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    Australian Open Angeschlagener Hanfmann liefert Alcaraz einen Kampf über knapp drei Stunden

    Australian Open

    Angeschlagener Hanfmann liefert Alcaraz einen Kampf über knapp drei Stunden – vergeblich

    Davis-Cup-Spieler Yannick Hanfmann wehrt sich bei den Australian Open gegen Carlos Alcaraz lange prächtig, bevor ihn eine Verletzung hemmt. Emma Raducanu ist bereits ausgeschieden.

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    Yannick Hanfmann wird behandelt

    Foto: James Ross / EPA

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    Trotz einer starken Leistung hat Yannick Hanfmann bei den Australian Open eine Überraschung gegen den Weltranglistenersten Carlos Alcaraz klar verpasst. Der 34 Jahre alte Karlsruher verlangte dem Spanier in seinem Zweitrunden-Match vor allem im ersten Satz alles ab, musste sich am Ende in Melbourne aber doch 6:7 (4:7), 3:6, 2:6 geschlagen geben.

    Langer erster SatzHanfmann zeigte in der Rod Laver Arena von Beginn an keinen Respekt vor Alcaraz. Der Davis-Cup-Profi spielte mutig und druckvoll und brachte den French-Open- und US-Open-Champion des vergangenen Jahres damit immer wieder in Bedrängnis. Hanfmann gelang ein frühes Break zum 3:1, Alcaraz schaute etwas überrascht zu seinem neuen Trainerteam.

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    Handshake nach dem Match

    Foto: Dita Alangkara / AP

    Zwar nahm der Spanier Hanfmann gleich darauf ebenfalls das Service ab, Hanfmann ließ sich davon aber nicht beirren und brachte den großen Favoriten in arge Bedrängnis. Beim Stand von 5:4 war er nur zwei Punkte vom Satzgewinn entfernt, erst im Tiebreak holte sich Alcaraz den ersten Durchgang – nach 78 Minuten.

    Hanfmann angeschlagenZwar stemmte sich Hanfmann auch danach gegen die erwartbare Niederlage, Alcaraz hatte das Geschehen nun aber im Griff. Die Nummer eins der Welt schaffte ein frühes Break zum 3:1, nach 2:01 Stunden holte er sich auch den zweiten Satz.Hanfmann ließ sich danach in der Bauchgegend behandeln, spielte aber weiter. In Gefahr bringen konnte er Alcaraz aber nicht mehr. Der Spanier, dem der Triumph bei den Australian Open als einziger Grand-Slam-Titel noch fehlt, spielte sein Programm nun routiniert runter und verwandelte nach 2:44 Stunden seinen dritten Matchball.

    Kein Duell zwischen Sabalenka und RaducanuAryna Sabalenka präsentiert sich auf der Jagd nach ihrem dritten Titel in Melbourne weiter in Topform. Die Weltranglistenerste machte auch mit der Chinesin Zhuoxuan Bai kurzen Prozess.Für das 6:3, 6:1 gegen ihre überforderte chinesische Gegnerin benötigte Sabalenka nur 72 Minuten. Anfangs hatte sich gar ein noch schnellerer Durchmarsch angebahnt, bereits nach acht Minuten im ersten Satz stand es 3:0. »Schritt für Schritt«, sagte Sabalenka im Anschluss: »Ich bin überglücklich über meinen Sieg, aber es gibt immer noch ein wenig Raum für Verbesserungen.«

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    Aryna Sabalenka stürmt in Runde drei

    Foto: James Ross / AAP / dpa

    Sabalenka, die im vergangenen Jahr das Finale gegen die US-Amerikanerin Madison Keys verlor, peilt Down Under ihren fünften Grand-Slam-Erfolg an.

    Zu dem erwarteten Drittrundenmatch Sabalenkas gegen die einstige US-Open-Siegerin Emma Raducanu kommt es am Freitag aber nicht, da die Britin überraschend ausschied.

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    Deutsche Tennisspielerin bei den Australian Open: Siegemund liegt 0:6, 2:5 zurück, wehrt zwei Matchbälle ab – und gewinnt doch noch

    Raducanu verlor gegen die seit diesem Jahr für Österreich antretende Anastassija Potapowa 6:7 (3:7), 2:6. Seit ihrem Überraschungstitel in New York 2021 läuft es für die Britin bei den Grand Slams nicht mehr rund. Besser machte es French-Open-Siegerin Coco Gauff, die mit Olga Danilovic aus Serbien beim 6:2, 6:2 kaum Probleme hatte. Gauff strebt Major-Titel Nummer drei an.

    mfu/sid/dpa

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  • Israels Premier Netanyahu nimmt Trumps Einladung zum »Friedensrat« an Es klingt wie

    Israels Premier Netanyahu nimmt Trumps Einladung zum »Friedensrat« an Es klingt wie

    Israels Premier

    Netanyahu nimmt Trumps Einladung zum »Friedensrat« an

    Es klingt wie der Plan für eine Gegen-Uno: Donald Trump will einen »Friedensrat« etablieren, bestimmen soll vor allem er selbst. Mehrere Eingeladene reagieren skeptisch, Israels Premier Netanyahu hat dagegen zugesagt.

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    Israels Ministerpräsident Netanyahu

    Foto: Alex Brandon / AP / dpa

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    Donald Trump hat ihn eingeladen, Benjamin Netanyahu hat die Einladung angenommen. Israels Ministerpräsident will am sogenannten »Friedensrat« des US-Präsidenten teilnehmen. Das gab sein Büro auf der Onlineplattform X bekannt.Der »Friedensrat« ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für das vom Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas weitgehend zerstörte Küstengebiet. Diese sieht ein dauerhaftes Kriegsende und die Entwaffnung der Terrororganisation vor, was diese ablehnt. Es gibt aber Hinweise, dass die US-Regierung das Mandat des Rats stark erweitern möchte und sich der »Friedensrat« um Krisen und Konflikte weltweit kümmern soll.

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    לשכת ראש הממשלה:ראש הממשלה בנימין נתניהו הודיע כי הוא נעתר להזמנת נשיא ארה״ב דונלד טראמפ, ויצטרף כחבר במועצת השלום העליונה שתורכב ממנהיגי מדינות העולם.— ראש ממשלת ישראל (@IsraeliPM_heb) January 21, 2026

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    Auch andere Staaten haben bereits Einladungen für den »Friedensrat« erhalten. Darunter sind etwa Russland und China. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lehnte die Teilnahme ab. Die Bundesregierung prüft derzeit den Umgang mit dem Gremium.

    Israel hatte sich erst kürzlich wegen der Besetzung eines wichtigen internationalen Aufsichtsgremiums für den Gazastreifen durch das Weiße Haus verärgert gezeigt. Die Ankündigung bezüglich der Zusammensetzung des sogenannten »Gaza Executive Board«, der dem »Friedensrat» unterstellt ist, sei »nicht mit Israel abgestimmt und widerspricht dessen Politik«, hieß es in einer Stellungnahme von Netanyahus Büros.

    Kritik am »Friedensrat«Der israelische Regierungschef stößt sich offensichtlich daran, dass dem Gremium der türkische Außenminister Hakan Fidan und der ranghohe katarische Diplomat Ali Thawadi angehören. Die Türkei und Katar hatten Israels Krieg im Gazastreifen gegen die islamistische Palästinenserorganisation Hamas scharf kritisiert. Katar und die Türkei spielen in der Region unter anderem eine zentrale Rolle als Unterstützer islamistischer Bewegungen wie der Muslimbruderschaft und der Hamas.

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    Nahostkonflikt: Trump präsentiert »Friedensrat« für Gaza – Israel fliegt erneut Angriffe auf Hisbollah

    Ungeachtet zurückhaltender Rückmeldungen europäischer Verbündeter plant US-Präsident Trump für diesen Donnerstag eine Ankündigung zu seinem »Friedensrat». Medienberichten zufolge will er dann die sogenannte »Charta des Friedensrates« unterzeichnen. Das Format dürfte am Rande des derzeitigen Weltwirtschaftsforums in Davos stattfinden. Dort wird Trump heute zu einer Rede vor internationalem Publikum erwartet.

    Kritiker sprechen daher davon, dass es Trump darum gehen könnte, eine Konkurrenz zu den Vereinten Nationen zu schaffen, die er immer wieder als dysfunktional kritisiert.Mehr zur Ein-Jahres-Bilanz von Donald Trump nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus lesen Sie hier 

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  • Leverkusen-Leihgabe Alejo Sarco (20) soll der Gladbach-Offensive um Haris Tabakovic (31), Franck

    Leverkusen-Leihgabe Alejo Sarco (20) soll der Gladbach-Offensive um Haris Tabakovic (31), Franck

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    Leverkusen-Leihgabe Alejo Sarco (20) soll der Gladbach-Offensive um Haris Tabakovic (31), Franck Honorat (29) und Shuto Machino (26) bis Sommer richtig Dampf machen. Nach Federico Insua (46, 32 Bundesligaspiele von 2006 bis 2007) ist Sarco erst der zweite Argentinier, der das Fohlen-Trikot in der Bundesliga tragen wird. BILD erklärt, wie der neue Argentinien-Flitzer tickt.

    [–>Ehrgeiz pur

    Leverkusen-Coach Kasper Hjulmand (53) verriet bereits, wie akribisch der Stürmer an seiner Karriere arbeitet: „Ich selbst war oft früh am Trainingsgelände – Alejo war meist schon da und hat trainiert. Und er war der Letzte, der noch auf dem Platz war.“

    Frecher Kerl

    Im Mai 2024 im Finale des argentinischen Ligapokals gegen Estudiantes de La Plata sorgte Sarco mit Vélez Sarsfield für Schlagzeilen: Der gerade 18-Jährige wurde in der 62. Minute eingewechselt und erzielte keine 60 Sekunden später den 1:1-Ausgleich. Der Youngster bewies zudem großen Mut, indem er im anschließenden Elfmeterschießen frech einen Strafstoß verwandelte – Velez verlor trotzdem mit 3:4.

    Blitz-Knipser

    Bei der U20-WM im Herbst 2025 traf der Angreifer für Argentinien gleich viermal. Das Besondere: Drei seiner Tore erzielte er in Blitz-Manier: Beim 3:1 gegen Kuba traf er nach drei Minuten, beim 4:1 gegen Australien ebenfalls in der 3. Minute und beim 4:0 gegen Nigeria sogar nach zwei Minuten. Sarco könnte also dafür sorgen, dass Borussia endlich öfter zu Beginn einer Partie jubeln darf. Momentan sind die Fohlen das schlechteste Bundesliga-Team der ersten halben Stunde in der Liga.

    Raul-Vergleich

    Der Linksfuß glänzt mit außergewöhnlichem Dribbling und Torinstinkt. Er ist exzellent darin, den Ball mit dem Rücken zum Tor anzunehmen und seinen Gegenspieler mit einer Drehung auszuspielen – was die Journalisten in seinem Heimatland Argentinien schon einmal zu einem Vergleich mit dem ehemaligen Real-Madrid- und Schalke-Stürmer Raúl (48) veranlasst hatte.

  • Ur-Eisbär Sven Felski (51) weiß, wie man Meisterschaften gewinnt. Als torgefährlicher und

    Ur-Eisbär Sven Felski (51) weiß, wie man Meisterschaften gewinnt. Als torgefährlicher und

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    Ur-Eisbär Sven Felski (51) weiß, wie man Meisterschaften gewinnt. Als torgefährlicher und unglaublich schneller Stürmer holte er mit seinem Klub sechsmal den Deutschen Meistertitel. Der „Bürgermeister“ bestritt 1000 Spiele in Deutschlands höchster Liga und war Nationalspieler.

    Der heutige Funktionär, Felski ist Nachwuchs-Boss bei den Eisbären, macht sich natürlich so seine Gedanken über die aktuellen Eisbären-Stars. Nur Platz sieben in der DEL. Kann das der Anspruch eines elfmaligen Champions sein? Wurden nicht die richtigen Leute verpflichtet und hat man Top-Spieler weggeschickt?

    [–>Felski redet Klartext: „Erstens werden Meisterschaften nicht jetzt, sondern im April entschieden. Und auch Spitzenreiter Köln wird nicht immer gewinnen, wie zum jetzigen Zeitpunkt. Ich erinnere an unsere Saison, als wir 2009/2010 mit 123 Punkten und 25 Zählern Vorsprung auf den Zweiten Frankfurt unangefochten Hauptrundensieger wurden und dann in der ersten Play-off-Runde am Achten Augsburg scheiterten. Ganz sicher: Die Eisbären werden noch einen Zahn zulegen und als Sechster in die Play-offs marschieren. Dann möchte keine Mannschaft gern gegen Berlin antreten.“

    Kommt das Meister-Gen?

    Woher nimmt Felski den Optimismus? Der MagentaSport-Experte: „Irgendwann kommt das Meister-Gen bei den Eisbären wieder raus und wir sehen Eisbären-Eishockey.“

    Man darf gespannt sein. Freitag muss erst mal ein Sieg für den Kampf um Platz sechs gegen den Zweiten Ingolstadt (19.30 Uhr, Uber Arena, MagentaSport live) her.

    Unter freiem Himmel : DEL-Spiel des Jahres vor 32.000 Zuschauern

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  • Mainz (Rheinland-Pfalz) – TV-Deutschland ist überrascht von der Ankündigung, dass die Kaulitz-Zwillinge Bill

    Mainz (Rheinland-Pfalz) – TV-Deutschland ist überrascht von der Ankündigung, dass die Kaulitz-Zwillinge Bill

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    Mainz (Rheinland-Pfalz) – TV-Deutschland ist überrascht von der Ankündigung, dass die Kaulitz-Zwillinge Bill und Tom (36) mit dem ZDF gemeinsame Sachen machen. Und laut Informationen von „dwdl“ das einstige Flaggschiff „Wetten, dass ..?“ wieder flottbekommen wollen.

    Am 5. Dezember soll laut „dwdl“ das Duo die TV-Segel setzen. Gute Idee, oder totaler Käse? Wetten, dass es für Diskussionen sorgt? Bei BILD laufen die schon.

    ++ „JA, das wird was“, sagt Tobias Render ++

    BILD-Reporter Tobias Render freut sich schon auf das, was die Kaulitzes planen

    BILD-Reporter Tobias Render freut sich schon auf das, was die Kaulitz-Brüder planen

    Jawoll, endlich traut sich das ZDF mal was! Die Kaulitz-Brüder moderieren „Wetten, dass ..?“, Deutschlands einst wichtigstes Unterhaltungsformat – das ist ordentlich Glitzerlack für einen alten Dampfer, der eigentlich schon gesunken war.

    „Wetten, dass ..?“ war nie nur eine Samstagabendshow. Es war Popkultur. Und Popkultur lebt davon, dass sie sich verändert. Sonst stirbt sie würdelos in der Wiederholungsschleife.

    [–>Thomas Gottschalk (75) war damals gut, eine Ikone der linearen TV-Unterhaltung, und das nimmt ihm auch niemand mehr. Aber: Er war auch ein Produkt seiner Zeit. Wer heute versucht, diese Figur zu kopieren, wirkt wie ein Onkel, der beim Familienfest zu laut sagt: „Man wird ja wohl noch sagen dürfen.“

    Die Kaulitz-Brüder dagegen sind genau das, was „Wetten, dass ..?“ jetzt braucht: respektlos genug für die Show, respektvoll genug für die Gegenwart. Sie sind selbstironisch, medienkompetent und über Ländergrenzen hinweg bekannt. Vor allem: nicht verzweifelt bemüht, gefallen zu wollen.

    BILD-Reporter Tobias Render mit Tom (l.) und Bill Kaulitz bei den „About You Awards“ 2018 in München

    BILD-Reporter Tobias Render mit Tom (l.) und Bill Kaulitz bei den „About You Awards“ 2018 in München

    Bill und Tom haben internationale Strahlkraft

    Die Kaulitz-Zwillinge bringen etwas mit, das dem Format zuletzt fehlte: internationale Strahlkraft und Relevanz jenseits der deutschen Fernsehblase. Sie haben Millionen Fans in Europa, riesigen Erfolg mit ihrem Podcast, ihre Netflix-Show ist ein Streaming-Hit – Tom und Bill erreichen Zielgruppen, bei denen „Wetten, dass ..?“ zuletzt nur noch als Meme existierte, oder als Kindheitserinnerung.

    Tom (damals 16, l.) und Bill (damals 16) waren selbst mehrfach zu Gast bei „Wetten, dass ..?“. Am 1. April 2006 begrüßte sie Thomas Gottschalk (damals 55, heute 75) zum 25-jährigen Sendungsjubiläum

    Tom (damals 16, l.) und Bill (damals 16) waren selbst mehrfach zu Gast bei „Wetten, dass ..?“. Am 1. April 2006 begrüßte sie Thomas Gottschalk (damals 55, heute 75) zum 25-jährigen Sendungsjubiläum

    Früher sprach man montags über „Wetten, dass ..?“. Mit den Kaulitz-Brüdern käme das Gespräch zurück – nicht nur im Feuilleton, sondern auch bei TikTok und am Küchentisch.

    Sie sind die letzte Chance

    Natürlich würden Bill und Tom polarisieren. Aber seien wir ehrlich: Ein „Wetten, dass ..?“, das niemanden aufregt, braucht auch niemand mehr. Deshalb: Wenn schon Revival, dann bitte nicht als Museumsausstellung, sondern als Experiment. Schlimmer als ein weiteres nostalgisches „Früher war alles besser“-Abendprogramm kann es kaum werden. Daher wünsche ich mir vom ZDF, dass sie die Show nicht nur von außen glitzernd anpinseln, sondern auch innen ordentlich renovieren, tragende Grundpfeiler dürfen gern stehenbleiben.

    Bill und Tom Kaulitz sind kein Bruch mit der Tradition – sie sind vielleicht die letzte echte Chance, dass diese Show wieder Bedeutung hat.

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    ++ „NEIN, das wird nix“, sagt Sven Kuschel ++

    BILD-Reporter Sven Kuschel glaubt nicht, dass die Kaulitzes das Show-Flaggschiff moderieren sollten

    BILD-Reporter Sven Kuschel glaubt nicht, dass die Kaulitz-Brüder das Show-Flaggschiff moderieren sollten

    Wetten, dass .. das schiefgeht? Das einstige ZDF-Flaggschiff kapern? Da schlagen die Wellen der Emotionen aber gleich ’mal hoch. Bill und Tom sollen künftig „Wetten, dass ..?“ moderieren. ZDF, ernsthaft? Deutschlands größte Samstagabend-Legende wird zum Podcast-Spin-off mit Nebelmaschine, Schampus und Maniküre.

    Die Show war Lagerfeuer, nicht Laufsteg

    „Wetten, dass ..?“ war nie superhip. Nie obercool. Nie zu biestig-ironisch. Und genau deshalb war die Show jahrzehntelang ein Erfolg. Sie war Lagerfeuer, nicht Laufsteg. Volksfernsehen, kein VIP-Backstage. Oma, Enkel, Couch, Chips, Kakao. Punkt.

    BILD-Showchefin zu Kaulitz-Hammer: „Wetten, dass DAS nicht klappt?“

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    Und jetzt soll sich das Tokio Hotel hier auf der Couch einquartieren? Zwei Männer, deren größter Unterhaltungsbeitrag darin besteht, über ihren Jetlag zu klagen, während sie in Hollywood-Villen sitzen und über deutsche Provinz schmunzeln. Sympathisch? Vielleicht. Kult? Für eine sehr spezielle Zielgruppe. Aber Samstagabend im ZDF? Für alle?

    „Wetten, dass ..?“ braucht Klasse, spontanen Witz, Eleganz und Autorität. Einen Gastgeber, der eine Weltmeisterin, einen Hollywoodstar und einen Feuerwehrmann, der mit dem Löschfahrzeug eine Bierdeckel-Pyramide baut, mit derselben Wärme behandelt.

    [–>Erfinder Frank Elstner (83) konnte das. Thomas Gottschalk (75) konnte das noch viel besser und hat sich für sein Publikum in hingebungsvoller Selbstaufgabe auch zum Affen gemacht, wenn dabei der Millionenlacher auf dem heimischen Sofa garantiert war. Markus Lanz (56) und Wolfgang Lippert (73) haben das – nun ja – zumindest versucht. Die Kaulitz-Brüder? Sie leben von Ironie, Distanz und Selbstinszenierung. Genau das Gegenteil dessen, was diese Show braucht.

    [–>Was kommt als Nächstes? Selfie-Rekordversuche auf der Wett-Couch? Ironische Kommentare über die Stadt Halle? Ein Running Gag über deutsche Bratwurst? „Wetten, dass ..?“ lebte vom Respekt vor dem Absurden – nicht vom Augenzwinkern darüber.

    Die Kaulitz-Brüder sind kein Problem, aber die falsche Lösung

    Das ZDF will jünger werden. Verständlich. Aber Verjüngung durch Verfremdung ist keine Strategie, sondern Risiko. Man macht aus einem Klassiker kein TikTok-Format, nur weil die Einschaltquote graue Haare bekommen hat. Die Kaulitz-Brüder sind kein Problem. Sie sind nur die falsche Lösung. Für die richtige Frage. Soll das Flaggschiff weitersegeln?

    Show-Titan Thomas Gottschalk (75, r.) 2019 mit dem langjährigen BILD-„Wetten, dass..?“-Reporter Sven Kuschel

    Show-Titan Thomas Gottschalk (75, r.) 2019 mit dem langjährigen BILD-„Wetten, dass ..?“-Reporter Sven Kuschel

    Bis 2032 sind die Rechte an „Wetten, dass ..?“ gesichert. Eine Legende versenken? Ja, das fällt schwer. Der große Name und die Verpackung glänzen noch. Aber es kommt bei einem Geschenk auf den Inhalt an. Gottschalk war über Jahre für viele – natürlich nie für alle – ein Premium-Geschenk ans Publikum. Das ZDF braucht keine glitzernde Schleife aus Los Angeles für den Image-Transfer, sondern Bodenhaftung zwischen Flensburg und Garmisch.

    Vielleicht, liebes ZDF, muss man dann auch echten Abschied von der Fernsehvergangenheit nehmen und sich etwas ganz Neues für den 20.15-Uhr-Samstag einfallen lassen. Ohnehin dürfte der Sender mit den Twins auf keine Dauerlösung setzen. Wahrscheinlicher: abwechselnde Moderatoren. Wollen wir wetten?

    Sonst heißt es bald nicht mehr „Top, die Wette gilt“, sondern: Wette (auf die Fernsehzukunft) verloren. Da würde auch Toms Ehefrau Heidi Klum (52) als familiäres Mitbringsel und mögliche Assistentin nichts dran ändern.

  • Herzlake (Niedersachsen) – Plötzlich zog er auf die Gegenspur: Auf der B

    Herzlake (Niedersachsen) – Plötzlich zog er auf die Gegenspur: Auf der B

    Herzlake (Niedersachsen) – Plötzlich zog er auf die Gegenspur: Auf der B 213 verursachte der Fahrer (47) eines VW-Transporters einen schweren Unfall. Er starb, mehrere Personen wurden verletzt.

    Der Unfall geschah gegen 22.20 Uhr auf der Bundesstraße im Emsland. Der VW-Fahrer fuhr Richtung Haselünne (Niedersachsen), hinter ihm ein Mann (72) in einem Volvo XC60. Ihnen kamen ein Volvo-Lkw und ein Golf entgegen. Kurz bevor die entgegenkommenden Fahrzeuge aneinander vorbeifuhren, zog der Transporterfahrer nach links.

    Volvo und VW Bus überschlagen sich

    Der VW-Bus fuhr frontal in den entgegenkommenden Lkw. Er überschlug sich, blieb auf dem Dach liegen. Der hinter ihm fahrende 72-Jährige konnte nicht mehr bremsen oder ausweichen, rammte das Wrack. Auch sein SUV überschlug sich durch die Wucht des Aufpralls und wurde auf die Gegenspur der Bundesstraße geschleudert.

    [–>Der Laster landete in der Leitplanke, dann rauschte auch der Golf in die Unfallstelle. Dessen Fahrerin erlitt einen Schock, der Fernfahrer (45) und der 72-Jährige kamen mit leichten Verletzungen davon. Doch der 47-jährige Fahrer des VW-Transporters starb noch auf der B 213.

    Die B 213 war während der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis etwa 5.30 Uhr am Mittwochmorgen voll gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

  • Schwere russische Angriffe Mehr als eine Million Verbraucher in Kyjiw laut Selenskyj

    Schwere russische Angriffe Mehr als eine Million Verbraucher in Kyjiw laut Selenskyj

    Schwere russische Angriffe

    Mehr als eine Million Verbraucher in Kyjiw laut Selenskyj ohne Strom

    Russische Attacke haben die Infrastruktur der ukrainischen Hauptstadt schwer getroffen. Laut Wolodymyr Selenskyj sind viele Kyjiwer von der Stromversorgung abgeschnitten. Der Präsident kritisierte erneut die eigene Flugabwehr.

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    Schutzsuche vor der Kälte in einer Kyjiwer U-Bahn-Station

    Foto: Danylo Antoniuk / AP / dpa

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    In Kyjiw sind offenbar mehr als eine Million Verbraucher ohne Strom. Auch seien mehr als 4000 Hochhäuser in der Dreimillionenstadt ohne Heizung, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Das sei eine Folge der schweren russischen Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt.

    Er forderte den Energieversorger Ukrenerho, die Regierung, regionale Behörden und Stadtverwaltungen – dabei explizit die der Hauptstadt – auf, jede Stunde an der Energieversorgung zu arbeiten.Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert seit knapp vier Jahren an. Moskaus Streitkräfte attackieren immer wieder gezielt die Energie- und Wärmeversorgung des Landes. Viele Menschen sind ohne Heizung oder ohne Strom. Zuletzt kämpfte insbesondere die Kyjiwer Bevölkerung gegen die Kälte 

    Neuorganisation der DrohnenabwehrIn seiner Videoansprache kritisierte Selenskyj erneut die Flugabwehr. Die Arbeit der Luftstreitkräfte gegen die Kampfdrohnen der ursprünglich iranischen Bauart Schahed sei unbefriedigend, sagte er. Die Arbeit der Luftstreitkräfte müsse umorganisiert werden. Darüber sei mit Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow gesprochen worden, führte er aus und kündigte Konsequenzen an.

    Bereits am Dienstag hatte Selenskyj die Neuorganisation der Flugabwehr angekündigt und den erfolgreichen Kommandeur einer Drohneneinheit, Pawlo Jelisarow, zum Vizekommandeur der Luftwaffe gemacht.

    Kyjiw ohne Strom und Wärme: »Man zieht sich warm an und zieht durch«

    Viele Menschen fliehen aus Kyjiw. Rund jeder sechste Bewohner folgte dem Aufruf von Bürgermeister Vitali Klitschko zur vorübergehenden Evakuierung: 600.000 der 3,6 Millionen Einwohner hätten die Stadt seit dem 9. Januar verlassen, sagte Klitschko der Nachrichtenagentur AFP. »Nicht jeder hat die Möglichkeit, die Stadt zu verlassen, aber momentan schrumpft die Bevölkerung«, sagte Klitschko.

    Indes gingen auch die Kämpfe im Osten der Ukraine weiter: Ein 48-jähriger Mann, eine 43-jährige Frau und ihr 57 Jahre alter Nachbar wurden nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow bei einem russischen Angriff auf Saporischschja im Südosten der Ukraine getötet. Außerdem seien infolge der Attacke 1500 Menschen ohne Strom.

    Auch russische Behörden meldeten Opfer. In der Region Belgorod kam laut Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow ein Mitarbeiter des Sicherheitschefs im Kreis Graiworon bei einem Drohnenangriff ums Leben. Von zwei weiteren Toten infolge eines Drohnenangriffs schrieb der Gouverneur des Gebiets Brjansk, Alexander Bogomas, bei Telegram.

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    Russlands Angriff auf die Ukraine: Die Kyjiwer im Kältekrieg

    Von Christian Esch, Kyjiw

    Die Ukraine greift als Teil ihres Verteidigungskriegs auch Ziele in Russland an. Die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Schäden sind deutlich niedriger als die verheerenden Folgen auf ukrainischem Gebiet.Wie die Menschen in der ukrainischen Hauptstadt gegen die eisige Kälte kämpfen, erfahren Sie hier .

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  • Flensburger Förde Finnwal in der Ostsee gesichtet Ungewöhnlicher Besuch: Vor Flensburg zieht

    Flensburger Förde Finnwal in der Ostsee gesichtet Ungewöhnlicher Besuch: Vor Flensburg zieht

    Flensburger Förde

    Finnwal in der Ostsee gesichtet

    Ungewöhnlicher Besuch: Vor Flensburg zieht ein Finnwal seine Kreise. Er ist etwa acht Meter lang – und offenbar auf der Suche nach Nahrung in der Förde gelandet.

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    Finnwal in der Flensburger Förde: Den Heringen gefolgt

    Foto: Ulrich Perrey / dpa

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    In der Flensburger Förde ist derzeit ein seltenes Schauspiel zu beobachten: Ein Finnwal ist zwischen dem Flensburger Hafen und dem dänischen Kollund unterwegs. Eigentlich sind große Wale in der Ostsee nicht beheimatet. Der Deutschen Stiftung Meeresschutz zufolge leben nur die etwa 1,90 Meter langen Schweinswale hier.

    Doch jetzt können Interessierte den etwa acht Meter langen Finnwal beobachten. Eine erste Sichtung wurde dem Deutschen Meeresmuseum am 7. Januar gemeldet.Es handele sich eindeutig um einen Vertreter dieser Art, sagte Judith Denkinger vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund der Nachrichtenagentur dpa. Auf Fotos des Tieres sei eine Kerbe an der Rückenfinne zu erkennen, über die der Wal gut zu identifizieren sei.

    Mutmaßlich ein JungtierDie ehemalige Leiterin der Nabu-Landesstelle Ostseeschutz, Dagmar Struß, geht davon aus, dass es sich um einen jungen Finnwal handelt. Vertreter dieser Art können bis zu 25 Meter lang werden und sind die zweitgrößten Tiere der Erde – nur der Blauwal ist größer.

    Finnwale sind nach Angaben der Walschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) meist allein oder zu zweit unterwegs. Sie gehören zu den Bartenwalen und ernähren sich von Krill, kleinen Fischen und Krustentieren.

    Wie gelangte der Meeressäuger in die Ostsee?Der Flensburger Finnwal ist vermutlich bei der Nahrungssuche in die Beltsee geschwommen. Die Wale ziehen in der Regel von den arktischen Gewässern, wo sie sich im Sommer aufhalten, in wärmere Gewässer, um sich fortzupflanzen, sagt Judith Denkinger. »Aber wenn es ein junges Tier ist, dann pflanzt es sich noch nicht fort, sondern bleibt in kühleren Gewässern.« Daher könne es gut sein, dass er einem Heringsschwarm hinterher in die Ostsee geschwommen sei.

    Laut Dagmar Struß sind über die Jahrhunderte immer mal wieder Finnwale in der Ostsee aufgetaucht – auch in die Flensburger Förde. »Finnwale sind schon immer in der Zeit gekommen, wenn die Heringe in die Ostsee kamen.« In der Regel seien die Finnwale nur kurze Zeit in der Ostsee und griffen ab, was an Heringen da sei. Danach schwimmen sie wieder zurück.

    Tatsächlich gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Sichtungen von Walen in der Ostsee. Der Deutschen Stiftung Meeresschutz zufolge ist der häufigste Besucher der Buckelwal. In den vergangenen Jahrzehnten wurden aber auch Belugas, Narwale und Zwergwale in der Ostsee gesichtet. Nicht immer überlebten die Tiere den Abstecher in das Binnenmeer.

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    Aus Oldenburg berichtet Julia Köppe

    Allein im vergangenen Jahr wurden mehrere Buckelwale gesichtet – etwa im Sommer vor der Nordspitze Rügens und im Mai vor Ahrenshoop in Mecklenburg-Vorpommern. Auch bei einer Sichtung am Ostermontag 2025 nahe Hiddensee vermuten die Fachleute anhand eines Videos, dass es ein junger Buckelwal war.

    Bei Travemünde in Schleswig-Holstein war im Frühjahr ebenfalls ein Wal gesehen worden. Struß ging damals anhand von Videoaufnahmen davon aus, dass es sich wahrscheinlich ebenfalls um einen jungen Buckelwal handelt.Dem Deutschen Meeresmuseum zufolge war vor ein, zwei Wochen nicht nur der Finnwal, sondern auch ein Buckelwal in der Flensburger Förde zu sehen.

    Was sollten Wassersportler beachten?Auch wenn zu dieser Zeit wenige Boote und Wassersportler auf der Förde unterwegs sind, bittet die Deutsche Stiftung Meeresschutz angesichts der Finnwal-Sichtung um Vorsicht und Rücksicht. So sollten mindestens 100 Meter Abstand gehalten und die Geschwindigkeit gedrosselt werden. Zudem sollte der Wal nicht verfolgt werden.

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  • Friedensnobelpreisträgerin Donald Trump spekuliert über Rolle von María Machado in Venezuela María

    Friedensnobelpreisträgerin Donald Trump spekuliert über Rolle von María Machado in Venezuela María

    Friedensnobelpreisträgerin

    Donald Trump spekuliert über Rolle von María Machado in Venezuela

    María Machado hat viel versucht, um Donald Trumps Gunst zu erlangen. Der lehnte bislang trotzdem eine wichtige Rolle der venezolanischen Oppositionspolitikerin in ihrem Land ab. Ändert er jetzt seinen Kurs?

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    Friedensnobelpreisträgerin Machado in Washington

    Foto: Kylie Cooper / REUTERS

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    US-Präsident Donald Trump hat sich offen dafür gezeigt, dass die venezolanische Friedensnobelpreisträgerin und Oppositionspolitikerin María Corina Machado eine Rolle in ihrem Land übernimmt. »Vielleicht können wir sie in irgendeiner Weise beteiligen«, sagte Trump. »Ich würde das liebend gerne tun.«

    Anfang Januar hatten US-Einsatzkräfte den venezolanischen Diktator Nicolás Maduro gefangengenommen und in den USA inhaftiert. Die frühere Stellvertreterin des Präsidenten, Delcy Rodríguez, übernahm die Führung des südamerikanischen Landes. Auch Oppositionsführerin Machado hatte Ansprüche auf das Präsidentenamt formuliert.

    Machado schenkt Trump Friedensnobelpreis-Medaille: Jetzt hat er ihn (ein bisschen)

    Vor Journalisten nannte Trump Machado eine »unglaublich nette Frau«, die vor einigen Tagen eine »unglaubliche Sache gemacht« habe. Damit verwies er auf den Besuch Machados im Weißen Haus am Donnerstag. Sie hatte ihre Medaille als Friedensnobelpreisträgerin an Trump überreicht. Die Nobelstiftung hatte betont, dass eine Weitergabe der Auszeichnung nicht möglich sei.

    Zuvor hatte Trump betont, dass Machado nicht die nötige Unterstützung habe, um Venezuela zu führen. »Sie ist eine sehr nette Frau, aber sie flößt keinen Respekt ein«, sagte Trump und setzte bislang auf Übergangspräsidentin Rodríguez.

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    Trumps Umgang mit Venezuelas Opposition: Gedemütigt und verraten

    Aus Madrid und Cúcuta berichten Steffen Lüdke, José Bautista und Jens Glüsing

    Medaillenübergabe im Weißen Haus: Nur weil seine Gegner den Preis ernst nehmen, will Trump ihn überhaupt haben

    Ein Kommentar von Tobias Rapp

    US-Politik: Ein Jahr Trump II – die Bilanz

    Eine Analyse von Mathieu von Rohr

    Möglicherweise führte die Übergabe der Friedensnobelpreismedaille zu einem Sinneswandel bei Trump. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, hatte gesagt, dass auch Machados Geste nicht zu einer anderen Einschätzung führe.

    Seit einem Jahr ist Donald Trump zurück im Weißen Haus. Er regiert durch Spektakel, Geschwindigkeit und Gewalt. Doch warum er nur für ein Drittel der Bevölkerung wirklich liefert, lesen Sie in seiner Bilanz 

    tin/AFP/Reuters

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  • Mitten in Bieterschlacht um Warner Netflix meldet neuen Nutzerrekord Netflix hat 2025

    Mitten in Bieterschlacht um Warner Netflix meldet neuen Nutzerrekord Netflix hat 2025

    Mitten in Bieterschlacht um Warner

    Netflix meldet neuen Nutzerrekord

    Netflix hat 2025 Millionen neuer Zuschauer gewonnen und konnte im vergangenen Quartal die Umsätze im Jahresvergleich deutlich steigern. Die Aktionäre sind trotzdem nicht zufrieden.

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    Netflix in Los Angeles: Das Unternehmen will den Preis für Warner Brothers nun cash zahlen

    Foto: Patrick T. Fallon / AFP

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    Netflix hat im vergangenen Jahr die Marke von 325 Millionen Kunden geknackt und damit einen neuen Rekord geholt. Es ist das erste Update zur Nutzerzahl des Videostreaming-Marktführers seit einem Jahr. 2024 hatte Netflix mit 301,6 Millionen zahlenden Kunden abgeschlossen.

    Im vergangenen Quartal steigerte Netflix außerdem den Umsatz im Jahresvergleich um 17,6 Prozent auf gut zwölf Milliarden Dollar. Letztlich blieb ein Gewinn von 2,42 Milliarden Dollar in den Kassen – rund 29 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.Teure ÜbernahmepläneNetflix versucht derzeit, das Studio- und Streaming-Geschäft des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers zu übernehmen. Netflix befindet sich dabei in einem Bieter-Wettstreit mit dem Hollywood-Konzern Paramount, der Warner Bros. Discovery für mehr als 100 Milliarden Dollar komplett übernehmen will, samt der TV-Sender wie CNN.

    Für sein Gebot zieht Paramount inzwischen vor Gericht. In einer Klage verlangt Paramount von Warner vor allem mehr Informationen zur Entscheidung des Managements, das Gebot von Netflix vorzuziehen.

    Die Führung von ‌Warner hatte die Paramount-Offerte ⁠mehrfach zurückgewiesen. Sie begründete dies unter anderem damit, dass die Finanzierung der Transaktion auf wackligen Beinen stehe.

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    Streit über Übernahme: Netflix will Kaufpreis für Warner cash bezahlen

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    Von Britta Kollenbroich, Washington

    Auch bei Netflix ist für eine mögliche Übernahme noch nicht alles geklärt. Für den rund 83 Milliarden Dollar schweren Deal werde man die Aktienrückkäufe aussetzen, teilte Netflix bei Vorlage der Quartalszahlen mit. US-Unternehmen stützen oft die Kurse ihrer Papiere mit Aktienrückkäufen. Die Netflix-Aktie sank im nachbörslichen Handel zeitweise um rund fünf Prozent.

    Netflix will nun bar zahlenSeit Bekanntwerden der Warner-Übernahmepläne Anfang Dezember hatte das Papier rund 15 Prozent an Wert verloren. Netflix verzichtete daraufhin auf eine Aktienkomponente bei dem Deal und will den Kaufpreis in bar zahlen.Hinter Paramount steht die Familie des Techmilliardärs Larry Ellison, bekannt als Unterstützer von US-Präsident Donald Trump. Trump forderte wiederholt, dass bei einem Deal um Warner unbedingt auch CNN den Besitzer wechseln müsse.Der Nachrichtensender, bei dem oft kritisch über Trump berichtet wird, ist ihm schon lange ein Dorn im Auge. Die Nachrichtenredaktion des Paramount-Senders CBS schlug seit der Übernahme durch die Ellisons teilweise einen freundlichen Ton gegenüber der Trump-Regierung an.

    Mehr über die politische Bedeutung der möglichen Firmenübernahme lesen Sie hier 

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