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    Diese Leihe kommt überraschend – eigentlich sollte der Kader ja erst einmal ausgedünnt werden! Borussia Mönchengladbach holt Stürmer Alejo Sarco (20) von Bayer Leverkusen. Der Argentinier wird bis zum Saisonende ausgeliehen und soll Mittwoch bereits mit den Fohlen trainieren. Sarco war Anfang 2025 von Velez Sarsfield nach Leverkusen gewechselt. Dort konnte er sich aufgrund der großen Konkurrenz im Angriff bisher aber noch nicht durchsetzen. In der laufenden Bundesliga-Saison kam Sarco bei Bayer nur zu drei Kurzeinsätzen gegen Heidenheim (6:0), den 1. FC Köln (2:0) und den VfB Stuttgart (1:4) mit insgesamt nur 71 Minuten Einsatzzeit und keiner einzigen Torbeteiligung.

    [–>Leverkusen hält aber weiter große Stücke auf den jungen Stürmer, nach BILD-Infos ist deshalb auch keine Kaufoption im Leihvertrag enthalten. Der machte zuletzt im Herbst 2025 richtig auf sich aufmerksam, als er mit vier Toren bei der U20-Weltmeisterschaft ein Garant dafür war, dass Argentinien bis ins Finale kam. In Gladbach soll er nun Spielpraxis bekommen. Die Überlegung der Borussen hinter dem Deal: Sarco ist im Gegensatz zu den großen und robusten Angreifern Haris Tabakovic (31), Tim Kleindienst (30) und Tomas Cvancara (25, der aber noch unbedingt einen neuen Verein finden soll) mit seinen 1,79 Metern ein ganz anderer Spielertyp.

    Sarco hat ein gutes Tempo

    Nach dem 0:0 beim Hamburger SV hatte Sportchef Rouven Schröder (50) bereits angedeutet, dass Borussia sich in der Offensive noch breiter aufstellen und vor allem im Hinblick auf Geschwindigkeit nachbessern will – was mit dem flinken Argentinier prompt umgesetzt wird.

    Bleibt abzuwarten, wie viel Spielpraxis Sarco bei den Fohlen wirklich erhält. Er wird ab sofort mit Tabakovic, Franck Honorat (29) und Shuto Machino (26) um die zwei Sturmplätze kämpfen. Kommen auch noch die momentan verletzten Profis Kleindienst und Robin Hack (27) zurück, hat Trainer Eugen Polanski (39) im Angriff nun die Qual der Wahl …

  • Auch das noch! Jetzt wird die Personalsituation bei Hertha BSC wirklich dramatisch.

    Auch das noch! Jetzt wird die Personalsituation bei Hertha BSC wirklich dramatisch.

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    Auch das noch! Jetzt wird die Personalsituation bei Hertha BSC wirklich dramatisch. Für das Spiel in Karlsruhe am Samstag (13 Uhr) müssen die Berliner auf Maurice Krattenmacher (19) und Kennet Eichhorn (16) verzichten.

    Krattenmacher zog sich beim 0:0 gegen Schalke 04 am vergangenen Samstag eine Oberschenkel-Verletzung zu und fällt bis auf Weiteres aus. Auch Shooting-Star Eichhorn wird das Auswärtsspiel verpassen, er zog sich gegen Schalke eine Sprunggelenksverletzung zu.

    Trainer Stefan Leitl in Not

    Und nun? Trainer Stefan Leitl musste gegen den Erzrivalen schon auf Diego Demme (Schwindelgefühle und Gleichgewichtsprobleme) verzichten. Toni Leistner ist beim KSC immer noch gesperrt. Jetzt die beiden nächsten Rückschläge für Hertha.