Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil. „Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.
<!–> –> Reinickendorf – Nur ein halber Meter fehlte – dann hätte es Tote geben können! Am vergangenen Mittwoch gegen 9.30 Uhr spielten sich in der bekannten Hochhaussiedlung Märkisches Viertel in Berlin-Reinickendorf erschreckende Szenen ab. Plötzlich krachten Gegenstände aus großer Höhe auf einen Gehweg. Erst aus dem 13. Stock, kurz darauf auch aus dem zweiten…
<!–> –> Geesthacht – Riesige Schollen schieben sich übereinander, bis zu zehn Meter hoch türmen sich einige Eisberge auf! Auf der Elbe vor Hamburg spielen sich bizarre Winterszenen ab, obwohl längst das Tauwetter eingesetzt hat … Sechs Eisbrecher sind im Dauer-Einsatz und kämpfen sich durch die gefrorenen Barrieren, um den Fluss wieder passierbar zu machen. Brisante…
Die Traktoren mussten draußen bleiben. Mit ihnen durften die Bauern nicht in die polnische Hauptstadt fahren. Dafür hatten sie Megafone und Tröten dabei. Beim Protestzug durch die Innenstadt wehte ein Fahnenmeer in den weiß-roten Landesfarben unter dem Motto „Stop Mercosur“. Das ist das Anliegen vieler europäischer und darunter auch vieler polnischer Landwirte.
In aller Ruhe beobachtete Emma Aicher vom Zielraum aus, wie sich eine Konkurrentin nach der anderen an ihrer Bestzeit die Zähne ausbiss. Die 22-Jährige nährt weiter die Hoffnungen auf einen deutschen Olympia-Coup. Knapp drei Wochen vor den Winterspielen in Italien gewann Aicher den Super-G von Tarvisio. Auch die Formkurve von Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann, die Achte…
Die Kammerspiele zeigen Courage und laden zu einer Diskussion über den Gaza-Krieg. Doch wie weit reicht diese Courage? Diese Frage bleibt, als die Diskutanten und Besucher aus dem Saal geschickt werden, energisch und endgültig. Ist es ein verschenkter Abend, weil den großen Elefanten im Raum niemand offen anzusprechen wagte? Oder der Beginn einer Debatte, wenn…
Am Mittwoch, 21. Januar, treffen die Kandidaten und Kandidatinnen um den Bürgermeisterposten in Unterhaching im Kultur- und Bildungszentrum (Kubiz) aufeinander. Die Plätze sind bereits seit Wochen ausgebucht, damit aber möglichst viele Bürgerinnen und Bürgern live dabei sein können, wenn die Bewerber um die Nachfolge von Bürgermeister Wolfgang Panzer (SPD) ihre Argumente austauschen, hat sich die…
Cornu aspersum, die gefleckte Weinbergschnecke, hat in Madrid den Segen eines Priesters erhalten. Eine Vertreterin dieser Schneckenart wurde am Wochenende vor der Kirche San Antón mit Weihwasser besprenkelt – behütet in einem Glas mit einem Salatblatt. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, ist die Segnung Teil des Festes zu Ehren des Schutzheiligen der Tiere, San Antón,…
Geretsried wird seinem Slogan „Einfach anders“ neuerdings auch in religiöser Hinsicht gerecht. „Die Stadt hat jetzt drei christliche Kirchen“, sagt Petros Mastoridis mit hörbarem Stolz; das könne kaum eine Kommune von sich behaupten. Neben der katholischen und der evangelischen Kirche gibt es seit Kurzem auch eine orthodoxe Kirche – und zwar im Wortsinn, als Gebäude.…
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Die Traktoren mussten draußen bleiben. Mit ihnen durften die Bauern nicht in die polnische Hauptstadt fahren. Dafür hatten sie Megafone und Tröten dabei. Beim Protestzug durch die Innenstadt wehte ein Fahnenmeer in den weiß-roten Landesfarben unter dem Motto „Stop Mercosur“. Das ist das Anliegen vieler europäischer und darunter auch vieler polnischer Landwirte.
In aller Ruhe beobachtete Emma Aicher vom Zielraum aus, wie sich eine Konkurrentin nach der anderen an ihrer Bestzeit die Zähne ausbiss. Die 22-Jährige nährt weiter die Hoffnungen auf einen deutschen Olympia-Coup. Knapp drei Wochen vor den Winterspielen in Italien gewann Aicher den Super-G von Tarvisio. Auch die Formkurve von Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann, die Achte…
Die Kammerspiele zeigen Courage und laden zu einer Diskussion über den Gaza-Krieg. Doch wie weit reicht diese Courage? Diese Frage bleibt, als die Diskutanten und Besucher aus dem Saal geschickt werden, energisch und endgültig. Ist es ein verschenkter Abend, weil den großen Elefanten im Raum niemand offen anzusprechen wagte? Oder der Beginn einer Debatte, wenn…
Am Mittwoch, 21. Januar, treffen die Kandidaten und Kandidatinnen um den Bürgermeisterposten in Unterhaching im Kultur- und Bildungszentrum (Kubiz) aufeinander. Die Plätze sind bereits seit Wochen ausgebucht, damit aber möglichst viele Bürgerinnen und Bürgern live dabei sein können, wenn die Bewerber um die Nachfolge von Bürgermeister Wolfgang Panzer (SPD) ihre Argumente austauschen, hat sich die…
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Reinickendorf – Nur ein halber Meter fehlte – dann hätte es Tote geben können!
Am vergangenen Mittwoch gegen 9.30 Uhr spielten sich in der bekannten Hochhaussiedlung Märkisches Viertel in Berlin-Reinickendorf erschreckende Szenen ab. Plötzlich krachten Gegenstände aus großer Höhe auf einen Gehweg.
Erst aus dem 13. Stock, kurz darauf auch aus dem zweiten Stock. Unter den Wurfgeschossen waren ein Kinderfahrrad und ein großer Holzbildrahmen.
Das Hochhaus im Berliner Ortsteil Märkisches Viertel
Diesen Verdächtigen nahm die Polizei fest
Besonders dramatisch: Ein siebenjähriges Kind und seine 36-jährige Mutter standen zu diesem Zeitpunkt auf der Straße. Der massive Holzbildrahmen schlug nur rund 50 Zentimeter neben ihnen auf. Ein halber Meter, der über Leben und Tod oder schwere Verletzungen entschied. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Mutter und Kind kamen mit dem Schrecken davon. Die Polizei nahm einen 30-jährigen Tatverdächtigen fest. Der Mann ist wohnungslos und hat laut eines internen Polizeischreibens eine litauisch-lettische Staatsangehörigkeit.
Die Polizisten brachten ihn zunächst in ein Gewahrsam. Hinweise auf einen möglichen Vorsatz ergaben sich für die Polizei nicht – der Mann wurde wieder freigelassen.
Ein Einsatzwagen der Polizei vor dem Hochhaus im Märkischen Viertel. Ein 30-Jähriger hatte Gegenstände geworfen
„Das ist unverantwortlich“
Gewerkschafter Thorsten Schleheider, Landesvize der GdP, äußerte sich deutlich zu dem Vorfall. „Wir sind erst einmal froh, dass dem Kind und der Mutter rein äußerlich nichts passiert ist“, sagte Schleheider. Doch er warnte eindringlich: „Wer Gegenstände aus einem Hochhaus wirft, riskiert schwerste Verletzungen und den Tod von Menschen.“ Besonders scharf kritisierte er den Umgang mit dem Tatverdächtigen: „Dass man einen wohnungslosen Täter sofort wieder auf freien Fuß lässt, ist unverantwortlich, aber leider in dieser Stadt keine Seltenheit.“
Schleheider verwies auf ähnliche Fälle in der Vergangenheit. „Wir haben in den letzten Jahren bereits mehrere Fälle dieser Art gesehen, die nicht als das behandelt wurden, was sie sind – versuchter Totschlag.“
Geesthacht – Riesige Schollen schieben sich übereinander, bis zu zehn Meter hoch türmen sich einige Eisberge auf! Auf der Elbe vor Hamburg spielen sich bizarre Winterszenen ab, obwohl längst das Tauwetter eingesetzt hat …
Sechs Eisbrecher sind im Dauer-Einsatz und kämpfen sich durch die gefrorenen Barrieren, um den Fluss wieder passierbar zu machen.
Brisante Lage: Bis zu zehn Meter hohe Eisberge türmen sich rund um die Elbbrücke Geesthacht nach Niedersachsen auf
„Das hatten wir so auch noch nicht“, sagt Andreas Schultz, Leiter der Spezialschiff-Flotte beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA). Das ungewöhnliche Naturschauspiel zieht zahlreiche Schaulustige an. An den Ufern sammeln sich Menschen, zücken ihre Handys und fotografieren die Eisberge auf der Elbe. Langsam vorbeifahrende Autofahrer sorgen teilweise sogar für Stau.
[–>Wie kam zu den Eis-Massen?
Eiskalte Temperaturen von bis zu minus 10,8 Grad am vergangenen Sonntag – und dazu Niedrigwasser. Eine fiese Kombination!
Schaulustige sind zwischen den auf den Elbstrand gedrückten Eisbergen unterwegs
Der Abfluss der Elbe lag teilweise bei nur 300 Kubikmetern (300.000 Liter) pro Sekunde. Viel zu wenig, so Schultz: Mindestens 200 Kubikmeter mehr müssten es sein, „damit das Eis vernünftig ablaufen kann“.
Durch Niedrigwasser kam es zum Grundeis, das aufstieg und die Elbe blockiert
Die Folge: Das Grundeis bildete sich am Boden, stieg nach oben und setzt die Oberfläche zu. Als am Montag Tauwetter einsetzte, griffen die Eisbrecher an. Doch die Eis-Massen waren kaum wegzubekommen.
Sechs Eisbrecher sind auf der Elbe im Einsatz
Eisbrecher im Dauer-Einsatz
Seitdem ist unter anderem XXL-Eisbrecher „Keiler“ im Einsatz. Mit rund 1100 PS fährt das Schiff immer wieder sogar auf die Eisbarrieren, setzt auf und zerdrückt das Eis: Tag und Nacht!
Ein Vogel hockt auf einem Mini-Eisberg, lässt sich auf dem Wasser treiben
Und wann ist Schluss? Schon in dieser Woche droht neuer Frost. Zum Ende des Monats könnte der Winter sogar erneut zweistellige Minusgrade bringen …
Die Traktoren mussten draußen bleiben. Mit ihnen durften die Bauern nicht in die polnische Hauptstadt fahren. Dafür hatten sie Megafone und Tröten dabei. Beim Protestzug durch die Innenstadt wehte ein Fahnenmeer in den weiß-roten Landesfarben unter dem Motto „Stop Mercosur“. Das ist das Anliegen vieler europäischer und darunter auch vieler polnischer Landwirte.
In aller Ruhe beobachtete Emma Aicher vom Zielraum aus, wie sich eine Konkurrentin nach der anderen an ihrer Bestzeit die Zähne ausbiss. Die 22-Jährige nährt weiter die Hoffnungen auf einen deutschen Olympia-Coup. Knapp drei Wochen vor den Winterspielen in Italien gewann Aicher den Super-G von Tarvisio. Auch die Formkurve von Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann, die Achte wurde, zeigt weiter nach oben.
„Es ist schon noch ein Stück bis dahin“, sagte Aicher dem ZDF. Sie wolle sich einfach auf ihr Skifahren konzentrieren und auch noch ein paar gute Trainingstage sammeln. Der vierte Weltcup-Sieg der Karriere dürfte ihr dabei aber durchaus weiteren Schwung verleihen. Von oben bis unten sei sie in Tarvisio gut gefahren, meinte die Athletin vom SC Mahlstetten. Damit war sie auch wieder mal schneller als Lindsey Vonn.
Die US-Amerikanerin musste sich mit Platz zwei begnügen, wie schon bei Aichers Triumph in der zweiten Abfahrt von St. Moritz in der Schweiz im Dezember. Aicher gegen Vonn: Zeichnet sich da etwa ein kleines Duell ab? Das starke Weltcup-Comeback der 41-Jährigen, die in diesem Winter bislang in bemerkenswerter Regelmäßigkeit auf das Podest fährt, ist auf jeden Fall auch eine Art von Motivation und Inspiration für die junge Deutsche.
Frauen-Bundestrainer Andreas Puelacher wagt sogar schon erste Vergleiche. „Die Emma ist auf der gleichen Stufe wie die Lindsey vom Gefühl her“, sagte er unlängst. Vom skifahrerischen Gefühl her versteht sich. Und zwar vor allem in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G. Sie ist mittlerweile die größte Olympia-Hoffnung des deutschen Alpin-Teams, aber längst nicht die einzige.
Beim Sieg der Italienerin Nicol Delago in der Abfahrt von Tarvisio am Samstag war Weidle-Winkelmann als Zweite auf das Podium gefahren. Sieben Podestplätze stehen für die deutschen Frauen in dieser Saison in Summe schon zu Buche: vier durch Aicher, zwei durch Weidle-Winkelmann, einer durch Slalom-Spezialistin Lena Dürr. „Die Form stimmt“, sagte Weidle-Winkelmann. In Cortina d’Ampezzo war die Starnbergerin 2021 völlig überraschend zu WM-Silber in der Abfahrt gerast. An die Leistung von damals hatte sie seitdem selten anknüpfen können. Auch Aicher hat beste Erinnerungen an Cortina, sie trug dort bei der WM vor fünf Jahren ohne jegliche Weltcup-Vorerfahrung zur deutschen Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb bei.
Die Kammerspiele zeigen Courage und laden zu einer Diskussion über den Gaza-Krieg. Doch wie weit reicht diese Courage? Diese Frage bleibt, als die Diskutanten und Besucher aus dem Saal geschickt werden, energisch und endgültig. Ist es ein verschenkter Abend, weil den großen Elefanten im Raum niemand offen anzusprechen wagte? Oder der Beginn einer Debatte, wenn sich die Courage durchsetzt?
Es ist ein sensibles Thema, zu dem die städtische Bühne in ihren „Werkraum“ geladen hat, unter der kryptischen Überschrift „A fellow soldier’s testimony“, die Aussage eines Soldaten-Kameraden. Erst der Untertitel lässt die Brisanz ahnen: „Journalismus im Krieg zwischen Recherche, Völkerrecht und Realitäten“.
In Kooperation mit „Paper Trail Media“, einem Team investigativer Journalisten aus München, wollen die Kammerspiele über einen Bericht ebendieses Teams sprechen, der im vergangenen September erschien, in Spiegel, ZDF und internationalen Medien. Ein aus München stammender israelischer Soldat soll in Gaza als Scharfschütze gezielt unbewaffnete Zivilisten getötet haben.
Neben der Rechercheurin Maria Retter sitzen auf dem Podium: die Juristin Julia Klaus, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle Völkerstrafrecht der Uni Erlangen, und Alexander Schwarz, Jurist beim European Center for Constitutional and Human Rights, einer in Berlin ansässigen Organisation (ECCHR), die sich gegen Straflosigkeit bei Menschenrechtsverletzungen engagiert. Annabel Wahba, Nahost-Spezialistin bei der Zeit, moderiert ein Gespräch, das mal Werkstattbericht ist, mal Völkerstrafrechtsvorlesung, aber selten kontrovers.
Retter erzählt, dass sie kurz nach Beginn des Krieges in Gaza, der auf den Hamas-Überfall auf Israel folgte, begonnen hätten, in digitalen Netzwerken zu beobachten, was israelische Soldaten über ihre Einsätze posten. Die israelische Regierung lässt bis heute keine Journalisten nach Gaza.
Bald seien sie auf ein Video gestoßen, in dem ein Scharfschütze von seinem Tun berichtet und auch über seinen Kameraden gesprochen habe. Beide sollen Zivilisten erschossen haben. Retter beschreibt, wie sie und ihre Recherchekollegen über Monate akribisch diesem möglichen Kriegsverbrechen nachgegangen seien, viele Hinweise gecheckt hätten, nach den strengen Regeln der Verdachtsberichterstattung.
Was es bislang nicht gibt: einen abschließenden Beweis, gar ein Gerichtsurteil. Die Recherche ist die Darstellung eines Verdachts gegen einen jungen Münchner, der mit Vornamen und abgekürztem Nachnamen benannt wird. „Der Sniper aus München“, lautet der Titel im Spiegel. Retter sagt, erst nach Erscheinen des Berichts habe der junge Mann über einen Anwalt den Vorwurf zurückweisen lassen.
Das Podium in den Kammerspielen: Moderatorin Annabel Wahba, Juristin Julia Klaus, Journalistin Maria Retter und Alexander Schwarz vom European Center for Constitutional and Human Rights (von links). (Foto: Catherina Hess)
Schwarz und Klaus ordnen den Fall ins Völkerrecht ein, legen dar, was die Justiz in Deutschland tun könnte und müsste, um den Vorwurf aufzuklären. Das ECCHR hat eigene Recherchen dem Generalbundesanwalt geschickt. Schwarz merkt an, dass die deutsche Justiz in anderen Kriegen, etwa in der Ukraine oder in Syrien, früh tätig geworden sei, mit Strukturermittlungen, zu Gaza aber bislang auffallend wenig tue.
Spätestens jetzt wird der Elefant im Werkraum sehr groß, er wird vom Podium aus aber allenfalls vorsichtig berührt: Hängt das Agieren der deutschen Justiz mit der „Staatsräson“ zusammen? Stellt die Justiz die Solidarität mit Israel über das Völkerrecht? Schwarz deutet dies als Kritik an, Klaus erklärt, dass man im Bereich des Völkerrechts generell einen langen Atem brauche.
Auf journalistischer Ebene beteuert Retter, dass sie und ihre Kollegen bei Recherchen zu möglichen Kriegsverbrechen die Nationalität von mutmaßlichen Tätern und Opfern auszublenden versuchten. Aber ist das wirklich realistisch bei einem so emotionalen und politisch aufgeladenen Thema wie dem Israel-Palästina-Konflikt? Und überhaupt, wie weit geht journalistische Verantwortung? Was nach der Veröffentlichung geschehe, sagt Retter, liege nicht mehr in ihrer Hand.
Nahostkonflikt in München
:Wo Israelis und Palästinenser einander zuhören – auch wenn es weh tut
Das Kulturzentrum Bellevue di Monaco hat eine Dialoggruppe initiiert, in der beide Seiten über Nahost reden. Dass dies trotz aller Konflikte respektvoll geht, wollten sie auf einer Bühne zeigen – doch nicht alle aus dem Publikum sind dazu bereit.
Eine Folge der Berichterstattung thematisiert Ludwig Spaenle, der Antisemitismusbeauftragte der Staatsregierung, in einer Pressemitteilung. Er spricht von einer „Hetzjagd ohnegleichen“ gegen die Familie des angeblichen Snipers aus München, ohne konkret zu werden.
Spaenles Einwurf wird auf dem Podium nicht angesprochen. Und im Publikum? Fragen von Besuchern sind nicht zugelassen, ohne Begründung. Allein, man glaubt, den Elefanten tröten zu hören: Weil die Kammerspiele Sorge haben, eine solche Diskussion könnte aus dem Ruder laufen. Dabei ist genau hier eine Leerstelle: Eine offene Debatte in seriösem Rahmen über den Israel-Palästina-Konflikt und seine Auswirkung auf München.
Nur einem Zuschauer, der am Ende verärgert dazwischenruft, gibt die Moderatorin das Wort. Er ist proisraelischer Aktivist und zweifelt die Recherche an, weil die Quellen in Gaza nicht transparent seien. Basieren die Vorwürfe gegen israelische Soldaten auf Aussagen von Hamas-Unterstützern? Maria Retter sagt, man lege aus Gründen des Quellenschutzes die Kontakte nicht offen, habe aber alle Behauptungen mehrfach geprüft.
Zweifler hätten noch viel mehr über seriösen Journalismus lernen können, doch nach 90 Minuten ist Schluss. Man dürfe, heißt es, im kleinen Kreis gerne weiterdiskutieren. Doch nach vielleicht einer halben Stunde werden alle aus dem Saal geschickt. Und vor der Tür, da spielt eine Band.
Am Mittwoch, 21. Januar, treffen die Kandidaten und Kandidatinnen um den Bürgermeisterposten in Unterhaching im Kultur- und Bildungszentrum (Kubiz) aufeinander. Die Plätze sind bereits seit Wochen ausgebucht, damit aber möglichst viele Bürgerinnen und Bürgern live dabei sein können, wenn die Bewerber um die Nachfolge von Bürgermeister Wolfgang Panzer (SPD) ihre Argumente austauschen, hat sich die Volkshochschule (VHS) dazu entschlossen, in einem Nebensaal im Erdgeschoss des Kubiz ein Public Viewing anzubieten.
Die VHS Unterhaching veranstaltet die Diskussionsrunde zusammen mit der Süddeutschen Zeitung und dem Münchner Merkur. Von 19 Uhr an werden sich Korbinian Rausch (CSU), Daniel Schön (SPD), Johanna Zapf (Grüne), Andreas Büchele (Freie Wähler), Peter Hupfauer (FDP) und Julia Stifter (parteifrei) den Fragen des Moderatorenteams Alexander Thamm (VHS), Iris Hilberth (Süddeutsche Zeitung) und Martin Becker (Münchner Merkur) zu kommunalpolitischen Themen stellen. Es werden auch schriftlich vorab formulierte Fragen aus dem Publikum beantwortet.
Zudem ist die Veranstaltung online im Livestream über die VHS-Facebook-Seite zu sehen, dafür benötigt man keinen eigenen Facebook-Zugang. Zu erreichen ist die Seite am Mittwochabend über www.vhs-unterhaching.de und dort über die Kachel „Hier geht‘s zur Podiumsdiskussion“, oder über: https://www.facebook.com/100057585642791/live_videos/.
Cornu aspersum, die gefleckte Weinbergschnecke, hat in Madrid den Segen eines Priesters erhalten. Eine Vertreterin dieser Schneckenart wurde am Wochenende vor der Kirche San Antón mit Weihwasser besprenkelt – behütet in einem Glas mit einem Salatblatt. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, ist die Segnung Teil des Festes zu Ehren des Schutzheiligen der Tiere, San Antón, bei dem jedes Jahr am 17. Januar Tausende Haustiere gesegnet werden. Die Tradition reicht bis ins Mittelalter zurück: Damals baten Bauern um Gottes Schutz für ihre Nutztiere.
Meghan, Herzogin von Sussex (Foto: Evan Agostini/AP/dpa)
Meghan, 44, Herzogin von Sussex, zeigt sich nostalgisch. Die Herzogin postete auf Instagram ein privates Foto mit Prinz Harry aus dem Jahr 2016. Es zeigt das Paar während einer Reise nach Botswana – leger gekleidet, eng umschlungen, lachend. „Wenn 2026 sich anfühlt wie 2016 … das versteht nur, wer dabei war“, schrieb Meghan dazu. Mit dem Beitrag greift sie einen Social-Media-Trend auf, bei dem Nutzer Bilder aus 2016 aktuellen Aufnahmen aus 2026 gegenüberstellen. Meghan und Harry lernten sich im Sommer 2016 bei einem Blind Date kennen, 2017 folgte die Verlobung, 2018 die Hochzeit.
Victoria Swarovski (Foto: Jakub Porzycki/IMAGO)
Victoria Swarovski, 32, Moderatorin, und ihr Partner, Mark Mateschitz, 33, Erbe des Red-Bull-Imperiums, haben die Rallye Dakar hinter sich gebracht. „Das mit Abstand Härteste, was ich bisher gemacht habe – aber ich bin unfassbar stolz auf uns alle, dass wir es gemeinsam geschafft haben“, schrieb Swarovski auf Instagram. Die Rallye Dakar endete am Samstag nach 13 Etappen durch Saudi-Arabien. Die Rallye gilt als die bedeutendste Langstrecken- und Wüstenrallye der Welt. Laut Medienberichten starteten Swarovski und Mateschitz unter dem Pseudonym „Vic Flip“ und belegten Platz 98.
Fürst Albert II. von Monaco (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)
Albert II. von Monaco, 67, hat sich einem kleineren medizinischen Eingriff unterzogen. Wie der Fürstenpalast mitteilte, handelte es sich um eine routinemäßige dermatologische Untersuchung, bei der eine gutartige Veränderung an Kopfhaut und Gesicht behandelt wurde. Der Eingriff sei geplant und kurzzeitig gewesen und habe einige Stiche erfordert, hieß es weiter. Worum genau es sich handelte, ließ der Palast offen.
Geretsried wird seinem Slogan „Einfach anders“ neuerdings auch in religiöser Hinsicht gerecht. „Die Stadt hat jetzt drei christliche Kirchen“, sagt Petros Mastoridis mit hörbarem Stolz; das könne kaum eine Kommune von sich behaupten. Neben der katholischen und der evangelischen Kirche gibt es seit Kurzem auch eine orthodoxe Kirche – und zwar im Wortsinn, als Gebäude. Die frühere evangelische Versöhnungskirche am Chamalières-Platz dient – nach feierlicher Entweihung und zwischenzeitlichem Leerstand – nun der Griechischen Gemeinde Geretsried als Gotteshaus. „Wir sind total happy und sehr dankbar“, sagt der Kantor der griechisch-orthodoxen Gemeinde. Und für den Bauausschuss der evangelischen Petruskirche, in deren Besitz die Versöhnungskirche nach wie vor ist, sagt Sprecher Harald Michel: „Es ist eine Win-win-Situation. Denn auch für uns ist es eine tolle Lösung.“
Die Versöhnungskirche ist ein markantes Gebäude in Geretsried. Die wabenförmige Architektur von Franz Lichtblau (1928-2019) wurde vor zwei Jahren vom Landesamt unter Denkmalschutz gestellt. Zuvor hatte die Petruskirche das Haus im Herbst 2023 feierlich entwidmet; eine weitere Nutzung war äußerst fraglich. Die Petruskirche hat wie alle evangelischen Gemeinden kontinuierlich an Gläubigen und an finanzieller Unterstützung durch die Landeskirche verloren. Der Denkmalschutz verhinderte dann einen Abriss des Lichtblau-Baus.
So kam die Griechische Gemeinde auf die Idee, die Kirche zu erwerben, wie Mastoridis berichtet. Der evangelische Pfarrer Theo Heckel habe hoch erfreut darauf reagiert und erklärt: „Ich habe gebetet, dass Gott mir ein Zeichen gibt.“ Doch die Kaufabsichten zerschlugen sich, es verging weiter Zeit, die Kirche stand leer, wurde nicht mehr beheizt, das Wasser wurde abgeschaltet. Und eben dies brachte die Griechische Gemeinde darauf, noch einmal nachzufragen, diesmal schlicht mit der Erwägung, das Gebäude zu nutzen, ohne es zu erwerben.
Der Kirchenvorstand der Petruskirche habe sich sehr dafür interessiert, und schließlich sei eine Vereinbarung geschlossen worden, berichtet der Kantor: Die Versöhnungskirche wird griechisch-orthodox, die Gemeinde erhält sie mietfrei zur Nutzung. Lediglich Gas, Wasser und Strom zahlen die Griechen selbst. Und außerdem, so Harald Michel, nehmen die neuen Nutzer der Petruskirche die Verkehrssicherungspflicht rund ums Haus ab.
Protestanten und griechisch-orthodoxe Christen pflegen ein enges Verhältnis
Evangelische und griechisch-orthodoxe Kirche pflegen in Geretsried seit Jahrzehnten ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis. Die orthodoxen Christen konnten ihre Gottesdienste in den vergangenen 60 Jahren in der Petruskirche an der Egerlandstraße feiern. Seit die ersten Griechen in den Sechzigerjahren als Gastarbeiter in die Stadt kamen, war dies ihre religiöse Heimstatt. Petros Mastoridis illustriert diese enge Bindung mit eigenen Impressionen: „Meine Eltern sind dort getraut worden, meine Kinder getauft.“
Allerdings musste die Petruskirche zweimal im Monat umgestaltet werden. Das schlichte, bewusst zurückgenommene und farblich gedämpfte Ambiente verwandelte sich in die überbordend prunkvolle, goldglänzende Ästhetik eines griechischen Gottesdienstes. Und um der Kirche den richtigen Rahmen für die etwa zweistündige opulente byzantinische Liturgie zu geben, musste der Vorsänger Mastoridis immer schon eine halbe Stunde vor der Zeit da sein. Er holte dann die zusammenklappbare prächtige Ikonostase aus dem kleinen Lagerraum, die Leuchter und Kerzen, den Tisch für die Gaben, Decken in Gold und Rot und nicht zuletzt das arabeskenverzierte goldglänzende Kruzifix, das auf der einen Seite den gekreuzigten, auf der anderen den auferstandenen Jesus zeigt.
Der erste orthodoxe Gottesdienst wird am Sonntag, 25. Januar, gefeiert
Mit all diesem Inventar stattet die Griechische Gemeinde nun den Wabenbau am Chamalières-Platz aus: „Am Mittwoch kommt der Lastwagen, und dann bringen wir alles hin“, sagt Mastoridis. Den ersten orthodoxen Gottesdienst feiert Priester Matthäos Ladas am 25. Januar; ein Eröffnungsgottesdienst mit nicht-orthodoxem Publikum soll folgen. Darüber hinaus kann die mehr als 400 Personen starke Griechische Gemeinde Geretsried, zu der auch Wolfratshauser Gläubige gehören, den Kirchenraum samt seinen Nebengelassen für andere Zwecke nutzen, etwa zur Katichitikó, dem Religionsunterricht für Kinder und Jugendliche. Auch an ein Café nach den Gottesdiensten könne man denken, sagt Mastoridis. „Es ist jetzt alles für uns viel einfacher“, betont er, „wir haben Freiraum.“
Eine Gesamtsanierung der Kirche, die durch ihren wabenförmigen Bau auffällt, steht weiterhin im Raum (Foto: Hartmut Pöstges)
Das Damoklesschwert, das zunächst über allen Überlegungen schwebte, wonach das Dach der Versöhnungskirche dringend saniert werden müsse, ist anscheinend auch erst einmal abgewendet. Mastoridis sagt, aktuell sei das Dach in Ordnung. Bauausschuss-Sprecher Michel äußert sich etwas vorsichtiger: Eine Sanierung könnte „demnächst“ anstehen. Im Herbst 2023 hatte ein Sprecher der Versöhnungskirche gewarnt: Der bauliche Zustand der Versöhnungskirche sei „nicht besonders gut“. Das Haus, besonders das Dach, brauche immer wieder Pflege. Zuletzt sei eine Reparatur der Heizung nötig gewesen. „Und das war schon ein schwieriger Akt.“ Eine Gesamtsanierung würde „gleich eine ganz große Aktion“, von der Elektrik bis zum Brandschutz. Im Moment aber steht ein solcher Aufwand offenbar nicht zur Debatte.