Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • Extern anhören if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));} Wächst Europa gerade ein

    Extern anhören if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));} Wächst Europa gerade ein

    Extern anhören

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Wächst Europa gerade ein Rückgrat?

    Europa hat lange versucht, mit den USA zu kooperieren, ohne Erfolg. Präsident Trump setzt eher auf Zölle und Härte. Und so langsam hat auch Brüssel dieses Spiel offenbar verstanden.

    Juan Moreno

    Zur Merkliste hinzufügen

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Es ist relativ klar, was Donald Trump möchte: Grönland soll den USA gehören. Es reicht ihm nicht, dass Dänemark bereit wäre, den Amerikanern unter anderem mehr Militärbasen zu erlauben. Donald Trump will Grönland besitzen. Die dänische Regierung sowie europäische Partner weisen diese Forderung jedoch zurück. Worauf Donald Trump kurzerhand Strafzölle verhängte.

    In dieser Ausgabe von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit Timo Lehmann, dem Brüssel-Korrespondenten des SPIEGEL. Die beiden gehen folgenden Fragen nach: Wie haben die Europäer bisher versucht, mit Trump zu verhandeln – und warum ist das schiefgegangen? Und was will Trump eigentlich genau in Grönland?

    Lehmanns Verdacht ist, dass der US-Präsident weniger für die Sicherheitslage des eigenen Landes kämpft, sondern vielmehr für sein eigenes Vermächtnis: Trump möchte der Präsident sein, der den Vereinigten Staaten die über zwei Millionen Quadratkilometer Grönland beschert. Im Zweifel auch gegen den Willen Europas. Doch Brüssel, sagt Timo Lehmann, wird in dieser Frage nicht einknicken.

    Podcast »Acht Milliarden« abonnieren

    Sie können »Acht Milliarden« in allen Podcast-Apps kostenlos hören und abonnieren. Klicken Sie dafür einfach auf den Link zu Ihrer Lieblings-App:Spotify 

    Apple Podcasts Amazon Music Castbox Overcast Deezer Und abonnieren Sie dann den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Wenn Sie lieber eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie dort einfach nach »Acht Milliarden«. Den Link zum RSS-Feed finden Sie hier .

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Zukunft ab 2030 VW will bis zu 15.000 Autos pro Jahr in

    Zukunft ab 2030 VW will bis zu 15.000 Autos pro Jahr in

    Zukunft ab 2030

    VW will bis zu 15.000 Autos pro Jahr in Zwickau recyceln

    Volkswagen setzt in Zwickau künftig mehr auf Kreislaufwirtschaft und weniger auf Produktion: Im Werk sollen Autos zerlegt und aufbereitet werden. Es geht um Bauteile und Rohstoffe.

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (3 Minuten)
    3 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    VW-Werk in Zwickau: Volkswagen will 90 Millionen Euro investieren und 1000 Arbeitsplätze sichern

    Foto: Jan Woitas / dpa / picture alliance

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Der Autobauer Volkswagen will ab 2030 jährlich bis zu 15.000 Fahrzeuge am Standort Zwickau zerlegen und aufbereiten. Nachdem das Werk beim Umstieg auf E-Autos Pionier im Konzern gewesen sei, übernehme es nun erneut eine Vorreiterrolle, sagte VW-Sachsen-Chef Danny Auerswald. »Jetzt erschließen wir den wichtigen Geschäftsbereich der Kreislaufwirtschaft.«

    Dazu wird Volkswagen den Angaben zufolge bis zu 90 Millionen Euro investieren und 1000 Arbeitsplätze sichern. Was das für die restlichen der rund 8500 Beschäftigten bedeutet, dazu machte VW bislang keine Angaben. Das Land Sachsen fördert das Vorhaben mit rund 10,8 Millionen Euro.Was genau ist geplant?Künftig sollen in Zwickau Fahrzeuge zerlegt werden, um einzelne Bauteile zum Beispiel für Gebrauchtwagen erneut zu verwenden. Auch sollen Rohstoffe zurückgewonnen werden.

    »Damit wird Volkswagen unabhängiger vom weltweiten Rohstoffhandel, verringert den CO₂-Fußabdruck der Fahrzeuge und schafft neue Geschäftsmodelle«, erläuterte der Verantwortliche für den Bereich Kreislaufwirtschaft, Andreas Walingen.

    Die Demontage von Fahrzeugen soll in den kommenden Jahren schrittweise hochgefahren werden. Dazu seien Umbauten nötig und werde in neue Anlagen und KI-Anwendungen investiert, hieß es. Dieses Jahr sollen die ersten 500 Fahrzeuge zerlegt werden, ab 2027 werde die Zahl Stück für Stück steigen.

    Autoproduktion wird reduziertVolkswagen kämpft mit Überkapazitäten an seinen deutschen Standorten. Deswegen wird die Autoproduktion in Zwickau reduziert und in den kommenden Jahren mehrere Modelle an andere Auto-Fabriken abgegeben.

    Mehr zum Thema

    Kaufprämie und Sonderangebote: So bekommen Sie ein neues Elektroauto für unter 10.000 Euro

    Von Jürgen Pander und Martin Wittler

    Mindestens ein Prozent: Ex-Minister Günther strebt Beteiligung Sachsens an VW an

    Gefährliche Liebe zum Verbrenner: Geht die deutsche Autoindustrie an ihrer konservativen Kundschaft zugrunde?

    Eine Analyse von Martin Wittler

    Dafür erhält der Standort mit aktuell rund 8500 Beschäftigten laut einer Vereinbarung von Ende 2024 das neue Geschäftsfeld der Kreislaufwirtschaft.Zwickau werde im Volkswagen-Konzern nun das zentrale Kompetenzzentrum für diesen Bereich, hieß es. Neue Geschäftsfelder in diesem Sektor sollen auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft, Standards festgelegt und das Wissen für andere Standorte weltweit zur Verfügung gestellt werden.

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Das Debüt kam wohl zu schnell für den richtigen Helm! Deutschlands Vize-Olympiasieger

    Das Debüt kam wohl zu schnell für den richtigen Helm! Deutschlands Vize-Olympiasieger

    <!–>

    –>

    Das Debüt kam wohl zu schnell für den richtigen Helm! Deutschlands Vize-Olympiasieger Danny aus den Birken (40) wechselte Anfang Januar zu den Krefeld Pinguinen und stand am Dienstagabend erstmals für den Zweitliga-Tabellenführer auf dem Eis. Wer genauer hinsah, hatte beim 7:2-Sieg gegen Kaufbeuren aber Grund zum Staunen.

    Denn aus den Birken, der letzte Saison noch mit den Dresdner Eislöwen die DEL2-Meisterschaft und so den Aufstieg in die DEL gefeiert hatte, trug einen Helm seines Ex-Klubs. Auf beiden Seiten des Kopfschutzes waren die Zacken des Dresdner Wappentiers eindeutig zu erkennen.

    Die Maske von Danny aus den Birken zeigte eindeutig das Logo seines Ex-Klubs Dresdner Eislöwen

    Die Maske von Danny aus den Birken zeigte eindeutig das Logo seines Ex-Klubs Dresdner Eislöwen

    „Die individuelle Maske lässt noch auf sich warten, das Pinguine-Debüt für unsere 33 jedoch nicht“, schrieb der Verein selbstironisch auf Facebook. Knapp drei Wochen Lieferzeit haben offensichtlich nicht gereicht. Jedenfalls gab es so ein paar Lacher mehr.

    „Es hat wirklich Spaß gemacht, war aber nicht einfach für mich reinzukommen, weil wir sehr dominiert haben. Im letzten Drittel habe ich ein paar Schüsse gekriegt, das hat sich dann gut angefühlt“, meinte aus den Birken zu seiner Profi-Premiere für Krefeld. Bei den Rheinländern war er im Nachwuchs ausgebildet worden, ehe er über die Jungadler Mannheim seine große Karriere startete.

    Doppelfunktion für aus den Birken in Krefeld

    Nun erfolgte für den vierfachen Deutschen Meister die Rückkehr in seine Heimat. Der Routinier soll bei den Pinguinen einerseits das Torhüter-Trio Richtung der Aufstiegs-Playoffs entlasten und gleichzeitig in die Funktion des Torwarttrainers hineinwachsen. Letzteren Job soll er ab der neuen Saison komplett übernehmen. Vielleicht dann schon in der DEL, Krefeld gilt als Favorit für den DEL2-Titel.

    [–>Brachte ihm die „falsche“ Maske der Dresdner Eislöwen jetzt Glück? Anfangs nicht wirklich, aber am Ende dann doch. Bis zur 38. Minute lag sein Team überraschend mit 1:2 zurück. Dank drei Toren in 3:27 Minuten vor und nach der zweiten Drittelpause bog der Spitzenreiter die Partie aber noch klar um. So kann man auch den einen oder anderen Spruch zum besonderen Outfit locker wegstecken…

  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenSie übersehen eher ein wichtiges Symptom und zahlen womöglich mit

    TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenSie übersehen eher ein wichtiges Symptom und zahlen womöglich mit

    TTS-Player überspringen

    <!–>

    ]–>Artikel weiterlesen

    Sie übersehen eher ein wichtiges Symptom und zahlen womöglich mit ihrem Leben: Farbenblindheit kann das Sterberisiko bei Blasenkrebs deutlich erhöhen.

    Eine Farbsehstörung reicht von leichten Problemen beim Erkennen einzelner Farben bis hin zur vollständigen Farbenblindheit. Gefährlich ist das zunächst nicht. Doch genau diese Einschränkung kann dazu führen, dass Betroffene wichtige Warnzeichen ihres Körpers übersehen. Eine Studie zeigt nun, wie gravierend die Folgen sein können.

    Blut im Urin bleibt unbemerkt

    Die Farbe des Urins gilt als wichtiger Gesundheitsindikator. Eine rötliche Verfärbung kann auf Blut hindeuten und damit auf ernsthafte Erkrankungen. Gerade bei Blasenkrebs ist dies oft das einzige Warnzeichen. Denn die Krankheit tritt oft schmerzlos auf.

    Menschen mit Farbenblindheit sind hier klar im Nachteil. Sie nehmen eine solche Veränderung unter Umständen nicht wahr. Die Folge: kein Arztbesuch, keine frühe Diagnose, schlechtere Überlebenschancen.

    Forscher analysieren riesige Datenbank

    Forscher untersuchten jetzt systematisch den Einfluss von Farbsehstörungen auf den Krankheitsverlauf. Grundlage waren Daten aus der internationalen Forschungsdatenbank TriNetX mit elektronischen Gesundheitsakten von mehr als 275 Millionen Patienten.

    Verglichen wurden 135 farbenblinde Blasenkrebspatienten mit einer gleich großen Kontrollgruppe mit normalem Farbsehen. Alter, Geschlecht und Begleiterkrankungen wurden statistisch angeglichen. Zusätzlich analysierten die Forscher vergleichbare Gruppen mit Darmkrebs.

    <!–>

    –>

    52 Prozent höhere Sterblichkeit

    Bei Blasenkrebs war die Sterblichkeit über einen Zeitraum von 20 Jahren bei Patienten mit Farbsehstörung um etwa 52 Prozent höher. Bei Darmkrebs zeigte sich kein signifikanter Unterschied. Dieser geht im Gegensatz zu Blasenkrebs mit merklichen Symptomen wie Schmerzen oder Gewichtsverlust einher.

    Die Erkenntnis: Eine scheinbar harmlose Sinnesbeeinträchtigung kann mit einem deutlich ungünstigeren Krankheitsverlauf bei Blasenkrebs verbunden sein. Die Studie liefert zumindest interessante Hinweise auf diesen Zusammenhang.

  • Dachauer Künstler in Polen: Kunst gegen Hass und Ausgrenzung

    Dachauer Künstler in Polen: Kunst gegen Hass und Ausgrenzung

    Knapp zwei Jahre ist es her, dass Dachauer Künstler auf Litfaßsäulen und Plakatwänden ein Zeichen setzten gegen Hass, Hetze und Ausgrenzung. „Haltung zeigen“ nannte sich die Aktion. Von kommender Woche an sind die 33 Plakate in der internationalen Jugendbegegnungsstätte (IJBS) in Oświęcim zu sehen. Besucht wird sie von Jugendgruppen aus aller Welt, der größte Teil kommt aus Deutschland. Zur Eröffnung am 26. Januar reist eine achtköpfige Delegation aus Dachau an. Schirmherren der Ausstellung sind der Dachauer Landrat Stefan Löwl und sein polnischer Amtskollege, Andrzej Skrzypiński.

    2024 hatte Florian Marschall, Vorstandsmitglied der Künstlervereinigung Dachau (KVD), die Aktion „Haltung zeigen“ ins Leben gerufen. Die erbittert geführten Kontroversen während der Corona-Pandemie und die zunehmend aggressive politische Rhetorik alarmierten ihn: Ein offener Diskurs schien kaum mehr möglich. Hinter dem öffentlichen Bekenntnis „gegen Hass, Polemik und Egoismus“ versammelten sich Dutzende Künstlerinnen und Künstler der Stadt, nicht nur aus den Reihen der KVD. Zu jedem Plakat steuerten sie ein Motiv bei – gewissermaßen als persönliche künstlerische Signatur.

    „Das ist ein sehr wichtiges Projekt“, sagt Bernadetta Czech-Sailer. Sie koordiniert im Büro von Landrat Stefan Löwl die Landkreispartnerschaft Dachau-Oświęcim. Eigentlich wollte sie die Ausstellung schon im vergangenen Jahr nach Polen bringen – zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz und zu zehn Jahren Landkreispartnerschaft. Das scheiterte damals an den Terminplänen der KVD-Vertreter. „Ich kann mir nicht vorstellen, so eine Ausstellung zu machen, und unsere Künstler sind nicht dabei.“ Denn sie waren es, die schon vor mehr als 30 Jahren den Grundstein für diese Partnerschaft gelegt haben. Die tragende Achse bilden Heiko Klohn und Paweł Warchoł; die beiden Zeichner sind Freunde.

    Dass „Haltung zeigen“ eine Neuauflage an der internationalen Jugendbegegnungsstätte erlebt, freut Florian Marschall besonders, „weil die IJBS die Geburtsstätte der internationalen Biennale des sozialpolitischen Plakats ist“. Die Initiatoren dieses Projekts, darunter Paweł Warchoł, gingen davon aus, dass die „Stimme von Oświęcim“ im heutigen Informationsrummel eher gehört werde. Oświęcim sollte daher ein Forum werden für einen künstlerischen Meinungsaustausch über die wichtigsten Probleme der heutigen Welt. Das Projekt existiert seit 2006. Die Ausstellung ist bis 28. Februar zu sehen.

  • Formel 1: Audi will „demütig“ das „erfolgreichste Team der Geschichte“ werden

    Formel 1: Audi will „demütig“ das „erfolgreichste Team der Geschichte“ werden

    Das neue Kapitel beginnt quasi im Dunkeln. Bis mit einem Rauschen ein Countdown aufleuchtet, von hoch oben Scheinwerfer auf den Boden strahlen, rote Banden pulsieren. Dann ziehen Lichter über den rauen Beton des früheren Heizkraftwerks in Berlin-Mitte, synchronisiert zur Musik von Violinen und dem Gesang eines Chors und einer Solistin. „This is the beginning“, singt sie. Ein Rapper reimt von einer Mission, von Leidenschaft und Mut. Auf einer riesigen Leinwand flackern Bewegtbilder, dazu Manifeste: to start something – stop at nothing. Und schließlich die Fahrer, die Manager, das Auto, der R26 in Titanium, Karbon-Schwarz und leuchtendem Rot lackiert. So sieht er also aus, der Anfang von Audi in der Formel 1. Licht an!

    Dass der Vorhang in Berlin fällt und nicht in Ingolstadt am Hauptsitz der Marke, erklärt Audi mit jenem Ansatz, der ein Motto des Rennstalls werden soll: Wir bringen die Formel 1 zu den Leuten. In diesem Fall in eine Stadt, die nicht viel mit Motorsport zu tun hat, aber, wie Audi findet, niemals stillsteht. „Es geht darum, die Fans einzubeziehen und über das hinauszugehen, was Teams bisher gemacht haben“, sagt Teamchef Jonathan Wheatley am Dienstag wenige Stunden vor der Show. Deshalb wird die Veranstaltung nach der Premiere für geladene Gäste einen Tag später für 600 Fans wiederholt. Während der gesamten Saison sind ähnliche Aktionen geplant. Audi möchte in der Königsklasse gar zu einer kulturellen Erfahrung werden, alle sollen nach den Ringen greifen.

    Nico Hülkenberg in der Formel 1

    :„Ich nehme schon wahr, dass da etwas Großes kommt“

    Wie wird aus einem chancenlosen ein erfolgreicher Rennstall? Daran arbeitet das künftige Audi-Werksteam intensiv. Maßgeblich dazu beitragen soll Nico Hülkenberg – der einzig verbliebene deutsche Fahrer in der Formel 1.

    Von Anna Dreher

    Mit wie viel Aufwand Audi in die Formel 1 startet, erinnert an frühere Zeiten, als die Präsentationen der Autos bisweilen zu Partys wurden, bei denen schon mal die Spice Girls auftraten (1997, McLaren). 2025, zum 75. Jubiläum der Rennserie, ließen alle Teams zusammen die Hüllen fallen, jetzt gestaltet jedes seine Show wieder individuell. Der Audi-Auftritt passt zur Herangehensweise, die Wheatley so formuliert: „Wir sind demütig. Wir wissen, wo wir anfangen, aber wir wissen auch, wo wir hinwollen. Wir wollen, dass Audi das erfolgreichste Team der Geschichte wird.“ Das hieße, die Scuderia Ferrari zu überholen, die insgesamt 31 Titel in der Fahrer- und Konstrukteurswertung geholt hat. Mit Red Bull gewann Wheatley immerhin insgesamt 14 Weltmeisterschaften. Sollte er sich in dem Moment gefragt haben, ob diese Aussage nicht doch etwas drüber war, ließ der 58-jährige Brite sich das nicht anmerken.

    Die Erkenntnis vor den ersten offiziellen Tests: Immer noch viel zu tun bis zum Saisonstart

    Den Weg zu diesem Ziel hatte der Vorstandsvorsitzende Gernot Döllner bei der Vorstellung eines Konzepts des R26 am Münchner Flughafen Mitte November aufgezeigt: 2026 Herausforderer sein, von 2028 an wettbewerbsfähig, ab 2030 will Audi um den Titel fahren. „Das Formel-1-Projekt“, sagt er nun in Berlin, „ist ein Schnellboot, das uns inspiriert.“ Seine Zuversicht ist historisch begründet. Audi hat viele Erfolge gesammelt im Rallyesport, in der DTM, der Formel E und der Langstrecke. Nach 13 von 18 Starts stand die Marke bei den 24 Stunden von Le Mans ganz oben auf dem Treppchen. So groß muss Döllner dieses Projekt, das er von seinen Vorgängern übernommen hat, aber auch denken und verkaufen. Intern ist die Formel 1 umstritten angesichts der vielen investierten Millionen, die den bis zu 7500 Stellen gegenüberstehen, die abgebaut werden, weil das Geschäft nicht mehr so brummt wie einst.

    Aber die Formel 1 boomt weltweit und ist attraktiv für Sponsoren, Ferrari, Mercedes und Red Bull machen mit ihren Rennställen Profit, dieser globale Glanz könnte abfärben. Der katarische Staatsfonds stieg Ende 2024 als Investor beim Audi-Team ein, eine britische Neobank ist Titelpartner. Außerdem werden die Karten 2026 für neu gemischt. Das Reglement wurde stark überarbeitet, die Autos sind kleiner und leichter, die Antriebseinheiten müssen ihre Leistung künftig zur Hälfte aus einem Verbrennungsmotor und einer Batterie beziehen. Der Kraftstoff ist zu 100 Prozent nachhaltig.

    Für den R26 hat Audi klare Linien und kontrastreiche Farben gewählt.
    Für den R26 hat Audi klare Linien und kontrastreiche Farben gewählt. (Foto: Soeren Stache/dpa)

    Audi hat sich gleich das große Ganze vorgenommen: Der Motor wird in Neuburg an der Donau gebaut, der Rennwagen im schweizerischen Hinwil entwickelt, wo die Fabrik des übernommenen Sauber-Teams steht, dazu ein Technologiezentrum im englischen Bicester. Die beiden anderen neuen Autokonzerne in der Formel 1 starten mit kleineren Schritten: Ford liefert Red Bull nur den Motor, Cadillac kooperiert mit Ferrari. Vor zwei Wochen teste Audi als erstes Team überhaupt im Rahmen von Filmtagen ein Auto der neuen Generation auf der Strecke in Barcelona mit seinen Fahrern Nico Hülkenberg, 38, und Gabriel Bortoleto, 21, die vergangene Saison das Sauber-Duo bildeten.

    Die Erkenntnis vor den ersten offiziellen Tests und dem Saisonauftakt am 8. März in Australien: Immer noch viel zu tun. Nicht nur technisch, sondern auch menschlich. Sauber war die vergangenen Jahre ein Hinterbänkler, quasi überall musste investiert werden, jede Menge Leute wurden dazugeholt, mehr als 1500 sind auf die drei Standorte verteilt. Die Formel 1 ist ein komplexer Mannschaftssport. Was fehlt noch, um die Lücke auf die Etablierten zu schließen? Infrastruktur, Leute, Geld? „Alles, außer die Finanzierung“, sagt Mattia Binotto, jahrelang bei Ferrari und nun Leiter des Audi-Projekts, und schaut lachend rüber zu Döllner und Wheatley, die am Nachmittag vor dem Launch neben ihm für ein Mediengespräch sitzen. „Und alles außer Engagement. Da haben wir auch, was es braucht, um das hier zu einem Erfolg zu machen. Wir brauchen nur Zeit.“

    Ziele werden sicherheitshalber erst mal nicht an Siegen, Punkten oder einer Platzierung festgemacht, sondern im Entwickeln von Haltung und Verhalten. Audi will direkt zeigen, dass es ein ernst zu nehmender Konkurrent ist. Gut also, dass eine Panne nur bei der Generalprobe passierte. Da tauchten auf der Leinwand hinter dem Showcar Bilder von einer Version des echten Autos auf. Wer das erkannte, bekam Hinweise zum R26 geliefert, die eigentlich geheim bleiben sollten.

  • Zwischen Inning und Wörthsee: Fußballfans schlägern auf Autobahnparkplatz

    Zwischen Inning und Wörthsee: Fußballfans schlägern auf Autobahnparkplatz

    Die Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck bittet um Hinweise zu einer Auseinandersetzung, die sich bereits am Samstagmorgen auf einem Parkplatz an der A96 ereignet hat. Wie es im Bericht vom Mittwoch heißt, waren auf dem Rastplatz Martinsberg-Süd zwischen den Anschlussstellen Inning und Wörthsee offensichtlich zwei Fußballfans aneinandergeraten.

    Die Auseinandersetzung dauerte wohl nicht lange, laut Polizei nämlich von 11 bis 11.10 Uhr, war aber offenbar so heftig, dass die Gesetzeshüter gerufen wurden. Als diese jedoch am Rastplatz eintrafen, waren die beiden Männer schon nicht mehr da. Einer der beiden entfernte sich mit einem weißen BMW mit schweizerischer Zulassung in Richtung München. Der andere soll anschließend, ebenfalls mit einem Fanklub, den Parkplatz auch in Richtung München verlassen haben.

    Wer den Vorfall beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der 089/89118-0 bei der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck zu melden.