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  • Nach dem 0:0 beim Hamburger SV bekam Moritz Nicolas (28) sogar Lob

    Nach dem 0:0 beim Hamburger SV bekam Moritz Nicolas (28) sogar Lob

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    Nach dem 0:0 beim Hamburger SV bekam Moritz Nicolas (28) sogar Lob von den eigenen Mitspielern. Jens Castrop (22): „Mo macht es richtig gut. Den Punkt haben wir auch ihm zu verdanken, Mo macht einen richtig guten Job auf der Linie und auch in der ersten Halbzeit rettet er uns einige Male. Hut ab! Ich weiß gar nicht, wie viele Spiele wir schon zu Null haben.“

    [–>BILD kann nachhelfen: Die Nullnummer war bereits das achte Spiel in dieser Saison, in dem Nicolas ohne Gegentreffer blieb. In der Liga ist momentan nur Dortmunds Gregor Kobel (28) mit neun „weißen Westen“ noch erfolgreicher. Für den Gladbach-Keeper ist das bereits jetzt ein neuer Saisonbestwert. In der Saison 2023/24 hielt er bei 27 Spielen viermal die Null, in der Saison 2024/25 bei 19 Einsätzen fünfmal.

    Trotz seiner starken Leistung beim Aufsteiger (BILD-Note 2) war Nicolas mit dem Auftreten der Mannschaft aber überhaupt nicht zufrieden: „Wir haben uns etwas ganz anders vorgenommen. Wir wollten mit einer ganz giftigen Art und Weise und viel Energie ins Spiel starten. Von Beginn an da sein, eklig sein – das haben wir aber leider so nicht umgesetzt bekommen. Gerade mit dem Ball hatten wir zu viele Ballverluste, zu viele technische Fehler. Wir haben es nicht geschafft, mal längere Ballbesitzphasen zu haben.”

    „Insgesamt war es kein gutes Spiel.“

    Ab der 60. Minute wurde es dann besser, Borussia fand mehr und mehr in die Partie. Nicolas: „Zum Ende hin hatten wir ein bisschen mehr Kontrolle und auch die eine oder andere Halbchance. Aber insgesamt glaube ich, ist es kein gutes Spiel gewesen.”

    Das soll sich nächsten Sonntag in der Bundesliga im Borussia-Park gegen den VfB Stuttgart aber wieder ändern. Nicolas zur nächsten Gladbach-Aufgabe: „Wir müssen nach der englischen Woche jetzt die Kräfte bündeln. Und dann mit einer viel besseren Qualität in das Spiel starten. Mit sauberen Aktionen, weniger technischen Fehlern. Wir müssen insgesamt einfach eine ekligere Art und Weise an den Tag legen und viel Energie haben.“

  • Zehdenick – Ein Passant hat im Vosskanal bei Zehdenick (Oberhavel-Kreis) ein Auto

    Zehdenick – Ein Passant hat im Vosskanal bei Zehdenick (Oberhavel-Kreis) ein Auto

    Zehdenick – Ein Passant hat im Vosskanal bei Zehdenick (Oberhavel-Kreis) ein Auto entdeckt und die Polizei alarmiert.

    Kurz vor 10 Uhr wurden Feuerwehr und Wasserrettung alarmiert, nachdem ein Pkw in die Havel gestürzt war. Zunächst war unklar, ob sich noch eine Person im Fahrzeug befand.

    Nach Angaben der Polizei ging die erste Meldung kurz nach 9 Uhr ein. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie ein Auto im Havelkanal trieb. „Als der Zeuge das Auto sah, schwamm es noch im Wasser, war aber bereits am Untergehen“, erklärte Dienstgruppenleiterin Kathleen Haase von der Polizeiinspektion Oranienburg.

    Einsatzkräfte der Feuerwehr überprüften zunächst, ob noch Personen in dem Auto waren. Die Suche offenbarte, dass der Wagen ohne Fahrer im Kanal landete.

    Schließlich wurde der Pkw von Feuerwehr, DLRG und einem Bergungsunternehmen aus dem Wasser geborgen.

    Polizei: Autodiebstahl war Schutzbehauptung

    Merkwürdig: Der 41-jährige Besitzer des Mercedes hatte angegeben, dass sein Fahrzeug mit OHV-Kennzeichen in der Nacht gestohlen worden sei. Eine Untersuchung des Autos ergab allerdings keine Einbruchsspuren. Die Polizei geht von einer Schutzbehauptung aus.

    [–>Der Halter steht nun im Verdacht, den Wagen selbst und unter Alkoholeinfluss in die Havel gefahren zu haben. Demnach soll es ihm noch gelungen sein, sich aus dem Fahrzeug zu retten, bevor dieses vollständig im Wasser versank. Bei der Anzeigenerstattung stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest bestätigte, dass der Mann betrunken war.

    Die Polizei ermittelt nun wegen des Vortäuschens einer Straftat sowie wegen eines unter Alkoholeinfluss verursachten Unfalls. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen.

  • Lukas Kwasniok (44) bleibt Köln-Trainer. Nach acht sieglosen Spielen endete die schlimme

    Lukas Kwasniok (44) bleibt Köln-Trainer. Nach acht sieglosen Spielen endete die schlimme

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    Lukas Kwasniok (44) bleibt Köln-Trainer. Nach acht sieglosen Spielen endete die schlimme Absturz-Serie mit einem 2:1 (0:1) gegen Mainz. Danach öffnete Kwasniok seine Seele und erklärte, wie er mit dem Druck der letzten Woche umgegangen ist!

    „Jeder geht unterschiedlich damit um“, begann der Coach unmittelbar nach dem Spiel und gab einen Einblick in sein Seelenleben: „Ich habe aufgrund meiner Erfahrung im Leben die Neigung dazu: Je größer der vermeintliche Druck von außen wird, umso ruhiger und entspannter werde ich. Ich werde eher emotionaler, wenn ich das Gefühl habe, dass die Dinge ein bisschen am Einschlafen sind. Jetzt war es halt ein bisschen von außen emotionaler, das ist bei mir in der Trainerkabine aber nicht wirklich angekommen.“

    Auch wenn der Trainer die Situation herunterspielt: Man kann sich sicher sein, dass Kwasniok ganz genau wusste, um was es gegen Mainz geht!

    Druck wurde immer größer

    Denn beim FC und vor allem rund um Kwasniok war in der vergangenen Woche verdammt viel Druck auf dem Kessel. Neben der Sieglos-Serie ging es vor allem um die Person Kwasniok selbst. Beim 1:1 in Heidenheim hatten die Ultras ihn sogar mit einem Riesen-Plakat attackiert. Bei ihrer Kritik soll es vor allem um Kwasnioks Auftreten abseits des Platzes gegangen sein. Das wurde zuletzt auch in den sozialen Netzwerken heiß diskutiert.

    Klar war: Verliert Köln auch gegen Mainz, muss Kwasniok gehen. Und nach einer katastrophalen ersten Halbzeit sah es auch lange danach aus. Dann aber drehte Köln das Spiel dank Kwasnioks Mut (3 Wechsel zur Halbzeit, Umstellungen) und dem Doppelpack von Stürmer Ragnar Ache (27).

    Drehte mit seinen Kollegen erst in der 2. Halbzeit auf: Jakub Kaminski (23)

    Drehte mit seinen Kollegen erst in der 2. Halbzeit auf: Jakub Kaminski (23)

    Kwasniok ließ das Schicksal entscheiden

    Der Befreiungsschlag sorgt für Ruhe. Auch bei Kwasniok. Er sagt: „Wenn du beim 1. FC Köln einen Vertrag unterzeichnest, bei einem Aufsteiger, der durchaus wilde Phasen in der Vergangenheit hinter sich hatte, dann gehst du nicht davon aus, dass du nach sieben Punkten aus drei Spielen locker flockig durch die Saison marschierst. Sondern du bist dir schon darüber im Klaren, dass es auch Phasen geben wird, die nicht ganz so einfach sein werden.“

    Und weiter: „Diese Phase hatten wir jetzt. Aber gar nicht in Bezug auf Leistung, sondern in Bezug auf Ergebnisse. Da gilt es, nüchtern und ruhig zu analysieren, sachlich zu bleiben und sowohl dir selbst, als auch der Mannschaft und den Menschen um dich herum zu vertrauen. Dieses Gefühl hatte ich immer. Mehr kannst du nicht machen, als fokussiert zu arbeiten, überzeugt zu sein von dem, was du tust – und dann das Schicksal entscheiden zu lassen.“

    Das Schicksal hat für Kwasniok entschieden.

  • Es war die Szene des Spiels! Deutschland verliert bei der Handball-Europameisterschaft das

    Es war die Szene des Spiels! Deutschland verliert bei der Handball-Europameisterschaft das

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    Es war die Szene des Spiels! Deutschland verliert bei der Handball-Europameisterschaft das zweite Gruppenspiel gegen Serbien (27:30), kämpft nun am Montag in der letzten Vorrundenpartie gegen Spanien (20.30 Uhr, ZDF und Dyn) um das Weiterkommen in die Hauptrunde.

    Bei der Serben-Pleite schmerzt vor allem eine Szene: Beim Stand von 25:26 wird Juri Knorr (25) in der 58. Minute von Miro Schluroff (25) am Kreis bedient und erzielt den vermeintlichen Ausgleich zum 26:26. Doch der Treffer zählt nicht – denn Bundestrainer Alfred Gíslason (66) nimmt just im Moment des Tores eine Auszeit, drückt dafür auf den Buzzer am Seitenrand.

    Tor und Timeout geschehen fast zeitgleich. Die Schiedsrichter überprüfen, ob der Ball schon die Linie überquert hat, als der Isländer den Knopf betätigt. Doch der Treffer zählt nicht.

    Nach Spielende erklärt der Coach den Bock: „Ich habe das falsch eingeschätzt. Ich habe nicht gesehen, dass Juri da so durchgeht, sondern hatte eher die Sorge, dass es Stürmerfoul ist. Ich habe gezockt, dass es schlauer wäre, das Timeout zu nehmen. Das geht komplett auf meine Kappe.“

    [–>Torwart Andreas Wolff sah es von hinten so: „Das ist ein kleines Glücksspiel, wenn der Ball nicht drin ist, dann ist es der Hero Call. So war der Ball leider drin und es sieht ein bisschen unglücklich aus. Aber ich denke, das ist eine vertretbare Entscheidung von Alfred. Dieses Mal hat es sich leider nicht ausgezahlt, aber im nächsten Spiel könnte es schon sein. Und ja, ich stehe voll hinter der Entscheidung.“

    Kapitän Johannes Golla (28): „Ich erkläre es mir so, dass Alfred natürlich die Auszeit nehmen will, bevor das Zeitspiel kommt. Dass Juri dann in dem Moment natürlich auch intuitiv einläuft, das konnte keiner absehen. Es ist ärgerlich. Er hat sich dafür in der Auszeit direkt entschuldigt. Und ja, so hat er auch seinen Fehler gemacht und wir haben auch einige Fehler gemacht.“

    Handball-EM: Spanien-Partie wird zum deutschen Endspiel

    Im Anschluss an die Buzzer-Szene kann das deutsche Team die Partie nicht mehr umbiegen, verliert nach einer 17:13-Halbzeitführung. Gegen Spanien hat das DHB-Team nun maximalen Erfolgsdruck.

    Aber selbst ein Sieg könnte möglicherweise nicht reichen. Sollte Serbien am Montag vorab gegen Österreich (18 Uhr, Dyn) gewinnen, müsste Deutschland Spanien mit drei Toren Unterschied schlagen, um bei der EM weiterzukommen. Ansonsten droht ein blamables Aus …

  • Immer neue Versionen, immer neue Beschuldigungen im Block-Prozess: Zunächst hieß es, die

    Immer neue Versionen, immer neue Beschuldigungen im Block-Prozess: Zunächst hieß es, die

    Immer neue Versionen, immer neue Beschuldigungen im Block-Prozess: Zunächst hieß es, die todkranke Mutter von Christina Block habe die Entführung ihrer Enkel in Auftrag gegeben. Jetzt sollen Patriarch Eugen Block (84) und Familien-Anwalt Dr. Andreas Costard (63) die Drahtzieher des Verbrechens sein.

    Lesen Sie mit BILDplus, was eine Entführerin aus Israel im Prozess aussagte.

  • München (Bayern) – Wenn Uschi Glas über das Alter spricht, tut sie das

    München (Bayern) – Wenn Uschi Glas über das Alter spricht, tut sie das

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    München (Bayern) – Wenn Uschi Glas über das Alter spricht, tut sie das nicht mit einem Seufzen. Sondern mit einem Strahlen. Am 2. März feiert die beliebte Schauspielerin ihren 82. Geburtstag – und freut sich darauf. Weil sie lebt. Weil sie gebraucht wird. Und weil sie jeden Tag nutzt, um genau das zu spüren.

    „Ich verstehe das nicht, warum hadert jemand mit dem Älterwerden?“, sagt sie zu BILD. „Es gibt keinen Ausweg. Oder man geht vorher!“

    Schauspielerin Uschi Glas im Sommerkleid am See. Sie ist eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen. Zu ihren bekanntesten Fernsehserien zählen „Anna Maria – Eine Frau geht ihren Weg“,  „Sylvia – Eine Klasse für sich“ und „Tierärztin Christine“

    Schauspielerin Uschi Glas auf einer undatierten Aufnahme im Sommer-Look am See. Sie zählt bis heute zu den beliebtesten deutschen Schauspielerinnen

    Uschi Glas hält sich täglich mit Stretching fit

    Uschi ist eine von denen, die dem Alter Respekt zollen. „Gesund älter zu werden, ist ein Geschenk, das man dankbar annehmen muss“, sagt sie. Und sie lebt es jeden Tag. „Ich mache Stretching, laufe, mache Krafttraining, zähle meine Schritte. An guten Tagen knacke ich die 10.000er-Marke. An anderen eben nicht. Auch das gehört dazu.“

    Kult-Film: Glas (r., damals 24) in der 60er-Jahre-Komödie „Zur Sache, Schätzchen“. Glas spielte u.a. in Karl-May-Filmen mit, wurde so zu einer der beliebtesten deutschen TV-Stars. Zu ihren bekanntesten Fernsehserien zählen „Anna Maria – Eine Frau geht ihren Weg“,  „Sylvia – Eine Klasse für sich“ und „Tierärztin Christine“

    Uschi Glas (damals 24, r.) 1968 mit Werner Enke (84, damals 27) und Regisseurin May Spils (84, damals 26) 1968 am Set der Kult-Komödie „Zur Sache, Schätzchen“

    Was sie wütend macht: „Dass so viele Menschen in meinem Alter nur noch jammern. Ich ärgere mich, wenn sich jemand beschwert, Geburtstag zu haben oder älter zu werden. Ich finde das unbegreiflich!“

    Ihr Appell an alle, die sich beklagen: „Hört auf damit! Seht, was ihr habt! Und was noch alles geht.“ Sie lacht: „Das Schönste am Älterwerden ist, dass man noch nicht tot ist.“

    Sie ist eine der ganz großen Deutschen. Zu ihrem sechzigsten Geburtstag im März 2004 ehrte die „Deutsche Hospiz Stiftung“ Glas für ihr Engagement. Die Laudatio hielt die damalige CDU-Vorsitzende Angela Merkel (damals 49)

    Zu ihrem 60. Geburtstag 2004 ehrte die „Deutsche Hospiz Stiftung“ Glas (r.) für ihr Engagement. Die Laudatio hielt die damalige CDU-Vorsitzende Angela Merkel (71, damals 49)

    Glas: „Für mich gab es nie ein Alter“

    Denn für Uschi Glas ist das Leben auch mit über 80 ein Versprechen. Kein Problem. Sie braucht Aufgaben. „Ich liebe es, für meine drei Enkel die Nonna zu sein. Ich liebe die Arbeit für unseren Verein ‚brotZeit‘. Und ich liebe es, dass ich immer noch vor der Kamera stehen darf. Das finde ich einfach schön.“

    Kinder liegen ihr am Herzen: die beliebte Schauspielerin mit ihrem Ehemann Dieter Hermann (74) Anfang Dezember auf der „Ein Herz für Kinder“-Spendengala in Berlin. Das Paar ist seit 2005 verheiratet

    Kinder liegen ihr am Herzen: die beliebte Schauspielerin mit ihrem Ehemann Dieter Hermann (74) Anfang Dezember auf der „Ein Herz für Kinder“-Spendengala in Berlin. Das Paar ist seit 2005 verheiratet

    Vielleicht liegt ihre Haltung daran, dass sie nie auf die Zahl im Pass geschaut hat. „Für mich gab es nie ein Alter. Wenn mich jemand fragte, wie ich mich mit 50 oder 60 oder 70 fühlen würde, antwortete ich, dass ich das nicht wüsste. Ich war ja vorher noch nie 50 oder 60 oder 70.“

    Glas: „Ich brauche das Gefühl, gebraucht zu werden“

    Was zählt, ist das Jetzt. Und das Jetzt soll aktiv, gesund, sinnvoll sein. Ihre Ernährung? „Bewusst.“ Ihr Körper? „Ein Geschenk, um das man sich kümmern muss.“ Ihr Antrieb? „Tief im Herzen. Ich brauche das Gefühl, gebraucht zu werden. Etwas zurückzugeben, das bringt Lebensfreude!“

    Glas packt mit an. Regelmäßig hilft sie bei dem von ihr gegründeten Verein „brotZeit“, gibt wie hier Mahlzeiten aus

    Glas packt mit an! Regelmäßig unterstützt sie den von ihr gegründeten Verein „brotZeit“, gibt wie hier Mahlzeiten aus

    Mehr als 3000 Frühstückshelferinnen und -helfer stehen jeden Morgen für „brotZeit“ bereit. Alles Seniorinnen und Senioren. Sie geben den Kindern das, was in vielen Familien fehlt: einen liebevollen Start in den Tag. Und bekommen dafür etwas zurück, das unbezahlbar ist: ein echtes Lächeln. „Die Kinder lieben sie“, sagt Uschi. „Und unsere Helfer sind happy, dass sie für die Kinder da sein können.“

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    Die Schauspielerin Uschi Glas und ihre Eltern, Christian und Josey Glas, spielen mit ihren beiden Söhnen Alexander (l) und Benjamin (r) am 26.1.1983 bei einem Besuch bei ihr zuhause in München. Am 2. März 2004 feiert die Schauspielerin ihren 60. Geburtstag

    Januar 1983: Glas (damals 38) mit ihren Eltern, Christian (†82) und Josefa (†82), und ihren Söhnen Alexander (43, damals 2, l.) und Benjamin Teewag (49, damals 7) bei ihr zu Hause in München

    Diese Verbindung zwischen den Generationen bedeutet ihr viel. Vielleicht auch, weil sie selbst als Großmutter spürt, wie wichtig Nähe ist. Wie wichtig es ist, da zu sein. Und wie gut es tut, wenn man noch gebraucht wird. „Vielleicht kann man ja im Alter das Eine oder das Andere noch nachholen, was man immer machen wollte“, sagt sie. „Eine Einladung. Eine Entschuldigung. Eine Reise.“

    Uschi Glas denkt nicht daran, leise zu werden. Sie ist lebendig. Und widerspricht dem Bild der alten Frau, die sich zurückzieht.

  • Widerstand gegen neue Siedlung: Bürgerentscheid zum Taufkirchener Baugebiet Flaring

    Widerstand gegen neue Siedlung: Bürgerentscheid zum Taufkirchener Baugebiet Flaring

    Seit mehr als zwei Jahren plant die Gemeinde Taufkirchen auf 4,5 Hektar Fläche ein neues Baugebiet im Ortsteil Flaring. Ursprünglich sollten dort 138 Wohneinheiten entstehen. Die beiden Flaringer Landwirte Thomas Hupfer und Christian Lohner organisierten Widerstand gegen das Vorhaben. Sie fürchten um den Fortbestand ihrer Höfe, weil sie mit Klagen gegen die Emissionen ihrer Ställe rechnen. Zudem handele es sich um ein Trinkwasserschutzgebiet und die Versiegelung dieser Fläche würde die Hochwassergefahr verschärfen. Sie organisierten ein Bürgerbegehren und sammelten mehr als 900 gültige Unterschriften, 755 wären erforderlich gewesen.

    Damit war der Weg frei für einen Entscheid, über den die Taufkirchener Bürger am Sonntag, 19. April, abstimmen können. Die Gemeinde hat als Gegenentwurf ein Ratsbegehren eingebracht, das eine stark abgespeckte Variante vorsieht, die alternativ gewählt werden kann.

    Die Gemeinde Taufkirchen ist die drittgrößte Kommune im Landkreis Erding und in den vergangenen Jahren durch Zuzug stark gewachsen. Baugrund ist dort noch günstiger als in Erding oder Dorfen und bis auf die schlechte ÖPNV-Anbindung ist eine gute Infrastruktur vorhanden. Mehr als 200 Nachfragen nach Baugrundstücken liegen der Verwaltung vor, aktuell ist aber nichts mehr verfügbar. Die Gemeinde griff daher zu, als eine Wiese im Ortsteil Flaring östlich des Vilstalradweges zum Verkauf stand und stellte 2024 einen Vorentwurf zum Bebauungsplan vor. Ursprünglich war eine dichte Bebauung geplant, um einen hohen Verkaufserlös zu erzielen. Denn Taufkirchen ist mit 36,5 Millionen Euro relativ hoch verschuldet und benötigt die Einnahmen.

    Das Vorhaben schreckte jedoch die beiden Landwirte Thomas Hupfer und Christian Lohner auf. Flaring ist ein kleiner Ortsteil mit etwa zwei Dutzend Einwohnern und die Siedlung würde unmittelbar an die Ställe heranreichen. Hupfer bewirtschaftet einen Kälberaufzuchtbetrieb. Er fürchtet, dass sich die neuen Siedler durch den Lärm und Geruch seines Betriebs gestört fühlten. Christian Lohner prognostiziert, dass durch das abgeleitete Hangwasser der künftig versiegelten Flächen die Wiesen und Felder an der Vils kaum noch nutzbar sein würden.

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    Das Baugebiet würde aber nicht nur ihre Eigeninteressen beeinträchtigen, argumentieren sie. In der schriftlichen Begründung des Bürgerbegehrens heißt es, die betroffene Fläche weise bereits eine eingeschränkte Versickerungsfähigkeit auf. Durch zunehmende Starkregenereignisse sei es in der Region bereits zu Überschwemmungen gekommen. Eine zusätzliche Versiegelung durch Wohnbebauung würde dieses Problem verschärfen.

    Ferner sei die bestehende Straßenanbindung nicht ausreichend dimensioniert, um den zu erwartenden Mehrverkehr aufzunehmen. Es sei mit erheblich mehr Straßenverkehr zu rechnen, sowohl in der Bauphase als auch danach. Darüberhinaus hatten die Initiatoren in der Diskussion darauf hingewiesen, dass es sich bei der Fläche um ein Trinkwasserschutzgebiet handele, was ebenfalls zu berücksichtigen sei.

    Der Gemeinderat hat daraufhin die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens festgestellt und dem Begehren zugestimmt. Allerdings wurde es in einem weiteren Schritt um ein Ratsbegehren erweitert. Das Ratsbegehren sieht vor, die Vorentwurfsplanung dort nicht ganz aufzugeben, wie im Bürgerbegehren vorgesehen, sondern den Umgriff der Planung von 4,5 auf 2,75 Hektar zu reduzieren. Der Gemeinderat hat dem Ratsbegehren mit 14 gegen neun Stimmen zugestimmt. Damit ging der Gemeinderat auf die Kritiker zu: Denn würde das Bürgerbegehren scheitern, könnte theoretisch die ursprüngliche dichte Bebauung durchgesetzt werden. Doch die sei auch mit einem Erfolg des Ratsbegehrens vom Tisch, so die Intention.

  • Literarische Gesellschaft Gräfelfing: Old-School-Institution für zeitlose Fragen

    Literarische Gesellschaft Gräfelfing: Old-School-Institution für zeitlose Fragen

    Fragen nach dem „Wie“ und „Warum“ sind, sobald sie in gewisse Tiefen vorstoßen, von zeitloser Essenz. Ob die Gretchenfrage aus dem „Faust“, Hamlets „Sein oder Nichtsein“ oder die vielleicht düsterste historische Variante einer Erkundungsreise in menschliche Abgründe: das Verhalten der Deutschen während der NS-Zeit, die Verabschiedung von moralischen Normen und Pervertierung der Werte, die nicht nur so viele hinzunehmen bereit waren, sondern auch mitgestalteten.

    Wenn also Götz Aly Ende Januar nach Gräfelfing kommt und dort sein Buch „Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“ vorstellt, dürfte diesem Vortrag des Historikers und Politikwissenschaftlers, der vor allem wegen seiner Forschung zum Antisemitismus bekannt ist, auch eine rein über das Geschichtliche hinausgehende Relevanz innewohnen, die das Menschliche, Allzumenschliche behandelt.

    Aly, der das Thema vielschichtig angeht, eröffnet am 27. Januar das neue Programm der Literarischen Gesellschaft Gräfelfing. „Er ist ja nicht der Erste, der diese Frage stellt, aber er hat die Quellen und Forschungsergebnisse anders gelesen“, sagt Ulrich Rosenbaum, der erste Vorsitzende der 1921 gegründeten Literarischen Gesellschaft über Aly.

    Dessen Herangehensweise, in der die Formung der deutschen Gesellschaft von der Volks- zur Verbrechensgemeinschaft nachgezeichnet und die Mitmachbereitschaft weniger auf weltanschauliche Gründe zurückgeführt als durch soziale Aufstiegsversprechen und Durchlässigkeit erklärt wird, hat mit ihrem Fokus etwa auf die instrumentelle Deutung des Judenmords auch Widerspruch hervorgerufen. Aly, dessen Thesen häufig zu Kontroversen anregten, wird am 27. Januar freilich nicht nur eine Abend-Lesung halten, sondern bereits vormittags im Kurt-Huber-Gymnasium sein Buch vorstellen – an der Schule, an der der gebürtige Heidelberger, der einige Jahre im Würmtal verbrachte,  1967 sein Abitur gemacht hat.

    Nicht zuletzt diese biografische Verbindung erleichterte es, Aly für eine Lesung in Gräfelfing zu gewinnen, erklären Rosenbaum und sein Vorstandskollege Klaus Stadler. Generell gelte ohnehin: „Wir wundern uns immer wieder, dass fast alle Leute, die wir anfragen, auch gern kommen“, konstatiert Stadler. In der Tat ist auch heuer wieder die Liste angefüllt mit großen Namen, etwa dem Historiker Norbert Frei, der aus seinem Buch „Konrad Adenauer – Kanzler nach der Katastrophe“ liest oder Michael Krüger, der als Dichter, Übersetzer und langjähriger Geschäftsführer des Carl-Hanser-Verlags  die Welt der Literatur durchstreift hat.

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    Zudem kommen im ersten Halbjahr unter anderem die Publizistin Ingeborg Gleichauf, die einen Abend über die vor 100 Jahren geborene Dichterin Ingeborg Bachmann gestalten wird, der Wissenschaftler Volker Strecke, der in die Antarktis entführt sowie SZ-Autor Jannis Brühl mit einem Vortrag über KI.

    Rosenbaum, 72 und Stadler, 80, stellen beim Treffen in Gräfelfing Werke und Autoren eloquent vor und blicken trotz der stets aktuellen Frage nach der schwindenden Relevanz von Buch, Literatur und Lesen – gar nicht so kulturpessimistisch in die Zukunft.

    Die Literarische Gesellschaft, die heuer ihr 105-Jähriges feiert, ist in ihrer Form etwas Besonderes im Umland und eine Institution im Würmtal. „Dass die Leute nach wie vor zu uns kommen, zeigt, dass wir das ganz ordentlich machen“, sagt Stadler, der selbst viele Jahre als Sachbuchlektor beim Piper Verlag in München arbeitete. Das Publikum sei durchaus gemischt, erklären die beiden, stets Kultiviertheit ausstrahlenden Herren.

    Zweiter und Erster Vorsitzender der Literarische Gesellschaft Gräfelfing: Klaus Stadler und Ulrich Rosenbaum (rechts).
    Zweiter und Erster Vorsitzender der Literarische Gesellschaft Gräfelfing: Klaus Stadler und Ulrich Rosenbaum (rechts). (Foto: Udo Watter)

    Wie schafft man es aber, eine fast antiquiert anmutende kulturelle Institution durch die digitale und von Aufmerksamkeitsökonomie dominierten Moderne zu steuern? Da ist zu einem die hohe und zuletzt sogar wieder gestiegene Mitgliederzahl – fast 450 – und damit zusammenhängend ein Stammpublikum. „Wir sind so lebendig wie noch nie zuvor“, freut sich Rosenbaum, der viele Jahre bei einem Reiseveranstalter für Studienreisen arbeitete. Er und Stadler orientieren sich zum anderen bei der Programmgestaltung aus Erfahrung an der Nachfrage. Konkret: mehr Angebote mit zeitgeschichtlich-politischen Themen – im Herbst 2025 war etwa der Politikwissenschaftler Herfried Münkler zu Gast – und spannende Sachbuch-Vorstellungen. Dagegen weniger rein literarische Lesungen. Obgleich Rosenbaum erklärt, Literatur habe „ihre frühere Bedeutung im gesellschaftlichen Diskurs verloren“, heißt das für ihn und seine ehrenamtlichen Mitstreiter nicht, dass man dieser Entwicklung mit einem Angebot zur Debattenkultur und intellektuellen Horizonterweiterung nicht entgegentreten könnte.  „Wir leisten einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben hier“, sagt Stadler.

    Viele Literaturgrößen waren im Lauf der mehr als 100 Jahre im Würmtal zu Gast

    Die 1921 in Krailling gegründete und 1938 nach Gräfelfing umgezogene Gesellschaft ist wohl eine der traditionsreichsten literarischen Vereinigungen hierzulande, hat eine gut gepflegte Website mit News-Blog, ist auf literaturportal-bayern.de präsent und lebt auch durch Kooperationen mit Schulen. Zu den regelmäßigen Angeboten gehören die Auftritte von Literaturkritikerin Annemarie Stoltenberg unter dem Motto „Magie des Lesens“, bei der sie im Kurt-Huber-Gymnasium versucht, junge Leser zu gewinnen.

    Die Finanzierung von Lesungen beruht auf drei Säulen: Eintritt, den (niedrigen) Mitgliedsbeiträgen und die Förderung durch die Gemeinde. Veranstaltungsort ist wegen der Sanierung des Bürgerhauses derzeit die Pausenhalle des Gymnasiums, eine Rückkehr ist geplant.

    Nicht zuletzt dank guter Vernetzungen läuft die Programmgestaltung offenbar recht geschmeidig. Stadler hatte unter anderem in seiner Zeit beim Piper Verlag mit Karl Popper und Paul Watzlawik zu tun, und dürfte sogar sein Scherflein dazu beigetragen haben, dass dessen Bestseller „Anleitung zum Unglücklichsein“ diesen Titel bekam. Viele Literaturgrößen waren im Lauf der mehr als 100 Jahre im Würmtal zu Gast: von Erich Kästner über Elias Canetti und Ilse Aichinger bis zu Eugen Roth, Herta Müller und Martin Walser.

    Die Zeit, über die Götz Aly am Dienstag, 27. Januar, (Beginn 19.30 Uhr) sprechen wird, hat die Literarische Gesellschaft wohl einigermaßen unbelastet überstanden, erklären Rosenbaum und Stadler. Der damalige Vorsitzende Theodor Engelmann war zwar NSDAP-Mitglied, schaffte es aber, die Veranstaltungen von 1933 bis 1945 weitgehend frei von ideologischer Thematik zu halten. Auch Kurt Huber, der damals in Gräfelfing lebte und als Widerstandskämpfer 1943 hingerichtet wurde, hat dort gesprochen.

    Die im schönen Sinne Old-School-Institution, die in Gräfelfing einfach „die Literarische“ genannt wird, schöpft also aus langer Tradition und steuert wohl weiter erfolgreich durch die Zeiten. Und obgleich „New-Romance“-Lesungen nicht angedacht sind, werfen die Verantwortlichen auch künftig einen wachen Blick auf die junge Leserschaft.

  • »Wir klagen euch den Arsch weg« Trump-Sprecherin Leavitt soll CBS-News-Journalisten gedroht haben

    »Wir klagen euch den Arsch weg« Trump-Sprecherin Leavitt soll CBS-News-Journalisten gedroht haben

    »Wir klagen euch den Arsch weg«

    Trump-Sprecherin Leavitt soll CBS-News-Journalisten gedroht haben

    »Sorgt dafür, dass ihr das Band nicht schneidet«: Das Weiße Haus hat nach einem Trump-Interview offenbar klare Anweisungen gegeben, was damit geschehen soll. Der Chef selbst droht derweil schon mal einem unliebsamen Bankhaus.

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    Karoline Leavitt bei einem Pressebriefing im Weißen Haus (am 15. November)

    Foto: Evan Vucci / AP / dpa

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    Das Weiße Haus hat nach Angaben der »New York Times« ein Team des US-Senders CBS-News unter Druck gesetzt, ein Interview mit Donald Trump nicht zu schneiden. Das berichtet die Zeitung unter Berufung auf eine Audioaufnahme, die den Angaben zufolge im Anschluss an ein 13-minütiges Interview des Senders mit dem US-Präsidenten am Dienstag entstanden sein soll. Die Aufnahme, die offenbar ein Gespräch von Trump-Sprecherin Karoline Leavitt mit dem Moderator Tony Dokoupil dokumentiert, hat das Medium online veröffentlicht 

    In dem Audio ist zu hören, wie Leavitt, offenbar mit Blick auf Trump, von sich gibt: »Er sagte: ›Sorgt dafür, dass ihr das Band nicht schneidet, sorgt dafür, dass das Interview vollständig veröffentlicht wird.‹« Dokoupil antwortet daraufhin: »Ja, wir machen es, ja.« Leavitt wiederum erwidert: »Er sagte: ›Wenn es nicht vollständig veröffentlicht wird: Wir klagen euch den Arsch weg.‹«

    CBS News strahlte dann tatsächlich das Interview in einer ungeschnittenen Fassung aus . In einer Stellungnahme gegenüber der »New York Times« erklärte der Sender, dies sei von Anfang an so geplant gewesen. »In dem Moment, als wir dieses Interview gebucht haben, haben wir die unabhängige Entscheidung getroffen, es ungeschnitten und vollständig auszustrahlen.« Leavitt wiederum teilte in einer Stellungnahme mit: »Das amerikanische Volk verdient es, Präsident Trumps vollständige Interviews zu sehen, ungeschnitten, ohne Schnitte. Und wissen Sie was? Das Interview fand vollständig statt.« Ob sie die Authentizität der Aufnahme dezidiert bestätigte, geht aus dem Bericht nicht hervor.

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    CBS News und US-Präsident Trump haben eine Vorgeschichte. Trump warf »60 Minutes« vor, im Jahr 2024 ein langes Interview mit Kamala Harris, seiner Rivalin im Rennen ums Weiße Haus, so geschnitten zu haben, dass dies eine schwache Antwort kaschiert habe. »60 Minutes« bestritt dies und veröffentlichte auch ein Transkript, um die Vorwürfe zu widerlegen. Trump zog vor Gericht – und obwohl US-Medienrechtsexperten das Unternehmen in einer starken Position sahen, stimmte CBS-Eigner Paramount einem 16 Millionen Dollar schweren Vergleich zu.

    Mittlerweile gehört die Mediengruppe der Familie des Softwaremilliardärs Larry Ellison, der als Trump-Unterstützer bekannt ist. Auch andere Medien hat Trump in der Vergangenheit verklagt, darunter die »New York Times«.

    Trump attackiert JPMorganDer US-Präsident droht derweil der US-Großbank JPMorgan mit einer Klage wegen mutmaßlich verweigerter Bankdienste. Er plane, das Institut innerhalb der kommenden zwei Wochen wegen dessen Verhaltens ihm gegenüber nach dem Sturm ‌auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 zu ⁠verklagen, ‍schrieb Trump am Samstag auf seiner Onlineplattform Truth Social.Dabei gehe es ​um das »Debanking«, den Entzug ‌von Bankdienstleistungen. ⁠Ein Sprecher von JPMorgan reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Trump hat großen Finanzinstituten wie JPMorgan ⁠und der Bank of America vorgeworfen, ihm und seinen konservativen Anhängern ‌Konten zu sperren ‍oder Dienstleistungen aus politischen Gründen verweigert zu haben.

    sol/Reuters

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  • Neuer Wehrdienst Bundeswehr stockt Plätze für die Grundausbildung deutlich auf Die Bundeswehr

    Neuer Wehrdienst Bundeswehr stockt Plätze für die Grundausbildung deutlich auf Die Bundeswehr

    Neuer Wehrdienst

    Bundeswehr stockt Plätze für die Grundausbildung deutlich auf

    Die Bundeswehr bietet künftig mehr Ausbildungsplätze an und hofft auf Zulauf. Ab Montag sollen die ersten Fragebögen zum Wehrdienst bei jungen Menschen des Jahrgangs 2008 ankommen. Nächster Schritt kann die Musterung sein.

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    Rekruten bei der Ausbildung (Symbolbild)

    Foto: Federico Gambarini / dpa

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    Die Bundeswehr hat die Zahl der Plätze für die militärische Grundausbildung vor dem Start des neuen Wehrdienstes deutlich erhöht. Insgesamt gebe es nun rund 35.000 bis 40.000 Ausbildungsplätze, sagte der Personalchef der Streitkräfte, Generalleutnant Robert Sieger. »Das ist eine deutliche Zunahme gegenüber den letzten Jahren.«

    Diese Ausbildungsplätze seien aber nicht nur für die mindestens 20.000 jungen Männer und Frauen, die in diesem Jahr für den neuen Wehrdienst angeworben werden sollen. Sieger wies darauf hin, dass auch mehr künftige Fach- und Führungskräfte die Grundausbildung durchlaufen werden.Die Bundeswehr hatte am Donnerstag die ersten 5.000 Schreiben mit Fragebögen zum Wehrdienst verschickt. Sie gehen an junge Menschen des Jahrgangs 2008, die seit Jahresbeginn volljährig geworden sind. Diese Briefe werden von Montag an eintreffen. Insgesamt umfasst der Jahrgang 2008 knapp 700.000 junge Männer und Frauen.

    Fragebogen zu Größe, Gewicht, FitnessDie Briefe enthalten einen QR-Code zum eigentlichen Fragebogen sowie eine Broschüre und rechtliche Hinweise. Der Fragebogen wird online ausgefüllt und umfasst Angaben etwa zu Körpergröße und Gewicht, Gesundheitszustand, Fitness, Bildungsabschlüssen, vorhandener Fahrerlaubnis und zur Bereitschaft, freiwillig zu dienen. Junge Männer müssen, junge Frauen können ihn beantworten.

    Das Gesetz für den neuen Wehrdienst war am 1. Januar in Kraft getreten. Deutschland reagiert damit auf die Bedrohung durch Russland und die in der Folge geänderten Nato-Ziele. So soll die aktive Truppe von zuletzt mehr als 180.000 Männern und Frauen um 80.000 auf 260.000 Männer und Frauen wachsen. Zudem soll es 200.000 Männer und Frauen in der Reserve geben.Der neue Wehrdienst ist freiwillig. Er soll mit zusätzlichen Anreizen attraktiver werden, etwa mit mehr Geld und Zuschüssen zum Führerschein.Nach dem Fragebogen folgt die Musterung 

    . »Bei der Musterung geht es allein um die Feststellung der Wehrtauglichkeit«, erklärte Sieger, Präsident des Bundesamts für das Personalmanagement der Bundeswehr ist. »Daneben sprechen wir über ein Assessment, wenn es um eine Einstellung für eine konkrete Verwendung geht. Bei allen Beratungen thematisieren wir sehr klar, dass Soldatin oder Soldat zu sein eben kein Beruf ist wie jeder andere, sondern dass es natürlich auch ein scharfes Ende gibt.«

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    Um die Fragebögen zum neuen Wehrdienst auszufüllen, sind nach Angaben der Bundeswehr etwa 15 Minuten nötig. Wenn junge Männer dies fortgesetzt und nach Erinnerungsschreiben verweigern, handelt es sich den Angaben zufolge um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße belegt werden kann. Die Daten werden bei der Bundeswehr automatisiert ausgewertet und aufbereitet.Man sei gespannt auf die Selbstauskünfte, die Rückschlüsse auf den sogenannten Wehrwillen zulassen, so Sieger. »Es gibt Untersuchungen, die sagen, kaum jemand von den jungen Leuten ist bereit, unser Land auch mit der Waffe zu verteidigen«, erklärte er. »Und genauso gibt es Untersuchungen mit ganz anderen Ergebnissen. Das heute festzustellen wäre ein Blick in die Glaskugel. Wir werden sicherlich im Laufe des Jahres aus den Antworten ein gutes Gefühl dafür bekommen, wie es tatsächlich aktuell aussieht.«

    Im Dezember hatten einige Jugendorganisationen zu Protesten gegen die Wehrdienstpläne aufgerufen. Wie Schülerinnen und Schüler einer zwölften Klasse in Hamburg über die Musterung und die neue Wehrpflicht denken, lesen Sie hier.

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