Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Zugverkehr: „Es ist die Steinzeit“ – Private Bahnunternehmen rechnen mit der Deutschen Bahn ab

    Zugverkehr: „Es ist die Steinzeit“ – Private Bahnunternehmen rechnen mit der Deutschen Bahn ab

    Thomas Posch ist an diesem Mittwochvormittag mit der Westbahn aus Wien nach München gekommen – mit lediglich zehn Minuten Verspätung. „Wegen einer Weichenstörung“, so der Geschäftsführer des österreichischen Eisenbahnunternehmens. Posch hat aber gemeinsam mit seinem Kollegen Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn (BRB), etwas im Gepäck. Und zwar eine Generalabrechnung mit der Deutschen Bahn und…



  • Trump beim Weltwirtschaftsforum: „Ich bitte nur um ein Stück Eis“

    Trump beim Weltwirtschaftsforum: „Ich bitte nur um ein Stück Eis“

    Trump in Davos „Ich bitte nur um ein Stück Eis“ Foto: AFP Foto: AFP US-Präsident Trump schwärmt beim Weltwirtschaftsforum in Davos von Europa, um es dann heftig zu kritisieren. Er untermauert seinen Anspruch auf Grönland und erklärt seine Zollpolitik zum Auslöser für ein Wirtschaftswunder. Die Air Force One war noch nicht lange nicht der Luft,…



  • SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Machen wir zu oft blau?

    SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Machen wir zu oft blau?

    Seit der Corona-Pandemie kann man sich in Deutschland telefonisch krankschreiben lassen. Wer sich nicht gut fühlt muss also nicht erst in die Praxis kommen, es reicht ein Anruf beim Hausarzt. Das ist für Bundeskanzler Friedrich Merz ein Problem. Er sagte, dass die telefonische Krankschreibung dazu führe, dass sich in Deutschland viele Menschen zu oft krankschreiben…



  • SZ am Abend: Nachrichten vom 21. Januar 2026

    SZ am Abend: Nachrichten vom 21. Januar 2026

    Was heute wichtig war Trump unterstreicht Anspruch auf Grönland. „Wir wollen nur ein Stück Eis im Gegenzug zum Schutz der Welt“, sagt der US-Präsident beim Weltwirtschaftsforum in Davos und verlangt „sofortige Verhandlungen“ über den Erwerb der Insel. Gewalt wolle er nicht anwenden. In seiner Rede greift Trump Europa und die US-Notenbank scharf an. Seine eigene…



  • Österreich: Kürzere Ferien für Schüler mit Deutsch-Problemen

    Österreich: Kürzere Ferien für Schüler mit Deutsch-Problemen

    Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen haben in Österreich künftig kürzere Sommerferien. Sie werden verpflichtet, eine zweiwöchige Sommerschule zu besuchen, um ihre Sprachkompetenz zu verbessern, wie das Parlament beschloss. Bei Verweigerung sind Geldstrafen möglich. Die Maßnahme ist Teil der Integrationspolitik der Koalition von konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und den liberalen Neos. Deutsch sei „der Schlüssel für den…



  • Negativpreis für Kinoproduktionen Diese Filme und Schauspieler sind Favoriten für eine »Goldene

    Negativpreis für Kinoproduktionen Diese Filme und Schauspieler sind Favoriten für eine »Goldene

    Negativpreis für Kinoproduktionen Diese Filme und Schauspieler sind Favoriten für eine »Goldene Himbeere« Es ist der Preis, den niemand haben will: Einen Tag vor den Oscarnominierungen sind die Kandidaten für die »Razzies« bekannt gegeben worden. Eine ganze Riege von Oscarpreisträgern darf sich nun Hoffnungen machen. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min Link…



  • Neue Moderatoren bei »Wetten, dass..?«: Frank Elstner drückt den Kaulitz-Brüdern »ganz fest

    Neue Moderatoren bei »Wetten, dass..?«: Frank Elstner drückt den Kaulitz-Brüdern »ganz fest

    Neue Moderatoren bei »Wetten, dass..?«: Frank Elstner drückt den Kaulitz-Brüdern »ganz fest die Daumen« Er hat »Wetten, dass..?« erfunden, nun freut sich Frank Elstner für die neuen Moderatoren Bill und Tom Kaulitz. Es sei Zeit für die nächste Generation – und die Zwillinge seien nur »drei Jahre jünger als ich bei meiner Premiere.« Alexander Kühn…



  • Niederlage vor Gericht Nextbike muss 6500 Leihfahrräder von Berlins Straßen holen Dem

    Niederlage vor Gericht Nextbike muss 6500 Leihfahrräder von Berlins Straßen holen Dem

    Niederlage vor Gericht Nextbike muss 6500 Leihfahrräder von Berlins Straßen holen Dem Bikesharing-Anbieter steht offenbar eine größere Sammelaktion bevor: Nextbike soll nach dem Willen eines Gerichts alle Leihfahrräder aus der Hauptstadt entfernen. Dahinter steckt ein Streit mit der Berliner Verwaltung. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen…



  • Medienbericht Tesla hat in Grünheide offenbar mehr als 1700 Arbeitsplätze abgebaut Dass

    Medienbericht Tesla hat in Grünheide offenbar mehr als 1700 Arbeitsplätze abgebaut Dass

    Medienbericht Tesla hat in Grünheide offenbar mehr als 1700 Arbeitsplätze abgebaut Dass es Stellenstreichungen bei Tesla geben soll, war klar. Doch statt der angekündigten 400 Jobs sollen in der Grünheider Gigafabrik gut viermal so viele Arbeitsplätze abgebaut worden sein und das wohl klammheimlich. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min Link kopieren Weitere…



  • Aussage in London Prinz Harry greift die Boulevardpresse vor Gericht scharf an

    Aussage in London Prinz Harry greift die Boulevardpresse vor Gericht scharf an

    Aussage in London Prinz Harry greift die Boulevardpresse vor Gericht scharf an In London hat Prinz Harry im Prozess gegen den Verlag Associated Newspapers Limited ausgesagt. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen die britische »yellow press« im Ganzen und rügt illegale Recherchemethoden. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min Link kopieren Weitere Optionen zum…



  • Zugverkehr: „Es ist die Steinzeit“ – Private Bahnunternehmen rechnen mit der Deutschen Bahn ab

    Zugverkehr: „Es ist die Steinzeit“ – Private Bahnunternehmen rechnen mit der Deutschen Bahn ab

    Thomas Posch ist an diesem Mittwochvormittag mit der Westbahn aus Wien nach München gekommen – mit lediglich zehn Minuten Verspätung. „Wegen einer Weichenstörung“, so der Geschäftsführer des österreichischen Eisenbahnunternehmens. Posch hat aber gemeinsam mit seinem Kollegen Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn (BRB), etwas im Gepäck. Und zwar eine Generalabrechnung mit der Deutschen Bahn und…



  • Trump beim Weltwirtschaftsforum: „Ich bitte nur um ein Stück Eis“

    Trump beim Weltwirtschaftsforum: „Ich bitte nur um ein Stück Eis“

    Trump in Davos „Ich bitte nur um ein Stück Eis“ Foto: AFP Foto: AFP US-Präsident Trump schwärmt beim Weltwirtschaftsforum in Davos von Europa, um es dann heftig zu kritisieren. Er untermauert seinen Anspruch auf Grönland und erklärt seine Zollpolitik zum Auslöser für ein Wirtschaftswunder. Die Air Force One war noch nicht lange nicht der Luft,…



  • SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Machen wir zu oft blau?

    SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Machen wir zu oft blau?

    Seit der Corona-Pandemie kann man sich in Deutschland telefonisch krankschreiben lassen. Wer sich nicht gut fühlt muss also nicht erst in die Praxis kommen, es reicht ein Anruf beim Hausarzt. Das ist für Bundeskanzler Friedrich Merz ein Problem. Er sagte, dass die telefonische Krankschreibung dazu führe, dass sich in Deutschland viele Menschen zu oft krankschreiben…



  • SZ am Abend: Nachrichten vom 21. Januar 2026

    SZ am Abend: Nachrichten vom 21. Januar 2026

    Was heute wichtig war Trump unterstreicht Anspruch auf Grönland. „Wir wollen nur ein Stück Eis im Gegenzug zum Schutz der Welt“, sagt der US-Präsident beim Weltwirtschaftsforum in Davos und verlangt „sofortige Verhandlungen“ über den Erwerb der Insel. Gewalt wolle er nicht anwenden. In seiner Rede greift Trump Europa und die US-Notenbank scharf an. Seine eigene…



  • Österreich: Kürzere Ferien für Schüler mit Deutsch-Problemen

    Österreich: Kürzere Ferien für Schüler mit Deutsch-Problemen

    Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen haben in Österreich künftig kürzere Sommerferien. Sie werden verpflichtet, eine zweiwöchige Sommerschule zu besuchen, um ihre Sprachkompetenz zu verbessern, wie das Parlament beschloss. Bei Verweigerung sind Geldstrafen möglich. Die Maßnahme ist Teil der Integrationspolitik der Koalition von konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und den liberalen Neos. Deutsch sei „der Schlüssel für den…



  • Negativpreis für Kinoproduktionen Diese Filme und Schauspieler sind Favoriten für eine »Goldene

    Negativpreis für Kinoproduktionen Diese Filme und Schauspieler sind Favoriten für eine »Goldene

    Negativpreis für Kinoproduktionen Diese Filme und Schauspieler sind Favoriten für eine »Goldene Himbeere« Es ist der Preis, den niemand haben will: Einen Tag vor den Oscarnominierungen sind die Kandidaten für die »Razzies« bekannt gegeben worden. Eine ganze Riege von Oscarpreisträgern darf sich nun Hoffnungen machen. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min Link…



  • Neue Moderatoren bei »Wetten, dass..?«: Frank Elstner drückt den Kaulitz-Brüdern »ganz fest

    Neue Moderatoren bei »Wetten, dass..?«: Frank Elstner drückt den Kaulitz-Brüdern »ganz fest

    Neue Moderatoren bei »Wetten, dass..?«: Frank Elstner drückt den Kaulitz-Brüdern »ganz fest die Daumen« Er hat »Wetten, dass..?« erfunden, nun freut sich Frank Elstner für die neuen Moderatoren Bill und Tom Kaulitz. Es sei Zeit für die nächste Generation – und die Zwillinge seien nur »drei Jahre jünger als ich bei meiner Premiere.« Alexander Kühn…



  • Niederlage vor Gericht Nextbike muss 6500 Leihfahrräder von Berlins Straßen holen Dem

    Niederlage vor Gericht Nextbike muss 6500 Leihfahrräder von Berlins Straßen holen Dem

    Niederlage vor Gericht Nextbike muss 6500 Leihfahrräder von Berlins Straßen holen Dem Bikesharing-Anbieter steht offenbar eine größere Sammelaktion bevor: Nextbike soll nach dem Willen eines Gerichts alle Leihfahrräder aus der Hauptstadt entfernen. Dahinter steckt ein Streit mit der Berliner Verwaltung. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen…



  • Medienbericht Tesla hat in Grünheide offenbar mehr als 1700 Arbeitsplätze abgebaut Dass

    Medienbericht Tesla hat in Grünheide offenbar mehr als 1700 Arbeitsplätze abgebaut Dass

    Medienbericht Tesla hat in Grünheide offenbar mehr als 1700 Arbeitsplätze abgebaut Dass es Stellenstreichungen bei Tesla geben soll, war klar. Doch statt der angekündigten 400 Jobs sollen in der Grünheider Gigafabrik gut viermal so viele Arbeitsplätze abgebaut worden sein und das wohl klammheimlich. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min Link kopieren Weitere…



  • Aussage in London Prinz Harry greift die Boulevardpresse vor Gericht scharf an

    Aussage in London Prinz Harry greift die Boulevardpresse vor Gericht scharf an

    Aussage in London Prinz Harry greift die Boulevardpresse vor Gericht scharf an In London hat Prinz Harry im Prozess gegen den Verlag Associated Newspapers Limited ausgesagt. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen die britische »yellow press« im Ganzen und rügt illegale Recherchemethoden. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min Link kopieren Weitere Optionen zum…

Categorie: Nieuws

  • Zugverkehr: „Es ist die Steinzeit“ – Private Bahnunternehmen rechnen mit der Deutschen Bahn ab

    Zugverkehr: „Es ist die Steinzeit“ – Private Bahnunternehmen rechnen mit der Deutschen Bahn ab

    Thomas Posch ist an diesem Mittwochvormittag mit der Westbahn aus Wien nach München gekommen – mit lediglich zehn Minuten Verspätung. „Wegen einer Weichenstörung“, so der Geschäftsführer des österreichischen Eisenbahnunternehmens. Posch hat aber gemeinsam mit seinem Kollegen Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn (BRB), etwas im Gepäck. Und zwar eine Generalabrechnung mit der Deutschen Bahn und insbesondere deren hundertprozentiger Tochter DB Infrago, die für die Instandhaltung und den Ausbau der deutschen Eisenbahninfrastruktur verantwortlich zeichnet.

    Gleich zu Beginn der Pressekonferenz der Bahnmanager in einem Hotel nahe dem Hauptbahnhof rechnet der österreichische Bahnmanager mit der DB Infrago rigoros ab. „Als wir vor vier Jahren mit der Strecke Wien–München auf den deutschen Eisenbahnmarkt gekommen sind, haben wir erwartet, dass wir im Eisenbahn-Mittelalter landen würde“, sagt Posch – und legt nach: „Aber es ist die Steinzeit.“

    Streit um Münchner Verkehrsachse

    :Die Donnersbergerbrücke muss neu gebaut werden – doch wie soll sie aussehen?

    Über das Bauwerk führt eine der meistbefahrenen Strecken Europas. Die Stadt will bei der Neuplanung aber nicht nur den Autoverkehr berücksichtigen, sondern auch andere Verbesserungen prüfen, zum Beispiel Grünzonen. Das stößt auf scharfe Kritik.

    Von Martin Mühlfenzl

    Die Westbahn und die Regiobahn organisieren als Eisenbahnunternehmen höchst unterschiedliche Aufträge. Der österreichische Konzern ist im Fernverkehr aktiv, etwa mit Fahrten von Wien über München nach Stuttgart. Die Regiobahn ist im Regionalzugverkehr unterwegs und bietet etwa Fahrten nach Rosenheim, Kufstein sowie ins Oberland nach Lenggries an, zum Tegernsee und nach Bayrischzell. Ein Problem aber teilen beide Unternehmen: Sie sind auf dem Netz der Deutschen Bahn unterwegs.

    Drei Forderungen – ihre selbst deklarierten „Neujahrswünsche zu den Baumaßnahmen an die DB Infrago“ – haben Westbahn und Regiobahn mit nach München gebracht: Baustellen dürften keine Überraschungen sein, Planungssicherheit sei kein Würfelspiel und das „Zuständigkeits-Pingpong“ bei der DB Infrago müsse enden. Oder wie Westbahn-Chef Posch sagt: „Man muss einfach nur ein bisschen schauen, wie es in Österreich läuft.“

    Und dann listet der österreichische Bahnmanager auf, was seinem Unternehmen, den Mitarbeitern und Kunden im deutschen Netz alles widerfährt. Im „regulären Betrieb“ seien immer wieder Stellwerke unbesetzt, Züge würden auf falsche Gleise fehlgeleitet. „Wo wir mit Bahngleisdächern kollidieren würden, wenn unsere Lokführer die Fehler nicht melden würden.“ Kundeninformation sei bei der Deutschen Bahn „ein Fremdwort“. Immer wieder gebe die DB Infrago, etwa wenn Baustellen eingerichtet werden, neue Fahrpläne mit Änderungen heraus – aber viel zu spät, um Kunden noch zu erreichen. Teils passiere das so spät, dass die Westbahn und ihre Fahrzeugführer am Freitagnachmittag noch nicht wüssten, wann am Samstagmorgen Züge fahren sollen. „Aber ohne Fahrplan dürfen unsere Fahrzeugführer nicht losfahren.“

    Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch (links) und Arnulf Schuchmann, Chef der Bayerischen Regiobahn, rechnen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz rigoros mit der Deutschen Bahn ab.
    Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch (links) und Arnulf Schuchmann, Chef der Bayerischen Regiobahn, rechnen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz rigoros mit der Deutschen Bahn ab. (Foto: Martin Mühlfenzl)

    Regiobahn-Geschäftsführer Schuchmann knüpft an Poschs Generalkritik nahtlos an. In den vergangenen Jahrzehnten sei die Infrastruktur massiv vernachlässigt worden, Bahnsteige seien oft viel zu kurz, um mit Langzügen dort halten und das hohe Passagieraufkommen bewältigen zu können. Reinigungstrupps der Regiobahn müssten Zügen „hinterherlaufen“, weil sie nicht am eigentlich bestimmten Ort ankämen.

    Auf der wichtigsten Strecke von Salzburg nach München, so Schuchmann, erreiche die BRB gerade noch eine Pünktlichkeit von etwa 65 Prozent. „Bei 97 Prozent würde ich sagen, das ist gut. Aber es gibt kein einziges Netz in Bayern, das diesen Standard erfüllt.“ Daran sei neben der maroden Infrastruktur insbesondere die sogenannte Dispositionsrichtlinie der Deutschen Bahn schuld. Diese besagt, dass schnellere Züge Vorrang vor langsameren haben. Hat aber ein ICE oder ein IC Verspätung, starten auch alle nachfolgenden, langsameren Züge später. Die Verzögerung wird also in das gesamte Netz hineingetragen, was etwa bei der BRB immer wieder zur Folge hat, dass Züge aus Salzburg frühzeitig am Ostbahnhof enden, weil die Strecke zum Hauptbahnhof nicht mehr frei ist.

    Nicht der schnellere Zug sollte aus seiner Sicht Vorrang haben, sondern der pünktlichere. „Im Regionalverkehr sitzen auch Menschen, und zwar deutschlandweit über das Jahr gesehen hundertmal so viele wie im Fernverkehr“, sagt der BRB-Geschäftsführer.

    Der DB Infrago werfen die beiden Bahnmanager des Weiteren unisono vor, die Eisenbahninfrastruktur in Südost-Bayern konsequent zu vernachlässigen; bei einer gleichzeitigen Überlastung des Netzes. Und diese, so Schuchmann, werde in den kommenden Jahren angesichts der bevorstehenden Sanierungen noch gravierender. Hinzu komme die mangelnde Qualität der Baumaßnahmen am Schienennetz, etwa 50 Prozent aller Baustellen würden nicht im vereinbarten Zeitrahmen fertig. „Dann fährt der Zug eben verspätet oder gar nicht, weil noch ein Baustellenfahrzeug auf dem Gleis steht.“ Und der Freistaat kassiere über seine staatseigene Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) ab: Denn an diese müssten die privaten Eisenbahnunternehmen Vertragsstrafen bei Verspätungen oder Zugausfällen zahlen. „An dieser Stelle ist der Freistaat nicht besser als die Infrago“, sagt Schuchmann.

    Beide Bahnmanager wünschen sich von der Deutschen Bahn primär klare Strukturen, mehr Kompetenz in den Regionalbereichen, eine bessere Kommunikation und weniger Planungschaos. „Wir prangern ganz bewusst nicht die Leistung der Mitarbeiter an der Front an. Die tun das Beste, was sie aus diesem kranken System herausholen können“, sagt Posch.

    Den Zeitpunkt für ihre Generalabrechnung mit der Deutschen Bahn haben Posch und Schuchmann bewusst gewählt. Denn die DB plant in Südost-Bayern in den kommenden Jahren Großprojekte, die erhebliche Auswirkungen auf die Reisenden haben werden. In diesem Jahr wird die Trasse von Nürnberg über Regensburg bis Passau generalsaniert, was erhebliche Auswirkungen auf Südost-Bayern haben wird. 2027 wird der Abschnitt von Rosenheim nach Freilassing etwa sechs Monate für eine Generalsanierung komplett gesperrt. Im Jahr darauf kommt es noch schlimmer: Dann steht die Instandsetzung samt Totalsperrung der Strecke von München über Trudering bis Rosenheim an. An diesen Vollsperrungen für mehrere Monate, sagt BRB-Chef Schuchmann, werde von den Bahn-Verantwortlichen „apodiktisch“ festgehalten, obwohl sie absolut „sinnwidrig“ seien – und nur zulasten der Reisenden gingen.

  • Trump beim Weltwirtschaftsforum: „Ich bitte nur um ein Stück Eis“

    Trump beim Weltwirtschaftsforum: „Ich bitte nur um ein Stück Eis“

    Trump in Davos „Ich bitte nur um ein Stück Eis“ Foto: AFP Foto: AFP US-Präsident Trump schwärmt beim Weltwirtschaftsforum in Davos von Europa, um es dann heftig zu kritisieren. Er untermauert seinen Anspruch auf Grönland und erklärt seine Zollpolitik zum Auslöser für ein Wirtschaftswunder. Die Air Force One war noch nicht lange nicht der Luft, da musste sie schon wieder umdrehen. Die Besatzung an Bord der Präsidentenmaschine stellte am Dienstagabend „ein kleines elektrisches Problem“ fest, sagte die Sprecherin von Donald Trump den mitreisenden Journalisten. Und so flog die Air Force One wieder zurück zum Militärflugplatz Joint Base Andrews in der Nähe von Washington. Trump musste dort in eine kleinere Air Force One, eine Boeing 757, umsteigen. Erst nach dieser Panne konnte es losgehen Richtung Schweiz.
    window._taboola = window._taboola || []; window._taboola.push({flush: true});

  • SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Machen wir zu oft blau?

    SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Machen wir zu oft blau?

    Seit der Corona-Pandemie kann man sich in Deutschland telefonisch krankschreiben lassen. Wer sich nicht gut fühlt muss also nicht erst in die Praxis kommen, es reicht ein Anruf beim Hausarzt.

    Das ist für Bundeskanzler Friedrich Merz ein Problem. Er sagte, dass die telefonische Krankschreibung dazu führe, dass sich in Deutschland viele Menschen zu oft krankschreiben lassen.

    Es stimmt, dass es zwischen 2021 und 2022 einen drastischen Anstieg an Krankmeldungen gab. Allerdings hat es damit zu tun, dass Ärzte seitdem verpflichtet sind, die Meldungen elektronisch an die Krankenkassen zu übertragen, und die Statistik daher besser geführt werden kann. Die Zahlen der Arbeitsagentur sprechen daher nicht dafür, dass die telefonische Krankschreibung dafür sorgt, dass sich viele Menschen einfach so krankmelden.

    Warum greift Friedrich Merz trotzdem Arbeitnehmer an und wirft Ihnen vor, zu wenig zu arbeiten? Sind sie wirklich Schuld daran, dass die Wirtschaft in Deutschland nicht so wächst wie gewünscht?

    Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Oliver Klasen aus dem SZ-Wirtschaftsressort.

    Weitere Nachrichten: EU-Parlament ruft wegen Mercosur-Abkommen den EuGh an; BKA nimmt mutmaßliche Kremlspionin fest.

    Zum Weiterhören und -lesen:

    Lesen Sie hier die Recherche über die Entwicklung der Krankheitstage in Deutschland.

    Hören Sie hier „Auf den Punkt“ über das Mercosur-Abkommen.

    Moderation, Redaktion: Justin Patchett

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Produktion: Jakob Arnu

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über rbb24.

    So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren:

    „Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.

    Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.

  • SZ am Abend: Nachrichten vom 21. Januar 2026

    SZ am Abend: Nachrichten vom 21. Januar 2026

    Was heute wichtig war

    Trump unterstreicht Anspruch auf Grönland. „Wir wollen nur ein Stück Eis im Gegenzug zum Schutz der Welt“, sagt der US-Präsident beim Weltwirtschaftsforum in Davos und verlangt „sofortige Verhandlungen“ über den Erwerb der Insel. Gewalt wolle er nicht anwenden. In seiner Rede greift Trump Europa und die US-Notenbank scharf an. Seine eigene Wirtschaftspolitik lobt er. Zum Artikel

    EU-Parlament will Mercosur-Abkommen durch EuGH prüfen lassen. Das Freihandelsabkommen wartet noch auf die Ratifizierung durch das EU-Parlament. Dieser Prozess könnte sich nun um bis zu zwei Jahre verzögern. Zuvor könnte es die EU-Kommission am Parlament vorbei vorläufig in Kraft setzen, wie Bundeskanzler Merz es fordert. Das würde Kommissionschefin von der Leyen aber wohl massive Proteste in ganz Europa bescheren. Zum Artikel

    Drei mutmaßliche Helfer des Kreml festgenommen. Der Generalbundesanwalt wirft zwei von ihnen die Unterstützung ausländischer terroristischer Vereinigungen vor, eine dritte Person soll für Russland spioniert haben. Alle in Berlin und Brandenburg Festgenommenen sind Mitglieder von Netzwerken, die Ermittler bereits seit Längerem wegen ihrer Russlandnähe im Blick haben. Zum Artikel

    FC Bayern könnte das direkte Weiterkommen sichern. Sollten die Münchner in der Champions League daheim gegen Royale Union Saint-Gilloise gewinnen, dürfte ihnen ein Platz unter den ersten Acht der Tabelle wohl nicht mehr zu nehmen sein. Der Unterrang der Südkurve bleibt an diesem Mittwochabend nach einer Strafe der Uefa wegen Pyrotechnik leer. Zum Artikel

    Weitere wichtige Themen

  • Österreich: Kürzere Ferien für Schüler mit Deutsch-Problemen

    Österreich: Kürzere Ferien für Schüler mit Deutsch-Problemen

    Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen haben in Österreich künftig kürzere Sommerferien. Sie werden verpflichtet, eine zweiwöchige Sommerschule zu besuchen, um ihre Sprachkompetenz zu verbessern, wie das Parlament beschloss. Bei Verweigerung sind Geldstrafen möglich. Die Maßnahme ist Teil der Integrationspolitik der Koalition von konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und den liberalen Neos. Deutsch sei „der Schlüssel für den Bildungsaufstieg“ und „ein gelungenes Leben“, sagte Bildungsminister Christoph Wiederkehr. Betroffen sind etwa 48 000 Schüler bis zum Alter von 15 Jahren, die Sonderklassen oder Förderkurse besuchen, weil sie wegen Sprachdefiziten dem Unterricht nicht ausreichend folgen können.

  • Negativpreis für Kinoproduktionen Diese Filme und Schauspieler sind Favoriten für eine »Goldene

    Negativpreis für Kinoproduktionen Diese Filme und Schauspieler sind Favoriten für eine »Goldene

    Negativpreis für Kinoproduktionen

    Diese Filme und Schauspieler sind Favoriten für eine »Goldene Himbeere«

    Es ist der Preis, den niemand haben will: Einen Tag vor den Oscarnominierungen sind die Kandidaten für die »Razzies« bekannt gegeben worden. Eine ganze Riege von Oscarpreisträgern darf sich nun Hoffnungen machen.

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (3 Minuten)
    3 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    Schauen der diesjährigen »Razzies«-Verleihung sorgenvoll entgegen: Millie Bobby Brown und Roboter Cosmo in »The Electric State«

    Foto: R4820 / PictureLux / Netflix / picture alliance

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Schlechteste im ganzen Land? Einen Tag vor der Bekanntgabe der Oscarnominierungen haben die Verleiher der »Goldenen Himbeeren« die Kandidaten für ihren Negativpreis bekannt gegeben.Spitzenreiter mit je sechs Nominierungen sind das Disney-Remake »Schneewittchen« und die »Krieg der Welten« – Neuverfilmung mit Rapper Ice Cube, gefolgt von dem Psychothriller »Hurry Up Tomorrow« (mit Hauptdarsteller The Weeknd) und »Star Trek: Section 31« mit je fünf Anwartschaften. Diese vier Filme treten gemeinsam mit der Netflix-Produktion »The Electric State« unter anderem in den Topsparten »Schlechtester Film« und »Schlechteste Regie« gegeneinander an.

    Die »Razzies (kurz für Raspberry, zu Deutsch: Himbeere) wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscarverleihung ins Leben gerufen. Nach Angaben der Gruppe stimmen über 1200 Mitglieder, darunter Filmkritiker und Kinofans, aus den USA und weiteren Ländern ab.

    Auch mehrere Oscarpreisträger könnten in diesem Jahr ausgezeichnet werden, darunter Michelle Yeoh, Robert De Niro, Nicolas Cage und Jared Leto.

    De Niro nominiert für Doppelrolle als MafiabosseYeoh ist für ihre Rolle als Antiheldin in »Star Trek: Section 31« als »Schlechteste Schauspielerin« nominiert. In dieser Sparte trifft es zudem Ariana DeBose (»Love Hurts«), Milla Jovovich (»In The Lost Lands«), Natalie Portman (»Fountain Of Youth«) und Rebel Wilson (»Bride Hard«).

    In der Männerriege wurden neben Leto (»Tron: Ares«) Scott Eastwood (»Alarum«), Dave Bautista (»In The Lost Lands«), Ice Cube (»Krieg der Welten«) und The Weeknd (»Hurry Up Tomorrow«) aufgestellt.

    Hollywoodstar Robert De Niro ist einer von fünf Anwärtern in der Sparte »Schlechtestes Leinwandpaar« für seine Doppelrolle als zwei verfeindete Mafiabosse in dem Thriller »The Alto Knights«.

    Mehr zum Thema

    »Goldene Himbeere«: Eine Nominierung, die niemand wirklich haben will

    Als schlechteste Nebendarsteller sind unter anderem Nicolas Cage und Scarlet Rose Stallone aus dem Western »Gunslingers« nominiert. Auch der Vater der Schauspielerin, »Rocky«-Ikone Sylvester Stallone, ist als Nebendarsteller in dem Agenten-Thriller »Alarum« im Rennen.

    Die Verkündung der »Razzie«-Gewinner erfolgt traditionell am Vortag der Oscargala, die in diesem Jahr am 15. März stattfindet.

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Neue Moderatoren bei »Wetten, dass..?«: Frank Elstner drückt den Kaulitz-Brüdern »ganz fest

    Neue Moderatoren bei »Wetten, dass..?«: Frank Elstner drückt den Kaulitz-Brüdern »ganz fest

    Neue Moderatoren bei »Wetten, dass..?«:

    Frank Elstner drückt den Kaulitz-Brüdern »ganz fest die Daumen«

    Er hat »Wetten, dass..?« erfunden, nun freut sich Frank Elstner für die neuen Moderatoren Bill und Tom Kaulitz. Es sei Zeit für die nächste Generation – und die Zwillinge seien nur »drei Jahre jünger als ich bei meiner Premiere.«

    Alexander Kühn

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (2 Minuten)
    2 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    »Wetten, dass..?«-Erfinder Elstner: »Ich hatte die beiden dafür nicht auf dem Schirm«

    Foto: Rolf Vennenbernd / dpa / picture alliance

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.

    SPIEGEL plus

    Zu meinen Artikeln

    Der Artikel ist freigeschaltet und in Ihrem Konto jederzeit einsehbar.

    von 4 Artikeln verfügbar

    Frank Elstner freut sich darüber, dass Bill und Tom Kaulitz die von ihm erfundene ZDF-Show »Wetten, dass..?« moderieren werden. »Ich hatte die beiden dafür nicht auf dem Schirm«, sagte der 83-Jährige dem SPIEGEL. »Aber ich beglückwünsche das ZDF zu dieser Entscheidung. Es ist ein mutiges Experiment, das gelingen kann.« Vor sechs Wochen habe er von der Personalie erfahren, er habe seinen beiden Nachfolgern bereits gratuliert.

    Wie das ZDF am Mittwoch ankündigte, sollen die Kaulitz-Zwillinge am 5. Dezember eine Neuauflage der einst erfolgreichsten Show Europas moderieren. Die bislang letzte Ausgabe präsentierte der langjährige Gastgeber Thomas Gottschalk 2022. Elstner hatte die Sendung von 1981 bis 1987 moderiert.

    Moderator Elstner, 1987: »Drei Jahre jünger als ich bei meiner Premiere«

    Foto: Chris Hoffmann / dpa

    »Ich würde mir wünschen, dass die Entscheidung nicht zerredet wird und alle sagen: Das kann nichts werden«, so Elstner. »Wenn wir die Samstagabendunterhaltung am Leben erhalten wollen, müssen wir etwas Neues wagen. Es ist Zeit für die nächste Generation.« Bill und Tom Kaulitz hätten dafür das richtige Alter: »Sie sind 36, ein Jahr jünger als Thomas Gottschalk bei seiner ersten Sendung, drei Jahre jünger als ich bei meiner Premiere.«

    Die beiden würden am Erfolg ihrer Vorgänger gemessen werden, sollten diese aber nicht kopieren, so Elstner. »Ich habe der Sendung den Stil der Achtzigerjahre gegeben, Thomas Gottschalk den der Neunzigerjahre und frühen 2000er.« Nun komme »Wetten, dass..?-2026«.

    Mehr zum Thema

    »Wetten, dass..?« und die Kaulitz-Brüder: Hurra, es werden Zwillinge!

    Ein Kommentar von Vicky Bargel

    Comeback des ZDF-Klassikers: Kaulitz-Brüder kündigen an, eine »Wetten, dass..?«-Sendung zu moderieren

    An den Kaulitz-Zwillingen schätze er, dass die beiden »trotz ihrer Weltkarriere mit Tokio Hotel natürlich geblieben sind«. Sie seien in seiner ARD-Show »Verstehen Sie Spaß?« zu Gast gewesen, »ich mochte sie.« Nun sei er neugierig, was die Kaulitz-Brüder an der Sendung ändern werden. »Der alte Elstner drückt den beiden ganz fest die Daumen. Jetzt brauchen sie nur noch gute Wetten.«

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Niederlage vor Gericht Nextbike muss 6500 Leihfahrräder von Berlins Straßen holen Dem

    Niederlage vor Gericht Nextbike muss 6500 Leihfahrräder von Berlins Straßen holen Dem

    Niederlage vor Gericht

    Nextbike muss 6500 Leihfahrräder von Berlins Straßen holen

    Dem Bikesharing-Anbieter steht offenbar eine größere Sammelaktion bevor: Nextbike soll nach dem Willen eines Gerichts alle Leihfahrräder aus der Hauptstadt entfernen. Dahinter steckt ein Streit mit der Berliner Verwaltung.

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (2 Minuten)
    2 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    Nextbike-Fahrräder in Berlin (im Juli 2025)

    Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Der Leihfahrradbetreiber Nextbike darf seine Räder vorerst nicht mehr in der Hauptstadt anbieten. Das hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im Eilverfahren entschieden und damit einen Beschluss der Vorinstanz bestätigt. Der Leihradanbieter ist demnach verpflichtet, sofort sämtliche 6500 Mietfahrräder von Berliner Straßen zu entfernen.

    Dies hatte die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt im vergangenen Sommer von dem Unternehmen verlangt. Grund: Nextbike hat für den Betrieb der Leihräder keine Sondernutzungserlaubnis beantragt. Diese ist aus Sicht des Senats jedoch nötig. Das Unternehmen sieht das anders und zog vor Gericht – bislang ohne Erfolg.Aus Sicht der Gerichte nutzt das Unternehmen den öffentlichen Straßenraum für gewerbliche Zwecke und angesichts der zahlreichen Fahrzeuge auch in großem Umfang. Deshalb handelt es sich um eine straßenrechtliche Sondernutzung, für die es in Berlin einer entsprechenden Erlaubnis bedarf, wie es weiter hieß. Die Fahrräder stünden oder lägen häufig auf Gehwegen und beeinträchtigten damit andere Verkehrsteilnehmer erheblich.

    »Das Gericht hat unsere Rechtsauffassung bestätigt«, sagte die Sprecherin der Senatsverwaltung, Petra Nelken, nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa. Nextbike müsse nun eine Sondergenehmigung beantragen – oder seine Räder entfernen.

    Mehr zum Thema

    Leasinganbieter in der Krise: Jede fünfte Stelle bei JobRad in Freiburg soll wegfallen

    Erst mal ohne Nachfolge: München stellt sein städtisches Leihradangebot ein

    Probleme bei E-Bike-Hersteller Cowboy: Gebrochene Rahmen, unzufriedene Kunden, hohe Verluste

    Von manager-magazin-Redakteur Lutz Reiche

    Das Unternehmen hat das Leihradsystem in der Vergangenheit mit öffentlichen Fördermitteln im Auftrag des Senats betrieben. Zum 30. Juni 2025 war der Vertrag zwischen Nextbike und dem Land allerdings ausgelaufen. Die Senatsverwaltung hat das Angebot infolge der Haushaltskürzungen eingestellt 

    Nextbike betrieb das Fahrradvermietungsgeschäft dennoch weiter, ohne eine Sondernutzungserlaubnis zu beantragen. Der Berliner Senat forderte Nextbike daraufhin im Juli auf, den Fahrradverleih in Berlin zu unterlassen und die Fahrräder »unverzüglich zu entfernen«.

    sol/dpa/AFP

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Medienbericht Tesla hat in Grünheide offenbar mehr als 1700 Arbeitsplätze abgebaut Dass

    Medienbericht Tesla hat in Grünheide offenbar mehr als 1700 Arbeitsplätze abgebaut Dass

    Medienbericht

    Tesla hat in Grünheide offenbar mehr als 1700 Arbeitsplätze abgebaut

    Dass es Stellenstreichungen bei Tesla geben soll, war klar. Doch statt der angekündigten 400 Jobs sollen in der Grünheider Gigafabrik gut viermal so viele Arbeitsplätze abgebaut worden sein und das wohl klammheimlich.

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (3 Minuten)
    3 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    Blick auf die Gigafabrik in Grünheide

    Foto: Patrick Pleul / dpa

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    In Teslas  

    Gigafabrik im brandenburgischen Grünheide hat es offenbar einen größeren Stellenabbau gegeben: Wie das »Handelsblatt« berichtet, wurden innerhalb von rund zwei Jahren gut 1700 Jobs gestrichen. Und das offenbar klammheimlich, ohne transparente Kommunikation und entgegen anderslautenden Zusagen.

    Dem Bericht zufolge arbeiten derzeit in dem Grünheider Werk 10.703 Menschen. Vor zwei Jahren waren es demnach 12.415. Das Blatt beruft sich auf Zahlen des Wahlvorstands im Tesla-Betriebsrat. Dessen Vorsitzender, René Seyfert, soll jüngst in einer Einladung zu den Betriebsratswahlen Anfang März geschrieben haben: »In unserem Betrieb sind 1683 Frauen, 9006 Männer und 14 nicht-binäre Personen beschäftigt.«

    Laut der Einladung zu den Betriebsratswahlen 2024 arbeiteten damals 1788 Frauen, 10.616 Männer und elf nicht-binäre Personen in Grünheide.So reagiert Tesla auf den BerichtDer Autobauer wies die Vorwürfe eines groß angelegten Job-Kahlschlags zurück: »Im Vergleich zum Jahr 2024 hat es keinen nennenswerten Stellenabbau bei der Stammbelegschaft gegeben. Ein solcher ist auch nicht geplant«, teilte eine Sprecherin mit. »Die Arbeitsplatzsicherheit in der Gigafactory ist auch weiterhin gegeben.« Schwankungen der gesamten Belegschaft, zu der auch Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter zählten, seien in dieser Größe »vollkommen normal.«

    Als Erklärung nannte die Sprecherin den »schnellen Hochlauf der Fabrik«, in dessen Folge der Bedarf an einer flexiblen Zahl von Leiharbeitern abgenommen habe. Als Gründe führte sie die Optimierung von Arbeitsprozessen, Automatisierung in der Produktion und einen dauerhaften deutlichen Rückgang im Krankenstand an. Stets werden aber neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht.Stellenabbau in Grünheide geplant – aber nicht in dieser DimensionDass in Grünheide Jobs abgebaut werden, ist per se keine Überraschung, wohl aber die mutmaßlichen Dimensionen. Tesla-Chef Elon Musk hatte im April 2024 angekündigt, es werde weltweit Stellenstreichungen geben. Von »mindestens 14.000 

    « Jobs war die Rede, etwa 400 davon sollten in Grünheide wegfallen.

    Mehr zum Thema

    US-Automobilkonzern: Tesla will nun auch Batteriezellen in Deutschland fertigen

    Aufgeweichtes Verbrennerverbot: Das E-Auto wird sich trotzdem durchsetzen – so kann Deutschland davon profitieren

    Eine Analyse von Alexander Demling

    Nahe Teslas Gigafactory: Woidke bestätigt Gespräche über chinesische Elektroauto-Fabrik in Brandenburg

    Tesla sei in den vergangenen Jahren zu schnell gewachsen, habe viele Funktionen doppelt besetzt und werde nun weltweit mehr als zehn Prozent der Stellen abbauen, schrieb Musk damals seiner Belegschaft: »Es gibt nichts, was ich mehr hasse, aber es muss sein.«Hintergrund der Maßnahme waren Absatzprobleme, mit denen Tesla zuletzt stark zu kämpfen hatte.Das Werk im brandenburgischen Grünheide war einst die Hoffnung der ganzen Region. Heute bröseln die Absatzzahlen der Elektroautos, die hier produziert werden. Die Zukunft der Gigafactory ist daher fraglich wie nie zuvor. Hier lesen Sie mehr dazu. 

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Aussage in London Prinz Harry greift die Boulevardpresse vor Gericht scharf an

    Aussage in London Prinz Harry greift die Boulevardpresse vor Gericht scharf an

    Aussage in London

    Prinz Harry greift die Boulevardpresse vor Gericht scharf an

    In London hat Prinz Harry im Prozess gegen den Verlag Associated Newspapers Limited ausgesagt. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen die britische »yellow press« im Ganzen und rügt illegale Recherchemethoden.

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (2 Minuten)
    2 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    Prinz Harry in London am 21. Januar 2026

    Foto: Andy Rain / EPA

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Der britische Prinz Harry hat Boulevardmedien vorgeworfen, das Leben seiner Frau Meghan »zur Qual« gemacht zu haben. Das Vorgehen der von ihm verklagten Zeitungen sei »schrecklich« gewesen, sagte der 41-Jährige vor dem High Court in London. Der jüngere Sohn von König Charles III. zeigte sich bei seiner Aussage vor dem High Court sehr bewegt und war offensichtlich den Tränen nahe.

    Der Prozess richtet sich gegen Associated Newspapers Limited, Herausgeber der britischen Boulevardblätter »Daily Mail« und »Mail on Sunday«. Dem Verlag wird illegale Informationsbeschaffung vorgeworfen. Zu den Klägern gehören neben Prinz Harry auch Popstar Elton John und dessen Ehemann David Furnish sowie die Schauspielerinnen Elizabeth Hurley und Sadie Frost.In einer Erklärung vor seiner Aussage betonte der Prinz, dass es ihm mit seiner Klage um »Wahrheit und Gerechtigkeit« gehe – und er nicht nur für sich selbst streite. »Diese Klage hat natürlich auch eine persönliche Komponente, motiviert durch Wahrheit und Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit, aber es geht nicht nur um mich«, erklärte er. »Es gibt auch eine soziale Komponente, die all die Tausenden von Menschen betrifft, deren Leben aufgrund von Gier zerstört wurde.«

    Mehr zum Thema

    Britische Boulevardpresse: Prinz Harry gegen die »Daily Mail« – darum geht es bei dem Prozess

    Von Charlotte Lüder

    Bericht über Diddy: Prinz Harry wirft britischer Boulevardzeitung Racheaktion vor

    Prinz Harry und die anderen Kläger werfen dem Verlag ANL unter anderem vor, Privatdetektive angeheuert zu haben, um Autos und Wohnungen zu verwanzen, sowie illegal private Telefongespräche abzuhören. Zudem hätten die Detektive falsche Identitäten angegeben, um an medizinische Unterlagen zu gelangen. Associated Newspapers Limited weist die Vorwürfe zurück.Worum es in dem Prozess geht und warum der Fall ungute Erinnerungen weckt, lesen Sie hier.

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite