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Ein Japaner soll die Wolfsburg-Saison retten. Die abstiegsbedrohten Niedersachsen schnappen sich Kento Shiogai (20). Der Deal ist jetzt offiziell. Die Wölfe machen von der Ausstiegsklausel des dreimaligen U23-Nationalspielers Gebrauch und überweisen die dort verankerten 10 Mio. Euro an Holland-Klub NEC Nijmegen.
Der Top-Angreifer (neun Treffer in 14 Pflichtspielen) soll am Samstag (15.30 Uhr, Sky) in Mainz seine Bundesliga-Premiere feiern und helfen, den Krisen-Klub aus dem Tabellenkeller zu führen und die verkorkste Spielzeit noch versöhnlich zu beenden.
VfL Wolfsburg holt Kento Shiogai
Shiogai unterschreibt einen Vertrag bis 2030 und sagt: „Ich freue mich riesig darüber, dass ich nun in Wolfsburg bin. Der Wechsel in die Bundesliga ist für mich ein großer Schritt, und ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Ich möchte mich weiterentwickeln und bin bereit, hundert Prozent für das Team zu geben, um gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft zu gehen. Ich kann es kaum erwarten, endlich als Wolf loszulegen.“
Der Rechtsfuß ist gelernter Mittelstürmer und wird dringend gebraucht. Dänen-Angreifer Jonas Wind (26) fällt nach seiner Oberschenkel-Verletzung noch länger aus und will ohnehin die Wolfsburger schnellstmöglich verlassen. Sein Vertrag läuft nach dieser Spielzeit aus. Zudem fehlte mit Dzenan Pejcinovic (20) der einzig verbleibende Zentrum-Angreifer zuletzt mit einer Fuß-Verletzung. Shiogai ist fit und kann sofort helfen. Vielleicht sogar als Starter in Mainz?
[–>Sportdirektor Pirmin Schwegler (38) lobt jedenfalls: „Kento ist ein junger und talentierter Spieler, der viel Potenzial mitbringt. Er zeichnet sich auf dem Platz durch Tempo, Intensität und starkes Pressing aus und verfügt über Tugenden, die sehr gut zum VfL Wolfsburg passen. Wir freuen uns, dass wir ihn vom VfL überzeugen konnten und werden ihn dabei unterstützen, sich schnellstmöglich in seiner neuen Umgebung und in der Bundesliga zurechtzufinden.“
Einen bitteren Ausfall muss der VfL Wolfsburg in Mainz auf jeden Fall verkraften. Kapitän Maximilian Arnold (31) kassierte gegen Heidenheim (1:1) seine fünfte Gelbe Karte. Für den Führungsspieler stehen Brasilien-Flop Vini Souza (26) und bei rechtzeitiger Genesung Schweden-Stratege Mattias Svanberg (27/fehlte zuletzt krank) bereit.

