Die Bundespolizei hat erneut 22 Männer nach Afghanistan abgeschoben. Die Ausreisepflichtigen seien per Charterflugzeug nach Afghanistan ausgeflogen worden, teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums mit. Es handele sich bei dem Betroffenen ausschließlich um Straftäter. Ihnen werde unter anderem Mord, Raub und schwere Brandstiftung zur Last gelegt. Zuerst hatte die Rheinische Post über die Abschiebung berichtet, die demnach bereits am Montag vom Flughafen Leipzig/Halle aus stattgefunden haben soll.
Seit dem Regierungsantritt der schwarz-roten Koalition wurden damit
insgesamt 250 afghanische Staatsangehörige aus Deutschland nach
Afghanistan abgeschoben. Grundlage dafür ist eine umstrittene Zusammenarbeit der deutschen Behörden mit der islamistischen Taliban-Regierung Afghanistans.
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