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    TTS-Player überspringen↵ <!–> ]–>Artikel weiterlesen Heute stehen BMW i5 M60 und Audi S6 e-tron für Luxus am Stecker – doch können sie die Faszination ihrer V8- und V10-Vorfahren wirklich ersetzen? Mehr zum Thema Elektroautos werden bezahlbarer: Diese E-Autos gibt’s zum Verbrenner-Preis E-Autos waren lange Zeit unbezahlbar. Jetzt fallen Preise erstmals auf Verbrenner-Niveau. TÜV-Report: Tesla Model…

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    Verkehr: Immer mehr Staus auf Münchens Straßen

    Autofahren in München ist nicht immer ein Vergnügen. Wer nur mitten in der Nacht unterwegs ist, wird sich nicht über Staus beschweren. Alle anderen, vor allem Pendler, die tagtäglich mit dem Auto vom Umland nach München oder umgekehrt fahren, haben einen anderen Eindruck – und das völlig zu Recht. Der Verkehrsdatenanbieter und Navigationssystem-Hersteller TomTom hat…

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    Bürgermeisterwahl 2026: Bewerber-Quintett in Gröbenzell

    In Gröbenzell werden die Karten neu gemischt. Weil der seit zwölf Jahren amtierende Martin Schäfer nicht mehr antritt, wird der Ort einen neuen Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin erhalten. An Schäfers Stil hatte es während seiner Amtszeit immer wieder Kritik gegeben. Derzeit gibt es drei Bewerber und zwei Bewerberinnen für seine Nachfolge. Claudia O’Hara-Jung, UWG…

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    „Running for the Best“: „Man Fat“ siegt beim KJR-Bandwettbewerb

    In der ausverkauften Feierwerk-Kranhalle hat die Band Man Fat den Newcomer-Wettbewerb „Running for the Best“ des Kreisjugendrings München-Land (KJR) gewonnen. Der Hauptgewinn ist einen Auftritt beim Oben-Ohne-Open-Air im Juli auf dem Münchner Königsplatz. Außerdem geht es einen Tag ins Tonstudio, um einen oder mehrere Songs professionell aufzunehmen. Mehr als 50 Bands hatten sich beworben, in vier…

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    Bürgermeisterwahl 2026: Unterföhring steht vor einem Wechsel im Rathaus

    Sie ist die stärkste Fraktion im Gemeinderat und stellt in der laufenden Wahlperiode den ersten und zweiten Bürgermeister, dennoch wird die Parteifreie Wählergemeinschaft Unterföhring (PWU) ohne einen Kandidaten für den Chefsessel im Rathaus zur Kommunalwahl antreten. Andreas Kemmelmeyer, der seit 2014 dort die Amtsgeschäfte führte, zieht sich aus der Politik zurück und auch sein erster…

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    Die Staatsanwaltschaft München II legt nach eigenen Angaben Revision ein gegen das Urteil des Landgerichts München II zum Zugunglück Mitte 2022 in Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten und vielen Verletzten. Dem Vernehmen nach bezieht sich der Einspruch der Staatsanwaltschaft aber nur auf den damaligen Anlagenverantwortlichen (Alv) für die Gleise und Schwellen im Werdenfelser Land; das ist…

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    Internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschland und Italien wollen Bürokratie in der EU abbauen Die EU will demnächst beraten, wie sie im internationalen Wettbewerb besser bestehen kann. Deutschland und Italien werben dafür, Abläufe zu entbürokratisieren und den Binnenmarkt zu vertiefen. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bild…

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    Streit über hohe Fehlzeiten Was an Merz’ Vorwürfen zum Krankenstand dran ist Der Kanzler findet, dass Beschäftigte in Deutschland bei der Arbeit zu oft fehlen und will die Regeln für alle verschärfen. Doch damit dürfte er übers Ziel hinausschießen. Anna Ehlebracht und Alexander Preker Zur Merkliste hinzufügen Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren…

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    Einsätze in Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW Polizei ermittelt gegen 65 Beschuldigte im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch In drei Bundesländern haben Einsatzkräfte Wohnungen von Männern und Jungen im Alter zwischen 14 und 72 Jahren durchsucht. In den Fällen geht es um mutmaßlichen sexuellen Missbrauch und entsprechende Aufnahmen. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min Link…

Categorie: Nieuws

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    Heute stehen BMW i5 M60 und Audi S6 e-tron für Luxus am Stecker – doch können sie die Faszination ihrer V8- und V10-Vorfahren wirklich ersetzen?

    [–>Audi S6 trifft BMW i5 M60

    Neben dem BMW i5 M60 steht der Audi S6. Beide Modelle hängen am Stecker, doch die Historie der S6-Motoren beeindruckt: vom Fünfzylinder-Turbo bis zum V6-Diesel. BMW bot mit dem M550d und M550i gleich zwei Verbrenner gleichzeitig an. Käufer in dieser Klasse erwarten Leistung ohne Kompromisse.

    Wählt man die stärkste Rekuperationsverzögerung, lässt sich der S6 fast ohne Bremspedal fahren

    Wählt man die stärkste Rekuperationsverzögerung, lässt sich der S6 fast ohne Bremspedal fahren

    Audi und BMW liefern Leistung: Der Audi S6 kommt auf bis zu 405 kW mit Launch Control. BMW setzt auf fremderregte Synchronmotoren, die bei hohen Drehzahlen boosten können. Audi punktet mit einem größeren Akku (94,9 kWh vs. 81,2 kWh) und effizienterem Schnellladen.

    Laden ohne Abo? Teuer und kompliziert. Erinnerungen an Teslas Supercharger werden wach, wo das Laden einfach war. BMW benötigt knapp 30 Minuten für 10 auf 80 Prozent – 10 Minuten mehr als Audi, aber gefühlt länger.

    Hätten Sie gedacht, dass der wuchtige BMW das aerodynamischere Auto ist?

    Hätten Sie gedacht, dass der wuchtige BMW das aerodynamischere Auto ist?

    Innenraum: Premium oder Plastik?

    Der BMW-Innenraum wirkt wertiger, während Audi auf Displays in den Türen setzt. Man fühlt sich, als würde man das Geschehen durch ein Tablet verfolgen. Die Türgriffe sind gewöhnungsbedürftig, und die Lüftungselemente enttäuschen.

    Sound und Fahrgefühl

    BMWs Innenraum ist vegan und bedienungsfreundlich. Das Sounddesign klingt nach „röhrendem Hirsch im Fahrstuhl“. Audi liefert einen angenehmen Motorsound und ein lineares Fahrgefühl.

    Der BMW reagiert im Sportmodus aggressiver, während Audi auf sanften Sport setzt. Beide bieten Fahrspaß, doch der BMW überrascht mit einem Extra-Kick.

    Große Klappen: Beim Frachtvolumen liegt der BMW deutlich vorne

    Große Klappen: Beim Frachtvolumen liegt der BMW deutlich vorne

    Highspeed und Verbrauch

    Der BMW ist bis 200 km/h schneller. Beide Modelle regeln den Vortrieb, um Überhitzung zu vermeiden. Der BMW verbraucht 25,1 kWh/100 km und nutzt vorausschauende Rekuperation (Energierückgewinnung). Audi bietet eine direkte Lenkung, aber der Federungskomfort ist ähnlich.

    Der kleinere Akku des BMW schlägt empfindlich auf die Reichweite durch – vor allem auf der Autobahn. Während der Audi 450 Kilometer weit kommt, schafft der BMW „nur“ 360 Kilometer.

    Fazit

    Elektromobilität ist längst in der Chefklasse angekommen – mit beeindruckender Leistung, aber auch mit neuen Kompromissen.

    Den ausführlichen Test lesen Sie bei AUTO BILD.

  • Verkehr: Immer mehr Staus auf Münchens Straßen

    Verkehr: Immer mehr Staus auf Münchens Straßen

    Autofahren in München ist nicht immer ein Vergnügen. Wer nur mitten in der Nacht unterwegs ist, wird sich nicht über Staus beschweren. Alle anderen, vor allem Pendler, die tagtäglich mit dem Auto vom Umland nach München oder umgekehrt fahren, haben einen anderen Eindruck – und das völlig zu Recht. Der Verkehrsdatenanbieter und Navigationssystem-Hersteller TomTom hat diesen Mittwoch zum 15. Mal seine alljährliche Stau-Statistik veröffentlicht.

    München verzeichnete 2025 erneut ein hohes Verkehrsaufkommen. In der Landeshauptstadt inklusive dem Landkreis München lag das durchschnittliche Staulevel bei 33 Prozent und damit fünf Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Das Staulevel ist nach der Methodik von TomTom die Zeit, die man prozentual länger für eine Fahrt braucht als bei freiem Verkehrsfluss, wie er meistens nachts gegeben ist. In Stunden umgerechnet bedeutet dies, dass die Autofahrenden in München und im Umland im Jahr 32 Stunden im Stau standen. Das ist ein Durchschnittswert, in den auch der Verkehr in weniger stark befahrenen Gegenden eingerechnet ist.

    Nähme man die Werte des Gebiets, das nach TomTom-Kriterien als „City Center“ definiert ist, käme man für das Jahr 2024 sogar auf 77 Stunden Stau-Zeit und ein Staulevel von 44 Prozent. Laut TomTom sind die Werte für Stadt und Umland aber repräsentativer, weil die Auswertung das tatsächliche Verkehrsgeschehen auf dem gesamten Straßennetz abbildet – einschließlich innerstädtischer Straßen, Schnellstraßen und Autobahnen.

    Betrachtet man die Entwicklung seit dem Vor-Corona-Jahr 2019, als das Staulevel laut TomTom bei 30 Prozent lag, ging der Verkehr während der Pandemie zunächst stark zurück. Doch seit wieder viele nicht mehr im Home-Office arbeiten, sind die Werte über die Jahre gestiegen. Auffällig dabei ist, dass sich der Verkehr 2025 im Vergleich zu 2019 verlagert hat. Damals waren die Spitzenwerte während der beiden Hauptverkehrszeiten morgens und abends zwar höher. 2025 aber war in den Nebenverkehrszeiten mehr los, was auch den höheren Durchschnittswert erklärt.

    Auf Anfrage der SZ hat TomTom den Verkehr auf dem Mittleren Ring an der Landshuter Allee analysiert, wo vergangenes Jahr Tempo 30 galt, das erst vor Kurzem wieder aufgehoben wurde. Die Entwicklung für das gesamte Jahr zeigt, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit wegen des Tempolimits erwartbar gesunken ist. Staus und Verzögerungen ließen sich nicht auf das Tempolimit zurückführen, sondern auf das hohe Verkehrsaufkommen, Störungen, Baustellen und Engpässe sowie die ohnehin starke Belastung.

    Nicht Tempo 30 verursacht die Probleme

    Ein Sprecher von TomTom, der die Daten für das Gesamtjahr 2025 ausgewertet hat, kommt zu dem Schluss: Seit Einführung von Tempo 30 sei der Verkehr auf der Landshuter Allee zwar langsamer, aber gleichmäßiger geflossen. „Die alltäglichen Fahrzeiten bleiben dabei erstaunlich stabil“, sagt der Sprecher. „Gleichzeitig zeigen die Daten, dass die stark belastete Strecke weniger Reserven hat, wenn es zu Störungen kommt.“

    Der Nachtverkehr sei ruhig geflossen, hier habe sich ein klarer Tempo-30-Effekt gezeigt. In den Zwischenzeiten außerhalb der Rushhour war der Verkehrsfluss gleichmäßiger als zuvor. Hier zeige sich deutlich: Tempo 30 verlangsame den Verkehr, ohne ihn ineffizient zu machen. Der Verkehrsfluss bleibe stabil, Reserven seien vorhanden, extreme Verzögerungen blieben die Ausnahme. Den morgendlichen Berufsverkehr verkrafte die Landshuter Allee weiterhin relativ gut. „Tempo 30 reduziert die Dynamik und wirkt harmonisierend, verhindert aber offenbar kein funktionierendes Vorankommen“, so das Fazit des TomTom-Sprechers.

    In der Rushhour am Abend aber zeige sich die strukturelle Grenze der Strecke: „Nicht Tempo 30 verursacht die Probleme“, so die Einschätzung des Sprechers mit Blick auf die per Navigationssystem erfassten Daten. „Vielmehr trifft hohes Verkehrsaufkommen auf eine Straße mit begrenzten Reserven. Tempo 30 wirkt hier nicht destabilisierend, kann aber Belastungsspitzen nicht kompensieren, wenn der Verkehrsdruck sehr hoch ist.“

    Im deutschlandweiten Ranking ist München übrigens weit vom unrühmlichen Titel der Stauhauptstadt entfernt. Die Region kommt bundesweit nur auf Platz 13, wie schon im Vorjahr. Ganz vorn liegt Berlin mit einem Staulevel von 40 Prozent, gefolgt von Essen und Hamburg mit jeweils 39 Prozent. Kassel liegt in Deutschland ganz hinten auf Platz 29 mit einem Staulevel von 23 Prozent.

    Das sind für Autofahrer im internationalen Vergleich nahezu paradiesische Zustände. In Mexiko-Stadt, der laut TomTom staureichsten Metropole der Welt, benötigen Autofahrende knapp 76 Prozent mehr Zeit, als zu einer idealtypisch errechneten verkehrsarmen Nachtstunde. Dort standen im Jahr 2025 die Autofahrenden 184 Stunden im Stau, also mehr als eine Woche.

  • Bürgermeisterwahl 2026: Bewerber-Quintett in Gröbenzell

    Bürgermeisterwahl 2026: Bewerber-Quintett in Gröbenzell

    In Gröbenzell werden die Karten neu gemischt. Weil der seit zwölf Jahren amtierende Martin Schäfer nicht mehr antritt, wird der Ort einen neuen Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin erhalten. An Schäfers Stil hatte es während seiner Amtszeit immer wieder Kritik gegeben. Derzeit gibt es drei Bewerber und zwei Bewerberinnen für seine Nachfolge.

    Claudia O’Hara-Jung, UWG

    Claudia O'Hara-Jung war vor ihren Auslandsjahren bereits Gröbenzeller Gemeinderätin.
    Claudia O’Hara-Jung war vor ihren Auslandsjahren bereits Gröbenzeller Gemeinderätin. (Foto: Gerhard Eisenkolb)

    In den zurückliegenden zwölf Jahren stellte die Unabhängige Wählergemeinschaft Gröbenzell (UWG) in Martin Schäfer den Bürgermeister. Statt seiner tritt nun die ehemalige Gemeinderätin Claudia O’Hara-Jung für die UWG an. 2017 zog die heute 51-Jährige als Aussteigerin mit ihrer Familie in den Süden von Spanien, dort unterrichtete sie Yoga und Meditation am Strand und gab Kurse für Achtsamkeit und Stressreduzierung. 2024 kehrte die Familie wieder nach Gröbenzell zurück. Die beiden mittlerweile erwachsenen Kinder lebten bereits wieder in Deutschland und sie selbst vermisste „das satte Grün, Austausch und Zusammenarbeit mit anderen Menschen in meiner Muttersprache“, wie sie auf der UWG-Homepage schreibt. Die UWG holte bei der Bürgermeisterwahl 2020 zunächst knapp 37 Prozent und in der Stichwahl 53,8 Prozent.

    Jens Wäcken, CSU

    Jens Wäcken, Bürgermeisterkandidat der CSU in Gröbenzell
    Jens Wäcken, Bürgermeisterkandidat der CSU in Gröbenzell (Foto: Jens Wäcken)

    Jens Wäcken kann auf eine lange familiäre Gröbenzeller Tradition verweisen: Sein Ur-Ur-Großvater war 1910 der erste Gröbenzeller Beamte als Bahnwärter bei der bayerischen Staatseisenbahn. Er selbst wohnt seit 2018 in der Gemeinde. Der 49 Jahre alte Elektrotechniker ist seit mehr als 25 Jahren als Offizier bei der Bundeswehr tätig und hat dort eigenen Aussagen zufolge gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und Personal zu führen. In Gröbenzell ist er Gemeinderat in der CSU-Fraktion. Der Vater zweier Kinder möchte Politik mit einem familien- und umweltorientierten Gestaltungswillen machen. Die CSU kam 2020 mit 28 Prozent der Stimmen in die Stichwahl, unterlag aber dort.

    Gregor von Uckermann, SPD

    Gregor von Uckermann, dritter Bürgermeister in Gröbenzell und erneut Kandidat der SPD
    Gregor von Uckermann, dritter Bürgermeister in Gröbenzell und erneut Kandidat der SPD (Foto: Susie Knoll)

    Gregor von Uckermann hat Erfahrung mit einer Kandidatur als Gröbenzeller Bürgermeister. Schon vor sechs Jahren trat er an und holte damals 17,6 Prozent der Stimmen, für die Stichwahl reichte das allerdings nicht. Von Uckermann ist 36 Jahre alt und seit 20 Jahren SPD-Mitglied. Der Volljurist arbeitet als Justiziar bei der Gesellschaft für Stadterneuerung, einer Tochtergesellschaft der Stadt München. Er kennt die Abläufe in der Gemeinde als derzeit dritter Bürgermeister und ist zudem Vorsitzender der örtlichen Volkshochschule. In seiner Partei gilt er als einer, der Brücken bauen kann. Das halten sie bei der SPD nach den Schäfer-Jahren für notwendig.

    Daniel Holmer, Die Grünen

    Daniel Holmer kandidiert bereits zum zweiten Mal.
    Daniel Holmer kandidiert bereits zum zweiten Mal. (Foto: Boleslaw Stroganoff)

    Es ist schon eine geraume Zeit her, dass sich Daniel Holmer erstmals als Bürgermeister für Gröbenzell beworben hat. 2014 war das – jenes Jahr, in dem Martin Schäfer Bürgermeister wurde. Zwölf Jahre später versucht Holmer es noch einmal. Der 41 Jahre alte promovierte Volkswirt ist Vater von drei Töchtern und Gründer einer Firma, die Betreuungskräfte aus dem Ausland an Senioren vermittelt. Als langjähriger Gemeinde- und Kreisrat bringt er kommunalpolitische Erfahrung mit und ist im Ort als ehemaliger Handballtorwart und derzeitiger Handball-Abteilungsleiter gut vernetzt. Vor sechs Jahren gab es für den Grünen-Kandidaten etwas mehr als 15 Prozent der Stimmen.

    Alisa Riechmann, FDP

    Alisa Riechmann, FDP-Bewerberin für das Bürgermeisteramt in Gröbenzell
    Alisa Riechmann, FDP-Bewerberin für das Bürgermeisteramt in Gröbenzell (Foto: privat)

    Seit dem Scheitern der Ampelregierung ist es still geworden um die FDP. Der Landkreis Fürstenfeldbruck war nie eine Hochburg der Freien Demokraten, in Gröbenzell aber will sich Alisa Riechmann anschicken, Bürgermeisterin zu werden. Auch 2020 gab es einen FDP-Kandidaten – mit am Ende 2,28 Prozent. Riechmann ist 29 Jahre alt und lebt seit frühester Kindheit in Gröbenzell. Beruflich ist sie als Consultant für Governmental Relations in München tätig. Seit 2019 engagiert sie sich „aus Überzeugung“, wie sie sagt, für die FDP, unter anderem im Kreisvorstand Fürstenfeldbruck sowie bei den Jungen Liberalen. Sie möchte, dass ihre Partei in Gröbenzell „als lösungsorientierte Kraft sichtbar“ ist.

  • „Running for the Best“: „Man Fat“ siegt beim KJR-Bandwettbewerb

    „Running for the Best“: „Man Fat“ siegt beim KJR-Bandwettbewerb

    In der ausverkauften Feierwerk-Kranhalle hat die Band Man Fat den Newcomer-Wettbewerb „Running for the Best“ des Kreisjugendrings München-Land (KJR) gewonnen. Der Hauptgewinn ist einen Auftritt beim Oben-Ohne-Open-Air im Juli auf dem Münchner Königsplatz. Außerdem geht es einen Tag ins Tonstudio, um einen oder mehrere Songs professionell aufzunehmen.

    Mehr als 50 Bands hatten sich beworben, in vier Vorrunden in verschiedenen Jugendzentren im Landkreis München waren die Finalisten ermittelt worden. In der Endrunde am vergangenen Samstag gaben die Garchinger Indie-Rocker The Lutional, die sanfte Pop-Band Yuna aus Sauerlach, die Münchner Neunziger-Rockband Man Fat sowie die Metal-Band Steikon aus München, noch einmal alles, um das Publikum und eine Experten-Jury zu überzeugen. Man Fat gelang das am besten. Die Band erhielt auch den Sonderpreis der Jury. Alle vier Bands erhielten Gutscheine für Equipment.

  • Bürgermeisterwahl 2026: Unterföhring steht vor einem Wechsel im Rathaus

    Bürgermeisterwahl 2026: Unterföhring steht vor einem Wechsel im Rathaus

    Sie ist die stärkste Fraktion im Gemeinderat und stellt in der laufenden Wahlperiode den ersten und zweiten Bürgermeister, dennoch wird die Parteifreie Wählergemeinschaft Unterföhring (PWU) ohne einen Kandidaten für den Chefsessel im Rathaus zur Kommunalwahl antreten. Andreas Kemmelmeyer, der seit 2014 dort die Amtsgeschäfte führte, zieht sich aus der Politik zurück und auch sein erster Stellvertreter Manuel Prieler steht nicht mehr zur Verfügung. Gleichwohl mangelt es in der Gemeinde, die als einer der wichtigsten Medienstandorte Deutschlands gilt, nicht an Kandidaten und Kandidatinnen für das Bürgermeisteramt.

    Neben dem SPD-Mann Florian Kietsch werfen drei Frauen ihren Hut in den Ring: die Grüne Saran Diané, Claudia Leitner (CSU) sowie Anette Westarp (FDP). Der dritte Bürgermeister Johannes Mecke, der nach seinem Austritt aus der Grünen-Fraktion 2024 für die Partei Volt antreten wollte, wurde nicht zur Wahl zugelassen, weil er zu wenig Unterstützerunterschriften bekommen hatte.

    Kennt sich als langjähriger Mitarbeiter der Verwaltung im Rathaus schon gut aus: Florian Klietsch,  Bürgermeisterkandidat der SPD.
    Kennt sich als langjähriger Mitarbeiter der Verwaltung im Rathaus schon gut aus: Florian Klietsch,  Bürgermeisterkandidat der SPD. (Foto: privat)

    Florian Klietsch, SPD

    Der 1983 geborene Florian Klietsch bezeichnet sich als „Unterföhringer Kindl“ und ist seit mehr als 25 Jahren SPD-Mitglied. Zudem gehört er seit Jahrzehnten der Unterföhringer Rathausverwaltung an, ist dort unter anderem stellvertretender Hauptamtsleiter. Für seine Heimatgemeinde wolle er eine „Paradigmenwechsel“ einleiten, den „sozialen Aspekt“ und die Werte der SPD stärker gewichten. Wichtige Themen sind für ihn der kommunale Wohnungsbau, die Sicherung des Wirtschaftsstandortes und der Erhalt seiner Attraktivität, der Schutz und die Sicherung der (kostenfreien) Kinderbetreuungsangebote sowie der Ausbau der Betreuung und Beratung von Familien und Senioren.

    Die CSU-Kandidatin Claudia Leitner sieht sich als „Macherin“.
    Die CSU-Kandidatin Claudia Leitner sieht sich als „Macherin“. (Foto: Claus Schunk)

    Claudia Leitner, CSU

    Ähnlich wie ihr SPD-Konkurrent bezeichnet sich Claudia Leitner als in Unterföhring tief verwurzelt. 1973 geboren, ist sie hier aufgewachsen und engagiert in örtlichen Vereinen und Organisationen. Seit 2020 sitzt sie für die CSU im Gemeinderat sowie im Kreistag. Leitner sieht sich als „Macherin“ und nennt eine stabile Finanzlage als eines ihrer Hauptziele. Als gelernte Bankkauffrau bringt sie entsprechende berufliche Erfahrung mit, die Mediengemeinde gilt mit einem Gesamthaushalt von mehr als 200 Millionen Euro als eine der reichsten im Landkreis München, wobei in jüngerer Zeit die Rücklagen stärker beansprucht wurden. Zudem liege ihr der Zusammenhalt im Ort am Herzen. „Fraktionsübergreifende Arbeit ist ganz wichtig“, sagt Leitner. „Wenn ich Bürgermeisterin bin, bin ich für alle Bürgermeisterin.“

    Ihr liegen klima- und gesellschaftpolitische Themen am Herzen: Die Grüne Saran Diané. 
    Ihr liegen klima- und gesellschaftpolitische Themen am Herzen: Die Grüne Saran Diané.  (Foto: Robert Haas)

    Saran Diané, Grüne

    Wenn Saran Diané die Wahl im März gewönne, wäre sie mit 24 Jahren eine der jüngsten Bürgermeisterinnen in Deutschland. Die Kandidatin der Grünen, die seit 2020 im Gemeinderat sitzt, sieht ihr Alter freilich als Vorteil, weil ihre „Anliegen alles Zukunftsthemen“ seien und meint damit vor allem gesellschafts-, klima- und umweltpolitische Entwicklungen. So ist die Klimaanpassung der Gemeinde für sie ein wichtiges Thema. Diané ist ausgebildete Seelsorgerin, Psychologiestudentin und in der Gemeinde vielfach vernetzt: Unter anderem ist sie Trompeterin bei der Blaskapelle, Mitglied im Verein „Baum der Hoffnung“, war mehrere Jahre im Katholischen Pfarrgemeinderat aktiv und ist stellvertretende Mesnerin.

    Will liberalen Geist ins Unterföhringer Rathaus tragen: Anette Westarp von der FDP.
    Will liberalen Geist ins Unterföhringer Rathaus tragen: Anette Westarp von der FDP. (Foto: privat)

    Anette Westarp, FDP

    Anette Westarp lebt sei knapp 40 Jahren in Unterföhring. Die Mutter zweier Kinder ist Wirtschaftssoziologin, hat viele Jahre in der Hightech-Branche gearbeitet, ihr Schwerpunkt liegt in den Bereichen Personal, Geschäftsführung und Beratung. Die stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende für München-Land nimmt für sich eine „liberale Haltung“ in Anspruch – „egal, ob in Beruf, Politik oder Familie“ und konstatiert:  „Politik bedeutet für mich: das Richtige tun – auch wenn es Mut braucht.“ Schwerpunktthemen sind für sie Wirtschaft, Ortskerngestaltung, Digitalisierung und eine transparente Gemeindepolitik.

  • Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen: Staatsanwaltschaft legt Revision gegen Urteil ein

    Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen: Staatsanwaltschaft legt Revision gegen Urteil ein

    Die Staatsanwaltschaft München II legt nach eigenen Angaben Revision ein gegen das Urteil des Landgerichts München II zum Zugunglück Mitte 2022 in Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten und vielen Verletzten. Dem Vernehmen nach bezieht sich der Einspruch der Staatsanwaltschaft aber nur auf den damaligen Anlagenverantwortlichen (Alv) für die Gleise und Schwellen im Werdenfelser Land; das ist die Region um Garmisch-Partenkirchen.

    Der Alv war am Montag vom Landgericht nach einem langen Prozess vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung freigesprochen worden. Er habe nicht erkennen können, wie schadhaft jene Betonschwellen gewesen seien, die zu dem Unglück geführt hatten. Bei dem Unglück waren mehrere Betonschwellen gebrochen, woraufhin ein Regionalzug auf der Fahrt nach München bei knapp 100 Stundenkilometern entgleiste. Mehreren Wagen des Doppelstockzugs kippten um oder stürzten den Bahndamm hinab.

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    Einen mitangeklagten damaligen Fahrdienstleister aus dem Stellwerk Weilheim hatte das Gericht ebenfalls freigesprochen. In seinem Fall legt die Staatsanwaltschaft keine Revision ein. Bei dem Fahrdienstleiter hatte sich schon im Verlauf des Prozesses abgezeichnet, dass die Anklage nicht haltbar sei. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Fahrdienstleiter angelastet, dass er die Meldung eines Lokführers vom Vorabend des Unglücks über eine auffällige Begebenheit an der späteren Unfallstelle nicht wie vorgeschrieben weitergegeben hatte.

    Hätte er das getan, so die These der Staatsanwaltschaft, dann wären bei der anschließenden Streckeninspektion die schadhaften Schwellen aufgefallen. Die Strecke wäre bis zum Austausch der Schwellen gesperrt worden, oder es wäre zumindest eine Langsamfahrstelle angeordnet worden, was den Unfall beziehungsweise zumindest dessen Ausmaß verhindert hätte. Mehrere Aussagen von Zeugen aus der Bahn und von Sachverständigen hatten das Gericht dann aber zu der Überzeugung gebracht, dass diese These nicht haltbar sei.

    Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe muss nunmehr zumindest bei dem Alv prüfen, ob das Münchner Urteil Bestand hat. Ob das Urteil im Falle des Fahrdienstleiters Bestand hat, hängt noch von zwei Anwälten von Opfern des Unglücks ab, die ihre Mandanten beim Prozess als Nebenkläger vertreten hatten. Die Opferanwälte könnten nach Angaben der Staatsanwaltschaft ebenfalls Revision einlegen.

  • Internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschland und Italien wollen Bürokratie in der EU abbauen Die

    Internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschland und Italien wollen Bürokratie in der EU abbauen Die

    Internationale Wettbewerbsfähigkeit

    Deutschland und Italien wollen Bürokratie in der EU abbauen

    Die EU will demnächst beraten, wie sie im internationalen Wettbewerb besser bestehen kann. Deutschland und Italien werben dafür, Abläufe zu entbürokratisieren und den Binnenmarkt zu vertiefen.

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    Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Bundeskanzler Friedrich Merz im Dezember

    Foto: Bernd Elmenthaler / Geisler-Fotopr / Geisler-Fotopress / picture alliance

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    Vor dem EU-Sondergipfel für mehr Wettbewerbsfähigkeit am 12. Februar haben Deutschland und Italien gemeinsame Vorschläge vorgelegt. Sie werben dafür, den EU-Binnenmarkt mit seinen rund 450 Millionen Verbrauchern zu vertiefen, Genehmigungsverfahren für Unternehmen und Bürger zu verkürzen und Rechtsvorschriften abzuschaffen, die die Wirtschaft belasten.

    Ziele seien »Wachstum, strategische Autonomie und eine geringere Anfälligkeit gegenüber externen Schocks«, heißt es in dem dreiseitigen Papier.Regierungskonsultationen am FreitagDas gemeinsame Papier ist Ausdruck einer engeren Zusammenarbeit, die beide Länder anstreben. Am Freitag reisen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und mehrere Minister nach Rom zu deutsch-italienischen Regierungskonsultationen. Dort soll es neben Wettbewerbsfähigkeit um eine engere Kooperation in der Verteidigungs- und Migrationspolitik gehen.

    Von einer Vertiefung des Binnenmarkts erhoffen sich Deutschland und Italien laut Papier für ihre eigenen Bruttoinlandsprodukte einen Wachstumsschub von zwei bis drei Prozent – für einige andere Mitgliedstaaten sogar das Zwei- bis Dreifache.

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    Beide Länder streben eine Vereinbarung der Staats- und Regierungschefs über den Abbau von Handelsbarrieren in strategisch wichtigen Bereichen wie Dienstleistungen, Energie, Kapitalmärkte sowie im Digital- und Telekommunikationssektor an.

    Abstimmung zu Mercosur-AbkommenZudem wird in dem Papier eine mutigere Handelspolitik der EU gefordert. Das kürzlich geschlossene Abkommen mit den lateinamerikanischen Mercosur-Staaten sei nur ein erster Schritt in diese Richtung. »Wir brauchen mehr Ehrgeiz, mehr Fokus und mehr Geschwindigkeit«, heißt es in dem Papier.

    In Sachen Mercosur könnte diese fehlen: Das Europaparlament will am Mittwochmittag entscheiden, ob die Abgeordneten im Streit über das Mercosur-Abkommen den Europäischen Gerichtshof (EuGH) anrufen. Der Antrag geht auf Abgeordnete aus Frankreich zurück, wo das Abkommen auf breite Ablehnung stößt 

    . Eine Überprüfung am EuGH würde die Ratifizierung des Abkommens wohl um mehr als ein Jahr verzögern.

    kko/dpa/AFP

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    Arztpraxis: Für die Krankschreibung wieder persönlich vorstellig werden?

    Foto: Maskot / DEEPOL / plainpicture

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

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  • Angriff auf Japans Ex-Premierminister Lebenslange Haft für Attentat auf Shinzō Abe Das

    Angriff auf Japans Ex-Premierminister Lebenslange Haft für Attentat auf Shinzō Abe Das

    Angriff auf Japans Ex-Premierminister

    Lebenslange Haft für Attentat auf Shinzō Abe

    Das tödliche Attentät auf Japans Ex-Premier Shinzō Abe im Jahr 2022 löste weltweit Entsetzen aus. Nun wurde der Täter zu lebenslanger Haft verurteilt. Vor Gericht ging es auch um Verbindungen einer Sekte in die Politik.

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    Attentäter nach der Tat im westjapanischen Nara

    Foto: Nobuki Ito / Kyodo News / AP / dpa

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    Ein Gericht in Japan hat den Mann, der vor dreieinhalb Jahren den früheren Ministerpräsidenten Shinzō Abe erschoss, zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Das Bezirksgericht in Nara folgte damit der Forderung der Staatsanwaltschaft.Der heute 45 Jahre alte Tetsuya Yamagami war gleich nach dem Attentat vor laufenden Kameras überwältigt und festgenommen worden. Er hatte Japans am längsten amtierenden Ministerpräsidenten der Nachkriegszeit mit einer selbst gebauten Schusswaffe bei einer Wahlkampfrede in Nara erschossen. Abes gewaltsamer Tod im Juli 2022 hatte weltweit für Entsetzen gesorgt.

    Verteidigung forderte milderes UrteilRichter Shinichi Tanaka bezeichnete die Tat als »verabscheuungswürdig«. Es sei klar, dass der Gebrauch einer Schusswaffe in einer großen Menschenmenge ein extrem gefährliches und bösartiges Verbrechen sei, zitierte ihn der Sender ‌NHK.

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    Urteilsverkündung in Nara, dreieinhalb Jahre nach der Tat

    Foto: Kyodo News / IMAGO

    Ein Schuldspruch galt als sicher, nachdem Yamagami die Tat bereits zu Beginn des ⁠Prozesses ‍im Oktober gestanden hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange Haft gefordert und von einem beispiellosen Vorfall gesprochen. Die Verteidigung hatte ​dagegen auf eine Strafe von maximal 20 Jahren ‌plädiert. Sie ⁠führte familiäre Probleme im Zusammenhang mit der umstrittenen Vereinigungskirche an, die das Motiv für die Tat gewesen seien.

    Verbindung zwischen Politik und Mun-SekteYamagami sagte laut Medienberichten vor Gericht, er habe aus Hass auf die auch als Mun-Sekte bezeichnete Organisation gehandelt. Seine Mutter sei der religiösen Organisation verfallen und habe ihr hohe Summen gespendet, was die Familie zerrüttet und in den finanziellen Ruin getrieben habe.Abe sei für ihn zum Ziel geworden, weil er in dem erzkonservativen früheren Ministerpräsidenten die zentrale Figur in der Verbindung zwischen der Sekte und Japans Politik sah. In der Folge des Attentats auf Abe waren die jahrzehntelangen Verbindungen zwischen der Organisation und Mitgliedern der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP), deren Chef Abe war, ins Rampenlicht geraten. Abes Großvater hatte laut Medienberichten die Organisation in Japan eingeführt. Abe selbst sprach demnach bei einem Event in Verbindung mit der Sekte.

    Mehr zum Thema

    Prozess gegen den Abe-Attentäter: Und plötzlich kehrt das kollektive Entsetzen nach Japan zurück

    Von Wieland Wagner

    Prozessauftakt: Attentäter von Japans Ex-Premier Shinzō Abe bekennt sich schuldig

    Herabwürdigung von Todeskandidaten: Japans Justizminister tritt nach Aussagen zu Hinrichtungen zurück

    Der Fall löste heftige Kritik an den aggressiven Spendensammelmethoden der Sekte aus und warf ein Schlaglicht auf die Notlage der Kinder von Anhängern. Viele Menschen zeigten Mitgefühl für den Angeklagten und schickten ihm laut Berichten Bargeld ins Gefängnis. Zur Urteilsverkündung hatten rund 700 Menschen versucht, einen der 31 öffentlichen Plätze im Saal zu bekommen.

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  • Einsätze in Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW Polizei ermittelt gegen 65 Beschuldigte im

    Einsätze in Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW Polizei ermittelt gegen 65 Beschuldigte im

    Einsätze in Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW

    Polizei ermittelt gegen 65 Beschuldigte im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch

    In drei Bundesländern haben Einsatzkräfte Wohnungen von Männern und Jungen im Alter zwischen 14 und 72 Jahren durchsucht. In den Fällen geht es um mutmaßlichen sexuellen Missbrauch und entsprechende Aufnahmen.

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    Polizeifahrzeug (Symbolbild)

    Foto: Marijan Murat / dpa / picture alliance

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    Im Kampf gegen Kindesmissbrauch haben Hessens Staatsanwaltschaften landesweit 68 Wohnungen und Häuser durchsuchen lassen. Es gibt 65 Beschuldigte zwischen 14 und 72 Jahren, wie das koordinierende Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden sowie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mitteilten. Bei allen Beschuldigten soll es sich um Männer oder Jungen handeln.

    Zehn von ihnen wurden in einer Polizeidienststelle vernommen, bei einem wurde ein Haftbefehl vollstreckt. Die Staatsanwaltschaften werfen den 65 Beschuldigten überwiegend Herstellung, Besitz und Verbreitung von Missbrauchsaufnahmen mit Kindern und Jugendlichen vor. In 15 Fällen geht es nach den Angaben um mutmaßlichen sexuellen Missbrauch von Minderjährigen.Polizei stellt 405 Datenträger sicher»Nach jetzigem Stand der Ermittlungen stehen die Beschuldigten untereinander nicht im Austausch«, hieß es. Polizistinnen und Polizisten stellten 405 Datenträger aller Art sicher. »Die Datenträger werden nun ausgewertet, kriminalistisch bewertet und auf weitere Ermittlungsansätze geprüft«, ergänzten LKA und Generalstaatsanwaltschaft.

    Zu den Hausdurchsuchungen war es bereits zwischen dem 12. und 16. Januar gekommen – unter anderem in Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Hanau, Kassel, Wiesbaden und zahlreichen weiteren Landkreisen. Zudem gab es je eine Razzia in den Nachbarländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

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