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  • Brandanschlag auf Lübecker Flüchtlingsunterkunft Zehn Tote, zwei Prozesse, kein Täter Hoyerswerda, Rostock,

    Brandanschlag auf Lübecker Flüchtlingsunterkunft Zehn Tote, zwei Prozesse, kein Täter Hoyerswerda, Rostock,

    Brandanschlag auf Lübecker Flüchtlingsunterkunft

    Zehn Tote, zwei Prozesse, kein Täter

    Hoyerswerda, Rostock, Mölln, Solingen – und Lübeck? Am 18. Januar 1996 brannte in der Hansestadt eine Flüchtlingsunterkunft. Aufgeklärt wurde der Fall nie. 30 Jahre später sucht eine Bürgerinitiative neue Hinweise.

    Aus Lübeck berichtet

    Alessandra Röder

    DER SPIEGEL 4/2026

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    Aktivistin Kloss vor Mahnmal: »Wir haben die Verantwortung für diesen Fall geerbt«

    Foto: Maria Feck / DER SPIEGEL

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  • Köln (Nordrhein-Westfalen) – Er brachte Millionen von TV-Zuschauern die Geheimnisse der Wissenschaft

    Köln (Nordrhein-Westfalen) – Er brachte Millionen von TV-Zuschauern die Geheimnisse der Wissenschaft

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    Köln (Nordrhein-Westfalen) – Er brachte Millionen von TV-Zuschauern die Geheimnisse der Wissenschaft bei und animierte sie, viele Dinge im täglichen Bereich selber nachzubasteln: der langjährige „Hobbythek“-Moderator Jean Pütz (89).

    Doch altersbedingt lässt seine Sehkraft immer mehr nach. Zum Essen einer Kölner Karnevalsgesellschaft erschien die TV-Legende mit Gehhilfe und einer Plakette mit Blindenpunkten am Revers.

    Jean Pütz mit seiner Ehefrau Pina (58) und Tochter Julie (15)

    Jean Pütz mit seiner Ehefrau Pina (58) und Tochter Julie (15)

    Jean Pütz hat nur noch zwei Prozent Sehkraft

    Dem „Express“ erklärte Pütz: „Es ist jetzt neun Monate her, dass ich mir bei einem Sturz einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen hatte. Jetzt kann ich mit dem Stock wieder einigermaßen gut gehen. (…) Was viel schlimmer ist, ich sehe kaum noch was.“

    Seine Ehefrau Pina (58) ergänzte: „Die Sehkraft von Jean beträgt nur noch zwei Prozent, er sieht fast nichts mehr.“ Besonders tragisch: Der ehemalige WDR-Moderator kann seine Nachrichten nicht mehr lesen. Trotzdem ist Pütz noch auf Karnevalsveranstaltungen aktiv und möchte das auch nicht aufgeben.

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    Dabei musste er erst vor einiger Zeit einen gesundheitlichen Rückschlag verkraften: Er stürzte im Badezimmer und zog sich einen Oberschenkelhalsbruch zu. Der Moderator erinnert sich: „Ich hatte furchtbare Schmerzen, als ich da lag und war völlig hilflos.“

    In einem Facebook-Video erzählte Pütz, dass seine Oma in den Achtzigerjahren an einem Oberschenkelhalsbruch gestorben war, weil es damals noch nicht die richtige Therapie für sie gegeben habe. Die habe er selbst in dem nahegelegenen Krankenhaus aber erhalten. Er sei hervorragend von einem Fachmann operiert worden.

    Weniger zufrieden war Pütz anschließend mit der Behandlung in der Klinik. Er habe sich entmündigt gefühlt, sagte er. So hätten sie ihm im Krankenhaus seine eigenen Bluthochdruck-Medikamente durch andere ersetzt. „Der Bruch war nicht mehr das Problem“, so Pütz. Da er sich vom Krankenhauspersonal nicht gut behandelt fühlte, habe er sich schließlich selbst entlassen.

  • Wenn Fußball zur Nebensache wird! Das Zweitliga-Topspiel zwischen Hertha BSC und Herbstmeister

    Wenn Fußball zur Nebensache wird! Das Zweitliga-Topspiel zwischen Hertha BSC und Herbstmeister

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    Wenn Fußball zur Nebensache wird! Das Zweitliga-Topspiel zwischen Hertha BSC und Herbstmeister Schalke 04 ist nicht die erwartete Fan-Party mit 70 000 Zuschauern. Stattdessen ist es geprägt von eisiger Stimmung und einem sich leerenden Olympiastadion. Grund: ein Vorfall zwischen Hertha-Fans und Polizei.

    Hertha-Ultras verlassen die Ostkurve

    Von Herthas Seite heißt es offiziell: „Es gab vor dem Spiel einen Zwischenfall mit der Polizei und unseren Fans vor der Ostkurve. Hintergründe werden noch ermittelt.“

    Als Reaktion stellen die Hertha-Ultras den Support ein – und verlassen nach und nach das Stadion. Die Ostkurve leert sich.

    Ultra-Protest! Die Ostkurve im Olympiastadion leert sich

    Ultra-Protest! Die Ostkurve im Olympiastadion leert sich

    Zudem basteln sie aus blauen Pappen die Buchstaben „ACAB“, legen das auf die leeren Ränge. ACAB steht für „All Cops are Bastards“.

    Auch bei Königsblau bleibt es ruhig. Aus dem Schalker Lager verlautet, dass es keinen organisierten Support gebe – Grund sei ein Polizeieinsatz im Heimbereich. Rund 20 000 Schalker Fans sind mitgereist.

  • +++ Bundesliga-Topspiel +++ Bayern dreht die Partie und spielt Leipzig am Ende

    +++ Bundesliga-Topspiel +++ Bayern dreht die Partie und spielt Leipzig am Ende

    +++ Bundesliga-Topspiel +++

    Bayern dreht die Partie und spielt Leipzig am Ende auseinander

    Die Bayern bleiben in der Bundesliga das Maß aller Dinge. Im Topspiel in Leipzig tat sich der Rekordmeister lange schwer. Dann kam Michael Olise und entschied die Partie fast im Alleingang.

    Marvin Rishi Krishan und

    Henrik Bahlmann

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  • US-Ökonom über Trumps Kampf gegen die Notenbank »Viele Menschen in Amerika haben

    US-Ökonom über Trumps Kampf gegen die Notenbank »Viele Menschen in Amerika haben

    US-Ökonom über Trumps Kampf gegen die Notenbank

    »Viele Menschen in Amerika haben keine Ahnung, was da gerade passiert«

    Harvard-Ökonom Ken Rogoff hat selbst für die Notenbank Fed gearbeitet. Hier erklärt er, wie Donald Trump die Kontrolle über die bisher unabhängige Institution übernehmen will – und dabei den Wohlstand der USA bedroht.

    Ein Interview von

    Michael Brächer

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    Ökonom Rogoff: »Die Märkte haben ein Wörtchen mitzureden«

    Foto: Tim Aro / SvD / TT / Svenska Dagbladet / picture alliance

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  • Bayern triumphiert eindrucksvoll mit 5:1 in Leipzig, und das vor allem dank

    Bayern triumphiert eindrucksvoll mit 5:1 in Leipzig, und das vor allem dank

    Bayern triumphiert eindrucksvoll mit 5:1 in Leipzig, und das vor allem dank einer herausragenden zweiten Halbzeit.

    Die BILD-Einzelkritik.

  • Neue Zollandrohung der USA Trump brüskiert Europa, nächster Akt Der US-Präsident droht

    Neue Zollandrohung der USA Trump brüskiert Europa, nächster Akt Der US-Präsident droht

    Neue Zollandrohung der USA

    Trump brüskiert Europa, nächster Akt

    Der US-Präsident droht Deutschland und anderen Staaten im Grönland-Streit mit neuen Zöllen. Damit bricht Trump das Handelsabkommen mit der EU. Schon wieder, zum Schaden der hiesigen Wirtschaft. Wie Brüssel reagieren könnte.

    Paul-Anton Krüger,

    Benedikt Müller-Arnold und

    Timo Lehmann, Berlin und Brüssel

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    US-Präsident Donald Trump

    Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP

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    Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, neue Strafzölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder zu verhängen, stellt die angespannten Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA auf eine neue Probe. »Für mich steht außer Frage, dass das wieder ein neuer Schritt ist, mit dem die US-Seite den Deal mit der EU nicht einhält«, sagte Bernd Lange (SPD), Vorsitzender des Handelsausschusses im Europaparlament, dem SPIEGEL.

    Die EU-Kommission hatte vorigen Sommer eigentlich eine umfassende Vereinbarung mit den USA geschlossen. Demnach wird auf die meisten Importe aus der EU in die USA ein Zollsatz von 15 Prozent fällig; Trump hatte zuvor mit 20 Prozent gedroht. Im Gegenzug will die EU den Zollsatz auf viele Einfuhren aus den USA auf null herabsetzen.»Wenn auf der anderen Seite des Atlantiks überhaupt keine Verlässlichkeit ist, dass der Deal eingehalten wird, dann können wir nicht vermitteln, dass wir US-Produkte auf null Prozent Zoll setzen«, forderte Lange. »Angesichts dieser Drohung kann ich mir nicht vorstellen, dass wir mit Business as usual weitermachen.«

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte die von US-Präsident Donald Trump wegen Grönlands angedrohten Zölle für inakzeptabel. »Weder in der Ukraine noch in Grönland oder anderswo auf der Welt lassen wir uns in solchen Situationen durch Einschüchterungen oder Drohungen beeinflussen«, schrieb Macron auf der Social-Media-Plattform X.Dort reagierte auch der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson: »Wir lassen uns nicht erpressen. Nur Dänemark und Grönland entscheiden über Angelegenheiten, die Dänemark und Grönland betreffen. Dies ist eine EU-Angelegenheit, die weit mehr Länder betrifft als die, die derzeit herausgegriffen werden«.

    Im Europaparlament steht in der kommenden Woche bislang noch eine Abstimmung zum bisher ausgehandelten Deal mit den USA auf der Tagesordnung. Nach Trumps Drohung gilt es als unwahrscheinlich, dass die Abgeordneten die Vorlage verabschieden werden.Mittel gegen handelspolitische ZwangsmaßnahmenTrump hat am Samstag angekündigt, dass auf Importe aus Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, der Niederlande, Norwegen und Schweden schon vom 1. Februar an ein zusätzlicher Zollsatz von zehn Prozent anfallen soll, solange die USA die zu Dänemark gehörende Insel Grönland nicht kaufen können. Von Juni an soll der Aufschlag auf 25 Prozent steigen.

    Die Ankündigung wirft auch deshalb Fragen auf, weil sie mehrere EU-Länder betrifft, viele andere Mitgliedstaaten jedoch nicht. Trump hatte seine ursprüngliche 20-Prozent-Drohung gegen die gesamte EU gerichtet; dementsprechend schloss auch die gesamte EU vorigen Sommer die Handelsvereinbarung mit Washington ab.Die Handelspolitik fällt in die Zuständigkeit der Kommission, Zölle werden für den gesamten Binnenmarkt einheitlich geregelt. Deswegen dürften die betroffenen Länder auf eine gemeinsame europäische Reaktion dringen. In Rede steht nach SPIEGEL-Informationen ein Sondergipfel der EU in den nächsten Tagen.

    Handelspolitiker Lange fordert die EU-Kommission nun dazu auf, ein Instrument gegen handelspolitische Zwangsmaßnahmen einzuleiten, der Fachbegriff lautet Anti-Coercion-Instrument (ACI). Wenn Staaten den internationalen Warenverkehr ausnutzen, um politischen Druck auszuüben, kann die EU mit dem Instrument nicht nur Gegenzölle auf den Weg bringen, sondern zum Beispiel auch Patente aussetzen.Serie an ProblemenTrumps neueste Drohung reiht sich in eine Serie an Problemen mit dem EU-Handelsdeal ein. Beispielsweise werden in den USA auf Stahl- und Aluminiumimporte weiterhin bis zu 50 Prozent Aufschlag fällig – und diese Ausnahme hat Washington in der Zwischenzeit auf gut 400 Produkte ausgeweitet, die Stahl oder Aluminium enthalten. Das trifft vor allem den Maschinenbau und damit einen der wichtigsten Industriezweige Deutschlands. Vielen Firmen sind in der Folge Geschäfte in den USA weggebrochen.

    Nach Angaben der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) sind die deutschen Exporte in die USA im abgelaufenen Jahr um etwa acht Prozent eingebrochen. Die Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen hätten sich »spürbar verschlechtert«. Washington bescheren indes die hohen Zollsätze hohe Einnahmen: Fielen auf EU-Exporte in die USA im Jahr 2023 gut sieben Milliarden US-Dollar Zölle an, wird für 2026 das Zehnfache erwartet.Der oberste Gerichtshof der USA prüft derzeit, ob Trump seine Zollsätze auf der Grundlage eines alten Notstandsgesetzes aus dem Jahr 1977 überhaupt verhängen durfte. Andererseits zeigen die Stahl- und Aluminiumzölle sowie seine neueste Grönland-Drohung, dass Trump im Zweifelsfall auch alternative Grundlagen für seine Politik sucht und findet.

    Pikanter Zeitpunkt für die EUFür die EU kommt die Eskalation zu einem pikanten Zeitpunkt: Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa haben just am Samstag in Paraguay das lang ersehnte Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten im Südamerika unterschrieben.Die neue Freihandelszone soll den Warenverkehr zwischen der EU und dem Mercosur stärken; hohe Zollsätze sollen mit der Zeit wegfallen. Damit setzen Europa und Lateinamerika einen Gegenpunkt zu Trumps aggressiver Handelspolitik.»Was gebraucht wird, ist nicht Konflikt zwischen Ländern, sondern Zusammenarbeit«, sagte Costa in Paraguay. »Wenn wir Wohlstand wollen, müssen wir Märkte öffnen, nicht schließen.« Er koordiniere eine gemeinsame Reaktion der EU-Staaten, sagte der Ratspräsident.

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    Von Gernot Matzke, Benedikt Müller-Arnold und Gerald Traufetter, Brüssel und Rio de Janeiro

    Die deutsche Bundesregierung teilte mit, sie habe Trumps Äußerungen zur Kenntnis genommen und stimme sich eng mit den europäischen Partnern ab. »Gemeinsam werden wir zu gegebener Zeit über geeignete Reaktionen entscheiden«, sagte ein Regierungssprecher.Am Montag soll der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen in Brüssel den Nato-Chef Mark Rutte treffen. Dort wollen beide die sicherheitspolitische Dimension des Konflikts beraten, wie es heißt.Trump ist es an diesem Samstag gelungen, die Feierstimmung in Paraguay zu trüben. Und einmal mehr seine ganz eigene Agenda zu setzen.

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    Asylverfahren vor Verwaltungsgerichten

    Die Schattenseiten der Justiz

    Es sind vorwiegend die Verwaltungsgerichte, die sich in Deutschland vor Arbeit kaum noch retten können. Warum? Weil fast jeder Geflüchtete gegen einen negativen Asylbescheid und die damit verbundene Abschiebung klagt.

    Ein SPIEGEL-TV-Film von

    Melina Hemmer

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