Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • Bei legendärem Elfer-Fehlschuss: Schauen Sie mal, was die Videowand anzeigt!Mehr zum Video

    Bei legendärem Elfer-Fehlschuss: Schauen Sie mal, was die Videowand anzeigt!Mehr zum Video

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    Bei legendärem Elfer-Fehlschuss: Schauen Sie mal, was die Videowand anzeigt!

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    Der Panenka von Brahim Diaz im Afrika-Cup-Finale geht komplett in die Hose. Die LED-Wand über dem Stadion geht aber steil. Das und mehr in „Viral Daneben“.

    Quelle: BILD/Sportdigital/Instagram

  • Lübeck – Eine junge Frau liegt schwer verletzt auf der Straße. Zuerst

    Lübeck – Eine junge Frau liegt schwer verletzt auf der Straße. Zuerst

    Lübeck – Eine junge Frau liegt schwer verletzt auf der Straße. Zuerst sieht alles nach einer feigen Unfallflucht aus. Doch der Fall nimmt eine dramatische Wendung.

    Am Freitag, gegen 2.20 Uhr, meldet ein Autofahrer (31) der Polizei die Frau auf der Fahrbahn der Berliner Allee. Die 23-Jährige kommt in eine Klinik. Am Sonntag stirbt sie dort an ihren Verletzungen.

    Trauernde haben an der Unfallstelle in Lübeck Kerzen und Blumen aufgestellt

    Trauernde haben an der Unfallstelle in Lübeck Kerzen und Blumen aufgestellt

    Polizei vermutet zunächst Unfallflucht

    Die Beamten gehen zunächst davon aus, dass sie bei einem Unfall angefahren wurde. Und dass der Verursacher sie einfach auf der Straße liegenließ. Doch die Ermittlungen bringen neue Erkenntnisse. Schon kurz darauf richtet sich der Fokus der Polizei auf einen ganz anderen Ablauf der Nacht.

    „Inzwischen wird gegen einen 31-Jährigen wegen des Tatverdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei am Mittwoch. Demnach soll der 31-jährige Syrer selbst die 23-Jährige angefahren, dann die Rettungskräfte alarmiert und sich lediglich als Zeuge ausgegeben haben. Doch sein Plan ging offenbar nicht auf, die Ermittler kamen ihm auf die Schliche.

    Was machte die Frau nachts auf der Straße?

    Die Kriminalpolizisten prüfen nun auch, warum die 23-Jährige im Bereich der Bundesstraße 207 überhaupt um diese späte Uhrzeit unterwegs war. Ein Gutachter und die Rechtsmedizin in Lübeck sollen nun klären, wie die Verletzungen der Frau entstanden sind. Der Opel Astra des 31-Jährigen wurde sichergestellt, der Mann bleibt zunächst auf freiem Fuß.

  • Ein hartes Stück Arbeit, und dann wird es auch noch nass!Tennis-Star Alexander

    Ein hartes Stück Arbeit, und dann wird es auch noch nass!Tennis-Star Alexander

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    Ein hartes Stück Arbeit, und dann wird es auch noch nass!

    Tennis-Star Alexander Zverev (28) hat bei den Australian Open in Melbourne die 3. Runde erreicht. Der Hamburger schlägt den Franzosen Alexandre Muller (28) 6:3, 4:6, 6:3, 6:4 und trifft am Freitag auf den Briten Cameron Norrie (30).

    Gegen die Nummer 52 der Welt erwischt er in Down Under den bislang kältesten Tag des Turniers. Nur um die 20 Grad sind es, als beide Spieler um 19.04 Uhr Ortszeit auf den Platz kommen. Dazu bläst ein kräftiger kalter Wind. Bedingungen, die Zverev überhaupt nicht mag. Doch das merkt man ihm gerade in den ersten eineinhalb Sätzen nicht an. Die Begegnung scheint ein frühes Ende zu nehmen, so dominant ist die Nummer 3 der Welt.

    [–>Unnötige Regenunterbrechung

    Dass es für die Protagonisten dann aber fast zu einer Nachtschicht wird, liegt einerseits an Zverev, aber auch dem Veranstalter. An Zverev, weil der beim Stand von 6:3, 3:0 den Sack nicht zumacht und sich die Partie durch den 4:6 verlorenen zweiten Satz unnötig in die Länge zieht. Am Veranstalter, weil jeder in Melbourne weiß, dass Regen kommt, aber dennoch bei offenem Dach in der John-Cain-Arena gespielt wird.

    Die Quittung folgt auf dem Fuß: Beim 4:2 im dritten Durchgang fängt es an, wie aus Kübeln zu schütten. Ehe das Dach beginnt, sich zuzuschieben, dauert es weitere Minuten, und ehe Wischpersonal kommt, um den Court trocken zu bekommen, vergeht nochmals Zeit. Insgesamt 37 Minuten ist die Partie unterbrochen. Das war vermeidbar.

    Alexander Zverev lässt sich kurz behandeln, kann dann aber weiterspielen

    Alexander Zverev lässt sich kurz behandeln, kann dann aber weiterspielen

    Muller ist bei „Only Fans“

    Bevor der Regen kommt, zeigt der Olympiasieger von 2021 zwei Gesichter. Bis zum 3:0 im zweiten Satz hat er seinen Kontrahenten, der nicht nur mit Preisgeld und Sponsoren seinen Lebensunterhalt bestreitet, sondern auch beim Erotik-Portal „Only Fans“, fest und sicher im Griff. Was dann passiert, ist schwer verständlich. Fünf Spiele in Folge gehen an den Franzosen. Zverev kommt mit seinem Schläger offenbar nicht zurecht, deutet das immer wieder an, wenn er mit seiner Box spricht. Entweder geraten die Bälle zu lang, oder sie landen im Netz. 37 leichte Fehler hat er gesammelt, bevor es nass wurde.

    Nach Wiederbeginn fährt er den dritten Satz sicher 6:3 nach Hause. Nun scheint alles in geordneten Bahnen zu laufen. Zverev schafft das schnelle Break im vierten Durchgang. Aber dann: Beim Stand von 2:1, 15:0 ruft er plötzlich nach dem Physio. Warum, ist von außen nicht ersichtlich. Umgeknickt ist er bei dem Punkt nicht, aber im linken Knöchel spürt er offenbar etwas. Er bekommt beim Seitenwechsel wenig später lediglich eine Schmerztablette. „Die hat gereicht. Eine medizinische Auszeit habe ich nicht gebraucht. Es ging dann gut weiter“, so der dreimalige Grand-Slam-Finalist.

    Mit Becker-Faust in die nächste Runde: Alexander Zverev

    Mit Becker-Faust in die nächste Runde: Alexander Zverev

    Die Stimmung auf den Rängen der mit Tribünen überbauten Radrennbahn ist derweil prächtig. Sogar La Ola schwappt durch die Arena. Zverev ist gehandicapt, aber er verwandelt seinen dritten Matchball nach 3:04 Stunden zum 6:4. Die Erleichterung war groß. „Das Match war auf ganz hohem Niveau“, sagt Zverev und verlässt glücklich die Arena.

  • Australian Open: Die Türkin Sönmez schreibt Geschichte

    Australian Open: Die Türkin Sönmez schreibt Geschichte

    Als der letzte Ball der Ungarin Anna Bondar einen Meter hinter die Grundlinie flog und feststand, dass Zeynep Sönmez wieder ein Kapitel Tennisgeschichte geschrieben hatte, gab es kaum ein Halten mehr auf den Tribünen von Court 7. Laute „Türkiye, Türkiye“-Rufe erschallten, jeder im Publikum, der eine rote Fahne besaß – und das war fast jeder zweite Zuschauer –, hielt sie hoch. Sönmez konnte ihr Glück kaum fassen, die Fernsehkameras fingen das gut ein. Zuerst zog sie ihre Kappe ins Gesicht. Sie winkte, sie faltete ihre Handflächen zu einer Dankesgeste und zeigte sie in alle Richtungen.  „Es war wirklich unglaublich. Ich bin so dankbar dafür. Ich habe mich auf dem Platz so wohlgefühlt“, sagte Sönmez, als sie zur Pressekonferenz gebeten wurde, auch ein Novum für sie, die 23-Jährige aus Istanbul. „Ich habe die Unterstützung gespürt und hatte das Gefühl, dass wir alle zusammen spielten.“

  • Buch Otter in Ebersberg: Hilferuf eines Buchhändlers

    Buch Otter in Ebersberg: Hilferuf eines Buchhändlers

    Der Betreiber der einzigen Buchhandlung in Ebersberg teilt seinen Kunden mit, dass er nach einem katastrophalen Weihnachtsgeschäft kurz vor der Pleite steht. Und tatsächlich läuft der Laden plötzlich besser. Die Frage ist nur: Wie lange hält die Unterstützung an?

  • SZ-Serie: Die machen Mut: Zweite Chance auf ein Praktikum

    SZ-Serie: Die machen Mut: Zweite Chance auf ein Praktikum

    „Ich bin zwar gerade gekleidet wie ein Pädagoge, aber im Herzen bin ich doch ein Schreiner“, erklärt Thomas Jaud lachend, während er stolz die Geräte präsentiert, die in der geräumigen Werkstatt stehen. Von der Hobelmaschine bis zur Kantenschleifmaschine – die Schreinerei der Jobwerkstatt in Oberhaching ist bestens ausgestattet. Und normalerweise würden auch an diesem Montagmorgen Schülerinnen und Schüler an Holzstühlen arbeiten, Löcher bohren und Möbelstücke lackieren.

    Doch gerade haben sie in der Werkstatt alle Aufträge abgearbeitet. Im Eingangsbereich stapeln sich allerdings schon alte blaue Holzbänke, die auf eine Überarbeitung und Auffrischung warten. Statt die großen Schreinerei-Maschinen zu bedienen, beladen zwei Schüler gerade eine Schubkarre mit Wasserwaagen, Holzbalken und Schraubzwingen. Heute sind die beiden im Garten- und Landschaftsbau eingeteilt und sollen einen Unterstand für einen Anhänger bauen.

    Thomas Jaud leitet die Jobwerkstatt der Kolping-Bildungsagentur seit ihrer Gründung vor zehn Jahren. In diesen zehn Jahren haben Jaud und sein Team mehr als 1200 Praktikantinnen und Praktikanten in der Einrichtung betreut. Das Angebot richtet sich vor allem an Mittelschüler, die keinen Platz für ihr verpflichtendes Schulpraktikum gefunden haben oder deren Betrieb kurzfristig abgesagt hat. „Das kann ganz unterschiedlich Gründe haben. Manche bemühen sich nicht um einen Platz, anderen wird noch am Montag ganz kurzfristig wegen Krankheitsfällen im Betrieb abgesagt“, erklärt Jaud.

    Betroffene Schüler könnten dann einfach zur Jobwerkstatt kommen. Sechs Praktikumsplätze bietet die Einrichtung an, in dieser Woche sind allerdings nur vier davon besetzt. „Die anderen halte ich frei, für Notfälle“, erklärt der Werkstattleiter. Immer wieder würden auch unter der Woche noch Praktikanten nachrücken. Die Schulen in der Umgebung haben über das Jahr verteilt feste Zeitfenster, in denen die Praktika geleistet werden, sodass auch die Jobwerkstatt im ganzen Jahr ausgelastet ist.

    Das Angebot reicht von der Schreinerei über den Gartenbau bis zur Hauswirtschaft

    Neben der Schreinerwerkstatt gibt es in der Einrichtung eine Fahrradwerkstatt, die Praktikanten erhalten Einblick in die Hauswirtschaft und seit September auch in den Garten- und Landschaftsbau. Im Idealfall sollen die Schülerinnen und Schüler einen Tag in jedem der Bereiche verbringen, teilweise auch in Teams arbeiten. Neben der Berufserfahrung sollen so auch soziale Kompetenzen vermittelt werden.

    Ein zentraler Aspekt des Praktikums sei auch der Kontakt mit Oberhachingern, die mit ihren Aufträgen in die Jobwerkstatt kämen, erklärt Jaud. „Uns ist ganz wichtig, dass die Schüler echte Aufträge bearbeiten, sei es der Bau des neuen Vogelhäuschens oder der wackelnde Stuhl, der begradigt werden soll“, erklärt der Werkstattleiter. Dabei möchte die Jobwerkstatt keinesfalls anderen Unternehmen die Aufträge abnehmen. „In der Fahrradwerkstatt schaffen wir manchmal ein Rad pro Tag. Wir machen das alles hier wirklich auf kleinster Flamme“, erklärt Jaud.

    In der Jobwerkstatt in Oberhaching lernen die Jugendlichen unter anderem den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen.
    In der Jobwerkstatt in Oberhaching lernen die Jugendlichen unter anderem den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen. (Foto: Sebastian Gabriel)

    Wichtig sei der geordnete Ablauf für die Schüler trotzdem: Vom ersten Gespräch mit dem Kunden über die Bearbeitung des Auftrags bis hin zur Ausstellung einer Rechnung, all das sei Teil des Praktikums, erklärt Jaud. „Die Rechnung ist aber eher symbolisch“, relativiert der gelernte Schreiner. Auch die Holzausstattung der Werkstatt selbst hat Jaud zusammen mit den Praktikanten der vergangenen zehn Jahre selbst gebaut.

    Während Jaud durch die verschiedenen Bereiche der Werkstatt führt, werkelt die 13-jährige Ilayda Heil in der Küche der Werkstatt. Sie ist heute für das Mittagessen zuständig und schnippelt Gemüse für den Nudelauflauf. Bevor es richtig losgeht, stattet Jaud die Schülerin noch schnell mit einer Schürze und einem Haargummi aus. „Wenn du eine Frage hast, melde dich. Und du musst die Nudeln vorkochen“, erklärt der geschulte Pädagoge. Dabei genießen die Schüler in der Jobwerkstatt viel Freiheiten, sollen auch eigenständig arbeiten können.

    „Der Nudelauflauf wird gelingen, selbst wenn das Wasser mal überkocht.“

    Gerade im Hauswirtschaftsbereich sei das gut möglich, sagt Jaud. „Der Nudelauflauf wird gelingen, selbst wenn das Wasser mal überkocht.“ Das Praktikum soll bei den Schülern Angst vor Fehlern abbauen und auch die Kommunikationsfähigkeiten trainieren, denn viele der Schüler, die in die Jobwerkstatt kommen, haben in der Schule Probleme. „Manche sind suspendiert für zwei Wochen und kommen für die Zeit dann hierher. Manchmal schaffen wir es dann, dass die Schüler nach dem Praktikum bei uns entspannter in die Schule zurückkommen“, erklärt der Pädagoge. Ein neues Umfeld, ohne Konflikte sei oftmals schon genug, um die Jugendlichen zu beruhigen.

    Praktikantin Ilayda Heil kocht heute das Mittagessen. Thomas Jaud erklärt ihr, wie es geht.
    Praktikantin Ilayda Heil kocht heute das Mittagessen. Thomas Jaud erklärt ihr, wie es geht. (Foto: Sebastian Gabriel)

    Ruhig geht derweil auch Jauds Kollege Danilo Gabbert die Einführung der beiden Schüler in die Grundlagen des Garten- und Landschaftsbaus an. Ihre heutige Aufgabe: Einen Unterstand für den Anhänger der Jobwerkstatt bauen. Dafür weist Gabbert die Schüler auf einer Grasfläche hinter der Werkstatt ein. „Manche Schüler haben mit vielen Dingen noch gar keine Erfahrung, zum Beispiel mit einer Wasserwaage“, erläutert Jaud, der das Treiben beobachtet. Aber nicht nur im handwerklichen Bereich fehlt es vielen der Praktikanten an Grundkenntnissen. „In Zeiten von Klettverschlüssen und Schuhen, in die man nur noch so hereinschlüpft, da wissen einige nicht, wie man eine Schleife bindet“, erzählt der Werkstattleiter. Auch so etwas zu vermitteln, sei daher Teil des Auftrags der Jobwerkstatt.

    Viele Praktikanten lernen in der Werkstatt erst einmal Grundlegendes ‒  beispielsweise das Binden einer Schleife.
    Viele Praktikanten lernen in der Werkstatt erst einmal Grundlegendes ‒  beispielsweise das Binden einer Schleife. (Foto: Sebastian Gabriel)

    Nach der meist zweiwöchigen Praktikumszeit bekommen die Jugendlichen eine Teilnahmebescheinigung und einen sogenannten Kompetenzbogen. Jaud und sein Team führen auch Abschlussgespräche mit den Praktikanten. „Wir besprechen so etwas wie: ‚Du warst immer da, aber viermal zu spät. Da wirst du später Ärger bekommen bei deinem Arbeitgeber‘“, erläutert Jaud. So bekämen die Schüler ein ehrliches Feedback, man spiegele ihnen aber auch, dass man sie, ihre Erfolge und Misserfolge wahrnehme.

    Inzwischen ist es kurz vor 12 Uhr – Zeit für die Mittagspause. Während die Carport-Architekten schon von ihrem Außeneinsatz zurück sind, greift Jaud noch einmal der 13-jährigen Ilayda unter die Arme und erklärt, wie die Schülerin am besten Gemüse und Pasta in der Auflaufform schichtet.

    Inzwischen sei die Jobwerkstatt bei den Schülern so beliebt, dass man aufpassen müsse, dass die angehenden Praktikanten nicht absichtlich keinen anderen Praktikumsplatz fänden, um zur Jobwerkstatt gehen zu dürfen, erzählt Jaud. Wie viele von seinen Schützlingen dann später auch wirklich im Handwerk landen kann er nicht einschätzen. Das sei aber auch nicht wirklich wichtig, betont Jaud: „Ich freue mich auch sehr, wenn ich die zwei ehemaligen Praktikanten hier im Ort sehe, die inzwischen eine Ausbildung in Supermärkten machen.“

  • Münchner Fußgängerzone: Großes Mode-Kaufhaus schließt, Nachfolger steht offenbar fest

    Münchner Fußgängerzone: Großes Mode-Kaufhaus schließt, Nachfolger steht offenbar fest

    Die Insolvenz des Herrenmode-Kaufhauses Wormland hat offenbar auch für dessen prominentesten Standort Folgen: Die Filiale am Münchner Marienplatz steht vor dem Aus. Das berichtet die Textilwirtschaft unter Berufung auf Branchen- und Immobilienkreise. Demnach konnte sich das Unternehmen im laufenden Insolvenzantragsverfahren nicht mit dem Vermieter der Immobilie einigen; die Fläche sei bereits neu vermietet worden.

    Das Haus am Marienplatz 28 galt als Flaggschiff von Wormland. Auf rund 1500 Quadratmetern nutzte das Unternehmen vier Etagen, davon zwei für den Verkauf. Die oberen Stockwerke dienten als Lager, da Wormland über keine zentrale Logistik verfügt. Unternehmenskenner bezeichneten den Standort deshalb intern als „Deutschlands teuerstes Warenlager“.

    Nach Informationen der Textilwirtschaft soll der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli neuer Mieter werden. Zuvor hätten sich auch internationale Marken wie Nike, Adidas oder Lululemon für die Fläche interessiert. Der Standort zählt zu den begehrtesten Einzelhandelslagen Deutschlands.

    Ein wesentlicher Belastungsfaktor für Wormland war offenbar die Miethöhe. Der Modehändler habe rund drei Millionen Euro Jahresmiete gezahlt, zitiert die Textilwirtschaft einen Insider. Trotz guter Flächenleistung und engagierter Mitarbeiter sei es kaum möglich gewesen, den dafür notwendigen Umsatz zu erwirtschaften.

    Der vorläufige Insolvenzverwalter Stephan Michels wollte das Ende des Mietverhältnisses auf Anfrage nicht bestätigen. In einer Stellungnahme teilte er mit: „Wormland befindet sich im Insolvenzantragsverfahren. Insofern wäre es nachvollziehbar, wenn ein Vermieter Überlegungen für die künftige Nutzung seiner Immobilie anstellt.“ Zu einzelnen Mietverhältnissen äußere man sich grundsätzlich nicht.

    Wormland hatte Anfang November 2025 zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit Insolvenz angemeldet. Erst 2024 war der Herrenausstatter aus einem Verfahren hervorgegangen und vom Osnabrücker Modehaus Lengermann & Trieschmann (L&T) übernommen worden. Rückblickend habe man zu viel von den bestehenden Strukturen beibehalten und notwendige Einschnitte zu spät umgesetzt, räumte L&T-Geschäftsführer Mark Rauschen damals ein.

    Als Gründe für die erneute Schieflage nannte das Management die anhaltende Kaufzurückhaltung bei Herrenmode sowie hohe Fixkosten an Top-Standorten. Bundesweit betreibt Wormland neun Filialen mit rund 250 Beschäftigten. Deren Gehälter sind derzeit über Insolvenzgeld gesichert.

    Eigentümer der Immobilie am Marienplatz ist eine Erbengemeinschaft, zu der nach Angaben der Textilwirtschaft auch die Familie Biehler gehört, die im selben Gebäude das Café Glockenspiel betreibt. Eine Anfrage an die Eigentümerseite blieb zunächst unbeantwortet.

  • Computer: Warum Speicherchips immer teurer werden

    Computer: Warum Speicherchips immer teurer werden

    Man nennt sie auch digitales Kurzzeitgedächtnis. Speicherchips des Typs DRAM (Dynamic Random Access Memory) behalten die Informationen, die ein Computer oder Smartphone benötigt, während eine Anwendung läuft. Wird das Gerät ausgeschaltet, vergessen sie die Informationen wieder. DRAM-Chips werden auch Arbeitsspeicher genannt.

  • Umstieg auf Wärmepumpe Kunden müssen nicht für Stilllegung des Gasanschlusses bezahlen Der

    Umstieg auf Wärmepumpe Kunden müssen nicht für Stilllegung des Gasanschlusses bezahlen Der

    Umstieg auf Wärmepumpe

    Kunden müssen nicht für Stilllegung des Gasanschlusses bezahlen

    Der Einbau einer Wärmepumpe kann teuer werden, wenn Hausbesitzer ihren Gasanschluss stilllegen wollen. Nun hat ein Gericht entschieden, dass Netzbetreiber diese Kosten nicht auf Eigentümer umlegen dürfen.

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    Gaszähler: »Ein wichtiges Signal für Verbraucherinnen und Verbraucher«

    Foto: Bihlmayerfotografie / IMAGO

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    Wenn Hausbesitzer ihren Gasanschluss abklemmen lassen wollen, um auf eine Wärmepumpe umzurüsten, kann das Tausende Euro kosten. Doch nun hat das Oberlandesgericht Oldenburg in einem wegweisenden Urteil entschieden, dass Gasnetzbetreiber die Kosten für die Stilllegung eines Gasanschlusses nicht an Verbraucher weitergeben dürfen. Zunächst berichtete das gemeinnützige Verbraucherportal »Finanztip« darüber.

    Im konkreten Fall hatte der regionale Netzbetreiber EWE Netz GmbH für die Stilllegung 965 Euro berechnet und sich auf die sogenannte Niederdruckanschlussverordnung berufen. Diese Rechtsauffassung hat das OLG Oldenburg zurückgewiesen (Az. 6 UKl 2/25). Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die EWE Netz GmbH hat dagegen Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt.

    »Das Urteil ist ein wichtiges Signal für Verbraucherinnen und Verbraucher«, sagte Sandra Duy, »Finanztip«-Expertin für Energetische Sanierung. »Wer die Pauschale bereits zahlen musste, sollte diese dringend zurückfordern. Wer aktuell eine entsprechende Rechnung erhält, sollte gegen die Stilllegungskosten Widerspruch einlegen.«

    Zahlung vorbehaltlich leistenDie Expertin empfiehlt Betroffenen, die Zahlung unter Vorbehalt der Rückforderung aber trotzdem erst mal zu leisten, um laufende Mahn- oder Inkassoverfahren zu vermeiden. Der Geldratgeber bietet für den unkomplizierten Widerspruch und die Rückforderung kostenlose Musterschreiben 

    an. »Es ist sinnvoll, sich frühzeitig bei den Netzbetreibern zu melden, auch wenn manche die Erstattung verweigern werden«, rät Duy.

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    Im vergangenen Jahr hatte der SPIEGEL über horrende Kosten für Kunden berichtet, die sich von ihrem Gasanschluss trennen wollten.Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte Anfang 2025 alle regionalen Gasnetzbetreiber in dem Bundesland befragt, mit welchen Kosten Haushalte rechnen müssen, die ihren Gasanschluss stilllegen lassen wollen – also Anschlüsse verplomben und den Gaszähler im Haus ausbauen lassen. Zwei Drittel der Betreiber stellten keine Kosten in Rechnung. Manche Firmen verlangten jedoch drei- bis vierstellige Gebühren, im Schnitt waren es 930 Euro.Nach einer jüngeren bundesweiten Erhebung des Portals »Finanztip« verlangen Netzbetreiber Pauschalen zwischen 100 und 2300 Euro. Laut der Auswertung verwenden die Netzbetreiber die Begriffe Stilllegung, Außerbetriebnahme und Rückbau aber uneinheitlich und definieren diese teilweise anders als im Urteil des OLG Oldenburg zugrunde gelegt.

    »Was bei einem Netzbetreiber als Stilllegung gilt, wird bei einem anderen als Rückbau bezeichnet, obwohl sich die zugrunde liegenden technischen Maßnahmen teilweise überschneiden«, schreibt »Finanztip«.

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