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Categorie: Nieuws

  • Trotz Assad-Sturz Syrer in Deutschland bevorzugen Einbürgerung statt Rückkehr Die Zahl der

    Trotz Assad-Sturz Syrer in Deutschland bevorzugen Einbürgerung statt Rückkehr Die Zahl der

    Trotz Assad-Sturz

    Syrer in Deutschland bevorzugen Einbürgerung statt Rückkehr

    Die Zahl der Syrerinnen und Syrer in Deutschland sinkt – vor allem durch Einbürgerungen. Während die politische Debatte über Rückkehr und Abschiebungen sich verschärft, bleibt die Lage in Syrien volatil.

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    Deutscher Pass statt Rückreise: Viele Syrer wollen hier bleiben

    Foto: Michael Bihlmayer / CHROMORANGE / picture alliance

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    Die Zahl der in Deutschland lebenden Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit sinkt, vor allem durch Einbürgerung und weniger durch Ausreise. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, hielten sich Ende November 940.401 Syrerinnen und Syrer in Deutschland auf. Mehr als die Hälfte von ihnen – 512.348 syrische Staatsbürger – verfügte über einen Schutzstatus.

    Ein Jahr zuvor waren im Ausländerzentralregister (AZR) noch rund 974.000 syrische Staatsbürger gespeichert. Syrien gehörte in den vergangenen drei Jahren zu den Hauptherkunftsländern von Menschen, die in Deutschland eingebürgert wurden. Wenn jemand die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhält, wird sein Name nicht mehr im AZR gespeichert, auch dann nicht, wenn er seine ursprüngliche Staatsangehörigkeit behält beziehungsweise sein Herkunftsstaat ihn weiter als Staatsbürger betrachtet.

    Rund 3700 Syrer freiwillig ausgereistAußenminister Johann Wadephul (CDU) hatte im Oktober unionsintern heftige Kritik auf sich gezogen, nachdem er bei einem Besuch in Syrien eine freiwillige Rückkehr in großer Zahl angezweifelt hatte. Später sagte der Minister, er halte an der Einschätzung fest, dass die Rückkehr an zerstörte Orte etwa in Damaskus kurzfristig nur sehr eingeschränkt möglich sei. Mit finanzieller Unterstützung staatlicher Stellen reisten im Jahr 2025 bis Ende November 3707 Menschen aus Syrien freiwillig aus.

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    Die CSU im Bundestag hatte in einem Beschlusspapier für eine Klausur im oberbayerischen Kloster Seeon erklärt, für die meisten Syrer mit vorübergehendem Bleiberecht entfalle nach dem Ende des Bürgerkriegs in dem Land der Schutzgrund. 2026 müsse es eine »Abschiebeoffensive« geben – auch nach Syrien. Seit Dezember wurden drei Straftäter von der Bundespolizei begleitet per Linienflug nach Syrien abgeschoben. Um Abschiebungen dürfte es auch bei einem für Dienstag geplanten Gespräch zwischen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und dem syrischen Außenminister Asaad al-Schaibani gehen.

    Eine Analyse von Jonas Schaible

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    In der Antwort der Bundesregierung an die Linksfraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es zur aktuellen Lage in Syrien: »Die neue Regierung steht weiter vor der Aufgabe, das Land zu einen und Sicherheit und Schutz für alle Einwohnerinnen und Einwohner Syriens zu gewährleisten.« Die humanitäre Situation sei dort weiterhin schlecht. Fast 70 Prozent der Bevölkerung sei auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Lage in Syrien sei »immer noch volatil«. Das gelte für alle Syrerinnen und Syrer, nicht nur für Angehörige bestimmter Minderheiten.

    Ende November lebten laut Bundesregierung 10.253 ausreisepflichtige syrische Staatsangehörige in Deutschland. Allerdings besaßen lediglich 884 von ihnen keine Duldung. Eine Duldung wird ausgestellt, wenn die Abschiebung eines ausreisepflichtigen Ausländers vorübergehend ausgesetzt ist. Das kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, etwa zur Vermeidung der Trennung von Familien, aufgrund rechtlicher oder praktischer Hindernisse – zum Beispiel, weil Reisepapiere fehlen oder der Betroffene krank ist – oder wenn jemand eine Ausbildung aufgenommen hat.

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    Familie in Aleppo (Januar 2026): Lage in Syrien »immer noch volatil«

    Foto: Arif Hudaverdi Yaman / Anadolu / Getty Images

    Deutlich weniger Asylanträge von Menschen aus SyrienZwar suchen immer noch Syrer Schutz in Deutschland, doch ihre Zahl ist stark gesunken seit im Dezember 2024 der langjährige Machthaber Baschar al-Assad durch die Islamistenmiliz HTS gestürzt wurde. Im vergangenen Jahr stellten 23.256 Menschen aus Syrien erstmals in Deutschland einen Asylantrag, 2024 waren es noch 76.765.

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    Fast 70 Prozent auf humanitäre Hilfe angewiesen: Zerstörte Straßen in Darayya in Südsyrien (November 2025)

    Foto: Nour Ziadeh / Anadolu / picture alliance

    Der HTS-Anführer Ahmed al-Scharaa steuert nun als Übergangspräsident die Geschicke Syriens und bemüht sich um eine Annäherung an den Westen. Seinen geplanten Besuch in Berlin, wo er am Dienstag Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und weitere Regierungsvertreter treffen soll, begrüßt ein Teil der 1,22 Millionen Menschen mit syrischen Wurzeln. Doch andere üben auch Kritik. Dazu gehören Kurden sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Jesiden.Die Grünen-Bundestagsfraktion setzt sich für ein Bleiberecht für Jesiden aus dem Irak ein. Die Linksfraktion will ebenfalls eine solche Regelung, allerdings auch für Angehörige der Religionsgemeinschaft, die aus Syrien stammen. »Es ist verantwortungslos und empörend, Überlebende des Genozids in solche Verhältnisse abzuschieben«, sagt die fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion, Clara Bünger.

    Mit Christoph Reuter und Regina Steffens

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    Al-Scharaas Einreise werfe »grundlegende Fragen nach der Kohärenz staatlichen Handelns sowie nach der Wahrung der Interessen von Opfergemeinschaften auf, die in Deutschland Schutz gefunden haben«, heißt es vom Kongress der Eziden in Diaspora (Anm. d. Red.: Eziden ist ein Synonym für Jesiden).Seit 2014 sind laut Bundesregierung knapp 100.000 Angehörige der Religionsgruppe der Jesiden aus dem Irak und knapp 15.000 Jesidinnen und Jesiden aus Syrien nach Deutschland geflüchtet. Vor drei Jahren hatte der Bundestag die Verbrechen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an den Jesiden als Völkermord anerkannt.

    Tausende Menschen sind zuletzt aus dem östlichen Umland der syrischen Millionenstadt Aleppo geflohen. Hintergrund sind Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der überwiegend kurdisch geprägten Miliz SDF (Syrian Democratic Forces).

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  • Trübe Stimmung beim Spitzenspiel der 2. Liga zwischen Hertha und Schalke. Das

    Trübe Stimmung beim Spitzenspiel der 2. Liga zwischen Hertha und Schalke. Das

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    Trübe Stimmung beim Spitzenspiel der 2. Liga zwischen Hertha und Schalke. Das lag allerdings nicht am durchaus ansehnlichen 0:0.

    Aufgrund eines Vorfalls zwischen der Berliner Polizei und den Hertha-Ultras verließen diese die Ostkurve, wo die organisierten Fan-Gruppen der „alten Dame“ sonst ihr Team unterstützen. Die Schalker Fans solidarisierten sich mit den Berlinern.

    [–>Die Berliner Polizei veröffentlichte nach dem Spiel ein Statement auf „X“. Darin werden schwere Vorwürfe gegen die Berliner Fanszene erhoben: „Rund um das heutige Fußballspiel im Olympiastadion kam es bereits vor Spielanpfiff zu gewalttätigen Angriffen einzelner Fangruppen auf unsere Einsatzkräfte. Am Stadioneingang zur Ostkurve sollen Kollegen nach Beleidigungen von vermummten Fans u.a. mit Absperrgittern beworfen und mit Schlagwerkzeugen attackiert worden sein.“

    21 Einsatzkräfte der Polizei verletzt!

    Die Polizei setzte nach eigenen Angaben Pfefferspray ein, um unbeteiligte Zuschauer zu schützen. Weiter heißt es: „Nach aktuellem Stand wurden 21 Einsatzkräfte und 31 Fans verletzt. Der Sanitätsdienst des Veranstalters übernahm die Erstversorgung – vorwiegend wegen Atemwegs- und Augenreizungen.“

    Außerdem wurden einige Ultras festgenommen, wegen des Verdachts der Beleidigung, der gefährlichen Körperverletzung und besonders schweren Landfriedensbruchs.

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    Auch der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, Stephan Weh, findet in einem Statement zu den Vorfällen klare Worte. Weh: „Es ist abscheulich, wie der eigentlich erfreuliche Anlass eines Fußball-Topspiels in der Hauptstadt zu einem derartigen Gewaltexzess ausartet, unsere Einsatzkräfte diffamiert und massiv angegriffen werden. Wir wünschen unseren mehr als 20 verletzten Kollegen alles Gute und hoffen, dass der Einsatz keine bleibenden Spuren hinterlässt. Hertha BSC hat in den letzten Jahren viele Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit im Stadion zu erhören. Der gestrige Abend zeigt, dass man sich darauf nicht ausruhen darf und wir in unserer Stadt zu Recht darüber diskutieren, Vereine mehr in die Verantwortung zu nehmen, um Gewaltsuchende von Stadien fernzuhalten.“

    Ein Statement der Hertha wurde für den Sonntagvormittag angekündigt.

    Wegen Trump-Verboten: Droht uns jetzt ein WM-Boykott?

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  • Die Bayern bei den Niners Chemnitz – das Top-Spiel in der Easycredit

    Die Bayern bei den Niners Chemnitz – das Top-Spiel in der Easycredit

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    Die Bayern bei den Niners Chemnitz – das Top-Spiel in der Easycredit Basketball Bundesliga am Sonntag (16.30 Uhr live auf WELT.TV und Dyn).

    Der Meister kommt mit elf Siegen in Serie aus München und hat die letzten neun Spiele gegen Chemnitz gewonnen. Zählt für Kevin Yebo (29) alles nicht. Der Power Forward der Niners, der noch vor einem Jahr im Kader der Münchner stand: „Wenn wir gegen die Bayern unseren besten Basketball spielen, ist das die halbe Miete. In der Historie sind die Niners schon ein Bayern-Schreck. Ich kann mich da an einige Duelle erinnern, wo wir sie aus dem Pokal geworfen haben oder uns harte Schlachten in den Playoffs geliefert haben. Deshalb: Chemnitz muss sich am Sonntag auf keinen Fall verstecken.“

    Mitten im Interview: BBL-Star völlig von der Rolle

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    Yebo, der im März 2025 nach nur acht Monaten in München nach Chemnitz zurückkehrte, misst dem Duell persönlich keine besondere Bedeutung mehr bei: „Das Spiel gegen die Bayern ist für mich nichts Besonderes, ehrlich. Ich habe in meiner Karriere so viel gesehen, so viel erlebt. Und ich versuche, in der Liga jedes Spiel gleich zu betrachten, egal, ob es gegen die Bayern oder gegen einen Aufsteiger geht. Natürlich ist die Aufmerksamkeit höher. Aber dann brauche ich halt ein größeres Schutzschild, um das nicht an mich heranzulassen.“

    Bei den Bayern kam Yebo in der letzten Saison in 13 Spielen auf 3,2 Punkte im Schnitt

    Bei den Bayern kam Yebo in der letzten Saison in 13 Spielen auf 3,2 Punkte im Schnitt

    Für Yebo lief es in München nicht gut. Mit dem damaligen Coach Gordon Herbert (66), eigentlich als lockerer Trainer bekannt, der seinen Spielern viele Freiräume lässt, kam er nicht klar. Yebo: „Man kann vorher immer denken, dass es mit einem Trainer gut matcht. Und dann ist es eine Katastrophe. Das ist wie bei einem Date. Da weiß man vorher auch nie, wie es läuft.“

    Chemnitz-Star Kevin Yebo: „Bin wie ein wildes Pferd, das manchmal gezügelt werden muss“

    Und so kehrte im März 2025 zum harten Hund Rodrigo Pastore (53) zurück. Mit ihm fand Yebo zurück in die Spur. „Ich bin ja eher der lockere Typ. Oder wie ein wildes Pferd, das auch manchmal gezügelt werden muss“, versucht der Chemnitzer Top-Scorer (18,2 Punkte) zu erklären. „Das passt mit Rodrigo sehr gut zusammen. Und wenn ich merke, dass mir jemand sehr vertraut, dann fühle ich mich am wohlsten. Dann wird aus dem wilden Pferd plötzlich ein Pferd, das sehr gut in einen Wettkampf passt.“

    Rodrigo Pastore ist seit 2015 Cheftrainer in Chemnitz

    Rodrigo Pastore ist seit 2015 Cheftrainer in Chemnitz

    Damit es gegen die Bayern für einen Sieg reicht, braucht das Team die Fans in der Chemnitzer Messe-Hölle. Yebo: „Das Fundament sind wir, die Mannschaft und die Fans. Erstmal müssen wir auf dem Feld zeigen, dass wir alles geben wollen, uns vor niemandem verstecken. Diese Energie müssen wir rüberbringen. Dann können die Fans uns auch ihre Energie zurückgeben. Das ist ein Kreislauf.“ Und dann klappt es auch mit dem Sieg gegen die übermächtigen Bayern.

    Doch auf dem Weg zum dritten Meistertitel in Folge kann niemand die Bayern stoppen, oder? Yebo lacht. „Wir werden sehen. Ich war letztes Jahr dort, als der MBC die Bayern im Pokal rausgehauen hat. Ich bin nicht mehr auf diesem Trip, dass Bayern das Nonplusultra ist.“

  • Dietzenbach (Hessen) – Eine Durchgangsstraße, Dunkelheit, ein womöglich berauschter Autofahrer. Diese Kombination brachte

    Dietzenbach (Hessen) – Eine Durchgangsstraße, Dunkelheit, ein womöglich berauschter Autofahrer. Diese Kombination brachte

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    Dietzenbach (Hessen) – Eine Durchgangsstraße, Dunkelheit, ein womöglich berauschter Autofahrer. Diese Kombination brachte einem 25-Jährigen am Samstagabend im Landkreis Offenbach den Tod.

    Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es zu dem tödlichen Unfall, als der junge Mann gegen 19.30 Uhr die viel befahrene Bundesstraße 459 unweit des Rathaus Centers überqueren wollte. Dabei wurde er vom Smart eines 50-Jährigen erfasst.

    Mehrere persönliche Dinge verteilten sich nach dem Unfall auf der Bundesstraße 495

    Ein Schuh, Kleidungsstücke und eine Einkaufstüte des Fußgängers sind auf dem Asphalt der Bundesstraße verstreut

    Fußgänger starb noch auf den Asphalt

    Der Kleinwagen traf den jungen Mann mit voller Wucht, schleuderte ihn meterweit durch die Luft. „Durch die Wucht des Zusammenstoßes erlitt der Fußgänger schwerste Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle“, sagt Claudia Benneckenstein von der Polizei Offenbach (Hessen).

    Der Dekra-Gutachter geht die Unfallstelle ab

    Der Dekra-Gutachter geht die Unfallstelle ab

    Wie genau es zu dem Unglück kam, ist nicht geklärt. Der Smart-Fahrer musste auf jeden Fall zur Blutprobe. Außerdem wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Dekra-Gutachter in die Ermittlungen eingeschaltet und der Smart für Untersuchungen beschlagnahmt.

    Zeugen, die Hinweise zum Unfall geben können, melden sich bitte unter 06174-83 70 bei der Polizei in Dietzenbach.

  • Sein Sohn wurde beleidigt: Ex-Formel-1-Fahrer nach DIESER Attacke verhaftetMehr zum Video anzeigen

    Sein Sohn wurde beleidigt: Ex-Formel-1-Fahrer nach DIESER Attacke verhaftetMehr zum Video anzeigen

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    Sein Sohn wurde beleidigt: Ex-Formel-1-Fahrer nach DIESER Attacke verhaftet

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    Ein Ex-Formel-1-Fahrer sieht rot! Fiese Tritt-Attacke auf einen Zuschauer im Rahmen eines Kart-Rennens in Texas. Der Übeltäter: Antonio Pizzonia, brasilianischer Rennfahrer und zwischen 2003 und 2005 in der Formel 1 aktiv.

    Quelle: BILD/Instagram @litraosincerao

  • Serie: Traumberuf Notarzt

    Serie: Traumberuf Notarzt

    Viele große Stars haben als Notärzte angefangen. Okay, vor allem einer: George Clooney, der in „Emergency Room“ zwischen 1994 und 1999 den sehr smarten Dr. Greene spielte. Ein paar Jahre später brachte die unwahrscheinlicher Weise bis heute laufende Serie „Grey’s Anatomy“ einen weiteren Arzt hervor, der das Fernsehpublikum lange schwärmen ließ: Dr. Shepherd, Spitzname „McDreamy“, gespielt von Patrick Dempsey.

  • Prozess um Zwei-Jahres-Vertrag im Fitnessstudio: Ärger im Hantelparadies

    Prozess um Zwei-Jahres-Vertrag im Fitnessstudio: Ärger im Hantelparadies

    Die guten Vorsätze sind ja fast immer da: kein Alkohol, weniger Kohlehydrate und natürlich mehr Sport im neuen Jahr! Nicht umsonst ist im Fitnessstudio nach Silvester keine Hantel mehr frei. Auch zwei junge Männer wollten das Mucki-Aufbau-Angebot eines Studios für ein vierwöchiges Training nutzen. Am Ende stand einer von ihnen mit einem Zwei-Jahres-Vertrag da, den er gar nicht haben wollte. Und die Betreiber zogen vor das Amtsgericht, um ausstehende Mitgliedsbeiträge in Höhe von mehr als 700 Euro einzuklagen. Da hatten sie sich allerdings verhoben.

    Vor Beginn der Plätzchen-Hauptsaison, nämlich Mitte November 2021, entschlossen sich zwei Freunde, das „Herbstangebot“ des Fitnessstudios zu testen: Ein Hauptnutzer konnte mit einer weiteren Person für 39 Euro einen Monat lang Kraft- und Ausdauertraining absolvieren. Der eine junge Mann aus dem Landkreis München schloss online die Testwochen ab und gab im Fitnessstudio dann seinen Spezl als Mitnutzer an. So berichtet es Pressesprecher Martin Swoboda in einer Mitteilung des Amtsgerichts.

    Um ins Hantelparadies zu gelangen, musste der 17-jährige Mitnutzer 20 Euro Kaution hinterlegen, dafür erhielt er einen Transponder für den Zugang. Zudem gab man ihm ein allgemeines Mitgliedschafts-Formular mit nach Hause, welches seine Mutter unterschreiben sollte. Ein gesondertes Formular für das „Herbstangebot“ als Mittrainierer gab es nicht.

    Noch im November kündigte der Hauptnutzer fristgerecht das Testangebot zum 10. Januar 2022. Ab diesem Zeitpunkt war Schluss mit Pumpen, auch für seinen Freund. Doch den Freund wollte das Fitnessstudio nicht so einfach entlassen: Er habe einen Mitgliedsvertrag mit einer Erstlaufzeit von 24 Monaten geschlossen, Kostenpunkt: 16,98 Euro die Woche. Der 17-Jährige und seine Mutter hingegen waren der Ansicht, dass es nie zu einem wirksamen Vertragsabschluss gekommen sei. Schließlich stand das Studio mit einer Klage auf Zahlung von 710,24 Euro beim Amtsgericht auf der Matte. Und kassierte eine Niederlage.

    Das Gericht urteilte, dass das Formular den Eindruck erwecke, man habe einer Mitgliedschaft zugestimmt. Insbesondere auch deshalb, weil auf dem Antrag spezifische Kreuze gesetzt waren, zum Beispiel bei dem Angebot „Classic“. Die Beweisaufnahme habe jedoch ein anderes Bild ergeben. Die Mutter des 17-Jährigen habe das Formular nur unterschieben, „damit der Beklagte einen Transponder ausgehändigt bekommen konnte“. Sie habe vor Gericht bekundet, dass sie keinerlei Kreuzchen auf dem Mitgliedsvertrag gesetzt habe und die Felder bei ihrer Unterschrift leer gewesen seien. Sie habe ausdrücklich zu ihrem Sohn gesagt, dass sie nichts ankreuzen würde, weil das nicht das sei, was sie wollten.

    Auch der Hauptnutzer sagte vor Gericht aus, sein Freund hätte das Formular nur für die Transponder-Gebühr zur Unterschrift erhalten. Es sei auch zwischen den Beteiligten besprochen worden, dass nur er einen Vertrag abschließe und der Freund „eine weitere Person zum Mitnehmen“ sei.

    Das Gericht kam am Ende zu dem Ergebnis, dass es „nicht unmöglich erscheint, dass ein Mitarbeiter der Klägerin – irrtümlich oder mit deliktischer Motivation“ Kreuze in den Vertrag gesetzt habe. Die Klage des Fitnessstudios wurde abgeschmettert. Das Urteil ist laut Pressesprecher Swoboda noch nicht rechtskräftig.

  • Kino: „Schade, dass niemand Hitler erschießt“

    Kino: „Schade, dass niemand Hitler erschießt“

    „Zeitungen zu lesen“, notiert Astrid Lindgren am 9. Februar 1940 in ihrem Tagebuch, „ist eine deprimierende Beschäftigung“. Während des Zweiten Weltkriegs war ihre Karriere als Schriftstellerin noch Jahre entfernt. Lindgren, damals in ihren Dreißigern, lebte als Hausfrau und Mutter zweier Kinder mit ihrem Mann in Stockholm. Ihr erstes großes Lebensdrama hatte sie schon hinter sich. Mit 18 war sie von einem gut 30 Jahre älteren Mann schwanger geworden, dem Chefredakteur der Lokalzeitung Vimmerby Tidning, bei der sie ein Volontariat machte. Sie musste allein nach Kopenhagen, wo es eine der wenigen Kliniken gab, die jungen, unverheirateten Frauen bei der Entbindung halfen. 1926 kam ihr Sohn Lars, genannt Lasse zur Welt. Kurz darauf lernte sie Sture Lindgren kennen. Die beiden heirateten und sie legte ihren Geburtsnamen Ericsson ab. 1934 kam die gemeinsame Tochter Karin zur Welt. Über jene Zeit in Lindgrens Jugend und jungen Erwachsenenjahren gab es 2018 bereits den hervorragenden Spielfilm „Astrid“.

  • USA: Kojoten mitten in Los Angeles

    USA: Kojoten mitten in Los Angeles

    Die Schlagzeile in der Los Angeles Times vor ein paar Tagen: „Machen Sie sich auf mehr Kojoten in Ihrer Wohngegend gefasst“. Das klang so, als müsse man sich auf ein bisschen mehr Regen einstellen oder darauf, dass der Müll in dieser Woche schon am Mittwoch abgeholt werde. Aber Moment: Kojote? Das Raubtier, das eine Klapperschlange erlegt, indem es seine Beute am Kopf packt und schüttelt? Sollte man da nicht eher alarmiert sein? Immerhin heißt es, Menschen müssen sich keine allzu große Sorgen machen: Sie gehören nicht zum Beuteschema von Kojoten. Auf Haustiere wie Hunde dagegen müsse man besonders aufpassen: Die könnten angegriffen werden, bei Spaziergängen durch Parks und Alleen zum Beispiel. Dort seien Begegnungen mit Kojoten gerade zu Jahresbeginn sehr wahrscheinlich.

    Die Kalifornier sind sehr stolz darauf, wie sie in Einklang mit der Natur und ihren Geschöpfen leben. Gerade in Los Angeles, das in den 1990ern noch ein berüchtigter, von Autosmog verpesteter Großstadt-dschungel war. Seither hat sich vieles zum Guten verändert, mittlerweile betrachtet die Stadt sich als ganz besonders naturverbunden. Da wäre zum Beispiel die alte Bahnstrecke zwischen der Metropole und der Strandstadt Redondo Beach, die heutzutage über weite Strecken eine Spazierallee ist. In manchen Abschnitten mit zersetztem Granit als Untergrund für Rollstuhlfahrer, anderenorts sind es Holzspäne. „Green Belt“ („grüner Gürtel“) nennen die Menschen in Los Angeles die Spazier-Oase – die eben auch ein wunderbarer Wanderweg für Kojoten ist.

    Zu Jahresbeginn sind die männlichen Exemplare unterwegs, es beginnt gerade die Paarungszeit. Sie legen ordentliche Strecken zurück, damit sie ihre Gene möglichst breit streuen. Die Vororte in Südkalifornien finden sie besonders toll, aus mehreren Gründen. In Mülltonnen, gerade in der Nähe von Parks, finden sie nach Geburtstagspartys Futter im Übermaß. In den Parks und den Grüngürteln sind sie geschützt vor natürlichen Feinden – und vor Autos, weil dort keine fahren. Bis Ende des Jahres soll es ihnen sogar möglich sein, gefahrlos eine Autobahn zu überqueren: Über die zehn Fahrspuren des legendären 101 Freeway wird gerade eine Brücke für Wildtiere gebaut. Kojoten, Berglöwen, Schwarzbären sollen sie unter anderem nutzen können.

    Kojoten gibt es in Kalifornien schon länger als Menschen

    Seit 40 000 Jahren gibt es Kojoten in Kalifornien, sie waren lange vor den ersten Menschen da. In den La Brea Tar Pits im Zentrum von LA werden Skelette von Tieren ausgegraben, die dort im Pleistozän in Gruben voller natürlichem Asphalt fielen und extrem gut konserviert wurden. Die am dritthäufigsten dort gefundene Spezies (nach Urzeitwolf und Säbelzahntiger): der Kojote. Dessen Rückkehr in die Vororte der Stadt werten Experten als die sichtbarste Verbindung zwischen damals und heute. Mittlerweile gibt es Kojoten in ganz Nordamerika außer dem Nordosten Kanadas; mit die größte Populationsdichte herrscht laut Daten der University of California in den Vororten Südkaliforniens.

    Dort wird den Leuten derzeit deshalb mitgeteilt, dass sie sich auf Begegnungen mit Kojoten einstellen sollen. Der Mensch müsse sich anpassen, das Tier sei zuerst da gewesen. Also: Müllsäcke verschließen sowie Mülleimer und Vogelhäuser nachts reinstellen. Hunde nicht von der Leine lassen. Und: Kojoten nicht füttern. Bis Ende März dauert die Paarungszeit, ihren Höhepunkt erreicht sie rund um den 14. Februar. Valentinstag. Der gilt offenbar auch für die Kojoten von Los Angeles.