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  • Ich habe die Schnauze gestrichen voll!Seit über einem Jahr muss ich mir

    Ich habe die Schnauze gestrichen voll!Seit über einem Jahr muss ich mir

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    Ich habe die Schnauze gestrichen voll!

    Seit über einem Jahr muss ich mir als Kleeblatt-Fan nun schon das Dilettanten-Theater antun, das Holger Schwiewagner nach dem Rauswurf von Rachid Azzouzi und Alexander Zorniger im November 2024 veranstaltet.

    Weil er nicht mit den beiden Charakterköpfen klarkam, setzte er sie nach einer 0:4-Derbyklatsche kurzerhand vor die Tür. Obwohl die Saison zuvor eigentlich ganz ordentlich lief. Und holte im Gegenzug nur Kumpel und Ja-Sager (Fürstner, Philp usw.). Ohne Not wurde ein ganzer Verein in 14 Monaten zu Grunde gerichtet.

    [–>Einzig und allein die Schuld daran trägt Holger Schwiewagner!

    Der „Lohn“ für die Vendetta des Kleeblatt-Bosses? Fast-Abstieg 2025 und nach dem blutleeren 0:2 am Samstag in Dresden jetzt auch der drohende Abstieg 2026. Vier (!) verbrannte Trainer (Haas, Siewert, Kleine, und inzwischen auch Vogel). Finanz-Fiasko mit Millionen-Verlusten. Und mit Stephan Fürstner ein völlig überforderter Azzouzi-Nachfolger, der reihenweise Transferflops tätigt und nicht zu wissen scheint, was er da tut.

    Der Tiefpunkt: Dresden jubelt im Kellerduell und schießt Fürth auf Platz 18

    Der Tiefpunkt: Dresden jubelt im Kellerduell und schießt Fürth auf Platz 18

    Das Kleeblatt hat keine Identität mehr

    Was aber am schwersten wiegt: der Verlust der Identität. Das Kleeblatt, einst eines DER Aushängeschilder des deutschen Nachwuchses, steht seit Schwiewagners Entlassungs-Feldzug für NICHTS mehr.

    Und die Fans? Fühlen inzwischen nichts mehr außer Verdruss und Gleichgültigkeit.

    Aber was tut der eigentliche Präsident des Vereins? Schwiewagner ist ja „nur“ Geschäftsführer. Tja, Volker Heißmann unternimmt ebenfalls NICHTS! Der Komiker, eigentlich bekannt als glühender Fürth-Patriot, lässt das alles geschehen. Kein Machtwort. Was für eine Enttäuschung.

    Einer der beliebtesten Fürther Fangesänge lautet: „Unser Kleeblatt, das wird niemals untergehen!“ Mit Holger Schwiewagner an der Spitze wird das Kleeblatt aber diese Saison ganz sicher untergehen.

    Und deshalb sage ich als Fürth-Fan seit Geburt: Danke für NICHTS, Herr Schwiewagner!

  • Im Burgers‘ Zoo im niederländischen Arnheim laufen derzeit Umbauarbeiten im Ökodisplay Desert,

    Im Burgers‘ Zoo im niederländischen Arnheim laufen derzeit Umbauarbeiten im Ökodisplay Desert,


    Im Burgers‘ Zoo im niederländischen Arnheim laufen derzeit Umbauarbeiten im Ökodisplay Desert, die bis Mitte 2026 dauern sollen. Ziel ist es, die größte überdachte Wüste der Welt zugänglicher und attraktiver zu machen, heißt es.
  • Grönland-Drohungen der USA Tausende demonstrieren in Nuuk und Kopenhagen gegen Trump Das

    Grönland-Drohungen der USA Tausende demonstrieren in Nuuk und Kopenhagen gegen Trump Das

    Grönland-Drohungen der USA

    Tausende demonstrieren in Nuuk und Kopenhagen gegen Trump

    Das Ringen um die Arktisinsel eskaliert: Angesichts der Drohungen aus den USA gehen die Menschen in Grönland auf die Straße – unterstützt von ihrem Premierminister. Auch in Dänemark wächst der Beistand.

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    Regierungschef Nielsen: »Grönland steht nicht zum Verkauf«

    Foto: Alessandro Rampazzo / AFP

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    Tausende Menschen sind in Dänemark und auf Grönland gegen die Annexionspläne von US-Präsident Donald Trump auf die Straße gegangen.In der grönländischen Hauptstadt Nuuk schwenkten die Demonstranten Flaggen und sangen Lieder der einheimischen Inuit. Die Kundgebung stand unter dem Motto »Grönland steht nicht zum Verkauf«.

    An der Demonstration nahm auch der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen teil. Ein Video zeigt, wie der 33-Jährige mit einer Fahne in der Hand ankommt. Bei eisiger Kälte zogen die Demonstranten vor das US-amerikanische Konsulat.

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    Premier of Greenland 🇬🇱 arrives to the demonstration.January 17, 2026 pic.twitter.com/ovmjMRhR0z— Orla Joelsen (@OJoelsen) January 17, 2026

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    Auch in Kopenhagen protestierten am Samstag Tausende gegen die USA. Sie versammelten sich vor dem Rathaus und skandierten »Kalaallit Nunaat!« – den Namen Grönlands auf Grönländisch.

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    Demonstranten in Kopenhagen: »Kalaallit Nunaat!«

    Foto: Emil Helms / Ritzau Scanpix Foto / AP / dpa

    Trump hatte in den vergangenen Wochen immer wieder einen Besitzanspruch auf Grönland erhoben und dies mit nationalen Sicherheitsinteressen der USA in der Arktis begründet. Militärische Gewalt schloss Trump dezidiert nicht aus.

    Zuletzt kündigte er Strafzölle gegen Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland wegen der Grönland-Frage an. ‌Diese würden zunächst ab dem ⁠1. Februar zehn Prozent betragen, wie er am Samstag erklärte. Ab ​dem 1. ‌Juni sollen ⁠sie demnach auf 25 Prozent steigen, wenn kein Abkommen für einen ⁠US-Kauf der Insel erzielt werde.

    Senatoren gegen TrumpVor dem Start der Kopenhagener Demo hatten mehrere US-Parlamentarier bei einem Besuch ihren Widerstand gegen Trumps Pläne bekräftigt. »Grönland ist Teil Dänemarks, und Dänemark ist ein Nato-Verbündeter«, sagte der demokratische Senator Chris Coons während einer Pressekonferenz in der dänischen Hauptstadt. »Meiner Meinung nach sollte damit diese Diskussion beendet sein.«

    Die derzeitige Behandlung Dänemarks könnte der Beziehung beider Länder nachhaltig schaden. Die Delegation, der auch zwei Republikaner angehörten, kündigte an, Kontakt mit US-Außenminister Marco Rubio aufnehmen zu wollen.

    Auf Grönland waren am Freitagabend Soldaten und weitere Militärangehörige aus europäischen Nato-Staaten gelandet. Deutschland beteiligt sich mit 15 Soldaten an der Erkundungsmission. Sie sollen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin Bedingungen für gemeinsame Militärübungen prüfen – mit dem Ziel, für mehr Sicherheit zu sorgen. Unter anderem Norwegen, Schweden, Finnland, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande schicken Teams.

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  • Bundesliga kompakt Beinahe sieht Merz ein schmerzhaftes BVB-Déjà-vu Unter den Augen des

    Bundesliga kompakt Beinahe sieht Merz ein schmerzhaftes BVB-Déjà-vu Unter den Augen des

    Bundesliga kompakt

    Beinahe sieht Merz ein schmerzhaftes BVB-Déjà-vu

    Unter den Augen des Bundeskanzlers rettet Emre Can die Dortmunder Borussia vor einer Blamage, die es schon im Hinspiel gab. Köln gewinnt wieder. Und: Hoffenheim nimmt Kurs auf die Königsklasse.

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    Emre Can rettet den BVB-Sieg per Foulelfmeter

    Foto: Ina Fassbender / AFP

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    Ich weiß, wie du letzten Sommer versagt hast: Gemütlich schipperte Borussia Dortmund dem Heimsieg über den FC St. Pauli entgegen. Julian Brandts Führungstor verhinderte erneute Pfiffe zur Pause (45.+1 Minute), Karim Adeyemi legte nach dem Seitenwechsel nach (54.). Die Gäste vom Kiez? Siebzehnter! Was sollte also schon passieren? Beinahe dasselbe Malheur, das Schwarz-Gelb schon im August zum Saisoneinstand unterlaufen war. Damals schenkte Dortmund eine Zwei-Tore-Führung her, heute brachten James Sands (62.) und der eingewechselte Ricky-Jade Jones (72.) St. Pauli zurück in ein Spiel, das nie hätte spannend werden dürfen.

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    Erkennen Sie ohne kalibrierte Linie, ob der Ricky-Jade Jones Maximilian Beier im oder vor dem Strafraum trifft?

    Foto: Thilo Schmuelgen / REUTERS

    Dass der Frust der Hinrunde nicht völlig reproduziert wurde, hatte dann wieder mit Jones zu tun. Der nämlich trat in der Nachspielzeit Maximilian Beier um, und nach VAR-Prüfung stand fest: Der Treffer fand im Strafraum statt. BVB-Kapitän Emre Can versenkte den Elfmeter (90.+4), die Ergebnisse stimmen also weiter in Dortmund. Aber auch nur die.

    Die Ergebnisse: Dank des 3:2 (1:0) festigt der BVB seinen Status als zweite Kraft in der Bundesliga. Die TSG Hoffenheim ist nach dem 1:0 (1:0) über Bayer Leverkusen ein ernsthafter Kandidat für die Champions League. Der 1. FC Köln gewinnt nach Rückstand 2:1 (0:1) gegen Mainz, Wolfsburg und Heidenheim trennen sich 1:1 (0:1), zwischen dem Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach fielen keine Tore. Ganz anders bereits gestern: Werder Bremen und Eintracht Frankfurt spielten 3:3 (1:1).

    Abteilung Sauerland: 23 Kilometer liegen zwischen den Ortschaften Brilon und Marsberg im Hochsauerland. Bundeskanzler Friedrich Merz und BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke wuchsen quasi in direkter Nachbarschaft auf, sind bis heute in schwarz-gelber Freundschaft verbunden. So ließ es sich der Kanzler nicht nehmen, das Dortmunder Heimspiel gegen den FC St. Pauli neben Watzke auf der Tribüne zu verfolgen. In Dortmund zugegen war er ohnehin – weil er vom Bäckerinnungsverband West mit dem »Großen Stutenkerl« ausgezeichnet wurde. Watzke hatte die Laudatio gehalten.

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    Der Kopf von Schwarz-Gelb neben dem Kopf von Schwarz-Rot

    Foto: Ina Fassbender / AFP

    Harm sieht Arm: Für Merz war es der erste Stadionbesuch als Kanzler. Zuvor hatte er sich vor allem als schlechtes Omen verdingt: Im Mai 2023 sah Merz, wie der BVB am letzten Spieltag mit einem Remis gegen Mainz die Meisterschaft aus der Hand gab, ein Jahr später wohnte er in London der schwarz-gelben Niederlage im Champions-League-Finale gegen Real Madrid bei. Und diesmal? Entschied Schiedsrichter Harm Osmers früh auf Handelfmeter für St. Pauli. Der wurde dann vom Videoassistenten flugs wieder einkassiert, Fábio Silvas Arm war so angelegt wie irgend möglich (18.). Es blieb vorerst beim Schreckmoment.

    Kein Platz für Übergriffe: Den Hamburger SV belastet die Causa Stefan Kuntz: Gegen den geschassten Sportvorstand lagen schwere Anschuldigungen vor, Kuntz soll sich Mitarbeiterinnen des Klubs gegenüber wiederholt anzüglich und übergriffig verhalten haben. Kuntz’ Abgang war folgerichtig, die Frage, wie seine kolportierten Verfehlungen so lange toleriert werden konnten, dürfte den HSV aber noch länger beschäftigen. Die organisierten Fans des HSV positionierten sich vor dem Duell mit Mönchengladbach per Banner: »Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!«

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    Von Jan Göbel und Jörn Meyn

    Mit Dach und Krach: Sportlich durfte der HSV in der englischen Woche durchschnaufen. Am Dienstagabend musste die Partie gegen Leverkusen spontan abgesagt werden, nach Schneefall und Tauwetter hatte es Bedenken um die Statik des Dachs im Volksparkstadion gegeben. Gegen Gladbach war die Arena wieder freigegeben – und die Fans sahen ebenso viele Tore wie nach der Spielabsage, nämlich keines. Ärgern dürfte das vor allem die Hamburger, die das Spiel 90 Minuten lang dominiert hatten, aber im Abschluss zu harmlos blieben.

    2026 wird unser Jahr: 5:1 gegen Borussia Mönchengladbach, 1:0 gegen Leverkusen – bei der TSG Hoffenheim starten sie furios in den Januar. Dank des direkt verwandelten Freistoßes von Wouter Burger springt der Klub zwischenzeitlich auf Platz drei.

    Pechvogel Flekken: Ein Gegentreffer aus knapp 30 Metern ist schon schlimm genug, wenn man mit einer Flanke rechnet und den Ball formschön unterläuft, ist es noch schlimmer. Damit war der Arbeitstag von Leverkusens Torhüter Mark Flekken allerdings noch nicht am Tiefpunkt angekommen. In der 60. Minute musste der Niederländer wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden.

    Selten, aber schön: Man tut Stefan Bell nicht unrecht, wenn man ihn eher in der Kategorie Torverhinderer einordnet. Seit mehr als dreieinhalb Jahren hat der 34-jährige Mainzer Defensivspieler nicht mehr in der Bundesliga getroffen, aber in Köln channelte er plötzlich seinen inneren Lionel Messi: Nach einem Einwurf drehte er sich geschmeidig um Gegenspieler Eric Martel und jagte den Ball unter die Latte. Ein seltener Bell, ein tolles Tor.

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    Doppeltorschütze Ragnar Ache feiert mit Saïd El Mala

    Foto: Marius Becker / dpa

    An- und Entspannung in Köln: Als Aufsteiger tummelt sich der FC tabellarisch im Mittelfeld, gegen den FC Bayern zeigte man unter der Woche eine ansprechende Leistung. Also alles okay? Mitnichten. Teile der Fanszene murren gegen Trainer Lukas Kwasniok und das 0:1 nach 45 Minuten sorgte für Halbzeitluft zum Schneiden. 45 Minuten später war die Luft voller Konfetti und der FC gewann erstmals nach acht Spielen wieder.

    Psychospielchen: Wer binnen vier Wochen die Duelle bei den direkten Abstiegskonkurrenten St. Pauli und Mainz verliert, dem dürfte eigentlich nicht mehr zu helfen sein. Doch in Heidenheim haben sie die »Jede Partie ist ein Endspiel«-Mentalität so verinnerlicht, dass ihnen das nichts anhaben kann. Dank Adrian Beck ist das Team von Frank Schmidt wieder mittendrin.

    Wolfsburg, wohin? Der Plan war logisch und einfach: Gegen die beiden Tabellenkinder St. Pauli und Heidenheim gewinnen und dann die Rückrunde entspannt durchspielen. Teil eins des Plans ging unter der Woche auf, Teil zwei scheiterte. Statt neun Punkten Vorsprung sind es weiterhin sechs auf den Relegationsrang – und es scheint in Wolfsburg nicht viele zu interessieren. Keine 20.000 Fans wollten den VfL sehen.

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  • In dieser Partie sollte in dieser Saison wohl kein Treffer fallen: Gladbach

    In dieser Partie sollte in dieser Saison wohl kein Treffer fallen: Gladbach

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    In dieser Partie sollte in dieser Saison wohl kein Treffer fallen: Gladbach kam beim Hamburger SV zu einem glücklichen 0:0. Bereits das Hinspiel im Borussia-Park zum Saisonauftakt war ohne Tore ausgegangen. Für die Borussia war es insgesamt schon die 4. Nullnummer der Saison.

    [–>Der HSV war vor allem zu Beginn turmhoch überlegen, scheiterte aber an der eigenen Chancenverwertung. Gladbach wollte nach dem 1:5 am Mittwoch in Hoffenheim eine Reaktion zeigen, vor allem besser in die Partie starten. Das klappte allerdings nicht – nach 25 Minuten hatte der HSV 13:0 Torschüsse …

    Hamburg dominierte nach Belieben. Königsdörffer setzte sich gegen Diks durch, Nicolas parierte. Den Abpraller knallte Dompé an den Außenpfosten (4.). Capaldo vergab nach schöner Kombination über Vieira und Downs aus elf Metern (19.). Nach 26 Minuten hatte Borussia durch Tabakovic aus spitzem Winkel den ersten Torschuss – der aber neben die Kiste flog.

    Immerhin – nach der Pause steigerten sich die Fohlen ein wenig. Klare Torchancen blieben aber aus. Weil die Mannschaft die wenigen Konterchancen nicht konsequent ausspielte. Rocco Reitz bei „Sky“: „Für uns ist es ein bisschen schade, weil wir mehrere Situationen hatten, wo wir zu unsauber sind. Entweder kam die Flanke nicht, oder der letzte Steckpass kam nicht.” Die Statistiken am Ende: 26:6 Torschüsse für die Gastgeber, 12:0 Schüsse aufs Tor – aber eben keine Tore.

    Schiedsrichter ermahnte die Balljungen

    Vor dem Anpfiff hatte ein Plakat der Heim-Fans für Aufsehen. Die Botschaft unmissverständlich. „Ob Block oder Vorstandsflur: kein Platz für Übergriffe in unserem Verein – Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen”. Hintergrund: die Trennung von Sport-Vorstand Stefan Kuntz.

    Und nach dem Seitenwechsel gab es auch noch eine kuriose Szene: Schiedsrichter Robert Schröder läuft zu den Hamburger Balljungen hinter dem Gladbach-Tor. Scheinbar lassen sie sich zu viel Zeit dabei, den Fohlen-Spielern die Bälle zu geben. Das hatten zuvor Keeper Nicolas und Verteidiger Diks mehrfach beanstandet.

  • Das war der erhoffte Auftakt für eine mögliche Aufholjagd! Im Zweitliga-Abstiegskampf schlägt

    Das war der erhoffte Auftakt für eine mögliche Aufholjagd! Im Zweitliga-Abstiegskampf schlägt

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    Das war der erhoffte Auftakt für eine mögliche Aufholjagd! Im Zweitliga-Abstiegskampf schlägt Dynamo Dresden Greuther Fürth mit 2:0. Im Fokus steht dabei vor allem der neue Abwehrboss Thomas Keller (26).

    Der Bundesliga-Verteidiger, der im Winter aus Heidenheim geliehen wurde, räumt in seinem ersten Spiel für die Schwarz-Gelben nicht nur hinten auf, sondern ist vorn bei Standards brandgefährlich. Nach einer Ecke von Alexander Rossipal nickt der Neuzugang zum 1:0 ein (35.).

    Wohl kein Zufall: Mit ihm gelingt sofort das erste Dresdner Zweitliga-Spiel ohne Gegentor seit dem 16. April 2022 (0:0 gegen Holstein Kiel).

    Nach Kellers Tor jubeln Vincent Vermeij (hinten) und Vorlagengeber Alexander Rossipal (vorn) ausgelassen

    Nach Kellers Tor jubeln Vincent Vermeij (hinten) und Vorlagengeber Alexander Rossipal (vorn) ausgelassen

    Nach der Partie redete Thomas Keller so entschlossen, wie er spielte, sagte zu BILD: „Wir wollten es unbedingt, weil es uns auch Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben gibt. Zu sehen, wir können die Null halten und sicher stehen, ist brutal wichtig. Das hat auch der Trainer vorher angesprochen.“

    Der Blitz-Transfer, den Neu-Sportchef Sören Gonther (39) binnen zwei Tagen organisierte, schlägt voll ein. Trainer Thomas Stamm (42): „Thomas hat viele Zweikämpfe gewonnen, coacht und dirigiert sehr gut. Auch im Austausch ist er sehr klar. Du kriegst immer eine Meinung. Das tut uns gut, weil er andere Spieler neben sich besser machen kann.“

    [–>Entscheidend: Neben Keller gab Robert Wagner (22) im Mittelfeldzentrum ein gutes Debüt. Beide fanden die richtigen Momente, das Spiel auch mal zu unterbrechen, indem sie einen Ball in der Schlussphase auch mal ins Aus knallten und sich die Truppe so wieder sortieren konnte.

    Keller: „Man braucht Klarheit, wann muss man den Ball mal schnell nach vorne bringen, wann draufsteigen. Wir hatten eine gute Abstimmung. Natürlich müssen ein bis zwei Sachen noch besser werden. Da kann noch nicht alles perfekt passen. Aber ich bin sehr zufrieden – auch in der Kommunikation.“

    Dynamo KELLERt sich zur Aufholjagd!

    Letztlich hilft auch sein Tempo. Anders als im Hinspiel (2:3) war Dynamo Dresden damit defensiv gegen Fürth nicht mehr überfordert. „Noel Futkeu war ganz schön schnell“, grinste Keller. Der Neun-Tore-Mann wurde dennoch locker in Schach gehalten.

    Keller (re.) blieb eng an Fürths Top-Stürmer Noel Futkeu dran

    Keller (re.) blieb eng an Fürths Top-Stürmer Noel Futkeu dran

    Fast hätte Keller sogar einen Doppelpack geschnürt, hatte vorher schon bei einem Freistoß eine Riesengelegenheit auf dem Fuß. „Das ärgert mich – sehr sogar. Ich finde, diese erste Chance war größer als beim Tor. Ich kriege den Ball nicht ganz kontrolliert, dann sind sie zu zweit, zu dritt vor mir und es wird schwer.“

    Trotzdem durfte er ja gleich vorm K-Block jubeln – und zwar bald nach dem Fanmarsch mit bis zu 3.000 Anhängern, die den Teambus durch ein Spalier fahren ließen. „Das ist schon etwas Besonderes hier und einer der Gründe, warum ich nach Dresden gekommen bin. Die Unterstützung der Fans auf dem Platz pusht extrem. Wir haben gezeigt, dass wir die Energie von den Rängen auch auf den Rasen bekommen.“

    Hier fuhr der Teambus durchs Fan-Spalier zum Rudolf-Harbig-Stadion.

    Hier fuhr der Teambus durchs Fan-Spalier zum Rudolf-Harbig-Stadion.

    Jakob Lemmer, der neu auf links spielt, markierte mit einem Distanzschuss den 2:0-Endstand (50.). Dynamo sprang vor allem dank Keller eine Etage in der 2. Liga hoch. Obwohl man das schwache Greuther Fürth überholt, steht Dresden dennoch auf Platz 17 im ersten Untergeschoss zur 3. Liga. Und es warten demnächst noch größere Kaliber – wie beim Ost-Kracher in Magdeburg am nächsten Samstag…

  • Große Emotionen vorm Bundesliga-Topspiel!Nach dem Tod seines Bruders Seki (†51) löste Kevin

    Große Emotionen vorm Bundesliga-Topspiel!Nach dem Tod seines Bruders Seki (†51) löste Kevin

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    Große Emotionen vorm Bundesliga-Topspiel!

    Nach dem Tod seines Bruders Seki (†51) löste Kevin Kampl (35) nach 270 Bundesliga-Spielen seinen Vertrag bei RB Leipzig Anfang Januar auf. Vorm Heimspiel gegen den FC Bayern (18.30 Uhr/live bei Sky und hier im BILD-Liveticker) verabschiedet er sich nun von Verein und Fans, die 8 1/2 Jahre sein Zuhause waren.

    Kampl mit Tränen-Abschied: „Es war mein Wohnzimmer“

    Kampl: „Liebe Fans, liebe RB-Familie, ich möchte mich in erster Linie bei euch bedanken für diese 8½ wundervollen Jahre, die ich hier spielen durfte. Ihr habt mir ein Zuhause gegeben. Ich habe mich von Tag 1 so wohl gefühlt, auch mit meiner Familie. Es war mein Wohnzimmer.“

    Kampl kämpft sichtlich mit den Tränen, die Arena hört still zu. Zudem haben die Fans eine große Choreo für den Deutsch-Slowenen vorbereitet und halten rote Zettelchen mit der Nummer 44 – Kampls Rückennummer – hoch.

    Der Mittelfeldspieler blickt auf eine gemeinsame Reise zurück – mit Erfolgen und schweren Momenten: „Ihr habt mir immer den Rücken gestärkt. Wir haben Erfolge gefeiert, wir haben Tiefen überwunden – aber immer als Einheit.“

    Emotionaler Kampl-Abschied! Auch RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff (l.) verabschiedete den langjährigen Leipzig-Star

    Emotionaler Kampl-Abschied! Auch RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff (l.) verabschiedete den langjährigen Leipzig-Star

    Und schließt ergriffen: „Ich bin euch extrem dankbar, dass ihr mich immer als einen von euch gesehen habt.“

    Zuvor hatte ihn RB-Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff (50) schon mit emotionalen Worten verabschiedet: „Du bist eine Persönlichkeit, die diesen Verein mitgeprägt hat. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, vor allem in dieser schwierigen Phase. Dann bist du immer herzlich willkommen bei uns.“

    Innige Umarmung zwischen Kampl und Mintzlaff

    Innige Umarmung zwischen Kampl und Mintzlaff

    Kampl hatte sich vorm Anpfiff auch eine schöne Aktion für die Fans überlegt. So gibt es ab 16.30 Uhr in den Heimbereichen 4444 Liter Freibier (Apfelschorle als alkoholfreie Varian