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Categorie: Nieuws
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Zehlendorf – Berliner im Südwesten der Stadt sind seit Dienstagvormittag in heller
Zehlendorf – Berliner im Südwesten der Stadt sind seit Dienstagvormittag in heller Aufregung. Über dem Stadtteil Zehlendorf und über Teilen von Steglitz kreist stundenlang ein dunkler Hubschrauber.
Ein entflohener Straftäter? Ein vereitelter Stromanschlag, der wieder den Südwesten lahmlegen sollte? Die Polizei Berlin klärt auf: Es handelt sich um eine angemeldete Übung der Bundeswehr.
Bei Flightradar ist die Route des Bundeswehrhubschraubers zu sehen
Heute fände der Einsatz über Steglitz und Zehlendorf statt. Tatsächlich fliegt der Helikopter nur in einem sehr begrenzten Radius direkt über dem Teltowkanal, zwischen Drakestraße, Königsberger Straße, Charité Campus Benjamin Franklin.
„Da es sich um eine Übung handele, bestehe keine Gefahr für Passanten oder Anwohner“, so die Polizei. Am Mittwoch soll eine weitere Bundeswehr-Übungseinheit folgen. Dann in Spandau.
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TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen„Stecker raus, Strom sparen“ – dieser Rat gilt für viele
<!–>„Stecker raus, Strom sparen“ – dieser Rat gilt für viele Geräte im Haushalt. Vor allem nachts wird konsequent abgeschaltet. Das senkt den Energieverbrauch und schont die eigene Geldbörse. Doch genau hier liegt das Problem. Denn einige Geräte verbrauchen beim erneuten Einschalten mehr Strom, als wenn sie die ganze Nacht im Standby laufen. In manchen Fällen leidet sogar Funktion oder Lebensdauer.
Nicht jedes Gerät darf vom Netz
Moderne Technik reagiert meist empfindlich auf komplettes Abschalten. Es geht längst nicht nur um Strom, sondern auch um Einstellungen, Wartung und automatische Abläufe. Welche Geräte man besser nicht vollständig vom Strom trennt, zeigt myHOMEBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer).
WLAN-Router halten alles zusammen
WLAN-Router, Repeater und Netzwerkswitches sind heute digitale Schaltzentralen. Sie regeln Internet, Telefonie und Smart-Home-Funktionen im Haushalt. Wird der Router komplett vom Netz genommen, verlieren manche per WLAN verbundenen Geräte ihre gespeicherten Einstellungen. Im Zweifel müssen sie neu eingerichtet werden. Zudem laufen viele Festnetzanschlüsse inzwischen über den Router. Wer ihn abschaltet, ist nur noch eingeschränkt erreichbar. Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb: besser nur die WLAN-Funktion nachts ausschalten. Das gilt allerdings nur, wenn keine smarten Geräte im Haushalt aktiv sind.
OLED-Fernseher warten im Standby
OLED-Fernseher funktionieren anders als klassische LCD-Geräte. Jeder einzelne Bildpunkt leuchtet selbst. Das sorgt für perfekte Schwarztöne, bringt aber einen technischen Nachteil mit sich. Die organischen Leuchtdioden altern unterschiedlich stark. Um das auszugleichen, führen OLED-Geräte regelmäßig sogenannte Pixel-Refresh- oder Kompensationszyklen durch. Diese starten meist automatisch nach dem Ausschalten im Standby.
Dabei misst der Fernseher die Abnutzung einzelner Pixel und gleicht sie elektronisch an. Ziel sind gleichmäßige Helligkeit und weniger Risiko für Einbrenneffekte. Wird der OLED-Fernseher regelmäßig komplett vom Strom getrennt, kann diese Wartung nicht stattfinden. Die Folge können sichtbare Bildfehler sein, etwa eingebrannte Senderlogos. Viele Hersteller weisen deshalb ausdrücklich in der Bedienungsanleitung darauf hin, das Gerät nicht vom Strom zu trennen.
Smart-TVs laden nachts Updates
Bei Smart-TVs kommt ein weiterer Punkt hinzu. Viele Geräte laden im Standby-Modus automatisch Sicherheits- und Firmware-Updates herunter.
Ohne Strom ist kein Download möglich. Das kann zu Fehlermeldungen oder instabil laufenden Apps führen. Außerdem belastet ein regelmäßiger „Kaltstart“ wichtige Bauteile. Auf lange Sicht kann das die Lebensdauer des Geräts verkürzen. Eine Neuanschaffung ist teurer als ein Fernseher im Standby.
Drucker sind besondere Stromfälle
Drucker gelten als heimliche Stromfresser. Trotzdem sollten vor allem Tintenstrahldrucker besser nicht komplett vom Netz getrennt werden.
Moderne Geräte führen im Standby regelmäßig Reinigungs- und Wartungszyklen durch. Diese verhindern, dass die Düsen eintrocknen. Fällt das weg, leidet das Druckbild. Im schlimmsten Fall gibt der Druckkopf auf – ein Neukauf wird fällig.
Nach längeren Stromunterbrechungen starten viele Tintenstrahldrucker außerdem eine intensive Grundreinigung. Dabei wird viel Tinte verbraucht. Diese ist teurer als der Stromverbrauch im Standby-Modus.
Laserdrucker können bei längerer Nichtbenutzung zwar vom Netz genommen werden. Allerdings fahren ihre Heiz- und Steuereinheiten beim erneuten Einschalten jedes Mal komplett hoch. Das kostet besonders viel Energie. Die Verbraucherzentrale rät dennoch, Laserdrucker nachts vollständig vom Strom zu trennen, da sie im Standby vergleichsweise viel Strom verbrauchen.
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TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenEin neues Spielzeug aus Deutschland soll die erste KI für
<!–>Ein neues Spielzeug aus Deutschland soll die erste KI für Kinder werden: Bei der Audio-Spielekonsole noinoi können Kids selbst entscheiden, wie ihre Hörbücher weitergehen – und die KI erfindet jedes Mal eine neue Story. Erstmals vorgestellt werden soll noinoi auf der Spielwarenmesse in Nürnberg (ab 27. Januar). BILD kennt die Pläne exklusiv vorab.
Entwickelt wurde noinoi beim deutschen Elektronikhersteller TechniSat. Den kennt man eigentlich von Digitalreceivern oder Sat-Anlagen. Doch ein kleines Team aus drei Vätern hatte die Idee für das KI-basierte Spielzeug – und setzte sie als internes Startup um. „Wir sind selbst Väter und kennen den täglichen Kampf mit Bildschirmen, YouTube und Tablets nur zu gut“, sagt Casten Lenerz, einer der Erfinder und Vater eines zweijährigen Sohnes, zu BILD. „Unsere Frage war: Geht das nicht auch anders?“
noinoi besteht aus der Audio-Spielekonsole, einem Würfel und einer Spielfigur
Kinder entscheiden selbst über die Geschichte
Sie landeten bei diesem Konzept: Das Kind hört mit noinoi eine Geschichte und kann aktiv in den Verlauf eingreifen. Dazu bewegt es eine Figur über die beleuchtete Weltkarte, dreht einen Würfel mit Symbolen oder drückt die Tasten des Geräts. Immer wieder tauchen Entscheidungen oder kleine Herausforderungen auf, die die Geschichte beeinflussen. Gesteuert wird das Ganze nicht mit Sprache. „Es gibt kein Mikrofon und keine Sprachsteuerung“, betont Lenerz. „Das Kind hört zu, bewegt die Figur, nutzt den Würfel und trifft Entscheidungen. Das ist bewusst so gestaltet, damit Kinder nicht in einen Bildschirm oder in ein Gerät sprechen, sondern wirklich spielen, zuhören und mitdenken.“ Erinnert ein wenig an die bekannte Tonie-Box oder die Tigerbox Touch, nur deutlich interaktiver.
Zum Start sind mehrere Themenwelten geplant. Dazu zählen das Piraten-Universum „Pirate Planet“, die Märchenwelt „Nina Yaga“ und „Die Detektiere“, in der tierische Ermittler kindgerechte Kriminalfälle lösen
Erfinder verspricht: „Keine Überraschungen!“
Im Hintergrund des Spielzeugs arbeitet eine KI. Aber: „Bei noinoi gibt es keine offene KI“, so Lenerz. Aus von Menschen geschriebenen Inhalten setzt sie immer wieder neue Geschichten zusammen. Alle Figuren, Welten und Story-Bausteine stammen aus einer kuratierten Bibliothek von Autoren und sind auf Kinder zugeschnitten. „Die KI darf nur diese geprüften Bausteine innerhalb klarer Regeln kombinieren“, sagt Lenerz. Zudem würden alle Geschichten vorproduziert, automatisch geprüft und freigegeben. „Das Kind bekommt also ausschließlich kontrollierte, geprüfte Inhalte – keine Überraschungen“, verspricht Lenerz.
Zum Marktstart im vierten Quartal 2026 ist ein Starter-Set für voraussichtlich 119,99 Euro geplant. Enthalten sind Konsole, eine Weltenkarte, ein Held und ein Abenteuerwürfel. Geeignet ist noinoi für Kinder ab drei Jahren.
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Infrastruktur der Ukraine: Ein Land wird kaltgestellt
Zumindest in einer Hinsicht hatte die ukrainische Hauptstadt Kiew vor der jüngsten russischen Angriffswelle auf ihr Energiesystem Glück im Unglück: Präsident Wolodimir Selenskij zufolge trafen jetzt einige Pakete mit Raketen für die US-Abwehrsysteme Patriot und Nasams ein. Das habe „bedeutend geholfen“, die Trefferzahl der russischen Raketen- und Drohnenangriffe so gering wie möglich zu halten. Nach Angaben der Luftwaffe waren es 27 Raketen und 315 Drohnen allein in der Nacht zum Dienstag. Neben den Patriot-Systemen spielen hauptsächlich das deutsche Iris-T-System und das französisch-italienische SAMP/T eine wichtige Rolle bei der Raketenabwehr.
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Verkehrssicherheit: Fürstenfeldbruck lässt kranke Bäume fällen
In der nächsten Zeit müssen in Fürstenfeldbruck einige Bäume gefällt werden. Nach einer Mitteilung der Stadt handelt es sich größtenteils um Eschen, die vom „Eschentriebsterben“ betroffen sind. Ursache ist ein Pilz, das aus Asien stammende „Falsche Weiße Stängelbecherchen“. Der Baumparasit dringt in die Triebe ein und schädigt die Bäume so stark, dass nach wenigen Jahren die gesamte Pflanze abstirbt. Der Pilz ist in Bayern flächendeckend anzutreffen.
Es wird angenommen, dass die durch den Klimawandel höheren Temperaturen seine Verbreitung begünstigen. „Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. „Daher werden Alteschen entlang von Wegen und in öffentlichen Anlagen auf ihre Verkehrssicherheit geprüft und gegebenenfalls entfernt.“
Die Bäume in Fürstenfeldbruck werden größtenteils in Eigenleistung des städtischen Bauhofs mit Unterstützung durch Fachfirmen gefällt. Zuvor erfolgt eine Artenschutz-Untersuchung, um auszuschließen, dass Nist-, Brut- und Zufluchtsstätten von Vögeln vorhanden sind. Der Baumbestand wird laut Stadt regelmäßig im Hinblick auf die Verkehrssicherheit begutachtet.
Deshalb werden nun auch alte Bäume gefällt, die eine Gefahr für Fußgänger, Rad- und Autofahrer darstellen. In den vergangenen Jahren habe bei den betroffenen Bäumen bereits zunehmend Totholz aus den Baumkronen entfernt werden müssen. Nach Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde wird die Stadt im Herbst für die entnommenen Bäume die doppelte Menge nachpflanzen – „an optimalen und sinnvollen Stellen. Jedoch keine Eschen mehr.“
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Angst vor Sabotage: EU-Kommission will Huawei und ZTE aus dem Netz verbannen
Deutschland und andere EU-Staaten sollen im Mobilfunk komplett auf die Netzwerktechnik der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE verzichten. Um Druck zu machen, will die Europäische Kommission eine Rechtsgrundlage schaffen, die ihr in letzter Instanz ein Nutzungsverbot von Technik besonders risikobehafteter ausländischer Unternehmen ermöglichen würde, teilt die Brüsseler Behörde mit. In Deutschland und anderen europäischen Ländern sind die beiden Hersteller seit Jahren wichtige Bestandteile von Mobilfunknetzen.
Der Einsatz der ausländischen Technik geriet in den vergangenen Jahren wegen vermuteter Sicherheitsrisiken und potenzieller Einflussnahme durch China immer stärker in die Kritik. Befürchtet werden Sabotage und Spionage. Nachdrückliche Empfehlungen der EU-Kommission an die EU-Länder, Huawei und ZTE aus den 5G-Netzen auszuschließen, seien von zu wenigen Staaten befolgt worden. Bald könnten diese Empfehlungen verpflichtend werden.
Konkret würde es der vorgeschlagene Mechanismus den Brüsseler Netzwächtern erlauben, zusammen mit den Mitgliedstaaten eine Risikobewertung für bestimmte Hersteller zu veranlassen. Wird ein Anbieter als zu risikobehaftet gesehen, könnte die EU-Kommission ihn in einem letzten Schritt auf eine entsprechende Liste setzen. Technik von Herstellern auf dieser Liste dürfte dann nicht mehr in der kritischen Infrastruktur von EU-Ländern verbaut werden, bestehende Komponenten müssten nach dem Vorschlag ersetzt werden.
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SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Ein Jahr Trump: Demokratieabbau nach Plan
Am 20. Januar 2025 hat Donald Trump seine zweite Amtszeit angetreten. Schon bei der Vereidigung war klar, dass diese zweite Periode anders werden dürfte als seine erste, nach der Wahl 2016. Damals schienen Trump und seine Leute nicht wirklich einen Plan zu haben, viele altgediente Republikaner versuchten, ihn einzuhegen. Im jetzigen Kabinett umgibt sich Trump nur noch mit Ministern und Beratern, die entweder seinen Plänen getreu folgen oder ideologisch klar auf Linie sind.
In diesem ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit wurde sofort klar: Trump und seine Leute handeln nach einem klaren Konzept – dem Project 2025. Das Papier skizziert einen Plan, wie das politische System der USA umgekrempelt werden kann: Die Macht des Präsidenten soll ausgebaut, die Gewaltenteilung eingeschränkt, der Druck auf Universitäten erhöht und Menschen ausländischer Herkunft verhaftet und deportiert werden. Große Teile dieses Plans sind bereits nach einem Jahr umgesetzt.
Wie dieser Abbau der Demokratie weitergehen wird – und ob sich der entstandene Schaden überhaupt noch umkehren lassen kann, das analysiert in dieser folge die Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook.
Weitere Nachrichten: Von der Leyen geht auf Trump zu; Verfolgung von iranischen Demonstranten.
Zum Weiterlesen:Hier können Sie die aktuelle Folge „Das Thema“ zur US-Außenpolitik unter Trump hören. Und hier finden Sie den Text von Christian Weber über die gedankliche Flucht aus der Gegenwart.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Imanuel Pedersen
So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren:
„Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.
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„High School Musical“: Das vorpubertäre Herz hüpft
Es ist das Jahr 2006. Gerade hat „Brokeback Mountain“ den Golden Globe für den besten Film gewonnen, „Hung up“ von Madonna steht an der Spitze der Charts. Und der Disney-Channel zeigt in den USA einen neuen Fernsehfilm. Einen unter vielen, ein Massenprodukt. Doch dieser wurde Kult, brannte der Generation der damaligen Kinder und Vorpubertären lebenslang ein Dutzend Songs und die passenden Tanzbewegungen ins Hirn: „High School Musical“.

