Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • ZDF-Doku „German Guilt“: Nazis waren die anderen. Oder?

    ZDF-Doku „German Guilt“: Nazis waren die anderen. Oder?

    Thilo Mischke, zum Beispiel. Der Reporter ist 44 Jahre alt, geboren in Ost-Berlin. Seine Mutter ist Buchhändlerin in Friedrichshain. Und Oma Karin? War eine echte Kommunistin, sie ist vor einigen Jahren gestorben. Während des Kriegs war sie, 1939 geboren, noch ein Kind. Soweit die normalen Eckpunkte einer deutschen Familiengeschichte.

  • Die Bayern qualifizieren sich einen Spieltag vor Ende der Champions-League-Gruppenphase für das

    Die Bayern qualifizieren sich einen Spieltag vor Ende der Champions-League-Gruppenphase für das

    Die Bayern qualifizieren sich einen Spieltag vor Ende der Champions-League-Gruppenphase für das Achtelfinale.

    Doch beim 2:0 gegen Union Saint-Gilloise erwischte Innenverteidiger Minjae Kim nun aber wieder einen ganz bitteren Tag. Aufgrund zweier blöder gelber Karten (18. und 64.) flog die Nummer 3 des Rekordmeisters folgerichtig vom Platz. Ein Schock!

    Nach Abpfiff sagte Kim dann zu BILD: „Ich frage mich: War das eine Rote Karte?“ Und er verriet, was nach dem Sieg in der Bayern-Kabine passierte.

    Nur mit BILDplus.

  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenLondon – Die Australier haben es vorgemacht und Millionen von

    TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenLondon – Die Australier haben es vorgemacht und Millionen von

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    London – Die Australier haben es vorgemacht und Millionen von Teenagern und Kindern aus den sozialen Medien ausgesperrt. Jetzt spitzt sich die Debatte auch im britischen Parlament zu: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sollen von Social Media ausgeschlossen werden.

    Nach einer deutlichen Abstimmung im Oberhaus wächst jetzt der Druck auf die Regierung in London. Dort stimmten die Mitglieder am Mittwochabend klar für eine Gesetzesänderung, die ein Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige vorsieht. Mit 261 zu 150 Stimmen sprach sich das Oberhaus dafür aus, Social-Media-Anbieter dazu zu verpflichten, innerhalb von zwölf Monaten hochwirksame Altersprüfungen einzuführen.

    [–>Prominente Unterstützung kam zuletzt auch vom britischen Schauspieler Hugh Grant (65, „Notting Hill“). Laut einer YouGov-Umfrage im Dezember befürworten 74 Prozent der Briten ein Social-Media-Verbot für Jugendliche. Entscheiden muss am Ende aber das Unterhaus, das von der Regierungspartei Labour dominiert wird.

    Regierung setzt auf Prüfphase

    Die Regierung von Premierminister Keir Starmer (63) zeigte sich bislang deutlich zurückhaltender. Sie lehnt ein Verbot nicht mehr grundsätzlich ab, will aber vorerst keine schnelle Entscheidung. Stattdessen soll es eine dreimonatige Konsultationsphase geben. In dieser Zeit sollen Vor- und Nachteile eines Verbots sowie weitere Möglichkeiten zur Einschränkung von Social Media für Kinder geprüft werden.

    Australien sperrte 4,7 Millionen Accounts

    Ein Blick nach Australien zeigt, wie ein solches Verbot aussehen könnte. Dort trat im Dezember ein entsprechendes Gesetz in Kraft. Nach Angaben der Regierung wurden seitdem mehr als 4,7 Millionen Accounts von Kindern und Jugendlichen deaktiviert, gelöscht oder eingeschränkt. Auch in Deutschland gibt es eine Debatte über ein Verbot, eine nationale Umsetzung gilt wegen des europäischen Binnenmarkts jedoch als deutlich schwieriger.

  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenFéchy (Schweiz) – Die letzten Jahre haben Sänger und Schlagzeuger

    TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenFéchy (Schweiz) – Die letzten Jahre haben Sänger und Schlagzeuger

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    Féchy (Schweiz) – Die letzten Jahre haben Sänger und Schlagzeuger Phil Collins (74, Genesis) schwer gezeichnet. Im März 2022 gab er seinen Abschied von der Live-Bühne. Die Gesundheit machte nicht mehr mit, er zog die Reißleine. Kurz vor seinem 75. Geburtstag am 30. Januar spricht die Musiklegende jetzt ganz offen über ein Leben mit Krankheit, Schmerzen und Frust.

    „Es ist ein andauerndes Problem“, erklärte Phil Collins Moderatorin Zoë Ball (55) im BBC-Podcast „Eras“. „Ich habe eine Krankenschwester, die rund um die Uhr bei mir wohnt und darauf achtet, dass ich meine Medikamente wie vorgeschrieben einnehme. Ich hatte Probleme mit meinem Knie. Alles, was schiefgehen konnte, ist schiefgegangen.“

    Bei seinen letzten Konzerten im Jahr 2022 konnte Phil Collins nur noch sitzen

    Bei seinen letzten Konzerten im Jahr 2022 konnte Phil Collins nur noch sitzen

    „Die letzten Jahre waren frustrierend“

    Eigentlich wollte der gebürtige Brite, der mittlerweile in der Schweiz lebt, nach der letzten Tour das Leben abseits der Bühne genießen. „Ich dachte: Jetzt mache ich all die Dinge, die ich vorher nicht machen konnte.“ Stattdessen habe er Monate im Krankenhaus verbracht. Fünf Knieoperationen habe er sich mittlerweile unterziehen müssen, verrät Phil Collins. „Aber jetzt habe ich ein funktionierendes Knie und kann laufen, wenn auch nur mit Krücken.“

    Doch seine Knie waren nicht das Einzige, was dem Musiker zu schaffen machte. „Die letzten Jahre waren schwierig, interessant und frustrierend“, so Phil Collins. „Ich habe mich im Krankenhaus mit COVID infiziert. Meine Nieren begannen zu versagen. Alles schien gleichzeitig aufeinanderzutreffen.“

    [–>Phil Collins: Kein Alkohol mehr seit 2 Jahren

    Was seine Nieren ruinierte und bei ihm auch zu einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung führte? Er habe „zu viel getrunken“, gibt Phil Collins zu. Seitdem habe er aufgehört mit dem Alkohol, sei seit zwei Jahren abstinent. Trotz aller Gesundheitsprobleme sieht Phil Collins positiv in die Zukunft. „Ich bin noch nicht tot“, sagt der Musiker, und wünscht sich, wieder „mobil und gesund“ zu werden.

    Und vielleicht gibt’s dann sogar neue Musik? Denn sogar den Gang ins Tonstudio kann er sich vorstellen, um „ein bisschen herumzuprobieren und zu sehen, ob noch mehr Musik in mir steckt“. Phil Collins verrät: „Ich habe einige Dinge, die noch unvollendet sind oder nie fertiggestellt wurden, und ein paar Dinge, die fertiggestellt wurden, also gibt es vielleicht noch Leben in dem alten Hund. Sag niemals nie.“

  • Atomare Aufrüstung: Auch wenn Trump alles ins Rutschen bringt: Deutschland darf nicht mitrutschen

    Atomare Aufrüstung: Auch wenn Trump alles ins Rutschen bringt: Deutschland darf nicht mitrutschen

    Es darf nicht sein. Wirklich nicht! Wirklich nicht? Deutschland hat sich verpflichtet; grundsätzlich, generell und ausnahmslos: Es hat auf die Herstellung, den Besitz und die Verfügungsgewalt über atomare Waffen verzichtet: So steht es im Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990, mit dem die Einheit und Souveränität Deutschlands besiegelt wurde. So steht es auch im Atomwaffensperrvertrag, den die Bundesrepublik unter Kanzler Willy Brandt unterschrieben und unter Helmut Schmidt 1975 ratifiziert hat. Beides sind Fundamentalverträge; beide Verträge waren und sind Eckpfeiler für eine Friedensordnung in Europa und in der Welt. Muss man diese Verträge, Jahrzehnte nach Vertragsschluss, noch halten?

  • Russische Angriffe auf Energieversorgung 3000 Hochhäuser in Kyjiw ohne Heizung – bei

    Russische Angriffe auf Energieversorgung 3000 Hochhäuser in Kyjiw ohne Heizung – bei

    Russische Angriffe auf Energieversorgung

    3000 Hochhäuser in Kyjiw ohne Heizung – bei frostigen Temperaturen

    Hunderttausende Menschen haben Kyjiw vorübergehend verlassen, weil sie bei minus 14 Grad keine Heizung haben. Die Bundesregierung wirft Russland wegen der Angriffe auf die Energieversorgung Kriegsverbrechen vor.

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    Blick auf Kyjiw

    Foto: Efrem Lukatsky / AP / dpa

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    Mit einem beispiellosen Angriff ließ Russlands Machthaber Wladimir Putin vor wenige Tagen die Wärmeversorgung der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw attackieren. Bei eisigen Temperaturen müssen seitdem zahlreiche Menschen ohne Heizung auskommen. Rund 3000 Hochhäuser seien derzeit weiterhin ohne Heizung, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko nun mit. In ‌der Nacht zu Donnerstag seien jedoch 227 Gebäude wieder an die Versorgung ⁠angeschlossen ‍worden.

    Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Mittwochmittag erklärt, fast 60 Prozent von Kyjiw hätten keine Elektrizität. Er hatte dabei erneut die Stadtregierung gerügt und verlangt, die Reparaturarbeiten zu beschleunigen. Bürgermeister Klitschko erklärte nun, die Energieversorger arbeiteten weiterhin daran, die Wärme- und Stromversorgung für die Kyjiwer Bevölkerung wiederherzustellen. Ausgehend von Handydaten haben laut Klitschko rund 600.000 der rund drei Millionen Einwohner Kyjiw vorübergehend verlassen.

    Kyjiw ohne Strom und Wärme: »Man zieht sich warm an und zieht durch«

    Auch in anderen Teilen des Landes wie Odessa und Dnipropetrowsk und den Grenzgebieten Sumy und Tschernihiw kam es infolge russischer Angriffe zu Stromausfällen. In der ostukrainischen Großstadt Charkiw und der angrenzenden Region waren nach Angaben von Gouverneur Oleh Synjehubow am Dienstag fast 90 Prozent der Haushalte ohne Strom. Über eine halbe Million Haushalte sei weiter ohne Elektrizität.In der Ukraine herrscht seit Anfang Januar strenges Frostwetter mit teils zweistelligen Minusgraden. Kommende Woche werden wieder Plusgrade und damit eine Entspannung der Lage erwartet.

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    Russlands Angriff auf die Ukraine: Die Kyjiwer im Kältekrieg

    Von Christian Esch, Kyjiw

    Keine Heizung bei eisiger Kälte: Hunderttausende Kyjiwer sitzen nach russischem Angriff in der Kälte

    Die Bundesregierung wirft Russland wegen der Angriffe auf die Energieversorgung Kriegsverbrechen vor. »Hunderttausende Kinder, ältere Menschen, ganze Familien müssen bei eisigen Minusgraden ohne Strom, ohne Heizung und ohne warmes Wasser ausharren«, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer in Berlin. Russland überziehe die Ukraine im kältesten Winter seit Kriegsbeginn mit brutalen Angriffswellen auf zivile Ziele und Energieanlagen. »Die Bundesregierung verurteilt diese fortgesetzten massiven russischen Luftangriffe aufs Schärfste.«Die Kyjiwer im Kältekrieg: Wie halten die Menschen in der ukrainischen Hauptstadt das aus? Mehr dazu lesen Sie hier. 

    ptz/Reuters/dpa

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  • Auswertung des Ersatzkassen-Verbands Zuzahlungen für Pflege im Heim steigen weiter Bewohner von

    Auswertung des Ersatzkassen-Verbands Zuzahlungen für Pflege im Heim steigen weiter Bewohner von

    Auswertung des Ersatzkassen-Verbands

    Zuzahlungen für Pflege im Heim steigen weiter

    Bewohner von Pflegeheimen müssen immer mehr selbst bezahlen. Die monatlichen Eigenanteile im ersten Jahr in der Einrichtung sind auf durchschnittlich 3245 Euro geklettert. Regional gibt es aber große Unterschiede.

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    Pflege (Symbolfoto): Wer länger im Heim bleibt, profitiert von höheren Entlastungszuschlägen

    Foto: Nata Dietrich / Getty Images

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    In der Pflege gehen die Zahlungen für Heimplätze weiter hoch. Im ersten Jahr in der Einrichtung müssen Bewohnerinnen und Bewohner im bundesweiten Schnitt nun monatlich 3245 Euro aus eigener Tasche zahlen, wie eine Auswertung des Verbands der Ersatzkassen (vdek) mit Stand zum 1. Januar ergab.

    Das waren monatlich 137 Euro mehr als zum 1. Juli 2025 und 261 Euro mehr als Anfang vergangenen Jahres. Der Anstieg verschärft den Druck auf die schwarz-rote Koalition, mit einer in diesem Jahr angepeilten Reform Pflegebedürftige insgesamt zu entlasten.In den Summen ist ein Eigenanteil für Pflege und Betreuung enthalten. Denn die trägt die Pflegeversicherung – anders als bei der Krankenversicherung – nicht komplett. Auch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung müssen Bewohnerinnen und Bewohner und häufig auch noch deren Familien zu einem großen Teil selbst zahlen.

    Löhne für Pflegekräfte treiben KostenAll das ist nun abermals teurer geworden. Regional gibt es dabei große Unterschiede, wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf die neuen Zahlen berichtet. Im Ländervergleich am teuersten war die Pflege im ersten Jahr im Heim zum 1. Januar in Bremen mit durchschnittlich 3637 Euro im Monat und im Saarland mit 3601 Euro. Am niedrigsten war die monatliche Belastung im ersten Jahr im Heim nun in Sachsen-Anhalt mit 2720 Euro sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen mit je 2903 Euro.

    Hauptkostentreiber sind Personalausgaben für dringend benötigte Pflegekräfte, so der vdek. Zu Buche schlagen sie beim Eigenanteil nur für die reine Pflege: Der rechnerische Ausgangswert nur für diesen Eigenanteil in den Pflegeheimen stieg jetzt im bundesweiten Schnitt auf 1982 Euro im Monat, das waren 222 Euro mehr als Anfang 2025.Teurer geworden sind aber auch Unterkunft und Verpflegung. Fällig werden nun im Schnitt 1046 Euro im Monat und damit 56 Euro mehr als zum 1. Januar 2025. Ausgewertet wurden Vergütungsvereinbarungen der Pflegekassen mit Heimen in allen Ländern, wie der Ersatzkassenverband erläuterte. Ihm gehören etwa die Techniker Krankenkasse, die Barmer und die DAK-Gesundheit an.

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    Zahlen zu Rente, Pflege, Gesundheit: So viel kostet der Reformstau Ihre Generation

    Von Benjamin Bidder und Anna Behrend

    Um Mehrkosten abzumildern, bekommen Pflegebedürftige seit 2022 neben den Leistungen der Pflegekassen auch Entlastungszuschläge, die sich nach der Aufenthaltsdauer im Heim richten. Damit wird der Eigenanteil nur für die reine Pflege im ersten Jahr in der Einrichtung um 15 Prozent gedrückt, im zweiten um 30 Prozent, im dritten um 50 Prozent und ab dem vierten Jahr um 75 Prozent.Auch mit dem höchsten Zuschlag ab dem vierten Jahr erhöhte sich die Gesamtbelastung für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner aber nun weiter auf durchschnittlich 2056 Euro. Das waren 128 Euro mehr als Anfang 2025. Bei den Pflegekassen führen die Zuschläge zu wachsenden Milliardenkosten.

    Die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung wiederum sind in den vergangenen Jahren bereits kräftig gestiegen. Der von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragene Pflegebeitrag für Menschen ab 23 Jahre ohne Kinder liegt bereits bei 4,2 Prozent. Versicherte mit einem Kind zahlen 3,6 Prozent. Noch höhere Beiträge will die schwarz-rote Koalition vermeiden.Forderungen nach großer ReformDie Vorstandschefin des Ersatzkassenverbands, Ulrike Elsner, mahnte eine nachhaltige Finanzierung der Pflege an, die auch Pflegebedürftige in Heimen deutlich entlaste. Sie müssten heute für Investitions- und Ausbildungskosten aufkommen, die aber Sache des Staates seien. Die Länder müssten dies endlich übernehmen. Dass das Pflegepersonal gut bezahlt werde, sei richtig, sagte Elsner. Es könne aber nicht sein, dass Lohnsteigerungen zum großen Teil den Pflegebedürftigen aufgebürdet werden.

    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will in den nächsten Monaten eine grundlegende Reform angehen, die auch die Beiträge stabilisieren soll. In diesem Jahr schießt der Bund nochmals 3,2 Milliarden Euro als Darlehen für die Pflegeversicherung zu. Über diverse Vorschläge und Forderungen wird schon länger diskutiert – von mehr Steuergeld über Limits für die Eigenanteile bis zu einem Umbau zu einer Vollversicherung, die alle Pflegekosten trägt. Im Blick stehen auch Vorbeugung und Vorsorge, um Pflegebedürftigkeit zu vermeiden.Eine zur Vorbereitung eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte im Dezember ein Ergebnispapier präsentiert, das Optionen für Maßnahmen bei Einnahmen und Ausgaben mit den finanziellen Auswirkungen aufführt. Kanzler Friedrich Merz (CDU) ließ direkt durchblicken, dass er mit dem ersten Ergebnis noch unzufrieden ist.

    Lesen Sie hier mehr zum Thema: So drastisch wird der Schwund an Beitragszahlern – und so dramatisch sind die Folgen 

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