Categorie: Nieuws

  • Überfall in Ottobrunn: Zwei maskierte Männer wollen Wettbüro berauben

    Überfall in Ottobrunn: Zwei maskierte Männer wollen Wettbüro berauben

    Zwei maskierte Männer haben am späten Samstagabend versucht, ein Wettbüro in der Ortsmitte Ottobrunn zu überfallen. Laut dem Polizeibericht war eine Angestellte gegen 23.20 Uhr gerade dabei, das Geschäft abzuschließen, als sie von den zwei bislang unbekannten Tätern angegriffen und gewaltsam zurück ins Wettbüro gedrängt wurde. Als automatisch ein akustischer Alarm ausgelöst wurde, flüchteten die Räuber ohne Beute. Die Frau, die selbst die Polizei alarmierte, wurde bei dem Überfall verletzt.

    Mehrere Streifen der Münchner Polizei begannen umgehend nach den Flüchtigen zu fahnden, konnten sie aber nicht aufspüren. Die Täter werden wie folgt beschrieben: Einer der beiden war etwa 1,75 Meter groß und dunkel gekleidet, sein Komplize war etwa 1,70 Meter groß, schlank und trug ebenfalls dunkle Kleidung.

  • Umfrage zur Münchner Innenstadt: „Am Samstag wird es sehr kuschelig in der Altstadt“

    Umfrage zur Münchner Innenstadt: „Am Samstag wird es sehr kuschelig in der Altstadt“

    Die Münchner Innenstadt wird häufiger besucht denn je – gleichzeitig aber kritischer beurteilt. Das zeigt eine neue Befragung zur Attraktivität der City, deren Ergebnisse am Dienstag vorgestellt wurden. Initiatoren der Studie sind der Handelsverband Bayern, die Günther Rid Stiftung und Citypartner München. Durchgeführt wurde die Umfrage von der BBE Handelsberatung, die insgesamt 1016 Innenstadtbesucher sowie 84 Händler befragte. Die Stadt München förderte die Untersuchung mit 10 000 Euro.

    83 Prozent der Besucherinnen und Besucher waren mit ihrem letzten Aufenthalt in die Innenstadt „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“. Damit liegt der Wert jedoch deutlich unter dem Ergebnis von 2022, als noch 89 Prozent Zufriedenheit gemessen wurde. Besonders auffällig ist die wachsende Lücke zwischen Erwartungen und Realität. In allen abgefragten Bereichen – vom sauberen Stadtbild über Grünflächen bis zu Sitzgelegenheiten und öffentlichen Toiletten – klafft die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander.

    „Die Konsumenten sind anspruchsvoller und zugleich kritischer geworden“, sagt Johannes Berentzen, Geschäftsführer der BBE Handelsberatung. Sein Team befragte sowohl Besucher als auch den stationären Einzelhandel. Sein Befund: Die Innenstadt wird weiterhin intensiv genutzt. 57 Prozent der Befragten kommen mindestens einmal pro Woche. Shopping ist mit 55 Prozent der wichtigste Grund, gefolgt von Treffen mit Freunden (41 Prozent) und Gastronomiebesuchen (37 Prozent).

    Besonders erfreulich für den Handel: Junge Menschen kehren zurück. 58 Prozent der unter 24-Jährigen fahren heute häufiger in die Innenstadt als noch vor fünf Jahren – ein deutlicher Anstieg gegenüber der vergangenen Befragung. Gleichzeitig wächst jedoch die Gruppe, die seltener kommt. 40 Prozent besuchen die Innenstadt weniger häufig als vor fünf Jahren. Hauptgründe sind eine als sinkend empfundene Attraktivität (58 Prozent), zunehmender Onlinehandel (48 Prozent) und veränderte Arbeitsgewohnheiten durch Home-Office (21 Prozent).

    Jeder Kunde, der mit dem Pkw kommt, lässt im Schnitt mehr Geld da.

    Wirtschaftsreferent Christian Scharpf

    Als besonders störend empfinden Besucher große Menschenmassen, mangelnde Sauberkeit, Bettler und Obdachlose sowie die hohen Preise in München. Brisant für den Einzelhandel: Jeder zweite Befragte aus dem Umland kommt heute seltener in die City. Noch kritischer fällt das Urteil der Händler aus. Zwar sind 65 Prozent mit ihrem Standort insgesamt zufrieden, doch auch dieser Wert ist rückläufig. 65 Prozent bewerten die Entwicklung ihres Standortumfelds als „weniger gut“ oder „schlecht“. Als größte Probleme nennen sie Baustellen und Sperrungen, die Parkplatzsituation, Obdachlose und Bettler sowie ein unattraktives Straßenbild.

    Wirtschaftsreferent Christian Scharpf spricht von einem „klaren Arbeitsauftrag“. München verfüge weiterhin über hohe Passantenfrequenzen, internationale Strahlkraft und einen vielfältigen Einzelhandel. Doch die Belastungen nähmen zu. In den vergangenen 25 Jahren sei München um rund 400 000 Einwohner gewachsen, gleichzeitig erreiche der Tourismus Rekordwerte. „Am Samstag wird es sehr kuschelig in der Altstadt“, sagte Scharpf.

    Großbaustellen wie der Hauptbahnhof oder die zweite S-Bahn-Stammstrecke seien notwendig, dauerten aber zu lange. Die Stadt habe reagiert, unter anderem mit strengeren Regeln für Baustelleneinrichtungen. Auch bei Sauberkeit und Sicherheit müsse weiter nachgeschärft werden. Positiv bewertete Scharpf, dass Händler den Kontakt mit der Stadtverwaltung heute als deutlich lösungsorientierter wahrnehmen als noch vor einigen Jahren.

    Beim Thema Erreichbarkeit setzte Scharpf auf Pragmatismus. Der öffentliche Verkehr sei gut – „wenn die S-Bahn fährt“. Zugleich müsse die Innenstadt auch für Autofahrer erreichbar bleiben. „Jeder Kunde, der mit dem Pkw kommt, lässt im Schnitt mehr Geld da“, sagte er. Oberirdisches Parken werde dennoch zurückgehen – zugunsten von Aufenthaltsqualität, Lieferzonen und Tiefgaragen.

    Die Botschaft der Zahlen ist eindeutig: Münchens Innenstadt bleibt Bayerns wichtigstes Einkaufszentrum. Doch Selbstzufriedenheit wäre fehl am Platz.

  • Bruch zwischen Sohn und Eltern So eskalierte der Streit in der Beckham-Familie

    Bruch zwischen Sohn und Eltern So eskalierte der Streit in der Beckham-Familie

    Bruch zwischen Sohn und Eltern

    So eskalierte der Streit in der Beckham-Familie

    Brooklyn Beckham bricht öffentlich mit seinen Eltern David und Victoria, Beobachter sehen jahrelange Gerüchte über die britische Vorzeigefamilie bestätigt. Wie es dazu kommen konnte.

    Jonas Mielke

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    Brooklyn Beckham (l.) mit seinen Eltern Victoria und David 2019 in London

    Foto: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA-EFE/REX

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  • Trumps Antwort auf steigende Preise 2000 Dollar für jeden Amerikaner. Finanziert (natürlich)

    Trumps Antwort auf steigende Preise 2000 Dollar für jeden Amerikaner. Finanziert (natürlich)

    Trumps Antwort auf steigende Preise

    2000 Dollar für jeden Amerikaner. Finanziert (natürlich) aus Zolleinnahmen

    Inflation? Pff, lange hat Donald Trump das Problem geleugnet. Jetzt will der US-Präsident die steigenden Preise mit einer Serie an Maßnahmen bekämpfen. Dabei legt er sich mit Banken, Investoren, Tech- und Ölkonzernen an.

    Katharina Kort, New York

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    Lebensmittelgeschäft in New York City: Steigende Lebenshaltungskosten

    Foto: Spencer Platt / Getty Images

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  • »Wetten, dass..?« und die Kaulitz-Brüder Hurra, es werden Zwillinge! Ein Kommentar von

    »Wetten, dass..?« und die Kaulitz-Brüder Hurra, es werden Zwillinge! Ein Kommentar von

    »Wetten, dass..?« und die Kaulitz-Brüder

    Hurra, es werden Zwillinge!

    Ein Kommentar von

    Vicky Bargel

    Bill und Tom Kaulitz sollen offenbar die nächsten Moderatoren von »Wetten, dass..?« werden. Nichts ist offiziell, freuen sollte man sich dennoch. Denn für den Samstagabend gäbe es keine bessere Wahl.

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    Brüder Tom, Bill, 2024: Leuchtender und vielseitiger als zuvor

    Foto: Joshua Sammer / Getty Images

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  • »Mamma Mia«-Schauspielerin Amanda Seyfried kann angeblich auf Oscar-Nominierung verzichten »Wissen Sie noch,

    »Mamma Mia«-Schauspielerin Amanda Seyfried kann angeblich auf Oscar-Nominierung verzichten »Wissen Sie noch,

    »Mamma Mia«-Schauspielerin

    Amanda Seyfried kann angeblich auf Oscar-Nominierung verzichten

    »Wissen Sie noch, wer vor zehn Jahren einen Oscar gewonnen hat?« So reagiert die US-Schauspielerin Amanda Seyfried, wenn sie nach dem Preis gefragt wird. Aber damit hat sie noch nicht alles zum Thema gesagt.

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    Schauspielerin Seyfried: Mischung aus Kunst und Kommerz muss stimmen

    Foto: Christopher Polk / Penske Media / Getty Images

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    Manche Menschen glauben, der beste Abwehrzauber gegen einen überraschenden Regenschauer sei die Mitnahme eines Regenschirms: eine Umkehrung der selbsterfüllenden Prophezeiung. Vielleicht verfuhr Amanda Seyfried, 40, Hollywoodschauspielerin, nach diesem Prinzip, als sie kürzlich dem Magazin »The New Yorker« 

    sagte, ob sie einen Oscar gewinne oder nicht, sei ihr völlig schnuppe.

    Wie aus der Pistole geschossen antwortete sie auf die Frage, ob es wichtig für sie sei, die begehrte Statue überreicht zu bekommen: »Nein. Wissen Sie noch, wer vor zehn Jahren einen Oscar gewonnen hat?« Die Nominierungen seien allerdings karrierefördernd. Aber sie müsse sich nicht mehr beweisen.Seyfried gilt als eine der möglichen Kandidatinnen für ihre Leistung in »The Testament of Ann Lee«. Es wäre natürlich toll, jetzt wieder eine Nominierung zu erhalten, sagte sie noch, aber es sei nicht nötig: »Die Langlebigkeit einer Schauspielerkarriere lässt sich steuern. Dafür müssen bewusste Entscheidungen getroffen werden, Kunst und große kommerzielle Projekte, die Spaß machen und Geld bringen, gleichermaßen zu bedienen.«

    Mehr zum Thema

    Bauernhof für die Bodenhaftung: Warum Amanda Seyfried lieber im Matsch als auf dem roten Teppich steht

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    Genau so handhabe sie es seit Jahren und genau so wolle sie weiter verfahren: »Ich werde so viel zwischen Genres, zwischen Indie- und Studioproduktionen wechseln, wie ich kann.« Sie sei bis hierher ohne einen Oscar gekommen, warum sollte sie jetzt einen benötigen, fragte sie rhetorisch.

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  • Bild vergrößern Former Donald Trump adviser John Bolton. Foto: Stephen Voss / Redux /

    Bild vergrößern Former Donald Trump adviser John Bolton. Foto: Stephen Voss / Redux /

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    Former Donald Trump adviser John Bolton.

    Foto: Stephen Voss / Redux / laif

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    Former U.S. Security Adviser John Bolton

    “We Have Passed Peak Trump”

    John Bolton, Donald Trump’s former national security adviser, warns Ukraine against making too many concessions in the peace negotiations. And says that Trump is being manipulated by Putin.

    Interview Conducted by

    Nicola Abé und

    Maximilian Popp

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    John Bolton, 77, has worked for every Republican president since Ronald Reagan. During Donald Trump’s first term, he served as national security adviser before leaving after 17 months amid disputes. Authorities suspect him of having illegally passed on classified documents. In August, the FBI carried out a raid at his home. Shortly thereafter, prosecutors filed charges. The case is ongoing.

    DER SPIEGEL 52/2025

    The article you are reading originally appeared in German in issue 52/2025 (December 18th, 2025) of DER SPIEGEL.

    SPIEGEL International

    DER SPIEGEL: U.S. President Donald Trump has said he wants a peace deal between Russia and Ukraine by Christmas. How realistic is that?Bolton: It’s just another Trump deadline. An effort to push forward. Ukraine and its European allies have already made a number of concessions. I think that’s a mistake. It is creating the possibility that there will be a deal that won’t restrain the Russians two or three years from now when they do invasion number three. That’s the strategic point Trump, his special envoy Steve Wittkoff and Jared Kushner don’t get. They want a deal. They don’t really care what the terms of the deal are, but they want it in time for the Nobel Peace Prize committee’s January 31st deadline for nominations.

    About John Bolton

    Foto: stock / IMAGO / ABACAPRESS

    John Bolton, 76, has worked for all Republican presidents since Ronald Reagan. In the first administration of U.S. President Donald Trump, he was National Security Advisor, before disagreements with the president led to his departure. Bolton is considered a foreign policy hawk and a supporter of military intervention.

    DER SPIEGEL: Witkoff and Kushner were in Berlin this week for talks. Do you see progress?Bolton: I see Ukrainian concessions. There’s the idea that they’ll hold elections in the new year. Then – this is not so much a concession as a recognition of reality – the ceasefire line along the existing front on the battlefield. But giving up NATO membership in exchange for strong security guarantees is a big mistake. Trump is unreliable on Article 5 in NATO (eds. note: the provision that an attack on one alliance member is to be seen as an attack on the alliance in its entirety), so why trust him for security guarantees in a non-NATO context? That is the illusion of security. Because there are not going to be any American troops in Ukraine after this. Their presence would be the tripwire that guarantees American involvement.

    DER SPIEGEL: Is it acceptable for Ukraine to give up territory?

    DER SPIEGEL – Hot off the Press

    This article appeared previously on Substack. For our most up-to-date features, analysis, interviews and investigative reports, head over to “The German View” – from DER SPIEGEL on Substack.All you have to do to get early access is subscribe!Get it delivered straight to your inbox 

    or follow us  on Substack.

    Bolton: All we’re talking about now is the ceasefire. But once Russia gets control of 20 percent of Ukraine, I’m not sure they’re ever going to go back. Zelenskyy understands that, and probably most Europeans do too. I don’t think Trump understands or cares about it. I’ve thought for a long time that the Russians were the ones that would benefit from a ceasefire line along the actual battlefield line. Putin would get time to rebuild his economy, rebuild his army, refurbish the Black Sea fleet – one third of which is now on the floor of the Black Sea. The Russians have been pursuing the conflict contrary to their own best interest. They believe the war of attrition will grind Ukraine down.

    “There’s a point at which he pushes Trump too far.”

    DER SPIEGEL: Would Putin even accept a deal that doesn’t include a complete Ukrainian capitulation?Bolton: I think he would, because there’s a point at which he pushes Trump too far. He’s come close to that several times this year. I think Putin thought he could push him as far as he wanted to, but that didn’t work because Trump doesn’t want to be made a fool of. So there may be a point, if he gets enough concessions, he will accept it and take advantage of the ceasefire.DER SPIEGEL: What is your explanation for Trump’s closeness to Putin?Bolton: He likes strong figures and admires them, sort of envies them, whether it’s Putin, Xi Jinping, Recep Tayyip Erdoğan or Kim Jong Un. The Russians long ago identified Trump as what Lenin once called a “useful idiot.” Putin has used his KGB training: Identify your target’s weaknesses and then exploit them. You keep seeing it demonstrated after every call with Putin and after the summit in Alaska: Trump veers back toward the Russian position.

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    U.S. President Donald Trump with National Security Adviser John Bolton in the White House in 2019.

    Foto: Jabin Botsford / The Washington Post / Getty Images

    DER SPIEGEL: You don’t believe that Putin is in possession of compromising material about Trump?Bolton: You can’t rule anything out, but I haven’t frankly seen any evidence of it. I’ve seen a lot of speculation, but in terms of actual evidence, I think there’s plenty of evidence that Trump has no strategic theory, no philosophy, doesn’t do policy. That’s exactly the kind of person the Russians can manipulate. It’s one deal after another. In this case, Russia gives up nothing.DER SPIEGEL: The White House recently published a new security strategy portraying Europe as America’s real adversary, and not Russia or China.

    Bolton: I doubt Trump has read that document. He just doesn’t think in those kinds of terms. It really looks as though it were written for a JD Vance administration. It gives more coherence to what has happened in the past year than exists in fact. It is backward strategically. I mean, I’ve been a pretty staunch critic of the European Union for a long time. But it’s still allied to the United States.

    “Europeans just have to grit their teeth and say: We’re going to get past this like a lot of Trump rhetoric.”

    DER SPIEGEL: The document even discusses a purported “civilizational erasure” in Europe. The paper makes it sound as though the U.S. is interested in intervening to install new governments in Europe of the same stripe as the Trump administration.

    Bolton: I really don’t think there’s much stomach for that in the MAGA movement. I don’t see that kind of rhetoric actually leading to anything. Europeans just have to grit their teeth and say: We’re going to get past this like a lot of Trump rhetoric.DER SPIEGEL: The MAGA movement dominates the Republican party. Would it not be negligent for Europe to view this as a temporary phenomenon?Bolton: There are people who agree with what Trump is doing, there’s no doubt about it. But we have passed peak Trump. We’re now on the downward slope. Republicans in Congress are very worried about what is going to happen in the midterm elections in November 2026. You can see the MAGA movement fragmenting. You can see revolt within the party – the Indiana Republican Party, for example, refusing to redistrict. There comes a point in any president’s second term where people understand he’s now a lame duck.

    DER SPIEGEL: How should Europeans respond?Bolton: Don’t draw conclusions that are going to be very hard to reverse, particularly if there’s a deal on Ukraine. Support for Ukraine is really very strong in Congress and there’s a lot of concern about these negotiations. There are still three years to go, I acknowledge that, but if you just say it’s hopeless, we can’t do anything about it, you’re essentially giving the Russians and the Chinese what they want, something the Soviet Union tried very hard to get during the Cold War: to break the North Atlantic alliance. And it makes it harder for supporters of Ukraine in the U.S. to speak up. The situation on the battlefield isn’t hopeless. The Russian performance on the battlefield, while they are still slowly advancing, is continuing to come at an extraordinary cost to them, in human and materiel terms. It’s far from clear that the advantage on the battlefield will give them the breakthrough they expect. It’s about trying to mitigate the damage.

    DER SPIEGEL: How can that be done?Bolton: I think Zelenskyy’s strategy of trying to negotiate a little bit with Trump makes sense. Try and drag it out and see if you can pin failure here on Putin, though I don’t think Trump is yet ready to buy that his friend Vlad is the one who’s the real problem. But it’s worth trying – push it past Christmas – and in the meantime, beginning to think about what else we can do to strengthen Ukraine militarily. We ought to acknowledge that both the Biden administration and European members of NATO allowed this to happen because of nearly three years of not giving Ukraine what it needed to win because of this constant fear of a wider war, which was never going to happen. Mistakes were made before Trump took office, but that doesn’t mean that we have to give up the basic principle that this kind of unprovoked aggression on the continent of Europe cannot be accepted.

    “Trying to recreate NATO without the United States is not going to work.”

    DER SPIEGEL: Can the loss of trust between Europe and the U.S. be repaired?Bolton: The question is how bad the split is going to get over the next three years. If Europe basically says it’s hopeless, these people have lost their minds, then it could become a self-fulfilling prophecy. The worst thing to do would be to give Trump an excuse to leave NATO. Then, we’d really have a problem.DER SPIEGEL: The next U.S. president could be JD Vance.Bolton: In American history, sitting vice presidents have become president only three times. Trump voters – it’s like a cult of personality. They’ll vote for Trump, they just won’t vote for anybody else. They think he fights for them. That is what motivates him, and frankly, that’s what makes him dangerous. It’s like in George Orwell: He can switch his positions, and his supporters will back him as though he hadn’t just contradicted himself. There isn’t anybody else like Trump who can provoke that kind of response in people.

    DER SPIEGEL: Is Trump’s unconventional style sometimes helpful? One could point to the fact that he at least forced Europe to take defense more seriously.Bolton: Good luck is all I can say. Trying to recreate NATO without the United States is not going to work. Trying to do it within the European Union is not going to work. The Russians and the Chinese know that. If Trump is in the process of destroying America’s alliances, they’re going to do everything they can to encourage him.

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    The police in front of Bolton’s home in Maryland.

    Foto: Jose Luis Magana / picture alliance

    DER SPIEGEL: What’s the smartest strategy for dealing with Trump?Bolton: The foreign leader that did best with Trump in the first term was Shinzō Abe of Japan. His approach was to talk to Trump all the time. Go and visit with him. Play golf with him. Don’t ask for anything until the point when you really need something. Boris Johnson also handled it very well. I think Mark Rutte is doing a good job handling him as NATO secretary general, and Finnish President Alexander Stubb is apparently doing very well with him.

    DER SPIEGEL: Friedrich Merz talks to him a lot too, but it doesn’t seem to be having the desired effect.Bolton: When Merz talked about European independence at the beginning of Trump’s second term, that wasn’t good. Trump’s reaction is: fine, be independent. That gives the Russians what they want.DER SPIEGEL: That was a mistake?Bolton: Yes. And he used independence again within the past few weeks. If you think the end of the world is coming, I understand that reaction. But it’s not.

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    DER SPIEGEL: In October, an investigation was launched against you for the mishandling of classified documents during your tenure as Trump’s national security adviser. How are you dealing with this situation?

    Bolton: I wrote in the foreword to my book back in 2020: If Trump were reelected, it would be a retribution presidency, and I think we’ve seen a lot of that. In my case, it started on Inauguration Day when he cancelled the Secret Service protection that Biden had given me because of the Iranian assassination efforts. I’m certainly not the only person in his sights. I think the Democrats have also been guilty of what they call “lawfare.” It’s wrong whichever side does it. But Trump is carrying it out to such an extreme that it is provoking a backlash.DER SPIEGEL: The case against you began during the Biden administration.

    Bolton: That’s not accurate actually. Trump initiated the case in 2020 when he tried to stop publication of my book. It ended during the Biden administration. Now, Trump is essentially picking up where we left off in 2020. It’s frustrating. I’d love to talk about the case, but it’s just not appropriate. But it’s entirely attributable to Trump’s view about what happens when people say that they disagree with him.DER SPIEGEL: So your handling of classified material was always correct?Bolton: I expect to be vindicated.DER SPIEGEL: Will you be a free man in a year?Bolton: I certainly hope so, anyway.DER SPIEGEL: You’re not afraid?Bolton: No, you can’t be intimidated. If that happens, Trump wins without a fight.DER SPIEGEL: Mr. Bolton, thank you for this interview.

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  • Trumps Aggression gegen Grönland Dänischer Pensionsfonds verkauft seine US-Staatsanleihen Mitten in der

    Trumps Aggression gegen Grönland Dänischer Pensionsfonds verkauft seine US-Staatsanleihen Mitten in der

    Trumps Aggression gegen Grönland

    Dänischer Pensionsfonds verkauft seine US-Staatsanleihen

    Mitten in der Grönlandkrise stößt Dänemarks Pensionsfonds US-Staatsanleihen im großen Stil ab – angeblich nicht aus politischen Gründen.

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    Blick in die Börse in New York

    Foto: Sarah Yenesel / EPA

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    US-Präsident Donald Trump droht Dänemark, die Kontrolle über Grönland übernehmen zu wollen. In dieser Lage gibt der dänische Pensionsfonds AkademikerPension nun bekannt, dass er Bestände an US-Staatsanleihen im Wert von rund 100 Millionen US-Dollar verkaufen wird. Das entspricht knapp 85 Millionen Euro. Das begründet der Fonds mit der schwachen Finanzlage der US-Regierung.

    In einer Mitteilung betont AkademikerPension, dass der Schritt nicht als politisches Statement im Zusammenhang mit den Spannungen zwischen Dänemark und den USA zu verstehen sei. Die Maßnahme werde bis Ende des Monats umgesetzt.»Die Entscheidung ist auf die schlechte Finanzlage der US-Regierung zurückzuführen, die uns zu der Überzeugung gebracht hat, dass wir uns um eine alternative Form des Liquiditäts- und Risikomanagements bemühen müssen«, wird Investmentdirektor Anders Schelde in einer schriftlichen Stellungnahme zitiert. »Sie steht also nicht in direktem Zusammenhang mit den anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Europa, aber natürlich haben uns diese die Entscheidung nicht schwerer gemacht.«

    AkademikerPension verwaltet laut Angaben auf seiner Website insgesamt 164 Milliarden dänische Kronen, das entspricht rund 25,74 Milliarden US-Dollar.Dänemark will sich gegen Trump wehrenUS-Präsident Donald Trump will das zu Dänemark gehörende Grönland mit allen Mitteln in seinen Besitz bringen. Als Reaktion auf die Solidarität europäischer Nato-Länder mit Dänemark und Grönland hatte er angekündigt, ab dem 1. Februar Strafzölle zu verhängen, um den Widerstand gegen einen Verkauf der Arktisinsel an die USA brechen.

    Die Regierungschefs von Dänemark und Grönland kündigten dagegen Widerstand an. »Europa muss antworten. Dazu sind wir gezwungen«, sagte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen im Parlament in Kopenhagen. »Niemand in Europa wünscht sich das, aber es ist das Richtige.«Dänemark habe nie einen Konflikt gesucht und werde nun trotzdem von seinem engsten Verbündeten bedroht, sagte Frederiksen. Ein Handelskrieg werde Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks kosten. »Das Schlimmste liegt vielleicht noch vor uns«, so die Regierungschefin weiter. Fundamentale Werte wie Souveränität, Identität, Grenzen und Demokratie seien für Dänemark nicht verhandelbar.

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    Es sei nicht wahrscheinlich, dass die USA von militärischer Gewalt Gebrauch machten, sagte der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen kurze Zeit später bei einer Pressekonferenz. »Aber wir müssen auf alles vorbereitet sein.« Das gelte nicht nur für Grönland und die Nato-Partner, sondern auch für die Bevölkerung, sagte Nielsen. Die Situation mache allen Grönländerinnen und Grönländern zu schaffen – von Kindern bis zu älteren Menschen.

    ptz/Reuters

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    Polarlicht über der Elbe in Schleswig-Holstein: »Das Smartphone macht es eindrucksvoller«

    Foto: Johannes Koziol / IMAGO

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