Israels Ministerpräsident Netanjahu forderte wiederholt die Abschaffung des Palästinenserhilfswerks UNRWA. Nun beginnen israelische Polizeikräfte das Hauptquartier in Ost-Jerusalem zu demolieren. Das Werk ist ein Hilfsprogramm der Vereinten Nationen.Categorie: Politiek
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Israels Ministerpräsident Netanjahu forderte wiederholt die Abschaffung des Palästinenserhilfswerks UNRWA. Nun beginnen
Israels Ministerpräsident Netanjahu forderte wiederholt die Abschaffung des Palästinenserhilfswerks UNRWA. Nun beginnen israelische Polizeikräfte das Hauptquartier in Ost-Jerusalem zu demolieren. Das Werk ist ein Hilfsprogramm der Vereinten Nationen. -

PolitikDänen und Syrer womöglich dabeiMacron schlägt Trump G7-Treffen mit Russland in Paris vor20.01.2026,
PolitikDänen und Syrer womöglich dabeiMacron schlägt Trump G7-Treffen mit Russland in Paris vor20.01.2026, 09:22 Uhr Macron will Trump persönlich sprechen. (Foto: Ludovic Marin/Pool via AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Emmanuel Macron versteht nicht, was Donald Trump mit Grönland vorhat. Um seine Fragen zu klären, lädt der französische Präsident seinen amerikanischen Amtskollegen nach Paris ein. Noch in dieser Woche soll das Treffen stattfinden.Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat US-Präsident Donald Trump ein Treffen der G7-Staaten vorgeschlagen, an dem auch Russland teilnehmen könnte. Es solle am Donnerstagnachmittag in Paris stattfinden, schrieb Macron in einer SMS an Trump. Der US-Präsident veröffentlichte diese auf seiner Onlineplattform Truth Social. Der Élysée-Palast in Paris bestätigte die Echtheit der Nachricht. “Mein Freund, wir sind auf einer Linie mit Blick auf Syrien. Wir können Großes vollbringen im Iran. Ich verstehe nicht, was Du in Grönland tust”, schrieb Macron demnach an Trump.Der französische Präsident schlug seinem US-Amtskollegen vor, im Anschluss an das Weltwirtschaftsforum in Davos ein G7-Treffen in Paris zu organisieren. “Ich kann die Ukrainer, die Dänen, die Syrer und die Russen am Rand einladen”, schrieb Macron. Zum Abschluss lud er Trump zum Abendessen in Paris ein.Eine Antwort Trumps war nicht Teil des Screenshots. Eine Stellungnahme des US-Präsidialamts liegt bisher nicht vor.100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus LippoldHintergrund des Vorstoßes von Macron sind die Drohungen Trumps, im Streit um Grönland Zölle gegen mehrere europäische Länder zu verhängen. Der US-Präsident reagiert damit auf die Weigerung Dänemarks, die dänische Arktis-Insel an die USA abzutreten. Wegen des Konflikts wollen die EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstagabend zu einem Krisengipfel in Brüssel zusammenkommen.Frankreich hat die von Trump angedrohten Zölle von bis zu 200 Prozent auf Wein und Champagner mit scharfen Worten bereits zurückgewiesen. Man habe Trumps Äußerungen “zur Kenntnis genommen”, hieß es im Umfeld Macrons. “Drohungen mit Zöllen zur Beeinflussung unserer Außenpolitik sind inakzeptabel und wirkungslos”, hieß es weiter.Nach Absage für “Friedensrat”Trump droht Paris mit saftigen Zöllen auf Wein und ChampagnerHintergrund der Zolldrohung ist Frankreichs Weigerung, sich an dem von Trump vorgeschlagenen, auf seine Person zugeschnittenen und zum Teil kostenpflichtigen “Friedensrat” zu beteiligen. “Dann wird er schon teilnehmen”, sagte Trump mit Blick auf Macron. Aber er müsse ja nicht, fügte er hinzu.Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot hatte Trumps Einladung am Montag abgelehnt. Frankreich müsse “nein sagen, weil die Charta dieses ‘Friedensrates’ über den Gazastreifen und damit über den von den Vereinten Nationen unterstützten Friedensplan hinausgeht”, sagte Barrot vor Abgeordneten.Quelle: ntv.de, mpa/rts/AFPVideos06:02 minSPD-Politiker im ntv FrühstartStegner: Keine grotesken Verbeugungen vor Trump01:24 minNach Kritik von MerzWarken stellt telefonische Krankmeldung auf die KippeVideos 04:28 minTransatlantischer StreitRömmele: Trump zwingt Merz zum Umdenken03:13 minWarten auf “Goldenes Zeitalter”So stark hat Trump die USA in nur einem Jahr verändert40:15 minMinisterin und Journalist bei Blome & PfefferTrumps Grönlandforderung ist “symbolische Kraftmeierei”Videos02:09 minSchah-Sohn beansprucht Rolle”Pahlavi ist in der Iran-Opposition sehr umstritten”02:54 minFritz über US-Grönland-KursTrump-Brief an Norwegen “lässt alle Optionen offen”96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
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Politik”Es ist schlimmer als früher”Iran befindet sich in erzwungenem Ruhezustand20.01.2026, 08:21 Uhr
Politik”Es ist schlimmer als früher”Iran befindet sich in erzwungenem Ruhezustand20.01.2026, 08:21 Uhr Vor wenigen Tagen sahen die Straßen Teherans noch anders aus. Der Sicherheitsapparat hat unerbittlich durchgegriffen. (Foto: picture alliance / NurPhoto)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Die jüngste Protestwelle im Iran ist brutal niedergeschlagen. Tausende haben ihr Leben auf der Straße verloren. Aber hinter der täuschenden Stille brodelt es weiter. Was bleibt von einem Aufbegehren, wenn es niedergerungen wird? Im Iran hat der Staat auf die jüngsten Massenproteste unerbittlich reagiert – mit tödlicher Gewalt, Überwachung und digitaler Abschottung. Das Internet ist weiterhin gesperrt, der Protest vorerst zum Schweigen gebracht. “Nichts hat sich geändert. Es ist schlimmer als früher”, sagt der 24-jährige Ali, Verkäufer in Teheran. Viele sprechen nicht mehr offen. Die Verunsicherung ist groß, der Schock sitzt tief. Der Staat hat unmissverständlich klargemacht, dass der Machterhalt oberste Priorität hat.Ali ist desillusioniert. Trotz der Internetblockade hat er von den Toten gehört – von den Tausenden, die Irans Sicherheitskräfte in den Nächten des 8. und 9. Januar getötet haben sollen. Er erzählt von Bekannten, deren Existenz bedroht ist, weil ihre Onlineshops nicht mehr funktionieren. Das Land befindet sich im Ausnahmezustand. Wütend ist er auch auf US-Präsident Donald Trump, der die Jugend zur Rebellion ermutigt habe. “Er hat seine Unterstützung zugesagt. Aber am Ende hat er alle im Stich gelassen – nur damit sie getötet werden.”Nach kurzer LockerungInternetzugang im Iran wieder eingeschränktMilad ist 32, Lehrer in einem Vorort der Hauptstadt Teheran. Vier seiner Schüler wurden bei den Protesten getötet. An der Schule herrscht seither eine düstere Stimmung. “Die meisten von ihnen waren doch nur junge Menschen, die für eine bessere Zukunft auf die Straße gegangen sind”, sagt er.Chamenei beschuldigt “Aufständische”Es ist nicht das erste Mal, dass der iranische Staat inmitten einer Krise das Internet abschaltet. Und doch ist die Blockade dieses Mal so lang und umfassend wie nie zuvor. Trotzdem dringen Berichte und Aufnahmen nach außen – über Telefonverbindungen oder durch Iraner, die ins Ausland reisen konnten. Menschenrechtsaktivisten dokumentieren die gewaltsame Antwort des Machtapparats. Fast 4000 Todesopfer hat das in den USA ansässige Menschenrechtsnetzwerk HRANA bislang verifiziert. Weitere knapp 9000 Todesfälle befinden sich laut Angaben der Organisation noch in Prüfung.Frist von drei TagenIrans Polizeichef stellt Demonstranten UltimatumIrans Führung dementiert die zahlreichen Todesopfer inzwischen nicht mehr. Ajatollah Ali Chamenei, das politische und religiöse Oberhaupt, räumte ein, dass es während der Proteste Tausende Tote gegeben habe. Einige Menschen seien auf “unmenschliche, brutale Weise” getötet worden, sagte er – verantwortlich dafür seien jedoch die “Aufständischen”. Auch die Regierung macht äußere Feinde verantwortlich: Israel und die USA hätten die Proteste angefacht und gezielt eskaliert, lautet die Behauptung.Ein befürchteter Militärschlag der USA ist zunächst ausgeblieben. US-Präsident Donald Trump jedoch bezieht Stellung. “Es ist Zeit, nach einer neuen Führung im Iran zu suchen”, sagte er “Politico”. Mit Blick auf Ajatollah Chamenei erklärte Trump: “Womit er sich schuldig gemacht hat, als Anführer eines Landes, ist die vollständige Zerstörung des Landes und die Anwendung von Gewalt in einem Ausmaß, das es noch nie gegeben hat.”Experten: Proteste werden wieder aufflammenSeit Jahren steckt der iranische Staat im Krisenmodus: Massenproteste gegen die autoritäre Führung, Widerstand gegen strenge islamische Gesetze, die Rebellion der Frauen, Wasserknappheit – und eine anhaltende Wirtschaftskrise, die Ende Dezember auch die jüngste Protestwelle ausgelöst hat. Auch wenn die Führung ihre Macht nun mit Gewalt verteidigt, bleibt das Fundament der Krise unverändert, sagen Experten.04:56 minJournalist ordnet Iran-Lage einEsmaili: “Was Trump tut, ist eine Farce”Beobachter halten es für wahrscheinlich, dass die Proteste wieder aufflammen. Im schiitischen Islam gilt die 40-tägige Trauerzeit als fester Bestandteil des Gedenkens. Am Ende könnte sich die Wut erneut auf der Straße entladen. Nach den blutigen Nächten Anfang Januar wäre dies Mitte Februar. Schon frühere Protestbewegungen im Iran kamen in Wellen – und kehrten zurück, wenn die Trauerzeit endete.”Massive Gewalt durch Irans Sicherheitskräfte mag es schaffen, die Straßen vorübergehend zu beruhigen”, schrieb die Analystin Suzanne Maloney von der US-Denkfabrik Brookings. “Doch der Führung in Teheran fehlt ein nachhaltiger Weg, um die wirtschaftlichen Härten zu lindern.” Hinzu kämen militärische Rückschläge – und die Schwächung verbündeter Gruppen, vom Libanon bis nach Syrien.Bewegung im MachtapparatUnterdessen gibt es hinter den Kulissen Bewegung im Machtapparat, wie das Exilmedium Iranwire berichtet. Ali Laridschani, Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrats, soll eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung der jüngsten Proteste gespielt haben. Zugleich, so zitiert das Portal einen Insider, glaube Laridschani an “kulturelle und wirtschaftliche Reformen sowie an diplomatische Annäherung – ähnlich den Reformen, die in China umgesetzt wurden”.02:09 minSchah-Sohn beansprucht Rolle”Pahlavi ist in der Iran-Opposition sehr umstritten”Der Sicherheitsrat ist bereits nach dem israelischen Krieg gegen den Iran vor einem halben Jahr stärker in den Fokus gerückt. Laridschani war auf das Amt gerückt, nachdem ihm eine Kandidatur für das Präsidentenamt vor zwei Jahren vom mächtigen Wächterrat verwehrt worden war. Vor wenigen Tagen belegten die USA ihn wegen seiner Rolle bei der Repression mit Sanktionen.Auch Irans Präsident Massud Peseschkian hatte kurz nach Ausbruch der Proteste Ende Dezember Reformen in Aussicht gestellt. Doch daran glaubt im Land kaum noch jemand. “Die Inflation dauert an, alles ist teuer”, sagt Amir, ein 21-jähriger Student. “Solange diese Probleme bestehen, werden auch die Proteste weitergehen.”Quelle: ntv.de, Arne Bänsch, dpaVideos01:24 minNach Kritik von MerzWarken stellt telefonische Krankmeldung auf die Kippe04:28 minTransatlantischer StreitRömmele: Trump zwingt Merz zum UmdenkenVideos 03:13 minWarten auf “Goldenes Zeitalter”So stark hat Trump die USA in nur einem Jahr verändert40:15 minMinisterin und Journalist bei Blome & PfefferTrumps Grönlandforderung ist “symbolische Kraftmeierei”02:54 minFritz über US-Grönland-KursTrump-Brief an Norwegen “lässt alle Optionen offen”Videos03:01 minAnti-Coercion InstrumentDiese “Handels-Bazooka” richtet die EU auf die USA05:23 minThiele zu Trumps DrohungenGrönland? – “Wird Jahrzehnte dauern, das zu reparieren”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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Politik “Es gibt kein Zurück”Trump will in Davos über Grönland verhandeln20.01.2026, 08:22
Politik “Es gibt kein Zurück”Trump will in Davos über Grönland verhandeln20.01.2026, 08:22 Uhr Will Grönland mit allen Mitteln an sich binden: US-Präsident Trump. (Foto: picture alliance/dpa/AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Neben seiner Rede will der US-Präsident beim Weltwirtschaftsforum in der Schweiz auch über Grönland sprechen. Die Insel sei von “entscheidender Bedeutung”, so Trump. Auf Social Media verbreitet er bereits Bilder von sich auf dem dänischen Gebiet. Im Grönland-Konflikt zwischen den USA und Europa hat US-Präsident Donald Trump ein Treffen der beteiligten Parteien in Davos in der Schweiz angekündigt. Den avisierten Gesprächen sei ein Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte vorangegangen, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Wer konkret an dem Treffen teilnehmen wird, erklärte er nicht.Die Gespräche dürften am Rande des derzeitig laufenden Weltwirtschaftsforum in Davon stattfinden. Trump wird am Mittwoch in dem Schweizer Alpenort erwartet, wo er am selben Tag eine Rede halten wird.02:54 minFritz über US-Grönland-KursTrump-Brief an Norwegen “lässt alle Optionen offen”Trump bekräftigte, dass die zu Dänemark gehörende Insel Grönland “von entscheidender Bedeutung” für die internationale Sicherheit und die nationale Sicherheit der USA sei. “Es gibt kein Zurück – darin sind sich alle einig!”, schrieb Trump. Er will Dänemark dazu bringen, den USA die Arktisinsel zu verkaufen. Deutschland und weitere Staaten hatten zuletzt als Zeichen der Solidarität mit Dänemark Soldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt.Trump teilte nach der Ankündigung auch mehrere KI-generierte Bilder rund um den Grönland-Streit. Auf einem Bilder ist er zusammen mit seinem Vizepräsidenten JD Vance und Außenminister Marco Rubio zu sehen. Trump hisst dabei eine Fahne auf einem Gebiet, bei dem es sich um Grönland handeln soll. Im Vordergrund ist zudem ein Schild zu sehen, auf welchem Grönland als US-Territorium bezeichnet wird. Auf einem weiteren Foto sieht man eine abgewandelte Aufnahme eines Treffens mit europäischen Staats- und Regierungschefs im Oval Office. Auf einer im Raum platzierten Karte sind auch Venezuela, Kanada und Grönland in den US-Farben eingefärbt. Der Republikaner kündigte am Samstag an, ab dem 1. Februar Strafzölle auf Waren aus Deutschland und anderen europäischen Nato-Ländern zu verhängen. Damit will er den Widerstand gegen einen Verkauf Grönlands an die USA brechen.Sollte Trump die Zölle wirklich verhängen lassen, könnte die EU beispielsweise ebenfalls Sonderzölle verhängen. Im Raum stehen Extraabgaben auf Wareneinfuhren aus den USA im Wert von 93 Milliarden Euro, etwa Flugzeuge, Motorräder, Rindfleisch, Whiskey und Zitrusfrüchten. Auch andere wirtschaftliche Vergeltungsmaßnahmen sind möglich – so könnten US-Unternehmen etwa von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen oder für bestimmte Produkte Ein- und Ausfuhrbeschränkungen erlassen werden.Quelle: ntv.de, lme/dpaVideos01:24 minNach Kritik von MerzWarken stellt telefonische Krankmeldung auf die Kippe04:28 minTransatlantischer StreitRömmele: Trump zwingt Merz zum UmdenkenVideos 03:13 minWarten auf “Goldenes Zeitalter”So stark hat Trump die USA in nur einem Jahr verändert40:15 minMinisterin und Journalist bei Blome & PfefferTrumps Grönlandforderung ist “symbolische Kraftmeierei”02:09 minSchah-Sohn beansprucht Rolle”Pahlavi ist in der Iran-Opposition sehr umstritten”Videos03:01 minAnti-Coercion InstrumentDiese “Handels-Bazooka” richtet die EU auf die USA05:23 minThiele zu Trumps DrohungenGrönland? – “Wird Jahrzehnte dauern, das zu reparieren”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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PolitikNach Absage für “Friedensrat”Trump droht Paris mit saftigen Zöllen auf Wein und
PolitikNach Absage für “Friedensrat”Trump droht Paris mit saftigen Zöllen auf Wein und Champagner20.01.2026, 07:49 Uhr Artikel anhören(03:03 min)00:00 / 03:030.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xTrump wird am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos erwartet. (Foto: picture alliance/dpa/AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Die französische Regierung befürchtet durch den sogenannten Friedensrat von US-Präsident Trump eine Schwächung der Vereinten Nationen. Trump reagiert auf die ablehnende Haltung in Paris mit neuen Drohungen und adressiert Präsident Macron direkt. US-Präsident Donald Trump hat Frankreich mit hohen Zöllen auf Wein und Champagner gedroht, nachdem Paris seine Einladung zur Teilnahme am sogenannten Friedensrat abgelehnt hat. “Ich werde seine Weine und seinen Champagner mit Zöllen von 200 Prozent belegen”, sagte Trump an Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron gerichtet. Macron werde Teil des von Trump ins Leben gerufenen Gremiums werden, “aber er muss nicht teilnehmen”, fügte Trump hinzu.Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot hatte Trumps Einladung am Montag vorerst abgelehnt. Frankreich müsse “nein sagen, weil die Charta dieses ‘Friedensrates’ über den Gazastreifen und damit über den von den Vereinten Nationen unterstützten Friedensplan hinausgeht”, sagte Barrot vor Abgeordneten.01:42 minProtestzug gegen SpitzentreffenTrumps Grönland-Drohung macht Davos zum BrennpunktDie Trump-Initiative werfe Fragen, insbesondere im Bezug auf die “Achtung der Prinzipien und der Struktur der Vereinten Nationen” auf, hieß es zudem aus dem Umkreis von Macron. Diese Prinzipien dürften auf gar keinen Fall in Frage gestellt werden. Frankreich gehört als ständiges Mitglied dem UN-Sicherheitsrat an.Konkurrenz zu Vereinten NationenIndes bestätigte Trump am Montag, dass auch Russlands Präsident Wladimir Putin Teil des sogenannten Friedensrates werden soll. “Ja, er wurde eingeladen”, sagte Trump.Trump will mit dem “Friedensrat”, den er selbst leiten will, ein Gremium schaffen, das in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen weltweit Konflikte lösen soll. Der US-Präsident hatte die UNO regelmäßig kritisiert und in diesem Monat den Rückzug der USA aus 66 internationalen Organisationen verkündet.Mehrere Länder, darunter Deutschland, erhielten bereits eine Einladung für eine Mitgliedschaft in dem “Friedensrat”. Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte am Montag, die Bundesregierung werde in Absprache mit ihren Partnern darüber beraten, wie sie mit dieser Einladung umgehe. Eine Zusage für die Teilnahme Deutschlands gab er noch nicht ab.”Dümmste, das ich gehört habe”Fast alle sind dagegen, aber Trump will Grönland trotzdemVon Roland Peters, New YorkDer “Friedensrat” war ursprünglich zur Überwachung des Wiederaufbaus im Gazastreifen ins Leben gerufen worden. In der achtseitigen Charta der Initiative wird das Palästinensergebiet jedoch nicht ausdrücklich genannt.Für einen ständigen Sitz in Trumps “Friedensrat” sollen Mitgliedstaaten eine Gebühr in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar zahlen. Wer sie nicht bezahlt, hat nur Anrecht auf einen dreijährigen Sitz in dem Gremium.Quelle: ntv.de, dsc/AFPVideos04:28 minTransatlantischer StreitRömmele: Trump zwingt Merz zum Umdenken03:13 minWarten auf “Goldenes Zeitalter”So stark hat Trump die USA in nur einem Jahr verändertVideos 40:15 minMinisterin und Journalist bei Blome & PfefferTrumps Grönlandforderung ist “symbolische Kraftmeierei”02:09 minSchah-Sohn beansprucht Rolle”Pahlavi ist in der Iran-Opposition sehr umstritten”02:54 minFritz über US-Grönland-KursTrump-Brief an Norwegen “lässt alle Optionen offen”Videos03:01 minAnti-Coercion InstrumentDiese “Handels-Bazooka” richtet die EU auf die USA05:23 minThiele zu Trumps DrohungenGrönland? – “Wird Jahrzehnte dauern, das zu reparieren”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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Politik”Hat die vollständige Kontrolle”Trump schießt gegen Norwegen wegen des Friedensnobelpreises20.01.2026, 07:57 Uhr
Politik”Hat die vollständige Kontrolle”Trump schießt gegen Norwegen wegen des Friedensnobelpreises20.01.2026, 07:57 Uhr Europa solle sich auf die Ukraine konzentrieren, meinte der US-Präsident. (Foto: picture alliance/dpa/AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Eigentlich sei ihm der Friedensnobelpreis egal, behauptet der US-Präsident in einem Interview. Dass er ihn nicht verliehen bekommen hat, beschäftigt ihn aber offensichtlich. Gegen Norwegen erhebt er wegen der ausgebliebenen Vergabe Vorwürfe. US-Präsident Donald Trump hat wegen des ihm nicht verliehenen Friedensnobelpreises erneut gegen Norwegen ausgeteilt. Trump wies bei NBC zurück, dass Norwegen keinen Einfluss auf die Entscheidung habe und allein beim zuständigen Komitee liege. “Norwegen hat die vollständige Kontrolle darüber, egal was sie sagen”, so der US-Staatschef. “Sie behaupten gerne, dass sie nichts damit zu tun haben, aber sie haben alles damit zu tun.”Der Republikaner spielte sein Verlangen nach dem Preis jedoch auch herunter. Er verwies erneut auf die angeblich von ihm beendeten acht Kriege und die vielen Menschenleben, die er gerettet habe. Das sei eine größere Belohnung, so Trump. “Mir ist der Friedensnobelpreis egal.”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus LippoldTrump kritisierte auch europäische Staats- und Regierungschefs, die sich seinen Plänen zum Kauf Grönlands widersetzen. “Europa sollte sich auf den Krieg zwischen Russland und der Ukraine konzentrieren, denn ehrlich gesagt sieht man ja, was das gebracht hat”, sagte der 79-Jährige. “Darauf sollte sich Europa konzentrieren – nicht auf Grönland.”Auf die Frage, ob er über Grönland notfalls auch mit Gewalt die Kontrolle übernehmen würde, antworte Trump bei NBC: “Kein Kommentar”. Erst in einem am Montag veröffentlichten Schreiben an den norwegischen Regierungschef Gahr Störe hatte der US-Präsident eine Drohung ausgesprochen. Er fühle sich angesichts des nicht erhaltenen Friedensnobelpreises nicht mehr verpflichtet, “nur an den Frieden” zu denken. “Die Welt ist nicht sicher, bis wir die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben.” Der Frieden sei zwar weiterhin “vorrangig”. Er könne aber “jetzt darüber nachdenken, was für die Vereinigten Staaten von Amerika gut und richtig ist”.Quelle: ntv.de, lmeVideos04:28 minTransatlantischer StreitRömmele: Trump zwingt Merz zum Umdenken03:13 minWarten auf “Goldenes Zeitalter”So stark hat Trump die USA in nur einem Jahr verändertVideos 40:15 minMinisterin und Journalist bei Blome & PfefferTrumps Grönlandforderung ist “symbolische Kraftmeierei”02:09 minSchah-Sohn beansprucht Rolle”Pahlavi ist in der Iran-Opposition sehr umstritten”02:54 minFritz über US-Grönland-KursTrump-Brief an Norwegen “lässt alle Optionen offen”Videos03:01 minAnti-Coercion InstrumentDiese “Handels-Bazooka” richtet die EU auf die USA05:23 minThiele zu Trumps DrohungenGrönland? – “Wird Jahrzehnte dauern, das zu reparieren”96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
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In Syrien kommt es in mehreren Regionen zu Kämpfen zwischen kurdischen Einheiten
In Syrien kommt es in mehreren Regionen zu Kämpfen zwischen kurdischen Einheiten und Regierungstruppen. IS-Kämpfer nutzen das Chaos zur Flucht aus einem Gefängnis. Beide Seiten geben einander die Schuld – zur Anzahl der Entkommenen gibt es unterschiedliche Angaben. -

PolitikUkraine-Krieg im Liveticker+++ 21:17 Soll Kriegsgefangene getötet haben – Ukraine nimmt russischen
PolitikUkraine-Krieg im Liveticker+++ 21:17 Soll Kriegsgefangene getötet haben – Ukraine nimmt russischen Soldaten gefangen +++19.01.2026, 22:00 Uhr FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Das ukrainische Militär nimmt einen russischen Soldaten gefangen, der für die Hinrichtung ukrainischer Kriegsgefangener im russischen Gebiet Kursk im Oktober 2025 verantwortlich sein soll. Das teilt Präsident Selenskyj auf X mit. Der ukrainische Präsident schreibt unter anderem: “Jeder russische Mörder muss für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Und so wird es auch sein.” Am 20. November berichteten Medien über eine wahrscheinliche Hinrichtung gefangengenommener ukrainischer Soldaten, die im russischen Gebiet Kursk eingekesselt worden waren. +++ 20:38 Russischer Haushalt unter Druck: Einnahmen aus Öl und Gas brechen um 46 Prozent ein +++Die Steuereinnahmen des russischen Staatshaushalts aus Öl und Gas werden diesen Monat voraussichtlich um 46 Prozent gegenüber Januar 2025 zurückgehen, berichtet Reuters unter Berufung auf eigene Berechnungen. Die Entwicklung ist demnach auf einen stärkeren Rubel und niedrige Ölpreise zurückzuführen. Die Einnahmen aus Öl und Gas machen etwa ein Viertel des russischen Staatshaushalts aus und spielen eine Schlüsselrolle bei der Aufrechterhaltung des Angriffskrieges Moskaus gegen die Ukraine. Laut Reuters werden die Einnahmen wahrscheinlich auf etwa 420 Milliarden Rubel (4,65 Mrd. Euro) sinken, den niedrigsten Stand seit August 2020. Beobachter führen diese Entwicklung auf einen übersättigten Markt zurück, der wiederum auf eine schwächer als erwartete Wirtschaftsleistung der großen Volkswirtschaften und den Handelskrieg der USA gegen China zurückzuführen ist. Dazu kommen Sanktionen der EU und der USA. +++ 19:59 Prien: “Irgendjemand muss am Ende auf den roten Knopf drücken können” +++Die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, fordert eine verstärkte öffentliche Debatte über die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. “Wir müssen die Bevölkerung viel mehr mitnehmen”, sagt Prien in der ntv-Sendung “Blome & Pfeffer” (20.15 Uhr bei ntv). Bei der Frage, wie sich Europa verteidigen könne, ohne auf amerikanische Unterstützung angewiesen zu sein, gehe es letztlich auch um Abschreckung durch europäische Atomwaffen. “Irgendjemand muss am Ende auf den roten Knopf drücken können – oder möglichst nicht. Aber es muss natürlich klar sein, wer dazu berechtigt wäre.”, sagt Prien. Darüber müsse jetzt gesprochen werden. Eine solche Auseinandersetzung habe nach der Zeitenwende-Rede von Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz im Februar 2022 gefehlt, kritisiert Prien. Es sei von großer Bedeutung, über die Resilienz gegenüber militärischen und hybriden Angriffen zu sprechen. “Diese öffentliche Debatte müssen wir jetzt führen und die Menschen auf dem Weg gewinnen, unser Land und unsere Freiheit verteidigen zu wollen”, so die Ministerin.40:15 minMinisterin und Journalist bei Blome & PfefferTrumps Grönlandforderung ist “symbolische Kraftmeierei”+++ 19:23 Kreml-Behörde sperrt 1,3 Millionen Websites in Russland – VPNs besonders im Fokus +++Die staatliche Internetaufsichtsbehörde Russlands sperrt 2025 den Zugang zu knapp 1,3 Millionen Webseiten. Das entspricht einem Anstieg von 59 Prozent gegenüber 2024. Die größten Zuwächse bei Sperren gibt es demnach bei Seiten, die Tipps und Werkzeuge zum Umgehen von Internetbeschränkungen geben. Hier sind allein 93.000 Websites betroffen – ein Anstieg um 1235 Prozent gegenüber dem Vorjahr, erklärt die Regulierungsbehörde Roskomnadzor gegenüber der Wirtschaftszeitung “Vedomosti”. Weiter sind 170.300 Seiten mit LGBTQ+-Inhalten betroffen (plus 269 Prozent). Dazu kommen 18.700 Websites zum Alkoholkauf (plus 190 Prozent) und 155.600 Sperrungen wegen Kinderpornografie (plus 131 Prozent). Neben TikTok und Telegram sind unter anderem die Netzwerke Vkontakte und Rutube von den Sperrungen betroffen. Die enormen Zuwächse bei den Sperren sollen darauf zurückzuführen sein, dass die Behörden immer mehr Inhalte als illegal einstufen, erklärt Urvan Parfentiyev, Koordinator des Safe Internet Center, gegenüber “Vedomosti”. +++ 18:47 Polizisten fehlen, Veteranen kehren heim – Gewalttaten in Russland nehmen massiv zu +++Russland verzeichnet im Vorjahr 627.900 schwere und besonders schwere Straftaten. Laut Bericht des ukrainischen Zentrums für Desinformationsbekämpfung ist dies der höchste Wert seit 15 Jahren. Es sei zudem das dritte Jahr infolge, in dem die Gewaltkriminalität deutlich zunehme. Das soll direkt mit dem Krieg in der Ukraine zusammenhängen. Demnach kehren immer mehr russische Veteranen in die Heimat zurück. Unter ihnen seien Zehntausende ehemalige Häftlinge. Die hatte zuerst die Söldnergruppe Wagner aus dem Gefängnis geholt, später das russische Verteidigungsministerium selbst – insgesamt etwa 180.000 Männer. Sie erhielten hohe Löhne und Straferlass im Gegenzug für ihren Kampfeinsatz in der Ukraine. Einige von ihnen tauchen laut Global Initiative Against Transnational Organized Crime nun allerdings in neuen Fällen von Mord, bewaffnetem Raub, gewalttätigen Überfällen und Drogenhandel auf. Laut dem unabhängigen russischen Medium Vyorstka sind knapp 550 getötete und 465 verletzte Zivilisten durch zurückkehrende Veteranen dokumentiert, die meisten davon durch ehemalige Strafgefangene. Probleme bei der inneren Sicherheit sollen diese Entwicklung zudem fördern. Wie die “Russia Post” meldet, quittierten zahlreiche Polizisten ihre Stellen – teils gingen sie wegen deutlich besserer Löhne an die Front. In Russland sollen derzeit 172.000 Stellen bei der Polizei unbesetzt sein. +++ 18:10 Trump: Europäer sollen sich um Ukraine-Krieg kümmern – nicht um Grönland +++US-Präsident Trump treibt seine Annexionsbemühungen Grönlands voran. Nachdem einige europäische Staaten Soldaten zu einer Beobachtungsmission entsandten, erklärt Trump nun, sie sollten sich nicht darum kümmern. In einem Interview sagt er: “Europa sollte sich auf den Krieg zwischen Russland und der Ukraine konzentrieren, denn ehrlich gesagt sieht man ja, was das gebracht hat. Darauf sollte sich Europa konzentrieren – nicht auf Grönland.” Die Frage, ob er zur Einverleibung Grönlands auf Gewalt setzen würde, lässt er dagegen offen – “kein Kommentar” sagt er NBC News dazu.+++ 17:29 Premier Babis unterbindet Kampfjet-Lieferung an Kiew – und düpiert Präsident Pavel +++Tschechien wird seine leichten Kampfflugzeuge vom Typ L-159 nicht an die Ukraine verkaufen, erklärt Premierminister Andrej Babis. Zuvor hatte sich der Präsident Petr Pavel für diesen Schritt ausgesprochen. “(Verteidigungsminister Jaromir) Zuna hat klar gesagt, dass die Flugzeuge noch eine Lebensdauer von etwa 15 Jahren haben und dass die Armee sie braucht”, erklärt Babis nach einer Regierungssitzung. Pavel, der die Ukraine in der Vorwoche besucht hatte, sagte am Sonntag, dass das Angebot Kiews, die Flugzeuge zu kaufen, eine Chance für die tschechische Verteidigungsindustrie sei, und argumentierte, dass der Verkauf von 4 der 24 L-159-Jets der tschechischen Armee deren Verteidigungsfähigkeit nicht gefährden würde. “Ich befürchte, dass wir mit dieser Entscheidung eher in Richtung Egoismus als in Richtung Solidarität gehen”, kommentiert Pavel die Weigerung, die Flugzeuge an die Ukraine zu verkaufen. Hochrangige Regierungsbeamte, darunter der tschechische Außenminister Petr Macinka, kritisieren den Präsidenten dafür, dass er die Möglichkeit eines Verkaufs ins Spiel gebracht hatte, und argumentieren, dass diese Entscheidung außerhalb seiner Befugnisse liege.+++ 16:51 Ukraine fängt neue russische Drohne ab – und “seziert” sie online +++Der ukrainische Militärgeheimdienst (HUR) veröffentlicht technische Details der neuesten russischen Angriffsdrohne Geran-5. Sie sei schneller und habe eine höhere Reichweite, benötige aber nach wie vor ausländische Technologie. Der HUR veröffentlicht auf seiner Website “War & Sanctions” ein 3D-Modell der Drohne und schlüsselt ihre Systeme und Komponenten auf. Demnach sei die Geran-5 eine deutliche Weiterentwicklung früherer Modelle, die bei Angriffen auf die ukrainische Infrastruktur zum Einsatz kamen. Sie kam erstmals Anfang Januar 2026 zum Einsatz, heißt es. Dank chinesischem Turbostrahltriebwerk, dem TELEFLY TF-TJ2000A, erreicht sie eine Geschwindigkeit von bis zu 600 Kilometern pro Stunde. Sie könne dadurch ebenso deutlich leiser fliegen. Ihre Reichweite liegt bei fast 1000 Kilometern, die mögliche Flughöhe bei rund 6 Kilometern. Und sie ist etwa 850 Kilogramm schwer, so der ukrainische Geheimdienst. Trotz Sanktionen geht der HUR davon aus, dass für die Geran-5 Elektronik aus China, den Vereinigten Staaten und Deutschland verwendet werden. Laut ukrainischer Beamter zeige dies, dass Russland weiterhin Sanktionen umgeht und seine Angriffskapazitäten mithilfe ausländischer Technologie ausbaut.+++ 16:16 Tote und Verletzte – Bürgermeister von Charkiw gibt Details zu Angriff bekannt +++Ihor Terechow, Bürgermeister von Charkiw, gibt auf seinem Telegram-Kanal weitere Details zum russischen Angriff auf die ukrainische Großstadt (siehe Eintrag 11.10 Uhr) bekannt. Demnach hätten alle drei Raketen – ursprünglich war von vieren die Rede – den Stadtteil Slobodsky getroffen. Dabei seien Privathäuser zerstört worden. Eine Person wird dabei getötet, zehn verletzt, so Terechow. +++ 15:39 Bericht: Nach Technik-Problemen will die Ukraine keine weiteren deutschen Drohnen +++Die Ukraine stoppt zunächst zusätzliche Bestellungen von Kampfdrohnen des deutschen Verteidigungstechnologie-Startups Helsing. Der Grund seien Probleme bei Tests an der Front, berichtet Bloomberg. Es soll sich um die Flaggschiff-Kampfdrohne HX-2 handeln. Die habe zum einen Schwierigkeiten bei den Startvorgängen gehabt. Zum anderen würden dem Modell KI-Komponenten fehlen, die eine autonome Steuerung ermöglichen sollen. Das habe sich bei einer Präsentation am 20. November 2025 gezeigt. Bloomberg zufolge erklären drei Befragte, dass die Drohne beim Start von Störsignalen beeinträchtigt worden sei. Dadurch riss die Verbindung zu den Bedienern ab. Seither gebe es auf ukrainischer Seite wenig Interesse an weiteren Käufen. Die Bundeswehr, die die weitere Produktion für die Ukraine in Auftrag gegeben hätte, habe von Bestellungen abgesehen, heißt es im Bericht. Helsing erklärt dagegen, dass es keine Kenntnis von der genannten Präsentation habe und die Behauptung von Bloomberg zurückweise, die HX-2-Drohnen habe eine hohe Ausfallrate beim Start. Das Unternehmen gibt an, dass mehrere Einheiten der ukrainischen Streitkräfte Interesse an der Drohne bekundet hätten. “Die offiziell dokumentierte Trefferquote der ersten Flüge ist ermutigend”, heißt es vom deutschen Verteidigungs-Startup.+++ 15:03 Syrski: Russen machen bei Pokrowsk Druck – 50 Gefechte pro Tag +++In der Umgebung der weitgehend besetzten Stadt Pokrowsk dauern die Kämpfe an, sagt der ukrainische Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyi. Die Lage sei aus Sicht der ukrainischen Verteidiger schwierig, die Kämpfe erschöpfend. Syrskyi berichtet, in dem Gebiet finden täglich etwa 50 Gefechte statt. Die russischen Truppen würden versuchen, den Druck auf ukrainische Stellungen rund um Pokrowsk und Myrnohrad zu erhöhen. “Sie ziehen Reserven nach Pokrowsk und suchen nach Möglichkeiten, unsere Verteidigungslinien sowohl durch sporadische massive Angriffe als auch durch verdeckte Vorstöße kleiner Infanteriegruppen zu durchbrechen”, so Syrskyi. +++ 14:29 Ukrainer: Mariupol ist für Russland keine Stadt, sondern Verbrauchsmaterial +++Der ukrainische Auslandsgeheimdienst wirft den russischen Besatzern vor, Mariupol auszubeuten, sich aber nicht um die Bewohner zu kümmern. Mariupol sei für Russland keine Stadt oder Gemeinde, sondern eine Trophäe und Verbrauchsmaterial, schreibt der Geheimdienst SZRU. So hätten die Besatzer etwa die Nutzung des Seehafens im vergangenen Jahr intensiviert. Geplant sei auch, den Schifffahrtskanal zu vertiefen, um Mariupol zu einem wichtigen Logistikzentrum und Umschlagplatz der besetzten Gebiete zu machen. Die Stadt werde als Militärübungsplatz und Ausbildungsstandort für russische Beamte genutzt. Währenddessen würden verbliebene Bewohner der Stadt bereits seit Jahren auf Ersatz für zerstörte Wohnungen warten. Gebaut würden jedoch teure Hochhäuser, die für normale Bewohner unerschwinglich seien. Den Angaben zufolge beschlagnahmten die Besatzer zudem massenhaft Wohnungen, deren Eigentümer tot oder geflohen sind oder ihre Dokumente verloren haben.+++ 13:55 Einladung “ist Anerkennung Trumps an Putin” +++Ausgerechnet Wladimir Putin scheint Donald Trump ein geeigneter Teilnehmer für den US-Friedensrat zu sein, der Stabilität im kriegszerstörten Gazastreifen herstellen soll. Zuvor positionierte sich der US-Präsident noch gegen Moskau, wie ntv-Korrespondent Rainer Munz unterstreicht.03:48 minRussland soll in “Friedensrat”Einladung “ist Anerkennung Trumps gegenüber Putin”+++ 13:39 Nächtlicher Angriff mit 145 Drohnen +++Das russische Militär hat die Ukraine in der vergangenen Nacht mit 145 Drohnen angegriffen, von denen 126 Drohnen abgewehrt werden konnten, wie die ukrainischen Luftstreitkräfte mitteilen. Es habe Einschläge an zwölf Orten gegeben, heißt es weiter. Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass in der Nacht 92 ukrainische Drohnen über Russland zerstört worden seien. +++ 12:55 Bericht: Putin schickt seinen Unterhändler nach Davos +++Der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijiew, wird diese Woche ins schweizerische Davos reisen, um am Rande des Wirtschaftsforums Mitglieder der US-Delegation zu treffen. Das teilen zwei mit der Reise vertraute Quellen der Nachrichtenagentur Reuters unter der Bedingung der Anonymität mit. US-Präsident Donald Trump wird am Mittwoch erstmals persönlich in Davos erwartet, um eine Rede zu halten. Er wird von einer großen US-Delegation begleitet werden. Der Dominator kommtDavos knurrt Trump anVon Ulrich Reitz, Davos+++ 12:16 Soldaten beim Versuch Kupjansk zu infiltrieren getötet +++Durch eine stillgelegte Pipeline versuchen russische Soldaten anscheinend immer wieder in die Stadt Kupjansk im Nordosten der Ukraine einzudringen. Reporter der “Washington Post” verfolgten eine Operation des ukrainischen Militärs in Echtzeit in einer unterirdischen Basis außerhalb der Stadt. Als russische Soldaten aus der Pipeline kamen, hätten die Ukrainer sie von Drohnen aus bombardiert und getötet, schreiben die Reporter. Ukrainische Kommandeure sagen, sie versuchten, noch etwa hundert über das Stadtzentrum verstreute Soldaten zu beseitigen, und ein Nachrücken von Soldaten über den Fluss Oskil einzudämmen. Der Zeitung zufolge zeigen Drohnenaufnahmen die Leichen russischer Soldaten um die Ausgänge Pipeline und um den Fluss. Kremlchef Putin hatte im November behauptet, Kupjansk sei unter russischer Kontrolle. Auch im Dezember blieb Moskau bei dieser Behauptung. Tatsächlich haben ukrainische Einheiten in den vergangenen Wochen aber weite Teile von Kupjansk wieder unter ihre Kontrolle gebracht.+++ 11:47 Slowjansk wird Ziel von Luftangriff +++Die Stadt Slowjansk in der Region Donezk ist am Morgen Ziel russischer Luftangriffe. Das teilt Bürgermeister Vadym Liakh mit. Seinen Angaben zufolge wurde eine Frau verletzt. Zudem wurden Häuser und Fahrzeuge beschädigt. +++ 11:10 Charkiw meldet Raketenangriffe auf kritische Infrastruktur +++Die Großstadt Charkiw ist laut ihrem Bürgermeister mit vier russischen Raketen beschossen worden. Ihn zufolge wurde ein kritische Infrastruktureinrichtung angegriffen, es entstand ein erheblicher Schaden. Einzelheiten dazu nennt er nicht. Verletzte werden bislang nicht gemeldet. +++ 10:29 Ukraine: Treffer gegen Flugabwehr kommen Russland teuer zu stehen +++Ukrainische Angriffe sollen der russischen Flugabwehr im vergangenen Jahr kostspielige Verluste zugefügt haben. Der Inlandsgeheimdienst der Ukraine schätzt, dass seine Spezialkräfte russische Flugabwehrsysteme im Wert von umgerechnet vier Milliarden US-Dollar zerstört haben. Darüber hinaus habe die russische Armee schwere Verluste bei Radaranlagen erfahren, die für die Ortung von Luftzielen und den Betrieb der Luftverteidigung von entscheidender Bedeutung seien. Laut dem Geheimdienst wurden so Korridore für ukrainische Langstreckendrohnen aufgebrochen, die ins russische Hinterland gelangten und dort militärische Einrichtungen angreifen konnten. Videos des Militärs sollen die Treffer gegen die Flugabwehr belegen. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.+++ 09:58 Polen spenden für Generatoren in Kiew +++In Polen sind bei einer landesweiten Spendenaktion für Generatoren für die Ukraine binnen drei Tagen umgerechnet bereits mehr als 680.000 Euro gesammelt worden. Als Ziel geben die Organisatoren der Aktion “Wärme aus Polen für Kiew” an, Hundert Stromgeneratoren und weitere Geräte zu kaufen und nach Kiew zu schicken. Die ukrainische Hauptstadt steht immer wieder unter russischem Beschuss – vorübergehend waren Hunderttausende Haushalte mitten im Winter ohne Strom und Heizung. Das Engagement der Nachbarn bedeute viel, erklärt der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha in sozialen Medien. “Dies ist ein Zeichen echter Solidarität, Menschlichkeit und aufrichtiger Unterstützung in einer Zeit, in der Wärme und Licht Sicherheit und Leben bedeuten.”+++ 09:25 Baerbock: Internationale Ordnung unter Attacke +++Die internationale Ordnung sei unter Attacke, kritisiert die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, die Absichten von US-Präsident Donald Trump, Grönland unter US-Kontrolle bringen zu wollen. Mit Blick auch auf Russlands Krieg in der Ukraine sagt sie, wenn Trump in Grönland Erfolg habe, “dann könnte in Zukunft kein Land auf dieser Welt mehr ruhig und in Frieden schlafen”. Baerbock erklärt, Russland und China hätten als ständige Mitglieder des Sicherheitsrats die Aufgabe, den Weltfrieden zu sichern. “Wenn ausgerechnet diese beiden die Regeln des Weltfriedens nicht ernst nehmen, dann ist es an allen, jetzt sehr klarzumachen, dass sie geschlossen zusammenstehen.”+++ 08:41 Chodorkowski: Russische Wehrpflichtige mit Lügen in Verträge gelockt +++Der prominente Kremlgegner Michail Chodorkowski wirft russischen Militärs vor, Wehrpflichtige mit Lügen und Einschüchterung in Verträge zu locken. Seinen Angaben zufolge berichten davon mehrere junge Russen, die in der russischen Republik Burjatien nahe der Mongolei gedient hätten. Ein Offizier habe ihnen gesagt, wenn sie nicht unterschrieben, würden sie in der Region Kursk, die an die Ukraine grenzt, eingesetzt und dass von dort nur sieben von zehn Soldaten zurückkehrten, sagt einer der Männer in einem unverifiziertem Video. Mit einem Vertrag könnten sie hingegen in ihrer Einheit bleiben und würden nach einem Jahr entlassen, habe der Militär versprochen. Direkt nach der Unterschrift, habe er ihnen jedoch eröffnet, dass sie nicht nach einem Jahr aufhören könnten. Den Angaben in dem Video zufolge droht den Betroffenen in solchen Fällen der Einsatz an der Front. +++ 08:05 Region Odessa von Drohnen attackiert +++Bei einem russischen Drohnenangriff auf die südukrainische Region Odessa sind den örtlichen Behörden zufolge in der Nacht wieder Energie- und Gasanlagen und ein mehrstöckiges Wohnhaus getroffen worden. Eine Person sei verletzt worden, teilt Regionalgouverneur Oleh Kiper mit und veröffentlicht dazu Fotos auf Telegram. +++ 07:28 Ukraine: Besatzer schicken Jugendliche zu Militärkurs nach Russland +++Die Ukraine erhebt neue Vorwürfe gegen Russland, insbesondere junge Bewohner der besetzen ukrainischen Gebiete indoktrinieren und systematisch militarisieren zu wollen. Die Besatzer hätten eine Gruppe von 24 Jugendliche in der Region Cherson für eine militärische Ausbildung ins russische Wolgograd schicken, schreibt das Zentrum für nationalen Widerstand – eine Einrichtung der Spezialeinheiten der ukrainischen Armee. Dies geschehe unter dem Deckmantel eines Bildungsprojektes. Im sogenannten Verteidigungs- und Sportlager “Avangard” würden die Jugendlichen unter anderem in die Arbeit mit Drohnen und in Cyberoperationen eingeführt.+++ 06:49 Ukrainischer Armeechef plant Offensivoperationen für dieses Jahr +++Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte plant die Durchführung von Offensivoperationen im laufenden Jahr. Es gehe darum, die operative Initiative zu wahren, erklärt Oleksandr Syrsky gegenüber dem Medium LB.ua. “Denn dies führt dazu, dass der Feind gezwungen ist, erhebliche personelle Ressourcen, Waffen und Munition einzusetzen, um unsere aktiven Maßnahmen einzudämmen”, sagt er. Fortgesetzt werden sollen “asymmetrische Operationen” und Operationen der Spezialeinsatzkräfte, die sich bewährt hätten. Der Armeechef erklärt zudem, die Ukraine habe in letzter Zeit Erfolge bei der Rekrutierung und Mobilisierung erzielt. Seiner Einschätzung nach will die Führung in Moskau nach wie vor die gesamte Ukraine erobern.+++ 06:17 Ukraine warnt vor Angriffen mit 1000 Drohnen pro Tag +++Tägliche Angriffe der russischen Armee mit bis zu 1000 Drohnen – davor warnt der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine. Russland plane, die Produktion deutlich zu steigern, sagt Oleksandr Syrsky im Interview mit dem Nachrichtenportal LB.ua. “Daher müssen wir selbstverständlich alles daransetzen, diese Pläne zu durchkreuzen und dem Feind solche Verluste zuzufügen, dass er seine Kampfhandlungen einstellt und die Voraussetzungen für Verhandlungen schafft. Denn niemand verhandelt mit einem Schwachen”, wird Syrsky zitiert. Derzeit produziere Russland im Schnitt mehr als 400 Drohnen verschiedener Art pro Tag.Neue Gefahr für Kiews LuftwaffeRussen statten Shahed-Drohne mit Luft-Luft-Rakete aus+++ 04:58 Zahl der Asylanträge von Russinnen und Russen deutlich gesunken +++Immer weniger russische Staatsangehörige beantragen Asyl in Deutschland. Von Anfang Januar bis Ende November wurden 3640 Anträge gezählt. 2024 waren es noch 5625 nach dem Höchststand von 9028 im Jahr 2023. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, aus der die Funke Zeitungen berichten. Die meisten Anträge lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) demnach ab. Laut Bundesinnenministerium lag die bereinigte Schutzquote (ohne formelle Ablehnungen und Dublin-Verfahren) für russische Staatsangehörige von Januar bis November 2025 bei 6,8 Prozent. 2023 wurden noch 29 Prozent der Anträge anerkannt. +++ 03:26 Ukraine: Russische Verluste “deutlich gestiegen” +++Russland zeigt nach den Worten des ukrainischen Armeechefs kein Interesse an Friedensgesprächen. “Im Gegenteil, wir beobachten, dass die Kampfhandlungen zunehmen und die Produktion von Angriffswaffen, Raketen und Drohnen gesteigert wird”, sagt Olexandr Syrskyj dem Online-Medium lb.ua. Moskau plane, den Ausstoß auf bis zu 1000 Drohnen pro Tag zu erhöhen. Syrskyj bezeichnet die ukrainischen Angriffe weit hinter der Front als “unsere Stärke”. Dadurch seien 719 Ziele getroffen und Schäden in Höhe von 15 Milliarden Dollar verursacht worden, vor allem in der russischen Ölindustrie. Die ukrainischen Verluste seien 2025 zudem um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, während die russischen Verluste “deutlich gestiegen” seien.+++ 01:46 Ukraine: Gespräche mit USA werden in Davos fortgesetzt +++Die Ukraine und die USA wollen ihre Gespräche über eine Beilegung des Krieges mit Russland weiterführen. “Wir haben vereinbart, die Arbeit in den Teams bei den nächsten Beratungen in Davos fortzusetzen”, schreibt der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow auf Telegram. Bei dem jüngsten einer Reihe von Treffen in Florida hätten beide Seiten über Sicherheitsgarantien und einen Plan für den Wiederaufbau nach dem Krieg beraten.+++ 23:57 Russische Drohnen werfen Sprengsätze auf Zivilisten, mehrere Verletzte +++Bei Drohnenangriffen in mehreren Regionen der Ukraine werden am Abend sechs Zivilisten verletzt. In Cherson habe eine Drohne einen Sprengsatz auf einen 28-jährigen Mann abgeworfen, teilt die dortige Militärverwaltung mit. Beide hätten Explosionsverletzungen erlitten. In der Region Dnipropetrowsk wurde eine 43-Jährige verletzt, die Region war zuvor von zahlreichen Drohnen attackiert worden. Auch in Saporischschja wurden eine 86-jährige Frau und ein 79-jähriger Mann verletzt, als russische Angriffe Schäden an Wohnhäusern und Infrastruktur anrichteten.+++ 22:25 Selenskyj arbeitet an Dokumenten “zur Beendigung des Krieges” +++Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt in seiner abendlichen Videoansprache, es sei in mehreren Gesprächsrunden an Dokumenten gearbeitet worden, “die zur Beendigung des Krieges notwendig sind”. Zuvor hatte Selenskyj mitgeteilt, dass er die Unterzeichnung eines Abkommens zu Sicherheitsgarantien bereits in der kommenden Woche in Davos für möglich halte.+++ 21:58 Ukrainische Delegation lobt “substanzielle” Gespräche mit US-Vertretern +++Eine ukrainische Delegation hat in den USA nach Angaben des Unterhändlers Rustem Umerow “substanzielle” Gespräche mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Präsidenten-Schwiegersohn Jared Kushner geführt. Umerow – der den Nationalen Sicherheitsrat der Ukraine leitet – sagt, es sei dabei um einen Plan zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie um Sicherheitsgarantien für die Ukraine gegangen. Die Gespräche sollen demnach am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos fortgesetzt werden.Erste Unterschrift in Davos?Kiew und USA beenden Gespräche – und kündigen neue an+++ 21:18 Selenskyj beklagt russische Angriffe auf Kernkraftwerke +++Wenn Russland den Krieg “wirklich und ernsthaft beenden” wolle, würden sie sich auf Diplomatie konzentrieren statt auf “Raketenangriffe, Blackouts und Versuche, sogar unsere Kernkraftwerke zu schädigen”, beklagt Selenskyj. Demnach verfüge die Ukraine über Daten zu den Anlagen, die Russland ausgekundschaftet habe. Dies zeige deutlich, dass Diplomatie für Russland “definitiv keine Priorität” habe, so Selenskyj.+++ 20:13 Selenskyj ordert weitere Strom-Reparaturtrupps aus dem ganzen Land nach Kiew +++Fast 58.000 Menschen arbeiten “rund um die Uhr” in Reparaturtrupps an Stromnetzen, in Kraftwerken und am Fernwärmenetz, verspricht Selenskyj bei Telegram. In der Region Kiew, insbesondere im nördlichen Teil und im Bezirk Boryspil, sei die Lage besonders schwierig. Daher wolle Selenskyj weitere 50 Reparaturtrupps aus dem ganzen Land in die Hauptstadt holen.+++ 19:26 Selenskyj will Russlands Kriegskosten “unerschwinglich” machen +++Beim heutigen Online-Meeting der “Koalition der Willigen” fordert Selenskyj von den Verbündeten eine “Verschärfung des Sanktionsdrucks auf Russland”, damit die Kosten des Krieges “unerschwinglich werden”. Die Verbündeten müssten zudem die Zusammenarbeit vertiefen, um die “verteidigungsindustrielle Kapazität und die militärischen Fähigkeiten in ganz Europa zu stärken”.+++ 18:27 Polen verteilt wegen Russland-Spannungen vorsorglich Sicherheitshandbücher +++Angesichts wachsender Spannungen mit Russland setzt die polnische Regierung verstärkt auf zivile Vorsorge. Aktuell werden landesweit 17 Millionen Sicherheitshandbücher an Haushalte für den Notfall verteilt. Die Broschüren – erhältlich auf Polnisch, Englisch und Ukrainisch – enthalten unter anderem Anweisungen zum Verhalten bei Luftangriffen sowie bei chemischen oder nuklearen Gefahrenszenarien.Die Broschüre erklärt unter anderem, wie sich Menschen bei einem Luftangriff verhalten sollen. (Foto: gov.pl)Alle früheren Entwicklungen können Sie hier nachverfolgen.Quelle: ntv.de, als/ino/dpa/rts/AFPVideos02:09 minSchah-Sohn beansprucht Rolle”Pahlavi ist in der Iran-Opposition sehr umstritten”02:54 minFritz über US-Grönland-KursTrump-Brief an Norwegen “lässt alle Optionen offen”Videos 03:01 minAnti-Coercion InstrumentDiese “Handels-Bazooka” richtet die EU auf die USA05:23 minThiele zu Trumps DrohungenGrönland? – “Wird Jahrzehnte dauern, das zu reparieren”02:25 minNach tagelangen KämpfenSyriens Präsident und Kurden erzielen wohl WaffenruheVideos01:42 minProtestzug gegen SpitzentreffenTrumps Grönland-Drohung macht Davos zum Brennpunkt02:00 min”Werden nicht zurückweichen”Pfeife, Hupe, Bürgerwehr – Wie Minneapolis ICE bekämpft96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
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PolitikSicherheitscheck abgeschlossenBundesregierung weist Hälfte der Afghanen mit Zusage ab20.01.2026, 02:58 Uhr Afghanen
PolitikSicherheitscheck abgeschlossenBundesregierung weist Hälfte der Afghanen mit Zusage ab20.01.2026, 02:58 Uhr Afghanen mit Einreiseerlaubnis kommen am Flughafen Hannover an. (Foto: picture alliance/dpa)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Nach dem Regierungswechsel stellt Schwarz-Rot die Aufnahmezusagen der Ampel für Afghanen auf den Prüfstand. Das Ergebnis: Nur die Hälfte darf nach Deutschland kommen, rund tausend Personen erhalten eine Absage. Fast die Hälfte von 2308 Afghanen, die zum Zeitpunkt der Regierungsübernahme von Schwarz-Rot mit einer Aufnahmezusage aus Zeiten der Ampel-Regierung in Pakistan lebten, sollen nicht mehr nach Deutschland kommen dürfen. Das berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung” unter Berufung auf Antworten der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken.Demnach sind seit Antritt der jetzigen Bundesregierung im Mai vergangenen Jahres 788 Afghanen nach Deutschland gekommen, rund 410 weitere Personen befinden sich noch im Ausreiseverfahren. Die persönlichen Anhörungen, mit denen mögliche Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden sollen, sind laut Regierung bis auf wenige Einzelfälle abgeschlossen. Die Antworten liegen der Deutschen Presse-Agentur vor.Ankunft in Berlin32 Afghanen aus Aufnahmeprogramm dürfen einreisenAnfang Mai hatte die Bundesregierung von Union und SPD nach Amtsantritt die Aufnahmeprogramme für Menschen aus Afghanistan vorerst gestoppt. Einige der Betroffenen klagten, in den vergangenen Wochen kamen mehrere hundert Afghaninnen und Afghanen mit Aufnahmezusage per Flugzeug von Pakistan nach Deutschland. Sie mussten aber Sicherheitsüberprüfungen durchlaufen. Hunderte Afghanen erhielten hingegen Absagen für eine Einreise.Linke nennt Vorgehen der Regierung “schäbig”Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Clara Bünger, kritisierte das Vorgehen der Regierung. “Dass die Bundesregierung die Hälfte der gefährdeten Afghaninnen und Afghanen, denen eine Aufnahme durch die Bundesrepublik Deutschland versprochen worden war, einfach fallen lässt, ist verantwortungslos, schäbig und menschlich unerträglich”, sagte sie der “Neuen Osnabrücker Zeitung”.”Sie haben auf uns vertraut”Prominente bitten Bundesregierung um Aufnahme von AfghanenDie Betroffenen seien seit Jahren vor dem Hintergrund der geplanten Aufnahme in Pakistan mit deutscher Unterstützung untergebracht und versorgt worden, sagte Bünger. “Da kann die Bundesregierung doch nicht einfach behaupten, sie trage keine Verantwortung und die Menschen dem menschen- und frauenverachtenden Willkürregime der Taliban überlassen.”Quelle: ntv.de, mau/dpaVideos40:15 minMinisterin und Journalist bei Blome & PfefferTrumps Grönlandforderung ist “symbolische Kraftmeierei”02:09 minSchah-Sohn beansprucht Rolle”Pahlavi ist in der Iran-Opposition sehr umstritten”Videos 02:54 minFritz über US-Grönland-KursTrump-Brief an Norwegen “lässt alle Optionen offen”03:01 minAnti-Coercion InstrumentDiese “Handels-Bazooka” richtet die EU auf die USA05:23 minThiele zu Trumps DrohungenGrönland? – “Wird Jahrzehnte dauern, das zu reparieren”Videos02:25 minNach tagelangen KämpfenSyriens Präsident und Kurden erzielen wohl Waffenruhe01:42 minProtestzug gegen SpitzentreffenTrumps Grönland-Drohung macht Davos zum Brennpunkt96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
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PolitikDebatte über ArbeitsausfälleTelefonische Krankschreibung kommt auf den Prüfstand19.01.2026, 22:58 Uhr “Wir brauchen praktikable Lösungen”, sagt Warken. (Foto: picture alliance / Caro Kadatz)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Der vergleichsweise hohe Krankenstand in Deutschland beschäftigt die Bundesregierung. Kanzler Merz übt Kritik an der Krankschreibung per Telefon. Gesundheitsministerin Warken will diese Praxis nun einer Überprüfung unterziehen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will die Regelungen zur telefonischen Krankschreibung überprüfen. Die Regierungsparteien hätten sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, Missbrauch auszuschließen, sagte die CDU-Politikerin dem “Tagesspiegel”. “Genau das werden wir angehen und die aktuellen Regelungen auf den Prüfstand stellen. Wir brauchen praktikable Lösungen”, sagte Warken. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zuvor seine Kritik am hohen Krankenstand in Deutschland bekräftigt. Bei den durchschnittlich 14,5 Krankentagen, die er am Wochenende genannt habe, seien die kurzfristigen Krankmeldungen von ein oder zwei Tagen noch gar nicht dabei, sagte er nach einer Sitzung des CDU-Bundesvorstandes. “Wenn die einbezogen würden, dann läge die Zahl noch deutlich höher. Und damit ist der Krankenstand im Durchschnitt in den Unternehmen in Deutschland zu hoch.”Debatte über ArbeitsausfälleKassenärzte unterstützen Merz’ Kritik am hohen KrankenstandDas gelte auch für den öffentlichen Dienst, betonte der CDU-Vorsitzende. Man suche gerade nach den Ursachen für diese Entwicklung und nach Lösungen. “Eine der Ursachen ist sicherlich auch die leichte Krankschreibung durch telefonische Krankschreibungen.” Auch Ärzte sagten, sie könnten gar nicht beurteilen, ob jemand wirklich arbeitsunfähig sei, wenn sie den Patienten nicht gesehen hätten. Er habe im Übrigen für seine Äußerungen vom Wochenende sehr viel Zustimmung bekommen.Merz hatte bei einer Wahlkampfveranstaltung in Bad Rappenau bei Heilbronn erklärt, dass die Beschäftigten in Deutschland im Schnitt auf 14,5 Krankentage kämen. “Das sind fast drei Wochen in denen die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgründen nicht arbeiten. Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?”05:58 minSöder will soziale Reformen”Kommen nicht ums länger Arbeiten drumherum”Warken gab Merz recht. Im internationalen Vergleich sei der Krankenstand in Deutschland hoch. “Darauf hinzuweisen ist in keiner Weise gegen diejenigen gerichtet, die aufgrund von Krankheit arbeitsunfähig sind”, machte die Ministerin deutlich. Sie betonte aber: “Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die niedrigschwellige Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung missbräuchlich ausgenutzt werden kann.”Quelle: ntv.de, jpe/dpaVideos40:15 minMinisterin und Journalist bei Blome & PfefferTrumps Grönlandforderung ist “symbolische Kraftmeierei”02:09 minSchah-Sohn beansprucht Rolle”Pahlavi ist in der Iran-Opposition sehr umstritten”Videos 02:54 minFritz über US-Grönland-KursTrump-Brief an Norwegen “lässt alle Optionen offen”03:01 minAnti-Coercion InstrumentDiese “Handels-Bazooka” richtet die EU auf die USA05:23 minThiele zu Trumps DrohungenGrönland? – “Wird Jahrzehnte dauern, das zu reparieren”Videos02:25 minNach tagelangen KämpfenSyriens Präsident und Kurden erzielen wohl Waffenruhe01:42 minProtestzug gegen SpitzentreffenTrumps Grönland-Drohung macht Davos zum Brennpunkt96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
