Die vorläufig letzten Bilder von ihr zeigen Cilia Flores, wie sie aus einem Hubschrauber steigt und gebückt in Richtung eines Gerichtsgebäudes in New York läuft, eskortiert von einem Beamten der US-Drogenpolizei DEA. Aus dem Gerichtssaal, in dem Fotografen nicht zugelassen waren, gibt es dann noch eine Zeichnung: Flores trägt blaue Gefängniskleidung, sie steht neben ihrem…
Die dominierenden Protagonisten am Weltwirtschaftsforum in den Schweizer Bergen sind ideologische Libertäre. Der Kampf gegen Klimawandel und Armut läuft nur noch im Nebenprogramm. Aber für den „Davos Man“ bleibt das Jahrestreffen ein Ort voller Chancen.
Gefahr für Unternehmen Chefposten sind zunehmend unbeliebt Viele Firmen klagen laut einer aktuellen Studie über unbesetzte Chefsessel. Dabei liegt es an ihnen, sich auf veränderte Ansprüche einzustellen. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bild vergrößern Frauen im Meeting: Vor allem für Frauen sind Führungspositionen…
TTS-Player überspringen↵ <!–> ]–>Artikel weiterlesen San Francisco – Tech-Milliardär Elon Musk zieht gegen die Macher von ChatGPT vor Gericht – und fordert von OpenAI eine Summe bis zu 109,4 Milliarden Dollar. Der Grund: Musk hatte die Firma einst mitgegründet und behauptet nun, er sei unrechtmäßig um seine Investition gebracht worden. OpenAI weist die Vorwürfe zurück.…
<!–> –> Brisbane (Australien) – Der Flug war für Samira Yavuz schon einmal ein Aufwärmtest für den Dschungel! Die zweifache Mutter reiste nach Australien mit ihren zwei Töchtern (1 und 3) an. Nach der 24-Stunden-Reise ist sie jedoch stolz auf ihren Nachwuchs: „Die Kinder haben super mitgemacht“, so Yavuz. Geschlafen wurde „ein bisschen, aber nicht…
Vielleicht müsste Deutschland jedem zum Start des Studiums einen Yoga-Kurs schenken. Einmal die Woche, eine Stunde lang, das soll erstaunlich beruhigend sein. Gut wäre es vor allem für diejenigen, die zum Studieren auf Bafög angewiesen sind. Die haben gerade nämlich Grund, sich richtig aufzuregen.
TTS-Player überspringen↵ <!–> ]–>Artikel weiterlesen Wenn draußen die Kälte anzieht, wird drinnen geheizt. Doch was, wenn die Nachbarn ihre Wohnung kaum warm machen – oder sie sogar leer steht? Dann kann das für andere teuer werden. Während die einen es gern mollig warm mögen, drehen andere die Heizung runter und ziehen lieber einen Pullover an.…
Gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus einzustehen, das hat nicht nur vor fast einem Jahr mindestens 250 000 Demonstrierende auf die Theresienwiese gebrachrt, sondern auch am Samstag einige Menschen auf den Marienplatz gelockt. Zum fünften Mal hat Volt zur „Demo für Demokratie“ aufgerufen – es sollte bewusst keine Großdemo werden, sondern ein Format, bei dem…
<!–> –> Der Kader schrumpft weiter! Hansa Rostock verleiht Innenverteidiger Dario Gebuhr bis zum Ende der Saison an den Chemnitzer FC. Der 22-Jährige wechselt in die Regionalliga Nordost, um dort regelmäßig Spielpraxis zu sammeln. Gebuhr kam im Sommer 2024 von Eintracht Frankfurt zur Kogge. Doch trotz 22 Pflichtspieleinsätzen für die Profimannschaft und sechs Auftritten in…
Die Ausgangssituation ist entsetzlich lähmend: In Constance Debrés Roman „Love Me Tender“ gibt es keine wörtliche Rede, hier und da mal einen angedeuteten, knappen Dialog. Der stark autobiografische Text der französischen Autorin gleicht eher einem Protokoll, dem Bericht einer Frau, die aus ihrem bürgerlichen Leben als Anwältin und Mutter aussteigt, sich fortan mit Frauen trifft…
Die vorläufig letzten Bilder von ihr zeigen Cilia Flores, wie sie aus einem Hubschrauber steigt und gebückt in Richtung eines Gerichtsgebäudes in New York läuft, eskortiert von einem Beamten der US-Drogenpolizei DEA. Aus dem Gerichtssaal, in dem Fotografen nicht zugelassen waren, gibt es dann noch eine Zeichnung: Flores trägt blaue Gefängniskleidung, sie steht neben ihrem Mann, Nicolás Maduro, und ihren Anwälten, der Blick wie versteinert. In der Anhörung plädiert sie später auf „nicht schuldig“.
Die dominierenden Protagonisten am Weltwirtschaftsforum in den Schweizer Bergen sind ideologische Libertäre. Der Kampf gegen Klimawandel und Armut läuft nur noch im Nebenprogramm. Aber für den „Davos Man“ bleibt das Jahrestreffen ein Ort voller Chancen.
Viele Firmen klagen laut einer aktuellen Studie über unbesetzte Chefsessel. Dabei liegt es an ihnen, sich auf veränderte Ansprüche einzustellen.
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Frauen im Meeting: Vor allem für Frauen sind Führungspositionen teils unattraktiv (Symbolbild)
Foto: MoMo Productions / Getty Images
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Zahlreiche Firmen in Deutschland haben Schwierigkeiten, Chefposten zu besetzen. Laut Fachkräftedatenbank des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft fehlten im Jahr 2025 durchschnittlich 28.488 Fachkräfte in Führungsberufen. Ursache ist offenbar die geringe Bereitschaft vieler Berufstätiger, eine Leitungsfunktion anzunehmen, wie eine Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa)
Laut der repräsentativen Befragung von rund 3100 Beschäftigten, kann sich nur jede oder jeder Siebte vorstellen, eine Führungsposition zu übernehmen, falls der Arbeitgeber dies anbietet (14 Prozent). Weitere 40 Prozent ziehen das nur unter Umständen in Betracht, 43 Prozent lehnen Führungsaufgaben ab. Bei Männern ist die Bereitschaft demnach tendenziell etwas größer.Hohe Arbeitsbelastung, Einschnitte ins Privatleben»Dies ist für viele Unternehmen ein Problem, da Vakanzen in Führungspositionen häufig besonders große Folgen für die Geschäftsprozesse haben«, sagt Studienautorin Regina Flake.
Die Gründe sind vielfältig: Am häufigsten schrecken laut Umfrage die hohe Arbeitsbelastung (77 Prozent), eine große Verantwortung (75 Prozent) und Einschnitte ins Privatleben (73 Prozent) davon ab. Zudem sei die Führungsbereitschaft – unabhängig vom Geschlecht – stark an Vollzeitmodelle gekoppelt. Auch zu geringe finanzielle Anreize und der mögliche Verlust guter Beziehungen zu Kollegen spielen für knapp die Hälfte eine Rolle (je 48 Prozent).
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Bei Beschäftigten mit Interesse an Führungsverantwortung ist hingegen ein hohes Gehalt der wichtigste Anreiz (95 Prozent). Häufig genannt werden zudem größere Gestaltungsspielräume und Weiterbildungsmöglichkeiten (85 Prozent). Viele legen Wert darauf, einen eigenen Führungsstil entwickeln zu können.Allein mit höheren Gehältern sei das Problem jedoch nicht zu lösen, sagt Studienautorin Flake. »Die Attraktivität von Führungsaufgaben nimmt ab, weil sich ihre Wahrnehmung verschoben hat – weg von Status und Privilegien«, sagt Flake. »Ein Führungsangebot wird nicht automatisch als Belohnung wahrgenommen.« Führung müsse daher so gestaltet werden, dass sie mit dem Privatleben vereinbar sei. Vor allem Frauen und Teilzeitbeschäftigte würden motiviert, wenn Führungsrollen flexibel ausgeübt werden dürfen, etwa in Teilzeit oder im Homeoffice.
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Stellvertretende Leitungspositionen, Mentoring und Coaching könnten den Einstieg erleichtern und die Bereitschaft erhöhen, Verantwortung zu übernehmen, sagt Flake. »Viele Beschäftigte schrecken vor Führung zurück, weil sie einen Sprung ins kalte Wasser befürchten.«Der Mangel in Führungsberufen ist nicht neu: 2015 lag die Fachkräftelücke noch bei rund 14.000, im Jahr 2022 erreichte sie mit 34.600 ihren Höchstwert. Seitdem zeigt sich – wie auch in anderen Berufen – ein Rückgang. Dennoch sind weiterhin viele Firmen betroffen. In einer Umfrage im Jahr 2023 berichtete jedes zweite Unternehmen von wachsenden Schwierigkeiten bei der Besetzung von Führungspositionen.
Die Fachkräftedaten in diesem Bereich erfassen nicht alle Vakanzen. Laut Kofa sind darin nur leitende Führungskräfte enthalten, die vorrangig führen. Unternehmen melden offene Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit nicht immer als Führungsposition.
San Francisco – Tech-Milliardär Elon Musk zieht gegen die Macher von ChatGPT vor Gericht – und fordert von OpenAI eine Summe bis zu 109,4 Milliarden Dollar. Der Grund: Musk hatte die Firma einst mitgegründet und behauptet nun, er sei unrechtmäßig um seine Investition gebracht worden. OpenAI weist die Vorwürfe zurück.
Den astronomischen Betrag errechnete nun ein Experte, den Musks Anwälte im bereits seit 2024 laufenden Rechtsstreit hinzugezogen haben. Der Fachmann verwies darauf, dass Musk in der Anfangszeit 38 Millionen Dollar zur Finanzierung von OpenAI sowie seine Kontakte und Fähigkeiten eingebracht habe. Dafür stehe ihm ein Anteil am heutigen Wert von OpenAI zu.
[–>Musk will auch von Microsoft Milliarden
Der Experte errechnete für OpenAI einen Betrag zwischen 65,5 Milliarden und 109,43 Milliarden Dollar. Doch damit nicht genug: Vom wichtigsten OpenAI-Partner und Investor Microsoft verlangt Musk laut dem Gerichtspapier zwischen 13,3 Milliarden und 25,06 Milliarden Dollar. OpenAI bezeichnete Musks Forderung in einer Stellungnahme beim Finanzdienst Bloomberg als „unseriös“.
„Eklatante Verletzung“ der Gründungsvereinbarung
In seiner Klage prangert Musk an, dass das 2015 von ihm mitgegründete OpenAI von dem vereinbarten Weg abgekommen sei. Ursprünglich sollte es ein nicht auf Profit ausgerichtetes Unternehmen sein, dessen Forschung an Künstlicher Intelligenz der Menschheit zugutekommen sollte. Jetzt profitiere vor allem Großinvestor Microsoft davon. Das sei eine „eklatante Verletzung“ der ursprünglichen Gründungsvereinbarung.
OpenAI kontert: Musk habe die „volle Kontrolle“ über OpenAI und den Chefposten angestrebt. Auch habe er 2018 dafür geworben, OpenAI mit dem von ihm geführten Elektroauto-Hersteller Tesla zusammenzulegen. In jenem Jahr verließ Musk OpenAI im Streit.
Jetzt konkurriert er mit eigenem Chatbot
Der Tech-Milliardär gründete dann 2023 seine eigene KI-Firma mit dem Namen xAI, deren Chatbot Grok mit ChatGPT konkurriert. OpenAI wirft ihm mit Blick darauf vor, er wolle mit dem Rechtsstreit einen Konkurrenten bremsen.
Ein Richter lehnte allerdings den Antrag von OpenAI und Microsoft ab, Musks Klage abzuweisen. Das Verfahren steuert nun auf einen Prozess im April zu.
Brisbane (Australien) – Der Flug war für Samira Yavuz schon einmal ein Aufwärmtest für den Dschungel! Die zweifache Mutter reiste nach Australien mit ihren zwei Töchtern (1 und 3) an. Nach der 24-Stunden-Reise ist sie jedoch stolz auf ihren Nachwuchs: „Die Kinder haben super mitgemacht“, so Yavuz. Geschlafen wurde „ein bisschen, aber nicht zu viel.“
In Australien zählte sie zu einer der Kandidaten, die beim Zoll ihren Koffer öffnen mussten. Sie zu BILD: „Ich hatte aber nichts Verbotenes dabei, nur ein paar Vitamine zum Aufbauen.“ Schmuggelversuch? Fehlanzeige. „Um Gottes willen, ich bin ein totaler Paragraphenreiter!“ Sie lacht. „Ich mache sogar Schulterblick an leeren Kreuzungen.“
Für Samira Yavuz steht Körperpflege an erster Stelle
Ob sie im Camp auch nach dem Rechten schaut? Klingt so! Denn Samira sagt: „Ich bin ordnungsliebend.“ Nach der Ankunft steht Körperpflege an erster Stelle: „Ich muss dringend duschen. Keine Ahnung, wie ich 17 Tage im Camp überleben soll. Ich habe jetzt schon das Gefühl, man riecht mich meilenweit.“
Samira beim offiziellen RTL-Shooting für die neue Dschungel-Staffel
Glücksbringer? „Ich habe ein schönes Bild dabei, aber sonst nicht viel. Wenn ich zu viele Eindrücke von zu Hause mitnehme, werde ich traurig. Ich muss da durchbeißen“, sagt Samira.
In Australien kommt für sie Aufgeben im Dschungel nicht infrage: „Ich bin eine Fighterin, ob im Leben oder im Camp, überall.“
[–>Über ihre wohl pikanteste Camp-Konkurrentin Eva Benetatou (33) redet Samira erst mal nicht mehr. Ihr Noch-Ehemann Serkan Yavuz (32), mit dem sie zwei Töchter (1, 3) hat, verbrachte am 6. April 2024 eine Liebesnacht mit Eva Benetatou. Anfang 2025 wurde alles öffentlich, Samira zog aus dem gemeinsamen Haus in Dachau (Bayern) in eine neue Wohnung. Ab dem 23. Januar trifft die 32-Jährige im Dschungel ausgerechnet auf Benetatou.
Dieses Familienglück ist vorbei: Samira und ihr Noch-Ehemann Serkan (32) mit ihren Töchtern Nova Skye Sya (3, l.) und Valea Yaël Roya (1)
Dass sie sich jetzt für den „Playboy“ auszog (hier gibt es die Fotos), sei jedoch keine Rache an Serkan, betonte Samira gegenüber BILD. Aber es sei ein Ausdruck von Selbstbestimmung. „Ich denke mir: Jetzt erst recht. Für ihn wäre der Gedanke, seine Frau nackt in einem Magazin zu sehen, eine absolute Katastrophe gewesen.“
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Obwohl dieser „auf körperlicher Ebene Grenzen“ überschritten habe. „Diese Doppelmoral ist einfach unglaublich. Wenn er die Fotos sieht, wird er merken, dass ich meinen eigenen Weg gehe und dabei offensichtlich auch noch ganz gut aussehe. Wenn dabei nur für einen kurzen Moment der Gedanke aufblitzt: ‚Das habe ich ziehen lassen‘, dann nehme ich das natürlich gerne mit.“
Eva Benetatou (33) beichtete die Liebesnacht mit Serkan öffentlich. Am 23. Januar zieht sie wie Samira ins RTL-Dschungelcamp
Vielleicht müsste Deutschland jedem zum Start des Studiums einen Yoga-Kurs schenken. Einmal die Woche, eine Stunde lang, das soll erstaunlich beruhigend sein. Gut wäre es vor allem für diejenigen, die zum Studieren auf Bafög angewiesen sind. Die haben gerade nämlich Grund, sich richtig aufzuregen.
Wenn draußen die Kälte anzieht, wird drinnen geheizt. Doch was, wenn die Nachbarn ihre Wohnung kaum warm machen – oder sie sogar leer steht? Dann kann das für andere teuer werden.
Während die einen es gern mollig warm mögen, drehen andere die Heizung runter und ziehen lieber einen Pullover an. Das Problem: Wärme macht an der eigenen Wohnungstür nicht halt. Heizt der Nachbar wenig oder gar nicht, fließt Wärme aus der beheizten Wohnung in die kalte nebenan. Die Folge sind höhere Heizkosten für den, der heizt, wie myHOMEBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) bereits berichtete.
Kalte Nachbarwohnungen kosten Geld
Besonders spürbar ist das, wenn die Heizkosten nach Verbrauch abgerechnet werden. Auch leer stehende Wohnungen wirken sich aus. Bleiben dort die Heizungen aus, kühlen die Wände aus – angrenzende Wohnungen verlieren mehr Wärme und müssen stärker nachheizen.
Warum das so ist, erklärt Matthias Wagnitz vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima: „Das sind die Wärmeverluste, die durch Wände oder Fenster gehen. Transmissionswärmeverluste treten immer dann auf, wenn es eine Temperaturdifferenz vor oder hinter der Wand gibt.“
Liegt ein Raum bei 20 Grad und der Nachbarraum nur bei 15 Grad, fließt Wärme durch die gemeinsame Wand. Innenwände sind meist nicht gedämmt. Über Monate kann das die Heizkosten deutlich erhöhen.
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Keine Mietminderung bei Leerstand
So ärgerlich das ist: Eine Mietminderung gibt es deshalb nicht. Das entschied das Amtsgericht Frankfurt (Oder) bereits 2004. Ein Mieter hatte geklagt, weil die Wohnung über ihm den ganzen Winter leerstand und seine Heizkosten stark stiegen. Das Gericht stellte klar, dass niemand Anspruch darauf hat, dass Nachbarwohnungen bewohnt und beheizt sind. Wohnungsleerstand gehöre zum normalen Lebensrisiko.
Vermieter trägt Verbrauch in leerer Wohnung
Wichtig für Mieter: Bei der Heizkostenabrechnung darf der Vermieter die Grundkosten nicht nur auf vermietete Wohnungen umlegen. Auch in leeren Wohnungen müssen die Heizkostenverteiler abgelesen werden. Entsteht dort Verbrauch, zahlt der Vermieter, so der Bundesgerichtshof (Az.: VIII ZR 137/03).
Auch Mieter haben Pflichten
Ganz ohne Heizen geht es trotzdem nicht. Mieter haben eine Sorgfaltspflicht. Laut Haus und Grund müssen sie zwar nicht dauerhaft heizen, aber Kälteschäden vermeiden, damit die Wohnung keinen Schaden nimmt.
Gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus einzustehen, das hat nicht nur vor fast einem Jahr mindestens 250 000 Demonstrierende auf die Theresienwiese gebrachrt, sondern auch am Samstag einige Menschen auf den Marienplatz gelockt. Zum fünften Mal hat Volt zur „Demo für Demokratie“ aufgerufen – es sollte bewusst keine Großdemo werden, sondern ein Format, bei dem die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch kommen. Erschienen waren dennoch mehr als geplant, die Verantwortlichen von Volt sprechen von zeitweise 1000 Menschen. Und das bei frostigen Temperaturen von minus 1 Grad. Angemeldet war die Demo für 150 Personen.
Kurz vor Beginn war ein solcher Zuspruch noch nicht abzusehen. Am meisten fielen die „Omas gegen Rechts“ auf, die dicht aneinander mit aufgespannten weißen Regenschirmen neben der Bühne standen. Neben dieser zivilgesellschaftlichen und parteiunabhängigen Initiative waren einige andere der Einladung von Volt gefolgt, etwa der Stadtbund Münchner Frauenverbände oder der Migrationsbeirat.
Ebenso hat Volt alle Parteien eingeladen, die aktuell im Rathaus vertreten sind, mit Ausnahme der AfD. Nicht nur gab es verschiedene Reden, sondern auch einen demokratischen Marktplatz, bei dem Vertreter von zehn Parteien und neun Initiativen mit den Münchnerinnen und Münchner diskutierten.
Wie wichtig das Miteinanderreden in diesen Zeiten ist, betonten dann auch gleich mehrere Redner auf der Bühne. „Wir sind keine politischen Gegner, sondern politische Mitbewerber, die um die besten Ideen ringen“, sagte Volt-Stadtrat Felix Sproll. Er sprach über das Image des Wortes Kompromiss, das ihm zufolge mehr Beliebtheit bedarf. Ein Kompromiss sei kein Einknicken, keine Abkehr der eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Sondern ein notwendiger demokratischer Prozess, mit dem Ziel, dass sich mehr Menschen dahinter vereinen können. „Wir dürfen uns nicht spalten lassen“, sagte er, „weder in dieser Stadt noch auf diesem Kontinent.“
Das Vereinigende untereinander hervorheben, davon sprach auch Armin Gastl (CSU). Er appellierte für eine Toleranzbreite: „Nur weil jemand anderer Meinung ist, ist er nicht automatisch der Bösewicht.“
Als Lena Odell mit dicker Mütze in SPD-Rot um kurz nach 15 Uhr auf die Bühne trat, war der Bereich vor der Bühne auf dem Marienplatz voll. Einige waren mit Transparenten und Schildern gekommen, „Republik Europa“ stand auf einem, ein Pappschild mit „this girl is on fire“ und dahinter das Wort „Brandmauer“ trug eine Frau um den Hals. Weiter vorn überragte ein Plakat die Köpfe der Menge, das ein sofortiges AfD-Verbot forderte.
Die „Omas gegen Rechts“ waren mit ihren weißen Regenschirmen vertreten. (Foto: Catherina Hess)
„Die Brandmauer muss stehen bleiben“, sagte Odell und bekam dafür den wohl lautesten Applaus der Veranstaltung. Es sei kein Zufall, dass auf der ganzen Welt antidemokratische Bestrebungen stärker werden. „Die spielen sich gegenseitig die Bälle zu, nutzen dieselben Erzählungen, dieselben Muster“, rief Odell ins Mikrofon, um gegen das Glockengeläut des Alten Peters anzukommen.
Sie nutzte die Gelegenheit, vor so vielen Menschen zu stehen, die ihrer Rede aufmerksam folgten, und warb dafür, gegen das AfD-Bürgerbüro in Perlach zu demonstrieren – beim Wort Bürgerbüro zeichnete Odell Anführungszeichen in die Luft.
Nach gut einer Stunde und damit der Hälfte der Veranstaltung leerte sich der Marienplatz allmählich. Wahrscheinlich, dass es nicht an den Redebeiträgen lag, sondern an den Minusgraden. Dennoch war der Jubel laut, als Bernd Müller (Rosa Liste) sagte, dass queere Menschen ein Gradmesser für die Demokratie seien. „Demokratie ist ein Versprechen, dass alle Menschen gleich viel wert sind“, sagte er. „Wo Vielfalt gelebt wird, ist Demokratie echt.“
Es waren zwei, drei Dutzend, die bis zum Schluss ausharrten, zum Beispiel die 27-jährige Janina. Sie hatte sich gezielt von Mühldorf auf den Weg zur Demo gemacht, ihr sei es wichtig, vor allem die kleineren Veranstaltungen zu unterstützen, wo es mehr auffalle, ob fünf Leute mehr oder weniger teilnehmen. Dass nur wenige Menschen bis zum Ende geblieben sind, bedrückte Ariane Großjean, 53, und Günter Lutz, 60. „Ich hoffe nicht, dass das Desinteresse ist“, sagte Lutz. „Solche Veranstaltungen sind wichtig für die Demokratie, gerade jetzt, wo alles den Bach runtergeht“, sagte Grünen-Mitglied Großjean.
Sebastian Weisenburger (Grüne) brachte in seiner Rede den Teilnehmenden einen Gedanken näher, der diesem Eindruck womöglich entgegenwirken kann. „Wir müssen ja diejenigen erwischen, die noch nicht überzeugt sind“, sagte er mit Blick auf die bevorstehende Kommunalwahl am 8. März. Wenn jede Person, die an diesem Nachmittag auf den Marienplatz gekommen war, eine Person aus ihrem Umfeld überzeugt, doch zur Wahl zu gehen und eine demokratische Partei zu wählen, dann sei schon viel geschafft.
Der Kader schrumpft weiter! Hansa Rostock verleiht Innenverteidiger Dario Gebuhr bis zum Ende der Saison an den Chemnitzer FC. Der 22-Jährige wechselt in die Regionalliga Nordost, um dort regelmäßig Spielpraxis zu sammeln.
Gebuhr kam im Sommer 2024 von Eintracht Frankfurt zur Kogge. Doch trotz 22 Pflichtspieleinsätzen für die Profimannschaft und sechs Auftritten in der U23 blieb der erhoffte Durchbruch aus. Immer wieder kämpfte der Verteidiger mit Verletzungen – und der aktuelle Abwehr-Konkurrenzkampf in Rostock macht eine größere Rolle für ihn fast unmöglich.
[–>Gebuhr soll in Chemnitz Spielpraxis bekommen
Sportdirektor Amir Shapourzadeh sieht die Leihe als wichtigen Schritt für Gebuhr: „Dario ist ein talentierter Spieler, der in der vergangenen Zeit leider immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde. Gleichzeitig haben wir aktuell einen sehr großen Konkurrenzkampf in der Abwehr, wodurch seine Chancen, insbesondere als Innenverteidiger eine größere Rolle zu spielen, begrenzt sind.“
Das Leihgeschäft war wohlüberlegt. „Für seine weitere Entwicklung ist es deshalb wichtig, dass er konstant Spielpraxis erhält – diese Möglichkeit bietet sich ihm nun in Chemnitz, wo er wertvolle Erfahrungen sammeln und dann gestärkt nach Rostock zurückkehren kann“, so Shapourzadeh weiter.
CFC-Sportchef Chris Löwe begrüßt Gebuhr im Türkei-Trainingslager
CFC-Sportchef schwärmt von Gebuhr
Gebuhr ist bereits im Türkei-Trainingslager des CFC eingetroffen. Er sagt: „Ich komme zu einem Verein mit langer Tradition und darf künftig in einem Stadion auflaufen, das gemeinsam mit den Fans eine ganz besondere Strahlkraft besitzt – nicht nur für die Regionalliga. Die sportlichen Ambitionen des CFC für die Rückrunde sind mir bewusst und haben mir die Entscheidung für Chemnitz leicht gemacht. Hier will niemand etwas herschenken.“
CFC-Sportchef Chris Löwe: „Mit Dario haben wir nicht nur eine zusätzliche Option für die Breite verpflichtet, sondern einen Spieler, der uns sportlich sofort weiterhelfen kann. Er stand bis zuletzt voll im Training, ist also topfit, bringt Tempo mit, verteidigt offensiv und passt mit seinem Profil sehr gut zu unserem Spielstil.“
Die Ausgangssituation ist entsetzlich lähmend: In Constance Debrés Roman „Love Me Tender“ gibt es keine wörtliche Rede, hier und da mal einen angedeuteten, knappen Dialog. Der stark autobiografische Text der französischen Autorin gleicht eher einem Protokoll, dem Bericht einer Frau, die aus ihrem bürgerlichen Leben als Anwältin und Mutter aussteigt, sich fortan mit Frauen trifft – wobei hier „ficken“ ihre liebste Vokabel ist – und an dem Sorgerechtsstreit um ihren Sohn fast zerbricht. „Love Me Tender“ ist kein Text für die Bühne. Wie zum Trotz beweist Felicitas Brucker mit ihrer Inszenierung an den Münchner Kammerspielen das Gegenteil, sie macht daraus einen furiosen Schauspielerinnen-Abend.