Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



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    Sie ist die stärkste Fraktion im Gemeinderat und stellt in der laufenden Wahlperiode den ersten und zweiten Bürgermeister, dennoch wird die Parteifreie Wählergemeinschaft Unterföhring (PWU) ohne einen Kandidaten für den Chefsessel im Rathaus zur Kommunalwahl antreten. Andreas Kemmelmeyer, der seit 2014 dort die Amtsgeschäfte führte, zieht sich aus der Politik zurück und auch sein erster…

Bürgermeisterwahl 2026: Unterföhring steht vor einem Wechsel im Rathaus

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Sie ist die stärkste Fraktion im Gemeinderat und stellt in der laufenden Wahlperiode den ersten und zweiten Bürgermeister, dennoch wird die Parteifreie Wählergemeinschaft Unterföhring (PWU) ohne einen Kandidaten für den Chefsessel im Rathaus zur Kommunalwahl antreten. Andreas Kemmelmeyer, der seit 2014 dort die Amtsgeschäfte führte, zieht sich aus der Politik zurück und auch sein erster Stellvertreter Manuel Prieler steht nicht mehr zur Verfügung. Gleichwohl mangelt es in der Gemeinde, die als einer der wichtigsten Medienstandorte Deutschlands gilt, nicht an Kandidaten und Kandidatinnen für das Bürgermeisteramt.

Neben dem SPD-Mann Florian Kietsch werfen drei Frauen ihren Hut in den Ring: die Grüne Saran Diané, Claudia Leitner (CSU) sowie Anette Westarp (FDP). Der dritte Bürgermeister Johannes Mecke, der nach seinem Austritt aus der Grünen-Fraktion 2024 für die Partei Volt antreten wollte, wurde nicht zur Wahl zugelassen, weil er zu wenig Unterstützerunterschriften bekommen hatte.

Kennt sich als langjähriger Mitarbeiter der Verwaltung im Rathaus schon gut aus: Florian Klietsch,  Bürgermeisterkandidat der SPD.
Kennt sich als langjähriger Mitarbeiter der Verwaltung im Rathaus schon gut aus: Florian Klietsch,  Bürgermeisterkandidat der SPD. (Foto: privat)

Florian Klietsch, SPD

Der 1983 geborene Florian Klietsch bezeichnet sich als „Unterföhringer Kindl“ und ist seit mehr als 25 Jahren SPD-Mitglied. Zudem gehört er seit Jahrzehnten der Unterföhringer Rathausverwaltung an, ist dort unter anderem stellvertretender Hauptamtsleiter. Für seine Heimatgemeinde wolle er eine „Paradigmenwechsel“ einleiten, den „sozialen Aspekt“ und die Werte der SPD stärker gewichten. Wichtige Themen sind für ihn der kommunale Wohnungsbau, die Sicherung des Wirtschaftsstandortes und der Erhalt seiner Attraktivität, der Schutz und die Sicherung der (kostenfreien) Kinderbetreuungsangebote sowie der Ausbau der Betreuung und Beratung von Familien und Senioren.

Die CSU-Kandidatin Claudia Leitner sieht sich als „Macherin“.
Die CSU-Kandidatin Claudia Leitner sieht sich als „Macherin“. (Foto: Claus Schunk)

Claudia Leitner, CSU

Ähnlich wie ihr SPD-Konkurrent bezeichnet sich Claudia Leitner als in Unterföhring tief verwurzelt. 1973 geboren, ist sie hier aufgewachsen und engagiert in örtlichen Vereinen und Organisationen. Seit 2020 sitzt sie für die CSU im Gemeinderat sowie im Kreistag. Leitner sieht sich als „Macherin“ und nennt eine stabile Finanzlage als eines ihrer Hauptziele. Als gelernte Bankkauffrau bringt sie entsprechende berufliche Erfahrung mit, die Mediengemeinde gilt mit einem Gesamthaushalt von mehr als 200 Millionen Euro als eine der reichsten im Landkreis München, wobei in jüngerer Zeit die Rücklagen stärker beansprucht wurden. Zudem liege ihr der Zusammenhalt im Ort am Herzen. „Fraktionsübergreifende Arbeit ist ganz wichtig“, sagt Leitner. „Wenn ich Bürgermeisterin bin, bin ich für alle Bürgermeisterin.“

Ihr liegen klima- und gesellschaftpolitische Themen am Herzen: Die Grüne Saran Diané. 
Ihr liegen klima- und gesellschaftpolitische Themen am Herzen: Die Grüne Saran Diané.  (Foto: Robert Haas)

Saran Diané, Grüne

Wenn Saran Diané die Wahl im März gewönne, wäre sie mit 24 Jahren eine der jüngsten Bürgermeisterinnen in Deutschland. Die Kandidatin der Grünen, die seit 2020 im Gemeinderat sitzt, sieht ihr Alter freilich als Vorteil, weil ihre „Anliegen alles Zukunftsthemen“ seien und meint damit vor allem gesellschafts-, klima- und umweltpolitische Entwicklungen. So ist die Klimaanpassung der Gemeinde für sie ein wichtiges Thema. Diané ist ausgebildete Seelsorgerin, Psychologiestudentin und in der Gemeinde vielfach vernetzt: Unter anderem ist sie Trompeterin bei der Blaskapelle, Mitglied im Verein „Baum der Hoffnung“, war mehrere Jahre im Katholischen Pfarrgemeinderat aktiv und ist stellvertretende Mesnerin.

Will liberalen Geist ins Unterföhringer Rathaus tragen: Anette Westarp von der FDP.
Will liberalen Geist ins Unterföhringer Rathaus tragen: Anette Westarp von der FDP. (Foto: privat)

Anette Westarp, FDP

Anette Westarp lebt sei knapp 40 Jahren in Unterföhring. Die Mutter zweier Kinder ist Wirtschaftssoziologin, hat viele Jahre in der Hightech-Branche gearbeitet, ihr Schwerpunkt liegt in den Bereichen Personal, Geschäftsführung und Beratung. Die stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende für München-Land nimmt für sich eine „liberale Haltung“ in Anspruch – „egal, ob in Beruf, Politik oder Familie“ und konstatiert:  „Politik bedeutet für mich: das Richtige tun – auch wenn es Mut braucht.“ Schwerpunktthemen sind für sie Wirtschaft, Ortskerngestaltung, Digitalisierung und eine transparente Gemeindepolitik.