Categorie: Nieuws

  • Geldanlage: Was Anleger von Staatsfonds lernen können

    Geldanlage: Was Anleger von Staatsfonds lernen können

    Geldanlage Was Anleger von Staatsfonds lernen können Staatliche Fonds etwa aus Norwegen sind bekannt für ihre guten, stabilen Renditen. Aber ist es sinnvoll, ihre Investments mit ETFs zu kopieren? Geldanlage Was Anleger von Staatsfonds lernen können Staatliche Fonds etwa aus Norwegen sind bekannt für ihre guten, stabilen Renditen. Aber ist es sinnvoll, ihre Investments mit ETFs zu kopieren? Mit der Langeweile ist es wie mit dem Regenwetter: Beides hat zu Unrecht einen schlechten Ruf. In einer auf Produktivität getrimmten Gesellschaft steht die Langeweile für verpasste Chancen, etwas zu erledigen, zu erschaffen, zu erreichen. Dabei ist doch die Langeweile der Zustand, in dem die Gedanken wandern und neue Ideen entstehen, in dem hektische Betriebsamkeit der Erholung weicht.
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  • Autorengespräch: Trump will Grönland: Was kann die EU tun? Diskutieren Sie mit unserem Experten in Brüssel

    Autorengespräch: Trump will Grönland: Was kann die EU tun? Diskutieren Sie mit unserem Experten in Brüssel

    Für unseren Autor Josef Kelnberger wird Grönland zur Existenzfrage für die EU: Einerseits kann sie die Bedrohung der staatlichen Integrität Dänemarks nicht hinnehmen. Andererseits bleibt sie wirtschaftlich, energiepolitisch und militärisch in hohem Maße von den Vereinigten Staaten abhängig.

    Josef Kelnberger ist seit 1990 bei der Süddeutschen Zeitung und berichtet seit 2021 als Korrespondent aus Brüssel. Im Live-Chat am Donnerstag, 22. Januar, von 15 bis 16 Uhr, beantwortet er Fragen darüber, welche Handlungsspielräume die EU hat, um sich den geopolitischen Ambitionen Trumps im Streit um Grönland entgegenzustellen.

    (Foto: (Zeichnung: Bernd Schifferdecker))

    Wie unser Autorengespräch funktioniert:

    In der Kommentarfunktion dieses Artikels können Sie ab sofort Ihre Fragen, Ihr Feedback oder Ihre Diskussionsthemen als Kommentare verfassen. Diese werden nicht sofort veröffentlicht, sondern zunächst gesammelt und gebündelt. Veröffentlichen und beantworten werden wir Ihre Fragen, wenn das Autorengespräch beginnt.

  • News-Überblick: Das sind die Nachrichten des Tages

    News-Überblick: Das sind die Nachrichten des Tages

    DER TAG IN MÜNCHEN

    „Wir haben uns in die Pandas verliebt“ Der Tierpark Hellabrunn bekommt Zuwachs: Zwei Riesenpandas ziehen 2028 in ein 18 Millionen Euro teures Gehege ein. Warum das die Beziehungen zu China stärken soll, was die Tiere kosten und warum Ministerpräsident Söder nun glücklich ist.

    „Es ist die Steinzeit“ – Private Bahnunternehmen rechnen mit der Deutschen Bahn ab Die Chefs von Westbahn und Bayerischer Regiobahn berichten von unbesetzten Stellwerken, eklatanten Planungsunsicherheiten und „Zuständigkeits-Pingpong“. Und sie verlangen das Ende des Vorrangs für ICE und IC.

    Großes Mode-Kaufhaus schließt, Nachfolger steht offenbar fest Das Flaggschiff von Wormland am Marienplatz steht nach der zweiten Insolvenz vor dem Aus. Beim Nachmieter scheint es eine süße Überraschung zu geben.

    Familienvater soll versucht haben, seine Frau zu ermorden Eine Frau trennt sich von ihrem Mann. Unmittelbar vor dem Scheidungstermin sticht er mit einem kurz zuvor gekauften Küchenmesser auf sie ein. Aussetzer oder kaltblütig geplante Tat (SZ Plus)?

    Prokurdische Demonstranten ziehen mit Pyrotechnik durch München Etwa 2000 Menschen versammeln sich am Marienplatz und in der Altstadt. Die Polizei berichtet von zwei Strafanzeigen. Der Zorn der Demonstrierenden richtet sich auch gegen die Bundesregierung.

    Bündnis Kultur darf zur Stadtratswahl in München antreten 1000 Unterschriften mussten Parteien und Bündnisse nachweisen, die bislang nicht im Stadtrat vertreten waren. Nur eines schafft die Hürde – die anderen scheitern teils deutlich.

    WEITERE NACHRICHTEN

    Protest in München: Beschäftigte des öffentlichen Diensts fordern mehr Geld

    Gewalt in der Fußballszene: Löwen-Fan von etwa zehn jungen Männern zusammengeschlagen

    Kampagne „Nebenan knallt’s“: Was tun bei häuslicher Gewalt?

    Berg am Laim: Elfjähriger bei Unfall schwer verletzt

    Milbertshofen: Betrunkener fährt mit dem Auto zur Polizeiwache

    MÜNCHEN ERLESEN

    Ungewöhnliche Karriere

    :Eine Frau, zwei Berufe: Haare schneiden und Seelen heilen

    Als Entela Xharo von Albanien nach München kommt, hat sie einen miesen Gastro-Job. Mittlerweile ist die 51-jährige Friseurin mit eigenem Salon und Psychotherapeutin. Über Gemeinsamkeiten ihrer beiden Berufe – und worin sie sich deutlich unterscheiden.

    SZ PlusVon Sabine Buchwald

    Widerstand gegen das NS-Regime

    :Bertl Lörcher – mutiger Kämpfer gegen die Barbarei

    Der Widerstand von Menschen aus der Arbeiterbewegung gegen den NS-Staat ist selten angemessen gewürdigt worden. Ein Buch erinnert nun an den Münchner Antifaschisten Bertl Lörcher, der seinen Einsatz mit KZ-Haft und Zwangsdienst im berüchtigten Strafbataillon 999 bezahlte.

    Von Wolfgang Görl

    UNSER FREIZEITTIPP

    Vom Filmball bis zum Magnolienball

    :Hier tanzen die Stars in München

    Jetzt startet die Ballsaison: Zum Filmball kommen Hunderte Stars von Uschi Glas bis Helge Schneider. Bei der Narrhalla-Soiree erhält Christoph-Maria Herbst den Karl-Valentin-Orden. Und es weht auch ein Hauch von Opernball. Ein Überblick über die Tanzsaison.

    Von Michael Zirnstein

    Restaurants in München | Bars in München | Frühstück und BrunchZu den Landkreisen:Bad Tölz-Wolfratshausen | Dachau | Ebersberg | Erding | Freising | Fürstenfeldbruck | München | Starnberg

  • ICE-Kommandeur Gregory Bovino Wie ein eleganter SS-Offizier, der sich vom prügelnden SA-Pöbel

    ICE-Kommandeur Gregory Bovino Wie ein eleganter SS-Offizier, der sich vom prügelnden SA-Pöbel

    ICE-Kommandeur Gregory Bovino

    Wie ein eleganter SS-Offizier, der sich vom prügelnden SA-Pöbel unterscheidet

    Ein Einwurf von

    Der militaristische Mantel eines US-Beamten zeugt davon, dass der neue US-Totalitarismus noch keinen eigenen Stil gefunden hat.

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    Gregory Bovino: Der schneidige Undercut stimmt ebenfalls

    Foto: Dave Decker / ZUMA Press / action press

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  • Bild vergrößern Alte Lebensmittel: Aufbrauchen oder neu kaufen? Foto: Vira Simon / Westend61 /

    Bild vergrößern Alte Lebensmittel: Aufbrauchen oder neu kaufen? Foto: Vira Simon / Westend61 /

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    Alte Lebensmittel: Aufbrauchen oder neu kaufen?

    Foto: Vira Simon / Westend61 / IMAGO

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    Kochen ohne Kohle

    Was Donald Trump mit dem schrumpligen Kohlkopf in Ihrem Kühlschrank zu tun hat

    Eine Kolumne von

    Sebastian Maas

    In einer schnell drehenden Nachrichtenwelt fällt es schwer, den Überblick zu behalten – über das Weltgeschehen oder den Vorratsschrank zu Hause. Zeit, einen Schritt zurückzutreten.

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    Wir Menschen haben, egal ob als Autor oder Leserin eines journalistischen Mediums, eines gemeinsam: begrenzte Aufmerksamkeit. Selbst wenn wir 24/7 am Handy hingen, gleichzeitig Podcasts und das Radio laufen ließen und derweil noch den neuen SPIEGEL durchblättern würden, bekämen wir nur einen Bruchteil dessen mit, was in der Welt da draußen passiert. Findige Politikberater wie der einstige Trump-Stratege Steve Bannon haben das durchschaut und das Konzept »flooding the zone with shit« aus der Taufe gehoben. Übersetzt bedeutet das, dass man die Welt und die Menschen darin mit so viel Nonsens, Mist und Lügen bombardiert, bis auch der konzentrierteste Zeitgenosse den Überblick verliert.

    Blicken wir mal nur auf die USA: Kurz nach der ölgierigen Invasion (war es eine, wir hatten nicht genug Zeit, darüber zu sprechen?) von Venezuela und der Entführung 

    (wahrscheinlich völkerrechtswidrig?) von dessen Präsident Maduro streitet sich Trump schon mit Europa um die Herrschaft über Grönland, obwohl dort weniger Menschen leben als (jeweils) in Dormagen, Rosenheim oder Fulda. Parallel müsste der Tod einer Zivilistin  durch die Schüsse eines ICE-Agenten aufgearbeitet werden (bei denen Trump trotz Videobeweis von »Notwehr« spricht). Und das nur wenige Wochen, nachdem die US-Regierung die Epstein-Akten nur teilweise und stark geschwärzt  veröffentlicht hat, obwohl ein Gesetz sie dazu verpflichtet hatte. Merkwürdig, dass wir darüber gar nicht mehr reden.

    Aber wie sollte man auch, wenn jemand einen bei jedem Versuch, einen klaren Gedanken zu formulieren, mit neuem Mist bewirft?

    »Kochen ohne Kohle«

    Bafög oder Azubigehalt sind schon wieder fast aufgebraucht? Der Obstkorb beim unbezahlten Agenturpraktikum war geräubert? Und bitte nicht schon wieder Pizzatoast? Alles kein Problem: In dieser Kolumne zeigt SPIEGEL-Redakteur und Hobbykoch Sebastian Maas, wie man trotz Flaute auf dem Konto leckere und besondere Gerichte zaubern kann. Dabei gibt es nur zwei Regeln:Eine Portion darf maximal so viel kosten wie ein Essen in der Mensa, also drei Euro.Teure Spezialgeräte sind tabu.

    Alle Rezepte

    Dasselbe Prinzip verwendet letztlich auch die Werbeindustrie, wenn sie uns jeden wachen Augenblick an jedem Bildschirm, auf jeder Plakatwand, jedem vorbeifahrenden Bus, jeder Magazinseite und in jedem Kopfhörer mit ihren Versprechungen bombardiert, dass die beworbenen Waren jetzt »noch besser« seien als der Kram, den wir bisher gekauft haben. »Verbesserte Rezeptur« klingt auch besser als »noch billiger produziert, aber zum selben Preis verkauft«. Und obwohl die Lebensmittelpreise in wenigen Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen sind,  behaupten Werbeaktionen großer Supermarktketten fast jede Woche aufs Neue, »schon wieder« die Preise gesenkt zu haben.

    Bei mir funktioniert der Trick regelmäßig. Ich sehe es am eigenen Vorrats- und Kühlschrank, wo die zuletzt gekauften Produkte vorn stehen und die volle Aufmerksamkeit bekommen, während da so mancher schrumplige Kopf Kohl, obskure Backmischungen und angebrochene Soßen in der Tür ein trauriges Dasein rund ums Verfallsdatum führen. Ob dieser Kohl auch auf der Insel eines toten Sexualstraftäters herumgehangen hat? Werde ich nie erfahren, wenn ich mich nur auf meine frischen Einkäufe stürze.

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    Warum Aufräumen uns guttut:

    Heute entrümpele ich mich gesund

    Von Anne Otto

    Persönlichkeitsforschung:

    Kann ich ein ordentlicher Mensch werden?

    Ein Selbstversuch von Veronika Silberg

    Auf TikTok habe ich zum Jahresbeginn eine Creatorin gesehen, die sich dieses Problems angenommen hat. Sie hatte es sich zur Aufgabe gemacht, ihre kompletten Vorräte vor dem nächsten Einkauf aufzubrauchen. Jedes Gramm Mehl, jede Packung Reis, jede Konserve und alle angebrochenen Gläser mit sauren Gurken, Oliven und Kapern. Das Einzige, was sie weiterhin kaufen durfte, waren schneller verderbliche Vitaminlieferanten wie Obst und Gemüse. Man könnte hier vielleicht noch Fleisch, Milchprodukte und Fisch ergänzen, falls man nicht vegan lebt.

    Das ist eine ziemlich gute Idee, muss ich sagen. Wir vermeiden Müll, sparen Ressourcen und Geld. Und können uns unangenehmen Fragen stellen:Was haben wir uns dabei eigentlich gedacht, als wir vor vier Jahren den Knoblauch in Honig eingelegt haben (und sollte man das noch essen)?Wieso habe ich acht Pakete Reispapier?Wie realistisch ist der Vorwurf, dass Donald Trump bei einem mutmaßlichen Mord am Lake Michigan 

    (PDF) anwesend gewesen sein soll?Weiterhin fordert es die eigene Kreativität heraus, mit all den »alten« und vielleicht nicht direkt zueinander passenden Zutaten zu hantieren. Als Belohnung bekommt man dann in ein paar Wochen einen leeren Kühl- und Vorratsschrank, Marie-Kondo-artig aufgeräumt und ohne alten Ballast.

    Mit all der mentalen Freiheit, die dadurch erzeugt wird, kann man sogar noch mal darüber nachdenken, was wohl noch alles über Donald Trump in den Epstein-Akten zu lesen wäre. Oder ob wir beim nächsten Mal mit etwas mehr Plan und Weitsicht einkaufen wollen, statt auf jedes Werbeversprechen hereinzufallen.Hier sind ein paar Rezepte aus dieser Kolumne, die sich ideal für die Resteverwertung nutzen lassen.OkonomiyakiDie manchmal auch »japanische Pizza« genannten Pfannkuchen mit geriebenem und gehacktem Gemüse sind das ideale Vehikel, um noch gute, aber optisch nicht mehr ganz überzeugende Lebensmittel zu verarbeiten. Bonus: Auch die angebrochenen Soßen aus der Kühlschranktür kommen hier zum Einsatz. Schmeckt jedes Mal ein wenig anders.

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    Kochen ohne Kohle: Okonomiyaki für 1,60 Euro – die »japanische Pizza«, die eigentlich ein Pfannkuchen ist

    Eine Kolumne von Sebastian Maas

    BratlingeQuasi die deutsche Version von Okonomiyaki. Einfach etwas Mehl, Haferflocken, Quinoa oder Kerne mit gehacktem Gemüse und Gewürzen zu kleinen Frikadellen formen. Kombiniert mit günstigem Saisongemüse oder der verschmähten Kühlschrankschublade ein prima Restessen.

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    Kochen ohne Kohle: Bratlinge mit gerettetem Gemüse – für’n Appel und ’n Ei

    Von Sebastian Maas

    CurryIch habe zu jedem Zeitpunkt drei Sorten Currypaste im Haus, alle angebrochen und alle weit über dem Ablaufdatum. Wird das Zeug schlecht? Hoffentlich nicht. Jedenfalls kann man hier auch bestens Hülsenfrüchte wie Kichererbsen mit verkochen, egal, ob aus der Dose oder getrocknet. Im zweiten Fall nur über Nacht einweichen, das Wasser vor dem Kochen wechseln und nicht zu früh salzen – sonst kochen die alten Dinger ewig.

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    Kochen ohne Kohle: 90-Cent-Curry aus Gemüseresten – für die guten Vorsätze

    Eine Kolumne von Sebastian Maas

    Gebackene HaferflockenSämtliche Arten von tiefgekühltem oder in Gläsern eingemachtem Süßkram lassen sich mit Haferflocken kombinieren, für ein sättigendes und einfach gemachtes Frühstück. Ich habe das hier mal im Stile eines semi-gesunden Karottenkuchens durchgespielt, doch es spricht nichts dagegen, es mit gezuckerten Pfirsichen oder dieser einen Dose süßer Kondensmilch hinten aus dem Schrank zu machen. Kalorien zählen nicht, wenn wir (für die Umwelt und den Geldbeutel) Reste aufbrauchen!

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    Kochen ohne Kohle: Taugt als Frühstück für die ganze Woche – Hafer-Karottenkuchen für 50 Cent

    Von Sebastian Maas

    Herzhaftes Hafer-»Risotto«Wo wir schon bei Haferflocken sind: Man kann die auch herzhaft essen. Ich weiß, ich weiß! Das ist für einige von uns, die mit süßen Haferflocken aufgewachsen sind, eine Überwindung. In Windeseile wird aus ihnen aber ein schlotzig-leckeres Porridge, das an ein herzhaftes Risotto erinnert. Ob mit gebratenen Zwiebeln, eingelegten Tomaten, Pilzen und Spiegelei, Kapern und Oliven … man kann sie eigentlich mit fast allem kombinieren, was die Speisekammer so hergibt. Und wie beim Risotto werden sie besser, umso mehr Käse man dran gibt.

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    Kochen ohne Kohle: Das Risotto des kleinen Mannes – für 1,20 Euro

    Eine Kolumne von Sebastian Maas

    Wer noch mehr Inspiration benötigt, findet hier eine Liste aller Rezepte, die in den vergangenen Jahren in dieser Kolumne veröffentlicht wurden – von selbst gemachten chinesischen Nudeln bis zu angeblich »deutschen Pfannkuchen«, die man nur in den USA kennt. Bevor ich hier wieder eine neue Sensation aus dem Hut zaubere, die dann ja doch bloß in einem von Donald Trump heraufbeschworenen Unwetter aus menschlichem Unrat untergeht.

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  • Ski-Unfall in Österreich Lothar Matthäus muss operiert werden Ex-Fußballstar Lothar Matthäus ist

    Ski-Unfall in Österreich Lothar Matthäus muss operiert werden Ex-Fußballstar Lothar Matthäus ist

    Ski-Unfall in Österreich

    Lothar Matthäus muss operiert werden

    Ex-Fußballstar Lothar Matthäus ist beim Skilaufen im Urlaub schmerzhaft gestürzt. Als RTL-Experte für das Spiel des VfB Stuttgart in Rom am Donnerstag fällt Matthäus aus, lange will er aber nicht pausieren.

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    DFB-Rekordspieler Lothar Matthäus

    Foto: David Inderlied / dpa

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    Fußball-Legende Lothar Matthäus hat sich bei einem schmerzhaften Sturz auf Skiern verletzt und muss sich deshalb einer Operation unterziehen. Dies sagte der 64-Jährige der »Bild«. Bei Matthäus’ Rückkehr nach München diagnostizierte demnach der ehemalige Bayern-Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt einen doppelten Bänderriss.

    »Ich habe mir auf der rechten Seite auch noch Rippen geprellt, was natürlich schmerzhaft ist. Und ich trage den rechten Arm in einer Schlaufe. Aber insgesamt geht es mir gut. Wichtig ist jetzt die schnelle OP, die wohl kein großer Eingriff ist«, wurde Matthäus von der »Bild« zitiert. Auf dpa-Anfrage war der Rekordnationalspieler zunächst nicht zu erreichen.Kein Einsatz am Donnerstagabend im TVZu dem Unfall schilderte Matthäus: »Es war die letzte Abfahrt am letzten Urlaubstag. Die Piste war eisig und wellig. Ich hatte mich schon auf das Mittagessen auf der Hütte gefreut – da stürze ich plötzlich auf die rechte Seite. Eine Welle habe ich nicht richtig erwischt, die Ski haben verkantet.« Das Problem sei demnach das Eis gewesen.

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    Neue Doku »FC Hollywood«: So schön verrückt ging es in den 90ern beim FC Bayern zu

    Von Danial Montazeri

    »Er kann mein Lebenswerk nicht respektieren«: Matthäus glaubt nicht mehr an Versöhnung mit Hoeneß

    Für den geplanten Einsatz als RTL-Experte am Donnerstagabend beim Europa-League-Spiel AS Rom gegen den VfB Stuttgart fällt der Weltmeister von 1990 aus, wie der Sender bestätigte. Die Fußball-Größe soll nach seinem Sturz in Österreich in einem Münchner Krankenhaus operiert werden. Matthäus sagte, er glaube an eine zeitnahe Rückkehr nach der Operation.Matthäus ist nicht nur für RTL im Einsatz, sondern regelmäßig auch für den Pay-TV-Sender Sky. Dort wird er als Experte vor allem bei den Bundesliga-Topspielen am Samstagabend eingesetzt.

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  • Playlist gegen Trump Besuchen Sie Europa (solange es noch steht) Von »American

    Playlist gegen Trump Besuchen Sie Europa (solange es noch steht) Von »American

    Playlist gegen Trump

    Besuchen Sie Europa (solange es noch steht)

    Von »American Idiot« bis zum Trauermarsch: Mit diesen 13 Songs ver- und überstehen sie die neuesten Nachrichten aus der Trump-Ära. Und die nächsten. Und die übernächsten.

    Arno Frank,

    Tobias Rapp und

    Anton Rainer

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    Szene aus Aphex-Twin-Musikvideo: »Komm zu Papa!«, in elektronischer Raserei auf den Punkt gebracht

    Foto: Aphex Twin / YouTube

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  • Streit um Elterntaxis Münchner fotografiert Falschparker und kriegt Ärger mit der Datenschutzbehörde

    Streit um Elterntaxis Münchner fotografiert Falschparker und kriegt Ärger mit der Datenschutzbehörde

    Streit um Elterntaxis

    Münchner fotografiert Falschparker und kriegt Ärger mit der Datenschutzbehörde

    Ein Münchner Vater macht vor der Schule seiner Kinder regelmäßig Handybilder von mutmaßlich falsch parkenden Elterntaxis. Die Folge: ein amtliches Schreiben vom Landesamt für Datenschutzaufsicht.

    Torsten Kleinz

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    Falschparker wird fotografiert: Immer wieder Streit

    Foto: Oliver Berg / dpa

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    In München ist der Ärger über sogenannte Elterntaxis zu einer Datenschutzposse eskaliert. Ein Familienvater hatte immer wieder Autos der Schule seiner Kinder fotografiert, die aus seiner Sicht dort falsch geparkt hatten, und dies angezeigt. Er selbst bringt seine Kinder regelmäßig mit dem Fahrradzur Schule. Die Autos hätten etwa auf Gehwegen geparkt und dort Eltern behindert. So schreibt es die Organisation Deutsche Umwelthilfe 

    (DUH), die den Fall öffentlich gemacht hat.

    Anschließend habe der 45 Jahre alte Vater dreier Kinder amtliche Post vom Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht erhalten. Inhalt des vierseitigen Schreibens: Der Münchner sollte detaillierte Auskunft über seinen Umgang mit den persönlichen Daten anderer, also der Falschparker, geben.»Ginge es nach der bayerischen Datenschutzbehörde, dürfte man künftig nicht einmal mehr einen Straftäter auf frischer Tat fotografieren, ohne ihn zuvor über sein Widerspruchsrecht zu informieren«, sagt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch. Die Organisation hat dem Betroffenen rechtlichen Beistand versichert. Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht bestätigt dem SPIEGEL, dass der Fall sich so zugetragen habe.

    Ordnungsgemäße Nutzung des »EDV-Geräts«Beschwert hatte sich demnach ein Autofahrer, dessen Pkw fotografiert wurde. Auch Dutzende weitere Fahrzeuge hatte der Familienvater im Münchner Stadtteil Trudering-Riem abgelichtet. Der Anzeigesteller nutzte offenbar die App Weg.Li, mit der sich Meldungen über mutmaßliche Falschparker erstellen lassen, die die Nutzer dann eigenständig an das Ordnungsamt weitergeben. Wie viele Fälle der Mann genau angezeigt hat, konnte die DUH nicht sagen. Er tue dies aber regelmäßig, hieß es.

    Beim Landesamt für Datenschutzaufsicht führte das in einem Fall dazu, dass der Anzeigeerstatter in bestem Behördendeutsch aufgeklärt wurde, dass er ein »angemessenes Schutzniveau beim Transport von personenbezogenen Daten über das Internet« sicherstellen müsse. Zudem müsse er bei dem eingesetzten »EDV-Gerät«, also dem Smartphone, Sicherheitsmaßnahmen wie automatische Betriebssystem-Updates und Verschlüsselung der Datenübertragung sicherstellen. So steht es in dem Schreiben, das dem SPIEGEL vorliegt.Zudem solle der Mann dafür sorgen, dass die Autohalter ihre Daten einsehen oder der Datenverarbeitung widersprechen könnten. »Dies würde die Meldung von Falschparkern faktisch unmöglich machen«, urteilt die Deutsche Umwelthilfe. Deswegen wolle man gegen einen etwaigen Bescheid der Behörde klagen.

    Der Streit dauert schon lange. Bereits Ende 2022 hatte das Verwaltungsgericht Arnsberg entschieden, dass das Fotografieren von Falschparkern zur Anzeigeerstattung legal ist, da dies dem »berechtigten Interesse« der Bürger entspreche. Die unterlegenen Datenschützer akzeptierten das Urteil, schoben aber nach, dass dies kein »Freibrief« sei. Denn die Verarbeitung persönlicher Daten ist streng reguliert. Wer Fotos regelmäßig weitergibt, kann sich nicht mehr auf die Ausnahmen berufen, die für simple Privatfotos gelten. Mehr dazu lesen Sie hier 

    . Verfahren alternativlos?Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht verteidigt ihr Vorgehen gegen den Münchner Familienvater. Da eine offizielle Beschwerde eingegangen sei, müsse man dem auch nachgehen. »Wir haben hinsichtlich der Frage derzeit kein Ermessen«, erklärt eine Sprecherin auf Anfrage des SPIEGEL. Noch laufe das Verfahren, endgültige Festlegungen oder Anordnungen seien noch nicht getroffen worden. Dazu weist die Behörde allgemein darauf hin, dass man Problemen aus dem Wege gehen kann, indem man die Fotos direkt nach dem Absenden einer Anzeige wegen Falschparkens löscht.

    Eingeschaltet wurde das Landesamt in dem Fall offenbar durch den vom Familienvater angezeigten, mutmaßlichen Falschparker.

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    Von Torsten Kleinz

    Die Deutsche Umwelthilfe beklagt in dem Fall, dass ein Ungleichgewicht bestehe, wessen Daten von den Behörden geschützt würden. In München sei es üblich, dass die Anzeigensteller bei der Verfolgung von Parkverstößen als Zeugen benannt werden. Folge seien Beschimpfungen und anonyme Drohbriefe. In anderen Bundesländern werde der Name in der Regel nicht weitergegeben. »Dieses Vorgehen ist sehr bedauerlich«, erklärt ein Sprecher der Deutschen Umwelthilfe.

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    Manöver »Colder Iron 2026« Bundeswehr testet Flugblatt-Abwürfe in der Oberlausitz In Sachsen

    Manöver »Colder Iron 2026«

    Bundeswehr testet Flugblatt-Abwürfe in der Oberlausitz

    In Sachsen trainiert die Bundeswehr auf einem Truppenübungsplatz, wie sie im Ernstfall Menschen in abgelegenen Gegenden informieren kann. Einige Zettel könnten dabei auch nach Tschechien und Polen abdriften.

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    Soldat mit Heliumballon, um Flugblätter zu verteilen, in Mayen 2024 bei einem Besuch des Verteidigungsministers Boris Pistorius

    Foto: Christoph Hardt / Panama Pictures / picture alliance

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    Die Bundeswehr trainiert in Sachsen das Abwerfen von Flugblättern. Im Ernstfall sollen so Menschen informiert werden, die anders schlecht zu erreichen wären, teilte das Landeskommando Sachsen mit.Die Flugblätter werden mithilfe von Heliumballons abgeworfen und sollen auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz landen. Je nach Wind und Wetter sei es jedoch möglich, dass sie in umliegende Ortschaften abdriften. Auch die Nachbarländer Tschechien und Polen seien deshalb informiert worden. Die Übung ist Teil des Manövers »Colder Iron 2026«, sie beginnt am 25. Januar und endet am 4. Februar.

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    Auf den Übungsflugblättern sei ein Symbol und ein Text für den Finder abgedruckt, hieß es. Wer ein Flugblatt finde, könne es gerne bei der Adresse auf den Zetteln melden. Im Übrigen sei das verwendete Papier umweltfreundlich und zersetze sich in der Natur.

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