Eines hat Evelyn Palla sich vorgenommen: Nichts versprechen, was sie ohnehin nicht halten kann. Die Pünktlichkeit im Fernverkehr wird wohl noch ein paar Jahre zwischen 60 und 70 Prozent herumdümpeln, Stellwerksprobleme und Weichenstörungen noch ein paar Jahre dafür sorgen, dass Fahrgäste Umwege in Kauf nehmen müssen. Anders als ihr Vorgänger Richard Lutz tut die neue Bahnchefin gar nicht erst so, als ließe sich das kurzfristig ändern. „Aber wir können eine ganze Menge tun, um die Bahn für unsere Kunden jetzt schon besser zu machen“, sagt Palla.

