Zu viele deutsche Politiker in Bund und Ländern setzen nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auf Dienstwagen mit klimaschädlichen Verbrennungsmotoren. Nur 90 von 249 untersuchten Dienstwagen sind demnach rein elektrisch unterwegs. Ihr Anteil an der ausgewerteten Gesamtmenge ist damit gegenüber dem Vorjahr etwas gesunken.
Das sei eine »Kampfansage gegen zukunftsgerichtete Verkehrspolitik und ein desaströses Signal für die deutsche Klimapolitik«, sagte DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz. Die Politikerinnen und Politiker verfehlten ihre Vorbildfunktion. Bund und Länder sollten bei der Neubeschaffung konsequent auf Elektroautos setzen und keine Plug-in-Hybride kaufen, sagte Metz.
Die Auswertung der DUH beruht nach eigenen Angaben auf einer Abfrage unter Amtsträgern von Januar bis Juni 2026. Falls Politikern mehrere Dienstwagen zur Verfügung stehen, wurden jene mit dem höchsten CO₂‑Ausstoß berücksichtigt.
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